Durch Zufall bin ich auf dieses tolle Forum gestossen und musst mich gleich registrieren.
Ich bin 37 Jahre alt und habe 2 Söhne mit denen ich alleine lebe.
Lange Zeit litt ich an Panikattaken - war zwar immer wieder beim Arzt aber die Medikamente die ich verschrieben bekam nahm ich nie.
Ich hatte vor den Nebenwirkungen solche Angst.
Bei der Rettung und bei den Arzten meiner Umgebung war ich schon bekannt.
Irgendwann konnte dann mein Körper nicht mehr und ich kam ins Krankenhaus, dort bekam ich Seropram intravenös und seit dieser Zeit nehme ich Seropram 20 mg/täglich - und zuletzt nur mehr 10 mg/täglich.
Ich begann eine Therapie und mein Leben wurde wieder lebenswert.
Zweimal wollte mich der Arzt auf ein anderes Medikament umstellen aber immer wieder geht es mir dann schlecht.
Beim 1. mal war es Citalopram, davon musste ich die doppelte Dosis nehmen damit es wirkt und es wirkt auch anders - kann es schwer beschreiben aber nicht wie Seropram.
Und beim 2. Mal, das war erst vor 3 Wochen bekam ich Ärztemuster vom Neurologen - Cipralex. Ich kann es gar nicht beschreiben was ich die letzten Tage durchgemacht habe - Angstzustände die immer stärker wurden, totale Unruhe, usw...
Nach über 14 Tagen wechselte ich wieder zu Seropram nachdem ich vorher noch den Neurologen wechselte.
Nebenwirkungen von Seropram bemerke ich keine ausser dass ich an Gewicht zugelegt habe.
Aber mir ist wichtig, dass ich keine Panikattaken mehr habe.
Ob es überhaupt noch Hoffnung gibt auf ein Leben OHNE Medikamente???
Schön langsam bezweifle ich es!