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Wir peilen einen Zeitraum von circa 8 Wochen an (ein Enddatum wird noch bekannt gegeben).
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Neu-Interessierte finden alle wichtigen Infos rund ums Absetzen gut verständlich erklärt im öffentlich zugänglichen Teil des Forum.
Hier viewtopic.php?f=35&t=16516 findet ihr Antworten auf die wichtigsten Fragen und links zu weiterführenden Erläuterungen.

Die Teams des ADFD




Wer benutzt die Wasserlösemethode? / Erfahrungen mit der Wasserlösemethode

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 15826
Registriert: 11.01.2015 13:50

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Murmeline »

Schau mal, Anna: im Thread zur Wasserlösemethode gibt's dazu einen Beitrag:
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?p=93617#p93617

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Guglhupf
Beiträge: 797
Registriert: 23.07.2017 14:26

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Guglhupf »

Hallo Murmeline

vielen Dank - man ist das kompliziert :vomit:

Ich glaub ich bleib einfach Zuhause und mach mir ein schönes Wochenende :party2: :D
Meine Signatur
[spoil] 2007 - erstmalig nach zahlreichen Panikattacken Citalopram genommen. Eingeschlichen in 5mg Schritten bis 10mg. Nach etwa 4 Monaten relativ rasch abgesetzt ohne NW
2011 - nach vermehrten Angstphasen wieder eingeschlichen, diesmal aber Escitalopram in 5mg Schritten bis 20mg
Okt. 2013 - von heute auf morgen aufgehört - Symptome: anhaltende Panikattacken, ÜW in KH, nach Anraten der Ärzte Escitalopram wieder eingeschlichen auf 15mg
2016 - Zustand stabil, 2. Absetzversuch wieder viel zu schnell - Folge: erneut heftige Entzugserscheinungen, wieder eingeschlichen auf 15mg
April 2017 - Reduktion auf 10mg
Mai 2017 - Reduktion auf 5mg
Juli 2017 - Reduktionsversuch auf 2,5mg - Absetzerscheinungen: Zwangsgedanken, starke innere Unruhe, andauernde Anspannung, dauerhaft erhöhter Puls, Zittern, keine Möglichkeit zur Ruhe zu kommen Verdauungsprobleme, sehr belastendes Gedankenkreisen, innere Unruhe
nach Anmeldung im Forum Dosiserhöhung auf 5mg - zwei Tage darauf NW weg
August 2017: 5mg nach 3 Wochen NW wie Ein- und Durchschlafstörungen, sehr lebhafte Träume, vermehrte Zuckungen vor dem Einschlafen, Gedankenkreisen, verspannter Nacken, Unruhe, Nervosität, ab und an leichte Panikattacken
26.8.17 - Reduktion auf 4,5mg klare Gedanken erst gegen Nachmittag möglich, vormittags spürbare Ausschüttung von Cortisol - Neigung zu Panikattacken
27.9.17 - Reduktion auf 4,1mg
6.11.17 - Reduktion auf 3,6mg schon ab Tag 2 nach Reduktion sehr starke Symptome, Herzrasen, Angstphasen, daher wieder Dosiserhöhung
9.11.17 - hoch auf 4,1mgStabilisierung der Symptome
18.11.17 - Reduktion auf 3,8mg ab Woche 3 lebhafte Träume, Zuckungen vor Einschlafen nur noch selten und leichter, noch immer starke innere Unruhe, Gefühl von "Nebel" aus belastenden Gedanken, gegen Abend klarere Gedanken möglich, ab Woche 4 zunehmend körperliche Symptome wie Verdauungsprobleme (starke Blähungen, weicher Stuhl, viel Luft in Magen-Darmbereich), auf sämtliche Symptome folgt immer sehr ängstliche Reaktion mit Neigung zu Panikattacken - irrationale Beurteilung von Symptomen
1.12.17 - Reduktion auf 3,6mg starke Muskelverspannungen im Schulter-/Nackenbereich, verkrampfte Kiefermuskulatur, dauerhafte Anspannung und innere Unruhe, erst gegen Woche 5 Besserung der NW
28.1.18 - Reduktion auf 3,3mg Bis Woche 2 keine NW, ab Woche 3 überwiegend Verdauungsbeschwerden mit vermehrt Blähungen und Aufstoßen (Verdauungstrakt reagiert empfindlicher auf zB Kohlensäure und Laktose), phasenweise innere Unruhe, einzelne leichte PAs, Menstruation verschlimmert Symptome, phasenweise aggressiver auf Mitmenschen, ab Woche 5 Stabilisierung
9.3.18 - Reduktion auf 3mg ab Woche 3 Verdauungstrakt reagiert empfindlicher auf zB Kohlensäure und Laktose, einzelne leichte PA lassen sich mit Meditation und achtsamen Atmen gut in Griff bekommen, Menstruation verschlimmert Symptome, phasenweise aggressiver auf Mitmenschen, ab Woche 5 Stabilisierung und kaum noch NW
19.5.18 - Reduktion auf 2,7mg
8.8.18 - Reduktion auf 2,5mg
4.10.18 - Wieder hoch auf 2,7mg
Absetzpause
14.11.19 - Reduktion auf 2,5mg
21.11.19 - nach Angstnebel wieder rauf auf 2,7mg :cry:
[/spoil]
- bei Bedarf Magnesium
- Passionsblumentee zur Milderung entzugsbedingter NW
- Mönchspfeffer
- reines Lavendelöl

"Der Optimist hat nicht weniger oft unrecht als der Pessimist, aber er lebt froher."

Pferdemami
Beiträge: 15
Registriert: 02.10.2017 15:47

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Pferdemami »

Hallo, ich würde mich auch für die Methode interessieren. Wie ist das mit diazepam in Tropfenform. Würde das auch gehen wenn ich in den niedrugdosisbereich komme?
:shock:
Burn out seit August 2017
Venflafaxin 75 mg seit, 7 Jahren
August bis September Bromazepam 6mg, versuch kalt zu entziehen, dann tavor 0.5"mg, tageshöchstdosis 1.5 mg
Erster Absetzverssuch mit melperon, NW Fieber, Durchfall, Husten, sofortiges Absetzen
Aktuell auschleichversuch mit diazepam. Aktuell bei 10 Tropfen.

Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 15826
Registriert: 11.01.2015 13:50

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Murmeline »

Hallo Pferdemami,

hier ist der ausführliche Link zur Erklärung der Wasserlösemethode: http://adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=10923
Oben steht gleich der Hinweis, dass es bei Diazepam nicht wirklich gut möglich ist - siehe auch die verschiedenen Beitrag im ganzen Thread.
Diazepamtropfen gibt es in 0,5mg und 0,3mg - damit kann schon kleine Schritte machen, ohne die Wasserlösemethode zu nutzen.

Grüße, Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

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Chiara
Beiträge: 66
Registriert: 29.09.2017 23:36

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Chiara »

Hallo!

Ich habe heute mit der Wiedereinnahme von 0,5 mg Fluoxetin mit der Wasserlösemethode angefangen. Die Tablette ließ sich gut im Wasser auflösen. Vorher habe ich sie allerdigs zwischen zwei Löffeln zerdrückt. Während des Rührens habe ich mir die entsprechende Menge mit der Spritze eingezogen. Meine Rechnung für die Einnahme von 0,5 mg: eine 10 mg Tablette auf 100 ml Wasser aufgelöst. Von dieser Flüssigkeit habe ich mir 0,5 ml mit der Spritze aufgezogen und den Rest (90,5 ml) der "Brühe" weggeschüttet.

Ich denke, das funktioniert gut.

LG,
CHIARA
Grund für die Einnahme von ADs lt. Ärztin: leichte Depression und leichte Angststörung mit phsychosomatischen Beschwerden, wie Schwindel, Zittern, Schluckbeschwerden, Magenschmerzen u.a.

seit ca. 2011 in Phsychotherapie. Diagnose lt. Psychologe: Anpassungsstörung

Sonstige Medikation: seit ca. 20 Jahren Eferox 50 und 75 im Wechsel wg. Schilddrüsenknötchen

2015 - Progesteronmangel nachgewiesen

ADs: (ca. Angaben)
Mai 2010 - Anf. 2013 Venlafaxin (Dosierung zw. 75mg und 150 mg) Nebenwirkungen nicht gut aushaltbar (Dr. hat mich das viel zu lange nehmen lassen)
Absetzversuch misslungen

März 2013 - Jan. 2015
Fliegender Wechsel Sertralin mittl. Dosierung (auch nicht gut vertragen) seitdem Ohrgeräusche
Absetzversuch über 3-4 Monate misslungen

Juni 2014
Opipramol zw. 50 und 100 mg und planzl. Präparat Sedariston, haben keine Besserung gebracht (vllt. weil ich noch unter Absetzsymptomen litt?)

Okt. - Dez. 2014 Citalopram

Dez. 2014 - Jan. 2015
Sertralin (fragt man sich, warum sie mir das Sertralin erneut gab!?)

Jan. 2015 - Mai 2015
Escitalopram 10 mg (besser vertragen, aber 5 kg zugenommen). Absetzversuch über kurze Zeit misslungen.

Frühjahr 2015 bis 11.10.2017
Fluoxetin (Dosierung 40mg max. für 1 Monat, dann zw. 15mg/20mg und 35mg ausprobiert) Medik. auch nicht gut vertragen
Fluoxetin fand ich mit am schlimmsten von den NW

FLUOXETIN Ausschleichen
06.01.2017 - 01.02.2017 25 mg (4 Wochen)
02.02.2017 - 15.03.2017 20 mg (6 Wochen)
16.03.2017 - 30.03.2017 15 mg (2 Wochen)
31.03.2017 - 02.05.2017 10 mg (4 Wochen)
03.05.2017 - 24.05.2017 5 mg (3 Wochen)

Ich weiß jetzt, dass es viel zu schnell war

25.05.2017 - 04.08.2017 0 mg

05.08.2017 - 14.09.2017 Wiedereinnahme 5 mg
seit 15.09.2017 von 5 mg auf 0 mg abgesetzt Absetzsymptome: Schwindel, hoher Puls (107), Herzstolpern, Schlafstörung, HWS-Probleme (Nackenschmerzen Kopfschmerzen mit Erbrechen), tagsüber niedergedrückt (aufgrund der Symptomatik?), Ohrgeräusche, die mal lauter, mal weniger laut sind, Parästhesien an Händen, Armen und im Gesicht (Betäubungsgefühl/Kribbeln/Gefühl von Wärme), Ausbleiben der Menstruation (bisher 1 + 2. + 3. Zyklus)

07.10.2017 - Wiedereindosierung von 0,5 mg
08.10.2017 - Wiedereindosierung von 0,2 mg da 0,5 nicht vertagen
11.10.2017 - 0 mg (Wiedereindosierung abgebrochen,
da gar nicht mehr vertragen - Schwindel mehr als sonst, Ohrengräusche stärker)

Sonstige Medikation seit 29.2.18:
Progesteroncreme 2%

Murmeline
Moderatorenteam
Beiträge: 15826
Registriert: 11.01.2015 13:50

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Murmeline »

Hallo Chiara,

wenn du 10 mg in 100 ml auflöst, dann entspricht 1 mg 10 ml und 0,5 mg entsprechen 5 ml. Du müsstest 5 ml abziehen / einnehmen und 95 ml entsorgen. Hast du dich vertippt? Oder denke ich verquer :?

Grüße Murmeline
Erfahrung mit Psychopharmaka (Citalopram, langjährig Venlafaxin und kurzzeitig Quetiapin), seit Sommer 2012 abgesetzt
Hinweis: Das Team sorgt für die Rahmenbedingungen im Forum und organisiert den Austausch. Ansonsten sind wir selbst Betroffene und geben vor allem Erfahrungswerte weiter, die sich aus unserer eigenen Geschichte und aus Erfahrungen anderer ergeben haben.

