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Wer benutzt die Wasserlösemethode? / Erfahrungen mit der Wasserlösemethode

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
Marlina
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Marlina » Mittwoch, 25.07.18, 13:30

Hallo Annemika,
das Problem mit dem Tablettenteiler kenn ich . Ich hab auch erst geteilt und dann die halbe Tablette in 50 ml Wasser gelöst. Jetzt löse ich die ganze Tablette in 100 ml auf und teile dies auf 2 auf . Die zweite Hälfte heb ich mir für den nächsten Tag im Kühlschrank auf . Seitdem hab ich das Gefühl das es mir besser geht, weil die Dosis immer sehr genau und konstant ist. Vorher denke ich waren immer paar mg zu viel oder zu wenig .
Lg Marlina
Am 25.01 eine Auffrischung der FSMS bekommen. 2 Wochen später Symptome wie: brennende Beine, kribbeln und Taubheit, Schwindel, Kopfschmerzen, Übelkeit, Augenschmerzen. 2 mal stationär deswegen.zusammenhang mit Impfung verneint. Alles auf die phsyche geschoben, hatte vorher nie Probleme. Beim zweiten Klinikaufenthalt Gespräch mit Psychiater gehabt, Diagnose schwere Erschöpfungsdepression. Darin konnte ich mich überhaupt nicht wiederfinden und ich war überzeugt das meine Beschwerden von der Impfung kommen. In meiner Verzweiflung auf Mirtazapin eingegangen. Seit 8.3 Mirtazapin 15 mg , für 2 Wochen dann 22,5 mg.
Am 11.05 beschlossen abzusetzen . Runter auf15mg
Am 18.05 runter auf 7,5 mg ...
Ca 1 Woche später, Schlafstörungen, Kopfschmerzen.
Dann nach 1 Woche wieder Besserung.
Aktuelle seit Montag 07.06 Übelkeit, Kopfschmerzen,brennen am Körper, schmerzen am Körper , zwischendurch Gefühlsstörugen.
Zwischendurch leichte Panikattacken ( nur sehr selten)
Im Moment immer noch auf 7,5 mg ...
29.06. 6,75 mg 1. Woche wieder leichte Übelkeit, Schwindel, 1 mal Panikattacke.
2. Woche wieder heftige Absetzsymptome wie Übelkeit, Schwindel, Benommenheit, Kopfschmerzen, Panikattacken
17.07. 7,05 mg aufgrund zu starker Symptome wieder um 4 Prozent aufdosiert. Hoffe auf Besserung.
23.7.18 im Moment gehts eher besser. Schwindel und Benommenheit oft ganz weg, schlaf ist manchmal gut, dann wieder schlechter, leichtes brennen in den Beinen, hin und wieder Kopfschmerzen, morgens leichte Übelkeit.
Plane erstmal eine längere Pause mit dem reduzieren.
29.08.2018 nach Magnesium Verla 400 Einnahmen wieder starke Symptome wie. Schlaflosigkeit, Übelkeit, starker
Schwindel und starker Kopfschmerz.
Im Moment bei 7,05 mg

26.09.18 5% reduziert = 6,75 mg
01.01.19 10 % reduziert = 6,0 mg
06.02.19 10% reduziert = 5,4 mg
04.04.19 10% reduziert = 4,8 mg
16.05.19. 6% reduziert ca.4,5 mg
13.06.18 6 % reduziert. = 4,2 mg

VanfFee81
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von VanfFee81 » Donnerstag, 02.08.18, 11:53

Hallo Zusammen,
nachdem ich erst zu ängstlich war, die Wasserlösende Methode zu nutzen habe ich mich heute das erste Mal daran versucht. Leider lässt es sich nicht komplett lösen sonder es bleiben Partikel am Boden über :( habe jetzt auch weiter oben gelesen, dass schon andere versucht haben es zu lösen und das nicht klappt. Habe ich irgendwie bisher immer überlesen.
Hat jemand hier noch andere Erfahrungen mit Milnacipran und dem Auflösen gemacht?
Viele Grüße
Vanessa
Das Leid brachte die stärksten Seelen hervor.
Die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersäht.

