Seroxat (Paroxetin) bei 16 Jähriger verschrieben
Seroxat (Paroxetin) bei 16 Jähriger verschrieben
ich hab vor 3 Tagen wegen leichter depression 20mg verschrieben bekommen, dazu noch eine halbe Zyprexa vorm Schlafengehen die ich mich aber nicht entschieden habe zu nehmen.
nebenwirkungen machen sich eh schon bemerkbar zb schlaflosigkeit mit schwinden, ruhelosigkein, erschöpftheit und meine kinnlade zittert jede halbe stunde
Ich würde gerne eure meinung zur dosis und den nebenwirkungen hören + ich habe noch eine frage. Ist es möglich wegen depressionen zweifel an einer langzeitbeziehung zu bekommen und nich mehr zu wissen ob man ihn liebt, bzw. so geht alles gut bis auf den zeitpunkt wo man nähe zulassen soll oder es um liebe geht. Vielleicht hört sich das jetzt blöd an aber ich hab da einfach nicht so viel erfahrung und kenn mich überhaupt nicht mehr aus und weiß auch nicht ob ich diese beziehung beenden soll, wenn dise zweifel mein einziger grund sind oder ob das mit der krankheit zusammen hängt. Hilfe!
nebenwirkungen machen sich eh schon bemerkbar zb schlaflosigkeit mit schwinden, ruhelosigkein, erschöpftheit und meine kinnlade zittert jede halbe stunde
Ich würde gerne eure meinung zur dosis und den nebenwirkungen hören + ich habe noch eine frage. Ist es möglich wegen depressionen zweifel an einer langzeitbeziehung zu bekommen und nich mehr zu wissen ob man ihn liebt, bzw. so geht alles gut bis auf den zeitpunkt wo man nähe zulassen soll oder es um liebe geht. Vielleicht hört sich das jetzt blöd an aber ich hab da einfach nicht so viel erfahrung und kenn mich überhaupt nicht mehr aus und weiß auch nicht ob ich diese beziehung beenden soll, wenn dise zweifel mein einziger grund sind oder ob das mit der krankheit zusammen hängt. Hilfe!
Re: Seroxat (Paroxetin) bei 16 Jähriger verschrieben
Hallo Schnee,
herzlich willkommen hier im Forum. Erstmal eine Frage:
Wie alt bist Du? Bist Du erst 16?
Gehe da von dem Titel Deines Beitrags aus. Wenn es zutrifft, dass Du erst 16 bist, solltest Du auf keinen Fall Paroxetin nehmen. Mittlerweile gibt es da Warnhinweise für unter 18jährige! Schau maL hier http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=161 und hier http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=768
Wenn Du jedoch nur unter einer leichten Depression leidest , solltest Du erst mal andere Sachen ausprobieren.
Du kannst es mal mit Johanniskraut hochdosiert probieren, oder Fischöl,
Sport oder auch eine Therapie machen.
Natürlich ist es möglich wegen Depressionen auch an seiner Beziehung zu zweifeln. Ich habe selbst ja seit 20 Jahren immer mal wieder Depressionen und diese Gedanken kenne ich auch.
Ich hatte auch Phasen wo ich an meiner Ehe zweifelte, ich hab sehr jung geheiratet und drei Kinder bekommen. Auf eine eigene Berufsausbildung habe ich verzichtet und mich ganz meiner Familie gewidmet. Nebenbei habe ich meinem Mann den Rücken frei gehalten, damit er beruflich Karriere machen kann. Da habe ich auch manchmal gedacht, war das richtig! Vielleicht hast Du ja deswegen Depressionen!
Gott sei Dank muß ich heute sagen, habe ich mich nicht von meinem Mann getrennt!
Mittlerweile weiss ich nämlich wie sehr ich ihn liebe, er ist in vieler Hinsicht genau der richtige für mich! Ich habe damals richtig gewählt.
Und wenn ich mir meine Kinder ansehe, alle drei stehen sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden bin ich sehr stolz und bereue es nicht dass ich meiner Familie zuliebe auf vieles verzichtet habe.
Ich habe in meiner Familie immer sehr viel Halt gefunden, wenn es mir schlecht ging.
Wenn man gerade in einer Depression steckt, sollte man meiner Meinung nach keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen, die die Beziehung betrifft.
Natürlich gibt es da auch Ausnahmen! Kommt auch immer auf die Probleme an die man mit dem Partner hat.
lieben Gruß an Dich Uschi
herzlich willkommen hier im Forum. Erstmal eine Frage:
Wie alt bist Du? Bist Du erst 16?
