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Lana19: Auf und ab mit Paroxetin

Wenn Antidepressiva abgesetzt werden, kann dies zu schweren und langwierigen Entzugserscheinungen führen. Viele Hersteller und Ärzte verharmlosen diese Problematik leider.
Lana19
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Lana19: Auf und ab mit Paroxetin

Beitrag von Lana19 » Dienstag, 06.01.15, 16:24

8-) Hallo,
seit gut 9 Jahren nehme ich nun Paroxetin. Habe schon dreimal erfolglos versucht abzusetzen. Immer wieder hatte ich Rückschläge die ich zwangen anzufangen.
Nun bin ich dabei es wieder mal zu probieren. Meine Probleme habe ich eigentlich gut verarbeitet in Therapien. Mein momentanes großes Problem sind Rückenschmerzen die ich seit 14 Jahren habe und immer mehr dazu kommt. Dafür gehe ich jetzt aber bald in Klinik und Reha. Meine neueste Info ist, dass Rückenschmerzen auch von Medikamenten kommen können. Weiß da jemand was?
Das ist ein Teufelskreis. Da will ich absetzen, muss aber gleichzeitig erhöhen weil die Schmerzen mich so runterziehen.
Ich will weg von dem Dreck....!

Bin seit zwei Tagen auf 10 mg. Habe leichte Absetzerscheinungen. Schlimmer werden die wenn ich weiter runter gehe. Aber das kann ich mitlerweile gut einordnen weil ich es schon kenne. Ich denke, ich werde auf 7,5 weiter gehen und dann mit Tropefn tropfenweise weiter abesetzen
Zuletzt geändert von Gwen am Mittwoch, 04.07.18, 22:09, insgesamt 1-mal geändert.
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fruehling
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von fruehling » Dienstag, 06.01.15, 19:05

Herzlich willkommen Lana,
vielleicht magst du mal kurz beschreiben, welche Gründe für die Einnahme da waren?! Körperlich oder psychische Beschwerden?

Hast du etwas anderes außer Tabletten probiert oder begleitend etwas verändert in deinem Leben?

