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Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Montag, 06.01.14, 11:07

Ich bin so verzweifelt, dass ich mich wieder einmal an das Forum um Rat wende. Obwohl ich schon seit über einem Jahr die Antidepressiva abgesetzt habe, leide ich noch immer unter intensiven Alpträumen. Ich sehe die Dinge in jeder Einzelheit vor mir, die Farben, die Formen, die Gestalten. Ich habe Schweissausbrüche , Herzrasen und Tinnitus und beim Aufwachen am Morgen eine völlige Leere im Kopf (gefühlt).
Heute Nacht bin ich gegen 2.00 Uhr nach einem Alptraum aufgewacht, lauter wirres Zeug, dann bin ich gegen 4.00 Uhr morgens wieder eingeschlafen, um 6.00 Uhr wieder aufgewacht mit einem noch schrecklicheren Alptraum (ein Schiff ist mit mir in die Tiefe gerast) und dann kam auch noch der Tinnitus dazu. Ich bin vollkommen platt.
Ich weiss einfach nicht, was da mit mir los ist. Wenn es keine Absetzerscheinungen mehr sind, was könnte es dann sein? Ich bin in Psychotherapie aber die Therapeutin geht da überhaupt nicht darauf ein, was mich natürlich noch zusätzlich ängstigt.
Vielleicht gibt es jemanden hier im Forum, der in irgendeiner Form ähnliche Erfahrungen gemacht hat. Ich bin für jede Hilfe dankbar. Vielleicht kennt jemand das auch mit dem Tinnitus, der morgens einfach da ist, und manchmal dann auch wieder verschwindet.
Ich habe auch schon an ein Trauma gedacht, aber die Albträume beziehen sich nicht auf das Trauma.

LG Monalinde
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
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Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
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( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von padma » Montag, 06.01.14, 13:13

Liebe Monalinda, :)

das tut mir leid, dass es dir so schlecht geht :hug:

Ich habe glücklicherweise weder Albträume noch Tinnitus. Aber alles was du beschreibst sind so typische Absetzsymptome, dass ich davon ausgehen würde, dass es am Absetzen liegt. Auch diese langen Verläufe werden ja immer wieder beschrieben.

Falls du ein Trauma erlitten hast, kann das natürlich mit eine Rolle spielen, aber für mich hört es sich mehr nach einer Absetzproblematik an. Falls du einen Verdacht in diese Richtung hast, könntest du deine Therapeutin bitten, stabilisierend mit dir zur arbeiten (z.B. Imaginationsübungen), aufdeckend würde ich da derzeit nicht ran gehen.

Dass deine Therapeutin auf deine Symptomatik nicht eingeht, ist natürlich nicht schön. Ich vermute, dass sie der Meinung ist, dass ein Eingehen auf die Symptome, diese verstärken würde. :evil: Ich sehe das komplett anders, habe aber auch solche Erfahrungn mit Psychologen schon gehabt.

Meinst du, du kannst sie darauf ansprechen, dass ihr Ignorieren deine Angst verstärkt?

Lass den Mut nicht sinken, es wird besser werden!

alles Gute, :hug:
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Jamie » Montag, 06.01.14, 19:47

Hallo Monalinde
Monalinde hat geschrieben:Ich bin so verzweifelt, dass ich mich wieder einmal an das Forum um Rat wende. Obwohl ich schon seit über einem Jahr die Antidepressiva abgesetzt habe, leide ich noch immer unter intensiven Alpträumen. Ich sehe die Dinge in jeder Einzelheit vor mir, die Farben, die Formen, die Gestalten. Ich habe Schweissausbrüche , Herzrasen und Tinnitus und beim Aufwachen am Morgen eine völlige Leere im Kopf (gefühlt).
Heute Nacht bin ich gegen 2.00 Uhr nach einem Alptraum aufgewacht, lauter wirres Zeug, dann bin ich gegen 4.00 Uhr morgens wieder eingeschlafen, um 6.00 Uhr wieder aufgewacht mit einem noch schrecklicheren Alptraum (ein Schiff ist mit mir in die Tiefe gerast) und dann kam auch noch der Tinnitus dazu. Ich bin vollkommen platt.
Alpträume sind recht häufig nach dam Absetzen von AD zu beobachten. Da wir mittlerweile wissen, dass jedes ZNS sein eigenes Verarbeitungstempo hat, gehe ich wie padma von einem Absetzsymptom aus.
Generell möchte ich aber zum Thema Träumen auch sagen, dass dort emotional verarbeitet wird; dein Geist / deine Seele / dein Unterbewusstsein arbeitet also auf Hochtouren! Ich weiß, dass Alpträume sehr belastend sein können, aber sie sind eben auch ein Zeichen, dass bei dir irgendwas passiert und das würde ich nicht zwangsläufig als negativ interpretieren!

