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Liebe Fories, liebe Interessierten,

zum 1.8. öffnet unser Forum wieder seine Pforten für neue Teilnehmer. Neuanmeldungen sind nun wieder möglich.

Vier Monate war diese Funktion nun deaktiviert, weil wir Zeit gebraucht haben, neue Kräfte zu schöpfen und uns zu überlegen, wie das Forum umstrukturiert werden kann.
Nun steht das Konzept, die technischen Änderungen sind umgesetzt und wir wollen versuchen, wieder durchzustarten.

Die grösste Veränderung ist, dass das Forum nur noch teilweise öffentlich zugänglich ist.
Hier findet Ihr alle Neuerungen und Änderungen, bitte lest es Euch auch als Bestandsmitglied aufmerksam durch, die Änderungen sind umfassend und betreffen alle.
Hier steht alles Wichtige für noch nicht registrierte Interessierte.

Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
Jamie
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Jamie » Sonntag, 30.12.18, 16:48

Hallo Hoffnungsschimmer :)
Weiß jemand, ob dann der Wirkstoff zerstört wird?
Weiß ich nicht, hängt auch vermutlich von jedem Stoff selber ab.
Ich halte es aber für extrem wahrscheinlich, dass der Wirkstoff durch Einfrieren zerstört oder verändert wird.

Es gibt kein einziges Medikament, das man gefroren liefert (außer Blutersatzprodukte); im Gegenteil - wenn einem in der Apotheke aus Versehen etwas im Kühlschrank einfriert (zB Impfstoffe, Insulin), dann muss man alles vernichten und hat einen großen finanziellen Schaden.

Die Kristallstruktur der Eises kann den Wirkstoff zerstören; ich denke für Psychopharmaka muss man das auch vermuten.

Grüße
Jamie
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Hoffnungsschimmer
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Hoffnungsschimmer » Montag, 31.12.18, 15:26

Danke Jamie für deine Antwort!
Ich wünsche allen einen guten Rutsch ins neue Jahr :-)
2010 Sertralin mg?? Wegen Panikattacken
2011 Umstieg auf Citalopram 10mg (wegen Kinderwunsch)
2014 hochdosiert auf 20mg (wegen erneuten Panikattacken)
08/15 runterdosiert auf 10mg (Totalzusammenbruch)
09/15 hochdosiert auf 20mg + 12,5mg Atarax + 75mg Tritticoä
11/15 hochdosiert auf 30 mg + 12,5 mg Atarax + 50mg Trittico
12/15 Trittico reduziert auf 12 mg
5.1.16 Trittico abgesetzt
14.1.16 Atarax reduziert auf 11,25 mg
15.1.16 auf 9,375mg
18.1.16 auf 8,125mg
24.1.16 auf 6,25mg (beginn der Zwangsgedanken, aber noch eher schwach, Halsschmerzen, Ohrgeräusch lauter)
31.1.16 auf 5,625mg (immer wieder ZG)
3.2.16 auf 5mg (immer wieder ZG)
5.2.16 auf 4,375mg (immer wieder ZG)
8.2.16 auf 3,75mg - (Kopfschmerzen, starke Halsschmerzen und immer wieder ZG)
18.2.16 auf 3,25mg - ab jetzt wirds schwierig! Ohrgeräusch wieder lauter
21.2.16 auf 2,50mg - ich gebe nicht auf ;-)
29.2.16 auf 2,19mg - Reduktionsschritte werden jetzt kleiner (1x Panikattacke und 3Tg Schwindel, Durchfalll)
21.3.16 auf 1,88mg - (Ängste, und Unruhe)
26.3.16 auf 1,56mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
29.3.16 auf 1,25mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
01.4.16 auf 0,97mg - keine Absetzsymptome nur ganz leichte ZG
04.4.16 auf 0,63mg - keine Absetzsymtome (Zyklus hat sich um 3 Tage verschoben)
07.4.16 auf 0,32mg - (Halsschmerzen, starke Kopfschmerzen)
10.4.16 auf 0,16mg - keine Absetzsymptome
14.4.16 auf 0mg :D
mir gehts SUPER!!! Zwangsgedanken sind wie weggeblasen!!!!
_____________________________________________________
13.3.16 Citalopram mit 5% angetestet - ging gut
Citalopram Start am 2.6.2016 Ausgangsdosis 28,5mg
2.6.16 auf 25,5mg
4.7.16 auf 22,5mg
7.8.16 auf 21,75mg
24.8.16 auf 20mg
21.9.16 auf 19mg
22.10.16 auf 17,5mg
18.11.16 auf 16mg
15.12.16 auf 13,5mg
11.1.17 auf 12,5mg
8.2.17 auf 11,25mg
9.3.17 auf 10,5mg
25.3.17 auf 10mg :party2: 2 Drittel weg (auf Marke Bluefisch gewechselt)
22.4.17 auf 9,5mg (nicht geeignet für die Wasserlöstechnik)
4.5.17 gewechselt auf Marke Sandoz
19.5.17 auf 9mg
12.6.17 auf 8,5mg
3.7.17 auf 8mg, 5.7.17 wieder zurück auf 8,5mg
24.7.17 auf 8mg
24.8.17 auf 7,5mg
26.9.17 auf 7mg
24.10.17 auf 6,5mg
21.11.17 auf 6mg
22.12.17 auf 5,5mg
27.1.18 auf 5mg
7.4.18 auf 4,5mg
13.5.18 auf 4,25mg
10.6.18 auf 4mg
8.7.18 auf 3,5mg
5.8.18 auf 3mg
5.9.18 auf 2,5mg
25.10.18 auf 2,25mg
23.11.18 auf 2mg
22.12.18 auf 1,75mg
19.1.19 auf 1,40mg
10.3.19 auf 1,20mg
5.4.19 auf 1mg
3.5.19 auf 0,80mg