Was war die Ursprungsdosis und wie schnell hast du auf 10 reduziert?
Da 9 Jahre eine lange Zeit ist, wird dein Nervensystem lange brauchen, sich "umzubauen". In der Regel setzen wir hier nach Dr. Breggin nach der 10%Regel alle 4-6 Wochen ab. Die letzten Schritte teilweise auch evtl in 5%Schritten. Wie gesagt, 9 Jahre sind eine lange Zeit.
Zuletzt geändert von fruehling am Dienstag, 06.01.15, 23:07, insgesamt 1-mal geändert.
Folgende Benutzer bedankten sich beim Autor fruehling für den Beitrag (Insgesamt 3):
padmaJamieKassiopeia
Begleitung meiner Mutter
12. 2011 Kontrastmittelinduzierte SD-Überfunktion
Symptome;innere Unruhe und Gewichtsabnahme, Hypertonie,Schlafstörungen
03.2012, Behandlung in der Psychiatrie
mit Carbimazol, Cita und Olanzapin
12.2012; SD-Blocker abgesetzt
Plötzlich paradoxe Reaktion auf Cita (Erregtheit,innere Unruhe,Getriebenheit,Angst)
02.2013 Psychiatrie
Alles abgesetzt auf 0 (durchgedreht) es wurden sämtliche Psychopharmaka an ihr ausprobiert
- Verschlimmerung der Symptome, unbeschreiblich!
05.2013
Entlassungsmedikation;Lyrika 600mg, Mirtazapin 45mg
Verschlimmerung,Persönlichkeitsveränderung
Lyrika und Mirtazapin langsam abgesetzt
Starke Besserung aber Stimmungstief
Neurologe schlägt zur Stimmungsaufhellung wieder Citalopram vor:
schlimme Unruhe, Stromschläge, Hitzeströme im Nacken, Angst, sollte Tavor (3 mal 0,5mg)nehmen und weitermachen, nach 6 W. keine Besserung (Tavor auf eigene Faust ausgeschlichen)
07.2013
Diagn.: 4,5cm großer hormonaktiver Schilddrüsenknoten
08.2013 SD-OP
09.2013; Nachuntersuchung der SD
6 Wochen später erneute OP
Medikamente weiter ausgeschlichen, Besserung
11.2013 Citalopram in 14 Tagen abgesetzt,
2 Wochen später schlimme Bewegungsunruhe,Depressionen,Angstzustände,Gewichtsabnahme,Strom,-Hitzeströme im Nacken,Hoffnungslosigkeit
Psychiatrie
fast alle Medikamente wurden wieder eindosiert;
Entlassungsmedikation:
150mg Venlafaxin 1-0-0 (75mg)
10mg Olanzapin 0-0-1 (0!!)
7,5mg Zopiclon zur Nacht (0!!)
1mg Tavor 0,5-0,25-0 (0)
Substitution Diazepam (3,75)
Mirtazapin 15mg 0-0-0-1
Olanzapin Reduktion
11.04. - 1,5
01.05. - 1
01.06. - 1
04.07. -1,25 kontinuierliche Besserung, Antrieb/Freude, aushaltbare Absetzsymptome
01.08. -0,65
13.08. -0,65 Blutdruckanstieg, zwischendurch Anspannung, Weinerlichkeit
01.09. -0,65 verbesserter Schlaf, deutlich bessere Zuckerwerte
29.09. -0,65
zeitgleich wg Unruhe, Blutdruckanstieg, kleinen Magenblutungen
Venlafaxin -12,5
12.10. -12,5
27.10. -12,5
21.11. -12,5
25.05. -12,5
25.06. -12,5
10.08. -12,5
Zopiclon
07.11. -1,9mg, dann alle 4 Wochen 0,9mg reduziert,
seit dem 16.03.auf 0
Blutdruck normalisiert, weniger Unruhe, wirkt am Morgen aber sehr sediert
Olanzapin
06.04.
ca. alle 4-6 Wochen 0,7 mg (Bewegungsunruhe momentan so gut wie weg, Cholesterinwerte top,um fast 100 gesunken)
05.06; -0,6mg und immer etwas weniger
16.06. Olanzapin ade(!!?!!)
Lorazepam
16.07; -0,1mg am Mittag
08.08; -0,15mg
05.09. Substitution Lorazepam/Diazepam
In Tropfen: 3-1-3 (3,5mg)
30.10. Erhöhung wg Entzugssymptome
4-1-3 (4,0mg)
28.11.
4-1-2 (3,5mg)
08.12
3-1-2 (3mg)
18.12
2-1-2 (2,5mg) weinerlich, unruhig, Zunahme von Blepharospasmus
?
2-1-1 (2mg)
Erhöhung
11.01.
2-1-2 (2,5mg)
25.01
Umstellung auf 2,5mg am Morgen
Seit ca. Mai 0mg Diazepam :party2:

Kaleidoskop
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Kaleidoskop » Dienstag, 06.01.15, 22:08

Hallo, ich habe auch die vermutung dass es einen Zusammenhang zwischen Paroxetin und Rückenschmerzen gibt. Bei mir sind es aber keine Nebenwirkungen sondern Absetzerscheinungen. Auch an Ellbogen und Knien bekomme ich Schmerzen. Ebenso ist das Absetzen bis auf 10 mg bei mir nicht schlimm. Schlimm wirds erst ab 0. Ich würde so langsam wie möglich ausschleichen. Mir helfen Nahrungsergänzungsmittel mit Chondriotin und Kollagen ganz gut sowie sehr viel Wasser trinken. Das tut den Bandscheiben gut und hat meine Rückenschmerzen gebessert. Regelmäßige Massagen und Wärme taten auch gut beim Physiotherapeuten
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JamieKassiopeiapadma
37 Jahre alt männlich
erkrankt an Depressionen
5 Jahre lang Paroxetin
5 Jahre lang Psychoanalyse
3 stationäre Klinikaufenthalte
seit ca. 3 Jahren deutliche Genesung
Wunsch Paroxetin abzusetzen mißlingt wegen Absetzerscheinungen
aktuell nehme ich 10 mg Paroxetin morgens

