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Padma: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Mittwoch, 26.10.16, 22:56

hallo ihr Lieben, :group:

ich danke euch herzlich für eure Antworten und eure Anteilnahme und die :hug:

liebe Lina, :hug:

danke für deine Glückwünsche und dein Mitgefühl. Ein Etappenziel ist ja wenigstens erreicht. Auch wenn 1mg für eine :schnecke: noch ein weiter Weg ist.
Vielleicht braucht es doch nochmal eine noch längere Stabilisierungsphase, bevor du dich an das letzte mg wagst?
Tja, eigentlich wollte ich es durchziehen, aber es ist eine Überlegung wert, ob ich 3 Monate (statt der 2) Pause machen sollte.

liebe Anna, :hug:

danke für deine Einschätzung der Schilddrüse und das Ausrechnen der Werte.
Der Knoten behindert mich nicht wirklich und ich habe den ja auch schon sehr lange

liebe Roxy, :hug:

danke auch dir für deinen Glückwunsch

liebe Zelda, :hug:

danke dir für deine Einschätzung
Ist ja ein bekanntes Phänomen in der Medizin, dass die Referenzwerte immer schön gesenkt werden, um "Patienten" zu generieren.
Mir wurde gesagt, ein TSH bis 2,5 ist in Ordnung.
Das ist oft so mit den Referenzwerten. Wobei beim TSH ich eher denke, dass der neue Wert angemessener ist zumindest, wenn Beschwerden vorhanden sind.
Andererseits ist Müdigkeit und Erschöpfung ja ein bekanntes Phänomen bei Schilddrüsen-Unterfunktion
Ja, deswegen bin ich unsicher, ob es mit an der SD liegen könnte.

liebe Carlotta, :hug:

ganz lieben Dank für deine Grüsse und dass du dir die Zeit genommen hast zum Antworten.
Deine anhaltende Erschöpfung ist schlimm, wundert mich aber ehrlich gesagt auch angesichts Deiner vom Entzug unabhängigen Erkrankung nicht. Das ist einfach doppelter Stress für den Körper und häufige Erschöpfungszustände kenne ich (ohne sonstige Erkrankung) auch, seit ich entziehe. Der Körper muss alles mobilisieren, um wieder ins Gleichgewicht zu kommen, und das bei jedem Schritt wieder neu! Und auch wenn Du längere Pausen machst zwischen den Schritten, bekommst Du doch wegen der langen Halbwertszeit kaum Ruhepausen. Das ist einfach Dauerstress. :(
Da hast du natürlich recht. Also vielleicht wirklich mal 3 Monatewarten.
Mit Eingriffen an der SD wäre ich vorsichtig, solange nicht mehrere unabhängige Experten eindeutig sagen, dass akuter Handlungsbedarf besteht.
Das ist eigentlich auch meine Einschätzung.

Ich wünsche dir auch sehr, dass din Entzug sich erträglich gestaltet und du dieses Kapitel bald abschliessen kannst. :hug:
Ich freue mich sehr, dass du zurzeit wieder reinschaust.

liebe Siggi, :hug:

auch dir vielen Dank, dass du dir die Zeit genommen hast zu antworten.
In dem SD Forum habe ich schon etwas gelesen, du hattest es ja schon öfters wo empfohlen. Bis jetzt hab ich noch nicht die Zeit und Kraft gefunden einen thread da zu eröffnen.
Übrigens finde ich auch, dass deine S.D. Werte recht gut aussehen.... die neuzeitliche TSH Wert Grenze liegt
bei 2,5 , auch sind deine freien Werte recht gut.
Was mich verunsichert, dass ja oft gesagt wird, dass viele mit SD Erkrankungen sich nur mit einem TSH bis 1 wohl fühlen. Oder ist das nur bei Hashimoto so oder wenn man bereits L Thyroxin nimmt?

Ich hoffe so sehr, dass es bei dir endlich mal besser wird :hug:


Es tut wirklich so gut Verständnis und Unterstützung zu bekommen.

Euch alles Gute, :hug:
liebe Grüsse,
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Mockingjay » Freitag, 28.10.16, 16:20

Liebe Deria

So schön, von Dir zu hören und dass es gut klappt!! Lass Dich mal drücken! Ich freu mich sehr für Dich. :hug:
DAs mit dem unter 1 TSH-Wert habe ich früher auch über viele Jahre gedacht und war so eingestellt, aber in meinem Fall war das nicht gut, es hatte die SD zu sehr gestresst und war mit ein grund für die Gewichtszunahme. Deshalb wurde vor einigen Jahren umgestellt auf Euthyrox, diese kann man feiner dosieren, die Dosis wurde ganz leicht runtergeschraubt.

