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 ! Nachricht von: Oliver

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Erfahrungen mit Trevilor

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krimskrams
Beiträge: 1
Registriert: 02.11.2005 10:13

Erfahrungen mit Trevilor

Beitrag von krimskrams »

Hallo alle zusammen !
Eigentlich schreibe ich nicht in Forem, aber in diesem Fall möchte ich doch spez. zu dem med. TREVILOR mal mein Statement abgeben.
Ich habe Trevilor vor einem Jahr das erste Mal genommen und wuirde auf 75mg eingestellt, was ja nicht viel ist.
Ja!...es hat geholfen. Aber....:
Ich habe innerhalb von 7 Monaten fast 10 kg zugenommen obwohl ich wirklich kaum was esse ( manchmal nur 2 Stullen am Tag und eine Schale Müßli)
Normalerweise hätte ich bei dieser Ernährung 10 kg abgenommen, denn tendenziell nehme ich schnell ab und schwer wieder zu. Das war immer so.
Ich kann machen was ich will: Das Gewicht steigt kont. an. Wenn ich so essen würde wie ich es sonst tat, dann würde ich jetzt wahrs. schon 20 kg zugenommen haben.
Dazu kommt das ich seit dem keine Nacht mehr länger als 5-6 h schlafen kann und dabei noch 2 - 4 mal wach werde. tagsüber bin ich wie erschlagen.
Von der Libido mal ganz zu schweigen. Die ist eh nie so stark gewesen, aber mit Trevilor def. nicht mehr vorhanden gewesen.
irgendwann habe ich meine Dosis nicht genommen/vergessen und plötzlich plagten mich schwindelähnliche , ruckartige Zustände, insbesonder bei plötzli. Bewegungen. Erst ein paar Tage später wurde mir der Zusammenhang zw. trevilor und diesen Symthomen bewusst.
Jetzt wo ich schon seit 16 Wochen ausschleiche ( und das von 75mg, manche nehmen 250mg und mehr ...ich wage nicht daran zu denken) und mittlerweile auf null bin plagen mich diese "Zaps", wie es viele hier auch nennen, wieder.

Das tragische an der ganzen Geschichte ist: Die Ärzte (und zwar alle die ich damit konfrontiert habe), sagen Ihnen wäre das neu und schieben das auf das wiederaufleben der alten Beschwerden. Wenn wir als Laien sowas schon in Fachnachrichten im web nachlesen können, dann frage ich mich wieso kein Arzt angeblich jemals davon was gehört hat .
Weder von den Zaps noch von der Gewichtszunahme hat anscheinend jemals ein Arzt gehört. Selbst junge Ärtze, die auf dem Neuesten Stand sein sollten und in der Klinik gearbeitet haben, wissen davon angeblich nichts.


Generell bleibt mir festzustellen: Die Fachärzteschaft verschließt sich um Ihre eigenen Theorien nicht zu gefärden oder hat wirklich keine Ahnung von dem was diesbez. läuft. Ich finde das sehr merkwürdig.
Leider ist man als jemand, der Psych. Probleme hat, schnell in der Ecke:
Eingebildeter Kranker oder Halluzi.

Alles Gute
amanda

Beitrag von amanda »

Melde DEINE NEBENWIRKUNGEN und wissenschaftlich bekannten ABSETZSYMPTHOME der BfArM oder der ARZNEIMITTELKOMMISSION der DEUTSCHEN ÄRZTESCHAFT. Wenn keiner deiner Ärzte bereit ist es zu melden...so wäre es der normale Weg dann MELDE ES AUSFÜHRLICH SELBER und vergiss nicht die inkompetenten Aussagen der Ärzte zu erwähnen. Gerade bei Trevilor und Remergil sind DIESE STROMSCHLAGÄHNLICHEN ABSETZSYMPTHOME bekannt. Setz dich durch !!!! Alles Gute AMANDA
Valeska
Beiträge: 106
Registriert: 11.09.2005 01:39

Beitrag von Valeska »

Ja, auch zu mir hat der Chefarzt einer Psychatrie gesagt die Zaps und das ruckhafte Sehen wären ihm neu. Hat's aber zumindest nicht auf meine Krankheit geschoben.
Symptome:
Depression, Panikattacken, Schlafprobleme, chronische Müdigkeit

Diagnosen:
ADHS, ASD Verdacht, Depression, Panikattacken
(chronische Schmerzen Gesicht/Kopf, Spondylarthrose/instabile HWS, Endometriose, Morbus Conn (ja, Conn, nicht Crohn ;-)) und dementsprechend auch brain fog, Schwindel, Konzentrationsprobleme, chron. Müdigkeit etc.)

Medikation:
250 mg Venlafaxin Heuman (von 300 runter durch die 12,5 mg Kugeln in Heumann oder Heunet)
100 mg Lamotrigin
(20 mg Pantropazol)

Abgesetzt:
- zweimal Pregabalin (zweites Mal wegen chronischen Schmerzen probiert, nicht gewirkt):
nach zweitem Mal dauerhaft Reflux, Dauererregung trotz niedrigsten Dosen einkapseln lassen, dadurch Magen nicht mehr richtig geschlossen
- dreimal Lorazepam 1mg/Tag nach einigen Monaten
- nicht erfolgreich: 150 mg Venlafaxin über ein Jahr (wusste damals noch nicht, wie wichtig der letzte Schritt ist)
(leider wirkte es danach nicht mehr so gut und später wurde mir in einer Klinik einfach so die Dosis verdoppelt + Pregabalin dazugegeben, was natürlich unverantwortlich war bei kleiner Größe und Gewicht)

(Amitryptilon nicht gewirkt gegen Schmerzen, Mirtrazapin zum Schlafen Albträume, Opipramol zu schwach, Ortoton Albträume, Gaba, Lithium und anderes abgelehnt, Diclophenac 2 Jahr 150 mg Wechselwirkungen (Hormone komplett druch den Wind, Manie), verschiedene Blutdruckmittel wegen Conn nicht vertragen, Antibiotika wegen Helicobakter überhaupt nicht vertragen)

Ich überlege meine Leberenzyme entschlüsseln zu lassen. Ich hab bei Einnahme und auch Absetzen immer ziemliche Nebenwirkungen und einige Ärzte glauen mir gar nicht, wie krass ich Entzugserscheinungen habe und von Jahr zu Jahr und Medikament zu Medikament dass ich neu einnehme/ absetze scheint das schlimmer zu werden.
Gesperrt