Gehe da von dem Titel Deines Beitrags aus. Wenn es zutrifft, dass Du erst 16 bist, solltest Du auf keinen Fall Paroxetin nehmen. Mittlerweile gibt es da Warnhinweise für unter 18jährige! Schau maL hier http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=161 und hier http://forum.adfd.org/viewtopic.php?t=768
Nebenwirkungen sind am Anfang der Behandlung häufig, verschwinden jedoch nach einer gewissen Zeit.schnee hat geschrieben:ich hab vor 3 Tagen wegen leichter depression 20mg verschrieben bekommen, dazu noch eine halbe Zyprexa vorm Schlafengehen die ich mich aber nicht entschieden habe zu nehmen.
nebenwirkungen machen sich eh schon bemerkbar zb schlaflosigkeit mit schwinden, ruhelosigkein, erschöpftheit und meine kinnlade zittert jede halbe stunde
Ich würde gerne eure meinung zur dosis und den nebenwirkungen hören + ich habe noch eine frage. Ist es möglich wegen depressionen zweifel an einer langzeitbeziehung zu bekommen und nich mehr zu wissen ob man ihn liebt, bzw. so geht alles gut bis auf den zeitpunkt wo man nähe zulassen soll oder es um liebe geht. Vielleicht hört sich das jetzt blöd an aber ich hab da einfach nicht so viel erfahrung und kenn mich überhaupt nicht mehr aus und weiß auch nicht ob ich diese beziehung beenden soll, wenn dise zweifel mein einziger grund sind oder ob das mit der krankheit zusammen hängt. Hilfe!
Wenn Du jedoch nur unter einer leichten Depression leidest , solltest Du erst mal andere Sachen ausprobieren.
Du kannst es mal mit Johanniskraut hochdosiert probieren, oder Fischöl,
Sport oder auch eine Therapie machen.
Natürlich ist es möglich wegen Depressionen auch an seiner Beziehung zu zweifeln. Ich habe selbst ja seit 20 Jahren immer mal wieder Depressionen und diese Gedanken kenne ich auch.
Ich hatte auch Phasen wo ich an meiner Ehe zweifelte, ich hab sehr jung geheiratet und drei Kinder bekommen. Auf eine eigene Berufsausbildung habe ich verzichtet und mich ganz meiner Familie gewidmet. Nebenbei habe ich meinem Mann den Rücken frei gehalten, damit er beruflich Karriere machen kann. Da habe ich auch manchmal gedacht, war das richtig! Vielleicht hast Du ja deswegen Depressionen!
Gott sei Dank muß ich heute sagen, habe ich mich nicht von meinem Mann getrennt!
Mittlerweile weiss ich nämlich wie sehr ich ihn liebe, er ist in vieler Hinsicht genau der richtige für mich! Ich habe damals richtig gewählt.
Und wenn ich mir meine Kinder ansehe, alle drei stehen sie mit beiden Beinen fest auf dem Boden bin ich sehr stolz und bereue es nicht dass ich meiner Familie zuliebe auf vieles verzichtet habe.
Ich habe in meiner Familie immer sehr viel Halt gefunden, wenn es mir schlecht ging.
Wenn man gerade in einer Depression steckt, sollte man meiner Meinung nach keine schwerwiegenden Entscheidungen treffen, die die Beziehung betrifft.
Natürlich gibt es da auch Ausnahmen! Kommt auch immer auf die Probleme an die man mit dem Partner hat.
lieben Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
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Linda
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Hallo Schnee,
willkommen im Forum. Schade, dass Du so gerade eine schwierige Phase durchmachst. Versuche aber daran zu denken, dass das eben nur eine Phase ist - und die geht auch wieder vorbei.
Zu Deinen Fragen: 20 mg ist die empfohlene Dosis für einen Erwachsenen. Wie Uschi bereits schon gesagt hat, sind die SSRI, zu denen auch Seroxat (Paroxetin) gehört, in Großbritannien, den USA und Kanada für die Behandlung von unter 18-Jährigen verboten. Wer hat Dir das Medikament verschrieben? Dein(e) HausärztIn? Wenn ja, kann es gut sein, das er oder sie über die weltweiten Kontroversen bzgl. dieser Art von Medikamenten nicht Bescheid weiß. Wie kommst Du mit Deinen Eltern klar? Kannst Du vielleicht mit ihnen darüber reden, oder ihnen von diesem Forum erzählen?