Ganz liebe Grüsse und weiterhin viel Erfolg mit den Absetzschritten :party2:

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Medlem » Sonntag, 04.12.16, 6:56

Liebe Padma,

wollte Dir kurz etwas zur Schilddrüse schreiben. Meine ist auch vergrößert. Habe einen großen kalten und einen großen heissen Knoten. Von dem kalten Knoten weiss ich seit über 15 Jahren. Auch mir wurde vor 3 Jahren zur Entfernung geraten. Da ich sonst in Bezug auf die Schilddrüse aber unter keinen typischen Symptomen leide und meine Werte alle im Normbereich liegen, habe ich mich bis jetzt immer dagegen gewährt.

Nur die Feinnadelpunktion wurde gemacht. Die ist total harmlos. Es wird Eisspray auf den Hals gesprüht. Man muss kurz still liegen, und ich habe absolut gar nichts davon gemerkt.

Lasse meine Schilddrüse weiter einmal jährlich beim Endo kontrollieren. Hab im Januar wieder Termin. Allerdings habe ich in letzter Zeit das Gefühl, dass sie weiter wächst und mich das manchmal stört. Habe von einer Thermoablation gehört, die an der Uniklinik Frankfurt in einem speziellen Zentrum gemacht wird. Überlege, da im nächsten Jahr mal vorstellig zu werden und mich beraten zu lassen. Es ist nicht direkt eine OP. Das Ganze wird ambulant gemacht. Ähnlich wie bei der Feinnadelpunktion wird eine Sonde in die Schilddrüse eingeführt und Knoten über Hitze, die von der Spitze der Sonde ausgeht, zerstört. Vorteile: minimale Narbe, keine Vollnarkose, Schilddrüse bleibt erhalten, keine Substitution mit Schilddrüsenhormonen erforderlich.

Es werden wohl in keinem Land so viele Schilddrüsen entfernt wie in Deutschland. Habe den Verdacht, dass da auch unsere Pharmalobby dahintersteckt bzw unser Gesundheitssystem das begünstigt. Ist doch super, wenn der Patient quartalsmässig kommt und sich sein Rezept für Schilddrüsenhormone holt und sonst keine Arbeit macht.

Zurück zu Dir: ich würde an Deiner Stelle irgendwann noch die Feinnadelpunktion machen lassen und die Blutwerte in einem halben Jahr noch mal kontrollieren lassen. Dabei auch noch mal wegen der Antikörper/Basedow nachfragen. Das war ja das einzige, was nicht in der Norm war.

Alles Gute für Dich und vielen vielen Dank für die tolle Arbeit, die Du hier im Forum leistest!

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Montag, 05.12.16, 19:03

hallo ihr Lieben, :)

@ hallo Mockingjay, :)
auch dir noch vielen Dank für deine lieben Grüsse und den :hug: , :hug: zurück
(Ich nehme mal an, du meintest mich :wink: )

liebe Mediem, :)

lieben Dank für deine Einschätzung und deine Erfahrungen. :hug: Ich habe auch das Gefühl, dass viel zu schnell zu OPs geraten wird. Vielleicht aus Sorge vor einer Klage, falls doch mal was entarten sollte?

Mittlerweile hatte ich einen Termin bei meiner HÄ (Internistin), sie rät zu einer subtotalen OP ( d.h. eine fast vollständige Entfernung) . Die Hormoneinstellung sei völlig problemlos. :frust:

Sie erwähnte der Mikrokalk habe zugenommen(sie hat jährlich Sonos von der SD gemacht), was ein Risikofaktor ist. Allerdings steht in dem Bericht vom NUK nichts von Mikrokalk und auch nichts von den anderen Rsikofaktoren.
Diesen Artikel finde ich ganz aufschlussreich https://www.aerzteblatt.de/pdf/113/20/m ... %3A51%3A21

Die SD Werte seien ausgeglichen, da die kalten und die warmen Knoten sich aufheben würden. Meine SD wäre sehr unruhig und im ständigen Umbau.

Es gibt hier keinen für mich erreichbaren niedergelassenen Endo :( . Allerdings gibt es in der Klinik einen SD Spezialisten, der wohl auch eine Sprechstunde anbietet. Das wäre wohl der nächste Schritt, aber erst im Frühjahr.
Im Winter geht es mir gesundheitlich (Fibromyalgie) immer schlechter

Die Feinnadelpunktion wäre dann eine Option.

Ansonsten geht es mir mehr oder weniger unverändert. Die massive Erschöpfung ist elendig. Die Gereiztheit ist zur Zeit besser, was eine grosse Erleichterung ist.

