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Seit das ADFD gegründet wurde, haben sich die Verschreibungen von Psychopharmaka ungefähr verdreifacht! Die Gründe warum diese Substanzen verschrieben werden sind sehr unterschiedlich. Es wäre interessant und hilfreich für die Gemeinschaft und auch Außenstehende, einen besseren Einblick in die Verschreibungshintergründe zu bekommen. Darum ...


... macht bitte alle bei unserer Umfrage zum Verschreibungsgrund mit :)


Wer benutzt die Wasserlösemethode? / Erfahrungen mit der Wasserlösemethode

Das Ausschleichen von Antidepressiva, Benzodiazepinen und anderen Psychopharmaka kann schwierig und langwierig sein. Hier findet ihr Artikel, die die jahrelange Erfahrung der Teilnehmer widerspiegeln.
Angusta
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Angusta »

Hallo
Ich reihe mich bald ein ...
ist schon aufwändig, aber anders gehts ja nicht ich werde berichten :)
Liebe Grüße Angusta
Alprazolam
10 jahre sporadisch ca 2x 0,5 -1mg /Woche
Seit 3 Wochen täglich
1. Woche 2 x tgl. 1mg
2. und 3. Woche 1x tgl 1 mg
Jetzt Toleranz ab 0,5 mg

beginne Entzug

Das Alprazolam teile ich in zwei Dosen auf
morgens um 9.00 und nachmittags um 16.00
Von 14 - 17.00 Uhr leichte Entzugserscheinungen die in ihrer Intensität variieren ..ist aber bisher gut auszuhalten

ca.Werte da ich je nach Gefühl auf oder abrunde
0,75 mg tgl.
und Passedantropfen
11.12.17
0,675 mg täglich

25.12.17
0,607 mg täglich

13.1.2018
0.55 mg täglich

27.1.2018
0,5mg täglich / 20 ml (7ml morgens und 13 ml abends )
Ich bin zu müde zum rechnen, deswegen ab jetzt nur noch in ml

15.2.18
18ml täglich (7ml morgens und 11ml abends )

1.3.18
17ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 10ml abends

17.3
15,5 ml täglich (0,4mg)
7ml morgens 8,5 ml abends

1.4
14ml täglich (0,35mg)
7 ml morgens 7ml abends

18.4
12ml täglich (0,30mg)
6ml morgens 6ml abends

14.5
11ml täglich (0,27 mg)
5,5 ml morgens 5,5 ml abends

24.5 10
10ml täglich (0,25 mg)
5 ml morgens 5 ml abends

2.6
9 ml täglich (0,22 mg)
4,5 ml morgens 4,5 ml abends

10.6
8 ml täglich (0,2 mg)
4ml morgens 4ml abends

18.6
7ml täglich (0,17mg)
3,5 morgens 3,5 ml abends

39.6
6,4 ml täglich
3,2 morgens 3,2 ml abends

15.7
5,6 ml täglich
2,8 morgens 2,8 ml abends

23.7
4,8 ml täglich 0,12mg
2,4morgens 2,4 ml abends

2.8
4ml täglich 0,1 mg
2 ml morgens 2 ml abends

11.8
3,2 ml täglich 0,08mg
1,6 ml morgens 1,6 ml abends

20.8
2,4 ml täglich 0,06 mg
1,2 ml morgens 1,2 ml abends

30. 8
1,6 ml täglich 0,04 mg
0,8ml morgens 0,8ml abends

9.9
0,8 ml täglich 0,02 MG
0,4ml morgens 0,4ml abends

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Weitere Medikamente :
Betablocker
Kalziumkanalblocker
Mirtazapin 15mg abends
Buronil 1 -2 x 25 mg abends
Waldspaziergang
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Waldspaziergang »

Hallo!

Ich habe begonnen, Mirtel mit der Wasserlösmethode weiter auszuschleichen. Erst seit 2 Tagen, kann noch nichts dazu sagen, bin aber aufgrund vom Lesen über gute Erfahrungen diesbezüglich optimistisch.

Edronax werd ich erst wahrscheinlich erst in ein paar Monaten versuchen. Meine Psychiaterin meint, dass bei manchen Medikamenten sich der Wirkstoff verflüchtigt, wenn man die Tablette in Wasser auflöst. Werde in der Apotheke fragen oder vielleicht sogar eine mail an den betreffenden Pharmakonzern schreiben und fragen, ob dies bei Edronax der Fall ist.

Grüße
Waldspaziergang
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4 (seit Februar 2009)
--> 3,6mg seit 21.8.18
Regression; 1 Tag lang hypomanisch,aber gut erholt;
--> 3mg seit Mitte November zwangsweise in der Klinik, da ich Dosis nicht wieder erhöhen wollte und die Klinik gemeint hat, das muss auch so gehen und die können mir die Dosis nicht geben oder anfertigen
problematisch: Regression, nach 3 Monaten alles wieder "hergestellt"

Mirtel - ursprgl: 0-0-45 (seit Februar 2009)

November 2001:
Versuch eines selbst initiierten Kaltentzugs von Edronax und Mirtel
Konsequenz: kompletter Verlust der auf einer psychotherapeutischen Station erworbenen Stabilität (tiefenpsychologisch orientiert; Aufenthalt: 3 Monate) (Konsequenzen: starke Antriebsminderung, verlangsamte Motorik, starke Weinerlichkeit, emotionale Abgrenzung funktioniert schlecht, was auch körperlich spürbar ist bzw. starke Anspannung, starke Egozentrizität, mehr Impulsivität, Kommunikation mit anderen erschwert); diese Ende März 2018 wieder erreicht;

