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Die Teams des ADFD




Nebenwirkungen von Fluneurin nach zwei Jahren?

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
steffi7z
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Nebenwirkungen von Fluneurin nach zwei Jahren?

Beitrag von steffi7z » Sonntag, 27.02.05, 21:04

Hallo,

ich bin Steffi, nehme jetzt seit gut zwei Jahren Fluneurin. Verschrieben bekommen habe ich es wegen Magersucht, Angstzustände. Mittlerweile geht es mir besser, was das Essen angeht, nur gibt es jetzt andere Symptome und die Diagnose Borderline wurde gestellt.

Jetzt meine Frage. Kann es sein, dass jetzt, nach über zwei Jahren Nebenwirkungen auftreten? Mir ist seit zwei Wochen nur noch schwindlig, schlecht, ich kann kaum was essen, habe Schweißausbrüche und friere, habe das Gefühl mein Kopf glüht, fühle mich wie hinter einer Wattewand und kann mich nicht konzentrieren...

Ich habe bis vor kurzem 80 mg genommen, bin jetzt bei 40 mg. (wurde während einem Klinikaufenthalt runtergesetzt)

LG
Steffi

Hannes Wien
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Entzugserscheinungen....

Beitrag von Hannes Wien » Sonntag, 27.02.05, 23:19

Hallo Steffi,

willkommen im Forum!
Ich habe bis vor kurzem 80 mg genommen, bin jetzt bei 40 mg.
(wurde während einem Klinikaufenthalt runtergesetzt)
Die Zustände die du da beschreibst sind keine Nebenwirkungen sondern Entzugserscheinungen vom Feinstem.

Wie schnell hat man denn die Dosis von 80mg auf 40mg im Spital runtergesetzt?

Ich tippe drauf das nach einigen Tagen bis Wochen die Entzugserscheinungen rausgekommen sind, da Fluoxetin eine sehr lange Halbwertszeit hat.

Schau dir zu dem Thema auch das SSRI Infopaket an.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=853

Versuche die Dosis langsam auf 50-60mg zu steigern bis du wieder ganz stabil bis.

Die Entzugserscheinungen werden in ein paar Tagen wieder verschwunden sein.

Danach würde ich ganz langsam reduzieren.

Liebe Grüße

Hannes

Dana
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Beitrag von Dana » Montag, 28.02.05, 6:58

hallo hannes,

ich hoffe, dir geht es mittlerweile etwas besser! :hug:

was ich nicht gut finde ist, dass du hier mittlerweile jedem, den irgendein AD genommen hast, tipps und ratschläge gibts, wie er da raus kommen soll. dein persönlicher erfahrungshintergrund beruht lediglich auf der einnahme von remergil und zoloft. du hast noch vor ein paar monaten allen exbenzos oder noch benzos den tipp gegeben, als allheilmittel für den entzug AD's zu nehmen und was dabei raus gekommen ist, spürst du ja jetzt am eigenen leibe. du hilfts niemanden, indem du deinen persönlichen unmut überträgst, indem du leuten ähnliche geschichten sofort aufs auge drückst. was weisst du denn überhaupt über steffis geschichte genau?? alles ist sofort entzug, absetzerscheinung - es gibt doch noch andere körperliche beschwerden oder???

ich möchte dich nicht angreifen oder mich mit dir streiten - aber ich finde es mit verlaub etwas vermessen, hier jedem absetzerscheinung, insulinspritzen und flüssige AD's aufs auge zu drücken - dazu ist die sache einfach viel zu komplex!

steffi nimmt zum beispiel 80 mg fluneurin - ist nach meinem kenntnissstand der absolute wahnsinn - der hersteller selber empfiehlt nur 20 mg bis max 40mg und alles was drüber ist, erhöht einfach nur die nebenwirkungen aber nicht mehr die wirkung.

hast du selber schon mal persönliche erfahrung mit fluctin gemacht? nachdem was ich gelesen habe NEIN! und deine absetzerscheinungen, probleme unterscheiden sich deutlich von meinen - und ich habe über 10 jahre fluctin eingenommen und glaube, das ganz gut beurteilen zu können. ich habe auch in der dosierung gewechselt (bin hochgegangen) und weiss, was dann passiert. aber mit sicherheit empfindet jeder mensch das anders.

