Hat jemand Erfahrung mit Paroxetin kombiniert Remergil
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venustus
Hat jemand Erfahrung mit Paroxetin kombiniert Remergil
Hallo!
Glücklicherweise hab ich's jetzt geschafft und es hat geklappt mit
meiner Registrierung!
Ich heiße Andrea, bin 35 Jahre und schon so lange ich denken kann
depressiv, verbunden mit starken Angstzuständen und Panikattaken.
Ich nehme (wieder! >zuletzt vor ca. 1,5 Jahren-5 Jahre lang)
Seroxat seit knapp 3 Wochen.
Seit 8 Tagen
40 mg (morgens) kombiniert mit 15 mg Remergil (abends).
Seit heute 30 mg.
Mir geht es mehr als schlecht damit: Ständiges Herzklopfen, extreme körperliche An- bzw. Überspannung,sehr starke Unruhe,bleierne Schwere
in den Beinen,Atemprobleme,strake Angstzustände etc.
Hat jemand Erfahrung mit zu starker Dosierung, Unverträglichkeit
oder mit der Kombination Seroxat und Remergil?
Über Informationen hierzu wäre ich sehr dankbar!!!
Ganz liebe Grüße
Andrea
Glücklicherweise hab ich's jetzt geschafft und es hat geklappt mit
meiner Registrierung!
Ich heiße Andrea, bin 35 Jahre und schon so lange ich denken kann
depressiv, verbunden mit starken Angstzuständen und Panikattaken.
Ich nehme (wieder! >zuletzt vor ca. 1,5 Jahren-5 Jahre lang)
Seroxat seit knapp 3 Wochen.
Seit 8 Tagen
40 mg (morgens) kombiniert mit 15 mg Remergil (abends).
Seit heute 30 mg.
Mir geht es mehr als schlecht damit: Ständiges Herzklopfen, extreme körperliche An- bzw. Überspannung,sehr starke Unruhe,bleierne Schwere
in den Beinen,Atemprobleme,strake Angstzustände etc.
Hat jemand Erfahrung mit zu starker Dosierung, Unverträglichkeit
oder mit der Kombination Seroxat und Remergil?
Über Informationen hierzu wäre ich sehr dankbar!!!
Ganz liebe Grüße
Andrea
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Anne
Liebe Andrea!
Herzlich willkommen in diesem Forum. Ich selbst habe Erfahrung mit Paroxetin (der Wirkstoff von Seroxat). Bei mir waren die Nebenwirkungen: Starke innere Unruhe, Schlafprobleme, Konzentrationsprobleme, "in Watte gepackt sein" und sexuelle Störungen. Besonders stark war die innere Unruhe am Anfang, das ist auch ein sehr bekanntes Phänomen. Um dem zu entgehen, kann man Paroxetin langsam einschleichen und für den Notfall Tavor einnehmen. Das wirkt auch gegen die Angst. Tavor darfst Du jedoch nur vorsichtig nehmen, da es nach drei Wochen regelmäßiger Einnahme süchtig machen kann. Wenn Du bereits eine Benzosucht hast oder hattest, ist das natürlich kein geeignetes Mittel.
Remergil ist ein Antidepressivum (AD), das einen anderen Mechanismus hat, als die SSRI. Es wirkt als einziges der zugelassenen ADs hemmend auf den 5-HT2A Rezeptor und hat deswegen weniger Nebenwirkungen als die SSRI. Jedoch soll es sehr schnell sehr dick machen....
Ich verstehe nicht, warum Du zwei unterschiedliche Antidepressiva nimmst. Allgemein gilt die Regel, so wenig verschiedene Medikamente wie möglich zu nehmen, da diese Medikamente für Wechselwirkungen untereinander bekannt sind. Es muß schon einen sehr guten Grund geben, zwei ähnliche ADs gleichzeitig zu nehmen. Zu den Wechselwirkungen zwischen Remergil und Paroxetin weiß ich jetzt nichts, aber das muß Dein Arzt in jedem Fall sorgfältig abklären, ob es da Probleme gibt.