Absetzen wieder aufgegriffen, diesmal langsam Ausschleichen, in Absprache mit Psychiaterin
--> 30mg seit 31.5.17
plötzliche starke Reduktion problematisch; Absetzsymptom: Regression bzw tlw. Verlust von bereits erreichter Stabilität u. Kommunikation mit Außenwelt, wieder mehr depressiv; vorher erlangte Stabilität nach ca. 5 Monaten wieder erreicht)
--> 27mg seit 11.12.17
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler, vorher erlangte Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht;)
--> 24,3mg seit 15.1.18
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler; Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht, positives: Energieschub, immer mehr spür ich mich, meine Gefühle, meine inneren Konflikte, die dadurch in der Therapie bearbeitbar werden; dadurch kann ich mit meinen Energien besser haushalten, spüre, wann ich mich abschirmen muss u. Zeit für mich brauche; Rückmeldung seitens Bruder: immer mehr zurückgewinnen der früheren Lebendigkeit u. Kraft)
--> 22,5mg seit
--> 20,25 mg seit 8.2.
ging nicht gut, deshalb wieder hinaufdosiert

Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200 (seit Frühling 2013)
--> 700 mg seit 5.6.2018 (175 viermal)
Regression; wieder erholt davon
--> 650 mg seit 18.12.2018 (162,5 viermal) - krisenhafte Instabilität; ein bisschen Stabilität wieder erlangt; gewisse Inst. bleibt erhalten
--> 3* am Tag 162,5mg, 1*am Tag 150mg
keine großen Veränderungen, außer, dass die Distanz zu anderen möglicherweise etwas kleiner geworden ist
--> 2* am Tag 162, 5mg, 2*am Tag 150 mg (vier Wochen später)
das Gleiche wie vorher
--> 1* am Tag 162,5mg, 3*am Tag 150mg
das Gleiche wie vorher

seit April: 50 mg Solian

kurze zusammenfassung - aktuelle Medikation:
Edronax 2,7mg: 1-0-0-1
Mirtel 22,5mg: 0-0-0-1
Quetiapin 150mg: 1-1-1-1
Quetiapin 25mg: 0-0-0-1/2
Solian 50mg: 1-1-0-1
Waldspaziergang
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Waldspaziergang »

Ach ja: Mirtel - bis sich die Tablette aufgelöst hat, vergeht einige Zeit. Ist mühsam, aber okay!
Diagnose
rezidivierende Depression, z.Zt. remittiert; emotional instabile Persönlichkeitsstörung bzw. kombinierte Persönlichkeitsstörung mit schizoiden, borderline- u. ängstlich-vermeidenden Anteilen

Medikation

Edronax - ursprgl: 4-0-0-4 (seit Februar 2009)
--> 3,6mg seit 21.8.18
Regression; 1 Tag lang hypomanisch,aber gut erholt;
--> 3mg seit Mitte November zwangsweise in der Klinik, da ich Dosis nicht wieder erhöhen wollte und die Klinik gemeint hat, das muss auch so gehen und die können mir die Dosis nicht geben oder anfertigen
problematisch: Regression, nach 3 Monaten alles wieder "hergestellt"

Mirtel - ursprgl: 0-0-45 (seit Februar 2009)

November 2001:
Versuch eines selbst initiierten Kaltentzugs von Edronax und Mirtel
Konsequenz: kompletter Verlust der auf einer psychotherapeutischen Station erworbenen Stabilität (tiefenpsychologisch orientiert; Aufenthalt: 3 Monate) (Konsequenzen: starke Antriebsminderung, verlangsamte Motorik, starke Weinerlichkeit, emotionale Abgrenzung funktioniert schlecht, was auch körperlich spürbar ist bzw. starke Anspannung, starke Egozentrizität, mehr Impulsivität, Kommunikation mit anderen erschwert); diese Ende März 2018 wieder erreicht;

Absetzen wieder aufgegriffen, diesmal langsam Ausschleichen, in Absprache mit Psychiaterin
--> 30mg seit 31.5.17
plötzliche starke Reduktion problematisch; Absetzsymptom: Regression bzw tlw. Verlust von bereits erreichter Stabilität u. Kommunikation mit Außenwelt, wieder mehr depressiv; vorher erlangte Stabilität nach ca. 5 Monaten wieder erreicht)
--> 27mg seit 11.12.17
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler, vorher erlangte Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht;)
--> 24,3mg seit 15.1.18
sehr oft krank; Reggression wie oben beschrieben nur minimaler; Stabilität nach ca. 4 Wochen wieder erreicht, positives: Energieschub, immer mehr spür ich mich, meine Gefühle, meine inneren Konflikte, die dadurch in der Therapie bearbeitbar werden; dadurch kann ich mit meinen Energien besser haushalten, spüre, wann ich mich abschirmen muss u. Zeit für mich brauche; Rückmeldung seitens Bruder: immer mehr zurückgewinnen der früheren Lebendigkeit u. Kraft)
--> 22,5mg seit
--> 20,25 mg seit 8.2.
ging nicht gut, deshalb wieder hinaufdosiert

Quetiapin - ursprgl: 200-200-200-200 (seit Frühling 2013)
--> 700 mg seit 5.6.2018 (175 viermal)
Regression; wieder erholt davon
--> 650 mg seit 18.12.2018 (162,5 viermal) - krisenhafte Instabilität; ein bisschen Stabilität wieder erlangt; gewisse Inst. bleibt erhalten
--> 3* am Tag 162,5mg, 1*am Tag 150mg
keine großen Veränderungen, außer, dass die Distanz zu anderen möglicherweise etwas kleiner geworden ist
--> 2* am Tag 162, 5mg, 2*am Tag 150 mg (vier Wochen später)
das Gleiche wie vorher
--> 1* am Tag 162,5mg, 3*am Tag 150mg
das Gleiche wie vorher

seit April: 50 mg Solian

kurze zusammenfassung - aktuelle Medikation:
Edronax 2,7mg: 1-0-0-1
Mirtel 22,5mg: 0-0-0-1
Quetiapin 150mg: 1-1-1-1
Quetiapin 25mg: 0-0-0-1/2
Solian 50mg: 1-1-0-1
LinLina
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina »

Hallo Waldspaziergang :-)

Edronax kann man laut dieser Liste der Spitalpharmazie Basel zermörsern und eine Supension (in Wasser) herstellen http://www.spitalpharmazie-basel.ch/pdf ... letten.pdf

Als Anmerkung steht dabei
Susp in 15 ml Wasser, innerhalb von 10
Minuten verabreichen
Man sollte also eher eine geringe Menge Wasser nehmen, und es nicht lange stehen lassen, aber prinzipiell ist es wohl möglich.

Dass sich ein Wirkstoff "verflüchtigt" habe ich bisher noch nicht gehört. Bei Diazepam kann es passieren dass es nicht mehr richtig wirkt/der Wirkstoff instabil wird wenn man es in Wasser löst, aber sonst ist mir bisher kein Psychopharmakon bekannt das man prinzipiell nicht auflösen darf (retardierte Präparate und solche mit Magenschutzfilm ausgenommen).

Kannst du deine Psychiaterin bei Gelegenheit mal fragen, welche Wirkstoffe z.b. davon betroffen sein sollen? Das wäre wirklich sehr interessant zu wissen.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
Veilchenwien
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Veilchenwien »

Hallo,
ich verwende die Wasserlösemethode für Pram von Gerrot Lannach (Citalopram). Ich zermörser die 20 mg Tablette ganz fein, gebe das Wasser dazu und rühre kräftig um. Das reicht.
Liebe Grüße Veilchenwien
Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)
Feelfree
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Feelfree »

Hallo,

Da ich gerade auch beim Ausschleichen von Citalopram 10 mg mit der Wasserlösemethode bin, wollte ich euch fragen, was ihr immer mit dem Rest macht? Das giftige Zeug sollte man ja sicher nicht so ohne weiters in den Abfluss leeren oder?

Lieben Gruß
November 2011: Zusammenbruch; mehrere Medikamente eingenommen weil ich einen Hilferuf setzen wollte; hatte eine schwere Bulimie und damit einhergehend eine Depression und Ängste; hab mich völlig zurückgezogen und keine sozialen Kontakte mehr wahrgenommen; bin auf der Straße jedem Blick ausgewichen, konnte einfach nicht mehr unter Leuten sein

War dann von November 2011 - Mitte Dezember 2011 einen Monat stationär in einer Klinik und habe mit der Medikation von Fluctin 20mg 2 Stück pro Tag begonnen.

Eigentlich hätte ich damals schon mit einer Psychotherapie beginnen sollen, war aber extrem verwirrt und unsicher, und habe die erste nach einem Erstgespräch bei einer Psychologin und die zweite nach einigen Sitzungen bei einer miesen Kassenärztin wieder abgebrochen.

Den genauen Zeitpunkt weiß ich nicht mehr, weil ich mich an die Zeit damals nicht mehr so gut erinnern kann, jedenfalls habe ich Fluctin dann auf eine Tablette pro Tag reduziert und irgendwann bin ich dann auf Mutan 20 mg umgestiegen, weil ich von Fluctin einige Nebenwirkungen gehabt habe.

Aufgehört mit den Mutan habe ich dann selbstständig und, wie ich jetzt weiß, auch nicht richtig im September 2015.

Nach einer ziemlich durchwachsenen Phase habe ich dann im Februar 2017 mit einer halben Sertralin 50 mg begonnen. Habe diese dann bis Juni 2017 genommen und reduziert, zuerst ca. 2 Wochen alle 2 Tage eine halbe Tablette, und dann bis zum 25.November 2017 alle 3 Tage eine halbe Tablette.

Da ich dann ein ziemliches Tief gehabt habe und ich oft massive Angstzustände habe, nicht mehr klar denken kann und teilweise auch schon keinen Ausweg mehr gesehen habe, bin ich dann zu meiner Psychiaterin die mir die Citalopram 10mg verschrieben hat, und gemeint hat, ich soll es mal mit einer halben Tablette versuchen.

Mi, 7.2: Start der Einnahme einer halben Citalopram 10 mg
In meiner Verzweiflung stoße ich beim Surfen im Internet zufällig auf das ADFD-Forum und finde endlich Gleichgesinnte, die auch eine kritische Meinung gegenüber den Medikamenten haben, und so viel hilfreiche Berichte und Informationen. :hug:
Durch Beratung und Austausch mit den Leuten im Forum:
Mi, 14.2: Beginn des Ausschleichens mit der Wasserlösemethode: 4 mg
Do, 15.2: 2,5 mg
Fr, 16.2: 1,25 mg
Sa, 17.2: Pause
So, 18.2: Start des Eindosierens von 2mg Sertralin mit der Wasserlösemethode um die massiven Absetzsymptome abzufangen
Sa, 24.2: Erhöhung auf 3 mg Sertralin, aufgrund massiver Angstzustände
Fr, 9.3: 4 mg Sertralin
Fr, 22.3: 5 mg Sertralin
LinLina
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina »

Hallo Feelfree :-)

wenn du es einnimmst, endet das meiste davon bzw. die Abbauprodukte leider auch durch die Toilette im Abwasser :? aber es ist natürlich besser, möglichst wenig ins Abwasser gelangen zu lassen. Du kannst die übrige Lösung auf einen Knäul Toilettenpapier schütten, es trocknen lassen und in den Restmüll werfen.