WARUM und WER steffi diese hohe dosis verschrieben hat, wissen wir nicht! und wenn wir hier leuten tipps und ratschläge geben, sollten wir mit verlaub etwas mehr über die hintergründe wissen und vorsichtig mit den ratSCHLÄGEN sein - damit kann man nämlich menschen auch massiv verunsichern!

so, ich denke, es gibt einfach für keinen menschen ein standardrezept gegen depression, zum ausschleichen oder sonstiges.

musste ich einfach mal los werden.

eine gute woche wünscht
dana

steffi7z
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Beitrag von steffi7z » Montag, 28.02.05, 11:38

Hm, also wenn das wirklich Absetzsymptome sind, dann kommen die aber reichlich Spät. Ich habe anfang Dezember die Dosis runter gesetzt. Allerdings muss ich gestehen, dass ich in letzter Zeit die Einnahme des öfteren vergessen habe...
Auf jeden Fall habe ich morgen einen Termin bei einem Psychiater, der mir einen vernünftigen Plan erstellen soll, wie ich das Fluneurin endlich ganz absetzen kann.

LG
Steffi

Dana
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Beitrag von Dana » Montag, 28.02.05, 17:24

hi steffi,

das meine ich eben auch, nach zwei monaten ist es wirklich reichlich spät - MEINE absetzerscheinungen waren nach 2 wochen zeitversetzt sehr massiv - und ich habe zwei mal in zwei jahren versucht abzusetzen und jedes mal war es nach zwei wochen - zwei monate erscheint mir wirklich reichlich spät trotz der langen halbwertszeit von fluctin...........

ich denke, es ist bei dir was anderes - ich finde es gut, dass du zum arzt gehst - aber dennoch solltest du berücksichtigen, dass du absetzerscheinungen bekommen kannst, wenn du ganz aufhörst.

bei fluctin sind die bekanntesten absetzerscheinungen heulkrämpfe, wutanfälle und massive dissoziation.............

wenn du magst, kann ich dir gerne deine fragen aus meiner erfahrung heraus beantworten. die erfahrungen, die hannes wien mit dem absetzen von remergil gemacht hat, hatte ich nicht ansatzweise so und habe ich auch noch nie von leuten, die fluctin genommen haben, hier gelesen.

liebe grüsse und viel glück und hoffentlich kennt sich dein arzt mit absetzerscheinungen aus :?
dana

Hannes Wien
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...ist der Frust erst mal weg ......

Beitrag von Hannes Wien » Montag, 28.02.05, 17:32

Hallo Dana,
alles ist sofort entzug, absetzerscheinung - es gibt doch noch andere körperliche beschwerden oder???
Wenn du den Thread weiter verfolgst dann wirst du von Steffi lesen das meine Vermutung mit Entzugserscheinungen nicht falsch war.

Das sie manchmal vergessen hat Fluoxetin zu nehmen konnte auch niemand wissen.
ich möchte dich nicht angreifen oder mich mit dir streiten - aber ich finde es mit verlaub etwas vermessen, hier jedem absetzerscheinung, insulinspritzen und flüssige AD's aufs auge zu drücken - dazu ist die sache einfach viel zu komplex!
Was spricht denn dagegen wenn man AD´s langsam absetzt und dabei so wenig Entzugserscheinungen als möglich hat ????????

Sorry ich kann nix dafür das du Fluoxetin und die Benzos in falscher Reihenfolge und zu schnell abgesetz hast.
steffi nimmt zum beispiel 80 mg fluneurin - ist nach meinem kenntnissstand der absolute wahnsinn - der hersteller selber empfiehlt nur 20 mg bis max 40mg und alles was drüber ist, erhöht einfach nur die nebenwirkungen aber nicht mehr die wirkung.
Da sind wir ausnahmsweise der gleichen Meinung 80mg/ 2Jahre sind sehr viel, um so wichtiger ist, das man langsam reduziert wird wohl jeder hier bestätigen.

Ich kenne übrigens die gängigen Dosierungen von allen SSRI´s.
hast du selber schon mal persönliche erfahrung mit fluctin gemacht? nachdem was ich gelesen habe NEIN! und deine absetzerscheinungen, probleme unterscheiden sich deutlich von meinen - und ich habe über 10 jahre fluctin eingenommen und glaube, das ganz gut beurteilen zu können. ich habe auch in der dosierung gewechselt (bin hochgegangen) und weiss, was dann passiert. aber mit sicherheit empfindet jeder mensch das anders.

