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Bee - Mirtazapin, Clonazepam, Nortriptylin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Bee
Beiträge: 23
Registriert: Dienstag, 25.12.12, 12:10

Bee - Mirtazapin, Clonazepam, Nortriptylin

Beitrag von Bee » Mittwoch, 26.12.12, 9:34

Ich bin gerade wieder nach Deutschland gezogen
nach 10 Jahren USA. Dort hat man mich vor drei Jahren auf Remergil,
nortryptelin und clonazepam gesetzt. Ich bin seit einem Jahr dabei alles langsam zu
reduzieren. Im Maerz diesen Jahres bin ich mit Borreliose diagnostiziert
worden. Ich habe vor ein paar Tagen mit endlich mit einer pflanzlichen
Therapie begonnen. Hab mich immer geweigert Antibiotika zu nehmen, da es bei
einer Spaetborreliose nur begrenzt hilft.
Meine Medikamente sehen zur zeit aus wie folgt:
Nortryptelin: ca. 0,2 mg jeden zweiten Abend
Remergil: ca. 3mg jeden Abend
Clonazepam: ca. 0,13 alle 6 Stunden (titriere mit Ziegenmilch, da es
clonazepam in USA nicht in flüssig gab. Alles sehr umständlich. )
Ich bin gerade wieder nach Deutschland gezogen
nach 10 Jahren USA. Dort hat man mich vor drei Jahren auf Remergil,
nortryptelin und clonazepam gesetzt. Ich bin seit einem Jahr dabei alles langsam zu
reduzieren. Im Maerz diesen Jahres bin ich mit Borreliose diagnostiziert
worden. Ich habe vor ein paar Tagen mit endlich mit einer pflanzlichen
Therapie begonnen. Hab mich immer geweigert Antibiotika zu nehmen, da es bei
einer Spaetborreliose nur begrenzt hilft.
Meine Medikamente sehen zur zeit aus wie folgt:
Nortryptelin: ca. 0,2 mg jeden zweiten Abend
Remergil: ca. 3mg jeden Abend
Clonazepam: ca. 0,13 alle 6 Stunden (titriere mit Ziegenmilch, da es
clonazepam in USA nicht in flüssig gab. Alles sehr umständlich. )

Das-kleine-Runde

Re: Neues Mitglied

Beitrag von Das-kleine-Runde » Donnerstag, 27.12.12, 8:49

Hallo Bee :) ,

herzlich wilkommen :) .

Reduzierst Du alle Medikamente parallel? Wie klappt das? In welchen Schritten hast Du bisher reduziert?
(Bitte ergänze das noch in Deiner Signatur.)

Hier Infos zum Absetzen von AD: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=6456
und hier zu Benzos: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6465
Clonazepam: ca. 0,13 alle 6 Stunden (titriere mit Ziegenmilch, da es
clonazepam in USA nicht in flüssig gab. Alles sehr umständlich. )
Du könntest Rivotril-Tropfen benutzen, das ist einfacher :)
Du kannst aber auch auf Diazepam umstellen, das wäre evtl. schonender. Wieso benutzt Du Ziegenmilch?
Nortryptelin: ca. 0,2 mg jeden zweiten Abend
Du solltest das AD nicht alle 2 Tage einnehmen, das irritiert mehr als es nutzt, denn das ZNS kann sich wegen der Spiegelschwankungen nicht anpassen.
Wenn Du Dich nicht vertrippt hast, ist das eine unglaublich geringe Menge, was spricht dagegen, das Präparat wegzulassen?

Zu Mirtazapin gibt es ebenfalls ein Flüssigpräparat.

Wie kommst Du denn mit dem Absetzen klar?
Macht ein Mittel größere Probleme?

Ist die Borreliose-Diagnose sicher?

