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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Wer benutzt die Wasserlösemethode? / Erfahrungen mit der Wasserlösemethode

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
VanfFee81
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von VanfFee81 »

Hallo Zusammen,
nachdem ich erst zu ängstlich war, die Wasserlösende Methode zu nutzen habe ich mich heute das erste Mal daran versucht. Leider lässt es sich nicht komplett lösen sonder es bleiben Partikel am Boden über :( habe jetzt auch weiter oben gelesen, dass schon andere versucht haben es zu lösen und das nicht klappt. Habe ich irgendwie bisher immer überlesen.
Hat jemand hier noch andere Erfahrungen mit Milnacipran und dem Auflösen gemacht?
Viele Grüße
Vanessa
Das Leid brachte die stärksten Seelen hervor.
Die allerstärksten Charaktere sind mit Narben übersäht.

Always keep fighting :sports:w

seit März 2018 Milnacipran 50morgens 25mittags - seit 27.06.18 ärztlicher Rat nur noch morgens 25mg - starke Absetzungsnebenwirkungen :cry:
seit 01.08.2018 Milnacipran 0mg
Chlorprothixen 15mg nur als Notfallmedikament wenn ich tagelang nicht schlafe
suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse »

Hallo Zusammen,

ich setze aktuell Escitalopram ab und habe nun am Samstag erstmalig die Wasserlösmethode benutzt.
Kann es sei, dass man hierbei schneller reagiert (symptomatisch)? Ich habe seit Samstag Druck im Kopf und seit gestern leichte Übelkeit - alles Symptome die ich vom absetzen kenne... aber so schnell???
Ich versuche ruhig zu bleiben und mich darauf nicht zu sehr zu konzentrieren... aber ich würde gerne eure Meinung dazu hören :zombie:

Danke und LG
Anna
[spoil]Ausgangssituation:
- ca. 2008 Beginn AD aufgrund einer Depression, gleichzeitig Psychotherapie (3 Jahre)

Medikation: 
- Escitalopram 10 mg (eindosiert mit 5mg für 5 Tage, dann erhöht auf 10mg)
- Positive Wirkung: Psychisch fühlte ich mich schnell besser (alles war viel erträglicher, nichts konnte mich so schnell umhauen)
- Nebenwirkung: starke Übelkeit über zwei Wochen, Gewichtszunahme (10-12kg), Libidoverlust

Frühere Absetzversuche:
- ca. 2011 erster Absetzversuch (zunächst von 10mg auf 7,5mg für drei Monate mit wenigen Absetzsymptomen; dann auf 5mg reduziert mit starken Symptomen wie Weinattacken, Unruhe, soziale Unsicherheit, zittern etc.); nach Rücksprache mit Ärztin erhöhen auf 10mg (laut Ärztin: Grunderkrankung)
- 2015 zweiter Absetzversuch (gleiche Vorgehensweise, gleicher Verlauf, wieder hochdosiert auf 10mg)

Aktueller Absetzverlauf: Escitalopram 10mg
12.03.18 Escitalopram 7,5mg: 1 Tag Weinattacken und einer erhöhten Infektanfälligkeit
18.06.18 Escitalopram 5mg: ab 15.07.18 starke Übelkeit, Unruhe, zittern, Schweißausbrüche, Panik, Schlafprobleme, Weinattacken, Druck & Ziehen im Kopf
- Ich recherchiere im Internet und stoße auf das Forum... finde mich absolut in den Beschreibungen wieder... mir geht ein Licht auf! Nach Stabilisierung werde ich die 10%-Schritte mittels Wasserlösmethode umsetzen
- Magnesium (08/18) und Krillölkapseln (09/18) probiert, jedoch wegen Magen-Darm-Reaktionen wieder abgesetzt
06.10.18 Esc 4,5mg: in den ersten zwei Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit, an zwei Tagen auch Ängste, dann wieder alles weg
03.11.18 Esc 4,0mg: in den ersten 1,5 Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Nackenschmerzen, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit
01.12.18 Esc 3,6mg: ersten 3 Wochen mit Kopfdruck und Nackenschmerzen, dann Besserung. Am 24.12.18 Einnahme von Vitamin D 5000 -》Trigger (Welle mit Unruhe, Benommenheit, Derealisation, Übelkeit, Ängste, Schlafprobleme etc. für ca. eine Woche)
05.01.19 Esc 3,2mg: an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen und innere Unruhe; an zwei Tagen brain zaps
02.02.19 Esc 2,9mg: häufig gereizt/genervt; an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen, innere Unruhe, Benommenheit und Schwindel
02.03.19 Esc 2,6mg: an manchen Tagen Kreislaufprobleme, Schwindel, Gereiztheit, Nacken-& Muskelschmerzen, innere Unruhe und Ängsten
30.03.19 Esc 2,3mg: an manchen Tagen Innere Unruhe, Übelkeit, Stimmungslabil, Schlappheit, Kopf-& Nackenschmerzen, Schwindel
27.04.19 Esc 2,1mg: wie gewohnt, jedoch mit einer starken Welle getriggert durch familiäre Probleme für ca. 1,5 Wochen (Neuro-Emotionen, Gastritis, innerer Unruhe, Stromgefühl, Übelkeit sowie ein Gefühl der inneren Unsicherheit)
25.05.19 Esc 1,9mg: einzelne Tage mit Neuro-Emotionen, innerer Unruhe, leichter Übelkeit, Unsicherheitsgefühlen, Kopfdruck, Erschöpfung und gereizter Stimmung
15.06.19 Esc 1,7mg: einzelne Tage mit Übelkeit, innere Unruhe, Erschöpfung und Gefühl von Unsicherheit
06.07.19 Esc 1,5mg: einzelne Tage mit Erschöpfung, Gefühle von Unsicherheit und Neuroemotionen; längere Reduktionspause wegen Urlaub
31.08.19 Esc 1,3mg: einzelne Tage mit den typischen Symptomen
21.09.19 Esc 1,1mg: wie immer
12.10.19 Esc 0,9mg: wie immer
02.11.19 Esc 0,7mg: wie immer
23.11.19. Esc 0,5mg: wie immer
17.12.19 Esc 0,0mg:
SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave »

Hi Suisse,

ich habe das Resultat des schnelleren Anflutens mit der Wasserlösung genauso bemerkt. Ist nicht wirklich angenehm. Die Dramatik des Effekt legt sich nach einer Weile.