dragon4277
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von dragon4277 » Freitag, 01.03.19, 11:23

Hallo ihr lieben,

hat jemand Erfrahrung mit der Wasserlösemethode und dem NL Amisulprid.

Nehm zur zeit 150 mg amisulprid ein.

LG Dragon
2003 Diagnose reine Paranoia
- Zyprexa 5-10mg
J01/2005 Zyprexa abgesetzt auf anraten des Docs ohne auschleichen rückfall+ verschlimmerung ->
03/2005 Diagnose Schizophrenie
-Zyprexa 5mg
2009 Zyprexa 5mg abgesetzt neu Risperdal 2mg ->(schwere Depressionen)
03/2011 Risperdal abgesetzt 15mg abilify -> Entzug
04/2011 wieder Risperdal 2mg
03/2012 Risperdal 2mg Seroquel Prolong 600mg (noch schwerere Depression gewichtzunahme)
09/2012 kalter Entzug von Risperdal und Seroquel Prolong (hat 3 Monate gedauert) mit unterstützung von Amisulprid 200mg
10/2013 Amisulprid 300mg
10/2014 amisulprid 200mg
11/2015 amisulprid 150mg
06/2016 Pantoprazol von 40mg auf 20mg
04/2017 Pantoprazol 0mg
04/2017 amisulprid 200mg um Absetztpsychose bei Pantoprazol absetzung zu verhindern bald wieder auf 150mg
04/2018 nach langem hin und her und mehrfachen entzugserscheinungen
Pantoprazol 40mg und Amisulprid 150mg (muss mich sehr lange von dieser odyssee erholen)
10/2018 100mg Amisulprid
01/2019 150 mg Amisulprid (Wegen heftiger Erkältung)
03/2019 137 mg AMisulprid (wasserlösemethode)
03/2019 150 mg Amisulprid aufdosiert wegen absetztpsychose

Jamie
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Jamie » Freitag, 01.03.19, 19:39

Hallo dragon,

sollte klappen. Spricht m. Er. nichts dagegen.

Grüße
Jamie

Mirage
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Mirage » Freitag, 19.04.19, 20:49

Liebe oder lieber Jamie

Ich möchte etwas zu den diazepamprodukten von ratiopharm mitteilen bzw. Möglicherweise richtigstellen.

Auf Anfrage bei der Firma Ratiopharm zum Thema wasserlöslichkeit von diazepam Tropfen und Tabletten bekam ich folgende Antwort:

...“Diazepam-ratiopharm 10 mg/ml Tropfen zum Einnehmen sollten unverdünnt (da es zusammen mit Flüssigkeiten zur Ausfällung des Wirkstoffs kommen kann) vor oder einige Zeit nach den Mahlzeiten eingenommen werden.
_____

Anders verhält es sich bei den Tabletten (denn dort ist der Wirkstoff Diazepam nicht in Lösung und kann so nicht ausfallen). Zum Beispiel bei Schluckbeschwerden können Diazepam-ratiopharm 5 mg Tabletten zerkleinert und sodann in Wasser suspendiert/aufgeschlämmt werden. Der Wirkstoff Diazepam ist in der Suspension gleichmäßig verteilt. Das Ganze sollte aber erst kurz vor der Einnahme passieren, denn in dieser wässrigen Suspension ist der Wirkstoff Diazepam nur bedingt stabil.
_____

Die Einnahme von Diazepam mit Milch können wir nicht empfehlen, da sich hier durch den Fettanteil die Aufnahme in den Blutkreislauf beschleunigen kann.
_____

Wir hoffen, dass wir Ihnen mit diesen Informationen weiterhelfen können.