Monalinde hat geschrieben:Ich weiss einfach nicht, was da mit mir los ist. Wenn es keine Absetzerscheinungen mehr sind, was könnte es dann sein? Ich bin in Psychotherapie aber die Therapeutin geht da überhaupt nicht darauf ein, was mich natürlich noch zusätzlich ängstigt.
Ich denke, es gibt verschiedene Möglichkeiten, warum sie das nicht tut.
a) sie weiß nicht, was es zu bedeuten hat
b) sie ignoriert es, weil sie nicht an Absetzsymptome solchen Ausmaßes glaubt
c) Mischung aus beidem

Ich muss sagen, dass ich das Verhalten der Therapeutin da nicht verstehen kann; es wäre besser, sie würde dich da auffangen.
Ich bin allerdings auch kein Fan von Traumanalyse (S. Freud). Gut, manchmal enthalten Träume tatsächlich Botschaften (du sprachst von einem möglichen Trauma?), aber ich bin oft auch geneigt zu sagen: Ein Traum ist manchmal nur einfach ein Traum und damit basta!
Ich möchte damit zum Ausdruck bringen, dass manches Mal m. Er zu viel in einen Traum interpretiert wird, aber das ist meine persönliche Meinung und falls du glaubst, dass da eine Botschaft dahintersteckt, dann solltest du das natürlich ernst nehmen.

Grüße und nicht aufgeben. Es wird bestimmt wieder besser :hug:
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Dienstag, 07.01.14, 11:45

Danke Padma und Jamie,
für Eure Antwort. Ihr glaubt gar nicht, wie beruhigend es ist, wenn man von kompetenter Seite immer wieder aufgefangen wird. Allein zu wissen, dass diese bunten, dämlichen Träume , wahrscheinlich absetzbedingt, durch ein noch immer übererregtes Nervensystem ausgelöst werden, ist schon die halbe Miete. Meine Vorstellung ist auch schon in diese Richtung gegangen, weil diese Träume nicht auftraten, als ich einmal vor langer Zeit auch ohne Medikamente aus einer Depression herausgekommen bin. Auch kann ich mich nicht an einen zerhackten Schlaf damals, Histaminintoleranz, Juckreiz, Schwitzen und Frieren, Schweissausbrüche und Schwankschwindel erinnern. Mir ist nun klar geworden, dass diese Symptome eindeutig mit Absetzung in Zusammenhang gestanden haben müssen. Man ist immer wieder versucht, dies einer weitgehend nicht funktionierenden Psyche zuzuschreiben. Zumindest tue ich das immer und immer wieder.

Ich verstehe meine Therapeutin bei der ich 27 Stunden schon absolviert habe, auch nicht ganz. Wann immer ich meine Symptome, es sind auch viele körperlichen Angstsymptome dabei, denen wahrscheinlich wirklich ein verqueres Angstdenken zugrundeliegt, das Panikattacken auslöst, anspreche, weicht sie aus und meint, das alles sei viel zu komplex um darüber etwas aussagen zu können. Ich meine, dass sie als kognitive Verhaltenstherapeutin da vielleicht doch einmal etwas genauer hinschauen könnte. Es ist gut, dass ihr mich darauf hingewiesen habt, denn nun kann ich ihr zumindest etwas selbstbewusster entgegentreten, hoffe ich. Meistens sitze ich vor ihr wie das Kaninchen vor der Schlange und es geht mir hinterher wegen Verunsicherung (weil, es könnte ja doch alles nur endogen sein!) schlechter als zuvor. Was soll ich davon halten, wenn sie meint, ich hätte Narben auf der Seele. Ist das nun ein Trauma, oder nicht? Ich weiss auch gar nicht, ob nicht vielleicht Entspannungsübungen in einer kognitiven Therapie Platz finden könnten, oder Atemübungen? Habt ihr damit Erfahrungen ? Wahrscheinlich soll ich mir viele Symptome selber erklären lernen und einfach nur alles hinnehmen, basta! Im übrigen ist die Therapeutin aber nicht ganz verkehrt, nur komme ich mit ihrem System einfach nicht zurecht.

Was ich an unserem Forum positiv empfinde, ist, dass nicht allein nur auf Absetzsymptome geschaut wird, sondern auch immer ein kleiner Blick auf die Psyche geworfen und man auch dahingehend sachverständig unterstützt wird. Das ist sehr, sehr viel wert, und hilft mir immer weiter. Es ist bewundernswert, wie ihr das immer so hinbekommt, wo es doch Euch selbst manchmal nicht berauschend geht. Danke für alles!

