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Bisoprolol (Beta-Rezeptorenblocker)und Insidon.

Verfasst: 08.11.2003 11:06
von Medeus
Wie verträgt sich Insidon (Opipramoldihydrochlorid) mit Bisoprolol.Gibt es da eine gegenseitige Verstärkung.Die Medikamente werden von mir zur Behandlung von zu hohen Blutdruck (mit leichten Organschäden) und Angststörungen verschiedener Symtome (Herzneurose ,Zwänge,usw.) genommen.

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Verfasst: 08.11.2003 23:17
von Linda
Hallo Medeus,

ich habe mich auf die Suche auch im englischsprachigen Internet gemacht, finde aber keine konkrete Hinweise auf Wechselwirkungen - was natürlich aber nicht heißt, dass es keine gibt. Ich kann am Montag in der roten Liste mal schauen.

Es tut mir leid, da muß ich vorerst passen. Wenn Du eine SSRI-Frage gehabt hättest, wüßte ich mehr darüber.

Ich kann Dir eine Adresse geben, da sind einige nützlichen Informationen gegeben - vielleicht magst Du dann selbst etwas recherchieren.

http://www.ons-domein.info/forum/info/d ... ns_A_B.php

Alles Gute

Linda

Danke für die schnelle Antwort

Verfasst: 09.11.2003 09:09
von Medeus
Hallo Linda danke für die schnelle Antwort und den Link,leider ist mein Englisch sehr schlecht und deshalb bleibt mir das Englischsprachige Net ein Buch mit sieben Siegeln.Vieleicht findest Du ja noch zufällig etwas und denkst an mich.

Verfasst: 10.11.2003 09:44
von venustus
Hallo lieber Medeus,

ich leide auch seit meiner frühesten Kindheit an Depressionen, Angstzuständen und Panikattacken einhergehend, seit ca. 20 Jahren, mit einer Herzneurose (mich quälen starke Herzrhythmusstörungen: Extrasystolen, Aussetzer etc., Herzrasen, was mir das Leben zur Hölle macht). Ich nahm und nehme jetzt wieder Paroxetin (aufgrund eines schrecklichen Ereignisses)

Von der kardiologischen Seite wurde mir empfohlen, einen Beta Blocker zu nehmen: Concor Cor, welchen ich aber bisher noch nie versucht habe.

Wie kommst Du klar mit dem Beta-Blocker, den Du nimmst??? Ist dies eine Alternative zu Psychopharmaka? Gibt es starke Nebenwirkungen?

Es grüßt Dich ganz herzlich

Andrea

Hallo Andrea

Verfasst: 10.11.2003 18:14
von Medeus
Der Beta-Rezeptorenblocker senkt meinen Hochdruck auf etwa 120-130 Systole und 65-80 Diastole Puls/min Ruhe 40-45 ; Normal 55-60.Meine früheren Werte lagen etwa Systole 170-180 und Diastole 95-110.Puls 80 und bei Anfällen bis 150.Ich weis aber nicht ob meine dauernde Angst vor allen möglichen mein Herz linkslastig und die linke Herzkammer vergrößert hat.Die Angst geht eigentlich nicht weg aber sie ist vermindert weil das Herz ruhiger schlägt auch bei Anfällen.Gegen die eigentliche Angst nehme ich ja noch Insidon. Die Nebenwirkungen sind bis jetzt ab und an ein wenig Übelkeit und im stehen manchmal ein verminderter Herzschlag unter 40/min.Hast du eigentlich ein EKG bekommen ?
Gruß aus dem Landkreis Traunstein

Verfasst: 11.11.2003 09:21
von venustus
Hi Medeus,

wenn ich das lese, lehne ich dankend ab, was den Beta-Rezeptorenblocker betrifft. Ja herzlichen Dank!
Sag mal, hast Du denn einen angeborenen oder erworbenen Herzfehler?

Dein Zitat:
Ich weis aber nicht ob meine dauernde Angst vor allen möglichen mein Herz linkslastig und die linke Herzkammer vergrößert hat.

Wie um alles in er Welt kommst Du denn darauf? :shock:

Bist Du bei einem kompetenen, namhaften Kardiologen in Behandlung ?

