Ich bin die Aenne und nehme wegen einer langwährenden Interferontherapie, die halt Ängste auslösen kann, die seit drei Wochen beendet ist, Lorazepam erst in geringer Dosierung 0.25 mg am Tag, ab Januar/10 langsame Steigerung mit ärztlicher Verschreibung auf 2mg.
Ich habe vor vier Jahren dieselbe Therapie gemacht und danach Lorazepam problemlos ausgeschlichen ohne irgendwelche Probs.
Ich muss dazu sagen, dass ich Lorazepam nehme, da ich wirklich kein anderes AD vertrage, das jetzt nicht zur Rechtfertigung, es ist halt so. Die Therapie ging vor, also habe ich den Faustschen Pakt riskiert.
So, jetzt ist mein bisheriger Arzt krank geworden und ich bin an andere geraten, die haben mich kurzerhand als abhängig erklärt, was ich zum gegenwärtigen Zeitpunkt ja nicht von der Hand weisen kann. Seitdem ist alles im Quadrat schlimmer geworden, ich schäme mich und lebe eigentlich nur noch mit der Angst vor dem Entzug, ich denke nur noch an Entzugserscheinungen und mache mir Vorwürfe, das erzeugt wieder Ängste, nun gut, die Spirale ist in Gang gesetzt..........
Körperlich bin ich noch geschwächt von der Interferontherapie und jetzt soll ich auch noch entziehen, aber ich will das los haben und durch die Angst werde ich das nicht so easy machen können wie bei der letzten Therapie, da ist jetzt was im Kopf in Gang gesetzt worden, das sich verselbständigt hat und das ist ENTZUG.