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Padma: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Pammy » Dienstag, 31.10.17, 21:25

Liebe Padma :hug: ,

manchmal wundere ich mich, wenn ich feststelle, dass Langzeit-Weggefährten wie Du z.B. ja immernoch beim Herunterdosieren sind und dann wundere ich mich noch mehr darüber, dass Du so viel für dieses Forum und all seine Hilfesuchenden tust.

Umso wichtiger finde ich es, dass all die großartige Unterstützung und Zuwendung und Aufmerksamkeit und liebevolle Fürsorge, die Du und natürlich auch die anderen wunderbaren, unermüdlichen engagierten Mitwirkenden in diesem Forum hier allen Bedürftigen und Hilfesuchenden zukommen lässt, in mindestens dem gleichen Maße auch zu Euch zurückfließen darf <3 :group:

Vielleicht möchten Dir Dein Körper und Deine Seele, die so empfindsam und sensibel, so mitfühlend und anderen zugewandt sind, Dich daran erinnern, dass auch Du aktive Liebe und Zuwendung und Aufmerksamkeit und liebevolle Fürsorge brauchst. Vielleicht sogar mehr im Moment als die meisten anderen hier, die nicht ganz so viel Kraft in dieses Forum stecken. Und damit meine ich auch durchaus mich selbst. Wenn ich nicht mehr kann, zieh ich mich zurück und nehme mir die Freiheit, zu leiden und meine Wunden je nach Möglichkeit auch zu versorgen. Ohne Rücksicht auf andere hier.
Du aber, wie auch einige andere Forum'weisen' :wink: , nehmen sich vielleicht zu wenig Raum und Zeit für sich selbst. Und irgendwann wird es dann - verständlicherweise - doch zu viel. Ist es da ein Wunder, wenn Du Dich irgendwann dann so :zombie: fühlst? :hug:
Insgesamt geht es mir sehr bescheiden. Mein Allgemeinzustand hat sich in den letzten 1 1/2 Jahren deutlich verschlechtert, was ich mangels anderer Ursache nur auf das AD zurückführen kann.
Ich trau mich jetzt mal, Dir einen ganz liebevollen Rat zu geben (obwohl ich ja echt nicht so versiert darin bin :whistle: ), liebe Padma: Hol Dir bzw. nimm all die Zuwendung und liebevolle Fürsorge und Aufmerksamkeit und vielleicht sogar auch liebgemeinte Kritik etc. pp. an, die Dir gehört. Lerne, andere mal 'machen' zu lassen, lerne los zu lassen,und nutze das Forum mehr als Nutznießerin - als eine, die auch nach 'Herzenslust jammern' darf, die weinen und ihre Traurigkeit und eigene Hilflosigkeit zeigen darf, die nicht immer stark erscheinen muss, sondern sich ihrer eigenen Grenzen bewusst werden darf.

Ich glaube, dass Dein kluger Körper und Deine empfindsame Seele Dir genau das seit 1,5 Jahren (oder vielleicht ja auch schon länger?...) versuchen mitzuteilen. Denk an Dich, mach Dir selbst ein großes Geschenk und fühl Dich selbst hier geborgen und geliebt - und zwar OHNE, dass Du Dich unermüdlich für andere engagierst. (Und das traue ich mich auch allen anderen hier zu raten, die sich ähnlich wie Du stets für das Forum 'aufopfern'...). Es ist schön, wenn man gebraucht wird - lass dieses Gefühl einfach mal andere hier genießen. Dafür darfst Du dann das Gefühl genießen, umsorgt zu werden. Einfach so, weil Du so bist, wie Du bist. Und weil es Dir gut gehen soll und darf, so gut, wie eben möglich - mit all dem ganzen Gedöns rund ums Absetzen.

