... spüre ich es wieder mal sehr intensiv:
- Das Gedankenkarussell dreht sich wieder.
- Andauernd könnte ich heulen.
- Mir ist, als würde ich krank.
- Die innere Unruhe lässt sich nicht abstellen.
- Alle Sinne kommen mir überempfindlich vor.
- Ansatzweise Panikattacken lassen mich in Angst vor der nächsten zurück.
- Schuld-, Scham- und Verantwortungsgefühle, die aus dem Nichts kommen, führen zu quälenden Selbstzweifeln.
- Mir ist alles zuviel, vor allem die vielen Informationen, die man im Laufe des Tages so aufnimmt. Ich weiß nicht wohin damit.
Ich hab mal gelesen, die letzten Milligramm seien die schwersten.
Unfassbar angesichts des Hauchs von einem Tablettenkrümel. Dabei erwische ich mich morgens bei dem Gedanken, diesen Krümel einfach weglassen zu können. Heute mag ich daran nicht denken, was dann geschieht.
Ich bin immer ein ungeduldiger Mensch gewesen. Nie hätte ich gedacht, einmal soviel Geduld aufzubringen.
Ich wünsche allen anderen Ausschleichenden gutes Durchhalten.
Astrid
nur 1mg weniger und trotzdem ...
Liebe Astrid,
das, was du beschreibst, kenne ich gut.
Ich habe im Dezember Trevilor abgesetzt und war eigentlich optimistisch, dass es bergauf gehen würde.
Falsch gedacht! Irgendwie bin ich wieder da, wo ich letztes Jahr, bevor ich mit den ADs angefangen habe. So, wie du es beschreibst: das Gedankenkarussell, ich könnte ständig heulen, alles wird mir zuviel,....
Jetzt gehe ich seit Donnerstag wieder arbeiten, nachdem ich 8 Monate krank geschrieben war. Das kostet mich soviel Kraft, hier im Büro zu sitzen und mir nichts anmerken zu lassen.....
Zu Hause kommt eins zum anderen: Meine große Tochter (sie wird jetzt 16) hat sich auf einen Ego-Trip begeben und meint nun, sie müsse in eine betreute Wohngemeinschaft umziehen.
Unvorstellbar für mich, dass mein Kind das Haus verlässt. Ich sehe auch keinen Grund dafür (ausser, dass sie es "cool" findet").
Mein Exmann macht mir die Hölle heiß und will das Sorgerecht für die Kinder. Überall macht er mich schlecht und versucht, die Kinder gegen mich zu beeinflussen.
Oh Gott, ich habe das Gefühl, nach all dem Kampf, wieder auf die Beine zu kommen, macht das alles keinen Sinn. Da hat man gerade so den Kopf wieder über Wasser und schon haut wieder einer drauf. Ich habe es sooo satt und vor allem: ich habe keine Kraft mehr!
Irgendwie kommen von allen Seiten nur Vorwürfe und Kritik, weil ich dies nicht schaffe, jenes nicht begreife, dauernd depressiv bin, etc.
An DER Front muss man dann auch noch bestehen. Für sich selbst genau zu spüren, dass man eben nicht "funktioniert" und Erwartungen ständig enttäuscht, auf der anderen Seite unfähig und zu kraftlos, etwas daran ändern zu können.
Mittlerweile frage ich mich, welchen Sinn das alles noch macht. Wozu quält man sich eigentlich weiter durch so ein sch....Leben? Am Liebsten würde ich wieder anfangen mit diesen verdammten ADs, damit ich nicht mehr so viel Schmerz fühlen muss.....
Liebe Grüße und ganz viel Kraft dir.
Du hast es sicher bald geschafft!
Candy
das, was du beschreibst, kenne ich gut.
Ich habe im Dezember Trevilor abgesetzt und war eigentlich optimistisch, dass es bergauf gehen würde.
Falsch gedacht! Irgendwie bin ich wieder da, wo ich letztes Jahr, bevor ich mit den ADs angefangen habe. So, wie du es beschreibst: das Gedankenkarussell, ich könnte ständig heulen, alles wird mir zuviel,....