Liebe Grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave »

Hallo.

Ich bewahre mir den Rest auf. Wird jeden Tag mehr und ich sehe, was ich nicht genommen habe.

Bild

Is ein bißchen eklig. Ich weiß :vomit:

Grüße

7th
Vorgeschichte:

[spoil]18.03.1996 Permanente Panikattacke, Grund Drogenkonsum und PTB. Ein halbes Jahr später erhiehlt ich AD und Benzo (Clonazepam). Stabilisiert ca. 1 Jahr später. Absetzversuche des AD führten zu obligatorischen Symptomen. Alle paar Jahre gab es Medikamentenwechsel. Diverse Präparate, ich erinnere mich an Imipramin, Fluoxetin und Clomipramin, letzteres hat mich jahrelang sediert.
2012 Umstieg von Clomipramin auf Citalopram 20 mg. Tagesmüdigkeit verschwindet.
Seit 2012 bin ich Stammgast bei diversen Ärzten. u. a. werde ich ein Jahr wg. Dauer-Augenbrennen gegen Bindehautentzündung behandelt.
2014 Reduktion von 20 mg auf 10 mg nach Gespräch mit dem Betriebsarzt.
2015 Dezember. "Herzschmerzen" EKG etc. Zuvor Brain-Zaps, kaum noch Konzentration, Aggressionen
Energieverlust und Agitiertheit.
2016 Januar. Durchschlafstörung, rasende Gedanken.
2016 Februar. Zusammenbruch im Badezimmer, anschließend Klinik. Nach allen gängigen Untersuchungen lande ich beim Psychosomatiker.
2016 Juli. Tagesklinik. Erhöhung wieder auf Citalopram 20 mg.
2016 August. ADHS Diagnosestellung, Umstellung von Citalopram 20 mg auf Elontril (Bupropion) 150 mg. Zusammenbruch bis zur passiven Suizidalität, stationäre Aufnahme. Nach 2 Wochen zurück auf alte Medikation, dazu Tavor und Atosil (Promethazin)
25.08.16 Schrittweise Erhöhung von Citalopram 20 mg über 30 mg auf 40 mg. Abends Trimipramin Tropfen (jeden Tag ein Tropfen mehr). Schlaf stabilisiert sich erstmalig wieder mit Trimi.
Trimipramin eigenständig bis Januar 2017 tropfenweise ausgeschlichen. Kein Problem. Schlafqualität bleibt erhalten.
20.04.17 Erstmalig Medikinet Adult 5 mg am Morgen. Gesamtzustand bessert sich massiv innerhalb von 3 Tagen.
19.05.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 5 mg am Mittag. Starke Stabilisierung.
26.06.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 10 mg am Mittag. Am Wochenende lasse ich gerne aus. Die Kinder mögen Ace Ventura. Fühle mich nahezu vollständig genesen. Arzt verringert Citalopram von 40 mg auf 20 mg.
04.07.17 Bereits um 8:00 Uhr schwere Erschöpfung
05.07.17 Panikattacken, Durchfall, Agitiertheit, Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Depression, passive Todessehnsucht. Sofort wieder hoch auf 40 mg.
10.07.17 Einigermaßen stabil, aber zutiefst entsetzt.[/spoil]

Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
24.02.19 20 mg (-3,846 %)
Veilchenwien
Beiträge: 24
Registriert: 19.01.2018 12:29
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Veilchenwien »

Hallo , Ihr Lieben! Daran hab ich noch gar nicht gedacht. Habs immer weggeschüttet. Ups. Werde in Zukunft LinLinas Tipp befolgen. Danke!
Liebe Grüße, Veilchenwien
Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)
Feelfree
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Feelfree »

LinLina hat geschrieben: 14.02.2018 12:29 Du kannst die übrige Lösung auf einen Knäul Toilettenpapier schütten, es trocknen lassen und in den Restmüll werfen.
Danke liebe LinLina für den Tipp!!

@ 7th: Habe mir auch schon überlegt den Rest immer aufzuheben, könnten ja dann alle unsere Behälter mit diesen wunderschönen Lösungen an die Pharmafirmen retour senden :lol:

Lieben Gruß
November 2011: Zusammenbruch; mehrere Medikamente eingenommen weil ich einen Hilferuf setzen wollte; hatte eine schwere Bulimie und damit einhergehend eine Depression und Ängste; hab mich völlig zurückgezogen und keine sozialen Kontakte mehr wahrgenommen; bin auf der Straße jedem Blick ausgewichen, konnte einfach nicht mehr unter Leuten sein

War dann von November 2011 - Mitte Dezember 2011 einen Monat stationär in einer Klinik und habe mit der Medikation von Fluctin 20mg 2 Stück pro Tag begonnen.

Eigentlich hätte ich damals schon mit einer Psychotherapie beginnen sollen, war aber extrem verwirrt und unsicher, und habe die erste nach einem Erstgespräch bei einer Psychologin und die zweite nach einigen Sitzungen bei einer miesen Kassenärztin wieder abgebrochen.

Den genauen Zeitpunkt weiß ich nicht mehr, weil ich mich an die Zeit damals nicht mehr so gut erinnern kann, jedenfalls habe ich Fluctin dann auf eine Tablette pro Tag reduziert und irgendwann bin ich dann auf Mutan 20 mg umgestiegen, weil ich von Fluctin einige Nebenwirkungen gehabt habe.

Aufgehört mit den Mutan habe ich dann selbstständig und, wie ich jetzt weiß, auch nicht richtig im September 2015.

