Schwerwiegende Probleme nach 6 Wochen ohne Citalopram
Schwerwiegende Probleme nach 6 Wochen ohne Citalopram
Hallo liebe ,,Leidensgenossen".
Als ich mich das letzte mal hier gemeldet hatte ging es mir recht gut.
Das ganze hat eine Woche angehalten, dann fing es wieder an mit Stimmungsschwankungen, Angstzuständen und Zwangsgedanken, vor allem (und das ist doch äußerst erschreckend und schlimm) über Selbstmord und Tod an sich. Am letzten Wochenende war es besonders schlimm und auch heute ist ein grauer Tag. Ich frage mich inzwischen wirklich ob das noch Absetzerscheinungen sein können, ich meine 5 Wochen hatte nun mein Hirn Zeit die Nervenverbindungen neu zu generieren und anstat es von Woche zu Woche besser geht, wird es so schlimm, das ich quasi handlungsunfähig bin, es kostet mich unglaubliche Anstrengungen meine Arbeit wenigstens einigermaßen zu bestehen und auch in meiner Beziehung läuft es immer schlechter, da meine Freundin ein halbes Jahr Depression und miese Laune solangsam frustriert,
was ich auch verstehe, zumal meine Libido inzwischen ,,unter Cipramilzeiten" gerutscht ist.
Alles in allem zum heulen. Es ist wie verhext: vor Citalopram gings mir seltsam weil ich Depersonaliert habe, was eher nervig als schlimm war, dann ging es mir durch Cipramil noch schlechter, weil plötzlich meine Gefühle weg waren. Nun nach Cipramil geht es mir sehr schlecht und solangsam verliere ich die letzte Kraft und alles erscheint schwierig zu meistern. Ich erinnere mich an mein altes Leben davor, weiss das ich keinen Grund habe depressiv zu sein und könnte das kotzen anfangen.
Ich habe dann auch noch zu allem Übel die wohl begründete Angst, dass ich nun alles verliere, Freundin, Arbeitsplatz und Freunde und schliesslich
in der Psychatrie lande. Dabei will ich nur den Zustand vor Cipramil, mehr nicht. Kann der Entzug so scheiß lange dauern ? Ob ich Cipramil wieder nehmen sollte, oder ein Trizykla wie Anafranil (Clomipramin) oder sollte ich noch Geduld haben. Ich meine ich will einfach wieder Gefühle haben und mich freuen dürfen...
Ich bin echt kurz davor ein Trizykla zu probieren, Gott weiss ich kann kämpfen aber ich bin geschlaucht, leer und ausgepowert, ich will mal wieder sowas wie Befreiung und Normalität spüren!
Sven
Als ich mich das letzte mal hier gemeldet hatte ging es mir recht gut.
Das ganze hat eine Woche angehalten, dann fing es wieder an mit Stimmungsschwankungen, Angstzuständen und Zwangsgedanken, vor allem (und das ist doch äußerst erschreckend und schlimm) über Selbstmord und Tod an sich. Am letzten Wochenende war es besonders schlimm und auch heute ist ein grauer Tag. Ich frage mich inzwischen wirklich ob das noch Absetzerscheinungen sein können, ich meine 5 Wochen hatte nun mein Hirn Zeit die Nervenverbindungen neu zu generieren und anstat es von Woche zu Woche besser geht, wird es so schlimm, das ich quasi handlungsunfähig bin, es kostet mich unglaubliche Anstrengungen meine Arbeit wenigstens einigermaßen zu bestehen und auch in meiner Beziehung läuft es immer schlechter, da meine Freundin ein halbes Jahr Depression und miese Laune solangsam frustriert,
was ich auch verstehe, zumal meine Libido inzwischen ,,unter Cipramilzeiten" gerutscht ist.
Alles in allem zum heulen. Es ist wie verhext: vor Citalopram gings mir seltsam weil ich Depersonaliert habe, was eher nervig als schlimm war, dann ging es mir durch Cipramil noch schlechter, weil plötzlich meine Gefühle weg waren. Nun nach Cipramil geht es mir sehr schlecht und solangsam verliere ich die letzte Kraft und alles erscheint schwierig zu meistern. Ich erinnere mich an mein altes Leben davor, weiss das ich keinen Grund habe depressiv zu sein und könnte das kotzen anfangen.
Ich habe dann auch noch zu allem Übel die wohl begründete Angst, dass ich nun alles verliere, Freundin, Arbeitsplatz und Freunde und schliesslich
in der Psychatrie lande. Dabei will ich nur den Zustand vor Cipramil, mehr nicht. Kann der Entzug so scheiß lange dauern ? Ob ich Cipramil wieder nehmen sollte, oder ein Trizykla wie Anafranil (Clomipramin) oder sollte ich noch Geduld haben. Ich meine ich will einfach wieder Gefühle haben und mich freuen dürfen...
Ich bin echt kurz davor ein Trizykla zu probieren, Gott weiss ich kann kämpfen aber ich bin geschlaucht, leer und ausgepowert, ich will mal wieder sowas wie Befreiung und Normalität spüren!
Sven
S
hallo sven,
so von weitem kann ich deine situation natürlich nicht ausreichend beurteilen und ich wäre glücklich wenn ich dir einen (richtigen) ratschlag erteilen könnte. eigentlich sollte ich (da ich mich eben wie gesagt nicht auskenne) ab jetzt aufhören zu schreiben, aber ich bin eben eine laberbacke - deswegen kommt jetzt folgendes:
ich weiss nicht ob das bei dir momentan entzugserscheinungen sind; zeitlich möglich wäre es allemal, jedoch kenne ich unter entzugserscheinungen lediglich die uns allen bekannten "zaps" und weitere lustige sachen.
hm..ich habe früher citalopram und syneudon (trizyklisches mittelchen) geschluckt und meiner meinung nach hatte ich beim absetzen von letzterem relativ wenig entzugserscheinungen. beim citalopram war das ganz anders...aber das kennst du ja.
das soll nicht heissen "ja sven, nimm syneudon da fehlt dir nix", aber ich für meinen teil hatte das gefühl dass syneudon zumindest in meiner damals krassen phase schon geholfen hat. ich konnte wieder durchschlafen etc.
nichtsdestotrotz, chemie ist nie eine optimale lösung und ich will das zeugs nie mehr nehmen. lieber hau ich mir ein paar aufs maul.
verdammt sven...genauso wie ich hast doch eigentlich alles was man sich wünscht...eine freundin die dich von ganzem herzen liebt (das ist beileibe nicht immer selbstverständlich!), die es verdient hat begehrt zu werden...einen job...und wirst schätz ich mal auch nicht aussehen wie eine hundshütte (in jeder ecke ein knochen).
aber so ist es eben..man sieht sein glück nicht. und wenns einem direkt auf der schulter hockt.