Und dann genieß Deine Kätzchen, lass Dich auch von ihnen verwöhnen und Dir etwas vorschnurren. Dafür gibts dann vielleicht auch ein Extra-Leckerchen von Dir... :wink:

Und falls Dir die Kraft zum Schreiben fehlt, Du Dich aber gerade sehr einsam fühlst und niemand gerade da sein sollte, bei dem Du Dich ausweinen oder aus :vomit: oder wie auch immer mitteilen könntest - dann schick mir ne PN und ne Anfrage, ich schick Dir gerne meine Telefonnummer und dann können wir gemeinsam flennen oder lachen oder uns ärgern über wen oder was auch immer...ich wette mit Dir, dazu hast Du die Kraft, weil Du Dir bei mir keine Sorgen machen brauchst von wegen 'ewig Jammern' oder so - das muss so sein, weil zusammenreißen lässt Muskeln verspannen (z.B.) - und das ist doch total doof... :wink:

Und weißt Du, was das beste an dieser merkwürdigen Vergesslichkeit ist, unter der ich ja auch in ganz starkem Maße gerade leide?

Alles, was Du an meinem Geschreibsel oben jetzt vielleicht nicht unbedingt gebrauchen kannst, kannst Du ganz einfach schnell vergessen. Und alles, was Dir davon gut tut oder gefällt, schreibe oder teile ich Dir gerne immer wieder mit, falls Du es vergessen haben solltest... :D (solange ich das nicht vergesse, ansonsten bitte erinnere mich daran :lol: )
Ich hoffe, ich ziehe euch mit meinem Bericht nicht runter. Mein Verlauf ist eben schwierig aufgrund der Vorerkrankung (Fibromyalgie), der langen AD Einnahme, vorherigen quasi Kaltentzügen und der Kaltentzug von Fluoxetin, der meinem ZNS wohl den "Rest" gegeben hat.
tztztz - na hör mal, hier wimmelt es nur so von schlimmen Erfahrungen mit ADs bzw. Absetzen von ADs und Du befürchtest, dass Dein Bericht uns jetzt runterzieht? :fly: :hug: Es tut mir (und sicherlich dem restlichen Forum) total leid, dass es Dir nicht besser geht, bzw. momentan sogar so schlecht.

Und deshalb:

Lass Dich gehen, lehn Dich an, entspanne Dich und tu nur noch das, was sich wirklich gut für Dich anfühlt (oder wenigstens nicht schlecht :wink: )

Und frag einfach mal um Rat, hier im Forum gibt es wunderbare Menschen, die - auch, wenn sie selbst betroffen sind - Dir ganz bestimmt gerne und liebevoll zuhören, helfen oder einfach nur für Dich da sind <3