Liebe Grüße

7th
Vorgeschichte:

[spoil]18.03.1996 Permanente Panikattacke, Grund Drogenkonsum und PTB. Ein halbes Jahr später erhiehlt ich AD und Benzo (Clonazepam). Stabilisiert ca. 1 Jahr später. Absetzversuche des AD führten zu obligatorischen Symptomen. Alle paar Jahre gab es Medikamentenwechsel. Diverse Präparate, ich erinnere mich an Imipramin, Fluoxetin und Clomipramin, letzteres hat mich jahrelang sediert.
2012 Umstieg von Clomipramin auf Citalopram 20 mg. Tagesmüdigkeit verschwindet.
Seit 2012 bin ich Stammgast bei diversen Ärzten. u. a. werde ich ein Jahr wg. Dauer-Augenbrennen gegen Bindehautentzündung behandelt.
2014 Reduktion von 20 mg auf 10 mg nach Gespräch mit dem Betriebsarzt.
2015 Dezember. "Herzschmerzen" EKG etc. Zuvor Brain-Zaps, kaum noch Konzentration, Aggressionen
Energieverlust und Agitiertheit.
2016 Januar. Durchschlafstörung, rasende Gedanken.
2016 Februar. Zusammenbruch im Badezimmer, anschließend Klinik. Nach allen gängigen Untersuchungen lande ich beim Psychosomatiker.
2016 Juli. Tagesklinik. Erhöhung wieder auf Citalopram 20 mg.
2016 August. ADHS Diagnosestellung, Umstellung von Citalopram 20 mg auf Elontril (Bupropion) 150 mg. Zusammenbruch bis zur passiven Suizidalität, stationäre Aufnahme. Nach 2 Wochen zurück auf alte Medikation, dazu Tavor und Atosil (Promethazin)
25.08.16 Schrittweise Erhöhung von Citalopram 20 mg über 30 mg auf 40 mg. Abends Trimipramin Tropfen (jeden Tag ein Tropfen mehr). Schlaf stabilisiert sich erstmalig wieder mit Trimi.
Trimipramin eigenständig bis Januar 2017 tropfenweise ausgeschlichen. Kein Problem. Schlafqualität bleibt erhalten.
20.04.17 Erstmalig Medikinet Adult 5 mg am Morgen. Gesamtzustand bessert sich massiv innerhalb von 3 Tagen.
19.05.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 5 mg am Mittag. Starke Stabilisierung.
26.06.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 10 mg am Mittag. Am Wochenende lasse ich gerne aus. Die Kinder mögen Ace Ventura. Fühle mich nahezu vollständig genesen. Arzt verringert Citalopram von 40 mg auf 20 mg.
04.07.17 Bereits um 8:00 Uhr schwere Erschöpfung
05.07.17 Panikattacken, Durchfall, Agitiertheit, Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Depression, passive Todessehnsucht. Sofort wieder hoch auf 40 mg.
10.07.17 Einigermaßen stabil, aber zutiefst entsetzt.[/spoil]

Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
24.02.19 20 mg (-3,846 %)
suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse »

Hallo 7th,

danke für deine schnelle Antwort!
Gewöhnt sich der Körper an das schnellere Anfluten generell oder ist es dann bei jeder Reduktion wieder spürbar?
Glaubst Du, dass die Absetzsymptomatik dadurch stärker sein kann, als z.B. mit der Feinwaage?
Hast Du mit der Feinwaage schon Erfahrungen gesammelt?
Ich bin am überlegen, die Feinwaage auszuprobieren...

LG Anna
[spoil]Ausgangssituation:
- ca. 2008 Beginn AD aufgrund einer Depression, gleichzeitig Psychotherapie (3 Jahre)

Medikation: 
- Escitalopram 10 mg (eindosiert mit 5mg für 5 Tage, dann erhöht auf 10mg)
- Positive Wirkung: Psychisch fühlte ich mich schnell besser (alles war viel erträglicher, nichts konnte mich so schnell umhauen)
- Nebenwirkung: starke Übelkeit über zwei Wochen, Gewichtszunahme (10-12kg), Libidoverlust

Frühere Absetzversuche:
- ca. 2011 erster Absetzversuch (zunächst von 10mg auf 7,5mg für drei Monate mit wenigen Absetzsymptomen; dann auf 5mg reduziert mit starken Symptomen wie Weinattacken, Unruhe, soziale Unsicherheit, zittern etc.); nach Rücksprache mit Ärztin erhöhen auf 10mg (laut Ärztin: Grunderkrankung)
- 2015 zweiter Absetzversuch (gleiche Vorgehensweise, gleicher Verlauf, wieder hochdosiert auf 10mg)

Aktueller Absetzverlauf: Escitalopram 10mg
12.03.18 Escitalopram 7,5mg: 1 Tag Weinattacken und einer erhöhten Infektanfälligkeit
18.06.18 Escitalopram 5mg: ab 15.07.18 starke Übelkeit, Unruhe, zittern, Schweißausbrüche, Panik, Schlafprobleme, Weinattacken, Druck & Ziehen im Kopf
- Ich recherchiere im Internet und stoße auf das Forum... finde mich absolut in den Beschreibungen wieder... mir geht ein Licht auf! Nach Stabilisierung werde ich die 10%-Schritte mittels Wasserlösmethode umsetzen
- Magnesium (08/18) und Krillölkapseln (09/18) probiert, jedoch wegen Magen-Darm-Reaktionen wieder abgesetzt
06.10.18 Esc 4,5mg: in den ersten zwei Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit, an zwei Tagen auch Ängste, dann wieder alles weg
03.11.18 Esc 4,0mg: in den ersten 1,5 Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Nackenschmerzen, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit
01.12.18 Esc 3,6mg: ersten 3 Wochen mit Kopfdruck und Nackenschmerzen, dann Besserung. Am 24.12.18 Einnahme von Vitamin D 5000 -》Trigger (Welle mit Unruhe, Benommenheit, Derealisation, Übelkeit, Ängste, Schlafprobleme etc. für ca. eine Woche)
05.01.19 Esc 3,2mg: an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen und innere Unruhe; an zwei Tagen brain zaps
02.02.19 Esc 2,9mg: häufig gereizt/genervt; an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen, innere Unruhe, Benommenheit und Schwindel
02.03.19 Esc 2,6mg: an manchen Tagen Kreislaufprobleme, Schwindel, Gereiztheit, Nacken-& Muskelschmerzen, innere Unruhe und Ängsten
30.03.19 Esc 2,3mg: an manchen Tagen Innere Unruhe, Übelkeit, Stimmungslabil, Schlappheit, Kopf-& Nackenschmerzen, Schwindel
27.04.19 Esc 2,1mg: wie gewohnt, jedoch mit einer starken Welle getriggert durch familiäre Probleme für ca. 1,5 Wochen (Neuro-Emotionen, Gastritis, innerer Unruhe, Stromgefühl, Übelkeit sowie ein Gefühl der inneren Unsicherheit)
25.05.19 Esc 1,9mg: einzelne Tage mit Neuro-Emotionen, innerer Unruhe, leichter Übelkeit, Unsicherheitsgefühlen, Kopfdruck, Erschöpfung und gereizter Stimmung
15.06.19 Esc 1,7mg: einzelne Tage mit Übelkeit, innere Unruhe, Erschöpfung und Gefühl von Unsicherheit
06.07.19 Esc 1,5mg: einzelne Tage mit Erschöpfung, Gefühle von Unsicherheit und Neuroemotionen; längere Reduktionspause wegen Urlaub
31.08.19 Esc 1,3mg: einzelne Tage mit den typischen Symptomen
21.09.19 Esc 1,1mg: wie immer
12.10.19 Esc 0,9mg: wie immer
02.11.19 Esc 0,7mg: wie immer
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave »

Hallo Anna,

bei mir war das ist ein einmaliger Gewöhnungsprozess. Erfahrung mit der Feinwaage habe ich nicht und ich werde vorraussichtlich auch beim Wasser bleiben.