Du sagst, Du hast das Seroxat wegen leichter Depressionen verschrieben bekommen. Wie hat sich das bei Dir geäußert? Wenn ich von mir, meinen FreundInnen und meinen Töchtern (21 und 23) ausgehe, hat man in Deinem Alter immer wieder Phasen, in den es einem nicht gut geht. Man zweifelt an sich selbst, hat evtl. Probleme in der Schule, muß sich schon Gedanken über den Berufswahl machen, ist mit seinem Aussehen unzufrieden, hat Prüfungsdruck usw. usw. - und dazu kommt dann die hormonelle Umstellung in der Pubertät. Keine leichte Zeit! Dann hat man Beziehungsprobleme oder insgesamt Ängste und Zweifel, wenn es um die Partnerwahl geht - da muß man sich mit vielen Sachen auseinandersetzen. Das man da in ein Loch fallen kann, ist nicht weiter verwunderlich. Ich habe gestern gelesen, dass Tony Blairs 16-jährige Tochter in Mai einen Selbstmordversuch wegen übermäßigem Druck unternommen hat - solche Probleme kommen also in den besten Familien vor
Gibt es bei Dir irgendwelche konkrete Auslöser für dein Tief? Wie sieht's bei Dir in der Familie aus? In der Schule? Hat Dein Arzt über die Möglichkeit einer Gesprächstherapie geredet? Hat er oder sie sich Zeit genommen, um mit Dir über Deine Probleme zu reden? Hast Du eine Freundin, der Du vertraust und mit der Du über alles reden kannst?
Auch wichtig - wie sieht es mit Deiner Periode aus? Hormonelle Probleme können nämlich auch Stimmungsschwankungen auslösen.
Ich will Dich jetzt nicht mit zu vielen Fragen überhäufen. Ich bin aber grundsätzlich der Meinung, dass man alle anderen Möglichkeiten ausschöpft, bevor man zu Medikamenten greift. Es würde uns helfen, Dir zu helfen, wenn man mehr über Deine Probleme wüßte.
Zu den Nebenwirkungen: Es heißt, dass solche Nebenwirkungen mit der Zeit verschwinden. Ich kenne aber Menschen, bei den diese Nebenwirkungen schlimmer geworden sind. Falls Du Dich entscheidest, das Mittel weiterzunehmen, würde ich mal eine Woche abwarten, und dann schauen, wie es Dir geht. Ich persönlich finde Zyprexa zu heftig für eine leichte Depression... das ist ein Mittel, das man normalerweise gegen Erkrankungen wie Schizophrenie einsetzt. Es würde mich wirklich sehr interessieren, wer Dir diese Mittel verschrieben hat.
Zu Deinen Zweifeln mit dem Freund - hast Du versucht, mit ihm darüber zu reden? Wie lange seid Ihr denn zusammen? Wie war es bis jetzt mit der Nähe - ist diese "Abneigung" jetzt erst aufgetaucht oder war es schon immer so? Jetzt doch mehr Fragen ... vielleicht magst Du uns ein bißchen davon erzählen. Wenn Du das lieber in unserem geschlossenen Kreis machen möchtest, sage mir Bescheid und ich schalte Dich frei. Alles, was Du sagst, bleibt dann vertraulich und unter uns.
So jetzt erstmal genug, melde Dich nochmals und laß uns wissen, wie es Dir geht.
LG
Linda
willkommen im Forum. Schade, dass Du so gerade eine schwierige Phase durchmachst. Versuche aber daran zu denken, dass das eben nur eine Phase ist - und die geht auch wieder vorbei.
Zu Deinen Fragen: 20 mg ist die empfohlene Dosis für einen Erwachsenen. Wie Uschi bereits schon gesagt hat, sind die SSRI, zu denen auch Seroxat (Paroxetin) gehört, in Großbritannien, den USA und Kanada für die Behandlung von unter 18-Jährigen verboten. Wer hat Dir das Medikament verschrieben? Dein(e) HausärztIn? Wenn ja, kann es gut sein, das er oder sie über die weltweiten Kontroversen bzgl. dieser Art von Medikamenten nicht Bescheid weiß. Wie kommst Du mit Deinen Eltern klar? Kannst Du vielleicht mit ihnen darüber reden, oder ihnen von diesem Forum erzählen?
Du sagst, Du hast das Seroxat wegen leichter Depressionen verschrieben bekommen. Wie hat sich das bei Dir geäußert? Wenn ich von mir, meinen FreundInnen und meinen Töchtern (21 und 23) ausgehe, hat man in Deinem Alter immer wieder Phasen, in den es einem nicht gut geht. Man zweifelt an sich selbst, hat evtl. Probleme in der Schule, muß sich schon Gedanken über den Berufswahl machen, ist mit seinem Aussehen unzufrieden, hat Prüfungsdruck usw. usw. - und dazu kommt dann die hormonelle Umstellung in der Pubertät. Keine leichte Zeit! Dann hat man Beziehungsprobleme oder insgesamt Ängste und Zweifel, wenn es um die Partnerwahl geht - da muß man sich mit vielen Sachen auseinandersetzen. Das man da in ein Loch fallen kann, ist nicht weiter verwunderlich. Ich habe gestern gelesen, dass Tony Blairs 16-jährige Tochter in Mai einen Selbstmordversuch wegen übermäßigem Druck unternommen hat - solche Probleme kommen also in den besten Familien vor
Gibt es bei Dir irgendwelche konkrete Auslöser für dein Tief? Wie sieht's bei Dir in der Familie aus? In der Schule? Hat Dein Arzt über die Möglichkeit einer Gesprächstherapie geredet? Hat er oder sie sich Zeit genommen, um mit Dir über Deine Probleme zu reden? Hast Du eine Freundin, der Du vertraust und mit der Du über alles reden kannst?