Nach einer ziemlich durchwachsenen Phase habe ich dann im Februar 2017 mit einer halben Sertralin 50 mg begonnen. Habe diese dann bis Juni 2017 genommen und reduziert, zuerst ca. 2 Wochen alle 2 Tage eine halbe Tablette, und dann bis zum 25.November 2017 alle 3 Tage eine halbe Tablette.

Da ich dann ein ziemliches Tief gehabt habe und ich oft massive Angstzustände habe, nicht mehr klar denken kann und teilweise auch schon keinen Ausweg mehr gesehen habe, bin ich dann zu meiner Psychiaterin die mir die Citalopram 10mg verschrieben hat, und gemeint hat, ich soll es mal mit einer halben Tablette versuchen.

Mi, 7.2: Start der Einnahme einer halben Citalopram 10 mg
In meiner Verzweiflung stoße ich beim Surfen im Internet zufällig auf das ADFD-Forum und finde endlich Gleichgesinnte, die auch eine kritische Meinung gegenüber den Medikamenten haben, und so viel hilfreiche Berichte und Informationen. :hug:
Durch Beratung und Austausch mit den Leuten im Forum:
Mi, 14.2: Beginn des Ausschleichens mit der Wasserlösemethode: 4 mg
Do, 15.2: 2,5 mg
Fr, 16.2: 1,25 mg
Sa, 17.2: Pause
So, 18.2: Start des Eindosierens von 2mg Sertralin mit der Wasserlösemethode um die massiven Absetzsymptome abzufangen
Sa, 24.2: Erhöhung auf 3 mg Sertralin, aufgrund massiver Angstzustände
Fr, 9.3: 4 mg Sertralin
Fr, 22.3: 5 mg Sertralin
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Feelfree »

Hallo ihr Lieben,

Wer löst noch alles Sertralin mit der Wasserlösemethode auf? Ist das bei euch auch so schwer löslich? Bei ist die Lösung nach einer Zeit und mehrmaligen Rühren nicht wirklich homogen und es schwimmen ganz viele feine weiße "Pünktchen" im Wasser.

Lieben Gruß
November 2011: Zusammenbruch; mehrere Medikamente eingenommen weil ich einen Hilferuf setzen wollte; hatte eine schwere Bulimie und damit einhergehend eine Depression und Ängste; hab mich völlig zurückgezogen und keine sozialen Kontakte mehr wahrgenommen; bin auf der Straße jedem Blick ausgewichen, konnte einfach nicht mehr unter Leuten sein

War dann von November 2011 - Mitte Dezember 2011 einen Monat stationär in einer Klinik und habe mit der Medikation von Fluctin 20mg 2 Stück pro Tag begonnen.

Eigentlich hätte ich damals schon mit einer Psychotherapie beginnen sollen, war aber extrem verwirrt und unsicher, und habe die erste nach einem Erstgespräch bei einer Psychologin und die zweite nach einigen Sitzungen bei einer miesen Kassenärztin wieder abgebrochen.

Den genauen Zeitpunkt weiß ich nicht mehr, weil ich mich an die Zeit damals nicht mehr so gut erinnern kann, jedenfalls habe ich Fluctin dann auf eine Tablette pro Tag reduziert und irgendwann bin ich dann auf Mutan 20 mg umgestiegen, weil ich von Fluctin einige Nebenwirkungen gehabt habe.

Aufgehört mit den Mutan habe ich dann selbstständig und, wie ich jetzt weiß, auch nicht richtig im September 2015.

Nach einer ziemlich durchwachsenen Phase habe ich dann im Februar 2017 mit einer halben Sertralin 50 mg begonnen. Habe diese dann bis Juni 2017 genommen und reduziert, zuerst ca. 2 Wochen alle 2 Tage eine halbe Tablette, und dann bis zum 25.November 2017 alle 3 Tage eine halbe Tablette.

Da ich dann ein ziemliches Tief gehabt habe und ich oft massive Angstzustände habe, nicht mehr klar denken kann und teilweise auch schon keinen Ausweg mehr gesehen habe, bin ich dann zu meiner Psychiaterin die mir die Citalopram 10mg verschrieben hat, und gemeint hat, ich soll es mal mit einer halben Tablette versuchen.

Mi, 7.2: Start der Einnahme einer halben Citalopram 10 mg
In meiner Verzweiflung stoße ich beim Surfen im Internet zufällig auf das ADFD-Forum und finde endlich Gleichgesinnte, die auch eine kritische Meinung gegenüber den Medikamenten haben, und so viel hilfreiche Berichte und Informationen. :hug:
Durch Beratung und Austausch mit den Leuten im Forum:
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Do, 15.2: 2,5 mg
Fr, 16.2: 1,25 mg
Sa, 17.2: Pause
So, 18.2: Start des Eindosierens von 2mg Sertralin mit der Wasserlösemethode um die massiven Absetzsymptome abzufangen
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SeventhWave
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von SeventhWave »

Hi Feel free!

Ja, feine weiße Punkte bleiben auch bei mir übrig. Vereinzelt auch mal ein Minifetzen. Ich habe beobachtet, dass bei wärmeren Wasser (heiß, nicht kochend) die Flunsen kleiner werden. Aber für gewöhnlich nehme ich handwarmes Wasser, lass die Brühe mindestens eine halbe Stunde arbeiten und Rühre gelegentlich um - wenn ich daran denken.

Kurz vorm Abziehen rühre ich halt nochmal und aus der sich bewegenden Flüssigkeit sauge ich die Menge ab. Hauptsache ist, der Prozess ist jeden Tag gleich.