Generell ist das Absetzen immer eine Krux; ich denke nicht, dass die Art und Weise wie man verringert dabei eine Rolle spielt. :-(

Liebe Grüße

7th
Vorgeschichte:

[spoil]18.03.1996 Permanente Panikattacke, Grund Drogenkonsum und PTB. Ein halbes Jahr später erhiehlt ich AD und Benzo (Clonazepam). Stabilisiert ca. 1 Jahr später. Absetzversuche des AD führten zu obligatorischen Symptomen. Alle paar Jahre gab es Medikamentenwechsel. Diverse Präparate, ich erinnere mich an Imipramin, Fluoxetin und Clomipramin, letzteres hat mich jahrelang sediert.
2012 Umstieg von Clomipramin auf Citalopram 20 mg. Tagesmüdigkeit verschwindet.
Seit 2012 bin ich Stammgast bei diversen Ärzten. u. a. werde ich ein Jahr wg. Dauer-Augenbrennen gegen Bindehautentzündung behandelt.
2014 Reduktion von 20 mg auf 10 mg nach Gespräch mit dem Betriebsarzt.
2015 Dezember. "Herzschmerzen" EKG etc. Zuvor Brain-Zaps, kaum noch Konzentration, Aggressionen
Energieverlust und Agitiertheit.
2016 Januar. Durchschlafstörung, rasende Gedanken.
2016 Februar. Zusammenbruch im Badezimmer, anschließend Klinik. Nach allen gängigen Untersuchungen lande ich beim Psychosomatiker.
2016 Juli. Tagesklinik. Erhöhung wieder auf Citalopram 20 mg.
2016 August. ADHS Diagnosestellung, Umstellung von Citalopram 20 mg auf Elontril (Bupropion) 150 mg. Zusammenbruch bis zur passiven Suizidalität, stationäre Aufnahme. Nach 2 Wochen zurück auf alte Medikation, dazu Tavor und Atosil (Promethazin)
25.08.16 Schrittweise Erhöhung von Citalopram 20 mg über 30 mg auf 40 mg. Abends Trimipramin Tropfen (jeden Tag ein Tropfen mehr). Schlaf stabilisiert sich erstmalig wieder mit Trimi.
Trimipramin eigenständig bis Januar 2017 tropfenweise ausgeschlichen. Kein Problem. Schlafqualität bleibt erhalten.
20.04.17 Erstmalig Medikinet Adult 5 mg am Morgen. Gesamtzustand bessert sich massiv innerhalb von 3 Tagen.
19.05.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 5 mg am Mittag. Starke Stabilisierung.
26.06.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 10 mg am Mittag. Am Wochenende lasse ich gerne aus. Die Kinder mögen Ace Ventura. Fühle mich nahezu vollständig genesen. Arzt verringert Citalopram von 40 mg auf 20 mg.
04.07.17 Bereits um 8:00 Uhr schwere Erschöpfung
05.07.17 Panikattacken, Durchfall, Agitiertheit, Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Depression, passive Todessehnsucht. Sofort wieder hoch auf 40 mg.
10.07.17 Einigermaßen stabil, aber zutiefst entsetzt.[/spoil]

Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse »

Hallo 7th,

vielen Dank, dass ist eine große Erleichterung! Dann gebe ich dem Gewöhnungsprozess noch eine Weile Zeit :)

LG Anna
[spoil]Ausgangssituation:
- ca. 2008 Beginn AD aufgrund einer Depression, gleichzeitig Psychotherapie (3 Jahre)

Medikation: 
- Escitalopram 10 mg (eindosiert mit 5mg für 5 Tage, dann erhöht auf 10mg)
- Positive Wirkung: Psychisch fühlte ich mich schnell besser (alles war viel erträglicher, nichts konnte mich so schnell umhauen)
- Nebenwirkung: starke Übelkeit über zwei Wochen, Gewichtszunahme (10-12kg), Libidoverlust

Frühere Absetzversuche:
- ca. 2011 erster Absetzversuch (zunächst von 10mg auf 7,5mg für drei Monate mit wenigen Absetzsymptomen; dann auf 5mg reduziert mit starken Symptomen wie Weinattacken, Unruhe, soziale Unsicherheit, zittern etc.); nach Rücksprache mit Ärztin erhöhen auf 10mg (laut Ärztin: Grunderkrankung)
- 2015 zweiter Absetzversuch (gleiche Vorgehensweise, gleicher Verlauf, wieder hochdosiert auf 10mg)

Aktueller Absetzverlauf: Escitalopram 10mg
12.03.18 Escitalopram 7,5mg: 1 Tag Weinattacken und einer erhöhten Infektanfälligkeit
18.06.18 Escitalopram 5mg: ab 15.07.18 starke Übelkeit, Unruhe, zittern, Schweißausbrüche, Panik, Schlafprobleme, Weinattacken, Druck & Ziehen im Kopf
- Ich recherchiere im Internet und stoße auf das Forum... finde mich absolut in den Beschreibungen wieder... mir geht ein Licht auf! Nach Stabilisierung werde ich die 10%-Schritte mittels Wasserlösmethode umsetzen
- Magnesium (08/18) und Krillölkapseln (09/18) probiert, jedoch wegen Magen-Darm-Reaktionen wieder abgesetzt
06.10.18 Esc 4,5mg: in den ersten zwei Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit, an zwei Tagen auch Ängste, dann wieder alles weg
03.11.18 Esc 4,0mg: in den ersten 1,5 Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Nackenschmerzen, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit
01.12.18 Esc 3,6mg: ersten 3 Wochen mit Kopfdruck und Nackenschmerzen, dann Besserung. Am 24.12.18 Einnahme von Vitamin D 5000 -》Trigger (Welle mit Unruhe, Benommenheit, Derealisation, Übelkeit, Ängste, Schlafprobleme etc. für ca. eine Woche)
05.01.19 Esc 3,2mg: an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen und innere Unruhe; an zwei Tagen brain zaps
02.02.19 Esc 2,9mg: häufig gereizt/genervt; an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen, innere Unruhe, Benommenheit und Schwindel
02.03.19 Esc 2,6mg: an manchen Tagen Kreislaufprobleme, Schwindel, Gereiztheit, Nacken-& Muskelschmerzen, innere Unruhe und Ängsten
30.03.19 Esc 2,3mg: an manchen Tagen Innere Unruhe, Übelkeit, Stimmungslabil, Schlappheit, Kopf-& Nackenschmerzen, Schwindel
27.04.19 Esc 2,1mg: wie gewohnt, jedoch mit einer starken Welle getriggert durch familiäre Probleme für ca. 1,5 Wochen (Neuro-Emotionen, Gastritis, innerer Unruhe, Stromgefühl, Übelkeit sowie ein Gefühl der inneren Unsicherheit)
25.05.19 Esc 1,9mg: einzelne Tage mit Neuro-Emotionen, innerer Unruhe, leichter Übelkeit, Unsicherheitsgefühlen, Kopfdruck, Erschöpfung und gereizter Stimmung
15.06.19 Esc 1,7mg: einzelne Tage mit Übelkeit, innere Unruhe, Erschöpfung und Gefühl von Unsicherheit
06.07.19 Esc 1,5mg: einzelne Tage mit Erschöpfung, Gefühle von Unsicherheit und Neuroemotionen; längere Reduktionspause wegen Urlaub
31.08.19 Esc 1,3mg: einzelne Tage mit den typischen Symptomen
21.09.19 Esc 1,1mg: wie immer
12.10.19 Esc 0,9mg: wie immer
02.11.19 Esc 0,7mg: wie immer
23.11.19. Esc 0,5mg: wie immer
17.12.19 Esc 0,0mg:
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse »

Hallo Ihr Lieben,

die Umstellung hat tatsächlich nur eine Woche gedauert.

