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Mirtazapin (Remergil) bei Ängste

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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MarionSommerfeld
Beiträge: 7
Registriert: 03.06.2004 18:00
Wohnort: Lünen

Mirtazapin (Remergil) bei Ängste

Beitrag von MarionSommerfeld »

Hallo,

ich habe 4 Wochen Mirtazapin genommen. Die Stimmung wurde vielleicht etwas besser, aber die Angst und Unruhe blieb.

Hat jemand von Euch Erfahrung damit, und kann mir sagen, ob es auch gegen Ängste etc. hilft?

Jetzt nehme ich Saroten, vielleicht hat damit auch jemand ERfahrung und kann mir helfen.

Paroxetin habe ich leider nicht vertragen.

Liebe Grüße
Marion
Adri
Beiträge: 20
Registriert: 11.01.2004 20:35

Beitrag von Adri »

Hallo Marion,

Ich habe Remergil gegen Angst und Panikattacken eingenommen über einen längeren Zeitraum. Die Wirkung war sehr gut schon nach 10 Tage hat sich eine Angstlösende und Beruhigende Wirkung gezeigt. In welcher Dosierung hast du Remergil genommen? Ich habe es über 2 Jahre hinweg 45mg /Tag eingenommen. Zurzeit geht’s mir wieder sehr gut und ich bin gerade dabei Remergil wieder abzusetzen.


Grüße

Adri
MarionSommerfeld
Beiträge: 7
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Wohnort: Lünen

Beitrag von MarionSommerfeld »

Hallo Adri,

ich habe Remergil vielleicht zu kurz genommen. Es hat mich auch nicht richtig beruhigt. Bin am überlegen wieder damit anzufangen. Meine Stimmung war damit viel viel besser.

Also meine Dosis war 45 mg.

Das Saroten habe ich jetzt 4 Tage, aber hat total viele Nebenwirkungen.

War mir nur bei dem Mirtazapin so unsicher, weil so viele geschrieben haben, das es ja eh nur für Depressionen ist.

Ich habe seit 6 Monaten eine postpartale Depression. Bin froh wenn das vorbei ist.

Wann fing denn bei dir die Wirkung so richtig an?

Liebe Grüße
Marion
MarionSommerfeld
Beiträge: 7
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Beitrag von MarionSommerfeld »

Hallo Adri,

habe gerade noch was vergessen, bin aber auch froh, daß das Paroxetin nicht geholfen hat, sondern mich nur runter gerissen hat, nachdem, was man hier so liest. Hatte schon totale Angst es einzunehmen.

Liebe Grüße
Marion
CloneX
Gründer
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Beitrag von CloneX »

remergil ist auch nicht ganz ohne.

aber zum thema: remergil ist eigentlich primär gegen depressionen. ängste scheinen relativ unterschiedlich drauf anzusprechen. bei manchen werden die ängste weniger, bei anderen bleiben sie, und wieder bei anderen werden sie stärker. ich glaub es gibt auch einen gewissen dosiszusammenhang. da mit höherer dosis die belebende wirkung stärker ist, sind auch die ängste oft stärker. deswegen...vielleicht lieber eine geringere dosis. tuts auch 30mg ? oder 15mg ?


Im übrigens würde ich vorsichtig sein mit den Antidepressiva wenn du unter PPD leidest. Nicht dass nacher die Medikamente mehr Probleme verursachen und das ganze nur rauszögern.
Adri
Beiträge: 20
Registriert: 11.01.2004 20:35

Beitrag von Adri »

MarionSommerfeld hat geschrieben:Hallo Adri,

ich habe Remergil vielleicht zu kurz genommen. Es hat mich auch nicht richtig beruhigt. Bin am überlegen wieder damit anzufangen. Meine Stimmung war damit viel viel besser.

Also meine Dosis war 45 mg.

Das Saroten habe ich jetzt 4 Tage, aber hat total viele Nebenwirkungen.

War mir nur bei dem Mirtazapin so unsicher, weil so viele geschrieben haben, das es ja eh nur für Depressionen ist.

Ich habe seit 6 Monaten eine postpartale Depression. Bin froh wenn das vorbei ist.

Wann fing denn bei dir die Wirkung so richtig an?

