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Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
lunetta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich würde das Zolpi trotzdem langsam ausschleichen - es macht auch bei geringer HWZ ganz schöne Entzugssymptome:(

Bei Brom. kannst du dann ja die 1,5 mg in 150 ml Wasser auflösen, und dann 15 ml verwerfen, den rest trinken - das wären 10 %, oder in 75 ml Wasser und 7,5 ml verwerfen.

LG
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Eva

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Eva »

Danke, liebe Lunetta.

Ich könnte also auch 100 ml nehmen minus 10 % usw.

Ich übertrage die Frage zum Zolpidem mal in meinen eigenen Faden; geht hier zu sehr am Thema vorbei, denke ich.

LG Pons

Moselaner
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Moselaner »

Pons hat geschrieben:Meine verbleibene viertel Tablette könnte ich noch einmal durchschneiden, aber dann nicht mehr. Es werden dann Brösel, .
Hallöchen
Also bei mir ist es ja das gleiche . Ich komm mit meiner Methode super zu recht .Und so Brösel sind es nicht .
Siehe zopiclon mein thread.
Allerdings reduziere ich 20 Prozent seit dem 1/4 Stückchen.

Ich brauch aber irgendwie das Gefühl eine Tablette zu nehmen

LG vom Chiemsee. Seit gestern stationär
Hier die Krankengeschichte
I[spoil]Diagnosen:
NSTEMI;schwere Hypertonie;Nieren Insuffizienz Stadium2;Bandscheibenvorfall;Wirbelgleiten 30% OP derzeit auf grund der herzprobleme nicht möglich


Blutdruckmedikamente seit 2009:
Valsartan 320 mg 1-0-0
Eplerenon 50 mg 2-2-0
Clonidin 75 mg 1-0-1
Torasemid 10 mg 1-0-0
Carvedilol 25 mg 1-0-1
Pantoprazol 20mg 0-0-2
Amlodipin 10 mg 1-0-0
Nebivolol 0-2-0

09/ 2015
Targin 30 mg 1-0-1
Zopiclon 7,5 mg 0-0-0-1 Zwischenzeit sogar 1 1/2
Aber im Mai 2017 immer mal wieder 1 u dann andere Tage nur 1/2 als Test. beschlossen ab 1.6.auszuschleichen.


März 2016 während stationären Schmerztherapie Targin sofort abgesetzt und auf Hydromorphon umgestellt.
Schwerste Entzugserscheinung
(3Tage Überwachungsstation Anschluss an Monitoren,wegen Systolisch ständig 250 und diastole 160)höchstdosis Notfallmedikamente i.v . Nicht unter 200 zu 120 bekommen.
Hydromorphon 4mg -0- mg vom 15.10 bis 09.01.18 ausgeschlichen, davon 8 Wochen stationär)[/spoil]
Seit 01.06.17: 3,75 mg zopiclon
Seit 01.07.17: 1,875 mg Zopiclon
Seit 21.07 17: 1,5 mg Zopiclon
Seit 01.08.17: 1,125 mg Zopiclon
Seit 07.08.17: 0.9375 mg Zopiclon
14.8.17: 0,7 mg Zopiclon
21.8.17: 0,5 mg Zopiclon
28.8.17: 0,25mg Zopiclon
01.09.17: 0,1 mg Zopiclon
04.09.17: 0mg Zopiclon

Hier der Verlauf meines Entzugs:
[spoil]Entzugs-Symptome im Mai u Juni gar keine
Symptome ab1.07.17
schwieriges einschlafen.
alle ca 2 Stunden wach,allerdings nur für toilettengang(bin ich gewöhnt durch den Blutdruck).
Insgesamt 10 bis12 h Schlaf.Früher bei 7.5 mg 14 bis 16 h.
Muskelkather ganzer Körper
Leichte Kopfschmerzen sporadisch
Gedächtnisprobleme,vergesslichkeit
Verschwommenes sehen.
Kraftlos müde antriebslos
Hangover sehr extrem.
Seit 07.08.Kein Hangover mehr