Panik
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Panik » Mittwoch, 07.01.15, 12:21

Hallo,

Rückenschmerzen über einen so langen Zeitraum, sollte sich unbedingt ein Arzt ansehen.
Evtl. ist das bei Dir ja schon passiert ? AD und Muskel/Gelenkprobleme da gibt es m.E. nach schon zusammenhänge zumal es in Beipackzetteln zu lesen ist und auch hier ließt man es sehr häufig. Ich selbst bin ebenfalls Schmerz geplagt und versuche es mit Teufelskralle und Gymnastik.

durchhalten
panik
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padma
Diagnose: anfangs Anpassungstörung, dann Angst-/Panikstörung jetzt keine Ahnung
08/2011 Antikoagulation Macumar abgelöst durch
25.11.2013 Thrombozytenaggregationshemmer ASS100
13.07.2012 Escitalopram 10mg
08.10.2013 Reduzierung Escitalopram 9mg
20.10 2013 Reduzierung Escitalopram 8,5mg
23.10 2013 Reduzierung Escitalopram 8mg
10.11.2013 Reduzierung Escitalopram 7mg
07.12.2013 Aufdosiert Escitalopram 8mg
15.12.2013 Reduzierung Escitalopram 7,5mg
29.12.2013 Reduzierung Escitalopram 7mg
19.01.2014 Reduzierung Escitalopram 6mg
16.02.2014 Reduzierung Escitalopram 5,5mg
23.02.2014 Aufdosiert Escitalopram 6mg
08.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 6,5mg
17.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 7mg
30.03.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
25.05.2014 Reduzierung Escitalopram 8mg
07.06.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
20.07.2014 Reduzierung Escitalopram 8mg
15.08.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,25mg
18.08.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
26.10.2014 Reduzierung Escitalopram 7,5mg
31.10.2014 Aufdosiert Escitalopram 8,5mg
14.12.2014 Reduzierung Escitalopram 8,2mg
21.01.2015 Reduzierung Escitalopram 4,0mg
04.04.2015 Reduzierung Escitalopram 3,8mg
30.04.2015 Reduzierung Escitalopram 3,6mg
30.05.2015 Reduzierung Escitalopram 3,2mg
08.06.2015 Reduzierung Escitalopram 3,0mg
05.07.2015 Reduzierung Escitalopram 2,8mg
26.07.2015 Reduzierung Escitalopram 2,6mg
11.08.2015 Reduzierung Escitalopram 2,4mg
19.10.2015 Aufdosiert Escitalopram 2,6mg
21.01.2017 Reduzierung Escitalopram 2,4mg --> hier
26.02.2017 Reduzierung Escitalopram 2,2mg --> oder hier
05.06.2017 Reduzierung Escitalopram 2,0mg --> oder hier Dosis real 2mg

Jamie
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Jamie » Mittwoch, 07.01.15, 16:23

Hallo Lana19,

auch von mir willkommen im adfd :).

Wie bereits geschrieben wurde, habe wir hier immer wieder Fälle, bei denen Betroffene von Schmerzzuständen (Rücken, Arme, Beine, Gelenke, Muskeln etc.) berichten, die als Nebenwirkung ihrer Einnahme von AD auftauchen.
Diese Fälle gibt es durch die Bank weg eigentlich bei allen AD, also nicht nur Paroxetin, sondern z.B. auch bei Mirtazapin usw.