Freundliche Grüße“

In der weiteren Korrespondenz ergab sich noch dass dies auch für die 2 mg und die 10 mg Tabletten gilt. Das vorherige zerkleinern entfällt da die Tabletten sich wunderbar lösen. Lauwarmes Wasser.
Es kann Sediment geben, welches aber nicht den Wirkstoff enthält.

Ferner ergab eine Studie die ich auf Anfrage gern teile (engl.) dass diazepam in Wasser gelöst lichtsensitiv ist, wenn ich richtig gelesen habe verlieren sich 10% des Wirkstoffes in 24 std.

Auch wird diazepam von Plastik resorbiert. Die Rate ist unklar.

Der selbstversuch hat gerade erst begonnen so dass ich noch nicht sagen kann ob obige Information beim Entzug hilfreich sind bzw.es Funktioniert.
Mit Depression normal gelebt
Seit 2010
Wegen Schlafstörung durch Grübeln
Sertraline
Venlafaxin (Höchstdosis)
Cymbalta (129 mg, 3 Jahre
2015 Diagnose Enotional Instabil
Sept. 2017 Cymbalta etwas reduziert, erste Panikattacke, Depression schlimmer, Aufdosierung im November/Dezember hilft nicht
Dez 2017 plötzlich extreme Depersonalisation seitdem
Beginn „agitierte Depression“, starke Erregung
Feb 2018 plötzlich Umstellung Cymbalta auf Bupropion
4 mg Tavor, bis März ausgeschlichen
400 mg Quetiapin im März
Wegen anhaltender Unruhe wieder 4 mg Tavor
Bupropion nur 1 Monat dann auf Mirtazapin 30 mg
nach 4 Wochen Reduktion Versuch Tavor von 0,5 auf 0 mg gescheitert. 5 Tage ausgehalten.
Unaushaltbare Akathisie beginnt oder tritt hervor.
Seitdem weitgehend bettlägerig und übererregt.
Quetiapin auf 200 mg reduziert.
Laufen wegen Akathisie unmöglich.
Umstellung auf 3,5 g Diazepam erfolglos.
Erhöhung auf 45 mg Mirtazapin: Verschlimmerung
Leidensmuster: täglich 16-18 Uhr am schlimmsten
täglich ab Einnahme Mirtazapin fast alles in Ordnung
Mai Nächster Klinikaufenthalt, bettlägerig
Diazepamreduktion um 0,5 mg: 6 Tage später übererregung unaushaltbar, einmalig Tavor, dann zurück auf 4 mg Diazepam und Chlorprotixen: 5 Tage ohne Schlaf, absolut nonstop Augen auf wegen Schwindel, Beine hoch wegen Kreislauf
15 mg Díazepam Heldendichtung
200 auf 400 mg Quetiapin und 50 mg Neurocil helfen
Diazepam auf 7,5 mg stabilisiert
Juni in 4 Wochen Mirtazapin auf 30 mg reduziert
Juni Quetiapin 375 auf 300 mg, Neurocil halbiert
25.6. 7 mg Diazepam, 5.7. 6,5 mg Diazepam
Quetiapin im Juli 287,5 auf 275 mg, Neurocil halbiert
16. 6 mg Diazepam, 30.7. 5,5 mg, 10 Tage später 5 mg
August: Quetiapin stabil, Neurocil 12,5 - 9,5 mg
Zunahme der Schmerzen im August
20.8. 30 auf 26,3 mg Mirtazapin
31.8. 9,5 auf 8 mg Neurocil
7.9. Neurocil Umstellung auf Tropfen extreme Sedierung
10.8. 6 mg Neurocil, 275 mg Quetiapin
29.9. 24 mg Mirtazapin
5.10. 3 mg Neurocil
18.10. 1,5 mg Neurocil
26.10. 20 mg Mirtazapin, Neurocil 0 mg
2.11. 262 mg Quetiapin
13.11. 15 mg Mirtazapin
24.11. 230 mg Quetiapin, 2.12. 167 mg, 3.12. 280 ng
1.12. 16 mg Mirtazapin
4.12. 250 ng Quetiapin wegen unaushaltbare Anhefonie
18.12. 235 mg Quetiapin Verdacht a paradoxe Reaktion
31.12. 211,5 mg Quetiapin

Tägliche Besserung immer nach Mirtazapin um 20 Uhr
Seit 262 mg Quetiapin brutale Anhedonie, kein Gefühl
Seit Oktober extreme Dauergrippe Übelkeit u Halsweh
Seit 24. Dez Attacken von Kontrollverlust, Herzrasen, Desorientierung extrem und Kreislauf
Seit 31. Dez extreme Tagesmüdigkeit vormittags

Jamie
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Jamie » Samstag, 20.04.19, 20:22

Hallo Mirage, :)

ich bin dir sehr dankbar für diese Infos, insb. zu den Tabletten.
Das mit den Tropfen war uns bekannt.