Auch kommt mir die verschriebene Dosis extrem hoch vor. Die empfohlene Tagesdosis von Paroxetin ist 20mg. Paroxetin hemmt seinen eigenen Abbau, deshalb kommt es bei einer Erhöhung der Dosis zu einer stärkeren Erhöhung der Wirkung als erwartet. Die empfohlene Dosis von Remergil kenn ich nicht, ich schau nochmal nach.
Sprich unbedingt so schnell wie möglich mit Deinem Arzt über Deine Probleme und verhandel mit ihm über eine geeignete Lösung.
Wie gut hast Du denn Seroxat bei der ersten Einnahme vertragen? Und seit wann hast Du diese Nebenwirkungen, schon unter Seroxat oder erst unter der gleichzeitigen Einnahme von Seroxat und Remergil?
Herzlich willkommen in diesem Forum. Ich selbst habe Erfahrung mit Paroxetin (der Wirkstoff von Seroxat). Bei mir waren die Nebenwirkungen: Starke innere Unruhe, Schlafprobleme, Konzentrationsprobleme, "in Watte gepackt sein" und sexuelle Störungen. Besonders stark war die innere Unruhe am Anfang, das ist auch ein sehr bekanntes Phänomen. Um dem zu entgehen, kann man Paroxetin langsam einschleichen und für den Notfall Tavor einnehmen. Das wirkt auch gegen die Angst. Tavor darfst Du jedoch nur vorsichtig nehmen, da es nach drei Wochen regelmäßiger Einnahme süchtig machen kann. Wenn Du bereits eine Benzosucht hast oder hattest, ist das natürlich kein geeignetes Mittel.
Remergil ist ein Antidepressivum (AD), das einen anderen Mechanismus hat, als die SSRI. Es wirkt als einziges der zugelassenen ADs hemmend auf den 5-HT2A Rezeptor und hat deswegen weniger Nebenwirkungen als die SSRI. Jedoch soll es sehr schnell sehr dick machen....
Ich verstehe nicht, warum Du zwei unterschiedliche Antidepressiva nimmst. Allgemein gilt die Regel, so wenig verschiedene Medikamente wie möglich zu nehmen, da diese Medikamente für Wechselwirkungen untereinander bekannt sind. Es muß schon einen sehr guten Grund geben, zwei ähnliche ADs gleichzeitig zu nehmen. Zu den Wechselwirkungen zwischen Remergil und Paroxetin weiß ich jetzt nichts, aber das muß Dein Arzt in jedem Fall sorgfältig abklären, ob es da Probleme gibt.
Auch kommt mir die verschriebene Dosis extrem hoch vor. Die empfohlene Tagesdosis von Paroxetin ist 20mg. Paroxetin hemmt seinen eigenen Abbau, deshalb kommt es bei einer Erhöhung der Dosis zu einer stärkeren Erhöhung der Wirkung als erwartet. Die empfohlene Dosis von Remergil kenn ich nicht, ich schau nochmal nach.
Sprich unbedingt so schnell wie möglich mit Deinem Arzt über Deine Probleme und verhandel mit ihm über eine geeignete Lösung.
Wie gut hast Du denn Seroxat bei der ersten Einnahme vertragen? Und seit wann hast Du diese Nebenwirkungen, schon unter Seroxat oder erst unter der gleichzeitigen Einnahme von Seroxat und Remergil?
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venustus
Liebe Anne,
herzlichen Dank, für Deine ausführliche Information.
Ich bin seit acht Jahren wg. Depressionen, Anstzuständen und Panikattaken, bei einer Fachärtzin für Psychologie,Psychiatrie und Neurologie in Behandlung.
Die Krankheit habe ich allerdings schon seit meiner frühesten Kindheit!
Meine Mutter, die ich über alles geliebt habe und zu
der ich eine ganz besondere und extrem intensive Beziehung hatte, ist am 13. Septemer
sehr unerwartet innerhalb weniger Tage, nach schwerer Qual, an den Folgen einer zu starken Chemotherapie gestorben.
Während der letzten Tage die meine Mama auf der Intensivstation,
mehr tot als lebend verbrachte, nahm ich, lt. Verordnung meiner
Psychologin Frisiuim (war aber zu schwach) und danach Tavor.