Always keep fighting :sports:w

seit März 2018 Milnacipran 50morgens 25mittags - seit 27.06.18 ärztlicher Rat nur noch morgens 25mg - starke Absetzungsnebenwirkungen :cry:
seit 01.08.2018 Milnacipran 0mg
Chlorprothixen 15mg nur als Notfallmedikament wenn ich tagelang nicht schlafe

suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse » Montag, 08.10.18, 10:11

Hallo Zusammen,

ich setze aktuell Escitalopram ab und habe nun am Samstag erstmalig die Wasserlösmethode benutzt.
Kann es sei, dass man hierbei schneller reagiert (symptomatisch)? Ich habe seit Samstag Druck im Kopf und seit gestern leichte Übelkeit - alles Symptome die ich vom absetzen kenne... aber so schnell???
Ich versuche ruhig zu bleiben und mich darauf nicht zu sehr zu konzentrieren... aber ich würde gerne eure Meinung dazu hören :zombie:

Danke und LG
Anna
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SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave » Montag, 08.10.18, 11:26

Hi Suisse,

ich habe das Resultat des schnelleren Anflutens mit der Wasserlösung genauso bemerkt. Ist nicht wirklich angenehm. Die Dramatik des Effekt legt sich nach einer Weile.

Liebe Grüße

7th
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Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
24.02.19 20 mg (-3,846 %)

suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse » Montag, 08.10.18, 12:10

Hallo 7th,

danke für deine schnelle Antwort!
Gewöhnt sich der Körper an das schnellere Anfluten generell oder ist es dann bei jeder Reduktion wieder spürbar?
Glaubst Du, dass die Absetzsymptomatik dadurch stärker sein kann, als z.B. mit der Feinwaage?
Hast Du mit der Feinwaage schon Erfahrungen gesammelt?
Ich bin am überlegen, die Feinwaage auszuprobieren...

LG Anna
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SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave » Dienstag, 09.10.18, 8:09

Hallo Anna,

bei mir war das ist ein einmaliger Gewöhnungsprozess. Erfahrung mit der Feinwaage habe ich nicht und ich werde vorraussichtlich auch beim Wasser bleiben.

Generell ist das Absetzen immer eine Krux; ich denke nicht, dass die Art und Weise wie man verringert dabei eine Rolle spielt. :-(

Liebe Grüße

7th
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Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
24.02.19 20 mg (-3,846 %)

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse » Dienstag, 09.10.18, 9:14

Hallo 7th,

vielen Dank, dass ist eine große Erleichterung! Dann gebe ich dem Gewöhnungsprozess noch eine Weile Zeit :)

LG Anna
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suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse » Freitag, 02.11.18, 12:11

Hallo Ihr Lieben,

die Umstellung hat tatsächlich nur eine Woche gedauert.

Nun habe ich eine andere Frage:
Meine Psychiaterin hält nichts von der Wasserlösmethode, weil die aufgelöste Tablette gleich im Magen zersetzt wird und nichts im Zwölffingerdarm ankommt. Bei Tropfen wäre das wohl anders...

Was meint ihr dazu?

Danke und LG
Anna
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SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave » Freitag, 02.11.18, 13:29

Hallo Suisse!

Dreimal darfst du raten 8-)

Wenn du Escitalopram los werden willst, richte dich lieber nach dem Forum als nach deiner Ärztin. Ich erzähl meiner auch nur noch das nötigste um an das Medikament zu kommen.

Den Rest behalte ich für mich, bisher konnte ich nur meinen Hausarzt von der "wahren Natur" der Antidepressivas überzeugen.

Viele Grüße

7th
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Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
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suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse » Freitag, 02.11.18, 16:24

Hallo 7th,

generell denke ich genauso... Aber ich war so überrascht, dass sie die Tropfen und Feinwaage (Methode) kannte, dass ich ins Grübeln kam.

Vielleicht kann mir hier im Forum jemand erklären, warum der Ansatz mit dem Zwölffingerdarm nicht stimmen kann?