Was mir unklar ist, inwieweit diese chron. SD Entzündung mit zu meiner Symptomatik beiträgt. Oder hat die SD sich wegen des Entzugs verschlechtert?

Ich habe mich entschieden erst im Januar weiter zu reduzieren, also 3 Monate Pause. Und ich experimentiere jetzt auch mit histaminärmerer Ernährung, was ich zusätzlich zu der veganen Ernährung nicht ganz einfach finde. Ausserdem liebe ich meine dunkle Schocki als Seelentröster. :(

liebe Grüsse an euch alle, :group:
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Medlem » Montag, 05.12.16, 21:47

Liebe Padma,
padma hat geschrieben: Die SD Werte seien ausgeglichen, da die kalten und die warmen Knoten sich aufheben würden. Meine SD wäre sehr unruhig und im ständigen Umbau.
So eine Quatsch habe ich ja noch nie gehört! Die kalten Knoten machen gar nichts. Wenn etwas die Überfunktion der heißen Knoten kompensiert, dann das übrige Schilddrüsengewebe, aber nicht ein kalter Knoten.
padma hat geschrieben: Was mir unklar ist, inwieweit diese chron. SD Entzündung mit zu meiner Symptomatik beiträgt. Oder hat die SD sich wegen des Entzugs verschlechtert?
Beides halte ich für möglich. Die Schilddrüse ist sehr komplex. Ich glaube es ist wichtig, einen Arzt zu finden, der sich wirklich damit auskennt. Ich habe auch schon von einigen gehört, die mit Homöopathie und Heilpraktikern sehr gute Erfahrungen gemacht haben.
padma hat geschrieben: Ich habe mich entschieden erst im Januar weiter zu reduzieren, also 3 Monate Pause.
Das finde ich gut! Wenn man nicht mit Absetzen beschäftigt ist, kann man sich auf etwas anderes konzentrieren. Das ist manchmal auch nicht verkehrt.

Ich wünsche Dir, dass Du trotz Fibromyalgie einigermaßen durch den Winter kommst!

Alles Gute!

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 24.12.16, 18:38

hallo ihr Lieben, :)

@ liebe Medien :) , lieben Dank für deine Einschätzung.

Ich werde mir bis Neujahr jetzt eine stille Zeit gönnen, ohne Forum und äussere Aktivitäten,. So verbringe ich jedes Jahr diese Zeit zwischen den Jahren, und das tut mir sehr gut.

Ich brauche das jetzt auch dringend, ich fühle mich so alle.

Ich wünsche euch allen friedvolle Tage, freudvolle Moment, so wenig Symptome wie möglich und dass ihr mit Zuversicht ins neue Jahr gehen könnt.

Schön, dass es euch gibt <3

alles Liebe, :group:
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Pammy » Sonntag, 15.01.17, 21:11

Liebe Padma, :)

Du bist eine der vertrauten Weggefährten, die mich während der Absetzphase von Mirtazapin liebevoll begleitet haben.
Da ich das dringende Bedürfnis hatte, mich heute hier wieder einmal anzumelden und von mir zu berichten, habe ich als erstes nachgeschaut, wie es Dir geht :hug:

Deinem letzten Eintrag hier entnehme ich, dass Du eine Erholungspause gebraucht hast und es ist gut, wenn Du sie Dir nimmst. Ich finde es so bewundernswert, dass Du hier (und noch einige andere natürlich ;-) ) so unermüdlich Deine Unterstützung anbietest und Mut und Trost spendest, viele gute und hilfreiche Hinweise gibst und dabei herzlich und liebevoll bleibst.

Und dies alles, wo Du doch selbst Deinen eigenen Weg durch viel Leid - körperlich wie auch seelisch - gehst.

Ich bewundere Dich aufrichtig dafür und danke Dir an dieser Stelle herzlichst dafür. Ich denke, Du hast es mehr als verdient, denn Du bist ein großartiger Mensch, liebe Padma.

Möge 2017 ein Jahr der Heilung und des Glücks für Dich werden <3

Dies wünsche ich natürlich auch allen anderen hier - ob Gäste, Forumsmitglieder und Teammitarbeitern - aufs herzlichste!

Ganz liebe Grüße
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- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Montag, 16.01.17, 22:26

liebe Pammy, :)

ich habe gerade erst deinen Beitrag gelesen und bin ganz gerührt. Danke dir :hug:

Ja, ich habe eine Absetzpause gemacht in der Hoffnung mich ein wenig zu erholen. Die Pause hat mir auch gut getan, erholt habe ich mich dennoch leider nicht. Die Erschöpfung hat mich weiter fest im Griff. Ich vermute, dass das erst nach 0 sich bessern wird.

Heute habe ich wieder ein wenig reduziert, um 0,15 mg.