Liebe Grüße
Marion

Hallo Maion,

Ich habe in der Klinik zuerst Zoloft bekommen 100 mg dann nach 8 Wochen abgesetzt weil ich keine Wirkung gespürt habe. Dann hab ich zum ersten Mal Remergil bekommen die Angstlösende Wirkung war einfach Super, ich hab seit ich Remergil nehme keine „richtigen“ Panikattacken mehr nur noch eher manchmal Angstgedanken. Also nach 10 Tagen ging’s mir schon besser und nach 2 Monate ungefähr sind auch langsam die Depressionen ganz Verschwunden. Und jetzt bin ich Stabil genug um Remergil wieder abzusetzen und habe auch bis jetzt überhaupt keine Probleme gehabt mit Remergil.

Also Fazit : Remergil war mein bestes Antidepressivum das ich je eingenommen habe, und ich würde immer wieder zurück greifen wenn es mal wieder anfängt mit den Ängsten/ Depressionen.


Grüße

Adri
karin
Beiträge: 98
Registriert: 12.02.2004 14:38

Beitrag von karin »

wie clonex geschieben hat, bei einigen hilft es und bei einigen eben nicht. ich gehöre zu den personen, bei denen die beschwerden um vieles schlechter geworden sind. aus verzweiflung und am ende meiner kräfte habe ich johanniskraut probiert und es hat gewirkt.

lg,
karin
mitte 05/2003 10mg zoldem->anfang 06-09/2003 0,75mg xanor, 150mg trittico->10/03 30mg remeron->anfang 12/2003 bis mitte 01/2004 50mg gladem->mitte 01/2004 50mg gladem, 75mg trittico->ende 02/2004 50mg gladem->mitte 03/2004 25mg gladem-> ausgeschlichen
freaklin
Beiträge: 29
Registriert: 02.11.2003 16:16
Wohnort: Düsseldorf

Re: Mirtazapin (Remergil) bei Ängste

Beitrag von freaklin »

MarionSommerfeld hat geschrieben:Hallo,
ich habe 4 Wochen Mirtazapin genommen. Die Stimmung wurde vielleicht etwas besser, aber die Angst und Unruhe blieb.
Wahrscheinlich hat das Remergil bei Dir noch nicht angefangen zu wirken. Normalerweise braucht es fünf bis sechs Wochen bis es wirkt. Also warte noch ein Weilchen ab ehe Du Remergil abschreibst.
MarionSommerfeld
Beiträge: 7
Registriert: 03.06.2004 18:00
Wohnort: Lünen

Beitrag von MarionSommerfeld »

Hallo Clonex,

leider geht es ohne Antidepressiva nicht, gesund zu werden. Die PPD ist ganz schön schlimm. Nehme auch Tavor, was ich aber am ausschleichen bin. Ganz ganz langsam, damit der Entzug nicht so hart ist. Lasse mir damit Zeit.

Alle die ich kenne, brauchten bei der PPD Antidepressiva. Es ist leider so.
Sieht man auch im Forum: www.schatten-und-licht.de

Liebe Grüße
Marion
MarionSommerfeld
Beiträge: 7
Registriert: 03.06.2004 18:00
Wohnort: Lünen

Beitrag von MarionSommerfeld »

Remergil habe ich ja leider schon abgesetzt, nehme ja jetzt Saroten. Aber von Tag zu Tag wird es schlimmer. Falls alles nicht wirken will, gehe ich zu Stangyl zurück, das hat man mir damals in der KLinik gegeben. War bis jetzt noch das Beste.

Bin auch schon am überlegen, ob vielleicht auch Johanniskraut hilft. Muß das am Montag mal mit mein Arzt bereden. Habe schon viel Gutes darüber gehört.
Seit 03.05.04 --> 45 mg Mirtazapin Stada
MarionSommerfeld
Beiträge: 7
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Wohnort: Lünen

Beitrag von MarionSommerfeld »

So jetzt habe ich endlich alles mit meinem Arzt geklärt, und es geht mir seit vier Tagen schon wieder viel viel besser. Die SSRIs vertrage ich wohl nicht. Rutsche dann immer total in ein Loch, und es geht mir schlecht. Die Gedanken sind dann einfach nur grauenhaft.

Nehme jetzt abens 15 mg Remergil und am Tag 50 mg Stangyl. Komme damit gut klar.

Bachblüten nehme ich jetzt auch wieder.

Hoffe das hilft.

Liebe Grüße
Marion
Gesperrt