Alles Liebe
Rundi :hug:

Bee
Beiträge: 23
Registriert: Dienstag, 25.12.12, 12:10

Re: Bee - Mirtazapin, Clonazepam, Nortriptylin

Beitrag von Bee » Freitag, 28.12.12, 11:50

Liebe Rundi,
Ich muss Ziegenmilch nehmen, da ich eine Kuhmilchallergie habe.
Die Selbsthilfegruppe in den USA, die mir diese Methode empfohlen haben, sagen es muss eine fetthaltige Fluessigkeit sein, weil sich die Benzokristalle an die fettmolekuele setzen und sich so gleichmäßiger verteilen und empfehlen deshalb Milch.
Das mirtazepin nehme ich schon seit 10 Jahren. Hab es mal zum schlafen bekommen und hab Au h schon mal viel mehr genommen. Auch von dem nortryptelin. Möchte jetzt aber keine Medikamente mehr nehmen. Das clonazepam wurde mir fuer Schlaf und Depressionen verschrieben. Ich wusste nicht was es war. Ich dachte es wäre AD. In USA gibt es keinen Beipackzettel wie hier und der Arzt hat nichts gesagt. Als ich es rausfand war es zu spät.
Ich weiß nicht ob es sich noch lohnt auf diazepam umzustellen? Bin jetzt bei ca. 0,3 mg clonazepam ueber 24 Stunden.
Ja, die Borreliose und jede Menge Coinfektionen sind da. Habe drei positive Western Blots. Hab eine gerade eine Therapie mit Pflanzenextrakten angefangen.
Muss ich mein password aendern, Rundi?
Ich tue mich noch etwas schwer, mich auf dem Forum zurechtzufinden. Bitte habe etwas Geduld mit mir.
Vielen lieben Dank
Bee
Ich bin gerade wieder nach Deutschland gezogen
nach 10 Jahren USA. Dort hat man mich vor drei Jahren auf Remergil,
nortryptelin und clonazepam gesetzt. Ich bin seit einem Jahr dabei alles langsam zu
reduzieren. Im Maerz diesen Jahres bin ich mit Borreliose diagnostiziert
worden. Ich habe vor ein paar Tagen mit endlich mit einer pflanzlichen
Therapie begonnen. Hab mich immer geweigert Antibiotika zu nehmen, da es bei
einer Spaetborreliose nur begrenzt hilft.
Meine Medikamente sehen zur zeit aus wie folgt:
Nortryptelin: ca. 0,2 mg jeden zweiten Abend
Remergil: ca. 3mg jeden Abend
Clonazepam: ca. 0,13 alle 6 Stunden (titriere mit Ziegenmilch, da es
clonazepam in USA nicht in flüssig gab. Alles sehr umständlich. )

Das-kleine-Runde

Re: Bee - Mirtazapin, Clonazepam, Nortriptylin

Beitrag von Das-kleine-Runde » Freitag, 28.12.12, 12:45

Liebe Bee :) ,

keine Sorge, das klappt doch mit dem Forum gut :)
Hier haben wir einen kleinen Bereich für technische Fragen: http://www.adfd.org/austausch/viewforum.php?f=17
Falls Du andere Fragen hast, einfach posten oder eine PN an mich. :)

Dein Paßwort mußt Du nicht ändern, wenn Du es Dir merken kannst, viele wählen etwas, daß ihnen besser im Kopf bleibt. :)
Ich muss Ziegenmilch nehmen, da ich eine Kuhmilchallergie habe.
Die Selbsthilfegruppe in den USA, die mir diese Methode empfohlen haben, sagen es muss eine fetthaltige Fluessigkeit sein, weil sich die Benzokristalle an die fettmolekuele setzen und sich so gleichmäßiger verteilen und empfehlen deshalb Milch.
Ah, danke ich verstehe :)
Wie klappt das denn? Hier im Forum haben es ab und zu Betroffene mit Tabletten auflösen versucht, ich bin immer ein bißchen skeptisch mit der Methode, weil sie mir recht ungenau vorkommt.
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=4694
Ich weiß nicht ob es sich noch lohnt auf diazepam umzustellen? Bin jetzt bei ca. 0,3 mg clonazepam ueber 24 Stunden.

Das sind ungfähr 6 mg Diazepam.
Ob Du umstellst hängt davon ab, wie Du mit dem Abdosieren von Clonazepam zurecht kommst. Wenn es im unteren Bereich Probleme mit der kürzeren HWZ oder mit der Feindosierung gibt, dann würde ich es tun.

Oh weh, das mit der Borreliose klingt recht eindeutig. Dumme Krankheit ... :sick:
Ich drück Dir die Daumen, daß die naturheilkundliche Therapie gut klappt.
In USA gibt es keinen Beipackzettel wie hier und der Arzt hat nichts gesagt.
Oh weh... :cry:

Alles Liebe
Rundi :hug:

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