Dein Behandler nimmt Absetzproblematik nicht ernst? Das geht anderen auch so, siehe hier
Einer Deiner Ärzte erkennt Probleme mit Psychopharmaka an? Dann berichte doch hier

Chiara
Beiträge: 66
Registriert: 29.09.2017 23:36

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Chiara »

Hallo Murmeline. Ja, genau. Hatte mich vertippt :)
Grüße
Chiara
Grund für die Einnahme von ADs lt. Ärztin: leichte Depression und leichte Angststörung mit phsychosomatischen Beschwerden, wie Schwindel, Zittern, Schluckbeschwerden, Magenschmerzen u.a.

seit ca. 2011 in Phsychotherapie. Diagnose lt. Psychologe: Anpassungsstörung

Sonstige Medikation: seit ca. 20 Jahren Eferox 50 und 75 im Wechsel wg. Schilddrüsenknötchen

2015 - Progesteronmangel nachgewiesen

ADs: (ca. Angaben)
Mai 2010 - Anf. 2013 Venlafaxin (Dosierung zw. 75mg und 150 mg) Nebenwirkungen nicht gut aushaltbar (Dr. hat mich das viel zu lange nehmen lassen)
Absetzversuch misslungen

März 2013 - Jan. 2015
Fliegender Wechsel Sertralin mittl. Dosierung (auch nicht gut vertragen) seitdem Ohrgeräusche
Absetzversuch über 3-4 Monate misslungen

Juni 2014
Opipramol zw. 50 und 100 mg und planzl. Präparat Sedariston, haben keine Besserung gebracht (vllt. weil ich noch unter Absetzsymptomen litt?)

Okt. - Dez. 2014 Citalopram

Dez. 2014 - Jan. 2015
Sertralin (fragt man sich, warum sie mir das Sertralin erneut gab!?)

Jan. 2015 - Mai 2015
Escitalopram 10 mg (besser vertragen, aber 5 kg zugenommen). Absetzversuch über kurze Zeit misslungen.

Frühjahr 2015 bis 11.10.2017
Fluoxetin (Dosierung 40mg max. für 1 Monat, dann zw. 15mg/20mg und 35mg ausprobiert) Medik. auch nicht gut vertragen
Fluoxetin fand ich mit am schlimmsten von den NW

FLUOXETIN Ausschleichen
06.01.2017 - 01.02.2017 25 mg (4 Wochen)
02.02.2017 - 15.03.2017 20 mg (6 Wochen)
16.03.2017 - 30.03.2017 15 mg (2 Wochen)
31.03.2017 - 02.05.2017 10 mg (4 Wochen)
03.05.2017 - 24.05.2017 5 mg (3 Wochen)

Ich weiß jetzt, dass es viel zu schnell war

25.05.2017 - 04.08.2017 0 mg

05.08.2017 - 14.09.2017 Wiedereinnahme 5 mg
seit 15.09.2017 von 5 mg auf 0 mg abgesetzt Absetzsymptome: Schwindel, hoher Puls (107), Herzstolpern, Schlafstörung, HWS-Probleme (Nackenschmerzen Kopfschmerzen mit Erbrechen), tagsüber niedergedrückt (aufgrund der Symptomatik?), Ohrgeräusche, die mal lauter, mal weniger laut sind, Parästhesien an Händen, Armen und im Gesicht (Betäubungsgefühl/Kribbeln/Gefühl von Wärme), Ausbleiben der Menstruation (bisher 1 + 2. + 3. Zyklus)

07.10.2017 - Wiedereindosierung von 0,5 mg
08.10.2017 - Wiedereindosierung von 0,2 mg da 0,5 nicht vertagen
11.10.2017 - 0 mg (Wiedereindosierung abgebrochen,
da gar nicht mehr vertragen - Schwindel mehr als sonst, Ohrengräusche stärker)

Sonstige Medikation seit 29.2.18:
Progesteroncreme 2%

alexej
Beiträge: 7
Registriert: 13.05.2017 10:23

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von alexej »

Hallo, ich benutze die Wasserlösemethode mit Mirtazapin von Aurobindo, nach 15 Minuten ist die Tablette voll ausgelöst.
Ich reduziere 0,15 mg jede zweite Woche. Bis 10,5 mg ging alles im Grenzen, aber ab 10,3 habe ich Probleme bekommen.
Ich hoffe diese Beitrag kann von Hilfe sein.
Alexej
22.1.16 Nervenzusammenbruch: Schlaflosigkeit und dadurch Appetitverlust, Traurigkeit, wiederkehrende Gedanken (über Probleme)
7.2.16 Plötzliche Genesung
15.2.16 Verschlechterung: Schlafstörungen, Appetitverlust und Traurigkeit
22.3.16 15 mg Mirtazapin in der Psychosomatischen Tages Klinik: Sehstörungen, extreme Müdigkeit, langsames Denken, Gefühlsabstumpfung, Benommenheit, Hungerattacken
1.4.16 30 mg M.: Müdigkeit, inneres Zittern in den Beinen, Gefühlsabstumpfung, Tinnitus, Hoffnungslosigkeit, Traurigkeit, abnormales Denken, Hungerattacken
16.6.16 45 mg M.: extreme Unruhe, Schlaflosigkeit, Kopf wie in Watte gepackt, Tinnitus, inneres Zitter im ganzen Körper, Hungerattacken
17.6.16 30 mg M.
7.16 15 mg M.: Reduktion von 30 mg auf 15 mg: Albträume, extreme innere Unruhe, chaotisches Denken, abnormale Gedanken, starke Unwohlsein, inneres Zitter in den Beinen, Traurigkeit (Das ganze hat Monate gedauert)
9.16 Von 15 mg auf 14,5 mg Albträume, extreme innere Unruhe, chaotisches Denken, abnormale Gedanken, starke Unwohlsein, inneres Zitter in den Beinen, Traurigkeit
10.16 Von 14,5 auf 14 Symptome bleiben Gleich
11.16 Von 14 mg auf 13,5 mg
12.16 Von 13,5 mg auf 13 mg
2.17 Von 13 mg auf 12 mg
3.17 Von 12 mg auf 11,5 mg Plötzliche Besserung alle Symptome( ich fühlte mich fast zwei Wochen Gesund)
4..17 Von 11,5 auf 7,5 Alle Symptome wieder da.
4.16 7,5 mg M. und Johanniskraut 450 mg:extrem Aktiv und Aggressiv ( Johanniskraut schnell abgesetzt)
13.05.17 11,5 mg M.: Intensive Träume, abnormale Gedanken (zwei bis drei mal am Tag), starke Unwohlsein, leichte Traurigkeit, Tinnitus (Momentan ziemlich Leise), Selbstmord Impulse (erst seit einige Tage)
30.05.17 11,5 mg M. :Unwohlsein, Benommenheit, Tinnitus (Momentan Leise), Selbstmord Impulse fast weg
...