Ich wünsche dir auch und allen anderen Betroffenen, dass 2017 uns auf unserem Heilungsweg voranbringt.

ganz liebe Grüsse, <3
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Guennie » Dienstag, 04.04.17, 2:59

Hallo padma,
meinen tiefsten Respekt was du alles durchgemacht hast, nachts wenn ich nicht Schlafen kann lese ich viel von dem Team Mitgliedern hier, um mich bei jeden einzeln zu bedanken.
Danke für die Zeit die du dir für mich und meinen Problemen genommen hast, bis auf Schlafschwierigkeiten, habe ich zur Zeit keine Nebenwirkungen oder Absetzerscheinungen mehr. Das alles verdanke ich diesem Forum und auch Dir, Danke.
Trotz der Schlafschwierigkeiten bekomme ich aber noch so 4 bis 5 Stunden Schlaf, wenn auch nicht immer durchgehend, aber ich komme damit klar. Dir wünsche ich für deine Zuklunft auch alles Gute - Respekt für dein ganzes Durchhaltevermögen
Danke ;-)
ganz liebe Grüße
Günnie
es ist nun 3 Uhr und ich geh wieder schlafen :bettzeit:
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2004 schweren Depressionen mit stationärer Psychiatrie
medis: Lorazepam (Tavor) verschiedene ADs und Schlafmittel -
2004 - Lorazepam (Tavor) kalter Entzug in Entzugsklinik Köln (Hammer)
2005 - 2010 Cymbalta (Duloxetin) 60 mg
2010 - November 2016 Cymbalta (Duloxetin) 30 mg
Mai 2016 - Herzinfakt mit 49 Jahren - Herzmedis mit Blutverdünner, Beta Blocker (2 Stands)
September 2016 Heilfasten für 10 Tage ohne medis (scheiß Idee)
September 2016 glaube Cymbalta greift nicht mehr, darum Opipramol einschleichen wegen Schlaf (Hausarzt)
November 2016 Cymbalta (Duloxetin) 30 mg morgens und Opipramol 50-50-100
2016 mein Neurologe so Krank dass er auf Rente geht. Einen neuen zu finden wird nicht ganz einfach, daher erst einmal zusammen mit Hausarzt und Internet
Dezember 2016 - Cymbalta (Duloxetin) in 4 Wochen ausgeschlichen (30 mg in 30 Tagen) um etwas anderes zu probieren ( 5 Htp, dazu muß aber Cymbalta einige Zeit aus dem Körper sein wegen Gefahr eines Serotoninsyndroms)
Januar 2017 - nur Herz medis - denke es geht langsam wieder Berg auf und will schon im Februar 2017 mit 5 Htp anfangen, dazu kommt es aber nicht mehr (alles nur mit Hausarzt und Internet, ohne Neurologe oder Psychiater)
Februar 2017 - Zusammenbruch wahrscheinlich durch Ansetzsyntome wie innerer Unruhe, panische Angst, Konzentrationsschwäche, Zittern, kalter Schweiß auf Kopf und Nacken, Schlafprobleme Verdauungsstörungen (bin aber zu Hause)
08.02.2017: wegen vermutlicher starker Absetzsyntome morgens wieder 30 mg Cymbalta und Opripamol 50 mg-50 mg -100 mg
09.02.2017: Morgens 30 mg Cymbalta - (nach Austausch im Forum geändert)
Anmeldung auf Forum adfd :-)
dadurch abends Opripramol neu auf 25 mg
11.02.2017 Cymbalta neu auf 7,5 mg am 15.02.2017 Cymbalta neu auf 15 mg
16.02.2017 Cymbalta (Duloxetin) 30 mg morgens
16.02.2017 Opipramol 25 mg/25 mg/100 mg
16.02.2017 Zolpidem 10 mg nachts
06.03.2017 Zolpidem auf 5 mg um es abzusetzen
07.03.2017 Zolpidem nachts um 4.Uhr wieder auf 10 mg (heftige Entzugserscheinungen)
08.03.2017 mit Wassermethode Zolpidem runerdosieren nach Rat Forum jeden Tag 0,5 mg
10.03.2017 nichts ging mehr Hausarzt mit Bromozepan 3mg/6mg angefangen dafür Opripramol/Zolpidem abgesetzt
11.03.2017 soll lt. Hausarzt 3mg/3mg/6mg Bromozepan und 30 mg Cymbalta
14.03.2017 - 0mg/0mg/6mg Bromozepan abends und 30 mg Cymbalta morgens
16.03.2017 - nach Besuch beim Psychiater Cymbalta auf 60 mg - 6mg Bromozepan
22.03.2017 die 6 mg Bromazepan jeden Tag um 0,6 mg runterzudosieren,
31.03.2017 - Bromezapan auf 0 mg (Zolpidem auf 0 und Opipramol auf 0)
09.04.2017 wegen unerträglicher Unruhe nachts um 0.30 Uhr 3 mg Bromezapan
10.04.0217 Bromezapan 3/3/6 mg
seit 11.04.2017 wieder Bromazepan abends 22 Uhr 6 mg - tagsüber kein Bromazepan
seit 21.05.2017 wieder am Runterdosieren auf abends 22 Uhr 5 mg
am 28.05.2017 runterdosiert auf 4 mg
am 04.06.2017 runterdosiert auf 3 mg
am 17.06.2017 runterdosiert auf 2 mg
am 29.06.2017 runterdosiert auf 1 mg
am 19.07.2017 dosiert auf 2x 0,7 mg = 1,4 mg
am 20.07.2017 dosiert auf 2x 0,5 mg = 1,0 mg
am 28.07.2017 dosiert auf 2x 0,37 mg = 0,74 mg
Diabetis Typ 2 festgestellt am 3.08.2017
am 05.08.2017 dosiert auf 2x 0,25 mg = 0,50 mg
am 14.08.2017 dosiert auf 1x 0,25 mg abends
am 21.08.2ß17 einmalig 2x 1,5 mg (Rückschlag)
am 22.08.2017 wieder auf 1x 0,5 mg Bromazepam
seit 27.08.2017 auf 0,0 mg Bromazepam