Danke und LG
Anna
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Ululu
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ululu » Freitag, 02.11.18, 19:40

Hallo Anna,

die Wasserlösmethode funktioniert ja nur mit Tabletten, die sich in Wasser auflösen.
In unserem Magen verdaut Salzsäure. :o
Wie sollen das Tabletten überstehen, die sich sogar in normalen Wasser auflösen.
:?
Ich denke, das war eine Verlegenheitsantwort von deiner Ärztin, weil sie dieser Art abzusetzen etwas entgegensetzen wollte.
:)

LG Ute
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Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

schmidtili
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von schmidtili » Samstag, 10.11.18, 11:31

Hallo ihr Lieben,

also erstmal: Ich löse Risperidon 0,5mg Schmelztabletten in Wasser auf und das geht wirklich ruckzuck! Kann sofort mit der Spritze beginnen :)

ich mache mir aber gerade Sorgen, da ich bisher noch im hohen Bereich bin (hab gerade erst angefangen) und wenig Aufgelöstes wegkippe und trotzdem aber optisch das Gefühl habe, ich hätte zu viel weggenommen, weil plötzlich viel weniger Partikel an der Oberfläche rumschwimmen.
Heißt das dann, dass es sich bei mir doch nicht so gut verteilt? :?
Ich gebe mir eigentlich große Mühe langsam aufzuziehen und das Aufziehen in mehrere Schritte zu unterteilen und zwischendurch immer wie verrückt umzurühren.
Oder sollte ich mich nach der Anzahl der Partikel nicht so richten, weil das eher die Ummantelung der Tablette betrifft (habe Schmelztabletten) und sich der Wirkstoff trotzdem gut verteilt, auch wenn es die Partikel nicht tun? Oder kann man bei einer Schmelztablette gar nicht von einer Ummantelung sprechen und die Partikel sind doch reiner Wirkstoff?
Aber ihr vom Team sagt ja, das sei schon ne verlässliche Methode oder? :?
Tut mir Leid, wenn ich dauernd nachfrage, ich bin einfach verunsichert...

Liebe Grüße
schmidtili
Ab dem 26. April 2018 kein Duloxeti mehr. Bin glaube ich von 8mg auf 0 gegangen.
Hatte die 8 Monate vorher ausgeschlichen, aber in einem zu schnellen rhythmus:
Erst 60-30-60, dann 60-30-30, dann 30... usw.

Hatte schon in den letzten Wochen oft das Gefühl, dass ich super erschöpft im Kopf bin, Musik wurde unangenehm, Pieksen überall am Körper bzw. wahnsinniger Juckreiz.

Am 25. Mai habe ich eine fette Entgiftungskur auch noch angefangen (Verdacht Borreliose) und zwei Tage später kam der Zusammenbruch: Wahnsinnige Kopfschmerzen, Überreizung, GGefühl von Unaushaltbarkeit, Geräusche lösen Panik aus, totale Erschöpfung, allgemein reizempfindlich, weinerlich, ängstlich.

Anfang Juli weil Verdacht auf Psychose meines Arztes folgendes eindosiert:
Duloxetin 30 mg morgens
1mg Risperidon abends
Da die Nebenwirkungen von beiden zu krass waren (Ohnmacht, Migräne, Tinnitus usw.), sollte ich Duloxetin nach 2 Wochen wieder lassen.
Seit Risperidon kann ich mich wieder konzentrieren ohne starke Kopfschmerzen zu bekommen und kann Geräusche etwas besser tolerieren.
Risperidon hatte ich nach 2,5 Wochen einmal (für die Untersuchung im Krankenhaus) für 6 Tage abgesetzt, das ging aber nach nicht gut, deswegen nehme ich es jetzt wieder.

4. Juli 2018 morgens und abends jeweils 0,5mg Risperidon
17.Oktober 2018 morgens uns abends jeweils 0,46mg (-8%)
6. November 2018 morgens und abends jeweils 0,43mg (-6%)
19. November 2018 morgens und abends jeweils 0,4mg (-8%)

Ululu
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ululu » Samstag, 10.11.18, 15:45

Hallo Schmidtili,

so, wie du dein Vorgehen beschreibst, brauchst du dir denke ich keine Sorgen machen.
:hug:

Die Wasserlösmethode wird hier und auch in internationalen Foren erfolgreich angewandt.