Auch wichtig - wie sieht es mit Deiner Periode aus? Hormonelle Probleme können nämlich auch Stimmungsschwankungen auslösen.
Ich will Dich jetzt nicht mit zu vielen Fragen überhäufen. Ich bin aber grundsätzlich der Meinung, dass man alle anderen Möglichkeiten ausschöpft, bevor man zu Medikamenten greift. Es würde uns helfen, Dir zu helfen, wenn man mehr über Deine Probleme wüßte.
Zu den Nebenwirkungen: Es heißt, dass solche Nebenwirkungen mit der Zeit verschwinden. Ich kenne aber Menschen, bei den diese Nebenwirkungen schlimmer geworden sind. Falls Du Dich entscheidest, das Mittel weiterzunehmen, würde ich mal eine Woche abwarten, und dann schauen, wie es Dir geht. Ich persönlich finde Zyprexa zu heftig für eine leichte Depression... das ist ein Mittel, das man normalerweise gegen Erkrankungen wie Schizophrenie einsetzt. Es würde mich wirklich sehr interessieren, wer Dir diese Mittel verschrieben hat.
Zu Deinen Zweifeln mit dem Freund - hast Du versucht, mit ihm darüber zu reden? Wie lange seid Ihr denn zusammen? Wie war es bis jetzt mit der Nähe - ist diese "Abneigung" jetzt erst aufgetaucht oder war es schon immer so? Jetzt doch mehr Fragen ... vielleicht magst Du uns ein bißchen davon erzählen. Wenn Du das lieber in unserem geschlossenen Kreis machen möchtest, sage mir Bescheid und ich schalte Dich frei. Alles, was Du sagst, bleibt dann vertraulich und unter uns.
So jetzt erstmal genug, melde Dich nochmals und laß uns wissen, wie es Dir geht.
LG
Linda
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Oliver
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Hallo Schnee.
Ich kann mich da meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Und lass bitte auf jeden Fall die Finger von Zyprexa - das ist ganz bestimmt nichts gegen leichte Depressionen! Bevor Du sowas nimmst und eigentlich auch bevor Du Paroxetin nimmst, solltest Du alles andere versucht haben, um mit Deiner Situation umgehen zu lernen. SSRI sind keine Smarties - das hat sich nur bis zu manchen Ärzten noch nicht rumgesprochen.
Alles Gute
Oliver
Ich kann mich da meinen Vorrednerinnen nur anschließen. Und lass bitte auf jeden Fall die Finger von Zyprexa - das ist ganz bestimmt nichts gegen leichte Depressionen! Bevor Du sowas nimmst und eigentlich auch bevor Du Paroxetin nimmst, solltest Du alles andere versucht haben, um mit Deiner Situation umgehen zu lernen. SSRI sind keine Smarties - das hat sich nur bis zu manchen Ärzten noch nicht rumgesprochen.
Alles Gute
Oliver
Ich sag jetzt auch einfach mal in meiner Signatur Hallo und Tschüss 
Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Bitte beachten:
Bitte melde Beiträge, die gegen die Regeln verstoßen über einen Klick auf das Ausrufezeichen oben rechts im problematischen Beitrag und erkläre in der Meldung was das Problem ist. Das Team wird sich dann darum kümmern. Da das Team nur ehrenamtlich in der Freizeit aktiv ist, kann das allerdings auch mal dauern.Wenn es um Probleme direkt mit Entscheidungen des Teams geht, dann wende Dich bitte per PN oder mail ( forenmaster@adfd.org) an mich.
Diese "abneigung" ist erst vor 3 Wochen oder so aufgetaucht und dazwischen gab es aber durchaus stundenweise phasen wo alls okay war.
Und ich bin jetzt übrigens schon seit fast einem Jahr mit ihm zusammen und wir haben sonst nie wirklich probleme gehabt.
In meiner Familie stimmt sonst auch alles, schulisch komme ich locker mit einem sehr guten erfolg durch ohen wirklich was lernen zu müssen, ich habe noch eine band und konzerte, wir planen eine Cd herauszubringen.
Mit meinen eltern kann ich auch darüber reden, da sie beise selbst aufgrund früherer probleme psychopharmaka nehmen. sozusagen hab ich nicht wirklich einen grund zur unzufriedenheit.