Mona
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von padma » Dienstag, 07.01.14, 21:41

Liebe Mona, :)

Schön, wenn wir dich etwas beruhigen konnten :D
Wann immer ich meine Symptome, es sind auch viele körperlichen Angstsymptome dabei, denen wahrscheinlich wirklich ein verqueres Angstdenken zugrundeliegt, das Panikattacken auslöst, anspreche, weicht sie aus und meint, das alles sei viel zu komplex um darüber etwas aussagen zu können. Ich meine, dass sie als kognitive Verhaltenstherapeutin da vielleicht doch einmal etwas genauer hinschauen könnte.
In einer kognitiven Verhaltenstherapie müsste es meiner Einschätzung nach darum gehen, dieses "verquere Angstdenken" sich näher anzuschauen, und Strategien zu entwickeln das abzubauen. Ich denke, die Symptome müssen nicht unbedingt im Einzelnen erforscht werden, der entscheidende Punkt ist, wie du damit umgehst. Lösen die Symptome noch mehr Angst aus, geräst du in einen Teufelskreislauf. da müsste man ansetzen.


Ich weiss auch gar nicht, ob nicht vielleicht Entspannungsübungen in einer kognitiven Therapie Platz finden könnten, oder Atemübungen?
Selbstverständlich, das ist ein wichtiger Bestandteil, gerade bei Angststörungen, bei einer kognitiven Therapie. Frage deine Therapeutin doch danach.
Meistens sitze ich vor ihr wie das Kaninchen vor der Schlange und es geht mir hinterher wegen Verunsicherung (weil, es könnte ja doch alles nur endogen sein!) schlechter als zuvor.
Das hört sich nicht gerade nach einem Vertrauensverhältnis an. In einer Psychotherapie spielt eine vertrauensvolle Beziehung zum Therapeuten/in eine zentrale Rolle. Wenn du nach bereits 27 Therapiestunden immer noch so verunsichert bist, weiss ich nicht, ob sie die passende Therapeutin für dich ist (oder bist du generell so verunsichert?). Es wäre sicher wichtig, dieses Verunsicherungsthema anzusprechen.

Wie kommst du darauf, dass alles nur endogen sein könnte?

.
Was soll ich davon halten, wenn sie meint, ich hätte Narben auf der Seele. Ist das nun ein Trauma, oder nicht?
Am besten, frage sie, wie sie das meint.
Was ich an unserem Forum positiv empfinde, ist, dass nicht allein nur auf Absetzsymptome geschaut wird, sondern auch immer ein kleiner Blick auf die Psyche geworfen und man auch dahingehend sachverständig unterstützt wird.
Das finde ich auch ganz wichtig.

Danke dir für deine Anerkennung des Forums. Du unterstützt andere ja auch, auf den Gebieten, auf denen du dich kompetent fühlst. Also auch danke dir.

liebe Grüsse,,
padma
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Immer noch Symptome nach über einem Jahr Absetzen?

Beitrag von Monalinde » Samstag, 15.02.14, 10:36

Hallo,

heute melde ich mich wieder mit einem Hilferuf an das Forum. Mir geht es nach einem Jahr Absetzzeit immer noch bescheiden. Die Schwindelattacken, Niesanfälle, Kälteschauer sind besser geworden. Nach wie vor habe ich immer noch einen sehr eigenartigen, sirrenden Tinnitus im Kopf, der auch in den einschlägigen Foren auf Ratlosigkeit stößt.

Er beginnt meist in der Nacht und bleibt dann zwei Tage nur ein paar Stunden am Morgen, am dritten Tag dreht er dann voll auf. In dieser Zeit habe ich aber keine anderen Symptome.
Manchmal bin ich sehr geräuschempfindlich, dann auch wieder nicht.
Aus heiterem Himmel immer wieder Angstzustände wie aus dem Nichts, wie eine dunkle Wolke, die über mir schwebt.Es kommt mir vor, als wäre das Nervensystem zu hoch aufgeladen.
Seit Neuestem Sodbrennen schon früh am Morgen, ohne dass ich etwas gegessen habe und saures Aufstoßen. Immer auch wieder Stimmungstiefs, aber nicht allzu schlimm.
Dann wieder Juckreiz, rote Striemen auf der Haut und Ausschläge. Seltsam finde ich auch, dass ich niemals zwei Symptome nebeneinander habe, was ein Beweis ist, dass es am Nervensystem liegen muss.

