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Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Dienstag, 17.02.15, 19:08
von nelle
Achso... :P :P :P Ich mache immer meinen Kaffee nebenbei - übrigens: keine Macht den Drogen :haha:

Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Mittwoch, 08.04.15, 21:51
von Siina
Darf ich fragen, ob die Wirkung bei dieser Methode komplett die selbe bleibt wie wenn man sie so schluckt?

Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Mittwoch, 08.04.15, 23:01
von Jamie
Hallo Siina,

nein, nicht ganz. Durch den Lösungsvorgang im Glas ist dieser Schritt, den in der Regel der Magen leistet und dann der Darm, übersprungen.
Durch die gelöste Form ist ein früherer Wirkeintritt wahrscheinlich.
Ansonsten sollte alles normal bleiben.

Grüße
Jamie

Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Donnerstag, 09.04.15, 4:20
von Luna
Ich löse auch meine Tablette so auf und kann die Aussage von Jamie bestätigen!

Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Montag, 06.07.15, 13:18
von Carli
Hallo zusammen,

ich habe den Link zum Thread bekommen, weil ich nun versuchen will Fluoxetin auf diese Weise von der kleinsten Tabletteneinheit (10 mg) runter zu dosieren.

Hat das auch schon mal jemand mit Fluoxetin probiert?

Gruß, Carli

Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Montag, 06.07.15, 16:43
von padma
hallo Carli, :)

ich setze Fluoxetin derzeit noch mit Fluoxetinlösung ab. Die ist derzeit jedoch nicht lieferbar und wird evtl. nicht mehr hergestellt. Du kannst versuchen, ob in einer Apotheke noch etwas davon vorrätig ist.

Mit der Wasserlösemethode müsste es auch möglich sein.

liebe Grüsse,
padma

Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Mittwoch, 16.09.15, 8:50
von Maya
Hallo zusammen :group:

Ich habe mir diesen Tread noch mal durchgelesen in Hinsicht auf eine 24-stündige Aufbewahrung der Lösung im Kühlschrank.
Ihr schreibt von der Gefahr der Verkeimung bei längerer Lagerung.

Was ist aber mit einem eventuellen Wirkstoffverlust??

Ich brauche vermutlich doch noch recht lange um von dem letzten Milligramm runterzukommen. :(
Ich möchte vorsichtshalber etwas sparsamer mit den Tabletten umgehen und bereite mir alle zwei Tage die Lösung zu und verwahre eine Portion in einer Braunglasflache im Kühlschrank.
Ich weiß, wir sind keine Chemiker, aber was meint ihr? Könnte sich der Wirkstoff "auflösen" oder irgendwie verändern?

Liebe Grüße von Maya
:)

Re: Wasser-Lösemethode bei nicht / schlecht teilbaren Tabl.

Verfasst: Samstag, 12.12.15, 8:37
von Luna
Hallo zusammen
Ich habe noch paar Spritzen zum aufziehen übrig,die ich nicht gebrauchen kann. Kann die wer gebrauchen?
Solche 10ml 5 Stück
http://www.yabe-office.de/bildermanager ... 10ml12.jpg
und solche 10ml 4 Stück
http://dampfdorado.de/images/product_im ... Liquid.jpg
Die Spritzen sind Neu und verpackt.

Hoffe,dass hier das gelesen werden kann von den,die so entziehen. Falls sie jemand gebrauchen kann dann einfach PN schreiben.
Ich möchte auch nichts haben für die Spritzen.

Ich schreibe eine kurze Info wenn sie weg sein sollten und wenn nicht dann gebe ich auch bescheid.

Viwlleicht sollten wir einen Thread mit den Namen Flohmarkt öffnen :D Manchmal hat man ja zb ein Buch oder ein Film oder oder abzugeben passend zum Thema. Naja nur so ne Idee,..falls wir noch keinen Thread sichtbar haben.

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Samstag, 02.04.16, 18:41
von Harald33
Ich bereite mich derzeit auf die Wasserlösmethode vor und hab das auch Probeweise schon mit einer Tablette Quetniapin und Spritze versucht.
Es funktioniert auch gut nur bin ich von natur aus ungeduldig und das 5x Wasseraufziehen ins glas rühren warten und abziehen finde ich etwas mühselig. Ich habe mir gedacht man könnte einen Mischzylinder verwenden:
http://www.laborshop24.de/Glaswaren--Gl ... e1b4feb68a
Tablette rein
Wasser bis zur markierung
deckel drauf und schütteln
dann abgiesen auf gewünschte menge oder abziehen mit Spritze

es würde das 5x aufziehen ersparen und man könnte es schütteln statt rühren

Was haltet ihr von der Idee?