Jetzt gehe ich seit Donnerstag wieder arbeiten, nachdem ich 8 Monate krank geschrieben war. Das kostet mich soviel Kraft, hier im Büro zu sitzen und mir nichts anmerken zu lassen.....
Zu Hause kommt eins zum anderen: Meine große Tochter (sie wird jetzt 16) hat sich auf einen Ego-Trip begeben und meint nun, sie müsse in eine betreute Wohngemeinschaft umziehen.
Unvorstellbar für mich, dass mein Kind das Haus verlässt. Ich sehe auch keinen Grund dafür (ausser, dass sie es "cool" findet").
Mein Exmann macht mir die Hölle heiß und will das Sorgerecht für die Kinder. Überall macht er mich schlecht und versucht, die Kinder gegen mich zu beeinflussen.
Oh Gott, ich habe das Gefühl, nach all dem Kampf, wieder auf die Beine zu kommen, macht das alles keinen Sinn. Da hat man gerade so den Kopf wieder über Wasser und schon haut wieder einer drauf. Ich habe es sooo satt und vor allem: ich habe keine Kraft mehr!
Irgendwie kommen von allen Seiten nur Vorwürfe und Kritik, weil ich dies nicht schaffe, jenes nicht begreife, dauernd depressiv bin, etc.
An DER Front muss man dann auch noch bestehen. Für sich selbst genau zu spüren, dass man eben nicht "funktioniert" und Erwartungen ständig enttäuscht, auf der anderen Seite unfähig und zu kraftlos, etwas daran ändern zu können.
Mittlerweile frage ich mich, welchen Sinn das alles noch macht. Wozu quält man sich eigentlich weiter durch so ein sch....Leben? Am Liebsten würde ich wieder anfangen mit diesen verdammten ADs, damit ich nicht mehr so viel Schmerz fühlen muss.....
Liebe Grüße und ganz viel Kraft dir.
Du hast es sicher bald geschafft!
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Symptome: Depressionen, Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, dissoziative Zustände in allen Ausprägungen, SVV, Essstörungen; Diagnosen: Posttraumatische Belastungsstörung; atypische Anorexie; soziale Phobie; Borderline Persönlichkeitsstörung; rezidivierende, mittelschwere Depression
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
Seit Ende Dezember 2004 "clean".
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
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Linda
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Re: nur 1mg weniger und trotzdem ...
Das kann sein Astrid, muss aber nicht. Ich finde es so toll, wie Du mit einer eisernen Disziplin Dich so weit durchgekämpft hast. Es gibt hier bestimmt einige, die viel dafür geben würden, wenn sie so weit wären wie Du.Astrid hat geschrieben: Ich hab mal gelesen, die letzten Milligramm seien die schwersten.
Ich glaube, dass ist das Schwierigste an allem - was geschah aber den meisten, die die Geduld verloren haben und zu schnell absetzten...Astrid hat geschrieben: Ich bin immer ein ungeduldiger Mensch gewesen. Nie hätte ich gedacht, einmal soviel Geduld aufzubringen.
Das schaffst Du jetzt schon. Nur nicht die Nerven verlieren .... es wird sich mit der Zeit alles wieder stabilisieren.
Lass Dich knuddeln
Linda
Hallo Linda,
ich habe zwei Mädchen (7 und fast 16 Jahre alt).
Wie gesagt: die Große pflegt z. Zt. ihren Narzissmus in einem Ausmaß, das nicht mehr erträglich ist, und die Kleine ist dem Einfluß ihres Vaters völlig ausgeliefert und ist in der Tat völlig überlastet, weil sie das Gefühl hat, Partei ergreifen zu müssen.
Gestern habe ich nach der Arbeit 2 Stunden bei meiner Anwältin verbracht, dann die Kleine abgeholt, nach Hause, Kind in's Bett gebracht und noch bis 22.30 Uhr Formulare ausgefüllt und Papiere zusammengesucht für die bevorstehende Scheidung.