Viele Grüße

7th
Vorgeschichte:

[spoil]18.03.1996 Permanente Panikattacke, Grund Drogenkonsum und PTB. Ein halbes Jahr später erhiehlt ich AD und Benzo (Clonazepam). Stabilisiert ca. 1 Jahr später. Absetzversuche des AD führten zu obligatorischen Symptomen. Alle paar Jahre gab es Medikamentenwechsel. Diverse Präparate, ich erinnere mich an Imipramin, Fluoxetin und Clomipramin, letzteres hat mich jahrelang sediert.
2012 Umstieg von Clomipramin auf Citalopram 20 mg. Tagesmüdigkeit verschwindet.
Seit 2012 bin ich Stammgast bei diversen Ärzten. u. a. werde ich ein Jahr wg. Dauer-Augenbrennen gegen Bindehautentzündung behandelt.
2014 Reduktion von 20 mg auf 10 mg nach Gespräch mit dem Betriebsarzt.
2015 Dezember. "Herzschmerzen" EKG etc. Zuvor Brain-Zaps, kaum noch Konzentration, Aggressionen
Energieverlust und Agitiertheit.
2016 Januar. Durchschlafstörung, rasende Gedanken.
2016 Februar. Zusammenbruch im Badezimmer, anschließend Klinik. Nach allen gängigen Untersuchungen lande ich beim Psychosomatiker.
2016 Juli. Tagesklinik. Erhöhung wieder auf Citalopram 20 mg.
2016 August. ADHS Diagnosestellung, Umstellung von Citalopram 20 mg auf Elontril (Bupropion) 150 mg. Zusammenbruch bis zur passiven Suizidalität, stationäre Aufnahme. Nach 2 Wochen zurück auf alte Medikation, dazu Tavor und Atosil (Promethazin)
25.08.16 Schrittweise Erhöhung von Citalopram 20 mg über 30 mg auf 40 mg. Abends Trimipramin Tropfen (jeden Tag ein Tropfen mehr). Schlaf stabilisiert sich erstmalig wieder mit Trimi.
Trimipramin eigenständig bis Januar 2017 tropfenweise ausgeschlichen. Kein Problem. Schlafqualität bleibt erhalten.
20.04.17 Erstmalig Medikinet Adult 5 mg am Morgen. Gesamtzustand bessert sich massiv innerhalb von 3 Tagen.
19.05.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 5 mg am Mittag. Starke Stabilisierung.
26.06.17 Erhöhung Medikinet Adult auf 10 mg + 10 mg am Mittag. Am Wochenende lasse ich gerne aus. Die Kinder mögen Ace Ventura. Fühle mich nahezu vollständig genesen. Arzt verringert Citalopram von 40 mg auf 20 mg.
04.07.17 Bereits um 8:00 Uhr schwere Erschöpfung
05.07.17 Panikattacken, Durchfall, Agitiertheit, Appetitverlust, Schlaflosigkeit, Depression, passive Todessehnsucht. Sofort wieder hoch auf 40 mg.
10.07.17 Einigermaßen stabil, aber zutiefst entsetzt.[/spoil]

Mein Thread

Beginn Wasserlösmethode Citalopram Mylan Dura 40 mg
18.07.17 36 mg (-10 %)
29.08.17 32,8 mg (-8,9 %)
28.09.17 30,4 mg (-7,317 %)
07.11.17 28,8 mg (-4,605 %)
05.12.17 28 mg (-2,778 %)
27.01.18 26 mg (-7,143 %)
18.03.18 24 mg (- 7,692 %)
26.04.18 23,5 mg (- 2 %)
10.06.18 22,24 mg (- 5,362 %)
18.07.18 21,92 mg (- 1,439 %)
13.08.18 21,6 mg (- 1,457 %)
22.10.18 20,8 mg (-3,67 %)
24.02.19 20 mg (-3,846 %)
Gwen
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Gwen »

Hallo,
ich hab bislang Escitalopram 5mg von neuraxpharm gehabt, dass sich zufriedenstellend auflöst (die üblichen kleinen Partikelchen). Jetzt habe ich gerade zum ersten Mal Escitalopram 5mg von Glenmark bekommen. Die Löslichkeit ist mE ein bisschen schlechter, es dauert länger und die Teilchen sind teilweise etwas größer, aber es funktioniert ebenfalls.
Viele Grüße Gwen
Diagnose: schwere rezidivierende Depressionen
Escitalopram: 0 mg!!

[spoil]Diagnosen: schwere rezidivierenden Depressionen seit der Kindheit, teilweise mit Angst-/ Panikattacken

Medikamente:
1999 Lorazepam (Bedarf), Opipramol (extreme Müdigkeit), Wechsel zu Paroxetin ca 2005 abgesetzt (selbständig langsam mit Seroxat-Suspension reduziert nach schlechten Erfahrungen beim Kaltenzugsversuch im KKH)

2008/09(?) Rückfall, Citalopram 20mg
irgendwann Wechsel auf Escitalopram 10mg
zwischendurch wg Schwangerschaft auf 2,5mg reduziert, nach der Geburt schwere postpartale Depression. 1 Woche Diazepam im AllgemeinKKH. Dank Beratung von "Schatten und Licht eV" eine Mutter-Kind Station gefunden. Zu Anfang Lorazepam als Bedarf und Escitalopram wieder 10mg.

