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Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 01.07.2020 19:44
von Ululu
Hallo Kleiner, :)

wenn du dein Medikament in Wasser löst, nimmst du eigentlich nur den ersten Schritt der Absorbierung vorweg.
Es würde sich sonst im Magen auflösen.

Deshalb wirkt es genauso wie vorher, nur eventuell etwas schneller .
Die allermeisten hier kommen damit gut zurecht, ich selbst übrigens auch.

LG Ute

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 26.07.2020 21:52
von fabsen
Moin

Kleine frage/
:

Ich weiss absetzten ist geduldsache etc, alles kapiert und gelesen, ich wollte nur fragen ob ich die in wasser gelöste dosis in der spritze über nacht im kühlschrank lassen kann? Lg

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 26.07.2020 22:01
von Ululu
Hallo fabsen,

nach den hier gemachten Erfahrungen sind bis zu 24 Stunden im Kühlschrank okay.

Länger aber nicht, auch wegen der eventuellen Verkeimung.

LG Ute

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 26.07.2020 22:03
von fabsen
Hallo ute

Vielen dank, es sind nur etwa 10 stunden, vor dem ins bett gehen aufziehen, kühlschrank und am morgen dann nehmen. Lg

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 31.07.2020 16:47
von Levande
Hallo liebe Foris,
nach einem halben Jahr Absetzpause möchte ich Mitte September mich in ganz kleinen Schritten wieder heranwagen und mit der Wasserlösemethode absetzen. Ich nehme momentan Opipramol 50m -25mg -50mg.

Vor 10 Tagen habe ich die 25mg begonnen in Wasser zu lösen. Etwa eine halbe Stunde nach der Einahme wird mir schwindelig und meind Puls fühlt sich hart an, zwischenzeitlich kribbelt es in der Zunge, nach 4h-5h beginnt sich das wieder zu legen.

Bedeutet das, dass ich die Wasseelösemethode nicht vertrage, oder brauche ich noch Zeit für die Umstellung.

LG Levande

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 09.08.2020 21:29
von Levande
Hallo nochmal,

meine Frage vom vorigem Post hat sich erledigt. Ich habe inzwischen die 25 mg auf die Wasserlösemethode umgestellt. Ich habe, wie bei Schwierigkeiten bei der Umstellung auf Tropfen empfohlen, mich wenige-mg -Weise an die 25 mg herangetastet. Seit zwei Tagen nehme ich die kompletten 25mg in 200ml Wasser gelöst und es klappt jetzt problemlos. :)

LG Levande

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 30.09.2020 10:25
von Brombeerkuechlein
Hallöchen,

ich hab auch mal eine Frage zur Verträglichkeit.
Ich löse morgens eine 50 mg Pregabalin Kapsel in 100 ml Wasser und trinke 50 ml - also 25 mg.
45 min später beginnt ein wahnsinniges Brennen im Hals und das Gefühl von schwerer Luft zu bekommen. Nach 5 bis 6 Stunden lässt es nach.
Wenn ich es normal als Kapsel nehme habe ich die Beschwerden nicht.

Nehme ich zu wenig Wasser oder vertrage ich die Wasserlösmethode nicht?

Liebe Grüße vom Brombeerküchlein

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 03.10.2020 14:01
von padma
hallo Brombeerküchlein, :)

das sollte so natürlich nicht sein. Ich würde es mal mit Nachtrinken von viel klarem Wasser versuchen.
Es hört sich so an, als ob es die Speiseröhre reizen würde. Empfindest du das so?

liebe Grüsse,
padma

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 03.10.2020 15:50
von Brombeerkuechlein
Liebe Padma,

danke für deine Rückmeldung.
Ja - es fühlt sich an, als ob der hintere Rachenbereich bis etwa mitte Brustkorb die Speiseröhre entlang extrem brennen würde.
Ähnlich wie starkes Sodbrennen.
Habe heute mal probiert 200 ml Waser zum auflösen zu nehmen und viel nach zu trinken.
Hatte den Eindruck, das es etwas besser war.