Die Depression äußert sich durch traurigkeit, schlechte laune, absolute nicht motiviertheit zu irgendwas, keinen bock auf soziale kontakte und unzufriedenheit außerdem allgemeine unerträglichkeit der situation.
und nein es wurde nicht wirklich der versuch unternommen mir eine therapie zu geben, war allerdings eine vertretungsärztin (psychotherapeutin) und ich werde sobald mein ärztin aus dem urlaub ist hingehen und mir eine Überweisung an jemand anderen geben lassen.
trotzdem bin ich noch immer sehr verwirrt...
Und ich bin jetzt übrigens schon seit fast einem Jahr mit ihm zusammen und wir haben sonst nie wirklich probleme gehabt.
In meiner Familie stimmt sonst auch alles, schulisch komme ich locker mit einem sehr guten erfolg durch ohen wirklich was lernen zu müssen, ich habe noch eine band und konzerte, wir planen eine Cd herauszubringen.
Mit meinen eltern kann ich auch darüber reden, da sie beise selbst aufgrund früherer probleme psychopharmaka nehmen. sozusagen hab ich nicht wirklich einen grund zur unzufriedenheit.
Die Depression äußert sich durch traurigkeit, schlechte laune, absolute nicht motiviertheit zu irgendwas, keinen bock auf soziale kontakte und unzufriedenheit außerdem allgemeine unerträglichkeit der situation.
und nein es wurde nicht wirklich der versuch unternommen mir eine therapie zu geben, war allerdings eine vertretungsärztin (psychotherapeutin) und ich werde sobald mein ärztin aus dem urlaub ist hingehen und mir eine Überweisung an jemand anderen geben lassen.
trotzdem bin ich noch immer sehr verwirrt...
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Oliver
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Hallo Schnee.
Hier meine Meinung: das Allerletzte was Du im Moment brauchst sind Psychopharmaka. Du brauchst wahrscheinlich einfach nur Zeit. Wie lange geht es Dir schon so? Warum verschreibt Dir eine Vertretungsärztin solche Hämmer??
Oliver
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Linda
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Hallo Schnee,
auf der Oberfläche scheint bei Dir alles in Ordnung zu sein... doch stimmt irgendetwas nicht, da Du ansonsten nicht so durchhängen würdest.
Ich würde auf jeden Fall eine Gesprächstherapie ins Auge fassen. Manchmal ist es erstaunlich, wie eine "Kleinigkeit" oder sogar mehrere einen durchgreifenden Einfluß auf unsere Stimmung haben kann (können). Ich weiß es von mir selbst - manchmal sehen wir das gar nicht, weil wir das nicht sehen können oder wollen und es kommt in Gesprächen mit anderen ersten ans Licht. Manchmal ist die Überraschung groß, wenn man entdeckt, wie etwas - angeblich Unwichtiges - uns schwer belastet hat. Meine größten Durchblicke im Leben habe ich im Gespräch mit anderen gehabt.
Meine Tochter (23) hat auch gerade eine Krise mit ihrem Freund hinter sich. Sie waren schon 2 1/2 Jahre zusammen. Auch sie hatte plötzlich Probleme damit, Nähe zuzulassen. Es ging ihr in letzter Zeit deswegen wirklich nicht gut. Sie meinte, die Abneigung gegen ihn diesbezüglich wäre das Einzige, was in der Beziehung nicht stimmt würde. Er litt natürlich unter der Situation und versuchte, sie unter Druck zu setzen, was das Ganze nur schlimmer machte. Diese Phase zog sich über einige Monate hin und jetzt - nach vielen Schmerzen und hin und her - haben sie sich entschlossen, sich zu trennen. Dieses Gefühl, dass sie seine Nähe nicht ertragen konnte, war also doch ein Zeichen, dass in der Beziehung einiges nicht in Ordnung war.
Ich denke bei Dir, wenn das nur 3 Wochen anhält und auch noch zwischendurch OK war, wäre es ratsam, einfach eine Zeitlang zu warten, wie sich Deine Gefühle entwickeln. Wie ist das "Bauchgefühl" bei Dir - denkst Du, dass Deine Beziehung etwas mit Deiner Stimmungslage zu tun hat? Ich würde es als Anlaß nehmen, Deine Beziehung etwas unter die Lupe zu nehmen und mit jemandem darüber zu reden. Vielleicht ist doch das eine oder andere unstimmig und verursacht bei Dir diese Gefühle der Niedergeschlagenheit und nicht anders herum, wie Du es vermutet hast.
Jetzt zu Deinen Eltern - aus welchen Gründen nehmen sie Psychopharmaka? Nehmen sie auch Antidepressiva? Wie siehst Du die Beziehung zwischen Deinen Eltern?