Traurige
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Traurige » Dienstag, 04.04.17, 9:15

Liebe Padma,

gerade habe ich Deine Geschichte gelesen und bin tief bewegt, mit wieviel Engagement Du Dich hier trotz Deiner Probleme für andere einsetzt und hier aktiv bist. Dafür möchte ich mich bei Dir bedanken und Dir wünschen, dass Du in 2017 einen großen Schritt auf dem Weg zur Heilung weiterkommst.

Viele liebe Grüße
von Maria
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1999 Burnout mit Diagnose paranoide Psychose (Medikament: Perazin, 60 mg; 2003 langsam ausgeschlichen ohne Probleme)
2011 schwere Depression mit psychotischen Symptomen (Medikament: Duloxetin 60 mg)
2015 schwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Duloxetin (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)
2016 mittelschwere Depression mit psychotischen Symptomen nach Absetzversuch von Risperidon (Medikamente: Duloxetin 60 mg; Risperidon 2 mg)

18.02.2017
Täglich
60mg Duloxetin
2mg Risperidon
Außerdem noch Cortison wegen Asthma und Blutdrucksenker wegen zu hohem Blutdruck - Update: Cortison abgesetzt wegen depressionsfördernder Wirkung. Blutdrucksenker reduziert auf 12,5 mg Hygroton täglich.

Ab Ende März zusätzlich Eferox 25 Mikrogramm
ab 23.07.2018 Erhöhung auf 37,5 Mikrogramm Eferox und Einnahme von Eisentabletten
ab 30.07.2018 Erhöhung auf 50 Mikrogramm Eferox
ab 06.08.2018 Reduzierung auf 37,5 Mikrogramm Eferox

18.05.2017 Reduzierung des Risperidon von 2 mg auf 1,5 mg
im August 2017 Absetzen des Cortisonpulvers, starke Verbesserung der Depression
21.09.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,5 mg auf 1,25 mg
25.10.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,25 mg auf 1,125 mg
05.11.2017 Reduzierung des Risperidon von 1,125 mg auf 1,0 mg
05.03.2018 Reduzierung des Risperidon von 1,0 mg auf 0,875 mg
09.04.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,875 mg auf 0,75 mg
21.05.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,75 mg auf 0,625 mg
17.07.2018 Reduzierung des Risperidon von 0,625 mg auf 0,5 mg

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Donnerstag, 06.04.17, 18:42

hallo ihr zwei Lieben, :)

ich bin ganz gerührt über eure lieben Worte. <3
Ganz lieben Dank, das hat sehr gut getan. :hug:
(sorry die späte Antwort)

Ein Update ist auch schon wieder längst überfällig:

Ich schnecke :schnecke: :schnecke: :schnecke: mich weiter voran, derzeit so ca. alle 10 Wochen 0,15 mg. Das ist so einigermassen machbar.
Am beeinträchtigstens empfinde ich weiterhin die massive Erschöpfung, teilweise gepaart mit Unruhe. Die Arbeit im Forum geht noch mit am besten, wobei es mich schon auch sehr anstrengt. Aber es tut mir auch gut.
Da ich nun mal in diese Misere geraten bin, ist die Arbeit im Forum das Beste, was ich damit/daraus machen kann.