18.07.17 sehr starke Entzugserscheinungen, komplette Symptome einer Grippe und seit
19.07.2017 Juckreiz am ganzen Körper in Form von wiederholten Anfällen.
21.07.17 dies wieder verschwunden
25.07.17: wenn ich wach werde,brauche ich meist ca 30 min um wieder einzuschlafen,ansonsten keine Entzugs Symptomatik, außer Müdigkeit nach 7-8 stunden schlaf . benötige 45 Minuten zum aufstehen allerdings nicht störend, da ich in der Zeit emails lese, anrufe tätige , und halt gemütlich wach werde.Verstärktes Hungergefühl
25.07.17: 7 h geschlafen
26.07.17: 12 h geschlaf
27.07.17: 3 h geschlaf
27.07.17 von 23:00- 02:00Uhr geschlafen. dann 4 h wach,total fit,weitergeschlafen von 06-14 Uhr u dann total fertig
28.7 - 1.8 unruhig geschlafen max 6 h.

2.8.17 - 16.8.17 stationär Orthopädie Klinik Simssee Klinik
3.8.17 bis 10..8.17 guter Schlaf
07.08.17 Ich fühle mich morgens wieder so wie vor der Abhängigkeit.
10.8.17 tagsüber Müde als Folge der peridual infiltration
Mein Gedächtnis wird besser
11.8.17 23.00-6.30 geschlafen.2Stündl.wach nur kurz
12.8-14.8 : mir geht es sehr gut . Guter Schlaf
15.8.-16.8. sehr schlecht geschlafen,warscheinl wegen der Nervosität heimreise 16.8.
16.8 geschlafen wie ein Baby. Von 23.30 bis 08.00
19.08. erste mal Alkohol getrunken und gefeiert. richtig gut geschlafen
21.8 12h geschlafen
22.und 23.8 7h geschlafen
24.8 von 01.00- 04.00 geschlafen
25.8 von 01:00-11:30 geschlafen
26.8 von 23:00-03:00 geschlafen
27.8 von 00:00-12:00 geschlafen
28.8 von 05:00-12:00 geschlafen
29.8-3..9 teilweise alle 45 min wach täglich ca 10 h schlaf
5.9.: 3h geschlafen
Vom 12.9-6.10 Psychiatrie stationär zur Stabilisierung der 0 Medikamentation.[/spoil]

Eva

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Eva »

Hallo,
Ich brauch aber irgendwie das Gefühl eine Tablette zu nehmen
Kommt mir leider vertraut vor. :whistle:

Ich kompensiere es, indem ich kurz vorher meine Magnesium-Tablette einwerfe. Die ist so riesig, ersetzt mindestens 10 andere. :D

Heute also die erste aufgelöste ... Werde morgen in meinem Thread darüber berichten.

LG, Pons

Murmeline
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Registriert: 11.01.2015 13:50

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Murmeline »

Sigli :)
ich habe ja nun am Dienstag Abend umgestellt von Diazepam-Tabletten auf Valocordin-Tropfen. Die ganzen Symptome wie Unruhe, Schwitzen, Hitze, Herzklopfen, Nackenverspannungen verschwanden sofort.

Ich habe extra ein paar Tage gewartet, um sicher zu gehen.

Ich wollte nochmal darauf eingehen. Ich habe ja die Diazepam-Tabletten seit Anfang des Jahres in Wasser aufgelöst und mir die entsprechende Menge davon genommen. Nicht sofort, aber schon ein paar Wochen später, begann das mit der Unruhe und dem psychischen Unwohlsein. Ich hatte noch daran gedacht, dass ich glaubte, dass diese unangenehmen Symptome endlich weg seien, weil im Jahr davor ich in dieser Hinsicht sehr stabil war. ich war so erleichtert deswegen. Auf jeden Fall wurde die Unruhe mit jeder Woche schlimmer. Und in den letzten Tagen fingen die Unruhe und die Nackenverspannungen direkt eine halbe Stunde nach der morgendlichen Einnahme an und dauerten bis abends an.

Ich habe keine genaue Erklärung, doch ich gehe davon aus, dass das Diazepam in was auch immer im Wasser zerfällt, das meinem Körper und meinem ZNS nicht guttut.