Während der Beerdigung nahm ich 6 Tavor und trank dazu Alkohol,
(was aber nicht viel genützt hat)
um es zu 'überstehen'.
Ca. 1 Woche danach bekam ich schwertse Angstzustände Panikattaken und Herzrhthythmusstörungen, wir ich sie zuletzt vor mehreren Jahren hatte.
Daraufhin sollte ich Remergil und Paroxetin (innerhalb 3 Tagesabständen)
bis auf 40 mg dosiert einnehmen um meine Nerven wieder zu stabilisieren.
Meine Psychologin meinte, es war zu befürchten, daß die Krankheit wieder
so extrem ausbricht.
Der Tod meiner Mama für mich das schlimmste ist, was mir passieren konnte.
Aber so, wie ich mich jetzt fühle kann ich nicht leben.
Es geht mir mehr als schlecht!
Leider ist meine Ärztin diese Woche in Urlaub.
Glücklicherweise habe ich per Zufall Euch entdeckt!
Liebe Grüße
Abdrea
herzlichen Dank, für Deine ausführliche Information.
Ich bin seit acht Jahren wg. Depressionen, Anstzuständen und Panikattaken, bei einer Fachärtzin für Psychologie,Psychiatrie und Neurologie in Behandlung.
Die Krankheit habe ich allerdings schon seit meiner frühesten Kindheit!
Meine Mutter, die ich über alles geliebt habe und zu
der ich eine ganz besondere und extrem intensive Beziehung hatte, ist am 13. Septemer
sehr unerwartet innerhalb weniger Tage, nach schwerer Qual, an den Folgen einer zu starken Chemotherapie gestorben.
Während der letzten Tage die meine Mama auf der Intensivstation,
mehr tot als lebend verbrachte, nahm ich, lt. Verordnung meiner
Psychologin Frisiuim (war aber zu schwach) und danach Tavor.
Während der Beerdigung nahm ich 6 Tavor und trank dazu Alkohol,
(was aber nicht viel genützt hat)
um es zu 'überstehen'.
Ca. 1 Woche danach bekam ich schwertse Angstzustände Panikattaken und Herzrhthythmusstörungen, wir ich sie zuletzt vor mehreren Jahren hatte.
Daraufhin sollte ich Remergil und Paroxetin (innerhalb 3 Tagesabständen)
bis auf 40 mg dosiert einnehmen um meine Nerven wieder zu stabilisieren.
Meine Psychologin meinte, es war zu befürchten, daß die Krankheit wieder
so extrem ausbricht.
Der Tod meiner Mama für mich das schlimmste ist, was mir passieren konnte.
Aber so, wie ich mich jetzt fühle kann ich nicht leben.
Es geht mir mehr als schlecht!
Leider ist meine Ärztin diese Woche in Urlaub.
Glücklicherweise habe ich per Zufall Euch entdeckt!
Liebe Grüße
Abdrea
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Anne
Liebe Andrea!
Es tut mir sehr leid, was Dir passiert ist. Ich weiß, wie schwer es ist einen geliebten Menschen zu verlieren. Ein solcher Trauerfall kann durchaus eine schwere Krise auslösen und schon bestehende Symptome wieder verstärken.
Es ist so, daß Antidepressiva in den ersten Wochen zunächst die Symptome verstärken können und kein bißchen erleichtern. Mir ging es in den ersten Wochen mit Paroxetin sehr schlecht und das hat dann langsam nachgelassen und nach vier Wochen etwa war die stabilisierende Wirkung da.
Es wäre wichtig zu wissen, ob die schlimmen Symptome erst kamen, als Du das Remergil dazugenommen hast oder schon da waren, als Du nur Paroxetin genommen hast. Und wie war es bei Deiner ersten Einnahme von Paroxetin vor fünf Jahren. Hast Du da auch anfänglich solche Schwierigkeiten gehabt? Hast Du es anschließend gut vertragen und hat es Dir geholfen? Weißt Du warum Du diesmal noch Remergil dazunehmen sollst?