aber um so mehr wird man es merken wenn es auf einmal weg ist...wenn man richtig krank wird oder einer nahe stehenden person etwas zustösst. und dann wird man sich vielleicht über sich selbst ärgern..warum man die zeit, die ohne große probleme war (ich tu jetzt einfach so als wäre das ganze psychische kein grosses problem) nicht einfach wie verrückt genossen hat.
alles gute!
so von weitem kann ich deine situation natürlich nicht ausreichend beurteilen und ich wäre glücklich wenn ich dir einen (richtigen) ratschlag erteilen könnte. eigentlich sollte ich (da ich mich eben wie gesagt nicht auskenne) ab jetzt aufhören zu schreiben, aber ich bin eben eine laberbacke - deswegen kommt jetzt folgendes:
ich weiss nicht ob das bei dir momentan entzugserscheinungen sind; zeitlich möglich wäre es allemal, jedoch kenne ich unter entzugserscheinungen lediglich die uns allen bekannten "zaps" und weitere lustige sachen.
hm..ich habe früher citalopram und syneudon (trizyklisches mittelchen) geschluckt und meiner meinung nach hatte ich beim absetzen von letzterem relativ wenig entzugserscheinungen. beim citalopram war das ganz anders...aber das kennst du ja.
das soll nicht heissen "ja sven, nimm syneudon da fehlt dir nix", aber ich für meinen teil hatte das gefühl dass syneudon zumindest in meiner damals krassen phase schon geholfen hat. ich konnte wieder durchschlafen etc.
nichtsdestotrotz, chemie ist nie eine optimale lösung und ich will das zeugs nie mehr nehmen. lieber hau ich mir ein paar aufs maul.
verdammt sven...genauso wie ich hast doch eigentlich alles was man sich wünscht...eine freundin die dich von ganzem herzen liebt (das ist beileibe nicht immer selbstverständlich!), die es verdient hat begehrt zu werden...einen job...und wirst schätz ich mal auch nicht aussehen wie eine hundshütte (in jeder ecke ein knochen).
aber so ist es eben..man sieht sein glück nicht. und wenns einem direkt auf der schulter hockt.
aber um so mehr wird man es merken wenn es auf einmal weg ist...wenn man richtig krank wird oder einer nahe stehenden person etwas zustösst. und dann wird man sich vielleicht über sich selbst ärgern..warum man die zeit, die ohne große probleme war (ich tu jetzt einfach so als wäre das ganze psychische kein grosses problem) nicht einfach wie verrückt genossen hat.
alles gute!
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Hannes Wien
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- Registriert: 27.10.2003 14:16
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- Danksagung erhalten: 6 Mal
Hallo Sven!
Also, wenn man bei Prof. David Healy nachliest kommt die Ursprungserkrankung, wenn überhaupt erst nach Monaten wieder. Da du aber erst 6 Wochen vom Citalopram weg bist sind es Entzugserscheinungen gegen die wahrscheinlich auch kein Trizykla hilft.
Ich hatte wie ich das Zoloft abgesetzt habe nur einen einzigen Angstzustand gehabt so nach 2,5 Monaten der sich aber gewaschen hatte genau zu Weihnachten 2003.
Liebe Grüße
Hannes
Also, wenn man bei Prof. David Healy nachliest kommt die Ursprungserkrankung, wenn überhaupt erst nach Monaten wieder. Da du aber erst 6 Wochen vom Citalopram weg bist sind es Entzugserscheinungen gegen die wahrscheinlich auch kein Trizykla hilft.
Ich hatte wie ich das Zoloft abgesetzt habe nur einen einzigen Angstzustand gehabt so nach 2,5 Monaten der sich aber gewaschen hatte genau zu Weihnachten 2003.
Liebe Grüße
Hannes
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Linda
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- Beiträge: 654
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Hallo Sven,
das klingt wirklich nach Absetzsymptomen, es kommt sehr oft vor, dass man paradoxerweise bei der Einnahme und beim Absetzen dieser Medikamente depressiv wird. Ich weiß auch nicht, ob ein trizyklisches Medikament da wirklich was nützt... 5 Wochen sind auch wirklich keine Zeit (leider) ...
Ich kenne Leute in England, die Trizyklika probiert haben, die Erfolge waren sehr verschieden.
Ich weiß auch nicht, was ich Dir raten soll. Wie schnell hast Du denn abgesetzt nochmal?
Linda
das klingt wirklich nach Absetzsymptomen, es kommt sehr oft vor, dass man paradoxerweise bei der Einnahme und beim Absetzen dieser Medikamente depressiv wird. Ich weiß auch nicht, ob ein trizyklisches Medikament da wirklich was nützt... 5 Wochen sind auch wirklich keine Zeit (leider) ...
Ich kenne Leute in England, die Trizyklika probiert haben, die Erfolge waren sehr verschieden.
Ich weiß auch nicht, was ich Dir raten soll. Wie schnell hast Du denn abgesetzt nochmal?
Linda
Hallo Sven,
ist ja gemein, aber ich bin fast froh, noch jemanden zu hören der zweifelt!
Ich habe vor drei Wochen meine letzte Trevilor geschluckt und nach heftigen Symptomen in den ersten Tagen war es dann 10 Tage ganz gut und kam dann mit einer Intensität, mit der ich nicht gerechnet habe und schon gar nicht umgehen kann.
Ich habe einen furchterlichen Schwindel, habe nach wie vor Zaps und bin so geräuschemfindlich und einfach wieder so mutlos und traurig.
Ein paar Tage konnte ich nur an den Tod und die Sinnlosigkeit des Lebens denken. Fuehle mich wie fremgesteuert und habe es so satt und vor allem Angst, dass es wieder in einer Depression muendet.
War ja etwas beruhigend zu hören, dass es eigentlich noch kein Rueckfall sein kann und ich will versuchen durchzuhalten. Allerdings ist die Versuchung wieder anzufangen sehr gross.
Kann Dir also leider keine Ratschläge bieten , sondern nur mein Mitgefuehl.
Viele Gruesse und viel Kraft Katja
ist ja gemein, aber ich bin fast froh, noch jemanden zu hören der zweifelt!
Ich habe vor drei Wochen meine letzte Trevilor geschluckt und nach heftigen Symptomen in den ersten Tagen war es dann 10 Tage ganz gut und kam dann mit einer Intensität, mit der ich nicht gerechnet habe und schon gar nicht umgehen kann.
Ich habe einen furchterlichen Schwindel, habe nach wie vor Zaps und bin so geräuschemfindlich und einfach wieder so mutlos und traurig.
Ein paar Tage konnte ich nur an den Tod und die Sinnlosigkeit des Lebens denken. Fuehle mich wie fremgesteuert und habe es so satt und vor allem Angst, dass es wieder in einer Depression muendet.
War ja etwas beruhigend zu hören, dass es eigentlich noch kein Rueckfall sein kann und ich will versuchen durchzuhalten. Allerdings ist die Versuchung wieder anzufangen sehr gross.
Kann Dir also leider keine Ratschläge bieten , sondern nur mein Mitgefuehl.