Auf jeden Fall geht es mir wieder gut. Ich möchte jedem abraten, das Diazepam mit der Wasserlösemethode einzunehmen. Das Valocordin schein problemlos zu sein.
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 75#p203875
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

annemika
Beiträge: 69
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Re: Wasserlösemethode

Beitrag von annemika »

Wasserlösmethode bei Sulpirid (Neuroleptikum)
Nachdem ich bereits mehrfach ohne Erfolg versucht habe meine Neuroleptikum zu reduzieren (da wahrscheinlich die Schritte zu groß waren), möchte ich es nun mit der Wasserlösmethode versuchen.

Ich nehme aktuell wieder 50 mg Sulpirid täglich zu mir. Es löst sich innerhalb von 10 Minuten in 50 ml Wasser (habs ausprobiert). Wenn ich 10% absetze, dann müsste ich 5ml Lösung verwerfen, und 45 ml der Lösung trinken, oder? Ich könnte dann einmal pro MOnat um 5 mg (bzw. 5 ml Lösung) reduzieren. Die letzten 10 mg müsste man vielleicht noch in kleineren Schritten reduzieren. Aber das liegt noch in weiter Ferne.

Glaubt ihr, das wär ein guter Plan?

Liebe Grüße
Annemika
Signatur
Ende August 2012: ausgeprägte körperliche Schwäche nach Studiumsende, Hausarzt vermutet Burnout, Einnahmebeginn 100 mg Sulpirid - Anfang September 2012: symptomfrei
Weihnachten 2012: Reduktion auf 50 mg Sulpirid - Ostern 2013: 25 mg Sulpirid
Ende April 2013: Sulpirid abgesetzt, 5 Tage später erstmalig starke depressive Symptome
Anfang Mai 2013: 50 mg Sulpirid, nach zwei Stunden symptomfrei
Juli 2013: 25 mg Sulpirid, kurze Zeit später erneut depressive Symptome, Erhöhung auf 75 mg Sulpirid
ab Herbst 2013: erneute Reduzierung des Sulpirid
Februar 2014: 25 mg Sulpirid, starke depressive Symptome, starke körperliche Schwäche, Erhöhung bewirkt nichts
Februar 2014: 200 mg Sulpirid, depressive Symptome weiterhin
März 2014: erstmalige Konsultierung eines Psychiaters
März 2014: 75 mg Venlafaxin, 100 mg Sulpirid, sehr schlechtes Allgemeinbefinden
April 2014: 150 mg Venlafaxin, 50 mg Sulpirid, 10 Tage Krankenstand
Mail 2014: 150 mg Venlafaxin, 25 mg Sulpirid, langsame Besserung des Allgemeinbefindens
Anfang Juni 2014: 150 mg Venlafaxin, Sulpirid abgesetzt - sofort wieder sehr starke Schwäche
Anfang Juni 2014: 200 mg Sulpirid, Symptome verschwinden, 150 mg Venlafaxin
Sommer 2014: Reduktion und Absetzen von Venlafaxin (auf eigene Faust)
Sommer 2015: Reduktion des Sulpirids auf 50 mg ohne Probleme, neuer Psychiater
Sommer 2016: Versuch der Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, depressive Symptome
März 2017: Psychiater verschreibt Elontril (Bupropion) 75 mg + 50 mg Sulpirid
Juli 2017: Elontril 150 mg, Reduktion des Sulpirids auf 25 mg, Akathisie, Atembeschwerden, Schwäche, Stimmungsschwankungen, Schwindel
August 2017: Elontril 150 mg, Erhöhung Sulpirid wieder auf 50 mg nach schlimmen Absetzsymptomen (s.o)
Mitte August 2017: 0 Elontril, Sulpirid 50 mg, Unruhe weicht
Ende August 2017: 50 mg Sulpirid, wieder stabil
Anfang November 2017: erneutes Reduzieren, ca. 40 mg Sulpirid
Mitte November 2017: ca. 40 mg Sulpirid, leichte Absetzsymptome (s.o)
Mitte Dezember 2017: ca. 35 mg Sulpirid, einigermaßen stabil,
Weihnachten 2017: ca. 30 mg Sulpirid, stärkere Absetzsymptome (wie oben), wieder aufdosiert auf 35 mg
Ende Jänner 2018: ca. 35 mg Sulpirid, immer wieder Absetzsymptome (Herzprobleme, Schwindel, depressive Verstimmungen, Schwäche, Unruhe, starke Migräne), dazwischen auch gute Tage
Mitte Februar 2018: 25 mg Sulpirid, eine Woche starke Absetzsymptome (Schwäche in den Beinen, Kopfdruck, Niedergeschlagenheit, schlechter Schlaf, sehr starke Migräne)
März 2018: Beginn mit MIgräneprophylaxe: Valproinsäure (Antiepilepikum) 300 mg, 25 mg Sulpirid
Mitte März 2018: Valproinsäure 450 mg; Sulpirid 25 mg, anfänglich weniger Migräne
Mitte Juni: Valproinsäure 150 mg; Sulpirid 25 mg, Akathisie durch Reduzieren von Valproinsäure, gelegentlich Benzos
Ende Juni: Valproisäure abgesetzt, weiterhin 25mg Sulpirid,
Ende Juli: 22.5 mg Sulpirid mit der Wasserlösmethode, Metaprolol 25mg (Betablocker) gegen Migräne und Herzbeschwerden
Ende September 2018: 17.5 mg Sulpirid durch die Wasserlösmethode, 25 mg Metaprolol, stabil
Mitte Oktober 2018: 16 mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, stabil
Ende November 2018: 12,50mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, Herzbeschwerden Anfang Dezember 2018: 12mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, starke innere Unruhe
3. Dezember 2018: 12,5mg Sulpirid, 25mg Metaprolol, sehr starke innere Unruhe

