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Erfahrungen mit Mirtazapin?!

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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alex25
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Erfahrungen mit Mirtazapin?!

Beitrag von alex25 »

Hallo, :(
habe jetzt mehrere Beiträge zu Mirtazapin (Remergil) gelesen, bleiben aber noch Fragen offen und ich bin ziemlich verunsichert, hat da jemand ähnliche Erfahrungen gemacht und kann sagen wies weitergeht?

Nehme seit ca. 4 1/2 Wochen wieder Mirtazapin, hatte es davor 10 Monate eingenommen und dann 3 Wochen abgesetzt aber wegen Schlafstörungen wieder angefangen.
Habe mit 15mg begonnen, nach einer Woche hatte ich dann Panikattacken u. Angstzustände (genau wie letztes Jahr, angebl. wegen unterdosierung).
Nachdem ich auf 30mg erhöht habe war diesmal aber nicht alles OK sondern nach 2 Tagen hatte ich totales Käseglockenfeeling, Wahrnehmungsstörungen (als wenn ich nur kleine Ausschnitte aus der Umwelt mitbekommen würde), eine Art von Schwindelgefühl und mein Kopf fühlt sich total "zu" an. Anfangs habe ich gedacht: gut, sind Nebenwirkungen.. Da das Ganze jetzt aber schon 2 Wochen unvermindert anhält und ich zudem letzte Woche noch 3 Tage totale Depris hatte mach ich mir echt Sorgen. Habe das Mirta gestern mal ausgesetzt, besser gehts mir jetzt nicht. Bin eigentlich soweit es ganz wegzulassen, weil ich keinen Bock habe auf diesen Mist.
Bisher war ich immer zufrieden damit, weil es mir mehr geholfen hat. Aber sowas wie jetzt habe ich nur mal auf einem trizykl. AD erlebt! Hab schon Angst vor SerotoninSyndrom..
Mirtazapin 30mg
CloneX
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Beitrag von CloneX »

Serotoninsyndrom ist es wohl eher nicht. Aber die ADs wirken bei jedem anders - du scheinst es nicht zu vertragen. Mirtazapin und die anderen Medikamente können übrigens auch das Gegenteil bewirken (Ängste erhöhen, etc.).
mücke
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Re: Erfahrungen mit Mirtazapin?!

Beitrag von mücke »

alex25 hat geschrieben: Hab schon Angst vor SerotoninSyndrom..
Hallo alex25
Beruhige dich. Ein Serotoninsyndrom kommt nur selten vor. Es kann entstehen wenn du 2/3 verschiedene Mittel, die die Serotoninaktivität erhöhen, einnimmst.
sh. Phil (letzter Beitrag)
www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=1896

Gruss Annette
alex25
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Beitrag von alex25 »

hm, will nicht als Hypochonder da stehen aber ich bin bei so was immer sehr schnell beunruhigt. Einige Symptome würden jedenfalls zu den Anzeichen eines Ser.Syndr. passen, zumal nachdem es 1 Tag nach Dosissteigerung angefangen hat. Aber die könnten auch Nebenwirkung sein. Ich hab auch so das Gefühl das mein Körper nach der langen Einnahme und Absetzen viel sensibler auf das Med. anspricht, vertragen habe ich es bisher immer ganz gut.
Mirtazapin 30mg
alex25
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Beitrag von alex25 »

Danke auf jedenfall fürs Antworten! Bin etwas beruhigt.
Werde erstmal 15mg einnehmen und s dann absetzen.morgen mal mit Arzt Kontakt aufnehmen.
mfg a
Mirtazapin 30mg
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Alex!
Nehme seit ca. 4 1/2 Wochen wieder Mirtazapin, hatte es davor 10 Monate eingenommen und dann 3 Wochen abgesetzt aber wegen Schlafstörungen wieder angefangen
Also es ist bekannt, wenn Mirtazapine beim Absetzen Probleme macht sind es oftmals am Anfang (!) Schlafstörungen.