Viele Gruesse und viel Kraft Katja
Medikation: Trevilor bzw. seit 12/2003 Efexor
2002-08-11 75 mg
2003-08-03 75 mg, Rosenrot 500 mg
2004-09-13 50 mg, Rosenrot 500 mg
2004-09-27 25 mg, Rosenrot 2 x 500 mg
2004-10-08 25 mg, Rosenrot 2 x 1000 mg
2002-08-11 75 mg
2003-08-03 75 mg, Rosenrot 500 mg
2004-09-13 50 mg, Rosenrot 500 mg
2004-09-27 25 mg, Rosenrot 2 x 500 mg
2004-10-08 25 mg, Rosenrot 2 x 1000 mg
Hallo Katja,
die Rosenrot-Tabletten scheinen bei dir auch nicht mehr die Wirkung zu haben, die du dir erhofft hast, das ist schade. Meine Tochter nimmt sie nicht mehr, weil eine besondere Wirkung nicht zu spüren war.
Sie nimmt im Moment Johanniskrauttabletten (Aldi) und jeden 2. Tag eine Kapsel Fischöl (sonst bekommt sie Durchfall) und seit gestern
"Passia Flora Curarina" -Tropfen, das sind pflanzliche (Passionsblumenextrakt) Beruhigungstropfen. Sie hat von diesen Tropfen gestern einen Teelöffel genommen und heute nach dem Aufstehen auch einen, eine beruhigende Wirkung hat eingesetzt! Gestern Abend wurde sie müder und vorhin fühlte sie sich auch etwas müde. Wenn eine gewisse Müdigkeit einsetzt, dann bedeutet es, dass eine Beruhigung eintritt.
Vielleicht sind die Tropfen auch etwas für dich?
Liebe Grüße
Sandra
die Rosenrot-Tabletten scheinen bei dir auch nicht mehr die Wirkung zu haben, die du dir erhofft hast, das ist schade. Meine Tochter nimmt sie nicht mehr, weil eine besondere Wirkung nicht zu spüren war.
Sie nimmt im Moment Johanniskrauttabletten (Aldi) und jeden 2. Tag eine Kapsel Fischöl (sonst bekommt sie Durchfall) und seit gestern
"Passia Flora Curarina" -Tropfen, das sind pflanzliche (Passionsblumenextrakt) Beruhigungstropfen. Sie hat von diesen Tropfen gestern einen Teelöffel genommen und heute nach dem Aufstehen auch einen, eine beruhigende Wirkung hat eingesetzt! Gestern Abend wurde sie müder und vorhin fühlte sie sich auch etwas müde. Wenn eine gewisse Müdigkeit einsetzt, dann bedeutet es, dass eine Beruhigung eintritt.
Vielleicht sind die Tropfen auch etwas für dich?
Liebe Grüße
Sandra
Mmmmh, ich habe sehr langsam und bedächtig abgesetzt, 2.5 mg pro Woche über ca. 6 Wochen. Seltsam ist eben, dass ich wenn ich wieder reduziert habe 2 Tage lang miese Stimmung war, dann gings wieder.
Zudem: selbst bei der geringen Dosis von 2.5 mg gings mir eigentlich recht gut.
Hinzu kommt, dass ich diese seltsame Gefühlskälte und Antriebslosigkeit
in der dritten Behandlungswoche mit Citalopram das erste mal in meinem Leben aufgetreten ist und dann schwankend auftrat und nun beim Absetzen nahezu unerträglich geworden sind. Zur Erinnerung: ich habe das SSRI NICHT wegen Depressionen genommen, sondern gegen Angst und Depersonalisation !!! Jetzt habe ich noch eine äußerst unangenehme Depression dazu bekommen.
Ich denke das die Depersonalisation easy von alleine weggegangen wäre.
Ist eh fraglich obs Medizin gegen Dissoziation gibt, Menschen die dissoziieren schützen sich eigentölich nur unterbewusst. Jetzt sitz ich echt in der Scheiße; habe Todesangst und Angst mal eben alles in meinem Leben zu verlieren. Das ist echt uncool. Mein jetziges Leben lässt auch keinen Sinn erkennen, denn ich fühle nichts mehr ausser Angst und einer gähnenden Leere in mir. ABER: ich weiss dass 27 Jahre meines Lebens top waren und ich echt das Leben genossen habe und wow mit 28 habe ich viel erreicht und hebe ne gute Beziehung. Deshalb beiss ich mich durch so gut es geht, wenn es in 2 Wochen nicht weg ist oder schlimmer wird, lasse ich mir ein Trizykla verschreiben, ich kämpfe um mein Leben und werde gewinnen. Schöne neue Welt, unsere Feinde sind wir selbst...
Mich würde interessieren, ob andere auch lange anhaltende Entzugsprobleme entwickelt haben ...
Zudem: selbst bei der geringen Dosis von 2.5 mg gings mir eigentlich recht gut.
Hinzu kommt, dass ich diese seltsame Gefühlskälte und Antriebslosigkeit
in der dritten Behandlungswoche mit Citalopram das erste mal in meinem Leben aufgetreten ist und dann schwankend auftrat und nun beim Absetzen nahezu unerträglich geworden sind. Zur Erinnerung: ich habe das SSRI NICHT wegen Depressionen genommen, sondern gegen Angst und Depersonalisation !!! Jetzt habe ich noch eine äußerst unangenehme Depression dazu bekommen.
Ich denke das die Depersonalisation easy von alleine weggegangen wäre.
Ist eh fraglich obs Medizin gegen Dissoziation gibt, Menschen die dissoziieren schützen sich eigentölich nur unterbewusst. Jetzt sitz ich echt in der Scheiße; habe Todesangst und Angst mal eben alles in meinem Leben zu verlieren. Das ist echt uncool. Mein jetziges Leben lässt auch keinen Sinn erkennen, denn ich fühle nichts mehr ausser Angst und einer gähnenden Leere in mir. ABER: ich weiss dass 27 Jahre meines Lebens top waren und ich echt das Leben genossen habe und wow mit 28 habe ich viel erreicht und hebe ne gute Beziehung. Deshalb beiss ich mich durch so gut es geht, wenn es in 2 Wochen nicht weg ist oder schlimmer wird, lasse ich mir ein Trizykla verschreiben, ich kämpfe um mein Leben und werde gewinnen. Schöne neue Welt, unsere Feinde sind wir selbst...
Mich würde interessieren, ob andere auch lange anhaltende Entzugsprobleme entwickelt haben ...
S
Hallo Sven,
kann Dir leider auch keinen richtig guten Ratschlag geben. Als ich mit meinen Paroxetin unter 10mg war bekam ich auch wieder Depressionen. Jedesmal wenn ich mit dem Absetzen soweit war. Ich bin mir ziemlich sicher dass auch das ein Absetzsymptom ist. Versuche mich jetzt mit Gesunder Ernährung, viel Vollkorn, Nüssen, Gemüse und Obst auf Vorderfrau zu bringen. Ich habe das Buch gelesen " Nahrung für die Seele " von Gisela Friebel - Röhring und Dr. med Klaus Hoffmann. Darin kann man gut nachlesen, welchen Einfluss eine gesunde Ernährung auf die Seele hat, besonders bei Depressionen. Und was ein Mangel an B-Vitaminen, Magnesium, Zink usw. ausmachen kann. Hoffe dass ich dann besser gewaffnet bin, wenn ich mit meinem Absetzen mal wieder soweit bin. Wenn Du dazu fragen hast, werde ich versuchen sie Dir so gut es geht zu beantworten.