Wenn Deine Ärztin in Urlaub ist dann wäre es vielleicht klug die Vertretung aufzusuchen, denn diese Symptome, die Du beschreibst sind alarmierend und ich finde ärztliche Betreuung absolut angeraten.
Es tut mir sehr leid, was Dir passiert ist. Ich weiß, wie schwer es ist einen geliebten Menschen zu verlieren. Ein solcher Trauerfall kann durchaus eine schwere Krise auslösen und schon bestehende Symptome wieder verstärken.
Es ist so, daß Antidepressiva in den ersten Wochen zunächst die Symptome verstärken können und kein bißchen erleichtern. Mir ging es in den ersten Wochen mit Paroxetin sehr schlecht und das hat dann langsam nachgelassen und nach vier Wochen etwa war die stabilisierende Wirkung da.
Es wäre wichtig zu wissen, ob die schlimmen Symptome erst kamen, als Du das Remergil dazugenommen hast oder schon da waren, als Du nur Paroxetin genommen hast. Und wie war es bei Deiner ersten Einnahme von Paroxetin vor fünf Jahren. Hast Du da auch anfänglich solche Schwierigkeiten gehabt? Hast Du es anschließend gut vertragen und hat es Dir geholfen? Weißt Du warum Du diesmal noch Remergil dazunehmen sollst?
Wenn Deine Ärztin in Urlaub ist dann wäre es vielleicht klug die Vertretung aufzusuchen, denn diese Symptome, die Du beschreibst sind alarmierend und ich finde ärztliche Betreuung absolut angeraten.
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venustus
Liebe Anne,
heute habe ich die Dosis wieder um 5 mg reduziert, d.h. ich bin gerade bei 25 mg.
Ich habe das Gefühl, das es mir im Moment ein wenig besser geht, als
gestern.
Leider hat meine Ärztin keine Vertretung. Der Anrufbeantworter verweist im Notfall auf den ärztlichen Notdienst, den ich mir aber auf keinen Fall antun möchte.
Als ich damals mit Seroxat begann, hatte ich am ersten Tag starke Übelkeit mit Erbrechen, aber danach ging es mir eigentlich soweit ich mich
erinnere, ganz gut. Aber die Wirkung hat bei mir nach ca. 2 Jahren stark nachgelassen.
Aber diese Symptome wie ich sie diesmal habe, hatte ich damals definitiv nicht!!!
Remergil hatte ich bereits im Herbst letzten Jahres
'solo' genommen (bis 30 mg) was zwar wirkte, aber zwanghafte
Fressattacken bei mir verursachte, was mich sehr belastete, und
was wiederum neue Depressionen verursachte.
Auf Seroxat nahm ich damals übrigens auch ziemlich viel zu ( 6 kg).
Und wie das bei den meisten Frauen so ist, an den falschen Stellen.
Eigentlich möchte ich auf Seroxat ganz verzichten (wegen dem Suchtpotential), weiß aber nicht was als Alternative in Frage käme.
Ich nehme an, daß ich Remergil bekam, um schlafen zu können.
Da ich seit einiger Zeit permanent das Nasenspray 'Olynth' benutze,
da ich ständig erkältet bin, frage ich mich, ob das vielleicht der Grund
sein kann für die starken Symptome ??? Oder das eine (höchstens zwei!) Glas Wein am Abend die Ursache dafür ist?
Was meinst Du?
Ach ja, eins wollte ich noch erwähnen; ich bin 1,76 cm groß und
wiege 52 kg. Kann es sein das die Dosierung zu hoch für mich ist?
Herzliche Grüße Andrea
heute habe ich die Dosis wieder um 5 mg reduziert, d.h. ich bin gerade bei 25 mg.
Ich habe das Gefühl, das es mir im Moment ein wenig besser geht, als
gestern.
Leider hat meine Ärztin keine Vertretung. Der Anrufbeantworter verweist im Notfall auf den ärztlichen Notdienst, den ich mir aber auf keinen Fall antun möchte.
Als ich damals mit Seroxat begann, hatte ich am ersten Tag starke Übelkeit mit Erbrechen, aber danach ging es mir eigentlich soweit ich mich
erinnere, ganz gut. Aber die Wirkung hat bei mir nach ca. 2 Jahren stark nachgelassen.