Wenn ich das richtig verstehe hast Du nach 3 Wochen nach dem Absetzen Schlafstörungen bekommen ... das waren ganz sicher Entzugserscheinungen!
Habe mit 15mg begonnen, nach einer Woche hatte ich dann Panikattacken u. Angstzustände (genau wie letztes Jahr, angebl. wegen unterdosierung).
Nachdem ich auf 30mg erhöht habe war diesmal aber nicht alles OK sondern nach 2 Tagen hatte ich totales Käseglockenfeeling, Wahrnehmungsstörungen

Mirtazapine kann Ängste, Panikattacken, Depressionen .... und Käseglockenfeeling = die Benommenheit auslösen sowohl beim Einschleichen als auch beim Absetzen .... bei Dir wird es wohl ein Mix aus absetzen und wieder nehmen sein.

Ich würde Dir empfehlen wirklich über einige Monate von zB. 15mg langsam untergehen.

Außer Panikattacken hat dieses sch :censored: Medikament bei mir alles ausgelöst.


Liebe Grüße


Hannes
Pam
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Citalopram

Beitrag von Pam »

Hallo Hannes!
Ich hatte bereits geschrieben, daß ich dabei bin meine Dosis zu reduzieren. Hatte heute morgen nur eine halbe (von 20mg)genommen und fast vergessen abends die andere Hälfte zu nehmen. Ich fühle mich noch außerordentlich gut dabei. Allerdings merke ich, daß ich nicht im Geringsten müde bin, auch wenn die Augen wahnsinnig brennen.
Hinzu kommt, daß der Mund trocken ist, als wenn ich abgefeiert hätte.
Ich denke, das Schlimmste kommt noch oder vielleicht auch nicht.
Ich nehme Citalo noch relativ kurz und hoffe, gut mit dem(wenn auch harten Ausschleichen)klar komme. Werde sehen, wie sich meine Nacht gestaltet. Ich weiß zwar, daß ich noch genügend Tabletten habe, jedoch keinerlei Verlangen mehr zu nehmen, auch wenn ich könnte!
Ich ahne, daß ich wieder wie verrückt schwitzen werde und mein Sohn berichtete mir, daß ich nachts sehr viel und deutlich rede. Vor allem über die Sachen die passiert sind. Habe Hoffnung während des Schlafens ne Menge zu verarbeiten. Fühle mich morgens jedoch, wie gerädert obwohl ich knapp 10Std durchgeschlafen habe. Ich laß mich überraschen, wie der neue Tag wird!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Nächtliche Grüße von hier im hohen Norden
Gabi :wink:
Seit ca 6Wochen nehme ich Citalopram ein. Anfangsdosis 20mg, zuletzt die Höchstdosis 60mg. Ein Selbstversuch es ganz wegzulassen war deprimierend und erfolglos. Mir ging es sehr viel schlechter als vor der ersten Einnahme. Vor 1Woche habe ich angefangen die Dosis eigenverantwortlich zu reduzieren. Bisher mit Erfolg. Bin jetzt den ersten Tag wieder auf 20mg, wobei ich die Tablette halbiere. Mir ist bewußt, daß ich dieses Medikament wenigstens ein halbes Jahr einnehmen muß, um nicht wieder diese Panikattacken zu bekommen. Ich möchte mich mit Gleichgesinnten austauschen, um mit deren Hilfe mein Leben wieder besser in den Griff zu bekommen.
alex25
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Beitrag von alex25 »

Hallo,
heute habe ich mit meinem Hausarzt gesprochen und mich weiter krankschreiben lassen, bin so echt nicht in der Lage meine Arbeit zu machen, autofahren ist auch son Ding.
HA hat in einem schlauen Buch geschaut und mir geraten 3 Tage 15mg einzunehmen und es dann wegzulassen. Werde es länger in der Dosis einnehmen, ausser die Panikattacken fangen wieder an.. Ich habe ja schon einige Erfahrungen mit diversen Stoffen gemacht und bin Missempfindungen gewohnt aber nach dem einmal weglassen und der Dosisverringerung gestern lauf ich rum wie auf Pilzen. Manchmal machts sogar Spaß :wacko:
Gruß, a
Mirtazapin 30mg
alex25
Beiträge: 8
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Wissenswert

Beitrag von alex25 »

Habe noch eine Adresse gefunden in der es um Studien über Mirta geht.
http://www.infomed.org/pharma-kritik/pk03b-00.html#ut6
Mirtazapin 30mg
Hannes Wien
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Absetzen .....

Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Alex!

Seit einigen Wochen recherchiere ich über Mirtazapine.

Bei meinem momentanen Stand und in Anbetracht Deiner Symptome, würde ich Dir dringend empfehlen sehr langsam vorzugehen.

Dh. flüssiges Mirtazapin und um nicht mehr als 1,5 mg alle paar Wochen runter über Monate.

Die Benommenheit ist eine langfristige Entzugserscheinung von Mirtazapine, bei Clone X hat es 2 Jahre gedauert und ich hab in ein paar Tagen mein 1 Jahres "Jubiläum" :twisted: .... mir geht es noch (lange ? :cry: ) nicht gut!

Was den Fachlink betrifft, Organon hat es doch tatsächlich bis jetzt geschafft, dass die häufigste UAW die Benommenheit nirgends wo vorkommt!

Liebe Grüße

Hannes
alex25
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Beitrag von alex25 »

Hallo Hannes,
ich suche jetzt auch schon seit tagen nach informationen über Mirta und je mehr ich lese desto mehr ärgere ich mich überhaupt damit angefangen zu haben, vor allem weil die Indikation "nur" meine Schlafstörung war, keine (schwere) Depression. Hätte besser mal früher überlegt als blind zu schlucken. :evil:

Über Jahre diese Symptome haben zu können hätte ich bis vor 2 Wochen nicht geglaubt.Aber ich spürs grade am eigenen Leib was da schief gehen kann.

Das erste mal Absetzen war bis auf die Schlafstörung (etwas heftiger als früher)kein Problem, ich habe mich im Gegenteil wieder viel impulsiver erlebt und kam besser an meine Gefühle ran. Und da habe ich einen Sprung von 30 auf 0mg gemacht (Zitat meiner ehemaligen Therapeutin : "wieso erst reduzieren, 30mg ist doch schon niedrig"..)
Die Probleme kamen erst 1 Woche nach der Neueinnahme und vor allem -während- der Einnahme bzw. nach Dosiserhöhung! Bin jetzt total unsicher weil ich ja erst gestern mit dem Absetzen angefangen habe und hoffe das sich das normalisiert.
Denke das ich meinen Stoffwechsel total durchgeschüttelt habe mit dem Durcheinander.
Ich hab aber auch gelesen, dass bei Angstpatienten eine höhere Anfälligkeit für Absetzsymptome bestehen kann, da sie für ihren Körper viel stärker sensibilisiert sind (bin selbst sehr sensibel was das angeht).
Danke für den Tipp, werde es langsam angehen.

Gruß, alex
Mirtazapin 30mg
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

@ Gabi


60mg Citalopram sind sehr viel ..... das die Höchstdosis ... warum hat Dein Arzt so schnell so hoch gesteigert ...???


Die ganze Geschichte hört sich nach viel zu schnell hochdosiert und nach Unverträglichkeit an!

Nach 6 Wochen kannst Du über 1-2 Wochen langsam runterdosieren und Dich mal von diesem "Spuk" erholen!

Liebe Grüße

Hannes
Blancanieves
Beiträge: 452
Registriert: 11.05.2005 11:32

Beitrag von Blancanieves »

Hallo!!

Lass dieses Mirtazapin!!! Du veträgst dieses Medikament nicht. Meine Mama hat es zwei mal absetzen müssen...Sie hat es wegen Schlafstörungen und depressiven Verstimmungen bekommen... Am Anfang war sie glücklich, weil sie schlafen konnte... dann aber ging ihr immer schlechter... wurde depressiv, Ängste usw....

Versuche es mit natürlichen Mitteln!!!

Hier ein Forum:

http://www.natur-forum.de


Viel Glück!!