Grüße in den Lankreis Traunstein (der Mann meiner besten Freundin kommt aus Burghausen und meine Freundin aus Waldkreiburg)

Hallo Andrea

Verfasst: 11.11.2003 17:18
von Medeus
Das mit dem Herz meine so:Die dauernde Angst erhöht meinen Blutdruck und den Puls.Da der Zustand seit meinem 10 Lebensjahr ist, ist mein Blutdruck ja seit 25 Jahren meist zu hoch.Und zu hoher Puls und Blutdruck verändern mit der Zeit das Herz so wie es bei mir ist. Also meinte ich das der zu hohe Blutdruck und Puls der ja meist von meiner Angst und Unruhe kommt diesen Herzschaden verursacht hat.Mein Herz wurde schon oft untersucht,und es ist ein erworbener Fehler . Auch mit Ultraschall wurden meine Organe Untersucht (Nieren,Leber, Schlagadern und das Lymphatische System im Bauch). Der Fehler sollte sich mit der Zeit zurückbilden wenn mein Blutdruck längere Zeit normal ist und bleibt.
Gruß von mir .

Verfasst: 12.11.2003 09:42
von venustus
Sag mal Medeus, hat man denn nie die Gründe Deiner Angst ergründet, um dann DIESE zu behandeln?

Ich verstehe ÜBERHAUPT NICHT, daß man die körperlichen Auswirkungen der Angst bei Dir behandelt und nicht die Ursache! UNGLAUBLICH !!! :evil:
Kurzfristig mag das ja tollerierbar sein aber über 25 Jahre. Ich bitte Dich!

ich würde Dir empfehlen Dich

a)
an einen kompetenen KARDIOLOGEN in München zu wenden, z.B.
Frau Prof. Goedl-Meinen (bzgl. Kardiologie eine der 1a* Adressen in Deutschland und beste Adresse in München) um Deine organische Problematik abzuklären

und

b)
einen Aufenthalt in der medizinisch/psychosomatischen Klinik Roseneck in Prien am Chiemsee (www.klinik-roseneck.de) um Deine Angst zu ergründen und zu bekämpfen!
Die arbeiten in erster Linie ohne (!) Psychopharmaka und rein verhaltenstherapeutisch - einzeln und Gruppe, inkl. Biofeedback, Gestaltungstherapie, Bewegungstherapie etc.
Die Klinik liegt direkt am See und erinnert mehr an ein Hotel als an eine Klinik! Sehr empfehlenswert!

Viele Grüße
Andrea

Hallo Andrea

Verfasst: 12.11.2003 20:49
von Medeus
Natürlich hatte ich schon eine Langzeittherapie mit einer Dauer von ca.2Jahren auch eine Palette von Antidepressiva Neurologen und auch Kardiologen (in Traunstein).Meine Angst betrifft ein weites Feld nicht nur eine Herzneurose sondern auch eine Zwangsneurose mit verschiedenen Zwängen und Zwangsgedanken.Und Hypochondrie ist bei mir auch vertreten z.b. ein blauer Fleck könnte Krebs sein,stechen im Bauch könnte Krebs sein u.s.w.
Grüße aus Traunstein

Verfasst: 13.11.2003 10:02
von venustus
Hallo Medeus,

ich finde es gut, daß Du auch psychologisch umfassend betreut worden bist.

Ich persönlich halte allerdings nichts von diese jahrelangen ambulanten
'rumtherapiererei' - hat mich persönlich niemals wirklich weiter gebracht!
Die Grüde meiner Erkrankung sind mir durchaus bekannt und das kann man auch nicht mehr ändern!!!
Ich muß JETZT mit meinem Leben klar kommen.
.. Ursachen sind, sofern sie unbekannt waren, mit Sicherheit sehr hilfreich, um Weichen zu stellen und dienen sicherlich als Wegweiser - aber - meine subjektive Meinung - die durchgreifende, dauerhafte Wende, bringt es nicht.

Viel hilfreicher ist meines Erachtens, aus eigener Erfahrung, eine kompakte stationäre Verhaltenstherapie und kognitive Therapie mit Biofeedback u.v.m.

Klinik Roseneck ist hierzu wohl wirklich eine sehr gute Adresse!

Parallel empfehle ich Dir das Buch von Dr. Joseph Murphy : Die Macht Ihres Unterbewußtseins !!!

Ich wünsche Dir alles Gute!

Herzliche Grüße
Andrea