Nun habe ich eine andere Frage:
Meine Psychiaterin hält nichts von der Wasserlösmethode, weil die aufgelöste Tablette gleich im Magen zersetzt wird und nichts im Zwölffingerdarm ankommt. Bei Tropfen wäre das wohl anders...

Was meint ihr dazu?

Danke und LG
Anna
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- ca. 2008 Beginn AD aufgrund einer Depression, gleichzeitig Psychotherapie (3 Jahre)

Medikation: 
- Escitalopram 10 mg (eindosiert mit 5mg für 5 Tage, dann erhöht auf 10mg)
- Positive Wirkung: Psychisch fühlte ich mich schnell besser (alles war viel erträglicher, nichts konnte mich so schnell umhauen)
- Nebenwirkung: starke Übelkeit über zwei Wochen, Gewichtszunahme (10-12kg), Libidoverlust

Frühere Absetzversuche:
- ca. 2011 erster Absetzversuch (zunächst von 10mg auf 7,5mg für drei Monate mit wenigen Absetzsymptomen; dann auf 5mg reduziert mit starken Symptomen wie Weinattacken, Unruhe, soziale Unsicherheit, zittern etc.); nach Rücksprache mit Ärztin erhöhen auf 10mg (laut Ärztin: Grunderkrankung)
- 2015 zweiter Absetzversuch (gleiche Vorgehensweise, gleicher Verlauf, wieder hochdosiert auf 10mg)

Aktueller Absetzverlauf: Escitalopram 10mg
12.03.18 Escitalopram 7,5mg: 1 Tag Weinattacken und einer erhöhten Infektanfälligkeit
18.06.18 Escitalopram 5mg: ab 15.07.18 starke Übelkeit, Unruhe, zittern, Schweißausbrüche, Panik, Schlafprobleme, Weinattacken, Druck & Ziehen im Kopf
- Ich recherchiere im Internet und stoße auf das Forum... finde mich absolut in den Beschreibungen wieder... mir geht ein Licht auf! Nach Stabilisierung werde ich die 10%-Schritte mittels Wasserlösmethode umsetzen
- Magnesium (08/18) und Krillölkapseln (09/18) probiert, jedoch wegen Magen-Darm-Reaktionen wieder abgesetzt
06.10.18 Esc 4,5mg: in den ersten zwei Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit, an zwei Tagen auch Ängste, dann wieder alles weg
03.11.18 Esc 4,0mg: in den ersten 1,5 Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Nackenschmerzen, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit
01.12.18 Esc 3,6mg: ersten 3 Wochen mit Kopfdruck und Nackenschmerzen, dann Besserung. Am 24.12.18 Einnahme von Vitamin D 5000 -》Trigger (Welle mit Unruhe, Benommenheit, Derealisation, Übelkeit, Ängste, Schlafprobleme etc. für ca. eine Woche)
05.01.19 Esc 3,2mg: an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen und innere Unruhe; an zwei Tagen brain zaps
02.02.19 Esc 2,9mg: häufig gereizt/genervt; an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen, innere Unruhe, Benommenheit und Schwindel
02.03.19 Esc 2,6mg: an manchen Tagen Kreislaufprobleme, Schwindel, Gereiztheit, Nacken-& Muskelschmerzen, innere Unruhe und Ängsten
30.03.19 Esc 2,3mg: an manchen Tagen Innere Unruhe, Übelkeit, Stimmungslabil, Schlappheit, Kopf-& Nackenschmerzen, Schwindel
27.04.19 Esc 2,1mg: wie gewohnt, jedoch mit einer starken Welle getriggert durch familiäre Probleme für ca. 1,5 Wochen (Neuro-Emotionen, Gastritis, innerer Unruhe, Stromgefühl, Übelkeit sowie ein Gefühl der inneren Unsicherheit)
25.05.19 Esc 1,9mg: einzelne Tage mit Neuro-Emotionen, innerer Unruhe, leichter Übelkeit, Unsicherheitsgefühlen, Kopfdruck, Erschöpfung und gereizter Stimmung
15.06.19 Esc 1,7mg: einzelne Tage mit Übelkeit, innere Unruhe, Erschöpfung und Gefühl von Unsicherheit
06.07.19 Esc 1,5mg: einzelne Tage mit Erschöpfung, Gefühle von Unsicherheit und Neuroemotionen; längere Reduktionspause wegen Urlaub
31.08.19 Esc 1,3mg: einzelne Tage mit den typischen Symptomen
21.09.19 Esc 1,1mg: wie immer
12.10.19 Esc 0,9mg: wie immer
02.11.19 Esc 0,7mg: wie immer
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SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave »

Hallo Suisse!

Dreimal darfst du raten 8-)

Wenn du Escitalopram los werden willst, richte dich lieber nach dem Forum als nach deiner Ärztin. Ich erzähl meiner auch nur noch das nötigste um an das Medikament zu kommen.

Den Rest behalte ich für mich, bisher konnte ich nur meinen Hausarzt von der "wahren Natur" der Antidepressivas überzeugen.