Ganz herzliche Grüße und eine gute Nacht Dir und Deinen Kätzchen
Pammy
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- 12/2011 Beginn Mirtazapin 7,5 mg
Aufgrund div. NW wie Wassereinlagerungen, starke Muskel- und Gliederschmerzen, morgens Benommenheit, Kraftlosigkeit, erhöhter Augeninnendruck u.a.
- 06/2012 runter auf 3,75 mg heftiges Anschwellen der Nasenschleimhaut, wieder auf 7,5mg erhöht
17. 11.2012 in Klinik Mirta 7,5 komplett abgesetzt auf 0 mg.
Nach kurzer Zeit folgende Symptome: starke Durchfälle, grünlicher Stuhl, Ekel vorm Essen, starke Rückenschmerzen insbesondere LWS-Bereich, starke Schlafstörungen, Stimmungsschwankungen mit Wutausbrüchen, Heulkrämpfen, extreme Angstzustände
9. 1.2013 aus Klinik entlassen.
5.3.2013 Rauchstopp von 20 Zig. auf 0.
02/2013 1Woche KH: Magen- und Darmspiegelung, Diagnose: chron. Antrum Gastritis, Reflux-Ösophagitis
15., 16. + 17.05.2013 jeweils 3,75 mg Mirta abends eingenommen aus Verzweiflung wegen extremer Magen- und Blähbauch-Probleme sowie Schlaflosigkeit. Symptome fast weg, allerdings
18.05.13 morgens mit entzündetem, eitrigen Zahnfleisch aufgewacht, musste von Zahnarzt im Notdienst behandelt werden. Verdachtsdiagnose: NW AD Mirta.
seit 06/2013 extreme Schlafstörungen/Schlaflosigkeit, starke (Nerven-)Muskel- und Gelenk-Schmerzen und ZNS-Irritationen, Gefühl von Schüben (aus Brustkorb in Hals/Nacken-Bereich aufsteigend, sehr heftiges Gefühl, tw. Todesangst auslösend); Schlaflosigkeit; Paradoxe Reaktionen auf Osteopathie, seit Korrektur Beckenschiefstand ständig Kiefer- und Augenmuskel-schmerzen, Nackenkrämpfe,Krampfgefühl auch im Kopf und in Gliedmaßen; Brennen/Schmerzen LWS, Füße, Unterschenkel, Arme bleischwer und ziehender Schmerz im Liegen, linkes Knie Druckschmerz hinten-innen; Haarausfall, juckende Ekzeme auf Kopf, auch Gesicht, Blähbauch/Meteorismus, Verdacht auf HIT; Absetzsymptome und Wechseljahresbeschwerden mischen bzw. triggern sich gegenseitig. Außerdem oft Angst- und Panikattacken (besonders morgens noch nach dem Aufwachen), tagsüber je nach körperlicher Verfassung und Schlaf oft Weinkrämpfe und Verzweiflung.
seit 08/2016: mehrfach Vorhofflimmern, deshalb Einnahme von Betablocker, nach divers. Unverträglichkeiten bei Beloc Zok herz gelandet, morgens und abends jeweils 23,75 mg,
Seitdem öfters Herzstolpern, Verschlimmerung Neurodermitis, depressive Episoden /zeitweise schwere, alle anderen Probleme weiterhin bestehend, insbesondere chron. Gastritis, Sodbrennen/Speiseröhrenentzündung, Verdacht auf stiller Reflux
03/2017 Diagnose: gespaltener Zahn mit Eiterzyste an Wurzel - wurde gezogen, dadurch einige Schmerzsymptome besser (endlich wieder Spazierengehen ohne heftigste Schmerzen linke Körperhälfte möglich!)
seit 09/2017 Diagnose 'Grüner Star' aufgrund einmaliger Augeninnendruckwerte von 29/27 (vorher zwar auch erhöht, aber immer so um 21-24 max.), Augenarzt verschrieb zusätzlichen Betablocker fürs Auge (Augentropfen), die ich aber nicht genommen habe bis heute, da ich bereits einen sehr niedrigen Puls und Blutdruck oftmals durch meinen 'normalen' Betablocker habe und da wären diese Tropfen kontraindiziert. Ich hatte hierzu die Augenklinik angerufen, da es WE war und mein Augenarzt nicht zu erreichen war; habe mittlerweile den Augenarzt gewechselt und werde dort zur Zeit intensiver untersucht bzw. engmaschiger überprüft bez. Augeninnendruck (Stand 10/2017)

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Anikke » Mittwoch, 01.11.17, 22:27

liebe padma,
ojeee wie schade dass es dir so schlecht geht!
Ich habe hier den letzten teil des threads gelesen und wünsche dir von ganzem Herzen, dass es wieder besser wird und du zu Kräften kommst.
ganz liebe grüße anikke
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Anikke
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Anikke » Dienstag, 21.11.17, 15:59

liebe padma,
ich möchte nochmal vorsichtig fragen, wie es dir geht?
habe in den letzten Wochen immer wieder an dich denken müssen und was dir helfen könnte..
und mir sind b-vitamine eingefallen und dass du dich vegan ernährst..
ernährst du dich si wg der fibro oder aus ethischen gründen?
vllt wäreves für dich eine Option, immer mal ein löffelchen ghee zu essen?
da wären die b-vitamine aus der butter drin, aber kein rheuma-triggerndes Eiweiß..
und es hält sich sehr lange..
das wollte ich dir kurz da lassen..
habe selbst immer mal probiert vegan zu leben, es aber immer wg. der Mangelerscheinungen Erschöpfung, psych. Labilität aufgegeben..deshalb die Idee..
ich denke weiter an dich, mögest du genesen..
liebe grüße anikke
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Dienstag, 21.11.17, 18:27

hallo ihr Lieben, :)

ganz vielen Dank für eure liebevollen, ermutigende, tröstende Worte. Es hat mich sehr berührt. <3

Sorry, dass ich nicht gleich geantwortet habe, es fällt mir schwer mich auszudrücken und ich fühl mich emotional oft blockiert.
Ich schaffe es leider nicht, ausführlich auf alle eure Beiträge einzugehen.