Ich komme mir vor, wie verhext. Ich suche nach Ursachen, finde sie aber nicht. Ich hätte so gerne Absetzerscheinungen, die bekannt sind, das würde mich wenigstens etwas beruhigen. Ich bin echt verzweifelt, weil gar nichts mehr zu werden scheint.Dann glaube ich, wie viele von Euch auch, dass die Grunderkrankung wiedergekommen ist. Damals waren Antriebshemmung und Agitiertheit vorherrschend. Das ist aber jetzt nicht mehr der Fall.

Weiss jemand Rat oder hat vielleicht ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG Monalinde
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Re: Immer noch Symptome nach über einem Jahr Absetzen?

Beitrag von padma » Sonntag, 16.02.14, 18:56

Liebe Monalinde, :)

lass dich mal :hug:

was du beschreibst sind alles typische Absetzsymptome: Tiinitus, Geräuschempfindlichkeit, Angstzustände, Stimmungstiefs, Juckreiz, Sodbrennen, das alles findest du hier wieder und wieder beschrieben.
Seltsam finde ich auch, dass ich niemals zwei Symptome nebeneinander habe, was ein Beweis ist, dass es am Nervensystem liegen muss.
Es ist typisch, dass Symptome sich ständig abwechseln, auftauchen, verschwinden, wieder kommen....
Gerade das, ist ein "Beweiss", dass es am Nervensystem liegt. Bei normalen Erkrankungen wechseln sich Symptome nicht derart ab.
Nach wie vor habe ich immer noch einen sehr eigenartigen, sirrenden Tinnitus im Kopf, der auch in den einschlägigen Foren auf Ratlosigkeit stößt.
Auch daraus würde ich schliessen, dass es sich bei deinem Tinnitus um keinen gewöhnlichen, sondern um ein Absetzsymptom handelt.
Dann glaube ich, wie viele von Euch auch, dass die Grunderkrankung wiedergekommen ist. Damals waren Antriebshemmung und Agitiertheit vorherrschend. Das ist aber jetzt nicht mehr der Fall.
Da brauchst du keine Sorge zu haben, was du beschreibst sind eindeutig Absetzsymptome, und dass deine Grunderkrankung ganz andere Symptome hatte, ist ein weiterer Beweis dafür.

So scheusslich, das alles auch ist, es wird vorbei gehen, dein Nervensystem wird heilen. Verlier den Mut nicht.

Hast du denn auch symptomfreie Fenster, oder zumindest Zeiten mit weniger Symptomen?

ein dIckes Kraftpacket für dich :group:

liebe Grüsse,
padma

P.S. es ist übersichtlicher, wenn du in einem fortlaufenden thread schreibst.
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Montag, 17.02.14, 9:34

Hallo Padma,

vielen, vielen Dank für Deine Antwort und dass Du den thread zusammengeführt hast. Ich kann gar nicht viel schreiben heute, nach einer nicht so guten Nacht. Ich wünsche Dir, dass all das Gute, das Du hier vollbringst, auf Dich zurückkommt.
Ich habe Stunden, in denen es mir ganz gut geht. Es ist aber ein ewiges zermürbendes Auf und Ab.

Liebe Grüße, Monalinde
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von padma » Dienstag, 18.02.14, 20:08

Liebe Monalinde, :)

danke dir für deine lieben Worte. :D
Die threads hat jemand anderes zusammengeügt, vermutlich Jamie :) , ich bin kein mod.

Dass du dich nach einer so langen Zeit, die du dich nun schon plagst, :( zermürbt fühlst, kann ich gut verstehen. Es ist eine enorme Kraftanstrengung das durchzustehen. Ich denke, du kannst darauf stolz sein, wie du das durchstehst.

Ich hoffe, es gelingt dir, die guten Stunden wirklich bewusst wahrzunehmen und zu geniessen, und dich an sie in den "schlechten Stunden" zu erinnern.

Jedes Fenster in dem es dir gut geht, zeigt, dass du auf dem Weg der Heilung bist. Und die "schlechten Zeiten" sind die Phasen, in denen das ZNS heilt.

Ich wünsche dir weiterhin viel Kraft und positive Gedanken,
liebe Grüsse :hug:
padma
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Kevin05 » Dienstag, 18.02.14, 22:55

Hallo Monalinde,

mach dir einfach nicht zu viele Sorgen und Ängste über die Symptome oder Zustände, das gibt ihnen noch mehr Nahrung und du steigerst dich mehr rein. Einfach zulassen und von außen eben beobachten, aber nicht zu viel Aufmerksamkeit widmen. Auch nicht zu viel drüber nachdenken, warum und wieso, welchen Sinn macht es das warum? Keine, es ist im Moment so und du musst es so nehmen, wobei ich dir natürlich auch wünsche, dass es vergeht bzw. sich verbessert.