Und warum greifst du mich an wenn du das so gut beurteilen kannst was passiert?

Warum hast du dann nicht Steffi einen Tipp gegeben ...????

Die Entzugserscheinungen bei SSRI´s sind unabhängig vom Medikament ähnlich, deswegen habe ich mir erlaubt, ohne dich Dana vorher zu fragen, Steffi zu antworten.
WARUM und WER steffi diese hohe dosis verschrieben hat, wissen wir nicht! und wenn wir hier leuten tipps und ratschläge geben, sollten wir mit verlaub etwas mehr über die hintergründe wissen und vorsichtig mit den ratSCHLÄGEN sein - damit kann man nämlich menschen auch massiv verunsichern!
Jetzt mach mal einen Punkt wem habe ich verunsichert ......?

Tatsache ist das Schwindel zu Entzugserscheinugen von SSRI´s gehört.
so, ich denke, es gibt einfach für keinen menschen ein standardrezept gegen depression, zum ausschleichen oder sonstiges.
Doch das gibt es langsam um so langsamer um so besser.

Dein Blitzableiter

Uschi
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Beitrag von Uschi » Montag, 28.02.05, 18:13

Hallo Steffi,
Jetzt meine Frage. Kann es sein, dass jetzt, nach über zwei Jahren Nebenwirkungen auftreten? Mir ist seit zwei Wochen nur noch schwindlig, schlecht, ich kann kaum was essen, habe Schweißausbrüche und friere, habe das Gefühl mein Kopf glüht, fühle mich wie hinter einer Wattewand und kann mich nicht konzentrieren...
Ich glaube schon dass das sein kann, ich habe auch eine Zeit lang 40mg Paroxetin genommen (eine hohe Dosis ) bis ich irgendwann dann auch starke Nebenwirkungen bekommen habe. Am Anfang hatte ich die nicht. 20mg vertrage ich ganz gut, aber wenn ich 30mg nehme kommen sie verstärkt. Warum sollte es bei Fluctin nicht auch so sein?
Ich habe bis vor kurzem 80 mg genommen, bin jetzt bei 40 mg. (wurde während einem Klinikaufenthalt runtergesetzt)
Wie schnell wurde da runterdosiert ? Vielleicht zu schnell ?

Noch etwas dazu, wenn man mal eine Dosis vergessen hat ! Ich hab nur einmal meine Dosis Paroxetin am morgen vergessen. In der darauffolgenden Nacht hatte ich ganz schlimme Symptome, und auch noch am morgen. Erst als ich meine Dosis am nächsten morgen wieder genommen hab ging es mir nach einer STunde besser.
Man sollte das Medikament regelmäßig nehmen, wenn nicht braucht man sich nicht zu wundern wenn man Absetzsymptome bekommt. Das geht ganz schnell !

Gruß Uschi
Depression mit Angststörung
2002 bis Nov.2005 Paroxetin zum Teil bis 40mg
Zahlreiche Absetzversuche, immer wieder gescheitert an heftigen Absetzsymptomen:
nun seit 24. Nov. 2005 ohne Paroxetin!
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Uschi
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Beitrag von Uschi » Montag, 28.02.05, 18:16

Hallo Dana,
warum greifst Du Hannes an ? Ich kann Deinen Beitrag irgendwie nicht ganz nachvoll ziehen. Hannes gibt sich hier sehr viel Mühe.
Das sollte man auch mal würdigen.

Gruß Uschi
Depression mit Angststörung
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steffi7z
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Beitrag von steffi7z » Montag, 28.02.05, 19:09

Also erstmal Danke für eure Antworten und die Mühe, die ihr euch macht!

Hm, das es jetzt zu etwas weniger freundlichem Austausch kam, das wollte ich nicht!

Ich weiß, dass ich die Medikamente regelmäßig nehmen sollte. Mache ich auch jetzt wieder! Und wie gesagt, morgen geht es zum Psychiater, mit der ich besprechen werde, ob diese Symptome von den Medikamenten kommen und mit der ich einen Plan erarbeiten will, wie ich die langsam absetzen kann.