lunetta
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von lunetta »

Hallo!

Ich habe bis jetzt meine Venla Tabletten mittels Mikrotapering und Feinwaage abgesetzt, möchte nun, aber etwas kleinschrittiger absetzen, und da meine Feinwaage bei diesen Minischritten scheinbar nicht mehr so exakt mißt, wollte ich fragen ob jemand die Venlafab Tabletten kennt und ob man die problemlos auflösen kann?
Es sind Tabletten mit Bruchrille und unretatiert (ich hab die 50 mg) und hab davon immer nur die Häfte eingenommen, und von dieser Hälfte nun abgsetzt.

Ich werde es einfach mal versuchen, wollte nur mal wissen, ob schon jemand Erfahrung damit hat.

Hier haben ja die meisten die Kapseln mit Minikügelchen, kenne hier niemanden der die Venla Tabletten einnimmt...

GLG
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LinLina
Moderatorenteam
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Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina »

Liebe lunetta :-)
Ich glaube shonah :-) nimmt auch unretardierte Tabletten, wenn ich mich recht erinnere.
lg Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Murmeline
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Beiträge: 15826
Registriert: 11.01.2015 13:50

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Murmeline »

Annike :) Mitrazapin
ich setze Mirtazapin mit der wasserlösmethode ab und es widerstrebt mir sehr, des was übrig ist wegzukippen. deshalb bewahre ich meine Reste im Kühlschrank aus. Ich verwende umkehrosmosegefiltertes, also gereinigtes Leitungswasser. das hält sich bei mir im Kühlschrank länger, drei Tage hab ich bisher probiert und es war gar kein Problem.

Padma sagt das Wasser würde verkeimen, ich mache diese Erfahrung nicht, und merke bei meinem Medikament, Mirtazapin keinen unterschied. Da du Tabletten sparen musst erzähle ich dir das, probiere es doch aus. wenn die Lösung nicht muffig riecht bzw. schmeckt dürfte das eig. kein
Problem sein. ich bewahre die Lösung im geschlossenen schraubglas im Kühlschrank.
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 60#p204960
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
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Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
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Angstmaus
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Registriert: 21.10.2017 21:44

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Angstmaus »

Hallo ihr Lieben,

Ich habe heute einfach mal probeweise versucht eine 37,5 mg Tablette Venlafaxin 1a - Pharma unretardiert im lauwarmen Wasser zu lösen, da ich bisher noch nichts darüber gefunden habe.

Fazit: dauert unter mehrmaligen umrühren ca. 20 Minuten, es bleiben einige kleine weiße Bröckelchen am Boden zurück.