Aus meiner Sicht egal was war, es zählt was heute ist, ob du AD genommen hast oder nicht, ein Trauma erlebt oder nicht, all das Aufarbeiten bringt dich nicht weiter, was bringt dir die Ursachensuche, du bist wie du bist und mach das Beste draus, was die Zukunft bringt weiß niemand, nicht mal was in 10 Sekunden ist wissen wir, also sorge dich nicht.

Und deine "Grunderkrankungen" - wenn es den eine Erkrankung ist dann wird auch die immer wieder mitspielen, andererseits vielleicht bist das einfach du, deine Persönlichkeit, nicht alle scheinbar negativen Eigenschaften müssen negativ sein.

Du bist vermutlich durch diese Eigenschaften ein sehr sensibler und mitfühlender Mensch geworden, sieh das gute darin, das mein ich ernst, schau dir an wie die Gesellschaft heute ist, du bist zwar auch Teil davon aber auf der anderen Seite glaub ich, alles Gute Kevin

Monalinde
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Freitag, 21.02.14, 10:41

Nur ein kurzes up date,

ich möchte nur kurz Danke sagen. Eure Beiträge helfen mir so sehr, ihr könnt Euch gar nicht vorstellen, wie. Manchmal glaube ich, dass die falschen Leute das Bundesverdienstkreuz bekommen !!!!! :)
Ich neige immer wieder dazu, die Symptome auf meine Psyche zu schieben, weil sie sich ja tatsächlich verschlimmern, wenn ich nicht gut drauf bin. Aber das gehört wohl auch dazu.
Ich kann eine erfreuliche Mitteilung machen, das Sodbrennen ist z.Zt. vollkommen verschwunden. Hoffentlich hält das noch etwas an. Dafür schrecke ich mitten in der Nacht auf, was den Tinnitus besonders zu freuen scheint. Ganz außergewöhnlich ist auch die Farbwahrnehmung von Traumbildern. Die Farben rot, blau und grün haben eine nie gekannte Intensität. Nicht schön!
Mir wird jetzt immer klarer, dass das nur vom Absetzen kommen kann, war mich irgendwie auch ein Stück weit beruhigt. Ein Mist ist es aber trotzdem.
Kevin, auch Dank an Dich. Meine Therapeutin spricht ähnliches aus wie Du hinsichtlich der Ursachensuche. Ich hatte ein nicht sehr geglücktes Elternhaus, weil überstreng und wenig einfühlsam, habe aber trotzdem mein Leben gut auf die Reihe gebracht, bis dann das Schicksal unbarmherzig zuschlug. Da hat es dann wohl an Halt gefehlt.
Ach ja, wir haben hier ja alle unser Schicksal !

Freundliche Morgengrüße

Mona.
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von carlotta » Freitag, 21.02.14, 20:43

Hallo Mona,
Monalinde hat geschrieben:Ich kann eine erfreuliche Mitteilung machen, das Sodbrennen ist z.Zt. vollkommen verschwunden. Hoffentlich hält das noch etwas an. Dafür schrecke ich mitten in der Nacht auf, was den Tinnitus besonders zu freuen scheint. Ganz außergewöhnlich ist auch die Farbwahrnehmung von Traumbildern. Die Farben rot, blau und grün haben eine nie gekannte Intensität. Nicht schön!
Das klingt wirklich sehr nach Absetzsymptomen. Diese Wechsel von Symptomen sind ganz typisch, auch intensive Träume. Kenne ich alles auch.
Monalinde hat geschrieben:Ich neige immer wieder dazu, die Symptome auf meine Psyche zu schieben, weil sie sich ja tatsächlich verschlimmern, wenn ich nicht gut drauf bin. Aber das gehört wohl auch dazu.
Ja, wenn es einem ohnehin nicht gut geht, ist das ja auch Stress fürs ZNS. Und Stress triggert bzw. verschlimmert Symptome.

Das Ganze ist langwierig, bei mir auch. Aber Du wirst sehen, so wie die Symptome wechseln, werden sie auch nach und nach verschwinden. Man braucht nur Geduld - nicht immer einfach, die zu haben (muss mich da auch immer ermahnen :wink: ).