Das schließt Wissenslücken bei uns.
Damit können wir künftig bessere Tipps geben und müssen auch den ein- oder anderen Text umschreiben, aber das macht man ja gerne, wenn es etwas Positives ist.
Vielen Dank für deine Recherche-Arbeit.

Viele Grüße und ein schönes Osterfest :group:
wünscht Jamie
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lollarossa
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von lollarossa » Sonntag, 21.04.19, 8:32

Guten Morgen :) und frohe Ostern! 🐰

Ich wollte mich Mal schlau machen, ob ich etwas falsch mache bei dieser Methode. Habe am letzten Montag angefangen die normale Dosis (200mg) mit der Wasserlösemethode einzunehmen, wollte einfach nur, dass der Körper sich daran gewöhnt.

Habe 100 ml lauwarmes Wasser genommen und ca eine Stunde gelöst.

Seit gestern Mittag geht es mir schlecht. Ich war gestern weinerlich und abends wurde mir schlecht und so benebelt im Kopf.

Die Nacht war furchtbar und heute morgen sieht es nicht wirklich besser aus.

Habe das Glas noch 4 Mal mit Wasser gefüllt und getrunken heute, aus Angst heraus, etwas nicht einzunehmen. Kann es sein, dass trotzdem ein paar MG wegfallen bei der Methode und gibt es etwas, was ich vielleicht besser machen kann..?

Ich habe Angst, dass ich in einen Entzug rutsche, den ich gerade noch nicht haben will.

Liebe Grüße, LOLLA
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Rosenrot
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Rosenrot » Montag, 22.04.19, 12:55

Hallo Lolla, :)

gute Frage.
Ich habe ein ähnliches Problem.

Hatte ab 1. Januar meine 5-mg-Escitalopram-Tablette in 100 ml Wasser aufgelöst und um 4 % reduziert. Nach 2 Wochen musste ich zurück auf meine feste, unreduzierte Tablette, die Symptome waren traumatisierend und ich bin heute noch nicht wiederhergestellt.

Ich habe mir überlegt - sollte irgendwann ein neuer Absetzversuch möglich sein - , die Tablette per Feinwaage zu halbieren und die eine Hälfte direkt zu schlucken, die andere Hälfte ins Wasser zu geben. Und dann vielleicht später mit der Wasserlösung zu reduzieren.

So habe ich mich übrigens auch von 10 auf 5 mg runtergearbeitet. Eine 5-mg-Tablette fest - eine in der Wasserlösung.

Könnte das ein Weg sein?

Viele Grüße
Rosenrot
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lollarossa
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von lollarossa » Montag, 22.04.19, 14:52

Hallo Rosenrot :)

Danke für deine Nachricht und deinen Rat. Habe heute wieder meine 200 MG Tablette eingenommen, weil ich so seltsame Symptome hatte.

War schon sehr genau bei der Herstellung glaube ich..

Dann muss ich mir eben leider einen anderen Weg suchen..

Klasse, dass du die Hälfte schon weg hast! :wink:

Drücke dir die Daumen!

Alles Gute, LOLLA
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Rosenrot
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Rosenrot » Montag, 22.04.19, 15:45

lollarossa hat geschrieben:
Montag, 22.04.19, 14:52
Klasse, dass du die Hälfte schon weg hast!
Leider, leider, liebe Lolla - es ist nicht die Hälfte.
Es ist nur ein Bruchteil der wirksamen Dosis. Die befindet sich im unteren Bereich.
Da liegen jetzt noch viele schwierige Jahre vor mir ... :(

Ich wünsche dir, dass du dich gut stabilisierst und den geeigneten Weg für dich findest. :)

Viele Grüße
Rosenrot
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slane castle
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von slane castle » Mittwoch, 15.05.19, 15:56