Liebe Grüße,
Angstmaus
Diagnose: generalisierte Angststörung mit Panikattacken und Zwangsgedanken seit 2008.
Ersteinstellung 20mg Cipralex -> Wirkungslosigkeit nach ca. 2 Jahren
In einem Klinikaufenthalt Umstellung auf Venlafaxin 150 mg 1-1-0
-> Verbesserung aller Symptome
Ca. Ende 2014 leider zu schnelles Ausschleichen Venlafaxin in 37,5er Schritten bis 0
Februar 2015 nach 4 Monaten starker Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken schlimmer als die vorausgegangene Grunderkrankung
-> langsame Wiedereindosierung Venlafaxin bis 112,5 unter starken Nebenwirkungen ( es war die Hölle)
Dann wieder Stabilisierung
Wegen Kinderwunsch und Stabilität erneut zu schnelles Absetzen August 2017 von 112,5 Venlafaxin auf 75mg
Ab September 2 Wochen 37,5mg, dann seit Mitte September auf 0
-> 4 Wochen super gefühlt, dann schlimmer Rückfall mit Zwangsgedanken, Panikattacken auch zu Hause, Durchdrehgefühl, Verzweiflung,
-> Wiedereindosieren Venlafaxin 37,5 am 16.10
-> Verstärkung aller oben genannten Symptome
-> seit 23.10 75mg Venlafaxin morgens: immer noch Zwangsgedanken, depressive Symptome, Panikattacken , Verzweiflung, Weinkrämpfe, Hautbrennen, Schwitzen, Angst vor Psychose, Angst vor Schizophrenie
Bei Bedarf (im Notfall) Tavor 0,5
Werde auch regelmäßig mit homöopathischen Mitteln unterstützt :)
30.12.17: 1. Reduktion auf 70 mg Venla unretardiert
7.2.18: 2. Reduktion auf 63mg

LinLina
Moderatorenteam
Beiträge: 6844
Registriert: 14.09.2015 16:20

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von LinLina »

Hallo :-)

ich habe bei Surviving Antidepressants gelesen, dass es anscheinend Leute gibt die ihr Medikament nicht in Wasser, sondern in Olivenöl auflösen :o

http://survivingantidepressants.org/top ... ent-327507

Vielleicht ist das eine Möglichkeit, wenn es mit Wasser nicht klappt? Die Tablette fein zermörsern und in Öl suspendieren?

Allerdings ist nicht sicher, ob die Bioverfügbarkeit die gleiche ist. Meine Erfahrung mit Mirtazapin war, dass es stärker gewirkt hat (wie eine leichte Aufdosierung) wenn ich es zusammen mit Fetten/Ölen eingenommen habe.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Ululu
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Beiträge: 6038
Registriert: 04.05.2017 17:43

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Ululu »

Hallo Lina,

in dem Beipackzettel von meinem Quetiapin retard steht, dass man es eine Stunde zeitversetzt zu einer fetthaltigen Mahlzeit einnehmen muss.
Dafür kommt es also schonmal nicht in Frage.

LG Ute
[spoil]Schwindel, Angst und Depression immer mal wieder auftretend aber nach ein paar Monaten immer wieder Besserung
Atenolol (Betablocker) 25 mg täglich
2011 Überweisung zum Psychiater, Versuche mit Sulpirid (6 Monate genommen), Amitryptillin (nicht vertragen) und Buspiron, 3 Monate genommen

2012 stationärer Aufenthalt in Psychiatrie nach einjährigem Dauerschwindel. Diagnose :generalisierte Angststörung und schwere Depression.
Alle Medikamente wurden sofort abgesetzt. Lorazepam 1mg 3 mal täglich, nach zwei Wochen ausgeschlichen, Gesamteinnahmedauer sechs Wochen

Seitdem Mirtazapin 30 mg zur Nacht.
Cymbalta 90 mg
Seroquel prolong abends 150 mg

Ein Jahr später Reduzierung Mirtazapin auf 15 mg ohne Probleme. Darunter schwere Schlafstörungen. Daher weiter 15 mg.

2014 zusätzliche Diagnose Schlaf Apnoe Syndrom. Behandlung mit Atemmaske.

Insgesamt über 30 kg Gewichtszunahme.
Gefühlsverflachung und Tagesmüdigkeit.