Viele Grüße

7th
Vorgeschichte:

[spoil]18.03.1996 Permanente Panikattacke, Grund Drogenkonsum und PTB. Ein halbes Jahr später erhiehlt ich AD und Benzo (Clonazepam). Stabilisiert ca. 1 Jahr später. Absetzversuche des AD führten zu obligatorischen Symptomen. Alle paar Jahre gab es Medikamentenwechsel. Diverse Präparate, ich erinnere mich an Imipramin, Fluoxetin und Clomipramin, letzteres hat mich jahrelang sediert.
2012 Umstieg von Clomipramin auf Citalopram 20 mg. Tagesmüdigkeit verschwindet.
Seit 2012 bin ich Stammgast bei diversen Ärzten. u. a. werde ich ein Jahr wg. Dauer-Augenbrennen gegen Bindehautentzündung behandelt.
2014 Reduktion von 20 mg auf 10 mg nach Gespräch mit dem Betriebsarzt.
2015 Dezember. "Herzschmerzen" EKG etc. Zuvor Brain-Zaps, kaum noch Konzentration, Aggressionen
Energieverlust und Agitiertheit.
2016 Januar. Durchschlafstörung, rasende Gedanken.
2016 Februar. Zusammenbruch im Badezimmer, anschließend Klinik. Nach allen gängigen Untersuchungen lande ich beim Psychosomatiker.
2016 Juli. Tagesklinik. Erhöhung wieder auf Citalopram 20 mg.
2016 August. ADHS Diagnosestellung, Umstellung von Citalopram 20 mg auf Elontril (Bupropion) 150 mg. Zusammenbruch bis zur passiven Suizidalität, stationäre Aufnahme. Nach 2 Wochen zurück auf alte Medikation, dazu Tavor und Atosil (Promethazin)
25.08.16 Schrittweise Erhöhung von Citalopram 20 mg über 30 mg auf 40 mg. Abends Trimipramin Tropfen (jeden Tag ein Tropfen mehr). Schlaf stabilisiert sich erstmalig wieder mit Trimi.
Trimipramin eigenständig bis Januar 2017 tropfenweise ausgeschlichen. Kein Problem. Schlafqualität bleibt erhalten.
20.04.17 Erstmalig Medikinet Adult 5 mg am Morgen. Gesamtzustand bessert sich massiv innerhalb von 3 Tagen.
19.05.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 5 mg am Mittag. Starke Stabilisierung.
26.06.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 10 mg am Mittag. Am Wochenende lasse ich gerne aus. Die Kinder mögen Ace Ventura. Fühle mich nahezu vollständig genesen. Arzt verringert Citalopram von 40 mg auf 20 mg.
04.07.17 Bereits um 8:00 Uhr schwere Erschöpfung
05.07.17 Panikattacken, Durchfall, Agitiertheit, Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Depression, passive Todessehnsucht. Sofort wieder hoch auf 40 mg.
10.07.17 Einigermaßen stabil, aber zutiefst entsetzt.[/spoil]

Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
24.02.19 20 mg (-3,846 %)
suisse
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse »

Hallo 7th,

generell denke ich genauso... Aber ich war so überrascht, dass sie die Tropfen und Feinwaage (Methode) kannte, dass ich ins Grübeln kam.

Vielleicht kann mir hier im Forum jemand erklären, warum der Ansatz mit dem Zwölffingerdarm nicht stimmen kann?

Danke und LG
Anna
[spoil]Ausgangssituation:
- ca. 2008 Beginn AD aufgrund einer Depression, gleichzeitig Psychotherapie (3 Jahre)

Medikation: 
- Escitalopram 10 mg (eindosiert mit 5mg für 5 Tage, dann erhöht auf 10mg)
- Positive Wirkung: Psychisch fühlte ich mich schnell besser (alles war viel erträglicher, nichts konnte mich so schnell umhauen)
- Nebenwirkung: starke Übelkeit über zwei Wochen, Gewichtszunahme (10-12kg), Libidoverlust

Frühere Absetzversuche:
- ca. 2011 erster Absetzversuch (zunächst von 10mg auf 7,5mg für drei Monate mit wenigen Absetzsymptomen; dann auf 5mg reduziert mit starken Symptomen wie Weinattacken, Unruhe, soziale Unsicherheit, zittern etc.); nach Rücksprache mit Ärztin erhöhen auf 10mg (laut Ärztin: Grunderkrankung)
- 2015 zweiter Absetzversuch (gleiche Vorgehensweise, gleicher Verlauf, wieder hochdosiert auf 10mg)

Aktueller Absetzverlauf: Escitalopram 10mg
12.03.18 Escitalopram 7,5mg: 1 Tag Weinattacken und einer erhöhten Infektanfälligkeit
18.06.18 Escitalopram 5mg: ab 15.07.18 starke Übelkeit, Unruhe, zittern, Schweißausbrüche, Panik, Schlafprobleme, Weinattacken, Druck & Ziehen im Kopf
- Ich recherchiere im Internet und stoße auf das Forum... finde mich absolut in den Beschreibungen wieder... mir geht ein Licht auf! Nach Stabilisierung werde ich die 10%-Schritte mittels Wasserlösmethode umsetzen
- Magnesium (08/18) und Krillölkapseln (09/18) probiert, jedoch wegen Magen-Darm-Reaktionen wieder abgesetzt
06.10.18 Esc 4,5mg: in den ersten zwei Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit, an zwei Tagen auch Ängste, dann wieder alles weg
03.11.18 Esc 4,0mg: in den ersten 1,5 Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Nackenschmerzen, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit
01.12.18 Esc 3,6mg: ersten 3 Wochen mit Kopfdruck und Nackenschmerzen, dann Besserung. Am 24.12.18 Einnahme von Vitamin D 5000 -》Trigger (Welle mit Unruhe, Benommenheit, Derealisation, Übelkeit, Ängste, Schlafprobleme etc. für ca. eine Woche)
05.01.19 Esc 3,2mg: an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen und innere Unruhe; an zwei Tagen brain zaps
02.02.19 Esc 2,9mg: häufig gereizt/genervt; an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen, innere Unruhe, Benommenheit und Schwindel
02.03.19 Esc 2,6mg: an manchen Tagen Kreislaufprobleme, Schwindel, Gereiztheit, Nacken-& Muskelschmerzen, innere Unruhe und Ängsten
30.03.19 Esc 2,3mg: an manchen Tagen Innere Unruhe, Übelkeit, Stimmungslabil, Schlappheit, Kopf-& Nackenschmerzen, Schwindel
27.04.19 Esc 2,1mg: wie gewohnt, jedoch mit einer starken Welle getriggert durch familiäre Probleme für ca. 1,5 Wochen (Neuro-Emotionen, Gastritis, innerer Unruhe, Stromgefühl, Übelkeit sowie ein Gefühl der inneren Unsicherheit)
25.05.19 Esc 1,9mg: einzelne Tage mit Neuro-Emotionen, innerer Unruhe, leichter Übelkeit, Unsicherheitsgefühlen, Kopfdruck, Erschöpfung und gereizter Stimmung
15.06.19 Esc 1,7mg: einzelne Tage mit Übelkeit, innere Unruhe, Erschöpfung und Gefühl von Unsicherheit
06.07.19 Esc 1,5mg: einzelne Tage mit Erschöpfung, Gefühle von Unsicherheit und Neuroemotionen; längere Reduktionspause wegen Urlaub
31.08.19 Esc 1,3mg: einzelne Tage mit den typischen Symptomen
21.09.19 Esc 1,1mg: wie immer
12.10.19 Esc 0,9mg: wie immer
02.11.19 Esc 0,7mg: wie immer
23.11.19. Esc 0,5mg: wie immer
17.12.19 Esc 0,0mg:
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ululu »

Hallo Anna,

die Wasserlösmethode funktioniert ja nur mit Tabletten, die sich in Wasser auflösen.
In unserem Magen verdaut Salzsäure. :o
Wie sollen das Tabletten überstehen, die sich sogar in normalen Wasser auflösen.
:?
Ich denke, das war eine Verlegenheitsantwort von deiner Ärztin, weil sie dieser Art abzusetzen etwas entgegensetzen wollte.
:)