Auch das ständige Nachdenken über den Tod und das Sterben kenne ich. Ich hatte das in dem Jahr als ich zum erstenmal depressiv war. Damals wußte ich nicht was ich hatte. Ich war nur entsetzt, warum ich solche Gedanken habe. Ich kann dir nur sagen, auch diese Gedanken vergehen wieder. Wenn Du allerdings Selbsmordgedanken hast, solltest Du Dich jemandem anvertrauen!
Wenn es ganz schlimm wird, dann nimm doch deine letzte Dosis von 2,5mg wieder und lass Dir Zeit , bis Du die dann weg läßt. Vielleicht kannst Du die ja auch noch teilen.
hoffe dass es Dir bald wieder besser geht
Uschi
kann Dir leider auch keinen richtig guten Ratschlag geben. Als ich mit meinen Paroxetin unter 10mg war bekam ich auch wieder Depressionen. Jedesmal wenn ich mit dem Absetzen soweit war. Ich bin mir ziemlich sicher dass auch das ein Absetzsymptom ist. Versuche mich jetzt mit Gesunder Ernährung, viel Vollkorn, Nüssen, Gemüse und Obst auf Vorderfrau zu bringen. Ich habe das Buch gelesen " Nahrung für die Seele " von Gisela Friebel - Röhring und Dr. med Klaus Hoffmann. Darin kann man gut nachlesen, welchen Einfluss eine gesunde Ernährung auf die Seele hat, besonders bei Depressionen. Und was ein Mangel an B-Vitaminen, Magnesium, Zink usw. ausmachen kann. Hoffe dass ich dann besser gewaffnet bin, wenn ich mit meinem Absetzen mal wieder soweit bin. Wenn Du dazu fragen hast, werde ich versuchen sie Dir so gut es geht zu beantworten.
Auch das ständige Nachdenken über den Tod und das Sterben kenne ich. Ich hatte das in dem Jahr als ich zum erstenmal depressiv war. Damals wußte ich nicht was ich hatte. Ich war nur entsetzt, warum ich solche Gedanken habe. Ich kann dir nur sagen, auch diese Gedanken vergehen wieder. Wenn Du allerdings Selbsmordgedanken hast, solltest Du Dich jemandem anvertrauen!
Wenn es ganz schlimm wird, dann nimm doch deine letzte Dosis von 2,5mg wieder und lass Dir Zeit , bis Du die dann weg läßt. Vielleicht kannst Du die ja auch noch teilen.
hoffe dass es Dir bald wieder besser geht
Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Hallo Sven,
ich bins nochmal. Ja, so ist es richtig! Nur nicht aufgeben, es lohnt sich weiter zu kämpfen. Manchmal sieht man keinen Sinn drin. Diese Gedanken habe ich auch wenn ich Depressiv bin.
Jetzt kommt noch ein dummer Spruch von mir, " nach dunklen Tagen, kommen auch wieder hellere !" .
Auch wenn man es nicht glaubt, wenn man gerade mal so richtig drinsteckt. Ich kenn das auch. Vielleicht ist das für Dich ein Trost.
lieben gruß an Dich Uschi
ich bins nochmal. Ja, so ist es richtig! Nur nicht aufgeben, es lohnt sich weiter zu kämpfen. Manchmal sieht man keinen Sinn drin. Diese Gedanken habe ich auch wenn ich Depressiv bin.
Jetzt kommt noch ein dummer Spruch von mir, " nach dunklen Tagen, kommen auch wieder hellere !" .
Auch wenn man es nicht glaubt, wenn man gerade mal so richtig drinsteckt. Ich kenn das auch. Vielleicht ist das für Dich ein Trost.
lieben gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
Es ist schön dass ich soviele Antworten bekomme und Ihr mir Mut zusprecht. Ich habe kein Citalopram mehr, ich habe 3 Packungen meiner Hausärztin zurückgegeben, ích wollte nicht in Versuchung kommen... und ich mag meine Hauärztin, auch wenn ich das Medi nicht vertrage, ich schmeiß es nicht in den Müll sonder gebe es lieber zurück, denn es kostet Geld. Ich bin mir relativ sicher, dass ich eine pharmakogene Depression habe (durch SSRI) und nicht meine Gene drann Schuld sind. Fakt ist aber dass ich sehr empfindlich und nachdenklich bin, was aber alle meine Freunde und meine Partnerin ausserordentlich geschätzt haben, ich freue mich schnell aber ich kann auch schon mal traurig sein, was ich aber nie als schlimm empfand, glaube deshalb war das SSRI Gift für mich, weil ich eben zu empfindlich bin für schwere Geschütze, z. B. vertrage ich null komma null canabis, da bekomme ich sofort Panik und Dissoziiere gleich, und das soll ja ähnlich anregend sein wie SSRI.
Meine Selbsmordgedanken sind eher mit Zwängen zu vergleichen: da ist dann so ein Gedanke, wie z.B.: das bleibt Dein leben lang so nie wieder kannst du fühlen - Gott ohne Gefühle kann ich nicht leben - das treibt mich dann in den Tod - dann habe ich angst davor mich zu verletzen, aber eigentlich will ich so ein scheiß gar nicht denken denn ich hänge krass am Leben im ernst, es ist eher so eine Spirale, was wäre wenn ... und dann fängt alles von vorne an!
Ich weiss auch nicht ob das eine Depression ist, das was Citalopram ausgelöst hat: denn: ich habe antrieb, ich kann ihn nur nicht kanalisieren,
ich bin nervös, fahrig, mein Mund ist trocken und mein Herz sticht, und genau das hatte ich nach der 3 Woche SSRI auch gehabt. Am schlimmsten ist aber, dass ich weder Freude noch Kummer verspühre, sondern - NICHTS -. Ich habe keinen Slebsthass, keine negativen Zukunftsaussichten und Hoffnung habe ich auch noch dass es weg geht, es ist nur die Leere in mir die so schlimm ist und die ich erst seit SSRI kenne und habe, alles so abgestumpft, versteht ihr das ? Muss jetzt zu meiner Therapeutin, ich rede mit ihr. Sie kann mir nix verschreiben, aber reden ist auch gut... Wenn es nicht besser geht, probiere ich INSIDON aus, das ist kein Wiederaufnahmehemmer und blockt die 5HT2 Rezeptoren ab, die angeblich für Angst, Unruhe und ,,dunkle" Gedanken zuständig sind. Es ist ein uraltes angstlösendes Medi, das recht schwach wirkt und eigentlich nur beruhigt und Angst löst. Womöglich heilt der Rest dann aus !