Liebe Grüße :group:
Carlotta
"For the illicit drugs, we call this process addiction. For the prescribed medications, we call this process therapeutic." (Robert Whitaker)


"We need to stop harming each other in the false name of medicine."(Monica Cassani)

Monalinde
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Donnerstag, 12.06.14, 13:45

Hallo,

heute möchte ich mich wieder einmal melden.
Es gibt folgendes neueres Problem, über das ich berichten möchte. Ich hatte ja immer diesen Schleim im Hals mit gehäuftem Aufstoßen und zu viel Luft im Magen. Jetzt habe ich eine Magenspiegelung machen lassen, mit dem Ergebnis, dass ich eine Speiseröhrenentzündung habe. Verordnet wurde Pantoprazol, ein Magensäurehemmer. Die Beschwerden verschwinden aber nicht, obwohl ich schon seit über eine Woche diese Medikamente einnehme.

Allerdings habe ich die typischen Schmerzen hinter dem Brustbein, wie Brennen in der Speiseröhre und Schluckbeschwerden nicht, Dafür aber dieses heftigen Schleim, der sonst nirgends in der Literatur erwähnt wird, soweit ich das ersehen konnte.

Nun frage ich mich, ob die Ursache evtl. auch noch in Absetzerscheinungen, vielleicht sogar in Verbindung mit der Histaminintoleranz stehen könnte, zumal ich auch öfter noch diese Hautrötungen habe.

Vielleicht kann mir jemand dazu etwas sagen, oder hat ähnliche Erfahrungen gemacht. Ich bemühe mich, mich nicht zermürben zu lassen, nach einer so langen Absetzzeit.

Liebe Grüße, Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
Hautausschläge, Gelenkschmerzen, Schüttelfrost , Schwindel, verstopfte Nase, Albträume nicht mehr vorhanden, Reflux nur noch selten, Durchschlafstörungen sporadisch bei Stress

Ängste, Tinnitus, Neuroemotionen halten an.

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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von ataraxia » Donnerstag, 12.06.14, 14:33

Liebe Mona!

Mir fällt ein, dass ich im März und April auch vermehrt viel Schleim im Hals hatte und das in Verbindung mit allergischen Reaktionen und schlecht atmen können. Das ist dann von alleine wieder verschwunden. Da allergische Reaktionen auch mit Histamin zu tun haben, könnte ich mir das vorstellen. Ernährst du dich denn histaminarm und achtest darauf? Natürliche Histaminsenker können auch Vitamin C sein oder ein Glas Salzwasser, wie ich gerade bei Nospie gelesen habe.
Falls du noch nicht auf Histamin achtest, könntest du es 2 Wochen probieren und schauen, ob es sich bessert?
Außerdem könnten es auch andere Nahrungsmittel sein - zumindest war das bei mir so.

Ich bin kein Mediziner, aber rein von der Logik kann häufiges Aufstoßen nicht gesund sein, denn da kommt doch Magensäure hoch oder? Von dem her könnte es auch nicht verwunderlich sein, dass die Speiseröhre entzündet ist? Aber alles nur mit Fragezeichen. Ich könnte mir gut vorstellen, dass du etwas, was du isst nicht verträgst, aber das ist nur eine Vermutung (wünschte ich könnte dir auch sagen was :hug: gute Besserung)
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padmaMonalinde
Ursprüngliche Diagnose 2009/10: Angst- und Panikstörung.
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Donnerstag, 12.06.14, 15:30

Hallo ataraxia,

Dass es Dir inzwischen so viel besser geht, freut mich von ganzem Herzen. Das ist eine ganz tolle Nachricht und ich finde es gut, dass Du sie ins Netz gestellt hast. Selbst wenn Du wieder einmal eine Welle bekommen solltest, weisst Du doch, dass das Allerschlimmste aller Erfahrung nach überstanden ist und es stetig aufwärts geht. Es wäre doch gelacht, wenn sich das Weitere nicht auch noch finden ließe.

Deine Überlegungen hinsichtlich des Histamins sind auch die meinen und es beruhigt mich, weisst schon wie das gemeint ist, dass auch Du Schleim im Hals hattest. Natürlich gibt es dafür mehrere Ursachen. Hattest Du auch Probleme mit der Magensäure? Bei mir ist dieses Problem neueren Datums, weshalb ich wiederum nicht weiss, ob es noch etwas mit dem Absetzen (Histaminintoleranz) direkt zu tun haben könnte.

An die histaminarme Ernährung habe ich mich nicht zu 100 Prozent gehalten, d.h. auch einmal eine Scheibe Wurst oder einen Toast gegessen. Im Prinzip aber schon auf Nahrungsmittel, wie Weizenprodukte, Milch, Hefe, Schokolade, Zitrusfrüchte, Obstsäfte usw. verzichtet. Virtmin C in Pulverform nehme ich erst seit gestern ein, da kann man noch nicht allzu viel dazu sagen.