liebe Clarissa :) , liebe Gwen :) ,

danke euch für euer Mitgefühl :hug:

liebe Siggi :)
Ich schließe dich und deine Genesung nun täglich in mein Gebet, und vertraue darauf, , dass es dir bald wieder etwas besser gehen möge.
Danke dir :hug: du findest immer so liebevolle Worte. Du gehörst ja auch mit zu langen Weggefährten und ich freue mich immer sehr von dir zu hören. Es tut mir sehr leid, dass es bei dir weiterhin so beschwerlich ist. :hug:

liebe Ilse, :)
Ich würde dir so gerne etwas Tröstliches sagen, aber mir fehlen die Worte.
:group: Das einzige ist wirklich unser Forum. Wir alle sind zunehmend allein.
Deine Worte klingen gar nicht dürr, danke dir :hug:
Mir fehlen auch oft die Worte angesichts all des Leides hier. Und ja unser Forum ist Gold wert. Hier können wir uns gegenseitig Mut zu sprechen.

Ich wünsche dir sehr, dass sich bei dir bald eine Besserung abzeichnet.


liebe Muryell, :)

danke dir für deine guten Wünsche . Fühl dich auch :hug:
Ich nehme an, dass Dein Nickname daherkommt, und deshalb sage ich: „Möge die Macht mit Dir sein.“
Mein Nick kommt aus einer alten indischen Sprache und bedeutet Lotus. Der Lotus ist ein Symbol für Wachstum, Transformation und Entfaltung.

liebe Pammy, :)

danke dir für deine liebevollen und ehrlichen Worte.
Dir auch alles Liebe. :hug:
Es ist schön, wenn man gebraucht wird - lass dieses Gefühl einfach mal andere hier genießen. Dafür darfst Du dann das Gefühl genießen, umsorgt zu werden. Einfach so, weil Du so bist, wie Du bist. Und weil es Dir gut gehen soll und darf, so gut, wie eben möglich - mit all dem ganzen Gedöns rund ums Absetzen.
An dem was du schreibst, könnte schon was dran sein. Mein Engagement im Forum ist für meine Kräfte sicher zu viel, nur ich schaffe es nicht, es zu dosieren. Es sind so viele Hilfesuchende hier, und wem schreibt man und wem nicht? :(

Und es tut mir auch gut mich hier einbringen zu können, es stabilisiert mich und gibt mir auch viel.
Über mich zu schreiben, ich fallen zu lassen etc. fällt mir recht schwer. Das hast du schon richtig erkannt.


liebe Anikke, :)

danke für deine Überlegung :hug:
ich ernähre mich aus ethischen Gründen vegan. Mein Blutbild wird regelmässg kontrolliert, Mängel scheine ich keine zu haben (ich nehme Vit D und B12)
Aber ich habe mir auch darüber schon Gedanken gemacht, ob mir etwas fehlen könnte. Ich werde über deinen Vorschlag nachdenken.


Insgesamt ist mein Zustand unverändert, jetzt im Winterhalbjahr eher noch etwas schlechter :(
Von meinem Heilpraktiker (TCM) habe ich nun eine neue Kräutermischung bekommen, die stabilisiierend und sanft anregend sein soll. Ich werde sie sehr vorsichtig antesten.

Mit der nächsten Reduktion warte ich daher noch ab.
Eine Stabilisierung ist nicht in Sicht, trotz sehr langsamen Ausschleichen. Wahrscheinlich werde ich daher spätestens im Januar wieder 0,05 mg runter gehen. Vielleicht gehöre ich ja zu denjenigen, bei denen es erst nach 0 besser wird.

Mit den Antworten im Forum komme ich oft nicht mehr hinterher :(

Ich wünsche euch allen alles Liebe,
und stetes Vorankommen auf dem Heilungsweg.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Muryell » Mittwoch, 22.11.17, 9:16

Liebe Padma,

was für eine wunderschöne Bedeutung Dein Nickname hat. :)

Ich wünsche Dir alles Gute.