@dana

Danke für das Angebot! Wie lange hast du denn gebraucht, um das Fluctin ganz abzusetzen? Oder nimmst du es immer noch?

LG
Steffi

Dana
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Beitrag von Dana » Dienstag, 01.03.05, 8:44

hallo steffi,

ich habe das fluctin von heute auf morgen an pfingsten 2004 abgesetzt - und habe die harte phase einfach durchlitten - die zeit habe ich für ca. 6 wochen "überbrückt", indem ich etwas mehr diazepam genommen habe, dass ich schon immer unregelmässig genommen habe, um die nebenwirkungen des fluctins "aushalten" zu können. 6 wochen später habe ich dann auch das diazepam abgesetzt - das ganze ist jetzt fast 10 monate her und mir geht es mittlerweile sehr gut. im nachhinein habe ich im netz mal zufällig gelesen, dass es ein gute strategie ist, SSRI's mit benzos auszuschleichen.

für mich hat es sich gelohnt - was noch übrig geblieben ist, dass ich wirklich leichte schlafprobleme habe, kann aber im durchschnitt ohne medis schon sieben stunden schlafen und habe verdauungsbeschwerden - die aber aushaltbar sind. ich habe einen guten heilpraktiker gefunden, der sich mit rebound-symptomatik von psychopharmakas und deren therapie auskennt.

wichtig in dieser schlimmen zeit war für mich, nicht ständig neue medikamente gegen die rebound und entzugsprobleme einzunehmen und einigermassen im leben zu bleiben. mein oberstes ziel war es, meinen job zu behalten, nicht ständig krank geschrieben zu werden und mein leben weiter zu leben - mehr recht als schlecht - ist aber möglich.

das was hannes für einen etwas überspannten blödsinn über mich schreibt, kann ich leider nicht nachvollziehen - ich denke, ihm geht es derzeit so schlecht, dass er etwas überreagiert hat. ich würde vermutlich in seiner situation auch so reagieren.

bin mal gespannt, was dein arzt sagt - erwarte dir aber von ärzten nicht zu viel.

liebe grüsse
dana

Uschi
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Beitrag von Uschi » Dienstag, 01.03.05, 9:28

Hallo Dana,
das was hannes für einen etwas überspannten blödsinn über mich schreibt, kann ich leider nicht nachvollziehen - ich denke, ihm geht es derzeit so schlecht, dass er etwas überreagiert hat. ich würde vermutlich in seiner situation auch so reagieren.
Wo hat Hannes einen überspannten Blödsinn über dich geschrieben? Kann da nix finden in seiner Antwort. Kann schon sein, dass es ihm derzeit schlecht geht, aber wo bitte hat er überreagiert?


Gruß Uschi
Depression mit Angststörung
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Dana
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Beitrag von Dana » Dienstag, 01.03.05, 11:12

hallo uschi,

um deine frage zu beantworten: ich finde die reaktion von hannes in summe ziemlich agressiv - ich hatte in keinster weise vor, ihn anzugreifen.

agressives verhalten ist ein typisches absetzsymptom bei SSRI's und Co - das meinte ich mit überspannt

ich beobachte hannes im netz schon länger (auch in anderen foren) und meine gedanken über diese eindrücke würden ehrlich gesagt den rahmen in diesem forum sprengen und haben hier auch nichts zu suchen.

ich werde wieder brav meine klappe halten. meine persönliche erfahrung ist, dass er wie ich vermutlich u.a. unter einer massiven bauchspeicheldrüseninsuffienz durch die medis leidet, die heftige beschwerden verursachen. dies kann behandelt werden und ihm könnte auch systematisch geholfen werden.

aber der auratherapeut und B- vitamine scheinen da effektiver zu sein.

B-vitamine etc. (die übrigens total gemieden werden sollten - habe ich in einer anti-prozac studie mal im netz gefunden) verschlimmern neben bei erwähnt die ganze absetzproblematik noch weiter.

aber mich geht das im endeffekt nix an - jeder muss selber an seine eigenen grenzen kommen und darin erfahrungen sammeln

beste grüsse
dana

Oliver
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Ich brauche mehr Details

Beitrag von Oliver » Dienstag, 01.03.05, 14:09

Hallo Dana.
Dana hat geschrieben: meine persönliche erfahrung ist, dass er wie ich vermutlich u.a. unter einer massiven bauchspeicheldrüseninsuffienz durch die Medikamente leidet, die heftige beschwerden verursachen. dies kann behandelt werden und ihm könnte auch systematisch geholfen werden.
Gibt's da irgendwelche Literatur/Links drüber? Wie kann das behandelt werden? Warum höre ich das jetzt erst zum ersten Mal?