Leider gibt es da in der Regel keine "schnelle Lösungen", sondern die Sache muss langfristig und mehrgleisig angegangen werden.
Ein Schritt ist natürlich das langsame Absetzen des Übeltäters, also des ADs, sofern irgendwie möglich.
Andere Schritte sind Therapien, die man sich suchen muss; zB. Massagen, Wärme, sanfte Stromtherapien (z.B. TENS-Geräte), Osteopathie, Akupunktur usw. sowie moderate körperliche Betätigung und auch möglicherweise Medikamente und Nahrungsergänzungsmitteln (NEM) wie z.B. Magnesium etc.

Viele Grüße
Jamie
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Lana19
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lana19 » Freitag, 09.01.15, 11:15

Sorry die verspätete Antwort. Hatte nicht die Kraft dazu...aber jetzt... :sports:

Angefangen mit Paroxetin habe ich durch einen völligen Zusammenbruch. War nur noch am heulen, zittern, völligst am Ende.Panikattacken. Ich hätte kein Problem damit gehabt wenn ich damals nicht mehr aufgewacht wäre. Davon abgehalten haben mich sowieso immer nur meine Kinder. Nunja. Das ist jetzt einige Jahre her. Mitlerweile weiß ich es gab lange zuvor schon Anzeichen dafür.
Es hat sich viel geändert in meinem Leben seitdem. Ich habe mich sehr verändert. Ich denke eigentlich schon dass ich auch ohne Medis auskommen könnte. Vllt gäbe es weiterhin Tiefs ab und an...aber haben wir die nicht alle mal? Ich will es einfach ohne Paroxetin schaffen. Ich fühle mich nicht ich selbst mit dem Teufelszeug.

Wegen dem Rücken die Probs gehe ich jetzt ja an. Eigentlich gehe ich die schon länger an...aber nun mit Klinik und Reha. Die Hoffnung stirbt zuletzt....
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Lana19
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Symptome aushalten oder nicht?

Beitrag von Lana19 » Freitag, 09.01.15, 12:01

Ich weiß nicht genau wie ich meine Frage beschreiben soll....
Wegen den Absetzsymptomen. Wie geht man am besten vor. So langsam reduzieren das man gar nicht mit Symptomen zu kämpfen hat? Geht das überhaupt?
Oder die Symptome "aushalten", wenn ja wie lange halten die wohl an? Und erst wenn sie weg sind weiter reduzieren?

Durcheinanderimkopf
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carriecat
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Re: Symptome aushalten oder nicht?

Beitrag von carriecat » Freitag, 09.01.15, 12:33

Hallo Lana,

ich würde wohl so langsam reduzieren, dass man keine oder möglichst wenige Absetzerscheinungen hat. Weil normalerweise ist das immer ein Anzeichen dafür, dass man zu schnell ist. Wobei es natürlich auch auf die Symptome ankommt....Einige sind ja einfacher auszuhalten.

Wie lange Symptome anhalten kann man ja leider im Vorhinein nicht sagen, wir sind ja keine Hellseher :) Deshalb würde ich immer, auch nach meinen langwierigen Erfahrungen, lieber auf Nummer sicher gehen. Und wenn ich es heute nochmal könnte...würde ich es auch so tun.
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Liebe Grüße,
Anja
____________________________________________________________________
Panikattacken im Nov. und Dez. 2010 aus heiterem Himmel
Citalopram 20 mg und Doxepin 10 mg (Aponal) ab Ende Dezember
Mirtazapin 15 mg ab Ende Januar statt Aponal
15 kg zugenommen in einem halben Jahr
Ab Juni 2011 Tabletten halbiert, ab Juli 2011 geviertelt
Ende August die letzten 5 mg Citalopram genommen, 3,75 mg Mirta eine Woche länger, dann auch abgesetzt.
Kurze Zeit danach kam das nächtliche Herzrasen wieder samt Tremor in den Beinen und Hitzeströme durch den ganzen Körper, Schwächegefühl und Erschöpfung - Eisen und Vitamin B-Komplex genommen
Danach hatte ich Magenbeschwerden, konnt nicht richtig essen und trinken und kriegte dann Herz- und Atemprobleme
Habe kurzzeitig Lasea genommen, danach Orthomol Vital F incl. Omega-3-Kapseln, um mal wieder ein bißchen auf den Damm zu kommen. Fühlte mich nur schlapp und krank.
War dann von Nov - Dez 2011 in einer Psychosomatischen Fachklinik. Es wurde langsam besser, was ich aber nicht auf die Behandlung dort zurück führen würde.
Seit 02/2012 arbeite ich wieder, in 05/2012 bin ich jetzt über ein halbes Jahr ohne Medis und es geht mir wieder recht gut. Manche Tage quäle ich mich aber immer noch mit Schwindel und Depersonalisierung. Und ab und zu nächtliche Panik mit Kribbeln am ganzen Körper und Herzklopfen.
Oktober 2012: Bin tagsüber viel müde, erschöpft, schwindelig und kämpfe immer mal wieder mit Angstattacken.
März 2013: Immer mal wieder Schwindel, Depersonalisierung und Angst
November 2013: Magenbeschwerden, Atemprobleme