Grüßle Brombeere

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 03.10.2020 17:43
von padma
hallo Brombeere, :)

das ist schon mal gut, schau mal ob es sich weiter bessert. Wenn das Brennen anhält, denke ich, ist die Wasserlösemethode nicht für dich geeignet.

liebe Grüsse,
padma

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 03.10.2020 18:21
von Brombeerkuechlein
padma hat geschrieben: 03.10.2020 17:43 hallo Brombeere, :)

das ist schon mal gut, schau mal ob es sich weiter bessert. Wenn das Brennen anhält, denke ich, ist die Wasserlösemethode nicht für dich geeignet.

liebe Grüsse,
padma
Huhu Padma,
ich hoffe sehr. Sonst bekomme ich Probleme mit dem runter dosieren. Ich habe Kapseln mit Pulver und mit Feinwaage komm ich null zurecht. :D

LG Brombeere

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 13.10.2020 11:38
von san4ik25
Woher weiß ich dass sich der Wirkstoff beim umrühren gleichmäßig im Wasser verteilt ? Kann jemand das chemisch/physikalisch erklären ?
Wenn der Wirkstoff sich nicht gleichmässig verteilen würde, macht die ganze Methode ja wenig Sinn, reine Verständnis frage, hatte ich zwar schon mal gestellt, aber es wurde nicht drauf eingegangen, bzw nur gesagt dass es sich verteilt, was meine Frage leider nicht beantwortet. Wäre jemand so lieb mir das zu erklären

Re: Fragen und Tipps zur Wasserlösemethode

Verfasst: 13.10.2020 17:25
von Straycat
Hallo San4ik25,

eine physikalische Erklärung kann ich dir leider nicht geben, da ich keine Naturwissenschaftlerin bin ;-)
Aber hier findest du eine Beschreibung zur Herstellung von Suspensionen: https://flexikon.doccheck.com/de/Suspension
Ich muss gestehen, dass ich bei der Beschreibung "aussteige", denn dazu reichen meine Chemie-/Physik-Kenntnisse nicht aus, dass ich alles davon genau verstehe. Aber vielleicht hilft dir das ja weiter, wenn du nach einer Erklärung suchst.
Auch hier findest du einige Erklärungen zur Suspension: https://www.pharmazeutische-zeitung.de/ ... h-komplex/

Wenn du in Google "Suspension Medizin" eingibst, findest du sicherlich noch viele weitere Texte.

Suspensionen werden auch in der Pädiatrie häufig eingesetzt, wenn eine niedrigere Dosis für einen Patienten mit weniger Körpergewicht hergestellt wird.

Eine 100% gleichmäßige Verteilung des Wirkstoffs im Wasser ist vielleicht nicht möglich, denke ich, da sich sogenannte "Sedimente" bilden. Aber wenn die Lösung, die hergestellt wird, ausreichend aufgerührt/geschüttelt wird, dürfte das wohl in den meisten Fällen dazu führen, dass der Wirkstoff möglichst homogen in der Lösung verteilt ist.

Wenn man sich ansieht, wie viele Betroffene mit dieser Methode die Herstellung von kleineren Dosierungen, als sie vom Hersteller verfügbar sind, praktiziert und gut damit zurecht kommt, kann man wohl davon ausgehen, dass es klappt. Denn nicht nur in diesem Forum, sondern auch in anderen Betroffenenforen wird schon seit langer Zeit mit dieser Methode gearbeitet (z.B. SurvivingAntidepressants in den USA).

Klar wäre es am besten, die Pharmaunternehmen, die die PP auf den Markt bringen, bieten es auch in so kleinen Dosierungen an, dass eine schrittweise Reduktion möglich ist. Leider ist das aber ein Wunschtraum, denn die meisten PP gibt es nur in wenigen Abstufungen was die Dosierung betrifft.
Da muss man dann zu solchen Methoden greifen, um kleinere Dosierungen herzustellen.

Ein Bitte noch: Könntest du unsere Netiquette beachten und deine Posts mit einem Gruß beginnen und beenden. Das liest sich gleich viel freundlicher :) Danke!

Liebe Grüße,
Cat