Auf der anderen Seite muss ich nach 8 Monaten Krankschreibung hier im Büro wieder funktionieren - "Ausfälle" kann ich mir jetzt nicht leisten!
Im Moment frage ich mich, warum ich Trevilor abgesetzt habe, weil ich das alles unerträglich finde und morgens schon im Auto auf dem Weg zur Arbeit am Heulen bin.
Den Termin bei meiner Therapeutin heute Morgen habe ich abgesagt, weil ich mich nicht traue, deswegen später zur Arbeit zu fahren. Ausserdem kann ich es im Moment überhaupt nicht aushalten, "nachzuschauen", was bei mir gerade los ist - dann breche ich garantiert zusammen! Wenn ich es jetzt nicht schaffe, so weit wie möglich "von mir und meinen Gefühlen wegzukommen und wegzubleiben", habe ich verloren.
Ob es nicht vielleicht doch besser wäre, wieder Trevilor zu nehmen? So, wie es mir jetzt geht, ist es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten "Crash" - und dann geht gar nichts mehr!
Liebe Grüße, Candy
ich habe zwei Mädchen (7 und fast 16 Jahre alt).
Wie gesagt: die Große pflegt z. Zt. ihren Narzissmus in einem Ausmaß, das nicht mehr erträglich ist, und die Kleine ist dem Einfluß ihres Vaters völlig ausgeliefert und ist in der Tat völlig überlastet, weil sie das Gefühl hat, Partei ergreifen zu müssen.
Gestern habe ich nach der Arbeit 2 Stunden bei meiner Anwältin verbracht, dann die Kleine abgeholt, nach Hause, Kind in's Bett gebracht und noch bis 22.30 Uhr Formulare ausgefüllt und Papiere zusammengesucht für die bevorstehende Scheidung.
Auf der anderen Seite muss ich nach 8 Monaten Krankschreibung hier im Büro wieder funktionieren - "Ausfälle" kann ich mir jetzt nicht leisten!
Im Moment frage ich mich, warum ich Trevilor abgesetzt habe, weil ich das alles unerträglich finde und morgens schon im Auto auf dem Weg zur Arbeit am Heulen bin.
Den Termin bei meiner Therapeutin heute Morgen habe ich abgesagt, weil ich mich nicht traue, deswegen später zur Arbeit zu fahren. Ausserdem kann ich es im Moment überhaupt nicht aushalten, "nachzuschauen", was bei mir gerade los ist - dann breche ich garantiert zusammen! Wenn ich es jetzt nicht schaffe, so weit wie möglich "von mir und meinen Gefühlen wegzukommen und wegzubleiben", habe ich verloren.
Ob es nicht vielleicht doch besser wäre, wieder Trevilor zu nehmen? So, wie es mir jetzt geht, ist es nur eine Frage der Zeit bis zum nächsten "Crash" - und dann geht gar nichts mehr!
Liebe Grüße, Candy
Symptome: Depressionen, Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, dissoziative Zustände in allen Ausprägungen, SVV, Essstörungen; Diagnosen: Posttraumatische Belastungsstörung; atypische Anorexie; soziale Phobie; Borderline Persönlichkeitsstörung; rezidivierende, mittelschwere Depression
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Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
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>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
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Linda
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Tja, vor kurzem habe ich mich mit Uschi und Sandra über pubertierende Mädchen ausgetauscht (hallo Jessica!!Candy hat geschrieben: ich habe zwei Mädchen (7 und fast 16 Jahre alt).
Wie gesagt: die Große pflegt z. Zt. ihren Narzissmus in einem Ausmaß, das nicht mehr erträglich ist
Heute lachen wir darüber und haben ein paar echt witzige Anekdoten zu erzählen, aber wenn man mitten drin steckt kriegt man schier die Krise.