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Lisamarie
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lisamarie » Freitag, 09.01.15, 19:21

Hallo Lana, ich hab deine Beiträge jetzt in deinem Thread zusammen gelegt sonst blickt von uns Beratenden niemand mehr durch wenn du jetzt einen neuen Thread aufmachst, du kannst alles in deinem Thread fragen .

Genau wie Anja dir schon geschrieben hat kann dir niemand genau sagen wie lange Entzugssymthome andauern, das können Wochen, Monate und im schlimmsten Fall sogar Jahrelang sein.

Deshalb empfehlen wir ja es langsam und vorsichtig auszuschleichen, alle vier bis sechs Wochen höchstens 10 % und dann abwarten bis man sich wieder stabilisiert hat bevor man weiter runter geht. Und der Vorteil der langsamen Reduktion ist auch das man mit weniger Absetzproblemen rechnen muss . Ich schick dir mal unsere Absetzpläne nach denen wir absetzen.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=19&t=7097
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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padma
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von padma » Freitag, 09.01.15, 21:17

Hallo Lana, :)

Wenn ich mir deine Signatur so anschaue, mit den vielen Dosisveränderungen, Absetzversuchen, "Rückfällen", denke ich, dass du nur extrem langsam wirst absetzen können.

Dein Nervensystem ist mittlerweilen sehr gereizt, Paeoxetin ist ein sehr übles Medikament und du nimmst es schon 10 Jahre.

Der erste Schritt wäre, dich jetzt auf einer Dosis zu stabilisieren, 15 mg sind wahrscheinlich eine ganz gute Wahl. Wenn du dich auf dieser Dosis stabilisieren kannst, sie mindestens 6 Wochen halten.

Danach in deinem "Fall" im 5 % Schhritten alle 4 - 6 Wochen abdosieren.

Ich vermute, dass es bei dir nicht ganz ohne Absetzsymptome gehen wird, aber sie sollten sich im Rahmen halten.
Du musst dich wahrscheinlich auf einen längeren Absetzprozess einstellen, 2 Jahre könnte es schon dauern.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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1.07.2018: 0,2 mg :schnecke:


Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
: https://adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=18&t=15490


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Lana19
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lana19 » Sonntag, 11.01.15, 12:24

Ich danke euch sehr für die Antworten! Das tut gut.

Meine bisherige Erfahrung ist, dass es ab 10mg abwärts so richtig anfängt mit Symptomen.
Ich habe etwas Angst davor, dass Zeiten kommen in denen ich wieder mehr depri bin und nicht ganz klar sehen kann ob es vom Absetzen kommt oder nicht. Leider habe ich zuhause keine Unterstützung :-( Mein Mann schimpft schon jetzt weil ich reduziere. Er sagte er hält das nicht aus wenn es mir wieder so schlecht geht.