LG Ute
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schmidtili
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von schmidtili »

Hallo ihr Lieben,

also erstmal: Ich löse Risperidon 0,5mg Schmelztabletten in Wasser auf und das geht wirklich ruckzuck! Kann sofort mit der Spritze beginnen :)

ich mache mir aber gerade Sorgen, da ich bisher noch im hohen Bereich bin (hab gerade erst angefangen) und wenig Aufgelöstes wegkippe und trotzdem aber optisch das Gefühl habe, ich hätte zu viel weggenommen, weil plötzlich viel weniger Partikel an der Oberfläche rumschwimmen.
Heißt das dann, dass es sich bei mir doch nicht so gut verteilt? :?
Ich gebe mir eigentlich große Mühe langsam aufzuziehen und das Aufziehen in mehrere Schritte zu unterteilen und zwischendurch immer wie verrückt umzurühren.
Oder sollte ich mich nach der Anzahl der Partikel nicht so richten, weil das eher die Ummantelung der Tablette betrifft (habe Schmelztabletten) und sich der Wirkstoff trotzdem gut verteilt, auch wenn es die Partikel nicht tun? Oder kann man bei einer Schmelztablette gar nicht von einer Ummantelung sprechen und die Partikel sind doch reiner Wirkstoff?
Aber ihr vom Team sagt ja, das sei schon ne verlässliche Methode oder? :?
Tut mir Leid, wenn ich dauernd nachfrage, ich bin einfach verunsichert...

Liebe Grüße
schmidtili
Ab dem 26. April 2018 kein Duloxeti mehr. Bin glaube ich von 8mg auf 0 gegangen.
Hatte die 8 Monate vorher ausgeschlichen, aber in einem zu schnellen rhythmus:
Erst 60-30-60, dann 60-30-30, dann 30... usw.

Hatte schon in den letzten Wochen oft das Gefühl, dass ich super erschöpft im Kopf bin, Musik wurde unangenehm, Pieksen überall am Körper bzw. wahnsinniger Juckreiz.

Am 25. Mai habe ich eine fette Entgiftungskur auch noch angefangen (Verdacht Borreliose) und zwei Tage später kam der Zusammenbruch: Wahnsinnige Kopfschmerzen, Überreizung, GGefühl von Unaushaltbarkeit, Geräusche lösen Panik aus, totale Erschöpfung, allgemein reizempfindlich, weinerlich, ängstlich.

Anfang Juli weil Verdacht auf Psychose meines Arztes folgendes eindosiert:
Duloxetin 30 mg morgens
1mg Risperidon abends
Da die Nebenwirkungen von beiden zu krass waren (Ohnmacht, Migräne, Tinnitus usw.), sollte ich Duloxetin nach 2 Wochen wieder lassen.
Seit Risperidon kann ich mich wieder konzentrieren ohne starke Kopfschmerzen zu bekommen und kann Geräusche etwas besser tolerieren.
Risperidon hatte ich nach 2,5 Wochen einmal (für die Untersuchung im Krankenhaus) für 6 Tage abgesetzt, das ging aber nach nicht gut, deswegen nehme ich es jetzt wieder.

4. Juli 2018 morgens und abends jeweils 0,5mg Risperidon
17.Oktober 2018 morgens uns abends jeweils 0,46mg (-8%)
6. November 2018 morgens und abends jeweils 0,43mg (-6%)
19. November 2018 morgens und abends jeweils 0,4mg (-8%)
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ululu »

Hallo Schmidtili,

so, wie du dein Vorgehen beschreibst, brauchst du dir denke ich keine Sorgen machen.
:hug:

Die Wasserlösmethode wird hier und auch in internationalen Foren erfolgreich angewandt.

Auch eine Schmelztablette hat Füllstoffe, die durchaus als Partikel ausfallen können. Wenn du gut rührst, dürfte das aber unproblematisch sein.

LG Ute
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Amende »

Hallo alle zusammen,
bin grade etwas verunsichert und bitte Euch um Hilfe.
Habe lange Zeit mit der Wasserlösmeth. abgesetzt. Nun musste vor 14 Tagen ein Zahn raus und weil ich vermeiden wollte, dass das Zeug in die Wunde kommt hab ich wieder gewogen. Gestern wieder auf Wasserlösm. umgestiegen und heute einen grauenhaften Tag gehabt. Kann es sein, dass das im Wasser gelöste Mirtazapin anders wirkt?
Bin bei 6,7 mg Mirtazapin gewogen und mit Wasserlösm. bei 6,75 mg.
Ich rechne 6,75 x20÷ 15 = 9, ziehe 20 ml auf und löse darin 15 mg Mirtazapin, davon verwerfe ich 11 ml und 9ml trinke ich. Aufziehen immer mit gut umrühren.
Ist doch richtig oder bin ich total neben der Spur???
Kann mir mein heutiges Befinden nicht erklären??
Bitte nicht lachen und allen einen schönen Abend
Amende
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
Sofort nach Entlassung auf 7,5 mg gegangen - problemlos. Dann langsam runter dosiert.
Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
Aktuell:
seit Juni 2017 auf 3,75 mg Mirtazapin geblieben
seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
23:00 - 5mg/ 1:00 - 2,5mg/ oft noch 4:00 - 2,5 m
19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
30.03.18- 7,5 mg Mirta /5 mg Zolpi.relativ guter Schlaf, kaum noch Symptome
01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
In Absprache mit Psychiater am
30.04.18- aufdosiert, jetzt 8,8 mg Mirta/ Zolpi unverändert 5mg, Brennende Hitze im Oberkörper und den Armen nun täglich, dazu Unruhe und Angst
01.06.18 Mirta reduziert auf 8,1mg/Zolpi weiter 5mg keine Probleme. Es ging mir richtig gut.
01.07.18 Mirta reduziert auf 7,7mg/ 5mg Zolpi
weiterhin alles gut, kaum Symptome
27.07.18 Mirta reduziert auf 7,5mg/5mg Zolpi
nach 2 Tagen starkes Brennen im Oberkörper,Schwitzen Unruhe und Gereiztheit bes.am Morgen und Vormittag.
Vom 27.07. bis 09.09.18 bei 7,5mg Mirta. und zum schlafen 5mg Zolpi. konstant geblieben. Zwei Wochen fast symptomfrei nur beim Versuch ohne Zolpi zu schlafen häufiges Hochschrecken.
10.09. 7,1mg Mirta/ 5mg Zolpi - starke , schmerzhafte Nackenverspannungen, sonst ok, Brennen im Oberkörper hat sich auf Hände und Unterarme reduziert aber nur noch mäßig.
24.10.18 - 6,7mg Mirta/5mg Zolpidem, da morgens wieder schlimmes Brennen im Oberkörper und Unruhe wieder 0,1mg Mirta drauf
04.11.18 - 6,8mg Mirta/5mg Zolpidem
Die morgentliche Unruhe und das Brennen ist noch da, nicht mehr so stark und verschwindet gegen 11:00 Uhr.
Neu dazu gekommen - Herzrythmusstörungen dagegen 400mg Magnesium hat gut geholfen.
03.12.18 - 6,6 mg Mirta/5mg Zolpidem Herzrythmusstörungen weg. Brennen immer wieder mal in unterschiedlicher Stärke.
PAUSE
27.02.19 - 6,8 mg Mirta/5mg Zolpidem
wieder aufdosiert, weil die Symptome zu heftig waren.
Jetzt Pause zum stabilisieren.
01.05.19 6,5mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.06.19 6,3mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.07.19 6mg Mirta/5mg Zolpidem (ab 07.07. unruhig, ängstl., Bauchschmerz)
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ululu »

Hallo Amende,

deine Rechnung stimmt auf jeden Fall, daran liegt es wohl nicht.