Viele Grüße
Sven
Meine Selbsmordgedanken sind eher mit Zwängen zu vergleichen: da ist dann so ein Gedanke, wie z.B.: das bleibt Dein leben lang so nie wieder kannst du fühlen - Gott ohne Gefühle kann ich nicht leben - das treibt mich dann in den Tod - dann habe ich angst davor mich zu verletzen, aber eigentlich will ich so ein scheiß gar nicht denken denn ich hänge krass am Leben im ernst, es ist eher so eine Spirale, was wäre wenn ... und dann fängt alles von vorne an!
Ich weiss auch nicht ob das eine Depression ist, das was Citalopram ausgelöst hat: denn: ich habe antrieb, ich kann ihn nur nicht kanalisieren,
ich bin nervös, fahrig, mein Mund ist trocken und mein Herz sticht, und genau das hatte ich nach der 3 Woche SSRI auch gehabt. Am schlimmsten ist aber, dass ich weder Freude noch Kummer verspühre, sondern - NICHTS -. Ich habe keinen Slebsthass, keine negativen Zukunftsaussichten und Hoffnung habe ich auch noch dass es weg geht, es ist nur die Leere in mir die so schlimm ist und die ich erst seit SSRI kenne und habe, alles so abgestumpft, versteht ihr das ? Muss jetzt zu meiner Therapeutin, ich rede mit ihr. Sie kann mir nix verschreiben, aber reden ist auch gut... Wenn es nicht besser geht, probiere ich INSIDON aus, das ist kein Wiederaufnahmehemmer und blockt die 5HT2 Rezeptoren ab, die angeblich für Angst, Unruhe und ,,dunkle" Gedanken zuständig sind. Es ist ein uraltes angstlösendes Medi, das recht schwach wirkt und eigentlich nur beruhigt und Angst löst. Womöglich heilt der Rest dann aus !
Viele Grüße
Sven
S
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Linda
- Gründer
- Beiträge: 654
- Registriert: 06.10.2003 11:46
- Wohnort: Ravensburg/N. Devon, UK
- Danksagung erhalten: 8 Mal
Lieber Sven,
dies ist ein reines Bauchgefühl - warte erstmal ab.
Ich weiß, dass Dein Zustand momentan für Dich fast unerträglich ist, aber wenn Du ein empfindsames Wesen bist (bin ich übrigens auch, reagiere sehr empfindlich auf alles), weißt Du wirklich nicht, was Du mit anderen Medikamenten alles noch anstellen könntest - lasse Deinem Körper Zeit, sich zu regenerieren. Du scheinst eine ausgeprägte Vorstellung davon zu haben, wie Dein Körper reagieren SOLL, was er aber nicht tut - höre lieber hin, horche auf das, was er braucht anstatt ihn in irgendwelche Richtungen zwingen zu wollen. Dein Absetzprogram lief scheinbar auch sehr konsequent nach einem Plan ab - hast Du dabei auf Deine Reaktionen geschaut oder bist Du einfach darüber hinweggegangen?
Wenn Du englisch kannst lies mal diese Seite:
http://www.antidepressantsfacts.com/reaction.htm
Es ist geschrieben für Menschen, die empfindlich reagieren.
Dein ZNS braucht Ruhe und Zeit, sich von dem Anschlag zu erholen, und auch wenn Du meinst, dass 5 Wochen genug sein müssen, heißt es nicht, dass sie das auch tun. Dein Körper ist wohl in der Lage, sich zu erholen, aber wenn Du Dich so unter Druck setzt, arbeitest Du gegen Dich selber.
Versuche ein bißchen mehr Ruhe in das Ganze zu bringen, obwohl es nicht einfach ist. Druck ist das letzte, was Du momentan brauchen kannst.
Linda
dies ist ein reines Bauchgefühl - warte erstmal ab.
Ich weiß, dass Dein Zustand momentan für Dich fast unerträglich ist, aber wenn Du ein empfindsames Wesen bist (bin ich übrigens auch, reagiere sehr empfindlich auf alles), weißt Du wirklich nicht, was Du mit anderen Medikamenten alles noch anstellen könntest - lasse Deinem Körper Zeit, sich zu regenerieren. Du scheinst eine ausgeprägte Vorstellung davon zu haben, wie Dein Körper reagieren SOLL, was er aber nicht tut - höre lieber hin, horche auf das, was er braucht anstatt ihn in irgendwelche Richtungen zwingen zu wollen. Dein Absetzprogram lief scheinbar auch sehr konsequent nach einem Plan ab - hast Du dabei auf Deine Reaktionen geschaut oder bist Du einfach darüber hinweggegangen?
Wenn Du englisch kannst lies mal diese Seite:
http://www.antidepressantsfacts.com/reaction.htm
Es ist geschrieben für Menschen, die empfindlich reagieren.
Dein ZNS braucht Ruhe und Zeit, sich von dem Anschlag zu erholen, und auch wenn Du meinst, dass 5 Wochen genug sein müssen, heißt es nicht, dass sie das auch tun. Dein Körper ist wohl in der Lage, sich zu erholen, aber wenn Du Dich so unter Druck setzt, arbeitest Du gegen Dich selber.
Versuche ein bißchen mehr Ruhe in das Ganze zu bringen, obwohl es nicht einfach ist. Druck ist das letzte, was Du momentan brauchen kannst.
Linda
Hallo Linda, hallo Rest!
Ich war gestern bei meiner Therapeutin. Sie sagte mir ebenfalls, dass 5 Wochen noch zu kurz sind um zu beurteilen, ob ich tatsächlich an einer Depression leide. Das glaubt sie aber nicht wirklich. Sie sagt, in Ihrer Ausbildung in der Psychatrieabteilung eines Krankenhauses hat sie Depressive gesehen und die hätten andere Probleme. Sie sagt zudem, und das wundert mich doch, dass Sie momentan viele Patienten hat, die Probleme mit SSRI haben, vor allem um von Ihnen loszukommen. Manch einer den Sie kennt kommt gar nicht mehr los, weil für diesen Personen die Entzugserscheinungen schlichtweg zu heftig sind! Ferner sagt Sie,dass gerade junge Menschen und (Achtung) 90 % der alten Patienten paradox auf SSRIs reagieren, soll heissen die Problematik wird noch verschlimmert. SSRIs dämpfen Angst, mit der Zeit kommt es aber auch zu einer deutlichen Dämpfung anderer Empfindungen wie Freude und Lust auf Sex usw. Sie sagt, dass die SSRI eher Gefühle allgemein schwächen / abstumpfen lassen, was für manchen eben unangenehm ist, vor allem wenn er empfindlich ist. Sie sagt ich soll mir Zeit lassen, kein Kaffee trinken und auf Alkohol verzichten, auch aufregende Sachen wie viel Streit oder Horrorfilme sind erst mal zu meiden. Viel schlafen. Sie sagt, dass unser Gehirn plastisch ist und sich anpasst, es kann Angst und Panik als Reaktionsmuster (ebenso wie Dissoziation ) erlernen, leider auch lernen mit SSRI zurecht zu kommen. Aber das wäre auch die Chance für uns, ich soll wieder lernen Freude zu empfinden, soll anfangen mir positive kleine Dinge am Tag abends aufzuschreiben, Pläne machen, mich an schöne Dinge in meinem Leben zurückerinnern, sie sagt so sollte Stück um Stück die Lebensqualität wieder kommen.