Ich weiß ja mitlerweile ganz gut was ich tun muss um aus dem Loch rauszukommen, habe mir das auch alles aufgeschreiben. ABER, vielleicht kennt ihr das....in dem Moment fällt es mir einfach nicht ein in dieses Buch zu gucken. Total blöd. Und ich bräuchte jemanden der mich an der Hand nimmt um mit raus zieht. Bewegen, Laufen, das hilft schon ungemein ist aber auch so ungemein schwierig wenn man am liebsten nur die Decke über den Kopf ziehen will.
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padma
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von padma » Sonntag, 11.01.15, 17:06

Hallo Lana, :)
Meine bisherige Erfahrung ist, dass es ab 10mg abwärts so richtig anfängt mit Symptomen.
Es ist häufig so, dass Absetzsymptome erst im unteren Dosisbereich heftig werden. Das liegt mit daran, dass da noch überpropertional viele Rezeptoren besetzt sind. Wenn man da dann weiter abdosiert, werden diese Rezeptoren freigegeben, der Hirnstoffwechsel muss sich neu darauf einstellen. Deshalb sollte man im unteren Dosisbereich kleinere Schritte machen.

Viele habe ausserdemr eine kritische Grenze, eine Dosisgrösse von der es schwer ist runterzukommen.

in dem Moment fällt es mir einfach nicht ein in dieses Buch zu gucken.
Wie wärs mit Aufklebern, mit einfachen kurzen Anweisungen, die du in der Wohnung verteilst (Kühlschrank, Spiegel etc.)?
Bewegen, Laufen, das hilft schon ungemein ist aber auch so ungemein schwierig wenn man am liebsten nur die Decke über den Kopf ziehen will.
Ja, das ist schwer.Schade, dass du zuhause keine Unterstützung bekommst. :(

Vielleicht kannst du dich einer Gruppe anschliessen, Nordic Walken oder so. Bei Sport muss man gut schauen, wieviel einem gut tut, manchen hilft Sport sehr, bei anderen triggert er Absetzsmptome.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lana19 » Mittwoch, 04.02.15, 16:04

So....am 1.2. von 15 mg auf 12,5 mg reduziert. Am zweiten Tag(vorgestern) nur geheult, ich war völligst down....ABER es gab auch jede Menge äußere äußerst ungünstige Umstände. Kämpfe weiter und zwinge mich morgens um 6.30 aufzustehen, rauszugehen, was ein Glück hab ich einen Hund. Denn sobald ich mal in Schwung bin geht es besser :)

Was ich allerdings für mich gemerkt habe: Habe ja auch mit Rückenschmerzen zu tun. Nachts gehen die so gut wie weg, morgens, sobald mein Hirn rattert werden die auch wieder stärker. Da ist so richtig eine innerliche Anspannung! Wenn ich nur wüsste ob dies auch mit dem Absetzen zu tun haben könnte :(

Ansonsten, durchhalten! Schwindel hab ich momentan noch keinen, der kam sonst immer so ab 10mg. Müde bin ich immer, kann nicht durchschlafen, bin öfter wach die Nacht. Morgens ist es schlimm in die Gänge zu kommen. Gedächtnisschwierigkeiten bin ich ja eh schon gewöhnt. Übelkeit ein wenig, hab nicht wirklich großes Verlangen nach Essen.
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Lisamarie
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 04.02.15, 18:06

Hallo Lana, das sind komplett Absetzprobleme, einschließlich der Rückenschmerzen, die ich auch nach jeder Reduktion hab , haben leider viele mit zu kämpfen. Die Medikamente sorgen anscheinend für einen anderen Muskeltonus , je weiter man runter kommt und daran muss sich der Körper erst gewöhnen.