Es ist möglich, dass das Hin und Herspringen um 0,05 mg dir nicht bekommen ist.
Anders wirkt das Mirta eigentlich nicht, wenn es aufgelöst ist, höchstens schneller, weil der Auflöseprozess im Körper nicht mehr erfolgen muss.

Hin und wieder kommt es aber vor, dass Betroffene bei einer Umstellung sehr sensibel reagieren.

Das sollte sich aber schnell wieder legen, wenn du jetzt bei einem Verfahren bleibst.

LG Ute
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von suisse »

Hallo Amende,

als ich auf die Wasserlösmethode umgestellt habe, hatte ich auch kurzzeitig Probleme. Es kann also mit dem Wechsel zu tun haben.
Bei mir ging es ca. 1 Woche.

Drücke die Daumen, dass du es bald überstanden hast.

LG Anna
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- ca. 2008 Beginn AD aufgrund einer Depression, gleichzeitig Psychotherapie (3 Jahre)

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- Escitalopram 10 mg (eindosiert mit 5mg für 5 Tage, dann erhöht auf 10mg)
- Positive Wirkung: Psychisch fühlte ich mich schnell besser (alles war viel erträglicher, nichts konnte mich so schnell umhauen)
- Nebenwirkung: starke Übelkeit über zwei Wochen, Gewichtszunahme (10-12kg), Libidoverlust

Frühere Absetzversuche:
- ca. 2011 erster Absetzversuch (zunächst von 10mg auf 7,5mg für drei Monate mit wenigen Absetzsymptomen; dann auf 5mg reduziert mit starken Symptomen wie Weinattacken, Unruhe, soziale Unsicherheit, zittern etc.); nach Rücksprache mit Ärztin erhöhen auf 10mg (laut Ärztin: Grunderkrankung)
- 2015 zweiter Absetzversuch (gleiche Vorgehensweise, gleicher Verlauf, wieder hochdosiert auf 10mg)

Aktueller Absetzverlauf: Escitalopram 10mg
12.03.18 Escitalopram 7,5mg: 1 Tag Weinattacken und einer erhöhten Infektanfälligkeit
18.06.18 Escitalopram 5mg: ab 15.07.18 starke Übelkeit, Unruhe, zittern, Schweißausbrüche, Panik, Schlafprobleme, Weinattacken, Druck & Ziehen im Kopf
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- Magnesium (08/18) und Krillölkapseln (09/18) probiert, jedoch wegen Magen-Darm-Reaktionen wieder abgesetzt
06.10.18 Esc 4,5mg: in den ersten zwei Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit, an zwei Tagen auch Ängste, dann wieder alles weg
03.11.18 Esc 4,0mg: in den ersten 1,5 Wochen Symptome wie Druck im Kopf, Nackenschmerzen, Unruhe, Schlafprobleme, Benommenheitsgefühl, leichte Übelkeit
01.12.18 Esc 3,6mg: ersten 3 Wochen mit Kopfdruck und Nackenschmerzen, dann Besserung. Am 24.12.18 Einnahme von Vitamin D 5000 -》Trigger (Welle mit Unruhe, Benommenheit, Derealisation, Übelkeit, Ängste, Schlafprobleme etc. für ca. eine Woche)
05.01.19 Esc 3,2mg: an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen und innere Unruhe; an zwei Tagen brain zaps
02.02.19 Esc 2,9mg: häufig gereizt/genervt; an manchen Tagen Druck im Kopf, Nackenschmerzen, innere Unruhe, Benommenheit und Schwindel
02.03.19 Esc 2,6mg: an manchen Tagen Kreislaufprobleme, Schwindel, Gereiztheit, Nacken-& Muskelschmerzen, innere Unruhe und Ängsten
30.03.19 Esc 2,3mg: an manchen Tagen Innere Unruhe, Übelkeit, Stimmungslabil, Schlappheit, Kopf-& Nackenschmerzen, Schwindel
27.04.19 Esc 2,1mg: wie gewohnt, jedoch mit einer starken Welle getriggert durch familiäre Probleme für ca. 1,5 Wochen (Neuro-Emotionen, Gastritis, innerer Unruhe, Stromgefühl, Übelkeit sowie ein Gefühl der inneren Unsicherheit)
25.05.19 Esc 1,9mg: einzelne Tage mit Neuro-Emotionen, innerer Unruhe, leichter Übelkeit, Unsicherheitsgefühlen, Kopfdruck, Erschöpfung und gereizter Stimmung
15.06.19 Esc 1,7mg: einzelne Tage mit Übelkeit, innere Unruhe, Erschöpfung und Gefühl von Unsicherheit
06.07.19 Esc 1,5mg: einzelne Tage mit Erschöpfung, Gefühle von Unsicherheit und Neuroemotionen; längere Reduktionspause wegen Urlaub
31.08.19 Esc 1,3mg: einzelne Tage mit den typischen Symptomen
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Amende »

Hallo liebe Anna,
vielen lieben Dank für Deine Nachricht, das baut mich wenigstens etwas auf.
Schönes Wochenende wünsche ich Dir
Amende
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
Sofort nach Entlassung auf 7,5 mg gegangen - problemlos. Dann langsam runter dosiert.
Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
Aktuell:
seit Juni 2017 auf 3,75 mg Mirtazapin geblieben
seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
23:00 - 5mg/ 1:00 - 2,5mg/ oft noch 4:00 - 2,5 m
19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
30.03.18- 7,5 mg Mirta /5 mg Zolpi.relativ guter Schlaf, kaum noch Symptome
01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
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01.06.18 Mirta reduziert auf 8,1mg/Zolpi weiter 5mg keine Probleme. Es ging mir richtig gut.
01.07.18 Mirta reduziert auf 7,7mg/ 5mg Zolpi
weiterhin alles gut, kaum Symptome
27.07.18 Mirta reduziert auf 7,5mg/5mg Zolpi
nach 2 Tagen starkes Brennen im Oberkörper,Schwitzen Unruhe und Gereiztheit bes.am Morgen und Vormittag.
Vom 27.07. bis 09.09.18 bei 7,5mg Mirta. und zum schlafen 5mg Zolpi. konstant geblieben. Zwei Wochen fast symptomfrei nur beim Versuch ohne Zolpi zu schlafen häufiges Hochschrecken.
10.09. 7,1mg Mirta/ 5mg Zolpi - starke , schmerzhafte Nackenverspannungen, sonst ok, Brennen im Oberkörper hat sich auf Hände und Unterarme reduziert aber nur noch mäßig.
24.10.18 - 6,7mg Mirta/5mg Zolpidem, da morgens wieder schlimmes Brennen im Oberkörper und Unruhe wieder 0,1mg Mirta drauf
04.11.18 - 6,8mg Mirta/5mg Zolpidem
Die morgentliche Unruhe und das Brennen ist noch da, nicht mehr so stark und verschwindet gegen 11:00 Uhr.
Neu dazu gekommen - Herzrythmusstörungen dagegen 400mg Magnesium hat gut geholfen.
03.12.18 - 6,6 mg Mirta/5mg Zolpidem Herzrythmusstörungen weg. Brennen immer wieder mal in unterschiedlicher Stärke.
PAUSE
27.02.19 - 6,8 mg Mirta/5mg Zolpidem
wieder aufdosiert, weil die Symptome zu heftig waren.
Jetzt Pause zum stabilisieren.
01.05.19 6,5mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.06.19 6,3mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.07.19 6mg Mirta/5mg Zolpidem (ab 07.07. unruhig, ängstl., Bauchschmerz)
Amende
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Amende »