Ansonsten bekomme ich nicht viel auf die Reihe, nur das Allernotwendigste. Alles kostet soviel Kraft.
Die anderen Symptome kommen und gehen, manche sind auch permanent, wie z.B. die mittlerweile chronische Blasenentzündung. Ich nehme es so hin, da mir auch die Kraft fehlt mich darum zu kümmern.
Und bevor ich auf 0 bin, hat es wohl sowieso nicht viel Sinn.

Histaminarm zu essen habe ich ausprobiert, es hat nicht wirklich was gebracht. Da ich mich vegan ernähre wurde es mir zu heikel mit dem wenigen Eiweiss, so dass ich jetzt zumindest Tofu wieder esse.

Was ich auch merke ist, dass ich zunehmend an Selbstvertrauen verliere, einfach weil ich so wenig machen kann. Und auch weil Freundschaften schwierig geworden sind. :(

Ich weiss, man kann Entzugsverläufe nicht wirklich planen. Dennoch hoffe ich im Laufe von 2018 auf 0 zu kommen. Das ist ein überschaubarer Zeitraum, man wird da ja bescheiden.

Was mir am meisten hilft, bzw. was ich am meisten übe, ist Aktzeptanz, die Dinge sind wie sie sind.
Ich lese viel in dem Buch von Toni Bernhard "Es wird schon wieder?" Sie schreibt was in der Art: Mein Leben ist wie es ist. Es ist daran nichts auszusetzen. Mein Leben ist völlig in Ordnung.
Das sage ich mir immer wieder, auch wenn ich oft viel an meinem Zustand auszusetzen habe.

Gerade habe ich eine traurige Phase, aber auch das kommt und geht.

Und es gibt ja auch viel Schönes, in der Natur, meine beiden Katzen <3 <3 ,..
Und auch im Forum. Bei all dem Leid, ist hier auch so viel Schönheit, die durchscheint.

liebe Grüsse,
padma
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Muryell » Montag, 10.07.17, 19:38

Liebe Padma,

ich wollte mich in Deinem Thread für Dein Engagement und Deine Hilfe bedanken.
Du bist selbst angeschlagen und findest trotzdem die Zeit und die Kraft, andere zu unterstützen. Das finde ich bewundernswert!

Ich wünsche Dir alles Gute und sende Dir viel Kraft.

Liebe Grüße

Muryell
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von gelblack » Montag, 10.07.17, 20:18

Liebe Padma

Ich habe Deinen SD Verlauf nicht im Detail gelesen, aber als ich warme Knoten gelesen hatte, musste ich an meinen heißen Knoten denken, der meiner Schilddrüse zusetzte. Dieser Knoten hatte regelrechtes Eigenleben entwickelt und Hormone nach Belieben produziert. Zu sehen war das mittels eines Szintigramms. Alles konzentrierte sich um diesen autark arbeitenden Knoten. Und so ging es mir auch. Das kalte Knoten heiße kompensieren ist meiner Meinung nach nicht nachvollziehbar. Ich hatte damals die Wahl zwischen OP oder einer Radiojodtherapie. Ich hatte mich für zweiteres entschieden. Eine Woche Krankenhaus, wo mir anfangs ein radioaktives Getränk mit Trägerelement Jod verabreicht wurde. Der Knoten verschlang quasi das Jod und somit auch die radioaktive Substanz. Der Knoten wurde über die Zeit kleiner und verschwand. Bei mir konnte die SD wieder vollumfänglich arbeiten. Ein SD Hormon Mittel muss ich nicht einnehmen.

Vielleicht kennst Du ja diese Form der Therapie bereits. Ich wünsche Dir jedenfalls gute Besserung !!

Take care :)
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Pammy » Dienstag, 31.10.17, 15:00

Liebe Padma, :hug:

jetzt habe ich es geschafft, wenigstens die letzten Einträge hier von Dir und Weggefährten zu lesen und weiß zumindest, wie es Dir bis April diesen Jahres ergangen ist.

Wie sieht es denn momentan mit Deiner SD-Problematik aus? Bist Du noch in regelmäßiger Behandlung? Ich habe auch eine kleinknotige Umwandlung meiner SD diagnostiziert bekommen und mir wurde von den Radiologen empfohlen, mit L-Thyroxin zu beginnen.
Ich hatte aber zu dem Zeitpunkte eine sehr gute Hausärztin, die mitgedacht hat mir von einer Einnahme zunächst einmal abgeraten hat, da mein Puls viel zu hoch war ständig. Und ich glaube, sie hat damit schlimmeres verhindert, denn kurz danach gings ja los bei mir mit Vorhofflimmern, und da wäre das L-Th. womöglich ein starker Trigger gewesen. Puls von 196 hat mir gereicht...