Und nochmals - wie sieht es bei Dir mit Deiner Periode aus? Nimmst Du die Pille?
Ich hoffe Du denkst nicht, dass ich zu neugierig bin. Es ist nur, dass man sich ohne Informationen kein umfassendes Bild machen kann, wenn man jemanden zur Seite stehen möchte.
Dass Du Dich zu einem anderen Arzt gehen willst finde ich sehr gut. Jemanden, der auf Anhieb gleich Antidepressiva und Neuroleptika gegen leichte Depressionen verschreibt, ist mir persönlich sehr suspekt.
Ich denke, Du würdest sehr davon profitieren, mit jemandem, zu dem Du Vertrauen hast oder entwickeln kannst, über Dich und Dein Leben zu reden.
LG
Linda
auf der Oberfläche scheint bei Dir alles in Ordnung zu sein... doch stimmt irgendetwas nicht, da Du ansonsten nicht so durchhängen würdest.
Ich würde auf jeden Fall eine Gesprächstherapie ins Auge fassen. Manchmal ist es erstaunlich, wie eine "Kleinigkeit" oder sogar mehrere einen durchgreifenden Einfluß auf unsere Stimmung haben kann (können). Ich weiß es von mir selbst - manchmal sehen wir das gar nicht, weil wir das nicht sehen können oder wollen und es kommt in Gesprächen mit anderen ersten ans Licht. Manchmal ist die Überraschung groß, wenn man entdeckt, wie etwas - angeblich Unwichtiges - uns schwer belastet hat. Meine größten Durchblicke im Leben habe ich im Gespräch mit anderen gehabt.
Meine Tochter (23) hat auch gerade eine Krise mit ihrem Freund hinter sich. Sie waren schon 2 1/2 Jahre zusammen. Auch sie hatte plötzlich Probleme damit, Nähe zuzulassen. Es ging ihr in letzter Zeit deswegen wirklich nicht gut. Sie meinte, die Abneigung gegen ihn diesbezüglich wäre das Einzige, was in der Beziehung nicht stimmt würde. Er litt natürlich unter der Situation und versuchte, sie unter Druck zu setzen, was das Ganze nur schlimmer machte. Diese Phase zog sich über einige Monate hin und jetzt - nach vielen Schmerzen und hin und her - haben sie sich entschlossen, sich zu trennen. Dieses Gefühl, dass sie seine Nähe nicht ertragen konnte, war also doch ein Zeichen, dass in der Beziehung einiges nicht in Ordnung war.
Ich denke bei Dir, wenn das nur 3 Wochen anhält und auch noch zwischendurch OK war, wäre es ratsam, einfach eine Zeitlang zu warten, wie sich Deine Gefühle entwickeln. Wie ist das "Bauchgefühl" bei Dir - denkst Du, dass Deine Beziehung etwas mit Deiner Stimmungslage zu tun hat? Ich würde es als Anlaß nehmen, Deine Beziehung etwas unter die Lupe zu nehmen und mit jemandem darüber zu reden. Vielleicht ist doch das eine oder andere unstimmig und verursacht bei Dir diese Gefühle der Niedergeschlagenheit und nicht anders herum, wie Du es vermutet hast.
Jetzt zu Deinen Eltern - aus welchen Gründen nehmen sie Psychopharmaka? Nehmen sie auch Antidepressiva? Wie siehst Du die Beziehung zwischen Deinen Eltern?
Und nochmals - wie sieht es bei Dir mit Deiner Periode aus? Nimmst Du die Pille?
Ich hoffe Du denkst nicht, dass ich zu neugierig bin. Es ist nur, dass man sich ohne Informationen kein umfassendes Bild machen kann, wenn man jemanden zur Seite stehen möchte.
Dass Du Dich zu einem anderen Arzt gehen willst finde ich sehr gut. Jemanden, der auf Anhieb gleich Antidepressiva und Neuroleptika gegen leichte Depressionen verschreibt, ist mir persönlich sehr suspekt.
Ich denke, Du würdest sehr davon profitieren, mit jemandem, zu dem Du Vertrauen hast oder entwickeln kannst, über Dich und Dein Leben zu reden.
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Linda
ja ich nehme die pille, also hab ich regelmäßig meine Tage.
wir wollten uns auch schon trennen, bzw haben uns getrennt sind aber als er mich heimgefahren hat wieder zusammengekommen. Prinzipiell könnte ich mir keinen besseren vorstellen, er ist verantwortungsbewusst, lässt mir meine freiheit, kümmert sich aber sehr um mich und liebt mich über alles und als ich damals im auto über alles nachdachte was wir gehabt haben konnte ich nicht anders.
das schlimmste ist ja nicht zu wissen ob ich meinem gefühl vertrauen kann, oder nicht...