Wenn Du das Gefühl hast, dass Deine Tochter wirklich darunter leidet und dass es nicht gut für sie ist, den Vater zu sehen, und wenn er sie als Instrument gegen Dich verwendet, ist es natürlich auch möglich, sein Besuchsrecht auszusetzen. Obwohl es sich hart anhört, manchmal ist es für das Kind in einer solchen Situation besser, da es dadurch selbst Abstand gewinnen kann. Was meint die Therapeutin? Hast Du jemanden, mit dem Du Dich austauschen kannst? Kannst Du Familienmitglieder oder Freundinnen einspannen, um die Last von Dir etwas abzunehmen?Candy hat geschrieben: und die Kleine ist dem Einfluß ihres Vaters völlig ausgeliefert und ist in der Tat völlig überlastet, weil sie das Gefühl hat, Partei ergreifen zu müssen.
Wenn das vorbei ist wird der Druck auch merklich nachlassen.Candy hat geschrieben: Gestern habe ich nach der Arbeit 2 Stunden bei meiner Anwältin verbracht, dann die Kleine abgeholt, nach Hause, Kind in's Bett gebracht und noch bis 22.30 Uhr Formulare ausgefüllt und Papiere zusammengesucht für die bevorstehende Scheidung.
Candy, wenn Du es nicht schaffst dann schaffst Du's einfach nicht und fertig!! Was Du nicht kannst, kannst Du nicht und es bringt nichts, Dich selbst zusätzlich fertigzumachen. Es findet sich immer eine Lösung - momentan steckst Du halt mitten drin. Natürlich wird es mit der Zeit besser - wenn Du aber zwischendurch wieder ein paar Tage ausfällst ist es halt so.Candy hat geschrieben: Auf der anderen Seite muss ich nach 8 Monaten Krankschreibung hier im Büro wieder funktionieren - "Ausfälle" kann ich mir jetzt nicht leisten!
Das verstehe ich. Ist es irgendwie möglich, für Dich "Fenster" zu schaffen, indem Du auf irgendetwas anderes fokussieren kannst? Ich fand Tai Chi in solchen belastenden Phasen absolut toll - man muss sich auf die Bewegungen konzentrieren, dieses Gedankenkarussell kann man damit abschalten und nach einer Stunde war ich immer wie ausgewechselt, egal, wie gestresst und aufgedreht ich vorher war. Das Tolle daran ist, ist dass man die Übungen überall machen kann. Sich ständig auf die Probleme konzentrieren ist wie Du sagst vielleicht auch gerade nicht das Beste. Du brauchst positive Erfahrungen als Ausgleich zu der ganzenCandy hat geschrieben: Im Moment frage ich mich, warum ich Trevilor abgesetzt habe, weil ich das alles unerträglich finde und morgens schon im Auto auf dem Weg zur Arbeit am Heulen bin.
Wann kannst Du das erste Mal wieder Urlaub nehmen? Kannst Du es Dir leisten, wegzufahren? Es heißt immer, man kann vor sich selbst nicht wegrennen, aber mir hat es immer geholfen, eine andere Umgebung zu sehen, um auf andere Gedanken zu kommen. Wie wär's mit einem verlängerten Wochenende in den Bergen oder sowas? Manchmal helfen ein paar Tage Luft, um wieder Kraft zu tanken.
Linda
-
CloneX
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Hi Candy,
ich glaube auch, dass du da aufpassen musst. Denn gerade solche Fälle sind oft der Grund für falsche Verschreibungen von Antidepressiva.
Da leben Menschen in kaputten Beziehungen, jeder Tag ist Stress, sie haben einen harten Job, kaum Freizeit usw. Natürlich ist es da leicht einfach ein Antidepressivum zu schlucken was einen unempfindlicher macht. Aber das löst nicht das Grundproblem. Viel wichtiger ist es, eine Lösung zu finden diese Grundprobleme zu beseitigen bzw. zu mildern. Möglichkeiten zu finden sich zu entspannen.
Ich weiß, dass ist wieder mal einfach dahergesagt. Soll halt nur ein Hinweis sein, dass du genau überlegst, bevor du wieder ein AD nimmst.