Kurz um, ich beiss mich noch ein paar Wochen durch und versuche meinem Körper mehr Zeit und Ruhe zu gönnen, ADs einwerfen kann ich auch noch nächstes Jahr oder hoffentlich nie mehr.
Ich möchte nochmal sagen, dass mich das Forum aufbaut, auch wenn hier viele Kummer haben und schon in Kliniken deswegen waren. Würden die Ärzte doch mal anstatt nach 10 Minuten zuhören und Smarties verschreiben, einfach länger zuhören und den Menschen als ganzes sehen,
mir hat gestern das Gespräch mit meiner Psychologin mehr Mut gemacht als alle Gespräche mit meinem Psychater in 3 Jahren. Meine Freundin war 4 Jahre mit einem Mann zusammen, der Sie geschlagen und sexuel genötigt hatte zudem dem Umgang mit anderen Menschen verboten hat, Sie war nach der Trennung von Ihm schwer depressiv, konnte manchmal nicht mal aus dem Bett, einkaufen musste Ihre Schwester für Sie, sie hatte nicht mal mehr Nerv das Haus zu verlassen, sie dachte oft an Selbstmord als Erlösung, sie sah null Sinn mehr. Das ging 12 Monate sagt Sie. Sie hat es überlebt, heute ist Sie glücklich und kann jedes kleine Momentum des Glücks schätzen, weil Sie dort im dunklen Loch war, ganz dort unten. Sie sagt 5 Wochen sind keine Zeit und wenn es 5 Monate dauert, ich käme ohne Medizin dort raus. In dem Sinne ...
Sven
Ich war gestern bei meiner Therapeutin. Sie sagte mir ebenfalls, dass 5 Wochen noch zu kurz sind um zu beurteilen, ob ich tatsächlich an einer Depression leide. Das glaubt sie aber nicht wirklich. Sie sagt, in Ihrer Ausbildung in der Psychatrieabteilung eines Krankenhauses hat sie Depressive gesehen und die hätten andere Probleme. Sie sagt zudem, und das wundert mich doch, dass Sie momentan viele Patienten hat, die Probleme mit SSRI haben, vor allem um von Ihnen loszukommen. Manch einer den Sie kennt kommt gar nicht mehr los, weil für diesen Personen die Entzugserscheinungen schlichtweg zu heftig sind! Ferner sagt Sie,dass gerade junge Menschen und (Achtung) 90 % der alten Patienten paradox auf SSRIs reagieren, soll heissen die Problematik wird noch verschlimmert. SSRIs dämpfen Angst, mit der Zeit kommt es aber auch zu einer deutlichen Dämpfung anderer Empfindungen wie Freude und Lust auf Sex usw. Sie sagt, dass die SSRI eher Gefühle allgemein schwächen / abstumpfen lassen, was für manchen eben unangenehm ist, vor allem wenn er empfindlich ist. Sie sagt ich soll mir Zeit lassen, kein Kaffee trinken und auf Alkohol verzichten, auch aufregende Sachen wie viel Streit oder Horrorfilme sind erst mal zu meiden. Viel schlafen. Sie sagt, dass unser Gehirn plastisch ist und sich anpasst, es kann Angst und Panik als Reaktionsmuster (ebenso wie Dissoziation ) erlernen, leider auch lernen mit SSRI zurecht zu kommen. Aber das wäre auch die Chance für uns, ich soll wieder lernen Freude zu empfinden, soll anfangen mir positive kleine Dinge am Tag abends aufzuschreiben, Pläne machen, mich an schöne Dinge in meinem Leben zurückerinnern, sie sagt so sollte Stück um Stück die Lebensqualität wieder kommen.
Kurz um, ich beiss mich noch ein paar Wochen durch und versuche meinem Körper mehr Zeit und Ruhe zu gönnen, ADs einwerfen kann ich auch noch nächstes Jahr oder hoffentlich nie mehr.
Ich möchte nochmal sagen, dass mich das Forum aufbaut, auch wenn hier viele Kummer haben und schon in Kliniken deswegen waren. Würden die Ärzte doch mal anstatt nach 10 Minuten zuhören und Smarties verschreiben, einfach länger zuhören und den Menschen als ganzes sehen,
mir hat gestern das Gespräch mit meiner Psychologin mehr Mut gemacht als alle Gespräche mit meinem Psychater in 3 Jahren. Meine Freundin war 4 Jahre mit einem Mann zusammen, der Sie geschlagen und sexuel genötigt hatte zudem dem Umgang mit anderen Menschen verboten hat, Sie war nach der Trennung von Ihm schwer depressiv, konnte manchmal nicht mal aus dem Bett, einkaufen musste Ihre Schwester für Sie, sie hatte nicht mal mehr Nerv das Haus zu verlassen, sie dachte oft an Selbstmord als Erlösung, sie sah null Sinn mehr. Das ging 12 Monate sagt Sie. Sie hat es überlebt, heute ist Sie glücklich und kann jedes kleine Momentum des Glücks schätzen, weil Sie dort im dunklen Loch war, ganz dort unten. Sie sagt 5 Wochen sind keine Zeit und wenn es 5 Monate dauert, ich käme ohne Medizin dort raus. In dem Sinne ...
Sven
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CloneX
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Ist doch schon mal super, dass du anscheinend zumindest eine Therapeutin hast die von den Problemen mit SSRI zu wissen scheint. 
Leider kann es einige Zeit dauern bis Menschen sich von den SSRI erholen - gerade wenn man sie nicht vertragen hat. Versuch das beste draus zu machen - 5 Wochen sind, so traurig es klingt, keine lange Zeit.
Kannst du Sport machen ?
Leider kann es einige Zeit dauern bis Menschen sich von den SSRI erholen - gerade wenn man sie nicht vertragen hat. Versuch das beste draus zu machen - 5 Wochen sind, so traurig es klingt, keine lange Zeit.
Kannst du Sport machen ?
Hallo Sven,
hast Du ein Glück solch eine Therapeutin zu haben. Wenn das bei den Ärzten nur auch so wär. Dass sie endlich über die Problematik der SSRis Bescheid wüßten. Mit Ihrer Unterstützung schaffst Du es ganz sicher.
Du hast eine sehr starke Freundin, sicher unterstützt sie Dich auch.
Alles Gute Dir Uschi
hast Du ein Glück solch eine Therapeutin zu haben. Wenn das bei den Ärzten nur auch so wär. Dass sie endlich über die Problematik der SSRis Bescheid wüßten. Mit Ihrer Unterstützung schaffst Du es ganz sicher.