Auch eine Schmelztablette hat Füllstoffe, die durchaus als Partikel ausfallen können. Wenn du gut rührst, dürfte das aber unproblematisch sein.

LG Ute
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Amende
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Amende » Donnerstag, 14.02.19, 20:49

Hallo alle zusammen,
bin grade etwas verunsichert und bitte Euch um Hilfe.
Habe lange Zeit mit der Wasserlösmeth. abgesetzt. Nun musste vor 14 Tagen ein Zahn raus und weil ich vermeiden wollte, dass das Zeug in die Wunde kommt hab ich wieder gewogen. Gestern wieder auf Wasserlösm. umgestiegen und heute einen grauenhaften Tag gehabt. Kann es sein, dass das im Wasser gelöste Mirtazapin anders wirkt?
Bin bei 6,7 mg Mirtazapin gewogen und mit Wasserlösm. bei 6,75 mg.
Ich rechne 6,75 x20÷ 15 = 9, ziehe 20 ml auf und löse darin 15 mg Mirtazapin, davon verwerfe ich 11 ml und 9ml trinke ich. Aufziehen immer mit gut umrühren.
Ist doch richtig oder bin ich total neben der Spur???
Kann mir mein heutiges Befinden nicht erklären??
Bitte nicht lachen und allen einen schönen Abend
Amende
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
Sofort nach Entlassung auf 7,5 mg gegangen - problemlos. Dann langsam runter dosiert.
Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
Aktuell:
seit Juni 2017 auf 3,75 mg Mirtazapin geblieben
seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
23:00 - 5mg/ 1:00 - 2,5mg/ oft noch 4:00 - 2,5 m
19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
30.03.18- 7,5 mg Mirta /5 mg Zolpi.relativ guter Schlaf, kaum noch Symptome
01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
In Absprache mit Psychiater am
30.04.18- aufdosiert, jetzt 8,8 mg Mirta/ Zolpi unverändert 5mg, Brennende Hitze im Oberkörper und den Armen nun täglich, dazu Unruhe und Angst
01.06.18 Mirta reduziert auf 8,1mg/Zolpi weiter 5mg keine Probleme. Es ging mir richtig gut.
01.07.18 Mirta reduziert auf 7,7mg/ 5mg Zolpi
weiterhin alles gut, kaum Symptome
27.07.18 Mirta reduziert auf 7,5mg/5mg Zolpi
nach 2 Tagen starkes Brennen im Oberkörper,Schwitzen Unruhe und Gereiztheit bes.am Morgen und Vormittag.
Vom 27.07. bis 09.09.18 bei 7,5mg Mirta. und zum schlafen 5mg Zolpi. konstant geblieben. Zwei Wochen fast symptomfrei nur beim Versuch ohne Zolpi zu schlafen häufiges Hochschrecken.
10.09. 7,1mg Mirta/ 5mg Zolpi - starke , schmerzhafte Nackenverspannungen, sonst ok, Brennen im Oberkörper hat sich auf Hände und Unterarme reduziert aber nur noch mäßig.
24.10.18 - 6,7mg Mirta/5mg Zolpidem, da morgens wieder schlimmes Brennen im Oberkörper und Unruhe wieder 0,1mg Mirta drauf
04.11.18 - 6,8mg Mirta/5mg Zolpidem
Die morgentliche Unruhe und das Brennen ist noch da, nicht mehr so stark und verschwindet gegen 11:00 Uhr.
Neu dazu gekommen - Herzrythmusstörungen dagegen 400mg Magnesium hat gut geholfen.
03.12.18 - 6,6 mg Mirta/5mg Zolpidem Herzrythmusstörungen weg. Brennen immer wieder mal in unterschiedlicher Stärke.
PAUSE
27.02.19 - 6,8 mg Mirta/5mg Zolpidem
wieder aufdosiert, weil die Symptome zu heftig waren.
Jetzt Pause zum stabilisieren.
01.05.19 6,5mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.06.19 6,3mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.07.19 6mg Mirta/5mg Zolpidem (ab 07.07. unruhig, ängstl., Bauchschmerz)

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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ululu » Freitag, 15.02.19, 12:34

Hallo Amende,

deine Rechnung stimmt auf jeden Fall, daran liegt es wohl nicht.