20.9.-7.10.17 10,35 mg M.: Symptomenfrei ( Tinnitus sehr leise)
8.10.17 10,2 mg M.: Unwohlsein, Tinnitus wieder Laut, Selbstmord Impulse nach 4 Tage Reduktion sind fast weg, abnormale Wahrnehmung der Realität
11.17 10 mg M.
12.17 9,9 mg M.
5.1.18 9,75 mg M. Nach einer sehr gute Phase von drei Wochen sind Selbstmordimpulse gelegentlich da, das unwohl Gefühl ist wieder voll da und die Müdigkeit hat zugenommen.
02.18 9,5 mg M. Symptome besten
03.18 9,5 mg M. Symptome bleiben
04.18. 0 mg M intensive Selbstmord Gedanken, Unwohlsein, innere Unruhe
05.18.0 mg M. Ein Paar Tage Symptomefrei
08.18. 0 mg Eine Woche Symptomefrei, Schlaf: 6 Stunden pro Tag
09.18 0 mg M. Drei Wochen Symptomefrei, Schlaf: 5 bis 6 Stunden Tag
10.18 0 mg M. Probiotiker genommen Verschlechterung der Symptome, wiederkehrende Selbstmord impulse (nur für Sekunden), Verschlechterung des Schlafen (nach 3 Stunden Wach, dann halb Wach), Magenproblemen (Untersuchung bevorsteht)


Seit 6.16 Tiefen Psychotherapie (bringt bis jetzt nicht viel)
Seit 11.16 Sport fast täglich und Ernährungsumstellung

Karu

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Karu »

Servus,

hier nochmal meine Erfahrung.

Ich hab die 15mg Escitalopram von Neuraxpharm. Die lösen sich quasi instantan sehr gut auf. Nur noch minimalste Flocken sichtbar. Mit einem 100ml-Messbecher und einer 12ml-Aufziehspritze kann man dann schön immer 10ml, später 5ml, aufnehmen und verwerfen. Oder später statt zu verwerfen in ein zweites Glas tun.

Messbecher: Amazon-Link
Spritze: smokezig-Link

Nicht wundern... bin E-Zigaretten-Dampfer, daher der zweite Link...

LG
Karsten


Edit 1: Links hinzu

Markus 77
Beiträge: 1560
Registriert: 06.07.2014 08:58

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Markus 77 »

Hallo ich habe das mirtzapin erfolgreich abgesetzt ich setze nun das abilify damit ab ....lg Markus
Seit 1.2 mirtazapin 15mg ca. 14tage ausgeschlichen. Psychische Krise: 25.2 .14 15mg mirtazapin ca. 15Tage u. 15 Tage 7,5 mg u.ausgeschlichen. ( schlief 15 Std. Damit)Seit.25.2 citalopram 10mg ( 65 Tage)umstieg am 5.4 30mg Duloxetin 14 Tage .. Dann Null( Grund:heftige kopfschmerzen,Augendruck , blutdruckkrise) seit. 15.5 Probleme mit starker Ermüdung/ tagesschläfrigkeit / war vorher nie/starker Erschöpfung/ am 1.6 2tage escitalopram 5mg ( starke Kopfschmerzen)26.6.14 in psychiatrischer Klinik mirtazapin 15mg u. 75mg bupropion . 2 Tage mit 150mg ... 75 mg zurückdosiert ( bekam bei 150mg blutdruckkrise zittrige Hände, übelkeit , Schwindel) ....Derzeitige Medikamente seit ca.seit ca.18.7:6,5m mirtazapin 7.8 ca 5mg Mitra. 2-3 mg Mirta seit 20.8..Seit 30.8 ..Seit 20.10 ca.6,5 mirtazapin seit 3. 11 15mg mirtazapin seit. 7.11 ca.12mg mirta weil 15 mg nicht benötigt!! 11mg Mirtazapin seit 21.11.13 13mg 2.12 .13 seit 18.1 Temsta 4,5mg reduziert auf null seit 22.2. 15 .! seit 20.2 15mg Mirtazapin seit 10.3.15 20mg stabil 18mg seit 15.4 .2015 seit 20.5 auf 16,5 mg schlaf 8 Std. Past 22.6 15,5 mg Versuch
....seit 14.7 . 14,5 mg mirtazapin seit 8.7.15 abilify 5mg abilify seit 18.7 2,5 mg mirta zapin seit 18.7 14mg , 13 mg mirta seit 11.8 12,5 mirtazapin seit 22.8 seit 3.9 12mg , seit 20.9 11mg ,seit 8.10.
...10 mg mirtazapin rezed. Depressionen .seit 1.10.15 9 mg 1.12.15 8 mg mirtazapin und seit 15.11 5 mg abilify schlaf ca.7-8 std . absetzerscheinung :erschöpfung (körperlich ,nervliche) erbrechen , übelkeit ...... ...7mg mirtazapin seit 25.12. 30.1......6,5mg mirtazpin 6 mg seit 29.2.16 .....19.3 5,5 mg
abilify 4,75mg ...!! abilify 5 mg 19.3 3.4.16 Umstieg wasserlösmethode 35ml ergibt 5,25
mg Mirtazapin 33ml ( 5 mg Mirtazapin ) 8.4. 16......30 ml ,( 4,5 mg ) 17.4 .16... 4mg ( 27ml ) 9.5 .16 .....31.5.16 ...3,5 mg ( 35 ml ) 24.6.16 3 mg ( 30ml ) 16.7
(26 ml ) 2,6 mg 18. 7 . 2,7 mg ( 27 ml ) 14 .8 ( 24 ml .. 2,4 mg 11.9.16 21 ml 2,1 mg ... 2 mg seit 25.9. 1,8 ml ( 1,8 mg ) seit 10.10 1,5 mg seit 5.11.16 ...1,2mg seit 30.11. (12ml ) .. 1mg ( 10ml ) 28.12.16....22.1 .17 ...0,8 mg .0,7 mg seit ...8.2.. 0,6 mg seit 18.2 ...0,5 mg 24.2 ..0,4mg ...3.3.17 0,3 mg 17.3 seit . 25.3 abgesetzt .....wieder eindosiert mit 0,2 mg ...ab 1.4.17....abgesetzt 27.4 .17 mit 0,15 mg Mirtazapin abgesetzt ...!!schlaf past 6-9 std.....seit 6.6.17 .........4 mg abilify 3,5 mg Abilify ....seit 29.6....21.7.. ..3mg. 2,6 mg ...seit 21.8 .....21.9.. 2,1 mg ...21.10...1,8 mg 21.11 1,4 mg .....21.12. .....1,00 mg .... 22.1 0,7 mg ....22.2 ... 0,4 mg abgesetzt