Genau Durchhalten und Kopf hoch. Aber vielleicht solltest du kleinere Absetzschritte machen , was wir im unteren Bereich immer raten, da noch überproportional viele Rezeptoren mit Wirkstoff belegt sind. Und man mit den größeren Schritten nicht mehr klar kommt.
Lg Petra
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lana19 » Mittwoch, 18.03.15, 9:11

So, nachdem die Reduktion auf 10 mg erstaunlicherweise mit null Problemen verursacht war, habe ich mich vor drei Tagen getraut weiter runter zugehen. Heute fängt es mit dem Drehschwindel an und etwas Übelkeit.Manchmal blöde intensive Träume. Meine bisherige Erfahrung zeigt, dass dies nach zwei Wochen besser werden müsste. Also ist nun durchhalten angesagt.
Ich schaff das!
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Lisamarie
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lisamarie » Mittwoch, 18.03.15, 9:37

Hallo Lana, da du jetzt im unteren Bereich bist wirklich nur noch langsam und vorsichtig runterdosieren, ab 10 mg gilt die 10%. Regel nicht mehr. Mach es langsamer aber dafür sicherer.
Lg Petra
2012 noch 5 Monate Mirtzapin,Pipamperon,Levomepromaxin
Bis auf die Praxiten von heute auf morgen kalt abgesetzt, erste Absetzbeschwerden nach sechs Wochen, aber dann
6 Monate heftigste Absetzproblematik.Magendarm 30 Kilo in vier Monaten abgenommen.Halbes Jahr bettlägerig.Schwer suzidal zum stabilisieren fast ein Jahr gebraucht.
Oxazepam reduzieren von umgerechnet 50 mg Diazepam:
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Eneit
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Eneit » Donnerstag, 19.03.15, 17:55

Hallo Lana

Ich wünsche dir viel Glück das du das gut durchstehst und hoffe das die zeit für dich arbeitet. Das mit Rückenproblemen und sonstigen Muskelschmerzen hat was, bei mir fing das damals im linken Bein auch an und ich hab jetzt noch ein wenig einen steifen Unterschenkel, fühlt sich zumindest so an. Im Linken Fuss habe ich auch ein wenig Probleme wenn ich mit dem Finger rüberfahre merke ich es wie elektrisierend. Manchmal ist es schwer das man sich nicht wieder in was hineinsteigert, aber es ist eben so das man in so einer Phase sehr genau in sich hinhört, was es gar nicht einfach macht.

Lg. Eneit
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Jamie
Ende November 2013 Nach längeren Rückenproblemen und Arbeitsbelastung Zusammenbruch, Arzt schrieb mich Krank, Diagnose Burn-Out, es folgten Panikattacken, Herzrasen, hyperventilieren, es wurde mir 20mg Paroxetin-Mepha verodnet und ich bekam Betablocker (nicht gebraucht)
Dezember 2013 Panikattacken und Herzrasen haben sich gelegt aber ich fiel in ein tiefes Loch, wäre fast über ne Mauer gesprungen.
Januar 2014 Ich bin wieder 50% zur Arbeit gegangen, ich musste was machen und unter die Leute, die Benommenheit im Kopf war mir immer noch Erhalten.
Ende Januar 2014 War wieder 100% an der Arbeit, habe das Paroxetin selbst auf 10mg reduziert, weil ich irgendwie zu künstlich wurde, ich verlor fast den Faden zu mir was nicht gut war. Absetzsymptome kamen nach einer Woche, nach 2 Wochen Schwindel war wieder alles beim alten, ausser meine Benommenheit die mich immer noch begleitete.
April 2014 Paroxetin auf 5mg reduziert, zwei Wochen später kam es dann sehr deftig, danach ging ich wieder auf 10mg.
Juni 2014 Meine ständige Benommenheit war plötzlich weg, Paroxetin immer noch 10mg
August 2014 Paroxetin auf 7.5mg runter, ging soweit gut
September 2014 Paroxetin auf 5mg runter, Mediänderung vom Hersteller "neue Hilfsstoffe".
ab Mitte September Paroxetin wieder 10mg weil mein Kopf immer mehr benebelt wurde, vermutlich wegen Änderung der Hilfsstoffe.
anfangs November wurde umgestellt auf Deroxat 5ml
ab 14 November, Deroxat abgesetzt wegen massiven Sehstörungen und Benommenheit.
ab 17 November Remotiv 500mg
ab Anfang Dezember Remotiv 750mg Sehstörungen und Benommenheit ein wenig besser
ab 18 Dezember Remotiv 500mg
ab 12.4.2015 Remotiv 250mg
ab 24.4.15 Remotiv abgesetzt, jetzt "PhytoPrevent" 1/4 Ginko, 1/4 Schwarzbohne, 1/4 Guarana, 1/4 Rosenwurz
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Lana19
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lana19 » Freitag, 20.03.15, 10:12