Es ist möglich, dass das Hin und Herspringen um 0,05 mg dir nicht bekommen ist.
Anders wirkt das Mirta eigentlich nicht, wenn es aufgelöst ist, höchstens schneller, weil der Auflöseprozess im Körper nicht mehr erfolgen muss.

Hin und wieder kommt es aber vor, dass Betroffene bei einer Umstellung sehr sensibel reagieren.

Das sollte sich aber schnell wieder legen, wenn du jetzt bei einem Verfahren bleibst.

LG Ute
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suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse » Freitag, 15.02.19, 21:42

Hallo Amende,

als ich auf die Wasserlösmethode umgestellt habe, hatte ich auch kurzzeitig Probleme. Es kann also mit dem Wechsel zu tun haben.
Bei mir ging es ca. 1 Woche.

Drücke die Daumen, dass du es bald überstanden hast.

LG Anna
Aktuelle Dosierung: 1,3 mg Escitalopram
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Amende
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Amende » Freitag, 15.02.19, 21:55

Hallo liebe Anna,
vielen lieben Dank für Deine Nachricht, das baut mich wenigstens etwas auf.
Schönes Wochenende wünsche ich Dir
Amende
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
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Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
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seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
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19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
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01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
In Absprache mit Psychiater am
30.04.18- aufdosiert, jetzt 8,8 mg Mirta/ Zolpi unverändert 5mg, Brennende Hitze im Oberkörper und den Armen nun täglich, dazu Unruhe und Angst
01.06.18 Mirta reduziert auf 8,1mg/Zolpi weiter 5mg keine Probleme. Es ging mir richtig gut.
01.07.18 Mirta reduziert auf 7,7mg/ 5mg Zolpi
weiterhin alles gut, kaum Symptome
27.07.18 Mirta reduziert auf 7,5mg/5mg Zolpi
nach 2 Tagen starkes Brennen im Oberkörper,Schwitzen Unruhe und Gereiztheit bes.am Morgen und Vormittag.
Vom 27.07. bis 09.09.18 bei 7,5mg Mirta. und zum schlafen 5mg Zolpi. konstant geblieben. Zwei Wochen fast symptomfrei nur beim Versuch ohne Zolpi zu schlafen häufiges Hochschrecken.
10.09. 7,1mg Mirta/ 5mg Zolpi - starke , schmerzhafte Nackenverspannungen, sonst ok, Brennen im Oberkörper hat sich auf Hände und Unterarme reduziert aber nur noch mäßig.
24.10.18 - 6,7mg Mirta/5mg Zolpidem, da morgens wieder schlimmes Brennen im Oberkörper und Unruhe wieder 0,1mg Mirta drauf
04.11.18 - 6,8mg Mirta/5mg Zolpidem
Die morgentliche Unruhe und das Brennen ist noch da, nicht mehr so stark und verschwindet gegen 11:00 Uhr.
Neu dazu gekommen - Herzrythmusstörungen dagegen 400mg Magnesium hat gut geholfen.
03.12.18 - 6,6 mg Mirta/5mg Zolpidem Herzrythmusstörungen weg. Brennen immer wieder mal in unterschiedlicher Stärke.
PAUSE
27.02.19 - 6,8 mg Mirta/5mg Zolpidem
wieder aufdosiert, weil die Symptome zu heftig waren.
Jetzt Pause zum stabilisieren.
01.05.19 6,5mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.06.19 6,3mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.07.19 6mg Mirta/5mg Zolpidem (ab 07.07. unruhig, ängstl., Bauchschmerz)

Amende
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Amende » Freitag, 15.02.19, 22:03