Muryell
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von arrinabina » Mittwoch, 22.11.17, 9:20

Hallo Padma,

Ich habe gerade hier ein wenig gelesen und bin erschrocken darüber das es dir nicht so gut geht. Du hast mir so oft geantwortet und ich wollte dir einfach ganz viel Kraft und Mut rüber schicken. :hug:

Fühl dich gedrückt, wir schaffen das!
Viele Grüße arrinabina
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11/2013 Einsatz der Hormonspirale
12/2014 Depression mit Angststörung und PA
01/2015 für ca 4 wochen Citalopram 20mg
Entfernung der Hormonspirale, schnelle Besserung der Symptome
02/2015 Psychotherapie, Citalopram abgesetzt ohne NW
07/2015 wieder Symptome, starke innere Unruhe, Angst. Citalopram 20mg und AU
11/2015 Tagesklinik wg. Depression, lt. Klinik Citalopram innerhalb einer Woche abgesetzt
(Lt. Arzt nicht nötig)
04/2016 wieder Symptome, starke innere Unruhe Suizidgedanken usw. (Wobei ich mir hier
Sicher bin das es durch die Gabe von Globuli ausgelöst wurde, Hohe potenz)
05/2016 Citalopram 10 mg
08/2016 Wechsel auf Gruppentherapie, weiter 10 mg
03/2017 Nach Rücksprache mit Hausärztin, AD absetzen, ging in etwa so jeden zweiten Tag
nur noch eine. Ich hatte durch das AD Herzprobleme bekommen.
04/2017 kein Citalopram mehr. Auf null und alles schien gut.
09/2017 Auftreten massiver Symptome: Benommenheit, Schwindel, Innere Unruhe
(aushaltbar) wieder frühes morgendliches Aufwachen. 04:30 Uhr,
Nachtschweis, Angstgefühle und auch ein wenig Suizidgedanken.
10/2017 Keine Suizidgedanken mehr. :)
Innere Unruhe, massive Kreislaufprobleme. Schlechter schlaf. Übelkeit ich muss mich zum essen zwingen.
Am 20.10.2017 0,5 mg Citalopram eindosiert.
22.10.2017 verstärkte Symptome.
23.10.2017 besonders schlimm innere Unruhe und quasi gar nicht schlafen können. Depressive Stimmung.
26.10.2017 Depressiv, kein Antieb, erschöpft und weinerlich. Zur Zeit keine Innere Unruhe.
30.10.2017 schlimmes depressives Gefühl, dafür keine Imnere Unruhe, Schlaf ok, trotz mehrmaligen Aufwachen. Blutdruck im Keller.
31.10.2017 besser als gestern
02.11.2017 0,7mg auf dosiert.
06.11.2017 schlimmes depressives Gefühl
12/2017 0,7mg einigermaßen stabil.
01/2018 wechselnde Symptome, innere Unruhe, frühes aufwachen, Gedanken-chaos im Kopf, Weinkrämpfe
02/2018 einigermaßen stabil, 1. Reduktion auf 0,65mg Citalopram
15.03.2018 2. Reduktion auf 0,52 mg Citalopram
26.04.2018 3. Reduktion auf 0,42 mg Citalopram
26.05.2018 4. Reduktion auf 0,30 mg Citalopram nach ca. Vier Wochen kamen ein paar Beschwerden, welche sich jedoch im Rahmen hielten.

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von weg » Samstag, 25.11.17, 14:57

hallo padma,



ich möchte dir mit diesem ginko-blatt viel kraft senden. ich hatte schon lange den gedanken, dir einen ginko zu senden. so bin ich gestern auf die suche nach einem baum gegangen. leider sind die blätter am verwelken. dafür sind sie so golden. ich wollte jedoch noch eines finden, dass noch etwas grün hat und ein wenig saft und kraft für dich übrig hat.

:fly:

herzlich
weg
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 25.11.17, 22:46

hallo Arrinabina :) , hallo Weg :) ,

lieben Dank euch beide :hug: . Kraft und Mut kann ich gut gebrauchen.

Danke dir, liebe Weg für das Ginkoblatt, es strahlt noch viel Kraft aus. Ich habe jetzt meine neue TCM Kräutermischung bekommen und rate, was da neu drin ist?
Richtig, Ginko!

Ich habe zwar etwas Bedenken, ob es nicht zu anregend für mein ZNS ist, werde daher ganz vorsichtig testen. Dass du jetzt auch Ginko für mich passend hälst, ist bestimmt ein gutes Zeichen.

liebe Grüsse,
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Rosenrot » Sonntag, 26.11.17, 12:30

Liebe Padma,

von Herzen gute Besserung!

Du stehst uns hier so hilfreich mitfühlend und versiert zur Seite. Vielen Dank dafür!