Liebe Ute,
ich danke Dir für Deine Antwort. Ist doch fast unglaublich, dass das Zeug bei solchen Kleinstmengen solche Befindlichkeiten auslöst. Werde jetzt bei 9 ml bleiben und hoffen, dass ich mich schnell stabilisieren kann. Ich hab wirklich an meinem Denkvermögen gezweifelt.
LG Amende
Diazepam und Zolpidementzug in 21 Tagen im März 2016 in Klinik- problemlos.
Ersatzmedikament 15 mg Mirtazapin.
Sofort nach Entlassung auf 7,5 mg gegangen - problemlos. Dann langsam runter dosiert.
Wegen massiver Schlaflosigkeit., Angst und Panikstörung wieder Zolpidem am Abend seit Juni 2016
Aktuell:
seit Juni 2017 auf 3,75 mg Mirtazapin geblieben
seit Mai 2015 Zolpidem zunächst 5 mg nur ,seit Febr.2018 2 oder 3 mal pro Nacht ca.
23:00 - 5mg/ 1:00 - 2,5mg/ oft noch 4:00 - 2,5 m
19.03.18 - 23:00- 7,5 mg /3:00 - 2,4 mg Zolpidem
25.03.18 Mirtazapin aufdosiert auf 7,5mg plus 5mg Zolpidem. Hitzeempfindung im Oberkörper und Arme.
30.03.18- 7,5 mg Mirta /5 mg Zolpi.relativ guter Schlaf, kaum noch Symptome
01.04.18 -7,5 Mirta /5 mg Zolpi. starkes Schwitzen nach dem Aufwachen, Hitzegefühl im Oberkörper, Unruhe den ganzen Tag
03.04.18- 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi. ganz schlimmes Brennen im Oberkörper, und den Armen, Panik
04.04.18-7,5 Mirta/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Benommenheit, Angst
05.04.18- 7mg Mirt/5mg Zolpi. Brennen, Zittern, Angst
06.04.18- 5,5mg Mirta/5mg Zolpi. relativ gut
11.04.18- 3, 75mg Mirta/5mg Zolpi.
19.04.18- 3,75mg Mirta/5mg Zolpi. Seit 4 Tagen kein Schlaf mehr, mehrfaches schlimmes Erschrecken vor Einschlafen, Reizbarkeit bis aufflackernde Agressivität
20.04.18 - wieder auf 5mg Mirta/5mg. Zolpi
25.04.18 - 7,5 mg Mirta/5mg Zolpi immer noch dieses Brennen im Oberkörper, am Tag heftige Unruhe und Angst.
In Absprache mit Psychiater am
30.04.18- aufdosiert, jetzt 8,8 mg Mirta/ Zolpi unverändert 5mg, Brennende Hitze im Oberkörper und den Armen nun täglich, dazu Unruhe und Angst
01.06.18 Mirta reduziert auf 8,1mg/Zolpi weiter 5mg keine Probleme. Es ging mir richtig gut.
01.07.18 Mirta reduziert auf 7,7mg/ 5mg Zolpi
weiterhin alles gut, kaum Symptome
27.07.18 Mirta reduziert auf 7,5mg/5mg Zolpi
nach 2 Tagen starkes Brennen im Oberkörper,Schwitzen Unruhe und Gereiztheit bes.am Morgen und Vormittag.
Vom 27.07. bis 09.09.18 bei 7,5mg Mirta. und zum schlafen 5mg Zolpi. konstant geblieben. Zwei Wochen fast symptomfrei nur beim Versuch ohne Zolpi zu schlafen häufiges Hochschrecken.
10.09. 7,1mg Mirta/ 5mg Zolpi - starke , schmerzhafte Nackenverspannungen, sonst ok, Brennen im Oberkörper hat sich auf Hände und Unterarme reduziert aber nur noch mäßig.
24.10.18 - 6,7mg Mirta/5mg Zolpidem, da morgens wieder schlimmes Brennen im Oberkörper und Unruhe wieder 0,1mg Mirta drauf
04.11.18 - 6,8mg Mirta/5mg Zolpidem
Die morgentliche Unruhe und das Brennen ist noch da, nicht mehr so stark und verschwindet gegen 11:00 Uhr.
Neu dazu gekommen - Herzrythmusstörungen dagegen 400mg Magnesium hat gut geholfen.
03.12.18 - 6,6 mg Mirta/5mg Zolpidem Herzrythmusstörungen weg. Brennen immer wieder mal in unterschiedlicher Stärke.
PAUSE
27.02.19 - 6,8 mg Mirta/5mg Zolpidem
wieder aufdosiert, weil die Symptome zu heftig waren.
Jetzt Pause zum stabilisieren.
01.05.19 6,5mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.06.19 6,3mg Mirta/5mg Zolpidem keine Symptome
01.07.19 6mg Mirta/5mg Zolpidem (ab 07.07. unruhig, ängstl., Bauchschmerz)
Merlin2019

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Merlin2019 »

Hallo,

Ich nutze die Wasserlösmethode bei meinem Amisulprid von der Firma AAA ( Generika).
Ich habe so von 200 mg auf 195 mg reduziert,und zwar so:

Ich habe 50 mg Tabletten, davon nehme ich 3 Stück (150 mg). Die 4. Tablette wird in 20 ml lauwarmen Wasser mit dem Mörser zerstoßen,dann kommen die restlichen 30 ml Wasser hinzu. Ich lasse das Wasser mindestens 30-40 Minuten wirken.
Nach ca. 40 Minuten ist oft,aber nicht immer fast alles aufgelöst,doch manchmal ( wenn ich vorher nicht den Mörser nutze) bleiben Mini- Krümel.
Zum Schluss gut rühren und die erforderliche Menge rausziehen.

Grüße Merlin
Antworten