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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Panikattacken und medikamentöse Hilfe?

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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andreas-m.
Beiträge: 1
Registriert: 30.03.2005 14:45
Wohnort: Berlin

Panikattacken und medikamentöse Hilfe?

Beitrag von andreas-m. »

Hallo Leidensgenossen :sports: ,

leide seit Tagen wieder verstärkt unter Anstanfällen - starke innere Unruhe, Schalfstörungen, Schwindel, wackliges Sehen - ohne dass es eines bestimmten Anlasses bedürfte. Dieser Zustand quält mich mehr oder minder latent seit über 20 Jahren. Einem Grund für diesen Zustand , der sich periodisch verstärkt, bin ich bis heute nicht auf die Spur gekommen. Medikation besteht z.Zt. nur aus Insidon 100mg. War zwar mal Anfang des Jahres zur Kurzzeittherapie(Einzelgespräch) der Therapeut war mir aber eher unsympathisch, vielleicht auch ich zu ungeduldig, geblieben ist nichts ausser fehlinvestierter Zeit. Habe das Gefühl, dass mich die Angst übermannt, was wird denn als med. Ersthilfe in Kliniken bereitgehalten und wirds zur ersten Überbrückung bis ich mich der Angst stellen kann überhaupt helfen? Stehe zwar nicht ausschliesslich nur auf medikamentöse Hilfe - muss wahrscheinlich stark und lange an mir arbeiten um wieder unbeschwert den Tag zu überstehen - momentan wäre es aber doch sicherlich hilfreich durch eine kurzzeitige Besserung wieder den Silberstreif am Horizont zu erkennen. Vielleicht helfen ja auch Eure Erfahrungsberichte, dass sich eine erste Ruhe bei mir einstellt. :shock:
SandraF
Beiträge: 258
Registriert: 24.05.2004 22:29

Beitrag von SandraF »

Hallo Andreas,

wenn du dich für einen Klinkaufenthalt entscheidest, solltest du nicht "einfach" in die Klink gehen, die gerade zufällig in deiner Nähe ist.
Suche übers Internet Kliniken heraus, die sich auf die Behandlung von Ängsten z. B. generalisierte Angststörung und Depressionen spezialisiert haben. Vielleicht findest du sogar entsprechende Erfahrungsberichte.
Welche Medikamente du in einer Klinik bekommst oder wie die Therapie genau aussieht, kann man so nicht sagen, das hängt von der Klinik ab. Darum ist es wichtig, in eine gute Klinik zu gehen.
Wenn dein Leidensdruck sehr groß ist, wirst du dich wahrscheinlich in einer Klink geborgener fühlen und durch die anderen Patienten spürst du, dass du nicht allein mit deinem Problem bist, das macht oft schon viel aus.

Es wird sich bei dir bestimmt eine gewisse Ruhe einstellen, wenn du "es" anpackst und etwas machst! :)

Alles Gute!

Liebe Grüße
Sandra
Gesperrt