Bitte schone dich nun und versuch, dir Gutes zu tun. :hug:

Entspannung und Heilung für dich!

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Anikke » Sonntag, 26.11.17, 13:25

liebe padma,
ich drücke dir sehr die Daumen, dass die neue kräutermischung hilft :-)
das mit dem gingko ist ja interessant, ich glaube nicht immer an Zufälle, vllt ist gingko gerade wirklich etwas, das du brauchst?
ich stehe noch schwer unter dem Eindruck meines missglückten brotexperiments, ich habe es morgens gegessen, und bis zum späten Nachmittag war ich zu nichts in der Lage..
deshalb möchte ich dich fragen, ob du deine Ernährung / dein Frühstück mal kritisch unter die Lupe genommen hast bzgl. Unverträglichkeit? vielleicht ist da etwas dabei, das dich so sehr erschöpft?
bei mir ist es der Weizen oder die Hefe, ich muss bei Gelegenheit mal testen was genau..
vllt geht es bei dir auch in diese Richtung?
liebe grüße und viel kraft!
anikke
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Freitag, 01.12.17, 18:35

liebe Rosenrot :) , liebe Anikke :) ,

ich danke euch für euren Zuspruch. :hug:

Anikke, danke für deine Überlegung. Ich kann bei mir jedoch keinen Zusammenhang zwischen Ernährung und Symptomen feststellen. Ich habe es einige Monate mit histaminärmerer Ernährung versucht, das hat aber nichts gebracht.

Glutenarm habe ich noch nicht probiert, aber ich kann auf Weizen keinerlei Reaktion feststellen.

Insgesamt esse ich Schonkost, also nur leicht Verdauliches. Das bekommt mir besser.

liebe Grüsse,
padma
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Anikke » Samstag, 09.12.17, 10:12

liebe padma,
wie geht es dir?
wie bekommt dir der gingko?
ich wünschte ich könnte es dir iwie leichter machen..
ich denke an dich und wünsche dir viel kraft!!
liebe grüße
anikke
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 09.12.17, 13:57

liebe Anikke, :)

danke dir der Nachfrage und für deine guten Wünsche. Kraft kann ich wirklich gebrauchen.

Ich bin mit einem Krümelchen der Kräutermischung mit Ginko gestartet und erhöhe nur ganz langsam. :schnecke: Negativ macht es sich nicht bemerkbar, vielleicht geht es mir stimmungsmässig ein klein wenig besser. Kann aber auch an der Absetzpause liegen.

Die Erschöpfung ist unverändert massiv.

Ich werde wohl am 1.Januar auf 0,425 mg gehen, noch länger warten bringt nichts, denke ich.

Ich wünsche dir und allen Mitlesenden ein schönes Adventswochenende,
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von LenaLena » Sonntag, 10.12.17, 21:14

Liebe padma,

ich habe dich seit meiner kurzen Zeit im Forum auch als sehr aufmerksame, liebe Forum-Moderatorin erlebt. Tut mir sehr leid, dass es dir so schlecht geht - aber in diesem Falle doppelt beeindruckend!
Ich schicke dir ganz viel Kraft und positive Gedanken!
Vielleicht ist ein wenig mehr Blick auf dich selbst wirklich gut. Wir verlieren uns so wahnsinnig schnell selbst aus den Augen...

Auf dass es wieder berauf geht, ob Schneckentempo oder nicht!
LG Lena
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Jofab
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Jofab » Sonntag, 10.12.17, 21:38

Liebe Padma,
auch von mir liebe Wünsche, damit es dir bald wieder besser geht und du wieder ein wenig zu Kräften kommst.
Ich kann mich Lena nur anschliessen.
Ich möchte mich noch einmal von ganzem Herzen bei dir bedanken für all die lieben, tröstenden Worte, die du mir
immer wieder geschickt hast.
Aber bitte achte auf dich. Du bist auch wichtig. Wenn du nicht gut für dich sorgst - wer soll es dann tun ?