Aber diese Symptome wie ich sie diesmal habe, hatte ich damals definitiv nicht!!!
Remergil hatte ich bereits im Herbst letzten Jahres
'solo' genommen (bis 30 mg) was zwar wirkte, aber zwanghafte
Fressattacken bei mir verursachte, was mich sehr belastete, und
was wiederum neue Depressionen verursachte.
Auf Seroxat nahm ich damals übrigens auch ziemlich viel zu ( 6 kg).
Und wie das bei den meisten Frauen so ist, an den falschen Stellen.
Eigentlich möchte ich auf Seroxat ganz verzichten (wegen dem Suchtpotential), weiß aber nicht was als Alternative in Frage käme.
Ich nehme an, daß ich Remergil bekam, um schlafen zu können.
Da ich seit einiger Zeit permanent das Nasenspray 'Olynth' benutze,
da ich ständig erkältet bin, frage ich mich, ob das vielleicht der Grund
sein kann für die starken Symptome ??? Oder das eine (höchstens zwei!) Glas Wein am Abend die Ursache dafür ist?
Was meinst Du?
Ach ja, eins wollte ich noch erwähnen; ich bin 1,76 cm groß und
wiege 52 kg. Kann es sein das die Dosierung zu hoch für mich ist?
Herzliche Grüße Andrea
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Linda
- Gründer
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- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Liebe Andrea, bin etwas in Eile, deshalb nur kurz: Vorsicht bei den sogenannten OTC (over-the-counter) Medikamenten. Ich weiß von den englischen Foren, dass sich Produkte wie "VickMedinight" usw. mit den SSRI "beißen".
Falls Du ein Schnupfenmittel brauchst, versuche "Euphorbium" (in der Apotheke nachfragen). Das ist auch ein Spray und hilft wunderbar - ohne Chemie.
Bis später, Linda
Falls Du ein Schnupfenmittel brauchst, versuche "Euphorbium" (in der Apotheke nachfragen). Das ist auch ein Spray und hilft wunderbar - ohne Chemie.
Bis später, Linda
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Linda
- Gründer
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- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Hallo Andrea,
vielen Dank für die Umarmung - das tut immer gut!
Zu Deinen Fragen; ich würde auf jeden Fall sagen, dass eine Tagesdosis von 40 mg für viele Menschen zu hoch ist. Die normale Tagesdosis ist 20 mg, auch für einen größeren Mann - unser Oliver meinte auch, dass 20 mg bei ihm zu viel war. Bei Deinem Leichtgewicht könnte ich mir schon vorstellen, dass Dein Körper damit überfordert ist. Du nimmst ja auch das Remergil dazu...... phew.... aber wenn es Dir heute etwas besser geht, ist das schon mal ein gutes Zeichen. Wenn es Dir ein paar Tage besser geht, könntest Du Dir überlegen, nochmals einen 5mg Schritt zu wagen. Bei der hohen Dosierung kann es sein, dass Du nicht darunter leidest. Erfahrungsgemäß gehen die Probleme oft erst ab 10 mg los (Richtwert!! - alle reagieren anders...).
Ich bin immer noch nicht dazugekommen, über Remergil mit SSRIs nachzuforschen, ich schaue nachher, was ich finden kann.
Schauen wir mal, wie es Dir morgen geht.
Bis dann, Kopf hoch!
Liebe Grüße
Linda
vielen Dank für die Umarmung - das tut immer gut!
Zu Deinen Fragen; ich würde auf jeden Fall sagen, dass eine Tagesdosis von 40 mg für viele Menschen zu hoch ist. Die normale Tagesdosis ist 20 mg, auch für einen größeren Mann - unser Oliver meinte auch, dass 20 mg bei ihm zu viel war. Bei Deinem Leichtgewicht könnte ich mir schon vorstellen, dass Dein Körper damit überfordert ist. Du nimmst ja auch das Remergil dazu...... phew.... aber wenn es Dir heute etwas besser geht, ist das schon mal ein gutes Zeichen. Wenn es Dir ein paar Tage besser geht, könntest Du Dir überlegen, nochmals einen 5mg Schritt zu wagen. Bei der hohen Dosierung kann es sein, dass Du nicht darunter leidest. Erfahrungsgemäß gehen die Probleme oft erst ab 10 mg los (Richtwert!! - alle reagieren anders...).