03/2016 5mg Starke Kopfschmerzen und Müdigkeit
04/2016 6mg Besser. Jedoch seit Monaten erschöpft und müde
17.01.17 5,4mg. Lange Stabilisierungsphase. Es geht mir richtig gut. Viel Bewegung. Deutlich weniger Müdigkeit, viel fitter und ausgeglichener als sonst
09.04.17 3,5mg Übermut -> Kopfschmerzen, müde, Gliederschmerzen...
24.04.17 4mg stabiler! Dann EBV-Infektion - lange Erholungsphase
12.07.17 3,5mg
01.09.17 3,0mg
17.11.17 2,5mg
31.01.18 2,25mg
12.03.18 2,0mg
06.04.18 Omega3 (EPA+DHA=1200mg)
09.04.18 Magnesium 360mg

....
Zwischenschritte fehlen gegen Ende
Seit Ende Mai 2019 auf Null[/spoil]
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Orkidelein »

Hallo Ihr Lieben, spricht eigentl. was dagegen die Tabl. in 100 ml Wasser aufzulösen?
Knapp 4 Wochen nach der Geburt meines Sohnes hat das Wochenbett leider eine 10 Jahre zurückliegende Panikstörung angetriggert. Geburt am 05.06.17 -> psychiatrische Notfallambulanz am 27.06.17 von dort mitgegebene und empfohlene Mirtazapineinnahme (2 Tabletten a 15mg) mit der Info, diese könne man ganz leicht absetzen!?!!?!?!!! Nach der Einnahme ging es dann ein zwei Tage aber die innere Unruhe blieb. Auf anraten meiner Hebamme suchte ich dann doch die Ambulanz einer Mutter-Kind-Klinik auf. Dort wurde mir empfohlen zusätzlich Escitalopram einzunehmen, da ich diese vor 10 Jahren -damals als Cipralex- eingenommen und gute Erfahrungnen damit gemacht hatte.

Seit 01.07.17 -> 10mg Escitalopram und 7,5mg Mirtazapin

Zwischenzeitlich 2x versucht Mirta kalt abzusetzen dann bis zur Stabilisierung bei 7,5mg geblieben.

Seit 06.02.18 Mirta ausschleichen übermütig mit 20% (mit der Wasserlösmethode) begonnen und keine Absetzsymptome bis heute 17.02.18: ERKÄLTUNG + Schlagartiger Beginn von: Schweißausbrüchen; Innere Unruhe; zeitweise Angstgefühle; Feuerball auf der Brust; niedergeschlagen usw.
17.02.18: Mirtaeinnahme um 10% erhöht
18.02.18: keine weiteren Symptome bis auf Erkältung
LinLina
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von LinLina »

Hallo :-)

nein, da spricht nichts dagegen, wenn die Tablette prinzipiell in Wasser aufzulösen ist kannst du ruhig auch 100 ml nehmen, du musst eben nur die Rechnung entsprechend anpassen. Es ist sogar genauer wenn du es in mehr Wasser auflöst und du kannst exaktere und kleinere Schritte abmessen.

Liebe grüße
Lina
Im Absetzprozess seit 2014: Lorazepam (Benzo) erfolgreich abgesetzt. Mirtazapin aktuell (seit Sommer 2018) 0,005 mg.

Ich bin zur Zeit nicht im Forum aktiv. Bei Fragen und Bitten an das Team an padma, Ululu69 oder murmeline wenden.

Hinweis: Alle meine Aussagen dienen der allgemeinen Information und begründen sich auf Erfahrungswerte - meine eigenen, und die anderer Betroffener - und die wenigen bekannten Studien zur Absetzproblematik. Ich bin weder Ärztin noch Psychologin. Meine Erfahrungen und Tipps sind daher keine medizinische Beratung und können eine solche nicht ersetzen.
---++
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von ---++ »

nach dem ich jetzt im Forum gelesen habe dass diese Methode auch
mit Zopiclon möglich ist werde ich es auch versuchen, kann da die Dosis besser
berechnen, wobei ich nicht sicher bin ob dann die Wirksamkeit die gleiche ist.
Sonst schlucke ich ja meine benötigte Dosis und trinke etwas Wasser nach.
grüsse
Angelina
Ich bin neu im Forum und weiss nicht wirklich wo ich beginnen soll.
habe schon einige Berichte im Forum gelesen, doch npch keinen, wo jemand über 20 Jahre Zopiclon und Venlafaxin einnimmt, so wie ich. Zopiclon 3,75 mg, Venlafaxin 150mg.
Venlafaxin versuchte ich immer wieder auszuschleichen, doch dann kamen schwer belastende Lebenssituationen
auf mich zu, dann sofort wieder Flucht wieder in meine Welt der Chemie.
Bin nicht stolz darauf und glaube auch, dass ich ein verdammt schwacher Mensch bin ophne langes Durchhaltevermögen.


wäre schön mit euch im Forum Kontakt zu bekommen.
Angelina
Eva

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Eva »

Hallo,

ja, die Wirksamkeit ist dieselbe. Zopiclon soll in Wasser gelöst nur besonders unangenehm bitter schmecken, aber das ist sicherlich das kleinere Übel, wenn es anders nicht geht mit dem Absetzen.

Grüße, Eva
Hunk89
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Hunk89 »

Hallo liebe ADFDler,

wie lange hält so eine "Medikamentsuppe"? Sollte das nicht steril sein?

