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Nachricht von: Oliver
Dieses Forum ist im Ruhezustand.
Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:
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Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.
Seit 12.12. nehme ich nur noch 25mg Zoloft und sonst gar nichts mehr und welch Wunder, es geht mir blendend. Kaum noch Unruhe, schlafe gut, hab die Feiertage gut rumgebracht.
Meine Ärztin vermutet jetzt auch, dass die antriebssteigernde Wirkung bei mir wohl eher noch Unruhe ausgelöst hat, statt sie zu bekämpfen Na prima! Haben wir ja früh gemerkt!
Besser spät als nie!
Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
schön, dass du mit 25 mg Zoloft gut auskommst. Mit der Zeit wirst du es bestimmt schaffen, das Mittel ganz abzusetzen. Ich würde mir allerdings viel Zeit dabei lassen.
gestern ging es nachts wieder los, denke aber nicht, dass es am Absetzen liegt. Habe grad eine starke Grippe und bin eh etwas daneben.
Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression Therapien
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-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
hmm.. bin auch gerade dabei abzusetzen.. habe allerdings direkt in einem mal abgesetzt... (weiss soll nich gut sein , erging mir aber auch nicht schlechter als mit zoloft.meiner sogenannter hoher blutdruck hat sich übrigens nicht als das eigentliche problem herausgestellt. habe zoloft jetzt schon 5 wochen abgesetzt aber scheine eine unangenehme, nicht wirklich identifizierte nebenwirkung beizubehalten, die sich aber auch erst nach ca. 3 monaten täglichen gebrauches gezeigt hat.. ärzte konnten bis jetzt leider nicht wirklich das problem erklären... habe manchmal schübe von atemnot, panik, herzrasen, beinahe bewußtlosigkeit... jaja, fühle mich ein wenig verarscht von den docs und der pharmaindustrie die selbst nicht zu wissen scheinen was sie da verabreichen...
bist du sicher, dass diese Symptome vom Zoloft kommen? Hört sich für mich eher wie ne Panikattacke an.
Liebe Grüsse
Britta
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-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
SSRI können Unruhezustände und Schlafprobleme auslösen. Meine Tochter hat z. B. immer mit ihre Beine bewegt, jetzt, wo sie keine SSRI nimmt, da ist sie insgesamt ruhiger geworden.
Also, ich nehme ja jetzt seit Anfang Dezember "nur noch" 25mg Zoloft tgl.
Eine Änderung im Befinden kann ich nicht feststellen. Hatte wieder 2 Wochen zu kämpfen, musste ab und an eine Tavor nehmen und wie immer war es dann auch von einer Sekunde auf die andere wie weggeblasen.
Ende Februar gehe ich für 4 Wochen in eine Reha-Klinik und werde dort versuchen die Zoloft komplett abzusetzen.
Britta
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hast du schon mal darüber nachgedacht bzw. dich testen lassen, ob du unter einer chronischen schwermetallvergiftung leidest?? deine symptome klingen so.....
wie stellt man das denn fest? Hört sich ja gefährlich an.
Liebe Grüsse
Britta
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werd ich mir sofort mal durchlesen! Bin wirklich für jeden Tipp dankbar, der meine seltsamen "Attacken" erklärten könnte.
Britta
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Ich hatte eine echte Horrornacht. So schlimm, dass ich dachte ich will nicht mehr.
Hab nur gezittert und gebrochen und diese Unruhe hat mich fast wahnsinnig gemacht. Ständig kamen irgendwelche Wort- oder Bilderfetzen in meinen Kopf gerast und meine Beine verkrampften ständig.
Bin dann um 23:00 auf den Cross Trainer gegangen und hab 25 min. gesteppt. Im Bett gings es dann wieder los. Es hat 3 (!) Tavor gebraucht, bis ich irgendwann mal eingeschlafen bin und jetzt sitz ich hier an der Arbeit und bin in den letzten Zügen zur Abgabe eines Projektes, wo ich all meine Sinne beieinander brauch. Wie soll ich den Tag bloss durchhalten?
Wenn ich doch wenigstens mal weinen könnte, oder das ganze Elend rausschreien.
Ich will diese Scheisse nicht mehr!!!!!
Hatte die Trevilor schon in der Hand und hab sie wieder weggelegt, nachdem ich (mal wieder) den Beipackzettel gelesen habe.
So richtig gut geht es mir seit 3 Wochen nicht mehr, aber ich glaube nicht, dass es was mit der Zoloft-Reduktion zu tun hat.
Ich bin einfach nur noch ratlos...
Britta
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außer einem Eierstock bin ich "leergeräumt", hab also meine Regel nicht mehr. Der eine Eierstock arbeitet aber wohl noch normal und die Hormonfrage lasse ich demnächst bei meiner Frauenärztin abklären.
Kann das so starke Auswirkungen haben?
Liebe Grüsse
Britta
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ich denke schon, dass die Hormone eine große Wirkung auf unser Wohlbefinden haben. Ich merke es auch bei mir. Meine Stimmung hängt auf jeden Fall mit dem Wechsel im Zyklus zusammen.
meine Beschwerden halten manchmal mehrere Wochen an. Das ist ja das Verrückte. Passe in kein Krankheitsbild. Wenn ich wüsste wo ich gegen angehen kann, wäre das schon ein Fortschritt. Ich war 1 Jahr bei einem Endokrinologen in Behandlung, der hat mich hormon- und stoffwechseltechnisch völlig durchgescheckt. *seufz*
Liebe Grüsse
Britta
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-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Da es mir permanent schlecht ging, habe ich mich auf ein neues (altes) Medikament eingelassen.
Versuche es jetzt mit Insidon und anscheinend bin ich dadurch erstmal von dieser Dauerunruhe runtergekommen. Fühle mich heute wieder recht gut und konnte auch ohne Probleme einschlafen.
Nebenwirkungen merke ich keine, außer einem dämpfenden Gefühl. Das ist aber abends auch nicht so schlimm.
Es ist erstaunlich wie intensiv Medikamente bei mir wirken, obwohl ich ja schon über längere Zeit so einige Pillchen geschluckt habe. 8 Tropfen zeigen bereits Wirkung.
Jedenfalls hab ich jetzt wieder mehr Hoffnung und werde die Trevilor erstmal nicht nehmen.
Britta
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