Aber ich bin auch keine Mutter - sondern komme eher aus der Ecke "pupertierender Ex-Teenager"
.
ich glaube auch, dass du da aufpassen musst. Denn gerade solche Fälle sind oft der Grund für falsche Verschreibungen von Antidepressiva.
Da leben Menschen in kaputten Beziehungen, jeder Tag ist Stress, sie haben einen harten Job, kaum Freizeit usw. Natürlich ist es da leicht einfach ein Antidepressivum zu schlucken was einen unempfindlicher macht. Aber das löst nicht das Grundproblem. Viel wichtiger ist es, eine Lösung zu finden diese Grundprobleme zu beseitigen bzw. zu mildern. Möglichkeiten zu finden sich zu entspannen.
Ich weiß, dass ist wieder mal einfach dahergesagt. Soll halt nur ein Hinweis sein, dass du genau überlegst, bevor du wieder ein AD nimmst.
Aber ich bin auch keine Mutter - sondern komme eher aus der Ecke "pupertierender Ex-Teenager"
Hallo Linda und CloneX (ach Kind, als ich noch so jung war wie du.....
),
danke für die lieben Ratschläge. Das ist jetzt etwas ausgeufert mit meinen Sorgen - sorry an Astrid, dies ist schliesslich dein Thread!
@ Linda: das mit den Fenstern ist schwierig zur Zeit. Da ich ja eigentlich noch an meinen "eigentlichen Problemen" arbeiten muß, kommen die anderen z. Zt. halt einfach noch on Top dazu - das ist einfach too much.
@ CloneX: wie gesagt, wenn diese aktuellen Probleme der Grund für die Depression und Panik wären, dann wäre es zwar nicht leichter, aber das wird sich - so oder so - irgendwann auflösen.
Es kommt halt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt noch dazu. Ich bin nicht stabil genug, um solche "Schläge" wegzustecken.
Fatal ist, dass mein Ex genau dies weiß und das jetzt gnadenlos für seine Zwecke ausnutzt.
Ich versuche noch, ohne AD durchzuhalten, aber bevor ich endgültig meinen Arbeitsplatz wegen "unkontrollierter Weinkrämpfe" gefährde, werde ich dann doch eher auf Trevilor zurückgreifen.
Eine Lösung ist das natürlich nicht - aber in diesem Zustand werde ich nicht lange arbeitsfähig bleiben!
Danke euch noch mal!
Grüße, Candy
danke für die lieben Ratschläge. Das ist jetzt etwas ausgeufert mit meinen Sorgen - sorry an Astrid, dies ist schliesslich dein Thread!
@ Linda: das mit den Fenstern ist schwierig zur Zeit. Da ich ja eigentlich noch an meinen "eigentlichen Problemen" arbeiten muß, kommen die anderen z. Zt. halt einfach noch on Top dazu - das ist einfach too much.
@ CloneX: wie gesagt, wenn diese aktuellen Probleme der Grund für die Depression und Panik wären, dann wäre es zwar nicht leichter, aber das wird sich - so oder so - irgendwann auflösen.
Es kommt halt zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt noch dazu. Ich bin nicht stabil genug, um solche "Schläge" wegzustecken.
Fatal ist, dass mein Ex genau dies weiß und das jetzt gnadenlos für seine Zwecke ausnutzt.
Ich versuche noch, ohne AD durchzuhalten, aber bevor ich endgültig meinen Arbeitsplatz wegen "unkontrollierter Weinkrämpfe" gefährde, werde ich dann doch eher auf Trevilor zurückgreifen.
Eine Lösung ist das natürlich nicht - aber in diesem Zustand werde ich nicht lange arbeitsfähig bleiben!
Danke euch noch mal!
Grüße, Candy
Symptome: Depressionen, Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, dissoziative Zustände in allen Ausprägungen, SVV, Essstörungen; Diagnosen: Posttraumatische Belastungsstörung; atypische Anorexie; soziale Phobie; Borderline Persönlichkeitsstörung; rezidivierende, mittelschwere Depression
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
Seit Ende Dezember 2004 "clean".
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
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