Ich glaube auch, dass alles, was mit SD zu tun hat, nicht so einfach zu beurteilen ist. Selbst die Ärzte sind sich doch nie wirklich sicher, was das Beste wäre :frust:
Komisch, wir fliegen zum Mars demnächst, aber die irdischen Probleme mit unseren Körper bekommen die Cracks aus Wissenschaft und Medizin irgendwie nicht in den Griff... :oops: :roll: (kleiner Scherz mit einem lachenden und einem triefenden Auge)

Bin gespannt, wieder von Dir zu lesen und wünsche Dir einen schönen Reformationstag :fly:

Ich drück Dich ganz herzlich :hug:
Pammy

PS: Du kannst jederzeit gerne auch bei mir im Thread vorbeischauen und auch Dein Herz und Deine Seele ausschütten mit allem, was Dich belastet, sorgt, beschäftigt etc. - meine (Thread-)Türe steht Dir immer herzlichst offen <3
Und natürlich auch mein PN-Bereich für alles, was noch zum Leben gehört, aber vielleicht nicht hierhin :whistle: :wink:
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- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 31.10.17, 19:03

liebe Pammy :) , liebe Mitlesende :) ,

danke dir für deine Nachfrage (ich habe meinen thread sehr vernachlässigt) und deine lieben Worte und den :hug: Fühl dich auch :hug:
Danke auch noch an Gelblack :) (Radiojodtherapie kommt bei mir nicht in Frage, da der grosse Knoten ein kalter ist) und Muryell :) .

Ja meine Schilddrüse. Es ist wieder mal unglaublich. Sowohl der Nuklearmediziner als auch meine HÄ (Internistin) hatten mir ja eine komplette Entfernung der SD sehr nahe gelegt. Ich hab erstmal gar nichts unternommen, aber recherchiert und bin auf einen Artikel im Ärztblatt gestiessen, in dem Malignitätskriterien aufgeführt werden. In meinem Fall (Knoten grösser als 1 cm - meiner ist 1,1 cm :wink: ) plus mindestens 2 Malignitätskriterien soll zur weiteren Abklärung zunächst eine Feinnadelpunktion gemacht werden um unnötige OP´s zu vermeiden.

Ich war zu routinemässigen Ultraschallkontrolle der SD jetzt bei meiner HÄ und habe sie nach diesen Kriterien gefragt.
Und jetzt kommts: Es liegt kein einziges Kriterium vor, der Befund ist seit Jahren unverändert, es gibt keinerlei Anlass auch nur für eine Feinnadelpunktion. :frust: :frust: :frust:

Warum in aller Welt sie mir letztes Jahr zu einer OP möglichst innerhalb von 5 Monaten geraten hat, erschliesst sich mir nicht. Ich bin wiedermal fassungslos, :evil: habe aber glücklicherweise meine SD "gerettet".

Insgesamt geht es mir sehr bescheiden. Mein Allgemeinzustand hat sich in den letzten 1 1/2 Jahren deutlich verschlechtert, was ich mangels anderer Ursache nur auf das AD zurückführen kann.

Die Erschöpfung ist massiv, ich kann kaum mehr was machen. Meine Mobilität hat sich sehr verschlechtert, da die Blockierung am ISG und der rechten Schulter schlechter geworden ist. Die Muskelschwäche ist schlimmer geworden und es fehlt mir leider auch die Kraft für Training.

Konzentration, Gedächnis ist sehr schlecht, es fällt mir immer schwerer hier im Forum Antworten zu schreiben :( . Komplexe Situationen zu erfassen ist kaum möglich und ich bin traurig, dass ich zumeist nur noch ganz kurze Antworten schaffe.

Soziale Kontakte werden immer weniger, :( zum einen, weil mir selbst zu einem Telefonat oft die Kraft fehlt, zum anderen, weil ich auch nicht immer sagen möchte, wie es mir geht und das auch kaum einer mehr hören mag. Zu "interessanten Gesprächen" bin ich kaum in der Lage.

Meine Katzen <3 <3 machen mir Freude, aber auch da habe ich ein schlechtes Gewissen, dass ich nicht so wie früher mit ihnen spielen kann.

Die Erschöpfung ist so tief und umfassend, dass ich da keinen Weg raus sehe, weil selbst alles, was mir eigentlich gut täte, die Erschöpfung verstärkt.

Zu der Erschöpfung kommt dann noch diese quälende innere Anspannung und Angstzustände. Verzweiflung auch öfters.
chronische Blasenentzündung weiterhin, aber das lasse ich derzeit auf sich beruhigen.

Es tut mir leid, dass ich nichts Aufbauendes berichten kann.