Alles Gute
Oliver

P.S.
Wenn Du persönliche Probleme mit Teilnehmern des Forums hast, fände ich es besser, wenn Du diese per PN mit der betreffenden Person klären würdest. Oder geht es Dir inhaltlich um den Konflikt "Langsam Ausschleichen" (Hannes) kontra "Abrupt Absetzen Und Sich Durchbeißen" (Dana)? Wenn das der Fall ist könntest Du ja einen Thread zu dem Thema starten.
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Dana
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Beitrag von Dana » Dienstag, 01.03.05, 14:25

hi oliver,

ich habe keine literatur über besagtes "problem" - das, was ich geschrieben habe, sagt einem ein kompetenter arzt, bei dem ich mittlerweile in behandlung bin.

mit hannes habe ich kein persönliches problem - ich finde seine "pseudomedizinischen" ratschläge entbehren jedoch teilweise jeglicher fachlicher grundlage - damit kann man leute, die "neu" dazukommen ziemlich verunsichern. wenn ich daran denke, dass er monatelang in btonline allen benzos empfohlen hat, mit SSRI's zu entziehen streuben sich mir noch heute alle nackenhaare zu berge - dort hat übrigens mal ein arzt anonym seine meinung diesbezüglich abgegeben und ihm aus fachlicher seite auch ziemlich widersprochen. darüber hinaus ist es mir egal, wie hannes absetzt - in 10000000000000000 einzelinsulinspritzen oder auf einmal :o jeder muss da für sich einen weg finden.

was ich hier in diesem forum viel besser fände wäre, wenn es ärzte bzw. kompetente fachärztliche unterstützung gäbe - und damit meine ich nicht à la nico niedermeyer aus dem kompetenznetz (ich kenne den typ übrigens aus zufall persönlich und wundere mich wirklich, wie so jemand überhaupt so einen beruf ausüben darf :shock: ) - sondern jemand, der ahnung von absetzerscheinungen etc. hat.

neulich habe ich im netz was interessantes über bauchspeicheldrüse gekoppelt mit ausgeprägter reizdarmsymptomatik/leberstörungen, suchtverhalten und suchtprobleme gefunden und wie man diese behandelt. ist übrigens auch keine besonders neue erkenntnis.

ich persönlich wundere mich mittleweile, wie die hier betroffenen sich damit "begnügen" , dass absetzerscheinungen was "schicksalhaftes" zu sein scheinen, was du geduldiges abwarten verschwindet - dies ist einfach falsch - nehmen wir den fall von clonex, der nach 18 monaten immer noch leidet - das kann's doch einfach nicht sein :evil: irgendwann hat der körper vielleicht wieder die selbsregulationskraft - aber bei vielen ist diese kraft durch den "entzug" so massiv geschwächt, dass es eine abwärtsspirale für körper und seele wird.

ich muss jetzt weiter arbeiten - wenn ich mal was interessantes finde, kann ich ja mal einen neuen thread aufmachen.

lg
dana

ps: fällt mir noch ein - jeder arzt, der ein bischen über seinen tellerrand schauen kann weiss, dass ausgeprägte verdauungsstörungen massive schlafstörungen verursachen könnnen - hier besteht ein zusammenhang.

auch depressionen bilden sich aus, wenn körperliche regelkreisläufe massiv gestört sind - und anstatt hier die endlosdebatten über cipramil oder trevilor oder wunderpille xy zu führen, fände ich es viel zielführender mal die leute diesbezüglich aufzuklären - und das im best case von einem mediziner, der hinreichend erfahrung in diesem komplexen themenfeld der erkrankungen hat, in denen wir uns bewegen

Uschi
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Beitrag von Uschi » Dienstag, 01.03.05, 17:04