Die Beziehung zu meinen Eltern ist auch sehr gut, ich habe da keine probleme. ich weiß nicht genau weswegen sie die psychopharmaka nehmen bzw. ich weiß nicht was die geanue diagnose war, aber früher hat es oft streit und trennungen gegeben, auch ziemlich heftig zum teil, und seit vorallem meine mutter auf dem Medikament ist, ist wieder alles okay.
Und ihre Beziehung ist mittlerweile eingentlich sehr gut.
wenn es nich zu persönlich ist würde ich gerne fragen, was an der beziehung deiner Tochter nicht stimmte.
wir wollten uns auch schon trennen, bzw haben uns getrennt sind aber als er mich heimgefahren hat wieder zusammengekommen. Prinzipiell könnte ich mir keinen besseren vorstellen, er ist verantwortungsbewusst, lässt mir meine freiheit, kümmert sich aber sehr um mich und liebt mich über alles und als ich damals im auto über alles nachdachte was wir gehabt haben konnte ich nicht anders.
das schlimmste ist ja nicht zu wissen ob ich meinem gefühl vertrauen kann, oder nicht...
Die Beziehung zu meinen Eltern ist auch sehr gut, ich habe da keine probleme. ich weiß nicht genau weswegen sie die psychopharmaka nehmen bzw. ich weiß nicht was die geanue diagnose war, aber früher hat es oft streit und trennungen gegeben, auch ziemlich heftig zum teil, und seit vorallem meine mutter auf dem Medikament ist, ist wieder alles okay.
Und ihre Beziehung ist mittlerweile eingentlich sehr gut.
wenn es nich zu persönlich ist würde ich gerne fragen, was an der beziehung deiner Tochter nicht stimmte.
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Hallo Schnee,
da wir das Hormonelle dann abgeklärt haben ist es mir auch schon wohler.
Ich kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung nur eins sagen - traue Deinem Gefühl. Manche Sachen kann man einfach nicht mit dem Kopf erklären. Gefühle sind manchmal schlicht und ergreifend nicht logisch, so gern wir das auch so hätten.
Bei meiner Tochter war das so, dass sie das Gefühl hatte, sie würde mehr in die Beziehung investieren als er. z.B. sie macht gerade eine Lehre ca. 4 Stunden mit dem Zug von ihrem Heimatort entfernt und ist jedes Wochenende zu ihm gefahren, jetzt über 18 Monate lang. Er war immer mürrisch, als sie wollte, dass er sie besucht. Sie war nach der Fahrt immer fix und fertig und kaum war sie irgendwie "angekommen", mußte sie wieder weg. Sie meinte aber, um die Beziehung weiterführen zu können, müsse sie sich aufopfern, ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen und in die Beziehung investieren. Nie eine gute Idee. Aber das klingt bei Dir schon etwas anders. Wenn Ihr Euch aber schon mal getrennt habt, dann scheint wirklich irgendetwas außer Lot zu sein, egal ob das logisch ist oder nicht, egal wie nett er auch sein mag. Das mit dem Wiederzusammenkommen und Auseinandergehen kenne ich auch aus meiner ersten Beziehung, auch in Deinem Alter. Wir haben glaube ich 4 oder 5 mal Schluß gemacht ... dann tut's einem wieder leid, man sieht plötzlich wieder das Positive an dem anderen und schon geht es wieder los. So ging es meiner Tochter auch, wie ich schon sagte, ging es monatelang hin und her ... Ich weiß, wie schwierig es sein kann, auf etwas zu verzichten, in diesem Fall eine Freundschaft, Du hast aber Dein ganzes Leben vor Dir und mußt nicht in einer Beziehung bleiben, die Dir nicht guttut - und langsam habe ich wirklich das Gefühl, dass diese Beziehung der Wurzel Deiner Mißstimmung ist. Wann ging's dann mit den Depressionen bei Dir los?
Wenn das bei Deinen Eltern wirklich so ist, dass die Beziehung nur funktioniert, wenn sie Tabletten nehmen (oder im Falle Deiner Mutter - nimmt) , finde ich es sehr schade. Damit unterdrückt man nur vieles. Vor allem Gefühle - und diese sind immer berechtigt, egal was andere Menschen darüber denken.
Mein Rat an Dich - suche Dir sobald es geht eine verständnisvolle Therapeutin und bespreche Deine Ängste und Sorgen mit ihr. Ich persönliche finde nicht, dass Du gleich eine Kandidatin für Antidepressiva bist. Es gibt viele andere Sachen, die Du probieren sollst, bevor Du diesen Weg gehst. Nur, weil Deine Eltern Medikamente nehmen, heißt es nicht, dass es gut ist, und dass Du in Deinem Alter damit anfangen mußt.