Liebe Grüsse Ilse
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weg
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von weg » Montag, 11.12.17, 12:52

hallo padma,

da ich auch gerade am tee-trinken bin, dachte ich mir eine tasse mit dir zu teilen. leider habe ich nur noch so kommerzielle teebeutel :( , aber ich hoffe, dass er dir dennoch ein wenig hilft. mische doch noch ein wenig von deinen ginkos dazu.

herzlich
weg
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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Mockingjay » Dienstag, 12.12.17, 13:12

Liebe Padma

auch von mir GUTE BESSERUNG :hug:

LG MOckingjay
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Medikamente: Levothyroxin, Triiodthyronin, Fluoxetin (am ausschleichen), Relaxan, Symbicort.
Nahrungsergänzungsmittel: Vitamdin D3 hochdosiert.
Diagnosen: Emotionale Instabilitätsstörung Typ Borderline, generalisierte Angststörung, Hashimoto-Autoimmunthyreoiditis (Hypothyreose), diverse Allergien und Nahrugnsmittelunverträglichkeiten, Asthma.
-------------------------------------------------------------------------------------------
Absetztagebuch:
Fluoxetin ab 2002, 2004 kaltes Absetzen ohne Probleme. Ab 2006 Wiederbeginn, Absetzversuche 2008/2010/2014 ohne Erfolg. Juni 2016 direkt von 20 auf 15mg -> schwere Probleme nach 2-3 Monaten, wieder aufdosiert.
Neuer Versuch ab Januar 2017 mit 1mg Schritten bis auf 10mg ab September 2017. 6 Monate Absetzpause.
Ab 18.04.2018 wieder rauf auf 15mg wegen akuter Krise. Vermehrte Angstzustände und Grübeln.
Seit 6.5.2018 Extremer Tinnitus und Übelkeit nach Kortisondepotspritze wegen Pollenallergie.
Ab 12.05.2018 Runter auf 13 mg.

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von Emilia » Donnerstag, 14.12.17, 10:01

Liebe Padma, :hug:

auch ich schließe mich an, dir gute gute beste allerbeste Besserung zu wünschen!
Ich bewundere deinen unermüdlichen, so liebevoll zugewandten und auch immer sachlichen Einsatz hier im Forum ! Hab` Dank dafür!

Und ebenso unermüdlich reduzierst du auch weiter, du Schneckenmeisterin! Das Nicht-Aufgeben - das ist höchste Kunst - und du machst das meisterhaft.
:group:
Herzliche Grüße
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Diagnose: Migräne, Doxepin als Migräneprophylaxe
Juni 2010 Beginn mit Doxepin 25mg 4 Monate >> kurzfristig auf maximal Doxepin 50mg erhöht (wegen fehlender Wirksamkeit) >> ab März 2011 Doxepin 35mg 8 Monate >> ab November 2011 langsames Absetzen wegen fehlender Wirksamkeit geplant:
Doxepin 30mg 3 Wochen >> Doxepin 25mg 6 Wochen >> Doxepin 20mg 4 Wochen >> Doxepin 15mg 16 Tage >> Doxepin 10mg 12 Tage, dann Doxepin 10mg ganz abgesetzt, um eine neue Migräneprophylaxe mit anderem Prärarat zu beginnen, einige Tage nachdem Absetzen traten zunehmend ausgeprägte körperliche und psychische Absetzsymptome auf. Zu diesem Zeitpunkt erkannte ich die Absetzproblematik bei mir. 13 Tage war ich insgesamt ohne Doxepin, habe es dann wieder langsam eindosiert ab Mitte März 2012:
Doxepin 5mg 1Tag >>Doxepin 7,5mg 7 Tage >> Doxepin 9mg 7 Wochen >> Doxepin 8mg 4 Wochen >> Doxepin 7,5mg 5 Wochen >> Doxepin 7mg 6 Wochen >> Doxepin 6mg 5 Wochen >> Doxepin 5mg 4 Wochen >> 4mg 4 Wochen >> 3,5mg 2 Wochen >> 3mg 4 Wochen >> 2mg für 6 Wochen >> 1mg für 2 Monate >> 0,5mg ab Mitte April 2013>> ganz abgesetzt Ende Mai 2013 - juhu ich bin bei 0 !