Ich bin immer noch nicht dazugekommen, über Remergil mit SSRIs nachzuforschen, ich schaue nachher, was ich finden kann.
Schauen wir mal, wie es Dir morgen geht.
Bis dann, Kopf hoch!
Liebe Grüße
Linda
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venustus
Hallo liebe Linda,
ich habe mir gestern Abend noch das von Dir empfohlene Schnupfenspray
'Euphorbium' besorgt, das ja ohne Chemie ist und das mit Glas Wein
am Abend lasse ich vorerst auch mal sein, um somit
alle evtl. Wechselwirkungen auszuschließen.
Habe heute mit 20 mg begonnen und somit wieder um 5 mg reduziert.
Gestern Abend ging es mir nicht mehr sonderlich gut (Überdrehtheit, Nervosität, Atemprobleme und vor allem bleieren Schwere und Antriebslosigkeit und vor allem Angst).
Heute morgen nach dem Aufwachen hatte ich wieder Angst, Antriebslosigkeit, Atemprobleme, Muskelschmerzen,Schwere, war müde, ohne schlafen zu können, und leicht schwindlig). Hab mich nur schwer zur Arbeit geschleppt.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Soll ich ganz absetzten umsteigen
oder es nur mit Remergil versuchen.
Was würdest Du mir raten?
Bin übrigens damals erst nach ca 6 Versuchen vom Seroxat losgekommen.
Letztlich mit Umstieg auf Fluoxetin.
Ich war so froh, daß ich endlich davon loskam und
Mit der Panik, insb. den Herzrhythmusstörungen und den permanenten Angstzuständen kann ich nicht leben.
Jetzt ist 'guter Rat teuer' - Was tun?
Es grüßt Dich ganz herzlich
Andrea
ich habe mir gestern Abend noch das von Dir empfohlene Schnupfenspray
'Euphorbium' besorgt, das ja ohne Chemie ist und das mit Glas Wein
am Abend lasse ich vorerst auch mal sein, um somit
alle evtl. Wechselwirkungen auszuschließen.
Habe heute mit 20 mg begonnen und somit wieder um 5 mg reduziert.
Gestern Abend ging es mir nicht mehr sonderlich gut (Überdrehtheit, Nervosität, Atemprobleme und vor allem bleieren Schwere und Antriebslosigkeit und vor allem Angst).
Heute morgen nach dem Aufwachen hatte ich wieder Angst, Antriebslosigkeit, Atemprobleme, Muskelschmerzen,Schwere, war müde, ohne schlafen zu können, und leicht schwindlig). Hab mich nur schwer zur Arbeit geschleppt.
Ich weiß einfach nicht, was ich tun soll. Soll ich ganz absetzten umsteigen
oder es nur mit Remergil versuchen.
Was würdest Du mir raten?
Bin übrigens damals erst nach ca 6 Versuchen vom Seroxat losgekommen.
Letztlich mit Umstieg auf Fluoxetin.
Ich war so froh, daß ich endlich davon loskam und
Mit der Panik, insb. den Herzrhythmusstörungen und den permanenten Angstzuständen kann ich nicht leben.
Jetzt ist 'guter Rat teuer' - Was tun?
Es grüßt Dich ganz herzlich
Andrea
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venustus
Liebe Linda,
noch was ganz wichtiges, habe ich vergessen, Dich zu fragen!
Ist Dir das irgendwie bekannt oder kannst Du das erklären:
Ich habe ganz intensiv - besonders im Bauch (!!!) ein extremes
An-Spannungsgefühl (!!!) einhergehend fast immer einen aufgeblähten Bauch. >>> Das wiederum unterstützt meine ganzen Symptome - insbesondere meine gefürchteten Herzstolperer! Grausiges Gefühl. Hölle!
Was kann das sein??? Habe ich aber auch 'ohne' Paroxetin!