Schön, dass es das Internet gibt!! nee????
Bitte an die Schilddrüse denken, falls die Depressionen, Ängste und Co. keinen erkenntbaren Auslöser haben.. Und Frauen sollten auch an die Sexualhormone denken..
Hier wird darüber berichtet: http://www.adfd.org/forum/viewtopic.php?t=4341
Pam
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Wohnort: Neumünster

Citalopram

Beitrag von Pam »

Hallo Hannes!
60mg sind ja noch milde ausgedrückt. Zu Glanzzeiten gabs Tage an denen 80 und das höchste 100mg waren. Danach gings mir allerdings richtig dreckig. Mein Arzt hat sich dazu nicht geäußert. Die Angstzustände bei dieser Dosierung waren grauenhaft, genauso aber auch bei 60mg. Ich weiß, dass ich zu schnell runterdosiert habe. Leichte Kopfschmerzen, Unwohlsein aber vor allem Rückenschmerzen sind das Resultat. Aber die Angst und das ständige Nachdenken sind weg. Habe morgen meinen nächsten Termin. Mal sehen, was er mir diesmal vorschlägt. Abgesehen davon ist mein Arzt lediglich Allgemeinmediziner. Er verabreicht zwar auch an Drogenabhängige ihre Ersatzdrogen, aber ich glaub so viel Ahnung hat er dann trotzdem nicht. Leider ist es bei uns hier nicht möglich innerhalb kurzer Zeit einen Termin bei einem Facharzt zu bekommen. Deshalb werd ich mich ersteinmal weiter mit ihm quälen müssen.
Sei gegrüßt
Gabi :haha:
Seit ca 6Wochen nehme ich Citalopram ein. Anfangsdosis 20mg, zuletzt die Höchstdosis 60mg. Ein Selbstversuch es ganz wegzulassen war deprimierend und erfolglos. Mir ging es sehr viel schlechter als vor der ersten Einnahme. Vor 1Woche habe ich angefangen die Dosis eigenverantwortlich zu reduzieren. Bisher mit Erfolg. Bin jetzt den ersten Tag wieder auf 20mg, wobei ich die Tablette halbiere. Mir ist bewußt, daß ich dieses Medikament wenigstens ein halbes Jahr einnehmen muß, um nicht wieder diese Panikattacken zu bekommen. Ich möchte mich mit Gleichgesinnten austauschen, um mit deren Hilfe mein Leben wieder besser in den Griff zu bekommen.
Trixi
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Wohnort: Kiel

Mirtazapin

Beitrag von Trixi »

Hallo an Alex und alle Betroffenen!

Habe auch schon mehrere ADs ausprobiert und möchte kurz meine Erfahrungen mit Mirtazapin schildern. Ich nehme es seit ca. 4 Wochen wegen einer neuen depressiven Episode mit Schlafstörungen und Ängsten. Angefangen habe ich die ersten 2 Wochen mit nur 7,5 mg, von denen ich besser schlafen konnte und kaum Nebenwirkungen hatte. Jetzt nehme ich 15 mg, also auch noch eine niedrige Dosierung, die ich erstmal beibehalten soll. Einerseits habe ich das Gefühl, dass ich seitdem etwas ruhiger bin und sich mein depressiver Zustand gebessert hat, mal abgesehen von Gewichtszunahme. Meine Ängste haben sich kaum gebessert. Allerdings habe ich auch ein leichtes "Käseglockengefühl" und den Eindruck, als ob mein Kopf "zu" wäre und mir ein wenig schwindelig ist. Außerdem bin ich tagsüber müde. Lassen diese Nebenwirkungen irgendwann nach? Ich bin nicht sicher, ob ich dieses Medikament noch länger nehmen soll. Riskiert man beim Absetzten einen Rückfall? Ein Fan von ADs bin ich nicht gerade. Hier steht ja schon einiges über Mirtazapin. Vielleicht mag ja jemand von euch nochmal über seine Erfahrungen mit der Dauer der Einnahme, der Dosierung und ähnlichen Nebenwirkungen berichten. Danke im Voraus! Trixi
Hannes Wien
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Danksagung erhalten: 6 Mal

Beitrag von Hannes Wien »

Hallo Trixi!

Meine sehr schlechte Erfahrung mit Mirtazapine ist sicher nicht repräsentativ!

