Hallo Oliver,
erst mal vielen Dank für die vielen guten Tips, bzw. auch die nützlichen Informationen der englischsprachigen Beiträge. Ich habe nun wieder Mirtazapin weggelassen ( seit 5 Tagen ) nachdem ich es aber nur ca. 10 Tage genommen habe . Zunächst 15mg und dann 7,5 mg. Mir geht es nicht sonderlich gut, allerdings sind diese Flashback Symptome erstmal weg. Ich habe weniger `` Gehirnschläge ``, schlafe wieder 6 - 7 Stunden, habe keine Halluzinationen und diese Trancezustände und Selbstmordgedanken sind auch weg. Allerdings drückt´s mir in der Lunge und ich habe vermehrt Schleimabsonderung, es ist zur Zeit flüssiger Schleim, er war aber auch mal zähflüssig. Zudem tut mir der Brustkorb sehr weh und mit meinen Augen stimmt auch etwas nicht, meine Augenärztin meinet Augenakkomotation, was immer das auch heißen mag. Zudem tut´s mir in den Nieren weh. Kann das was heißen? Morgen gehe ich zum Arzt und schildere das. Ich war übrigens bei meinem Psychiater und wollte nochmals von ihm Aufklärung, bzw. wollte ihm meine Beschwerden mitteilen. Doch er wollte mich nicht anhören. Auch als ich ihn damit konfrontierte warum er mit 20 mg Anfangsdosis beginnt, meinte er, das sei durchaus üblich und ich hätte es halt nicht vertragen. Ich machte ihn auch aufmerksam auf einen Artikel vom deutschen Ärzteblatt von Herrn Professor Joachim Bauer, worin beschrieben steht, dass der lapidare Umgang mit solchen Medikamenten besser kontrolliert werden müsse, doch auch dies beeindruckte ihn nicht.Er meinte ich sei psychotisch und er könne mir ein Neuroleptikum verschreiben. Danach war ich bei meiner Krankenkasse, schilderte den Vorfall, aber die können auch nicht viel unternehmen. Er gibt´s weiter, aber die Pharmaindustrie ist hierzulande so mächtig und ich könne mal an das Sozialministerium schreiben, bzw. an das Gesundheitsministerium. Aber davon habe ich ja auch nichts! Oh je, da bin ich vielleicht in was reingeraten. Ich bin überzeugt, dass ich eigentlich keinen psychischen Schaden in Bezug auf Depression hatte, sondern dass es wirklich etwas Organisches war und mir die Ärzte die Depression regelrecht eingeredet haben und ich habe da mitgespielt!Ich habe wirklich nur 2 Citalopram a 20 mg genommen und davor halt diese 15 mg Mirtazapin.
Kannst du mir noch irgendwelche Tips geben, was mich erwarten kann in Bezug auf Folgeschäden? Das wäre wichtig für mich, dass ich mit konkreten Anhaltspunkten zu den Ärzten gehn kann. Hast du dir mal überlegt an die Presse zu gehen. Ich denke wirklich inzischen darüber nach.
Gruss Aida
Citalopram Vergiftung
@Oliver
"Willst Du damit sagen, dass man mit Antidepressiva eine Schilddrüsenerkrankung behandeln kann?"
Natürlich nicht! Ich will damit sagen, das der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet werden muss anstatt
die chemischen und physiologischen Norm-Abweichungen zu isolieren und sie dann zu normativen Größen
zu "therapieren". Indes macht es keinen Sinn, materielle Manifestationen (Symptome, chemische Abweichungen
von Normwerten) zu "behandeln", weil diese Ausdruck nicht-materieller Dysbalancen sind. Damit bewegen
wir uns natürlich auf einer Ebene, die wissenschaftlich nicht mehr nachvollziehbar ist.
gruß
ari
"Willst Du damit sagen, dass man mit Antidepressiva eine Schilddrüsenerkrankung behandeln kann?"
Natürlich nicht! Ich will damit sagen, das der Mensch in seiner Gesamtheit betrachtet werden muss anstatt
die chemischen und physiologischen Norm-Abweichungen zu isolieren und sie dann zu normativen Größen
zu "therapieren". Indes macht es keinen Sinn, materielle Manifestationen (Symptome, chemische Abweichungen
von Normwerten) zu "behandeln", weil diese Ausdruck nicht-materieller Dysbalancen sind. Damit bewegen
wir uns natürlich auf einer Ebene, die wissenschaftlich nicht mehr nachvollziehbar ist.
gruß
ari
Hallo Aida,
Sagt man da was dagegen ist man psychotisch und bekommt gleich ein weiteres Wundermittel!
Uschi
Dem gehört die Zulassung entzogen! Er ist sicher bekannt mit dem Neurologen bei dem ich vor kurzem war. Mein Neurologe meinte: " Lehnen sie sich entspannt zurück und geniessen den Luxus ein Medikament gegen Depressionen einzunehmen, das keinerlei Nebenwirkungen hat und Ihnen gut hilft ! "Ich war übrigens bei meinem Psychiater und wollte nochmals von ihm Aufklärung, bzw. wollte ihm meine Beschwerden mitteilen. Doch er wollte mich nicht anhören. Auch als ich ihn damit konfrontierte warum er mit 20 mg Anfangsdosis beginnt, meinte er, das sei durchaus üblich und ich hätte es halt nicht vertragen. Ich machte ihn auch aufmerksam auf einen Artikel vom deutschen Ärzteblatt von Herrn Professor Joachim Bauer, worin beschrieben steht, dass der lapidare Umgang mit solchen Medikamenten besser kontrolliert werden müsse, doch auch dies beeindruckte ihn nicht.Er meinte ich sei psychotisch und er könne mir ein Neuroleptikum verschreiben
Sagt man da was dagegen ist man psychotisch und bekommt gleich ein weiteres Wundermittel!
In der Presse liest man darüber nichts! Das ist mir auch schon aufgefallen. Die SSRis werden überall nur gelobt im Einsatz gegen Depressionen. Wird allmählich Zeit damit an die Öffentlichkeit zu gehen!Hast du dir mal überlegt an die Presse zu gehen. Ich denke wirklich inzischen darüber nach.
Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
seit 09.01.05 600mg Laif ( Johanniskraut)