LG
Andrea
noch was ganz wichtiges, habe ich vergessen, Dich zu fragen!
Ist Dir das irgendwie bekannt oder kannst Du das erklären:
Ich habe ganz intensiv - besonders im Bauch (!!!) ein extremes
An-Spannungsgefühl (!!!) einhergehend fast immer einen aufgeblähten Bauch. >>> Das wiederum unterstützt meine ganzen Symptome - insbesondere meine gefürchteten Herzstolperer! Grausiges Gefühl. Hölle!
Was kann das sein??? Habe ich aber auch 'ohne' Paroxetin!
LG
Andrea
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Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Liebe Andrea,
schaue doch einfach mal, wie es Dir die nächsten Tage mit der Reduzierung geht. Das ist alles recht verzwickt bei Dir - einmal diese hohe Dosis, dann 2 verschiedene ADs zusammen, die Toleranzwahrscheinlichkeit und auch noch die Trauerarbeit, die Du jetzt machen mußt.
Was ich bei Dir auch das Gefühl habe, dass es Dir im allgemeinen sehr schwerfällt, Dich zu entspannen. Korrigiere mich, wenn ich unrecht habe. Wie auch immer, denke ich, dass es für Dich auf jeden Fall sinnvoll wäre, sowas wie autogenes Training oder ähnliches zu machen. Ich weiß nicht, ob Du schon mal sowas gemacht hast, das kann aber unheimlich hilfreich sein, die Füsse wieder auf den Boden zu bekommen. Es gibt zig verschiedene Möglichkeiten, vielleicht hat jemand eine besondere Empfehlung.
Da könnte ich mir auch vorstellen, dass Deine "Bauchprobleme" auch damit gelöst werden können, zum Beispiel mit bestimmten Atemübungen usw. - vorausgesetzt natürlich, dass es keine körperliche Ursache dafür gibt. Warst Du deswegen schon beim Arzt?
Ich denke grundsätzlich, dass es gut wäre, wenn Du das Paroxetin weiter bei 20mg nimmst, bis Deine Therapeutin wieder aus dem Urlaub ist. Mit dem Remergil bin ich immer noch unsicher... da kenne ich mich einfach nicht aus.
Nach dem Tod meiner Mutter habe ich viel gelesen. Ich habe viel über das Leben und den Tod nachgedacht, und es war für mich eine sehr wichtige und fruchtbare Zeit. Ich habe mich zum allerersten Mal wirklich mit meinem eigenen Tod auseinandergesetzt. Es wurde mir klar, dass das einzige Sichere in meinem Leben ist, dass ich sterben werde, und dass der Tod uns jeden Tag in unserem Leben begleitet. Ich habe mit sehr vielen anderen Menschen über den Tod ihrer Angehörigen geredet, und wie sie damit klar gekommen sind. Kurz darauf bin ich schwanger geworden, mein Sohn kam 10 Monate nach dem Tod meiner Mutter zur Welt. Das hat für mich den Kreis unserer menschlichen Existenz geschlossen - wir kommen, und wir gehen. Und dann kommen andere. Es ist alles für uns einfach unergründlich, unbegreiflich und unerklärlich. Ich bin auch zu dem Schluß gekommen, dass die Frage nach dem warum uns nicht viel weiter bringt. Der Gedanke, dass alles seine Richtigkeit hat, und das Vertrauen im Leben, dass alles, egal wie schlimm es für uns jetzt im Moment sein mag, einen Grund hat, und auch eine Gelegenheit bietet, als Mensch zu wachsen und Verständnis und Mitgefühl für unsere Mitmenschen zu entwickeln. So, jetzt habe ich genug philosophiert. Was ich mir für Dich auch vorstellen könnte, ist eine Selbsthilfegruppe für Trauernde. Es kann sehr hilfreich sein, mit anderen zu reden, zu weinen, und sich gegenseitig Trost anzubieten. Das könntest Du Dir überlegen.
Bis demnächst
Liebe Grüße
Linda
schaue doch einfach mal, wie es Dir die nächsten Tage mit der Reduzierung geht. Das ist alles recht verzwickt bei Dir - einmal diese hohe Dosis, dann 2 verschiedene ADs zusammen, die Toleranzwahrscheinlichkeit und auch noch die Trauerarbeit, die Du jetzt machen mußt.