Zurückblickend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass ich nicht mit dem ersten Freund zusammengeblieben bin. Da hätte ich Vieles im Leben verpaßt....
Und falls Du Dich entschließen solltest, das Seroxat nicht mehr zu nehmen, melde Dich bitte nochmals bei uns. Man soll es nie übernacht absetzen, egal was die Ärzte sagen, auch nach nur einer kurzen Zeit. Ein paar Tage können nämlich bei diesem Wirkstoff genügen, um Absetzsymptome hervorzurufen.
Wie auch immer Du Dich entscheidest, wie Du mit Deiner Beziehung und Behandlung weitermachen willst, bist Du bei uns immer willkommen, falls Du Dich austauschen willst.
Ich wünsche Dir viel Kraft für die richtige Entscheidungen.
LG
Linda
da wir das Hormonelle dann abgeklärt haben ist es mir auch schon wohler.
Ich kann Dir aus meiner eigenen Erfahrung nur eins sagen - traue Deinem Gefühl. Manche Sachen kann man einfach nicht mit dem Kopf erklären. Gefühle sind manchmal schlicht und ergreifend nicht logisch, so gern wir das auch so hätten.
Bei meiner Tochter war das so, dass sie das Gefühl hatte, sie würde mehr in die Beziehung investieren als er. z.B. sie macht gerade eine Lehre ca. 4 Stunden mit dem Zug von ihrem Heimatort entfernt und ist jedes Wochenende zu ihm gefahren, jetzt über 18 Monate lang. Er war immer mürrisch, als sie wollte, dass er sie besucht. Sie war nach der Fahrt immer fix und fertig und kaum war sie irgendwie "angekommen", mußte sie wieder weg. Sie meinte aber, um die Beziehung weiterführen zu können, müsse sie sich aufopfern, ihre eigenen Bedürfnisse zurückstellen und in die Beziehung investieren. Nie eine gute Idee. Aber das klingt bei Dir schon etwas anders. Wenn Ihr Euch aber schon mal getrennt habt, dann scheint wirklich irgendetwas außer Lot zu sein, egal ob das logisch ist oder nicht, egal wie nett er auch sein mag. Das mit dem Wiederzusammenkommen und Auseinandergehen kenne ich auch aus meiner ersten Beziehung, auch in Deinem Alter. Wir haben glaube ich 4 oder 5 mal Schluß gemacht ... dann tut's einem wieder leid, man sieht plötzlich wieder das Positive an dem anderen und schon geht es wieder los. So ging es meiner Tochter auch, wie ich schon sagte, ging es monatelang hin und her ... Ich weiß, wie schwierig es sein kann, auf etwas zu verzichten, in diesem Fall eine Freundschaft, Du hast aber Dein ganzes Leben vor Dir und mußt nicht in einer Beziehung bleiben, die Dir nicht guttut - und langsam habe ich wirklich das Gefühl, dass diese Beziehung der Wurzel Deiner Mißstimmung ist. Wann ging's dann mit den Depressionen bei Dir los?
Wenn das bei Deinen Eltern wirklich so ist, dass die Beziehung nur funktioniert, wenn sie Tabletten nehmen (oder im Falle Deiner Mutter - nimmt) , finde ich es sehr schade. Damit unterdrückt man nur vieles. Vor allem Gefühle - und diese sind immer berechtigt, egal was andere Menschen darüber denken.
Mein Rat an Dich - suche Dir sobald es geht eine verständnisvolle Therapeutin und bespreche Deine Ängste und Sorgen mit ihr. Ich persönliche finde nicht, dass Du gleich eine Kandidatin für Antidepressiva bist. Es gibt viele andere Sachen, die Du probieren sollst, bevor Du diesen Weg gehst. Nur, weil Deine Eltern Medikamente nehmen, heißt es nicht, dass es gut ist, und dass Du in Deinem Alter damit anfangen mußt.
Zurückblickend kann ich nur sagen, dass ich sehr froh bin, dass ich nicht mit dem ersten Freund zusammengeblieben bin. Da hätte ich Vieles im Leben verpaßt....
Und falls Du Dich entschließen solltest, das Seroxat nicht mehr zu nehmen, melde Dich bitte nochmals bei uns. Man soll es nie übernacht absetzen, egal was die Ärzte sagen, auch nach nur einer kurzen Zeit. Ein paar Tage können nämlich bei diesem Wirkstoff genügen, um Absetzsymptome hervorzurufen.
Wie auch immer Du Dich entscheidest, wie Du mit Deiner Beziehung und Behandlung weitermachen willst, bist Du bei uns immer willkommen, falls Du Dich austauschen willst.
Ich wünsche Dir viel Kraft für die richtige Entscheidungen.
LG
Linda