Britsch
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Britsch »

Hallo zusammen,

der letzte Eintrag ist zwar schon fast ein Jahr her, da ich aber bei grober Durchsicht nichts über Sertralin gelesen habe, möchte ich meine Erfahrungen damit hier gerne mitteilen.

Ich bin dabei, eine kleine Menge Sertralin wieder einzudosieren, da ich zu schnell abgesetzt hatte und seit über einem halben Jahr unter starken Entzugssymptomen leide.

Ich teile eine 50 mg Tablette in zwei gleiche Teile a 25 mg. Mit einer 10 ml Spritze gebe ich 50 ml Wasser in ein Glas, darin löse ich die Tablette auf. Das geht einigermaßen gut, dauert ca. 15 Minuten, und man muss öfter rühren. Zum Schluss hat man eine weißliche Flüssigkeit, in der noch winzig kleine Partikelchen schwimmen. Mit einer 2 ml Spritze ziehe ich 1 ml auf und habe somit die gewünschte Menge von 0,5 mg der Substanz.

Lieben Gruß,
Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3 K2 Öl
1 x 1 Kapsel Vitamin B12 Adenosylcobalamin 500 ug von Sunday Natural
2 x 1 Kapsel Magnesium Komplex a 950 mg
Von Sunday Natural.
Seit 19.01.2018:
0,75 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
4 Kapseln Darmflora plus select von Dr. Wolz
Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
Medikation seit 30.01.2018:
1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Alle NEM abgesetzt.
Medikation seit 07.02.2018:
1,1 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
Medikation seit ca. Mitte Februar 2018:
1,3 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
2 x 6 Tropfen CBD-Öl 5%ig
6 Tropfen Dr. Jacobs Vitamin D3/K2 Öl
500 ug Vitamin B12 Adenosylcobalamin
von Sunday Natural
2x200 mg Magnesium Glycinate Powder
von Vitalit
Seit 1.6.2018:
Reduzierung auf 1,2 mg Sertralin
Alles andere unverändert
Seit 11.07.2018:
0 mg Sertralin
47 mg Metoprolol
200 ug Vitamin D3/200 uh Vitamin K2
600 mg Magnesium
Vitamin C/Vitamin B6

Aktuell:
0 mg Sertralin
23,75 mg Metoprolol
Vitamin B12 (Veganerin!)
900 mg Johanniskraut (Laif 900)

Jamie
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Jamie »

Hallo Britsch, von welcher Firma ist das Sertralin? :) Danke. MfG Jamie

Britsch
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Britsch »

Hallo Jamie,
es handelt sich um Sertralin Heumann 50 mg.
Gruß Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
Seit 20.12.2017 folgende Medikation:
0,6 mg Sertralin Aurobindo mittels Wasserlösemethode
47 mg Metoprolol
3 x 3 Tropfen Alpex CBD-Öl 5 %ig
2 x 2 Kapseln Bullrichs Heilerde
Damit bin ich - bis auf gelegentlichen Reflux und häufiges Frieren - beschwerdefrei.
Am 03.01.2018 hinzugefügt:
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Alles andere habe ich nach erneuter heftiger Welle abgesetzt.
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Britsch
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Britsch »

Ein kleines Update:
Heute habe ich es mit einem anderen Hersteller versucht, weil das Sertralin Heumann sich nicht wirklich gut auflöst, es bleiben winzige, aber sichtbare Partikel ungelöst, und die Lösung flockt schnell aus.
Besser geht es mit Sertralin Mylan Dura 50 mg.
Ich werde testen, ob die Lösung, im Kühlschrank in der Spritze aufbewahrt, auch am nächsten Tag noch benutzt werden kann.
LG Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
Seit 250.10.2017 Wiedereindosieren von 0,5 mg Sertralin Mylan Dura 50 mg mittels der Wasserlösemethode. Sehr rasche Symptombesserung, besonders die Angstgefühle und andere Neuroemotionen sind deutlich schwächer geworden.
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Britsch
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Britsch »