Ende 2016 Reduzierung Seroquel prolong auf 100 mg.
Am 30.04.2017 Reduzierung Seroquel prolong auf 50 mg.

Seit Juni 2017 Mönchspfeffer gegen Zyklusstörungen, hilft zuerst sehr gut, dann treten Zyklusstörungen wieder auf, ist aber normal, da sicher Wechseljahrsbedingt
zeitweise Jaborandi Globuli bei Bedarf gegen Schwitzen mit mäßigem Erfolg, daher wieder weggelassen

21.08.2017 Duloxetin auf 75 mg
18.10.2017 Duloxetin auf 67.5 mg
13.11.2017 Duloxetin auf 60,0 mg

01.01.2018 Mirtazapin auf 13,5 mg
31.01.2018 Mirtazapin auf 12,0 mg
24.03.2018 Mirtazapin auf 10,5 mg ab 06.04. Vitamin B12 für vier Wochen, keine Auswirkung
19.04.2018 Mirtazapin auf 9,0 mg
19.05.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg
02.06.2018 Mirtazapin auf 8,25 mg wegen Schwindel, Angst, Verzweiflung und Migräne

Pause.
Hitze triggert Schwindel und Migräne.

27.08.2018 Mirtazapin auf 7,5 mg


aktuelle Einnahme: Duloxetin 60 mg
Mirtazapin 7,5 mg
Seroquel prolong 50 mg

1.7.19 Mirta auf 6,75 mg
17.8.19 Mirta auf 6 mg
1.9.19 Mirta auf 5,25 mg
21.9.19 Mirta auf 4,5 mg
11.11.19 Mirta auf 3,75 mg
Pause bis mindestens Weihnachten, Leberwerte besser, Schlaf zerhackt, dauermüde :bettzeit:
[/spoil]7

Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Nessi
Beiträge: 20
Registriert: 04.04.2018 21:43

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Nessi »

Hallo,

habe heute das erste mal die Wassermethode verwendet. Nun weiß ich nicht ob ich das richtig gemacht habe.

10mg Citalopram AL ge 1/4. Endspricht 2,5mg
Diese 2,5mg gelöst in 10ml Wasser.
Davon habe ich 4 ml abgezogen, weil ich 1mg möchte.

War das jetzt richtig? Kann man das so auch machen? :-? :-?

LG Nessi
Hallo ich bin Nessi,

Mai 2015 totaler Zusammenbruch :cry:
Psychosomatische Depression
Juni 2015 - Oktober 2016 Johanniskraut Laif 900 hoch dosiert
Oktober 2016 Citalobran 10 mg
Irgendwann kurz mal 20 mg
Dann wieder auf 10 mg
Bis Dezember 2017
Dann jeden 2. Tag 10 mg
Januar 2018 unregelmäßig Einnahme
Dann ende Februar 2018 abgesetzt
Nun kämpfe ich mit Nebenwirkungen
05.04.2018 habe 1mg wieder eindosiert
Missgefühle und leichte Schmerzen am linken Fuß sind ein wenig besser. :roll:
Diese Woche ab den 17.4. Ist alles schlechter geworden. Rückenscherzen die bis in den linken Fuß ausstrahlen. Psyche fängt an zu schwanken.
Bekomme ab Mai Physio.
Bin mometan auf 1 mg Citalobram. :)
24.4.2018 unter auf 0,8 mg heute keine Nebenwirkung
nur der Rücken plagt mich sehr
01.05.2018 in der Zwischenzeit hat sich die linke Körperhälfte sehr veschlechtert. Missgefühl im linken Bein geht hoch bis zum Bauch.
02.05.2018 heute hatte ich endlich einen Termin beim Osteopaten/ Heilpraktiker der neinte auch , war wahrscheinlich zu schnell abgesetzt und Körper reagiert darauf.
Soll weithin langsam ausschleichen und mir Zeit nehmen.
Die Behabdlung hat gut getan, denn heute geht es mir besser. Weniger Symtome
Habe Anfang August komplett abgesetzt
Unteranderem weil ich ständig starke Schmerzen hatte am Ohr hinten.
Seit ich nichts mehr einnehme sind die Schmerzen weg. Nun leider kippt die Stimmung immer mehr und die Schmerzen nehmen zu

sigli
Beiträge: 1459
Registriert: 07.08.2013 09:52

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von sigli »