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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von padma » Samstag, 23.12.17, 14:17

liebe Lena :) , liebe Ilse :) , liebe Weg :) ,liebe Mockingjay :) , liebe Emilia :) , liebe Mitlesende :)

ganz lieben Dank euch für eure lieben, mutmachenden, aufbauende Worte und die guten Wünsche. :hug:

Manchmal fühle ich mich schon recht mutlos, weil das alles jetzt schon so lange geht und mich die Kraft immer mehr verlässt. Euer Zuspruch tut mir gut.
Und ebenso unermüdlich reduzierst du auch weiter, du Schneckenmeisterin!
Ja, ich schnecke mich weiter. Dieses Jahr habe ich jetzt 0,5 mg geschafft, das ist das was ich so auch die letzten Jahre jeweils geschafft habe, unabhängig davon wie ich die Reduktionen verteilt habe. Es scheint das Tempo meines ZNS zu sein.

Daher habe ich die berechtigte Hoffnung, es Ende 2018 auf 0 zu schaffen. 1 Jahr noch, das ist für eine :schnecke: ein überschaubarer Zeitrahmen. Und dann vielleicht noch 1 Jahr für das ZNS zum Erholen und dann hoffe ich, dass es endlich wieder aufwärts geht.

Jetzt werde ich erstmal für mich sorgen und verabschiede mich für die Zeit zwischen den Jahren vom Forum. Ich brauche dringend eine Auszeit, mit viel Ruhe, ohne Aussenreize. Ich verbringe diese Zeit am liebsten für mich alleine in Stille.

Ich wünsche euch allen, frohe, symptomarme Tage, und dass ihr sie so verbringen könnt, wie es euch am besten tut, alleine oder mit euren Lieben.

Möge 2018 für uns alle ein Jahr des Wachstums und der Heilung werden.

ganz liebe Grüsse,
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Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Fluoxetin nach 10 Jahren absetzen

Beitrag von LinLina » Samstag, 23.12.17, 14:47

Liebe padma :-)

Ganz Lieben Dank für deine guten Wünsche, und noch viel mehr dafür, dass du das ganze Jahr so zuverlässig immer wieder hier im Forum warst, so hilfreiche Beiträge und tröstende Worte geschenkt und Rückmeldungen gegeben hast, trotz aller Beschwernisse und Einschränkungen <3
Manchmal fühle ich mich schon recht mutlos, weil das alles jetzt schon so lange geht und mich die Kraft immer mehr verlässt. Euer Zuspruch tut mir gut.
Das finde ich sehr nachvollziehbar, dass einen der Mut manchmal verlässt, umso länger es sich hinzieht :hug: du kämpfst dich so tapfer durch und das schon seit Jahren :hug: aber die kleine Dosis die du jetzt noch hast ist allein ein ganz toller Erfolg, auch wenn sich das gerade vielleicht nicht so anfühlt :?
Ich erlebe auch im Moment, wo das Ende des Absetzens nicht mehr so weit entfernt scheint, vermehrt das Gefühl dass es nie endet. Eigentlich widersinnig, aber vielleicht ist das einfach Teil des Prozesses, dass es am Ende nochmal auf anderer Ebene schwer wird :hug:
Ja, ich schnecke mich weiter. Dieses Jahr habe ich jetzt 0,5 mg geschafft, das ist das was ich so auch die letzten Jahre jeweils geschafft habe, unabhängig davon wie ich die Reduktionen verteilt habe. Es scheint das Tempo meines ZNS zu sein.

Daher habe ich die berechtigte Hoffnung, es Ende 2018 auf 0 zu schaffen. 1 Jahr noch, das ist für eine :schnecke: ein überschaubarer Zeitrahmen. Und dann vielleicht noch 1 Jahr für das ZNS zum Erholen und dann hoffe ich, dass es endlich wieder aufwärts geht.
Auch wenn wir immer sagen, man soll keine festen Pläne machen, ist es glaube ich gut und wichtig, so ein Gefühl zu haben, das hilft den Weg weiter zu gehen. Wenn du bisher meist 0,5 mg pro Jahr geschafft hast, dann ist die Wahrscheinlicheit ja wirklich groß, dass das letzte Wegstück überschaubar und auch etwa in diesem Rahmen bleibt. Ich drücke dir ganz fest die Daumen dafür.

Ich wünsche dir von Herzen eine wohltuende, heilsame und innerlich reiche stille Zeit.

Ja, möge 2018 ein Jahr des Wachstums und der Heilung werden, das ist auch mein großer Wunsch für uns alle :group:

Ganz Liebe Grüße
Lina
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Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell: 0,004 mg Mein Thread
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