Hallo Dana,
ich habe das fluctin von heute auf morgen an pfingsten 2004 abgesetzt - und habe die harte phase einfach durchlitten - die zeit habe ich für ca. 6 wochen "überbrückt", indem ich etwas mehr diazepam genommen habe, dass ich schon immer unregelmässig genommen habe, um die nebenwirkungen des fluctins "aushalten" zu können. 6 wochen später habe ich dann auch das diazepam abgesetzt - das ganze ist jetzt fast 10 monate her und mir geht es mittlerweile sehr gut. im nachhinein habe ich im netz mal zufällig gelesen, dass es ein gute strategie ist, SSRI's mit benzos auszuschleichen.
Kannst Du dazu guten Gewissens raten, mit Diazepam die Nebenwirkungen auszuhalten, wenn auch nur unregelmäßig? Du findest es auch eine gute Strategie SSRIS mit Benzos auszuschleichen?
Da kann ich nur den Kopf schütteln!!!


Gruß Uschi

habe gerade das in einem Deiner früheren Beiträge gefunden
ach ja, ich selber habe über 10 jahre SSRI's genommen - hauptsächlich fluctin und bin seit 10 monaten clean - ich bin irgendwann in eine benzosucht reingerutscht, da ich die nebenwirkungen des fluctins anders nicht aushalten konnte - war ein teufelskreis.......... die hölle war das absetzen des fluctins - schwindel, durchfalll, heulkrämpfe, schlaflosigkeit, verwirrtheitsgefühl, appetitlosigkeit über monate etc. - und das war keine rückkehr einer depression, sondern ganz klare absetzerscheinungen - merkt man daran, wenn man wieder was einnimmt und kurz danach alle probs. verschwunden sind.
Dazu sag ich nichts!
Wie kannst Du da Hannes verurteilen, der die Benzos mit SSRIS entzogen hat!

Uschi
Depression mit Angststörung
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Uschi
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Beitrag von Uschi » Dienstag, 01.03.05, 17:23

Hallo Dana,
um deine frage zu beantworten: ich finde die reaktion von hannes in summe ziemlich agressiv - ich hatte in keinster weise vor, ihn anzugreifen
Finde ich nicht, dass Hannes agressiv ist!
ich beobachte hannes im netz schon länger (auch in anderen foren) und meine gedanken über diese eindrücke würden ehrlich gesagt den rahmen in diesem forum sprengen und haben hier auch nichts zu suchen
Warum beobachtest Du Hannes im Netz? Und beurteilst Ihn dann ? Wo liegt Dein Problem ?
ich werde wieder brav meine klappe halten. meine persönliche erfahrung ist, dass er wie ich vermutlich u.a. unter einer massiven bauchspeicheldrüseninsuffienz durch die Medikamente leidet, die heftige beschwerden verursachen. dies kann behandelt werden und ihm könnte auch systematisch geholfen werden.
Warum willst Du Deine Klappe halten ? Wie wurde diese Bauchspeicheldrüseninsuffienz bei Dir erkannt? Sicherlich stellst Du auch diese Diagnose bei mir! Sehr kompetent !
aber der auratherapeut und B- vitamine scheinen da effektiver zu sein.
Auratherapeut! Toller Name für eine noch tollere Abzockerrei an denen die es glauben!
B-Vitamine scheinen effektiver zu sein. Eine Zeile weiter schreibst Du folgendes
B-vitamine etc. (die übrigens total gemieden werden sollten - habe ich in einer anti-prozac studie mal im netz gefunden) verschlimmern neben bei erwähnt die ganze absetzproblematik noch weiter.
Ja was denn nun ?

Gruß an Dich Uschi
Depression mit Angststörung
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Oliver
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Kleine Benimmlehre ...

Beitrag von Oliver » Dienstag, 01.03.05, 20:22

Hallo Dana.
Dana hat geschrieben:ich finde seine "pseudomedizinischen" ratschläge entbehren jedoch teilweise jeglicher fachlicher grundlage
Wenn Du wirklich nicht angreifend oder beleidigend sein möchtest, dann beherzige bitte in Zukunft folgende Tips:

1. Allgemeinen Aussagen wie die oben getätigte können nur in einer Schlammschlacht enden. Wenn Du konkrete Kritik hast, dann äußere sie an der Stelle an der Du sie für nötig hältst und begründe sie sachlich.

2. Weiterhin sollte Dir klar sein, dass die bloße Tatsache, in der dritten Person über jemanden zu sprechen der (virtuell) anwesend ist, für sich allein schon beleidigend ist - das lernt man doch schon als kleines Kind, wenn die Erwachsenen über einen sprechen als sei gar man nicht da ...