Hallo Nessi,

ganz genau richtig so.

lg von Sigli

P.S.: Nur: was meinst du mit 10 mg Citalopram entsprechen 2,5 mg. 2,5 mg was ?
[highlight=yellow]Wer kämpft, kann verlieren, wer aufgibt, hat schon verloren.[/highlight]

2.4.2018: Diazepam: 0 mg

[spoil]Mehrere Borreliosen

Substitution von ca. 125 bis 150 mg Musaril täglich mit 17,5 mg Diazepam innerhalb 12 Wochen. Nun Ausschleichen von Diazepam:

2013:

1.-14.11.: letzte Phase der Substituion: 0 Musaril + 17,5 mg Diazepam
15.11.: 5-4,5-7,5 = 17 mg: (1. Wo. sehr gut, 2. Wo. Albträume, psychisch labil, kann besser m. Stress umgehen)
29.11.: 5-4-7,5 mg = 16,5 mg: beginne wieder mit Sport, (Walking, Zumba Gold 1x/Wo.)
14.12.: 4,5-4-7,5 mg = 16 mg (mittags Unruhe und Kribbeln im Kopf)
19.12.: 5-5-6 = 16 mg
20.12.: 5,5-4-6,5 = 16 mg
23.12.: 6-4,5-5,5 = 16 mg: habe mich m. einer 3-Wochen-Pause stabilisiert
2014:
5.1.: 6-4-5,5 = 15,5 mg
20.1.: 6-3,5-5,5 = 15 mg (bin immer sehr müde tagsüber)
24.1.: 5,5-3,5-6 = 15 mg
3.2.: 5,5-3-6 = 14,5 mg
17.2: 5,5-2-6 = 13,5 mg
5.3.: 5-2-6 = 13 mg
22.3.: 5-1,5-6 = 12,5 mg
12.4.: 5-1-6 = 12 mg
2.5.: 4,5-2-5,5 = 12 mg (Unruhe ab 2. Wo., 3. Wo. hoher Blutdruck, Unruhe, Augendruck, Unterzuckerungsgefühle. 7 Wo. Pause, davon die letzten 12 Tage symptomfrei)
31.5.: 4,5-2-5 = 11,5 mg (3. bis ca. 7. Tag schwere Depr., 2. Wo. leichter, 3. Wo. gut)
12.7.: 4,5-2-4,5 = 11 mg (viel Streß, Gefühl Schwamm im Kopf)
2.8.: 4-2-4,5 = 10,5 mg (kaum Beschwerden, 3x/Wo. 1 St. Walken bzw. biken)
31.8.: 4-2-4 = 10 mg (weiterhin 3x/Wo. Sport), Zungenbrennen, depr. Gefühle
26.9.: 4-2-3,5 = 9,5 mg ENDLICH IM EINSTELLIGEN BEREICH!
8.11.: 4-2-3 = 9 mg. 10 Tage familiärer Besuch ohne Rückzugsmöglichkeit haben ihre Spuren hinterlassen.
6.12.: 3,5-2-3 = 8,5 mg. Basenbäder
2015:
6.1.: 3,5-1,5-3 = 8 mg. Basenbäder, Nux Vomica D12, Artischockensaft.
6.2.: 3-1,5-3 = 7,5 mg. Weiter Basenbäder. Walken.
8.3.: 3-1,5-2,5 = 7 mg. Recht stabil in den letzten 4 Wochen.
7.4.: 2,5-1,5-2,5 = 6,5 mg. Zähe Erkältung
1.6.: 2,5-1,5-2 = 6 mg
15.7.:2-1,5-2= 5,5 mg Depressionen u. Alpträume
12.8.: 2-1,5-1,5 = 5 mg
28.9.: 2-1-1,5 = 4,5 mg oft Bluthochdruckattacken ohne Grund, nehme Betablocker
2.11.: 1,5-1-1,5 = 4 mg
7.12.: 1,5-1-1 = 3,5 mg
2016:
17.1.: 1-1-1 = 3 mg; 13.3.: 1-0,67-1 = 2,67 mg; 18.4.: 1-0,67-0,67 = 2,33 mg; 7.6.: 0,67-0,67-0,67 = 2 mg; 4.7.: 0,67-0,33-0,67 = 1,67 mg; 9.8.: 0,67-0,33-0,33 = 1,33 mg; 13.9.: 0,33-0,33-0,33 = 1 mg; 5.11: 0,33-0-0,33 = 0,67 mg.
2017:
24.1.: 0,33-0-0,25 = 0,58 mg; 11.2.: 0,25-0-0,25 = 0,5 mg; 18.3.: 0,25-0-0,2 = 0,45 mg; 8.4.: 0,2-0-0,2 = 0,4 mg; 29.4.: 0,2-0-0,16 = 0,36 mg; 20.5.: 0,16-0-0,16 = 0,32 mg; 10.6.: 0,14-0-0,14 = 0,28 mg; 1.7.17: 0,125-0-0,125 = 0,25 mg; 24.7.17: 0,115-0-0,115 = 0,23 mg; 14.8.17: 0,105-0-0,105 = 0,21 mg; 7.9.17: 0,18 mg; 28.9.17: 0,15 mg; 20.10.17: 0,13 mg; 10.11.17: 0,11 mg; 3.12.17: 0,1 mg; 21.12.17: 0,09 mg.
2018:
10.01.18: 0,08 mg; 31.01.18: 0,06 mg; 20.02.18: 0,04 mg; 13.03.18: 0,02 mg.