Hallo Leute,

ich möchte von 8mg Escitalopram nun runterdosieren per Wasserlösmethode....Jetzt bräuchte ich mal ein Rechenbeispiel......
Tue mich da grad schwer....es heisst ja immer 10% der letzten Dosis...also 0,8 mg oder ?? und dann weiter?? Tue mich da gerade schwer...ich hätte ja einfach weiter runterdosiert...10 ml weniger nach 4 wochen , 20 ml weniger 4 wochen usw...aber so läuft das hier nicht....also wäre dankbar über ein Rechenbeispiel mit meiner letzen Dosis..also 8 mg....
:)
lg teini
Escitalopram seit September 2016 eingeschlichen ......(war die Hölle das einschleichen)
4 Wochen 5 mg dann erhöht auf 10 mg mit starken Nebenwirkungen ....
Ausschleichversuch : Anfang Februar 2018 auf Anraten meiner Ärztin abwechselnd ein Tag 10 mg /ein Tag 5mg... starke Nebenwirkung Schwindel , unruhe, Aggression
Anfang März wieder erhöht auf 10 mg
28.06.18 runterdosiert auf 5 mg
Nebenwirkungen leichte Agression, Schwindel,Kopfschmerzen, (hält sich Grenzen), einschlafstörungen , Gliederschmerzen in Schüben , seit 18.o9.18 wieder hoch auf 10mg wegen Magenprobleme und morgen starke Ängste. Immer noch anhaltende Magenschmerzen , erneute magenspiegelung. Diagnose : Kardia Insuffizienz, d.h. Reflux 1.05.19 erneuter ausschleichversuch von 10 mg auf 7,5 mg . Starke Aggressionen und innere Unruhe 31.05.19 Wasser lösmethode mit 7,3 mg begonnen ... keine Nebenwirkungen außer das ich wieder fühlen kann. 08.06.19 innere unruhe , vor allem nach Kaffee trinken ..08.07.19 runter auf 7 mg .. erste Tage weinerlich , schlecht gelaunt erschöpft , ließ nach einer Woche nach .

FineFinchen
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von FineFinchen » Mittwoch, 15.05.19, 16:15

Hallo Teini,

Deine Frage wurde in Deinem Thread beantwortet :) https://adfd.org/austausch/viewtopic.ph ... 62#p306662

Viele Grüße
Finchen
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Amesura
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von Amesura » Samstag, 15.06.19, 17:21

Ich hab es leider jetzt erst geschafft mich mit der Methode richtig auseinander zu setzen bin leider ziemlich verwirrt. Ich verstehe zwar das Prinzip, aber sehe die Umsetzung als schwierig an, auch die Rechnerei ist für mich ein Graus. Ich habe sehr starke Probleme mit Mathematik, sofort dreht sich in meinem Kopf ein Zahlenkarusell. Zudem weiß ich nicht genauso wie man diese kuriosen Mengen dosieren soll. Muss man dann abrunden?
Zolpidem seit min. 4 Jahren. Anfänglich 10mg täglich, teilweise 15mg. Seit circa 2 Jahren 5mg täglich
Tägliche Einnahme von Vitamin C, Vitamin B Komplex, OPC, Vitamin D/K, Magnesium
Seit 18.05.2019 Ashwagandha (Schlafbeere), Passidon (Passionsblume)


Startdosis: 5 mg Zolpidem
1. Schritt - Reduktion 14.06.2019 auf 4,8 mg
Kopfschmerzen nach dem Aufwachen, schlechter Schlaf (ist aber schon länger so)
Seit 18.05.2019 aufwachen alle zwei Stunden nachts (einschlafen fällt mir schwer)
2. Schritt 19.06.2019 - von 4,8mg zurück auf 4,9mg
Die psychische Belastung ist zu groß, aus Panik nachts nach dem Aufwachen die restlichen 0,2mg genommen und am nächsten Tag beschlossen das Ausschleichen zu verlangsamen,seitdem konstant geblieben. Schlafen klappt mit zwei mal aufwachen.
3. Schritt - Reduktion 05.07.2019 auf 4,85mg
Schlaf ist weiterhin schwankend, mal mehr Stunden am Stück mal weniger, mal besseres einschlafen mal weniger
4. Schritt - Reduktion 28.07.2019 auf 4,8 mg
5. Schritt - Reduktion 12.07.2019 auf 4,7mg

padma
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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Beitrag von padma » Mittwoch, 19.06.19, 11:58

hallo Amesura, :)

beim Rechnen können wir dir helfen.
Schreibe am besten in deinem thread welche Dosis du jeweils einnehmen möchtest. Die zweite Kommastelle kann leicht gerundet werden.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
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15.06.2019: 0,04 mg



Neu: Infos rund um Antidepressiva, Absetzen, Umgang mit Entzug
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