Update 2:
Die Lösung mit Sertralin Mylan Dura lässt sich problemlos für mindestens 24 Stunden im Kühlschrank aufbewahren, und zwar aufgezogen in einer Spritze.
LG Britsch
1995 erstmals psychiatrische/psychotherapeutische Behandlung mit Opipramol und Tavor. Damals wurde ich krank im Rahmen einer Ehekrise und dann Scheidung. Die genauen Dosierungeun und Einnahmezeiten erinnere ich nicht mehr. Nach einigen Jahren wurde ich umgestellt auf Amitriptylin, darunter massive Gewichtszunahme und Umstellung auf Sertralin 50 mg, zeitweise ergänzt durch Trazodon und Mirtazapin. Innerhalb von ca. 10 Jahren 4 stationäre Aufenthalte in psychosomatischen Kliniken. 2006 Erwerbsunfähigkeitsrente mit 56 Jahren. Ca. 2011 4 Wochen stationär in psychiatrischer Klinik wegen massiver Panikattacken und Einstellung auf 2 x 75 mg Lyrica und 50 mg Sertralin, ergänzt durch 1 mg Lorazepam bei Bedarf. Nach ca. 1 Jahr selbständiges Absetzen von Lyrica ohne Probleme. Seitdem 50 mg Sertralin plus Lorazepam bei Bedarf.
Anfang 2017 Ausschleichen von Sertralin wegen subjektiver Wirkungslosigkeit. Dosishalbierung alle 3-4 Wochen bis auf 12,5 mg ohne Symptome, Anfang März dann von 12,5 mg auf Null. Zunächst keine Symptome und psychisches Wohlbefinden. Erstmals Kopfschmerzen nach etwa 4-6 Wochen auf Null, dann immer neue und wechselnde Symptome wie Augenprobleme, Schwächegefühl, stundenlanges Weinen, Übelkeit, Nacken- und Rückenschmerzen, Muskelverhärtungen, Gesichts- und Kieferschmerzen, Kribbeln am Kopf und im Gesicht, dort auch Berührungsempfindlichkeit, Appetitlosigkeit.
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orco500
Beiträge: 80
Registriert: 02.11.2017 18:19

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von orco500 »

Escitalopram, eben versucht.
Partikelflockenbildung, nach Umrühren Absatz in der Mitte des Glases. Keine vollständige Auflösung. Nicht sicher ob das so sinnvoll ist.
Firma Glenmark.

Nachtrag: Mehrere Mitglieder haben bestätigt dass es möglich ist.
Auch wenn Partikel bleiben, gut durchrühren und aus dem Strudel ziehen, dann klappts.
[spoil]
Weihnachten 2013:
Neurochirurgische Entfernung Gehirntumor
Während Reha erstmalig Amitriptylin 10mg gegen Kopfschmerz.
Monate später abgesetzt.
Benommenheit trat ein. Erschöpfung auch.
Anfang 15 Psychiatrieaufenthalt.
Diverse Antidepressiva von Mitte 2014 an probiert.
Anfang 2015-Mitte 2017: Verhaltenstherapie. Ohne Besserung des Zustandes. Dieser war in der Zeit immer stark schwankend, jedoch immer schlecht.
Weihnachten 2016: Beginn abdosieren nach Psychiater Empfehlung wöchentlich runter 15-10-5-0.
Kam nicht so gut. Halbes Jahr absolut unerträglich.
-unter AD (ohne aber auch) hatte ich folgende Symptome:
-Benommenheit
-Unruhe
-Grübelei
-Erschöpfung
-nie ausgeschlafen (auch wenn keine Schlafstörungen auftraten)
-Blick verschwimmt wie als wenn man wegträumt
-schlechte Stimmung (wen wunderts wenn Symptome da sind
-Sehstörungen
Ohne AD: unerträgliche Zustände, vermutlich Absetzphänomen.
Mai 2017:
Rezidiv, neue OP Mitte 2018 geplant (nach Umschulung. Ding wächst langsam, ist aber nicht bedrohlich).
05/2017 Amitriptylin bis hoch auf 50mg.
(Schlaf etwas besser, etwas wieder stabilisiert, aber verging schnell wieder)

Mein Escitalopram Erlebnis:
28.9.17 Einstieg Escitalopram 5mg
5.10.17Aufdosierung auf 10mg
NW: Verzweiflung, verstärkte Ängste, massive Unruhe bei vermehrter Erschöpfung
31.10.17Rückzug auf 5mg
05.11.17Pascoflair Beginn (empf. Dosis 1-1-1)
06.11.17Absetzen mit Psychiater beschlossen
07.11.17Reduktion auf 4mg (mit Tropfen)
Wieder mehr Ruhe, Mittagsschläfe sind wieder möglich.
Leichtes Muskelzucken unter rechtem Auge im Verlauf
15.11.17Reduktion auf 3.5mg
20.11.17Zur Zeit:
-unruhiger Schlaf (mit häufigem Erwachen und einem "hab ich jetzt geschlafen/ hab ich gerad geträumt Gefühl)
-Benommenheit
-starker Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
23.11.17Zur Zeit:
-Schlaf etwas besser
-Benommenheit
-Hinterkopfdruck
-allgemein platt wie krank 
-Muskelzucken unter rechtem Auge
-gerad starke Reizbarkeit, Aggressionspotenzial
24.11.17zurück auf 4mg
29.11.17Zur Zeit:
-Schlaf durch Schlafkompression bereits sofortig verbessert (6,5h im Bett)
-Kopfdruck gering
-Benommenheit
-Muskelzucken unter rechtem Auge
1.12.17
Benommenheit
Kopfdruck gering
Muskelzucken jetzt auch links registriert
Kognitiv und körperlich (gestern und heute besonders) massiv beeinträchtigt
06.12.17
Unterricht verlassen. Nerven am Ende.
11.12.17
Reduktion auf 3mg
16.12.17
Ganz ok.
Mässig gereizt
Müde
Benommenheit
24.12.17
besser drauf
gelegentlicher Kopfdruck
Augenzucken weg
Forumsabstinenz...
Anmerkung: Im gesamten Absetzverlauf ging es mir nie wirklich auch nur einmal gut.
Es fanden diverse Reduktionsschritte, zeitlich nicht mehr genau benennbar, statt.
Bis vor 6 Wochen 2mg,
dann 6 Wochen 1.8mg, und seit dem
01.08.18
Reduktion auf 1,6mg
Unzufriedenheit, Benommenheit, Reizbarkeit, Kopfdruck, Grübeln, starke Erschöpfung, Tinnitus stärker/störender, nach erster Schlafstörung aufdosiert auf...
13.8.18...1,8mg
1.Tag: keine deutliche Schlafunterbrechung mehr
2.Tag: Tinnitus gerät zurück in den Hintergrund
3.Tag: Schlaf weitedtgehend normalisiert.
Rückgang aller Symptome auf erträgliches Maß //
Seitdem nicht mehr datierbare Schritte bis auf 1,25mg.
16.5.19runter auf 1,15: Symptome zu stark,
21.5.19 zurück auf 1,25mg
[/spoil]
21.5.19 zurück auf 1,25mg
9.8.19 1,1mg
26.10.19 1,0mg

