Remergil/Mirtazapin - gibt es ein Leben danach?
Verfasst: 01.12.2004 12:35
Hallo, ich bin neu hier und über den Suchmaschineneintrag "Remergil und Absetzsyntome" hier angelangt.
August letzten Jahres hat das Burn out- Syndrom in Form von starken Depressionen bei mir zugeschlagen: extremer Druck und Stress im Job zeigten sich in Form von Magenkrämpfen, Gewichtsabnahme bis hin zu absoluter Niedergeschlagenheit und Todessehnsucht. Remergil/ Mirtazapin wurde mir zu 30mg verabreicht und es ging langsam wieder aufwärts. Ich gönnte mir eine berufliche Auszeit von einem halben Jahr, kündigte dann krankheitsbedingt und machte mich anschließend selbstständig. In Stresssituationen merke ich, dass ich noch nicht 100% fit bin aber ansonsten geht es mir wirklich gut - mit eben 30mg Mirtazapin pro Tag! Nach einem halben Jahr versuchte ich das erste Mal die Tabletten abzusetzen: von 30 auf 0 mg: das war die Hölle! Die Depressionen kamen so richtig heftig zurück. Den zweiten Versuch startete ich auf Anraten meines Neurologen nach 9 Monaten (3 Monate später): von 30 auf 15 mg. Es dauerte dann genau zwei Wochen ehe es wieder los ging - ok, dann nehme ich die Tabletten eben weiter...! Und vor vier Woche wollte ich mit dem Ausschleichen beginnen: ich schabte immer etwas von der Tablette weg: also von 30mg auf ca. 24mg - und was war? Es dauerte diesmal ganze 3 Wochen und ich war wieder auf dem Boden der Tatsachen. Kann es denn wirklich sein, dass ich irgendwann von diesen Tabletten loskomme, wenn diese minimale Reduzierung mich schon so mitnimmt? Oder bin ich wirklich zu ungeduldig? Mittlerweile nehme ich die Tabletten schon 16 Monate und da ist ja auch noch der Kinderwunsch vorhanden, den ich mir mit den Tabletten natürlich auch abschminken kann! Okay, ich kann froh sein, dass ich überhaupt einen Wirkstoff gefunden habe der mir hilft, doch der Blick in die Zukunft bereitet mir diesbezüglich extreme Angst. Werde ich noch Jahre lang Tablettenabhängig sein? Beim Arzt erhält man auch nur eine knappe bzw. keine Aussage. Oder muß ich diese Absetzsyntome knallhart durchziehen. Hat jemand Erfahrung damit? Oder verlief das bei Euch ohne Probleme? Gibt es wirklich ein Leben nach Mirtazapin?
August letzten Jahres hat das Burn out- Syndrom in Form von starken Depressionen bei mir zugeschlagen: extremer Druck und Stress im Job zeigten sich in Form von Magenkrämpfen, Gewichtsabnahme bis hin zu absoluter Niedergeschlagenheit und Todessehnsucht. Remergil/ Mirtazapin wurde mir zu 30mg verabreicht und es ging langsam wieder aufwärts. Ich gönnte mir eine berufliche Auszeit von einem halben Jahr, kündigte dann krankheitsbedingt und machte mich anschließend selbstständig. In Stresssituationen merke ich, dass ich noch nicht 100% fit bin aber ansonsten geht es mir wirklich gut - mit eben 30mg Mirtazapin pro Tag! Nach einem halben Jahr versuchte ich das erste Mal die Tabletten abzusetzen: von 30 auf 0 mg: das war die Hölle! Die Depressionen kamen so richtig heftig zurück. Den zweiten Versuch startete ich auf Anraten meines Neurologen nach 9 Monaten (3 Monate später): von 30 auf 15 mg. Es dauerte dann genau zwei Wochen ehe es wieder los ging - ok, dann nehme ich die Tabletten eben weiter...! Und vor vier Woche wollte ich mit dem Ausschleichen beginnen: ich schabte immer etwas von der Tablette weg: also von 30mg auf ca. 24mg - und was war? Es dauerte diesmal ganze 3 Wochen und ich war wieder auf dem Boden der Tatsachen. Kann es denn wirklich sein, dass ich irgendwann von diesen Tabletten loskomme, wenn diese minimale Reduzierung mich schon so mitnimmt? Oder bin ich wirklich zu ungeduldig? Mittlerweile nehme ich die Tabletten schon 16 Monate und da ist ja auch noch der Kinderwunsch vorhanden, den ich mir mit den Tabletten natürlich auch abschminken kann! Okay, ich kann froh sein, dass ich überhaupt einen Wirkstoff gefunden habe der mir hilft, doch der Blick in die Zukunft bereitet mir diesbezüglich extreme Angst. Werde ich noch Jahre lang Tablettenabhängig sein? Beim Arzt erhält man auch nur eine knappe bzw. keine Aussage. Oder muß ich diese Absetzsyntome knallhart durchziehen. Hat jemand Erfahrung damit? Oder verlief das bei Euch ohne Probleme? Gibt es wirklich ein Leben nach Mirtazapin?