2.4.2018: 0 mg

Clarissa
Beiträge: 3724
Registriert: 24.08.2014 18:37

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Clarissa »

Hallo Nessi.

Du viertelst die 10 mg Citalopram, erhältst damit 2,5 mg, die Du in 10 ml Wasser auflöst, richtig?

4 ml von den 10 ml enthalten dann 1 mg Citalopram, genau.

Richtig gerechnet!

VG von Clarissa.

Yontenlady

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Yontenlady »

Hallo,
Kann ich die Lösung am Abend vorbereiten und an Morgen trinken?
Danke für euere Antwort

padma
Moderatorenteam
Beiträge: 21758
Registriert: 06.01.2013 17:04

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von padma »

hallo Yontenlady, :)

wir empfehlen das nicht.
Zur Not geht es, wenn du die Lösung verschlossen im Kühlschrank aufbewahrst.

liebe Grüsse,
padma
Diagnose: somatoforme Schmerzstörung ,Fibromyalgie
seit 2002 Fluoxetin zur Schmerztherapie

Quasi - Kaltentzug 2012, Wiedereindosierung, schleiche im :schnecke: Tempo aus
Absetzverlauf:
► Text zeigen
1.1.2020: 0 mg, Die :schnecke: steht auf dem Kilimanjaro :D



Was finde ich wo im Forum
Infoartikel: Antidepressiva absetzen
FAQ: Alles, was Ihr übers Absetzen wissen müsst!




Hinweis:
Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.


Yontenlady

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Yontenlady »

Hallo Padma
Warum nicht? Ich nehme es in der zweiten Nachthälfte und es wäre blöd erst zum kühlscheank zu laufen...
Danke für die Antwort

Yontenlady

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Yontenlady »

Ausserdem mach ich das auf diese Weise schon seit Längerem...

Gwen
Beiträge: 1935
Registriert: 12.01.2017 12:31

Re: Wasserlösemethode bei nicht/schlecht teilbaren Tabletten

Beitrag von Gwen »

Hallo Nessi,
Nessi hat geschrieben:
06.04.2018 10:01
10mg Citalopram AL ge 1/4. Endspricht 2,5mg
Diese 2,5mg gelöst in 10ml Wasser.
Davon habe ich 4 ml abgezogen, weil ich 1mg möchte.
Wie teilst Die Tabletten? Haben die entsprechende Bruchrillen? Ansonsten ist es nicht zu empfehlen, Tabletten zu vierteln, da es eher ungenau wird.

Was das auflösen angeht, ist es besser, eine größere Menge Wasser zu verwenden, da Du dann eine gleichmäßigere Verteilung hin bekommst. Ich nehme für meine 5mg Tabletten 50ml Wasser.

Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]

Gesperrt