Stabilisieren kann ich mich schon lange nicht mehr, trotz Minischritten und grossen Pausen.
Ich bin da auch ziemlich ratlos. Gerade mache ich eine längere Absetzpause, aber wenn das auch nichts bewirkt, bleibt eigentlich nur, dennoch in Minischritten weiter runter zu gehen.

Im Grunde tut ich das, was ich auch immer schreibe: Ich sage mir, dass mein ZNS heilen wird, dass ich es Tag für Tag schaffen werde.
Es ist schwer, weil es jetzt schon so lange geht.

Nachmittags habe ich oft kleine Fenster, wo es etwas besser ist. :D

Ich hoffe, ich ziehe euch mit meinem Bericht nicht runter. Mein Verlauf ist eben schwierig aufgrund der Vorerkrankung (Fibromyalgie), der langen AD Einnahme, vorherigen quasi Kaltentzügen und der Kaltentzug von Fluoxetin, der meinem ZNS wohl den "Rest" gegeben hat.

Das Forum gibt mir Hoffnung und Halt, ansonsten stünde ich auch sehr alleine da, mit alle dem.

Danke euch fürs Lesen,
ich wünsche euch möglichst symptomarme Tage und dass wir alle auf unseren Heilungsweg vertrauen. :hug:

liebe Grüsse,
padma
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Gwen » Dienstag, 31.10.17, 19:21

Liebe Padma, es macht mich sehr betroffen, dass es Dir so schlecht geht! Vor allem, da ich Deine Antworten hier im Forum immer als sehr freundlich, wertschätzend und mutmachend empfinde!
Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute und viel Kraft!! :hug:
Liebe Grüße Gwen
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Clarissa » Dienstag, 31.10.17, 19:23

Ach, padma, das tut mir aber leid.

Dabei lässt Du Dir in Deinen Beiträgen nichts anmerken und berätst trotz schlimmer eigener Probleme unermüdlich weiter, tröstest und baust auf.
Vielen Dank dafür und mitfühlende Grüße an Dich!

sleepless
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Siggi » Dienstag, 31.10.17, 20:21

Liebe, gute Padma, :hug:

es ist nicht zu fasssen, wie tapfer, geduldig, liebevoll, empathisch du immer wieder uns allen hilfst...
und nun lese ich, wie schlecht es dir geht..... das tut mir unendlich in der Seele leid :( :(
Wie ist es möglich, dass du mit all diesen schweren Symptomen uns täglich zur seite stehst!! :group:

Ich schließe dich und deine Genesung nun täglich in mein Gebet, und vertraue darauf, , dass es dir bald wieder
etwas besser gehen möge.

Wir lieben dich alle :group: <3 und wissen welche Leistung du täglich für uns aufbringst.
Mit ganz lieben Gedanken :hug: :hug:
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Jofab » Dienstag, 31.10.17, 20:30

Liebe, liebe padma,

es tut mir so schrecklich leid, wie es dir geht ! Du hast mir und allen anderen im Forum sosehr geholfen, uns immer wieder beraten, aufgebaut. Ich merke gerade, wie dürr meine Worte klingen !
Sie drücken nicht mal annähernd aus, was du uns gegeben hast !
Seltsamerweise habe ich heute deinen ganzen Thread nochmal gelesen und die vielen, vielen Antworten jedesmal für dich,
wenn du etwas geschrieben hast. Soviel Liebe, soviel Dankbarkeit kam da zurück für dich ! Und gerade sehe ich, dass du nach Monaten selbst etwas gepostet hast. Ich denke, es tut dir gut, das alles mal auszu :censored:

Ich würde dir so gerne etwas Tröstliches sagen, aber mir fehlen die Worte.
:group: Das einzige ist wirklich unser Forum. Wir alle sind zunehmend allein.

Trotzdem ist die Hoffnung das Einzige was uns bleibt. Und das das ZNS heilen kann, ist bewiesen. Leider kann es wohl wirklich lange dauern. Ich denke, das wird mir auch so ergehen.

Ich drücke dich ganz fest :hug:
Deine Ilse
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Muryell » Dienstag, 31.10.17, 20:44

Liebe Padma,

es tut mir sehr leid, zu lesen, dass es Dir so schlecht geht. Du bist immer so tapfer und hilfsbereit. Du hilfst so vielen Menschen und dabei brauchst Du selbst Ruhe und Hilfe.

Ich bin in Gedanken bei Dir und wünsche Dir alles, alles Gute.
Ich nehme an, dass Dein Nickname daherkommt, und deshalb sage ich: „Möge die Macht mit Dir sein.“

Fühle Dich umarmt. :hug:

Liebe Grüße

Muryell
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