Katja
Beiträge: 208
Registriert: 17.05.2017 15:02

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Katja »

Hallo zusammen,

ich habe es eben mit meinen Medikamenten getestet:
- Sertralin 100mg von Heumann lässt sich problemlos auflösen
- Olanzapin 5mg Schmelztablette von Heumann löst sich nicht vollständig auf. Dafür lässt sie sich problemlos vierteln mit dem Tablettenteiler von der Marke Exakt

Mal eine andere Frage: Ist es nicht schlecht die Reste wegzukippen, wodurch sie ins Abwasser gelangen?
http://www.scinexx.de/wissen-aktuell-21 ... 09-04.html

Viele Grüße
Katja
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LinLina
Moderatorenteam
Beiträge: 6844
Registriert: 14.09.2015 16:20

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina »

Hallo Katja :-)
Mal eine andere Frage: Ist es nicht schlecht die Reste wegzukippen, wodurch sie ins Abwasser gelangen?
Optimal ist das nicht. Wenn wir die Medikamente einnehmen, gelangt aber über die Toilette ebenfalls das meiste bzw. die Abbauprodukte ins Wasser :? nur wird uns das dabei nicht bewusst, weil wir es nicht aktiv wegschütten.

Eine Möglichkeit ist, die überschüssige Lösung auf einen Knäul Toilettenpapier zu gießen und das dann im Restmüll zu entsorgen, evtl. erst etwas trocknen lassen. Das wird dann i.d.R. verbrannt und sollte nicht mehr in die Umwelt gelangen.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.

Sprosse83
Beiträge: 130
Registriert: 04.11.2017 15:44

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Sprosse83 »

Hallöchen ihr alle,

habe heute mit der Wasserlösmethode angefangen, nehme zur Zeit noch 75mg Venlafaxin von Heumann, bin noch nicht am reduzieren, will mich aber schon mal an das "Gemisch" gewöhnen.
Hat soweit gut funktioniert, Tablette löst sich gut in lauwarmen Wasser auf, ist dann so eine milchige Brühe. Der Geschmack ist nicht so lecker, aber erträglich.

LG Sprosse83
Symptome: niedergeschlagen, keine Freude mehr empfunden, das Leben ist ein Kampf
Diagnose: nach Klinikaufenthalt 2013 schwere depressive Episoden seit der Jugend
Medikation: erstmals 2007 Citalopram ca 1 Jahr, dann lange Zeit stabil
Ca 2010 wieder depressiv, 75mg Venlafaxin bekommen
Irgendwann wieder stabil, Venlafaxin wieder abgesetzt, kann mich leider nicht mehr genau erinnern
April 2013 wieder depressiv, wieder 75mg Venlafaxin, dann Klinikaufenthalt, wo ich 150mg Venlafaxin empfohlen bekommen habe
Nach 6 Wochen wurde ich stabil entlassen, Dosis wieder auf 75mg Venlafaxin
2015 versucht auszuschleichen,ging in die Hose
Wieder 75mg
Mitte Ende 2016 reduziert auf 50mg
1 Tag 50mg
Nächsten Tag 75mg immer im Wechsel
Ca Mai/Juni bei 25mg angelangt und es ging mir gut
Ende September 2017 sehr gereizt, ziemlich genervt von der Arbeit
Mitte Oktober 2017 kleiner Zusammenbruch, Konzentration im Keller, keine Freude mehr empfunden
Auf 100mg erhöht, dann Tagesform abhängig mal 75mg,mal 100mg
Seit ca 23.10.17 jeden Tag 75mg
Am 30.10.17 Absturz, starke Kopfschmerzen, keine Konzentration, von der Arbeit nach Hause, Heulkrämpfe, nicht mehr aus dem Bett gekommen
1,5 Wochen arbeitsunfähig
31.10 es geht wieder etwas besser
Weiterhin 75mg und es geht bergauf
26.11.17 Reduzierung 7,5mg = 67,5mg Venlafaxin
28.12.17 Reduzierung 7.5mg = 60,0mg Venlafaxin
09.02.18 Reduzierung 7,5mg = 52,5mg Venlafaxin
25.03.18 Reduzierung 5,0mg = 47,5mg Venlafaxin
31.03.18 Mir geht es gut, bin stabil, hoffe es bleibt auch so
19.05.18 = 42,5mg
05.07.18 = 37,5mg
27.09.18 = 32,5mg
22.11.18 = 30mg
28.11.18 sehr gereizt, innerliche Unruhe, bin schnell gestresst, daher wieder 32,5mg :x
Symptome werden nicht besser, dazu noch depressiv, weinerlich, überfordert daher
27.12.18 = 34mg :schnecke:
Anfang 2019 für 1 Woche krank geschrieben
04.03.19 = 32mg
25.03.19 = 33mg
3 Wochen krank geschrieben
31.03.19 = 33.75mg
04.04.19 = 35mg
08.04.19 = 35,64mg
10.04.19 = 36mg
Hab mich endlich wieder stabilisiert
05.08.19 = 35,25mg
im September für 2 Wochen in Amerika, es war sehr schön und ich konnte die Zeit sehr genießen
26.09.19 = 34,5mg
Bin immer weniger belastbar, müde und brennende Augen, schnell gereizt, Psyche macht nicht mehr mit, Symptom wie bei einer Depression, daher
16.10.19 = 35,25mg
20. und 21.10 nicht zur Arbeit, Angst vor dem Tag und es nicht zu schaffen
bis 27.10 krank geschrieben
1 Woche gearbeitet, nicht richtig stabil, aber Symptome aushaltbar, viel Grübeln, zum Glück nicht diese mega Angst
Am 2.11 ganz schlimmer Tag auf der Arbeit (am Woende ist auch immer mehr los und ich hatte auch noch die Schichtführung) Tag irgendwie geschafft, war aber gar nicht richtig anwesend
3.11 wieder krank gemeldet, was mich sehr belastet, da mein Chef einspringen musste, da sonst keine Schichtleitung da gewesen wäre
bis 11.11 wieder krank geschrieben
4.11 nur im Bett gelegen
5.11 aushaltbar, konnte auch einkaufen gehen
9.11.19 erhöht auf 37,5mg, da die Wellen sehr stark waren, Symptome von jetzt auf gleich fast wie weg geblasen, ist das möglich?
Vorigen Schritt auf 36mg nicht notiert, es war aber nicht aushaltbar, da nicht alltagstauglich, deswegen erhöht auf 37,5mg
1.12.19 auf 39,75mg da keine Stabilisierung
23.12.19 45mg schnelle Besserung