Das kann ich voll bestätigen, ich war auch mal so weit unten, konnte vor lauter Angst nicht mehr aus dem Haus. Ich habs auch geschafft , ich schätze es auch sehr, dass ich sehr viel machen kann und habe keine Angst mehr.Sie hat es überlebt, heute ist Sie glücklich und kann jedes kleine Momentum des Glücks schätzen, weil Sie dort im dunklen Loch war, ganz dort unten.
Du hast eine sehr starke Freundin, sicher unterstützt sie Dich auch.
Alles Gute Dir Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
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Linda
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Die Frau spricht mir aus dem Herzen. Es freut mich wirklich, dass Du Dich mit ihr so gut austauschen konntest. Wenn nur alle so verständnisvoll wären .....
Dann wünsche ich Dir viel Glück weiterhin. Wenn ich zurückschaue, waren es die schwierigen Zeiten im Leben, die mich im Endeffekt viel weiter gebracht haben, als die sorgenlosen. Ich glaube, nur so lernt man sich wirklich kennen.
Der Austausch hier im Forum ist für mich auch wichtig, auch wenn ich noch nie ein AD genommen habe. Ich finde es wirklich schön, dass sich alle hier gut aufgehoben fühlen.
Linda
Dann wünsche ich Dir viel Glück weiterhin. Wenn ich zurückschaue, waren es die schwierigen Zeiten im Leben, die mich im Endeffekt viel weiter gebracht haben, als die sorgenlosen. Ich glaube, nur so lernt man sich wirklich kennen.
Der Austausch hier im Forum ist für mich auch wichtig, auch wenn ich noch nie ein AD genommen habe. Ich finde es wirklich schön, dass sich alle hier gut aufgehoben fühlen.
Linda
Hallo Leute!
@ CloneX: Ich treibe jeden Tag Sport, ob ich nun ,,gesund" bin oder
mal eben wieder dissoziiere/Angst habe. Sport hilft recht gut
und lenkt zumindet etwas ab.
Meine Therapeutin ist recht gut, Sie darf aber keine Medizin verschreiben weil Sie ,,nur" Diplom Psychologin ist. Aber sie gibt den behandelnden Hausärzten Infos und Ratschläge ob Medizin sinnvoll ist. Allerdings macht Sie das nicht oft. Sie sagt dass 10 Mio (!!!) Deutsche Antidepressiva nehmen, sei es wg. Angst oder Depression (ob das wahr ist ?). Sie sagt dass sei ganz schön viel. Bin auch Ihrer Meinung, dass ADs zu schnell und wenn dann auch gleich Hämmer verschrieben werden. Nicht jeder Liebeskummer oder jede Kündigung die halt mal mit Trauer und Frust einhergeht ist gleich ne depressive Störung, Meine Ex hat / bekommt Panikattacken wenn Sie mit Ihrer Mutter streitet (hyperventiliert dann), meine jetzige Freundin kann
wegen der Traumatisierung/Gewalt die sie erlebt hatte auch dissoziieren (aus dem Körper austreten sich von oben beobachten oder so, Gefühle ,,untenherum" abschalten) und die 2 würden nie auch nur eine Pille einwerfen. Denke der Grund dafür ist, dass man mit Depressionen und Panik umgehen lernen muss. Manche könnens, manche sind zu schwach, verzweifelt, ungeduldig oder haben es nie gelernt damit umzugehen. Ich meine es ist eben einfacher ne Pille morgens einzuwerfen, es ist einfacher Benzos zu nehmen um zu schlafen, es ist einfacher ne Trennung im Suff zu ertränken. Seien wir da mal ehrlich. Und ich nehme mich davon gar nicht aus: Als Mittel gegen Angst und Stress Depersonalisiere ich, auch ein falscher Weg mit Angst umzugehen. Fakt jedoch ist: Pillen haben die Dissoziation nicht (auf)gelöst, meine Angst eh nicht. Ich Muss an mir arbeiten auch wenns miess ist. Jeder von uns / euch weiss: Die Pillen lösen null! Tief in unseren Herzen wissen wir das es so ist! Sie schirmen für die Zeit wo wir sie nehmen ab, machen Taub, ruhig oder unruhig und wurstig oder abnormal glücklich. Will nicht generell dagegen schimpfen manche brauche ADs um zu überleben ! aber ich für mein Teil habe und hätte nicht wirklich welche gebraucht, ich war nur zu schwach mich meinen Problemen zu stellen. Vielleicht auch zu feige?!?!?
Ich meine wo soll das alles hinführen? SSRI gegen zu vorzeitiges ejakulieren, das ist doch nur ne Frage der Zeit bis ein Konzern dann die Dauerpoppille Prozac(k)light
mit SSRI intus auf den Markt wirft (Ihr werdets sehen, dass kommt, SSRI verzögern drastisch den Orgasmus) SSRI gegen schüchternheit bei der Partnersuche? SSRI gegen Alkoholismus, gegen aggresives Autofahren ?
Ich glaube und jetzt lacht nicht: so manchem Angsthasen (wie ich) oder Grübler würde es echt mal gut tun nicht mehr über seinen Zustand nachzudenken und einfach mal ins Kino zu gehen, gescheiter mit seinem Partner ein Sekt trinken, baden & Sex zu haben und endlich mal das joggen anfangen oder Junglecamp gucken (dann merkt man dann nämlich das andere echt verrückt sind
), einfach leben mit Höhen und Tiefen.
Mir würde es da jedenfalls besser gehen und ich versuch das jetzt auch.
Liebe Grüße und Durchhaltevermögen für mich und Euch alle!
Sven
@ CloneX: Ich treibe jeden Tag Sport, ob ich nun ,,gesund" bin oder
mal eben wieder dissoziiere/Angst habe. Sport hilft recht gut
und lenkt zumindet etwas ab.