Was ich bei Dir auch das Gefühl habe, dass es Dir im allgemeinen sehr schwerfällt, Dich zu entspannen. Korrigiere mich, wenn ich unrecht habe. Wie auch immer, denke ich, dass es für Dich auf jeden Fall sinnvoll wäre, sowas wie autogenes Training oder ähnliches zu machen. Ich weiß nicht, ob Du schon mal sowas gemacht hast, das kann aber unheimlich hilfreich sein, die Füsse wieder auf den Boden zu bekommen. Es gibt zig verschiedene Möglichkeiten, vielleicht hat jemand eine besondere Empfehlung.
Da könnte ich mir auch vorstellen, dass Deine "Bauchprobleme" auch damit gelöst werden können, zum Beispiel mit bestimmten Atemübungen usw. - vorausgesetzt natürlich, dass es keine körperliche Ursache dafür gibt. Warst Du deswegen schon beim Arzt?
Ich denke grundsätzlich, dass es gut wäre, wenn Du das Paroxetin weiter bei 20mg nimmst, bis Deine Therapeutin wieder aus dem Urlaub ist. Mit dem Remergil bin ich immer noch unsicher... da kenne ich mich einfach nicht aus.
Nach dem Tod meiner Mutter habe ich viel gelesen. Ich habe viel über das Leben und den Tod nachgedacht, und es war für mich eine sehr wichtige und fruchtbare Zeit. Ich habe mich zum allerersten Mal wirklich mit meinem eigenen Tod auseinandergesetzt. Es wurde mir klar, dass das einzige Sichere in meinem Leben ist, dass ich sterben werde, und dass der Tod uns jeden Tag in unserem Leben begleitet. Ich habe mit sehr vielen anderen Menschen über den Tod ihrer Angehörigen geredet, und wie sie damit klar gekommen sind. Kurz darauf bin ich schwanger geworden, mein Sohn kam 10 Monate nach dem Tod meiner Mutter zur Welt. Das hat für mich den Kreis unserer menschlichen Existenz geschlossen - wir kommen, und wir gehen. Und dann kommen andere. Es ist alles für uns einfach unergründlich, unbegreiflich und unerklärlich. Ich bin auch zu dem Schluß gekommen, dass die Frage nach dem warum uns nicht viel weiter bringt. Der Gedanke, dass alles seine Richtigkeit hat, und das Vertrauen im Leben, dass alles, egal wie schlimm es für uns jetzt im Moment sein mag, einen Grund hat, und auch eine Gelegenheit bietet, als Mensch zu wachsen und Verständnis und Mitgefühl für unsere Mitmenschen zu entwickeln. So, jetzt habe ich genug philosophiert. Was ich mir für Dich auch vorstellen könnte, ist eine Selbsthilfegruppe für Trauernde. Es kann sehr hilfreich sein, mit anderen zu reden, zu weinen, und sich gegenseitig Trost anzubieten. Das könntest Du Dir überlegen.
Bis demnächst
Liebe Grüße
Linda
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venustus
Liebe Linda,
ich möchte mich von ganzem Herzen für die Anteilnahme und die liebevolle Zuwendung, bzgl. dem schmerzlichen Verlust meiner Mama,
bei Dir bedanken.
Deine Worte sind wunderschön und sehr tröstend! Ich umrame Dich!
Es ist wohl auch 'ein Wink des Schicksals', daß ich diese Seite entdecken
und den Kontakt zu Euch finden durfte.
Es grüßt Dich
Andrea
ich möchte mich von ganzem Herzen für die Anteilnahme und die liebevolle Zuwendung, bzgl. dem schmerzlichen Verlust meiner Mama,
bei Dir bedanken.
Deine Worte sind wunderschön und sehr tröstend! Ich umrame Dich!
Es ist wohl auch 'ein Wink des Schicksals', daß ich diese Seite entdecken
und den Kontakt zu Euch finden durfte.
Es grüßt Dich
Andrea