Irrtum
Beiträge: 18
Registriert: 18.11.2017 18:59

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Irrtum »

Ich nutze die Methode jetzt für Escitalopram. Ein Tropfen in den Messbecher und auf 100 ml auffüllen und mit dem Löffel umrühren. Danach kippe ich z. B. wie heute 20 ml weg und trinke 80 ml und sollte so auf 0,8 mg kommen. Klappt gut soweit. Das Escitalopram ist echtes Glück im Unglück. Zumindest gibt es dieses Medikament in Tropfenform :roll:
12.10.2017: 25mg Sertralin; nur drei Tage genommen aufgrund heftiger Kopfschmerzen und Weggetreten-Seins.
17.10.2017: Umstellung auf Escitalopram: 1 Tropfen pro Tag gesteigert.
25.10.2017: Stopp bei 8 Tropfen
Ab 27.10.2017: Reduktion auf 7 Tropfen wegen starkem Schwitzen
Ab Anfang November: Panik, Unruhe, hoher Puls, schlaflose Nächte mit Bewegungsdrang; Trimipramin als Schlafhilfe hilft mit 5 Tropfen nicht und gleichzeitig komme ich mit Trimipramin am nächsten Morgen nicht aus dem Bett. Fast schon paradox.
14.11.2017: Escitalopram aufgrund immer schlimmer werdenden Nebenwirkungen abgesetzt.
16.11.2017: Einmalige Einnahme von 2 Tropfen; leichtes Schwitzen; Körper scheint sich gegen Medikament zu wehren
15.-17.11.2017: Angenehmes Wohlbefinden. Glücklich. Innere Bestätigung, das Medikament komplett abzusetzen
18.11.2017: nach 10 km joggen komme ich in meine Wohnung und bekomme aus dem heiterem Himmel einen Schwindelanfall. Mir wird übel und mein Kreislauf fährt komplett runter, sodass ich mich hinlegen muss. In zeitlichen Abständen von 45 Minuten nehme ich jeweils einen Tropfen. Nach drei Tropfen stabilisiert sich der Körper. Leichter Schwindel bleibt.
19.11.2017: leichte innere Unruhe und erhöhter Pulsschlag. Starke Konzentrationsschwierigkeiten seit gestern. Weggetreten-Sein immer noch vorhanden. Aber nur noch leichte Übelkeit. Reduktion der Dosis auf einen Tropfen pro Tag für die nächsten Tage bis sich der Körper stabilisiert hat.
20./21.11.2017: Körper ist stabil. Lediglich kleine Sehstörungen 1-2 Mal am Tag (Aufflashen einer hellen ovalen Form für eine Viertelsekunde)
23.11.2017: Sehstörungen weg. Leichtes Kälte-Empfinden. 9 km Laufen mit etwas verminderter Leistungsfähigkeit.
25.11.2017: Reduktion auf 0,9 mg mit Wasserlösmethode. Keine Vorkommnisse
26.11.2017: Reduktion auf 0,8 mg. Nach 1h leichtes "Kaltschwitzen". 10 km Joggen. Fühle mich gut und ausgeglichen.
27.11.2017: Reduktion auf 0,7 mg.
28.11.2017: Beibehaltung 0,7 mg. Leichtes Unwohlsein nach 9 km Joggen.
29.11.2017: Reduktion auf 0,6 mg.
30.11.2017: Reduktion auf 0,5 mg.
01.12.2017: Reduktion auf 0,4 mg.
02.12.2017: Verschnaufpause bei 0,4 mg.
03.12.2017: Reduktion auf 0,3 mg.
06.12.2017: Reduktion auf 0,2 mg.
07.12.2017: Reduktion auf 0,1 mg.
08.12.2017: Letztmalige Einnahme von Escitalopram (0,1 mg)
09.12.2017: Escitalopram abgesetzt. Fühle mich nicht so gut und versuche es, über‘s Wochenende dennoch durchzuziehen. Habe mir 3 Tage Sportverbot erteilt.
15.12.2017: Jetzt auch kein Trimipramin mehr. Reduktion von 1 auf 0 Tropfen ohne Schwierigkeiten. Testen von Lasea als pflanzliche Alternative zur Beruhigung.

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