Hallo Eneit, ich finde es schockierend nach welch kurzer Paroxetinzeit du solche Probleme damit hast. Viel viel Glück weiterhin!

Gestern hatte ich gar keinen Schwindel, heute ist er wieder da.
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Eneit
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Eneit » Samstag, 28.03.15, 16:48

Hallo Lana

Wie geht es dir so? Ich hoffe mal du kommst einigermassen über die Runden und das sich dein Schwindel wieder ein wenig gebessert hat.

Lg. Eneit
Ende November 2013 Nach längeren Rückenproblemen und Arbeitsbelastung Zusammenbruch, Arzt schrieb mich Krank, Diagnose Burn-Out, es folgten Panikattacken, Herzrasen, hyperventilieren, es wurde mir 20mg Paroxetin-Mepha verodnet und ich bekam Betablocker (nicht gebraucht)
Dezember 2013 Panikattacken und Herzrasen haben sich gelegt aber ich fiel in ein tiefes Loch, wäre fast über ne Mauer gesprungen.
Januar 2014 Ich bin wieder 50% zur Arbeit gegangen, ich musste was machen und unter die Leute, die Benommenheit im Kopf war mir immer noch Erhalten.
Ende Januar 2014 War wieder 100% an der Arbeit, habe das Paroxetin selbst auf 10mg reduziert, weil ich irgendwie zu künstlich wurde, ich verlor fast den Faden zu mir was nicht gut war. Absetzsymptome kamen nach einer Woche, nach 2 Wochen Schwindel war wieder alles beim alten, ausser meine Benommenheit die mich immer noch begleitete.
April 2014 Paroxetin auf 5mg reduziert, zwei Wochen später kam es dann sehr deftig, danach ging ich wieder auf 10mg.
Juni 2014 Meine ständige Benommenheit war plötzlich weg, Paroxetin immer noch 10mg
August 2014 Paroxetin auf 7.5mg runter, ging soweit gut
September 2014 Paroxetin auf 5mg runter, Mediänderung vom Hersteller "neue Hilfsstoffe".
ab Mitte September Paroxetin wieder 10mg weil mein Kopf immer mehr benebelt wurde, vermutlich wegen Änderung der Hilfsstoffe.
anfangs November wurde umgestellt auf Deroxat 5ml
ab 14 November, Deroxat abgesetzt wegen massiven Sehstörungen und Benommenheit.
ab 17 November Remotiv 500mg
ab Anfang Dezember Remotiv 750mg Sehstörungen und Benommenheit ein wenig besser
ab 18 Dezember Remotiv 500mg
ab 12.4.2015 Remotiv 250mg
ab 24.4.15 Remotiv abgesetzt, jetzt "PhytoPrevent" 1/4 Ginko, 1/4 Schwarzbohne, 1/4 Guarana, 1/4 Rosenwurz
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Lana19
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Re: Paroxetin und Rückenschmerzen

Beitrag von Lana19 » Sonntag, 12.04.15, 11:29

Hallo Eneit,
sorry, bin hier nicht so oft online, muss derzeit viel arbeiten, was aber dem Körper und der Psyche gut tut ;o)

Es geht ganz gut. Der Schwindel kam alle paar Tage mal. Aber dann hat es sich soweit stabilisiert, dass ich vorgestern noch ein paar Krümel mehr von der Pille getrennt habe. Denke dass ich in ein paar Wochen dann auf Seroxat umsteigen werde, damit es besser zu dosieren ist.
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