Alles Gute
Oliver

Linda
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Beitrag von Linda » Dienstag, 01.03.05, 20:53

Hallo Dana.
Dana hat geschrieben: was ich hier in diesem forum viel besser fände wäre, wenn es ärzte bzw. kompetente fachärztliche unterstützung gäbe
Ich bin seit fast 3 Jahren auf der Suche hier in Deutschland nach einer solchen medizinischen Unterstützung. Das Problem ist ja bekanntlich, dass Ärzte die Absetzproblematik leugnen. Aus dem Grund kennt sich auch keiner damit aus: ansonsten gäbe es dieses Forum ja gar nicht. Wir haben soweit medizinsche Unterstützung, indem wir Prof. Healys Empfehlungen weitergeben. Es gibt meines Wissens keine erfolgreiche Behandlungsmethode, um die Absetzsymptome zu lindern. Man muss einfach für sich selbst versuchen, mit allen Möglichkeiten, die einem zur Verfügung stehen, wie Akupunktur und den so genannten alternativen Methoden, klarzukommen. Mehr als Empfehlungen aus unserer eigenen Erfahrung können wir nicht geben.

Genau wie Hannes geben wir lediglich Healys Methode weiter. Es wird öfters in Benzoforen empfohlen, Benzos mit SSRI auszuschleichen. Nach einer solchen Erfahrung wird keiner von uns jemanden dazu raten. Ich würde z.B. auch niemandem empfehlen, mit der Einnahme von Benzos gezielt Absetzsymptome zu bekämpfen, da treibt man den Teufel mit dem Beelezbub aus. Wir empfehlen ein langsames Ausschleichen, da sich diese Art und Weise auf der ganzen Welt als die beste herausgestellt hat. Vor einem abrupten Absetzen wird, z.B. von Dr Ann Tracey ausdrücklich gewarnt. Man weiss einfach nicht, was man seinem Körper antut, wenn der Neurotransmitterhaushalt derartig plötzlich durcheinander geworfen wird.

Es bringt nichts, sich im Forum gegenseitig Vorwürfe zu machen. Letztendlich sitzen alle im gleichen Boot - die Lösung hält keiner in der Hand. Alles, was wir machen können, ist unsere eigenen Erfahrungen anzubieten und sich gegenseitig unterstützen.

Linda

Dana
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Beitrag von Dana » Mittwoch, 02.03.05, 10:44

hi linda,

es scheint hier ein missverständnis vorzuliegen - ich habe benzos immer wieder in der SSRI zeit eingenommen und nicht erst mit dem absetzen von dem SSRI. ich würde nie jemand empfehlen, mit benzos anzufangen, um SSRI 's auszuschleichen!

mir scheint, das problem ist hier, dass scheinbar ein paar forenteilnehmer meinen worten intellektuell auch nicht ganz folgen können und überfordert sind, zu verstehen, was ich eigentlich ausdrücken will. :shock: :o

mittlerweile habe ich den benzoentzug incl. SSRI hinter mir.

ich habe einen arzt gefunden, der mir geholfen hat und der entzugssymtome, reboundphänome etc. bei mir gezielt behandelt hat.

es gibt solche ärtze!!!!

gruß

dana

Uschi
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Beitrag von Uschi » Mittwoch, 02.03.05, 11:07

Hallo Dana,
mir scheint, das problem ist hier, dass scheinbar ein paar forenteilnehmer meinen worten intellektuell auch nicht ganz folgen können und überfordert sind, zu verstehen, was ich eigentlich ausdrücken will.
Dana, ich finde es reicht jetzt! Du wirst den Forenteilnehmern gegenüber beleidigend, das sollte nicht sein.
Vielleicht solltest Du bevor Du auf den Senden Knopf drückst Deine Beiträge nochmals durchlesen. Das geht ganz einfach, unten links unter Deinem geschriebenen Text steht Vorschau, einfach drauftippen und schon kannst Du Deinen Text nochmals durchlesen. Geht ganz einfach, mich überfordert das nicht, alles nochmals zu überlesen und gegebenenfalls zu korrigieren falls nötig. Eine Entschuldigung den Forenteilnehmern gegenüber wäre angebracht.


Uschi
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