Ich habe mich wirklich sehr gefreut, dass Du so schnell geantwortet hast, und dass es Dir so viel besser geht.

Alles Liebe, Mona
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von ataraxia » Donnerstag, 12.06.14, 15:51

Danke, das ist sehr lieb von dir! Ich hoffe auch, dass das Schlimmste vorbei ist.

Ich muss aber sagen, dass bei mir das mit dem Schleim auch seltsam war... ich hatte es vorher auch nicht.
Angefangen hat es diesen März (da war ich 11 Monate auf 0) nach einer "normalen" Virusinfektion. Da hatte ich den Schleim noch nicht, sondern trockenen Husten und Heiserkeit.
Nach dieser Infektion folgten aber auf ca. 2 Monate verteilt fünf komische "Attacken", die ich sonst nie hatte.
Da hatte ich eben Atemnot und Durchfall (war wegen der Atemnot auch im Spital und habe Kortison bekommen - Verdacht auf allergische Reaktion) und jedes Mal war ich ein paar Tage nach so einer Reaktion voller Schleim beim Schlucken. Das ist mir extrem aufgefallen, hat mich aber nicht gestört.
Aufstoßen war nicht dabei.
Ich habe seitdem Milchprodukte noch strenger weggelassen (keine laktosefreien Produkte mehr) und kein Ibuprofen genommen (denn das hatte ich immer vor den Reaktionen -wobei ich es sonst immer vertragen habe, also vor März).

Ich weiß nicht, ob dir das hilft, mir kam es auch komplett unlogisch vor. Es war auf einmal da und ist jetzt drei Monate später verschwunden.
Ich habe viel Kamillentee und Melissentee getrunken und immer wieder Wärmekissen auf den Bauch.

Magenspiegelung ist auch nicht schön, aber so hast du wenigstens Gewissheit, dass es nichts Schlimmeres ist.
Es gibt hier im Forum glaube ich einen Thread über Magensäurehemmer - dass man da auch vorsichtig sein soll, also nichts auf Dauer. (edit: von carlotta ist der Thread)
Ich hoffe, du findest bald Linderung und vielleicht hat jemand noch einen besseren Tipp
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von padma » Donnerstag, 12.06.14, 19:09

Liebe Mona, :)

hier ist ein thread zu Histamin:
http://www.adfd.org/austausch/viewtopic ... 9&start=40

Schau mal den Beitrag von Nospie :) vom 27. 05 (Seite 2) an.. Da ist eine Histaminsymptomliste, sowohl Schleim als auch das Aufstossen von Magensäure ist dabei.

Die von mir schon öfters erwähnte Freundin mit einer absetzbedingten HIT hatte diese Magensäureprobleme ganz massiv. Sie hatte es mit Pantoprazol versucht und entwickelte darauf eine Abhängigkeit mit heftigem Rebound, was ihre Probleme weiter verschärfte.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Ich bin vorübergehend nicht im Forum aktiv und habe daher meine PN Funktion abgeschaltet. Bitte wendet euch aktuell bei Moderationsangelegenheiten an Murmeline oder Ululu 69

Monalinde
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Donnerstag, 12.06.14, 20:50

Hallo Padma,

danke für den Hinweis auf Nospis Eintrag. Viele Symptome, die in der Liste stehen, treffen auch auf mich zu. Allerdings fehlt das Merkmal der Gesichtsröte nach dem Essen, was wahrscheinlich nicht viel zu bedeuten hat.
Verstopfte Nase, Niesanfälle, Nasenlaufen, Tinnitus, Angstzustände, Hautrötungen - und Jucken, Schwitzen und Frieren, Albträume, Durchschlafstörungen stehen auch auf dem Programm. Neu hinzugekommen sind eben diese Magenbeschwerden.
Mir ist das Pantoprazol nun auch nicht mehr geheuer, wenn ich an das denke, was Deine Freundin erleben durfte.

Andererseits habe ich noch das Problem mit der Speiseröhrenentzündung. Ich werde jetzt einmal schweren Herzens die 30 Tabletten bis zum Ende nehmen und abwarten was sich ergibt. Gleichzeitig werde ich noch histaminärmer essen als sonst, Ernährungstagebuch führen und Meersalz, Heilerde und Vitamin C zusätzlich einnehmen.

Wenn das alles nichts hilft, bin ich mit meinem Latein am Ende.

Noch ein weiteres Problem: Seit ich das Pantoprazol nehme, ist mein Zuckerwert in die Höhe gegangen. Im Beipackzettel kann ich darüber nichts finden. Weiss jemand etwas darüber?