Liebe Ute,
ich danke Dir für Deine Antwort. Ist doch fast unglaublich, dass das Zeug bei solchen Kleinstmengen solche Befindlichkeiten auslöst. Werde jetzt bei 9 ml bleiben und hoffen, dass ich mich schnell stabilisieren kann. Ich hab wirklich an meinem Denkvermögen gezweifelt.
LG Amende
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
Sofort nach Entlassung auf 7,5 mg gegangen - problemlos. Dann langsam runter dosiert.
Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
Aktuell:
seit Juni 2017 auf 3,75 mg Mirtazapin geblieben
seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
23:00 - 5mg/ 1:00 - 2,5mg/ oft noch 4:00 - 2,5 m
19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
30.03.18- 7,5 mg Mirta /5 mg Zolpi.relativ guter Schlaf, kaum noch Symptome
01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
In Absprache mit Psychiater am
30.04.18- aufdosiert, jetzt 8,8 mg Mirta/ Zolpi unverändert 5mg, Brennende Hitze im Oberkörper und den Armen nun täglich, dazu Unruhe und Angst
01.06.18 Mirta reduziert auf 8,1mg/Zolpi weiter 5mg keine Probleme. Es ging mir richtig gut.
01.07.18 Mirta reduziert auf 7,7mg/ 5mg Zolpi
weiterhin alles gut, kaum Symptome
27.07.18 Mirta reduziert auf 7,5mg/5mg Zolpi
nach 2 Tagen starkes Brennen im Oberkörper,Schwitzen Unruhe und Gereiztheit bes.am Morgen und Vormittag.
Vom 27.07. bis 09.09.18 bei 7,5mg Mirta. und zum schlafen 5mg Zolpi. konstant geblieben. Zwei Wochen fast symptomfrei nur beim Versuch ohne Zolpi zu schlafen häufiges Hochschrecken.
10.09. 7,1mg Mirta/ 5mg Zolpi - starke , schmerzhafte Nackenverspannungen, sonst ok, Brennen im Oberkörper hat sich auf Hände und Unterarme reduziert aber nur noch mäßig.
24.10.18 - 6,7mg Mirta/5mg Zolpidem, da morgens wieder schlimmes Brennen im Oberkörper und Unruhe wieder 0,1mg Mirta drauf
04.11.18 - 6,8mg Mirta/5mg Zolpidem
Die morgentliche Unruhe und das Brennen ist noch da, nicht mehr so stark und verschwindet gegen 11:00 Uhr.
Neu dazu gekommen - Herzrythmusstörungen dagegen 400mg Magnesium hat gut geholfen.
03.12.18 - 6,6 mg Mirta/5mg Zolpidem Herzrythmusstörungen weg. Brennen immer wieder mal in unterschiedlicher Stärke.
PAUSE
27.02.19 - 6,8 mg Mirta/5mg Zolpidem
wieder aufdosiert, weil die Symptome zu heftig waren.
Jetzt Pause zum stabilisieren.
01.05.19 6,5mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.06.19 6,3mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.07.19 6mg Mirta/5mg Zolpidem (ab 07.07. unruhig, ängstl., Bauchschmerz)

Merlin2019

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Merlin2019 » Samstag, 11.05.19, 16:38

Hallo,

Ich nutze die Wasserlösmethode bei meinem Amisulprid von der Firma AAA ( Generika).
Ich habe so von 200 mg auf 195 mg reduziert,und zwar so:

Ich habe 50 mg Tabletten, davon nehme ich 3 Stück (150 mg). Die 4. Tablette wird in 20 ml lauwarmen Wasser mit dem Mörser zerstoßen,dann kommen die restlichen 30 ml Wasser hinzu. Ich lasse das Wasser mindestens 30-40 Minuten wirken.
Nach ca. 40 Minuten ist oft,aber nicht immer fast alles aufgelöst,doch manchmal ( wenn ich vorher nicht den Mörser nutze) bleiben Mini- Krümel.
Zum Schluss gut rühren und die erforderliche Menge rausziehen.

Grüße Merlin

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