Meine Therapeutin ist recht gut, Sie darf aber keine Medizin verschreiben weil Sie ,,nur" Diplom Psychologin ist. Aber sie gibt den behandelnden Hausärzten Infos und Ratschläge ob Medizin sinnvoll ist. Allerdings macht Sie das nicht oft. Sie sagt dass 10 Mio (!!!) Deutsche Antidepressiva nehmen, sei es wg. Angst oder Depression (ob das wahr ist ?). Sie sagt dass sei ganz schön viel. Bin auch Ihrer Meinung, dass ADs zu schnell und wenn dann auch gleich Hämmer verschrieben werden. Nicht jeder Liebeskummer oder jede Kündigung die halt mal mit Trauer und Frust einhergeht ist gleich ne depressive Störung, Meine Ex hat / bekommt Panikattacken wenn Sie mit Ihrer Mutter streitet (hyperventiliert dann), meine jetzige Freundin kann
wegen der Traumatisierung/Gewalt die sie erlebt hatte auch dissoziieren (aus dem Körper austreten sich von oben beobachten oder so, Gefühle ,,untenherum" abschalten) und die 2 würden nie auch nur eine Pille einwerfen. Denke der Grund dafür ist, dass man mit Depressionen und Panik umgehen lernen muss. Manche könnens, manche sind zu schwach, verzweifelt, ungeduldig oder haben es nie gelernt damit umzugehen. Ich meine es ist eben einfacher ne Pille morgens einzuwerfen, es ist einfacher Benzos zu nehmen um zu schlafen, es ist einfacher ne Trennung im Suff zu ertränken. Seien wir da mal ehrlich. Und ich nehme mich davon gar nicht aus: Als Mittel gegen Angst und Stress Depersonalisiere ich, auch ein falscher Weg mit Angst umzugehen. Fakt jedoch ist: Pillen haben die Dissoziation nicht (auf)gelöst, meine Angst eh nicht. Ich Muss an mir arbeiten auch wenns miess ist. Jeder von uns / euch weiss: Die Pillen lösen null! Tief in unseren Herzen wissen wir das es so ist! Sie schirmen für die Zeit wo wir sie nehmen ab, machen Taub, ruhig oder unruhig und wurstig oder abnormal glücklich. Will nicht generell dagegen schimpfen manche brauche ADs um zu überleben ! aber ich für mein Teil habe und hätte nicht wirklich welche gebraucht, ich war nur zu schwach mich meinen Problemen zu stellen. Vielleicht auch zu feige?!?!?
Ich meine wo soll das alles hinführen? SSRI gegen zu vorzeitiges ejakulieren, das ist doch nur ne Frage der Zeit bis ein Konzern dann die Dauerpoppille Prozac(k)light
mit SSRI intus auf den Markt wirft (Ihr werdets sehen, dass kommt, SSRI verzögern drastisch den Orgasmus) SSRI gegen schüchternheit bei der Partnersuche? SSRI gegen Alkoholismus, gegen aggresives Autofahren ?
Ich glaube und jetzt lacht nicht: so manchem Angsthasen (wie ich) oder Grübler würde es echt mal gut tun nicht mehr über seinen Zustand nachzudenken und einfach mal ins Kino zu gehen, gescheiter mit seinem Partner ein Sekt trinken, baden & Sex zu haben und endlich mal das joggen anfangen oder Junglecamp gucken (dann merkt man dann nämlich das andere echt verrückt sind
Mir würde es da jedenfalls besser gehen und ich versuch das jetzt auch.
Liebe Grüße und Durchhaltevermögen für mich und Euch alle!
Sven
S
Hallo Sven,
Aber es ist halt nicht immer so einfach, die Denkmaschine im Kopf zu überlisten.
Uschi
Genau, Du sprichst mir aus dem Herzen. Diesen Ratschlag geb ich ja auch öfters, sich einfach ablenken. Und wenns irgendein Scheiß ist, den man dann im Fernsehen guckt.Ich glaube und jetzt lacht nicht: so manchem Angsthasen (wie ich) oder Grübler würde es echt mal gut tun nicht mehr über seinen Zustand nachzudenken und einfach mal ins Kino zu gehen, gescheiter mit seinem Partner ein Sekt trinken, baden & Sex zu haben und endlich mal das joggen anfangen
Aber es ist halt nicht immer so einfach, die Denkmaschine im Kopf zu überlisten.
Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
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Hallo Sven,
bei mir beginnt jetzt die zweite Woche ohne Paroxetin (habe von 10mg auf 0mg runtergefahren). Mir wurde das Paroxetin hauptsächlich gegen meine aggressiven Zwangsgedanken und gegen die Angst verschrieben. Die letzten Tagen waren auch ganz "easy". "Nur" ein klein wenig Schwindel und Übelkeit - aber selbst zur Uni zu gehen war kein Problem. Seit 2 Tagen ist es aber gaaanz schlimm!
Meine beste Freundin hat mich besucht und bei mir übernachtet. Ich hatte noch nie so schlimme Zwangsgedanken, sie mit einem Messer nachts zu töten.
Vielleicht bin ich auch nur neidisch, weil sie geheiratet hat, jetzt in der 7. Woche schwanger ist - ihr Leben ist einfach "perfekt" - und ich??!! Habe mich nachts gequält - habe Beruhigungs- und Schlaftabletten geschluckt, nur, um ihr nichts zu tun!!! Als wir gestern bummeln waren habe ich plötzlich ohne Grund angefangen zu weinen. Ich komme mir vor, wie ein "Killer auf Zeit"... Ob sich diese Zwangsgedanken erst einmal wieder verstärken??? In der ersten Woche waren sie total verschwunden... Ich drücke dir trotzdem die Daumen - du solltest nicht aufgeben - ich möchte auch "OHNE" durchhalten!
LG von Susi
bei mir beginnt jetzt die zweite Woche ohne Paroxetin (habe von 10mg auf 0mg runtergefahren). Mir wurde das Paroxetin hauptsächlich gegen meine aggressiven Zwangsgedanken und gegen die Angst verschrieben. Die letzten Tagen waren auch ganz "easy". "Nur" ein klein wenig Schwindel und Übelkeit - aber selbst zur Uni zu gehen war kein Problem. Seit 2 Tagen ist es aber gaaanz schlimm!
LG von Susi
seit 11.06.04 20mg Paroxetin
seitdem auf und ab - bis zu 5mg reduziert
Versuch seit 01.11.04 auf 0mg
tgl. 1 Kapsel Johanniskraut
seitdem auf und ab - bis zu 5mg reduziert
Versuch seit 01.11.04 auf 0mg
tgl. 1 Kapsel Johanniskraut
Hallo Susi,
ich würde an deiner Stelle die Pille weglassen. Die Diane ist eine Hormonbombe und nicht jede Frau verträgt sie. Ich habe durch die Pille immer wieder extreme Stimmungsschwankungen bekommen und habe sie daher nicht mehr genommen. Viele Frauen habe auch vor der Regel Schwierigkeiten mit der Stimmung und nach der Schwangerschaft. Hormone spielen eine wichtige Rolle, was die Psyche betrifft. Meine Tochter hat eine Zwangserkrankung und der Psychiater ist der Meinung, sie soll möglichst keine Pille nehmen, da man nie weiß, ob die Zwänge schlimmer werden.
Viele Grüße
Sandra
ich würde an deiner Stelle die Pille weglassen. Die Diane ist eine Hormonbombe und nicht jede Frau verträgt sie. Ich habe durch die Pille immer wieder extreme Stimmungsschwankungen bekommen und habe sie daher nicht mehr genommen. Viele Frauen habe auch vor der Regel Schwierigkeiten mit der Stimmung und nach der Schwangerschaft. Hormone spielen eine wichtige Rolle, was die Psyche betrifft. Meine Tochter hat eine Zwangserkrankung und der Psychiater ist der Meinung, sie soll möglichst keine Pille nehmen, da man nie weiß, ob die Zwänge schlimmer werden.
Viele Grüße
Sandra