Allerdings kann man anhand der Nebenwirkungen wie Benommenheit schon sagen setze lieber langsam ab.

Nach 4 Wochen hast Du noch keine langandauernden Entzugserscheinungen zu befürchten!

So ging es mir nach 2 Monaten als ich Mirtazapine abgesetzt habe.


Und so geht es mir heute.

Liebe Grüße an Dich

Hannes
Winnie
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Wohnort: Schleswig

Beitrag von Winnie »

Hallo Trixi,
ich kann auch immoment nur schlechtes über mirtazapin sagen...
nehme es jetzt ca. über 1 jahr.

.anfangs hat es mir geholfen (obwohl ich mitllerweile glaube, dass das nur nen placebo effekt hatte)...

dann im oktober wagte ich die reduzierung von 30mg auf 15mg, kotzte mir die seele in einer nacht über 6 stunden aus dem hals, seitdem geht es mir so schlecht, dass ich mich wieder in die zeit vor einem 1 jahr zurück gesetzt fühle.

Ständige Übelkeit (morgens kaum aushaltbar), Schwindel, noch schlimmere Migräne täglich!, Spannungskopfschmerzen, Panik, Platzangst, Schlafstörungen etc. und alles in verdammt heftigen attacken!

Manchmal ist es morgens so schlimm (einmal bis zweimal die woche), dass ich mich kaum auf den beinen halten kann.

Mein ganzer Tag ist wieder von Angst und so bestimmt.
Werde dennoch nächstes wochenende auf 7,5 mg reduzieren (von 30 auf 15 is jetzt ca. 8 wochen her), denn dieser scheiß soll aus mir raus!
mal sehen, wird sicherlich hart, doch dann wird auf rein pflanzliches zeug umgestiegen, vielleicht klappt dieses ja???!!! :?
alles gute Lg Daweena

(jetzt wirds auch zeit, kann kaum noch lesen vor schwindel..man man man...) :evil:
Symptome: (ständige Übelkeit,Kopfschmerzen bis zu starker Migräne, Magenschmerzen, Panikattacken mit Schüttelfrost und Brechreiz, Unruhe, Herzrasen, Schlaflosigkeit...); Diagnose: (Depressionen.)
Medikation: (Mirtazapin 30mg ca. 1 Jahr) >> (seit ende September 2005 Mirtazapin (remergil) 15mg) >> (seit Dezember 2005 Mirtazapin 7,5mg...)
Zusätzlich: (Dosierung, Start (wofür/wogegen));
Bisherige Absetzversuche: (Dosierung, wie abgesetzt, warum gescheitert)
Absetzverlauf (seit 28. dez. 05 medikamentenfrei!!!) >> (außer paar homoöpathischen mitteln (bachblüten etc.) keine medikamente...)
sylvia1109
Beiträge: 6
Registriert: 05.10.2005 17:32
Wohnort: Gronau

Beitrag von sylvia1109 »

Hallo,

seit dem 4.10. nehme ich 15 mg Mirtazapin wegen Depressionen.Anfangs hatte ich leichte Beschwerden wie Seh- und Konzentrationsstörungen, Blähungen.Aber ich konnte allmählich besser schlafen (hatte vorher Probleme beim Ein- und Durchschlafen).Nach 3 Wochen habe ich die Dosis auf 30 mg gesetzt, dabei ging es mir gut.Einzige Nebenwirkung: Keine Lust auf Sex mit meinem Freund! Also: Beziehungskiller.Denn meine persönliche Meinung ist, zu unserer Beziehung gehört auch Sex.Positive NW: Ich nahm 4 kg zu (wog 41,5 kg bei 156 cm).Also habe ich die Dosis wieder auf 15 mg gesetzt.Seit Montag.Fazit: Weniger Appetit...was in Zukunft kommt? Keine Ahnung!Ich hoffe für mich, meinen Freund und meine beiden Kinder, dass mein jetziger Zustand so bleibt, wie er ist, denn mom. geht es mir gut! Natürlich habe ich die Dosis mit meinem Arzt abgesprochen!

LG
Sylvia
Mirtazapin 15 mg/Tag
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