Klick auf das Kreuzchen um das hier auszublenden ->


 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Neu an Bord (Zolpidem-Problem)

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Minny59368
Beiträge: 18
Registriert: 03.06.2009 11:56

Neu an Bord (Zolpidem-Problem)

Beitrag von Minny59368 »

Hallo,

ich bin männlich, 38 und seit 6 Jahren Zolpidem abhängig (nachts 50-60mg, tagsüber teilweise 10-30mg).
Hoffe in diesem Forum auf Menschen mit ähnlichen Abhängigkeiten bzw. Geschichten zu treffen, damit
ich endlich Wege finde davon weg zu kommen.
pajes
Beiträge: 468
Registriert: 28.09.2007 06:31
Hat sich bedankt: 1 Mal
Danksagung erhalten: 14 Mal

Re: Neu an Bord (Zolpidem-Problem)

Beitrag von pajes »

Hallo Minny
Erstmal willkommen hier :)
Zolpidem ist ja ein benzodiazepinähnliches Mittel und vielleicht könnte es hilfreich sein, teilweise auf Diazepam zu wechseln und dann langsam abzusetzen? Oder hast du schon einen Plan wie du vorgehen willst?
Ich kenne Zolpidem von früher und wundere mich, wie man davon abhängig werden kann, aber es zeigt auch, wie unterschiedlich Medikamente bei den Menschen wirken können.
Vielleicht erstellst du einen thread unter "Benzodiazepine absetzen", dann antworten dir sicherlich noch mehr Leute mit Absetzerfahrung.
Alles Gute, pajes
Seit 2009 Entzug von 2,0mg Rivotril (Clonazepam), seit dem 9.12.16 auf Null.
2008: ca. 13 Tropfen Atosil zum Einschlafen, ausgeschlichen 2014
Opipramol
Mai 2011: Einschleichen von 150mg Opipramol (beruflicher Streß)
April 2012, schneller Absetzversuch auf 75mg, gescheitert.
24.4. 125 mg, Entzug: anschließend 4 Wochen erkältet
10.05. 100mg
24.05. 75mg, Entzug: 3 Wochen Zyklusstörung, massive Hassgefühle, Depression. Behandlung durch Homöopathie, abwarten
19.07. auf ca. 88,5mg Opipramol
2014: 67,47 mg Opipramol, 59 mg Opipramol
5/2015 Wechsel auf flüssiges Opipramol: Insidon. Wechsel war katastrophal da offizielle Umrechnungsmenge für mich zu niedrig war - also höher dosiert auf 65mg Insidon.
2016 58,24mg Insidon
2017 54,49mg Insidon
Entzugssymtome Rivotril: Ängstlichkeit, Unruhe
Entzugssymptome Opipramol: heftige Muskelschmerzen, Übelkeit, Durchblutungsstörung, Zyklusstörung, neuralgische Schmerzen, Mundentzündungen (alles vorher nie gehabt)
Angst, Unruhe, Depression, Aggressivität, emotionale Taubheit bis ca. 75mg, übermässiges Denken (alles vorher nie in dem Ausmass gehabt)
Gesperrt