LG
Hunk
Medikament dosis morgens-dosis mittags-dosis abends-dosis nachts
Quetiapin Prolong 200-200-0-0
Quetiapin 0-0-0-300
Olanzapin 5-5-7,5-7,5
Venlafaxin 0-0-0-37,5
Trazodon 25-25-25-0
Metformin 500-500-500-500

Zu schnell reduziert:
Rückschlag auf 1000mg Seroquel
Und 25mg Zyprexa
Seroquel ca. alle 5-6 Monate jeweils um 100mg reduziert.
Letzte Reduktion Seroquel: 1. April: Reduziert von 800mg auf 700mg.
Wie es hier empfohlen wird ist es mir zu schnell :schnecke:
Veilchenwien
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Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Veilchenwien »

Hallo, ich ziehe immer die ganze Menge auf und schüttel noch einmal und nachdem ich alle Luftblasen weg habe, hole ich mir meine 5 ml, den Rest schütte ich weg. Liebe Grüße Veilchenwien
Symptome 1: 2/ 1996: Schlafstörungen und Magenschmerzen, Erschöpfung bei Problemen am Arbeitsplatz; Diagnose: depressive Verstimmung
Medikation: 20 mg Seropram/Citalopram; ab ca 2008 Pram
Symptome 2: 2/2008 zur Vermeidung von Chronifizierung der starken Schmerzen bei einer Frozen Shoulder
Medikation: 25 mg Saroten/ Amytriptylin
Zusätzlich: seit 1999 Euthyrox (Hashimoto), zZt: abwechseln 75mg und 88 mg
seit Oktober 2014: Estradiol 1mg, seit 2/2017 Vit D 10000i.E./ Tag im Winter, Vit K1 und K2; seit 12/2017 Mentalfit, Ashwaganda und Omnibiotic Stress zwischendurch
Absetzgeschichte: Ab Herbst 1996 drei oder viermal Absetzen Seropram und wegen depressiver Symptome wieder Beginn (Psychiater: "Du brauchst das halt") - immer im Februar/ März! !
Aktuelles Absetzen: Auf Rat meiner neuen Psychiaterin im
Juli 2014 beide Medikamente für 2 Wochen auf die Hälfte reduziert und dann abgesetzt. Panikattacken, Hoffnungslosigkeit, Ängste, Kopfschmerzen, Durchfälle,Nebel im Kopf: wieder auf Normaldosis,
Dezember 2014 : Pram 10 mg für 14 Tage, dann 14 Tage jeden 2. Tag 10 mg, dann Ende; Saroten auf 10 mg, dann wie Pram, wieder starke Symptome; Hochdosieren auf täglich 10mg Pram und Saroten ;
Sommer 2015: wieder auf jeden 2. Tag , dann ganz abgesetzt
Bis November 2015 so starke Symptome (Angst, Panik, Durchfälle, Kopfschmerzen, Erschöpfung, Schlaflosigkeit, Weinerlichkeit, Reizbarkeit, Gelenkschmerzen...) dass ich mit neuer Psychiaterin mit wieder 20 mg Pram und 25 mg Trittico/ Tradozon weiter mache. Internetrecherchen führen mich zum ersten Mal zu "Absetzproblemen mit SSRI". Ernährungsumstellung wegen Sorbit und Laktoseunverträglichkeit
In Absprache mit Ärztin neuerlicher Absetzbeginn im
Mai 2016: Pram 14-tägig um 2mg reduzieren. Bei 10mg so starke Absetzprobleme (Durchfälle, Reizbarkeit, Ängste, ), dass ich auf dieser Dosis bleibe. Sympathikussyndrom diagnostiziert (Unruhe, Herzrasen)
Feber 2017: Pram 3 wöchig um 1mg bis auf 3 mg absenken; wieder Panik, Ängste, Reizbarkeit..
Sommer 2017: Hochdosieren auf 5 mg. Ich schlafe sehr gut (zum ersten mMal seit 30 Jahren), sehr stressanfällig und leicht reizbar. Zwischendurch Anfälle von totaler Hoffnungslosigkeit mit Weinkrämpfen und Suizidgedanken (wird seltener). Fühle mich häufig unter Strom.
Ich will Pram und dann Trittico ganz los werden.
20.1.2018 auf Anraten des Forums alle NEMs abgesetzt - Unruhe wird weniger, 5mg Pram mit Wasserlösemethode, nicht mehr nach Augenmaß
8.2.2018 nach ein paar Superguten Tagen zwei Katastrophentage (Angst, suizidale Gedanken). Jetzt wieder ziemlich gute Tage, aber immer wieder sehr unruhig, rastlos, getrieben mit Herzrasen.
Ab Mitte Feber engmaschige Psychotherapie
15.3.2018 nach Absprache mit Frauenärztin Estradiol wegen möglicher Mitursache für Unruhe abgesetzt. Statt dessen von ihr verordnetes NEM (Yamswurzel, Rotklee, Soja)
Ichbinmuede67
Beiträge: 7
Registriert: 03.03.2018 10:22
Danksagung erhalten: 1 Mal

Re: Eure Mithilfe ist gefragt: Wer benutzt die Wasserlösemethode?

Beitrag von Ichbinmuede67 »

Was ist die Wasserlösemethode?
:party:
:zombie: LG

Milka


Erste Mal Opipramol 1998 ca. 10 mg am Abend bis

2003 dann 150 mg nur abends abgesetzt auf 50 mg wegen SSW, Abort wieder 100mg abends bis 2006 dann ganz abgesetzt.

2009 wieder bis 75mg abends hochdosiert wegen HWS Bruch und Schwindel und Schmerzen.

2013 Opipramol wieder komplett abgesetzt

2014 wegen Plötzlicher Trennung und 3 weiteren Abort en wieder 75 mg am Abende

2016 wie erwähnt wegen Lungenentzündung abgesetzt im März


2017 :
Pascoflair, Baldrian, Lasea , Bisoprolol 2,5 seit 2009 , Progesteron, Estrogen seit 1990

2018:
Pascoflair, Baldrian, Lasea , Bisoprolol 2,5 , Progesteron, Estrogen Opipramol 25mg wieder seit 3 Wochen und 3 Tage, Medalin seit 6 Wochen unregelmässig
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