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Samstag, 02.04.16, 20:12
von Mango
Ich habe einmal eine Frage ... hat jemand die Wasserlösemethode schon einmal mit Quetiapin (nicht Prolong) angewendet? Ich habe sie verwendet (der Hersteller hatte mir damals das mit dem Wasserlösen auch gesagt) um von 16.25 auf 15 mg zu gehen. Bin mir aber unsicher ob die Wirkung dadurch nicht verändert wird. Liebe Grüße

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Sonntag, 03.04.16, 9:07
von Lisamarie
Hallo Harald, also da steht

- Volumen 100 ml, Teilung 1,0 ml, Toleranz ± ±0,5 ml
Tolleranz 0,5 ml ist schon ne Menge. Vielleicht nimmst du einfach weniger Wasser und nicht 50 ml sondern nur 30 oder 20 ml und löst es darin auf ?

Hallo Mango, die Wirkung wird in soweit verändert als das es schneller anflutet, weil das ja nicht mehr im Magen geschieht, sondern bereits durch das Auflösen in Wasser.
Lg Petra

Wasserlöslichkeit von Wirkstoff/Tablette

Verfasst: Montag, 25.04.16, 11:04
von LinLina
Hallo :group:

Nachdem im Forum immer mal wieder die Frage aufkommt "ich habe den Hersteller angerufen und es hieß der Wirkstoff ist nicht in Wasser löslich, kann ich dann die Wasserlösemethode anwenden" (oder so ähnlich) möchte ich nochmal etwas ausführlicher dazu schreiben.

Prinzipiell sind Substanzen, die im ZNS wirken sollen (also alle Psychopharmaka), oft nicht oder schwer wasserlöslich sondern eher fettlöslich, da sie nur so die Blut-Hirn-Schranke leicht durchqueren können.

Um im Magen-Darm-Trakt verteilt und aufgenommen zu werden, muss aber die Tablette wasser"löslich" sein.
Die Tablette besteht ja nicht nur aus dem Wirkstoff an sich, sondern vor allem auch aus Füll- und Hilfsstoffen, die unter anderem bewirken, dass die Tablette im Magen oder Darm aufquillt und in ihre Bestandteile zerfällt.

Das gleiche passiert bei der Wasserlösemethode:
Die Füll- und Hilfsstoffe fallen auseinander, und es entsteht meist ein Gemisch aus Wasser und kleinen Hilfsstoff/Wirkstoff-Partikeln. Hierbei handelt es sich strenggenommen im chemischen Sinne nicht um eine Lösung, sondern um eine Suspension, aber aufgrund besserer Anschaulichkeit nennen wir es dennoch Wasserlösemethode.

Diese kleinen Partikel neigen immer dazu sich wieder am Boden abzusetzen (Sedimentation), daher muss man immer gut umrühren, bevor man etwas entnimmt.

Man muss also unterscheiden, zwischen Wasser"löslichkeit" der Tablette, und der des Wirkstoffs.


Ob die Wasserlösemethode nun im einzelnen Fall anwendbar ist muss man einfach ausprobieren (natürlich nicht bei retardierten oder vor Magensäure geschützten Präparaten, das bitte vorher checken).
Wenn nach Pulverisieren der Tablette und gutem Umrühren eine relativ stabile, gleichmäßig trübe Flüssigkeit (ohne größere Flocken) entsteht, funktioniert es wahrscheinlich. Dass sich nach und nach etwas Satz am Boden bildet ist normal, und kann meist durch Rühren während des Aufziehens mit der Spritze vermieden werden.

Gute Anhaltspunkte bietet auch dieses pdf
Zermoerserbarkeit-Tabletten.pdf
(147.25 KiB) 178-mal heruntergeladen

Fazit:

Die Wasserlöslichkeit des Wirkstoffes sagt nichts darüber aus, ob die Wasserlösemethode funktioniert.




Liebe Grüße :fly:
Lina

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Donnerstag, 11.08.16, 19:34
von Mockingjay
Danke für die Anleitung. Nur sind die Fluctine (Fluoxetine) Tabletten so grässlich, dass ich gleich würgen muss, wenn sie mir mal im Hals steckenbleiben. :vomit: Ich frage mich, ob ich das überhaupt runterspülen kann.. aber mal sehen. Probieren geht über studieren ;-)

Könnte man noch einen Spritzer Zitrone oder irgendwas reinschütten?

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Donnerstag, 11.08.16, 19:39
von LinLina
Hallo :-)

Zitrone oder Zitrusfrüchte würde ich eher vermeiden - Grapefruitsaft auf keinen Fall. Diese Früchte können Wechselwirkungen mit dem Medikament haben.

Gegen Apfelsaft oder andere Säfte spricht nichts, denke ich.

Liebe Grüße,
Lina

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Donnerstag, 13.10.16, 17:50
von Kimeta
Hallo Ihr Lieben,

ich zerbreche mir schon die ganze Zeit den Kopf wegen folgender Frage:

Ich möchte kleinere Schritte beim Absetzen gehen, indem ich Tropfen ins Wasser gebe und dann einen bestimmten Prozentsatz wieder raushole. So weit ist gedanklich alles ok, aber wie mache ich das technisch?