Für heute fühle ich mich mehr als durchgedreht und hoffe auf ein besseres Morgen,

Auf jeden Fall danke für alles

Mona
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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von padma » Freitag, 13.06.14, 11:44

Hallo Mona, :)

.
Allerdings fehlt das Merkmal der Gesichtsröte nach dem Essen, was wahrscheinlich nicht viel zu bedeuten hat.
Nein, das hat nichts zu bedeuten. Das sind alles Symptome die bei einer HIT vorkommen können, alle davon muss man nicht haben. :shock:
Andererseits habe ich noch das Problem mit der Speiseröhrenentzündung. Ich werde jetzt einmal schweren Herzens die 30 Tabletten bis zum Ende nehmen und abwarten was sich ergibt. Gleichzeitig werde ich noch histaminärmer essen als sonst, Ernährungstagebuch führen und Meersalz, Heilerde und Vitamin C zusätzlich einnehmen.
Das hört sich vernünftig an. Ich drücke dir die Daumen, dass die Massnahmen greifen.
Noch ein weiteres Problem: Seit ich das Pantoprazol nehme, ist mein Zuckerwert in die Höhe gegangen. Im Beipackzettel kann ich darüber nichts finden. Weiss jemand etwas darüber?
Da weiss ich leider nichts darüber, ist der Wert denn problematisch? Vielleicht zunächst einfach weiter beobachten.

liebe Grüsse,
padma
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seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Re: Kann das immer noch vom Absetzen kommen?

Beitrag von Monalinde » Donnerstag, 03.07.14, 10:12

Hallo,

Kann das immer noch vom Absetzen kommen? Ich war jetzt beim HNO, der eine Nebenhöhlen- Stirnhöhlen- und Rachenschleimhautentzündung einschließlich Ohrenentzündung festgestellt hat. Gegen die verstopfte Nase hat er mir
Rhinis*n verschrieben. Kann man das ohne Bedenken einnehmen oder gibt es etwas besseres, gesünderes?
Er hat einen Allergietest gemacht, bei dem sich herausgestellt hat, dass ich gegen Hausstaubmilben allergisch bin.Es ist das erste Mal, dass eine Allergie festgestellt worden ist. Er hat von sich aus gefragt, ob ich irgendwie allergisch sei.
Ich habe daraufhin das Absetzen von Remerg*l angesprochen und auf eine Histaminintoleranz hingewiesen. Nun hat er Blut abgenommen, in 14 Tagen soll noch einmal Blut abgenommen werden, nachdem ich dann histaminreich essen soll.
Mir ist auch noch folgendes aufgefallen : Ich muss gegen die Speiseröhrenentzündung das Esopromepazo* einnehmen. Seitdem ich das mache, habe ich diesen Juckreiz, die roten Striemen fast nicht mehr gehabt. Nachdem ich nun das Medikament reduziert habe, ich kann nicht auch noch eine Absetzproblematik mit diesem Medikament riskieren, ist es gestern wieder aufgetreten. Könnte es so sein, dass dieses Medikament evtl. auch auf den Histaminrezeptor wirkt?

Langsam weiss ich nicht mehr ein noch aus. Die schwere Depression hat sich verabschiedet, aber der Körper ist krank. Mir macht diese Ungewissheit zu schaffen, weil keiner so recht weiss, was mit mir los ist. Jetzt muss ich auch noch zum Lungenfacharzt gehen.
Und das nach einer so langen Zeit des Absetzens. Manchmal kann ich vor lauter Symptomen keinen klaren Gedanken mehr fassen. Ich bestehe nur noch aus Symptomen, habe fast keine Fenster und dabei scheint die Sonne und die Vögel singen draußen.

Ich bin ja nicht die einzige hier, der es schlecht geht. Das kommt mir alles vor, wie ein böser Traum. Aber es muss weitergehen, irgendwie.

Liebe Grüße Mona
2005 bis 2010 Einnahme von Remergil 7,5 mg und Trevilor bis zu 37,5 mg,
2010 bis 2012 Trevilor 37,5 mg ausschließlich,
Diagnose: Angst und Depression

Dezember 2012 auf Null abgesetzt, 10 Prozent im Rhythmus von 14 Tagen ( zu schnell)
Seit Dezembe 2012 im protahierten Entzug.
Symptome:
( Tinnitus 2011) , Speiseröhrenentzündung, Reflux, Schleim im Hals saures Aufstoßen seit 2014,
Albträume, Durchschlafstörungen, Erschöpfungszustände, Hautausschläge, Angstzustände,
Gelenkschmerzen, Schwindel, Schüttelfrost, Zwangsgedanken, Ohrwürmer, Neuroemotionen, Durchfälle)

2018:
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