Nach meinem Verständnis müsste ich zuerst die Tropfen irgendwo reingeben und dann auf 100 (welche Einheit auch immer) auffüllen. Habe ich erst 100 (welche Einheit auch immer) Wasser und gebe dann Tropfen dazu, verändert sich ja die Gesamtmenge.

Beispiel: ich habe Doxepin mit 2 mg und mit 0,5 mg. D.h. wenn ich 2 mg nehmen will, kann ich 1 oder 4 Tropfen verwenden, das könnte einen nennenswerten Unterschied in der Gesamtmenge ergeben. Ein prozentualer Anteil wäre dann mengenmäßig nicht verlässlich.

Ich müsste eigentlich das Medikament in die Spritze tropfen und dann Wasser bis 100 nachziehen, oder? Stelle ich mir bei den kleinen Mengen ziemlich fummelig vor und vielleicht läuft es unten wieder raus??

Oder sehe ich das alles zu akademisch?

Viele Grüße,
Kimeta

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Donnerstag, 13.10.16, 17:58
von Jamie
Hallo Kimeta :)
Oder sehe ich das alles zu akademisch?
zu akademisch. :D

Du hast recht, auf diese Weise ist die Methode nur zu 99% genau, aber da sie gleichbleibend praktiziert wird, ergeben sich für dich keine Änderungen, außer dass du vielleicht statt 1,80mg vielleicht am Ende durch die paar Tropfen dann 1,79mg oder 1,81mg nimmst, das dann aber durch die Beibehaltung der Methode konstant.
Wenn man wirklich Laborbedingungen herstellen möchte, dann musst du im Prinzip das Wasser auf 21 Grad Celsius normen, ausrechnen, wieviel Verdrängung (bei Tabletten) oder ml im dreistelligen Nachkommabereich durch 4 Tropfen Doxepin mehr in 100ml Wasser sind und eigentlich müsste man auch noch irgendwas mit Dichte berechnen, weil eine alkoholische Lösung zB eine andere Dichte hat als reines Wasser usw. :o

Meinst du, du kannst damit leben? :roll:
Jamie

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Donnerstag, 13.10.16, 18:04
von Kimeta
Liebe Jamie,

wenn Du mir das so schreibst, bin ich beruhigt und kann damit leben!

Ich würde aber vor Beginn umstellen auf ausschließlich 0,5 mg-Tropfen, denn momentan mische ich ja noch. Das wird die Abweichung weiter minimieren.

Dann müsste es doch günstig sein, mehr Wasser zu nehmen, weil das die Fehlerquote senkt? Sollte ich z.B. eine 100 ml-Spritze kaufen?

Danke und viele Grüße,
Kimeta

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Donnerstag, 13.10.16, 18:12
von Jamie
Hallo Kimeta,

ganz steige ich noch nicht durch.

Sag mir doch bitte mal, was deine erste Dosis sein soll, die du gerne mit der Wasserlösemethode haben willst und wie viele Tropfen dazu in das Wasser gegeben werden müssen und wieviel mg Wirkstoff pro Tropfen enthalten ist.

Es ist schon so - je höher die Wassermenge, desto feiner geht es mit der Dosierung - du wirst dann aber eher kleine Spritzen benötigen zum Abziehen der Lösung, idealerweise 1ml (Tuberkulinspritzen oder Insulinspritzen) sowie 2ml und 5ml Spritzen.

Oder wolltest du mit einer 100ml Spritze das Wasser abmessen? (Das sind Sondergrößen, sog. Blasenspritzen)

Grüße
Jamie

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Donnerstag, 13.10.16, 18:37
von Kimeta
Liebe Jamie,

ich will Dir nicht so viel Mühe machen....

Ich nehme z.Z. 4 mg Doxepin und der Absetzschritt auf 3,5 hat sich als zu groß erwiesen. Lina hat 10% der jeweils letzten Dosis empfohlen. Mit der 100 ml-Spritze wollte ich das Wasser abmessen, dann die 8 Tropfen rein, dann mit einer 10 ml-Spritze 10% wegnehmen, dann hätte ich noch 3,6 mg. Oder?

Beim übernächsten Schritt würde ich dasselbe machen, dann 10 ml Wasser dazu, damit es wieder 100 ml ergibt, dann davon 10 ml abnehmen, macht 3,6 - 0,36 -> 3,24 mg.

Irgendwann kann man dann weniger Tropfen nehmen, da würde ich mir mal eine Tabelle erstellen und den Punkt ausrechnen, ab dem das möglich ist.

Viele Grüße,
Kimeta

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Verfasst: Freitag, 14.10.16, 10:25
von Kimeta
Hallo nochmal,

gestern abend im Bett ist mir aufgefallen, dass ich viel zu umständlich denke. Ich glaube, ich weiß jetzt wie ich vorgehen muss, und wenn mir nochmal Zweifel kommen, melde ich mich wieder. Wenn nicht, brauche ich erstmal keine Hilfestellung mehr.

Vielen Dank nochmal und viele Grüße,
Kimeta