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REMERGIL endgültig abgesetzt!

Verfasst: 23.04.2005 15:49
von Dunja40
Hallo miteinander!

Möchte mich heute wieder mal hier melden. Wie ihr an meiner Signatur sehen könnt, nehme ich seit Sommer 2003 Remergil. Habe es dann im Sommer 2004 versucht abzusetzen. Ging nach ein paar Reduzierungsschritten auch sehr gut. Nur nach 4-6 Wochen kamen meine alten Symptome wieder zurück. So dachte ich zumindest und fing wieder mit dem Remergil an. Wie ich heute fast befürchte, waren es nicht meine alten Symptome, sondern wahrscheinlich doch Absetzsymptome. Naja, jedenfalls habe ich Anfang 2005 beschlossen, nun wieder abzusetzen, nachdem ich 20 kg zugenommen habe und es mir eingentlich relativ gut geht. Ich habe dann seit Juni 2004 zuerst mit Remergil 15 jeden 2. Tag - und nach gut einem 1/2 Jahr dann mit Remergil Lösung in ganz kleinen Reduzierungsschritten (alle 14 Tage um 0,1 ml) mit einer Insulinspritze reduziert. Es ging mir während der ganzen Zeit eigentlich sehr gut. So nun habe ich die letzten 0,1 ml nochmal für 14 Tage genommen. Gestern waren 14 Tage vorbei - ich hatte Geburtstag !!! - und ich habe beschlossen, ab diesem Tag kein Remergil mehr zu nehmen. Bis jetzt gehts mir gut - ich hoffe auch, dass es so bleibt. Habe hier reingeschrieben, damit ich immer mal wieder was dazuschreiben kann - und berichten kann, wie es mir so OHNE geht........................
Hoffe, dass das Vierteljahr langsame Reduzieren (ich nahm ja vorher schon über 1/2 Jahr nur jeden 2. Tag ne 15er Remergil) mir einen Weg dazu bereitet hat, dass ich es schaffe! Etwas Angst habe ich natürlich schon, aber dass ist ja genau meine KRANKHEIT !! :sports:

Also, wenn mir noch jemand nen Tip geben kann: DANKE :)

Liebe Grüße
DUNJA40

Verfasst: 23.04.2005 23:34
von Hannes Wien
Hallo Gaby,
Gestern waren 14 Tage vorbei - ich hatte Geburtstag !!!
Alles Gute zum Geburtstag!!

:D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D :D

Bis jetzt gehts mir gut - ich hoffe auch, dass es so bleibt. Habe hier reingeschrieben, damit ich immer mal wieder was dazuschreiben kann - und berichten kann, wie es mir so OHNE
Also ganz ausschließen kann man es nicht, dass da was nachkommt,da du schon mal Probleme hattest, aber ich wünsche dir von ganzem Herzen das du da ganz ohne E. rauskommst!

Beste Grüße

Hannes

Habs auch abgesetzt udn hab mega Probleme (glaube ich)

Verfasst: 23.04.2005 23:54
von DaCryptic
Hi Dunja und hi @all,

ich hab remergil auch genommen. und as für ca 2 Jahre auf der höchsten Dosis (45mg). Mehr darf man nicht sagen die Ärzte. Ich hab die bekommen, weil ich unter eienr generalisierten Angstöhrung mit Panikattacken leide.

Ich hatte mich in den Monaten August 2004 sehr gut im griff udn davor die Monate waren auch nicht übel. D.H. meine Angst hatt eich im Griff. Hab mich dann entschieden die Tabeletten aus zu schleichen. Verlauf siehe unten.

Mir gings dann im März auch sehr gut und anfang April auch. Nur dann kam meine Angst wieder udn das nicht zu kanpp. Jetzt mit Schlafstöhrungen udn Herzklopfen, zittern, schweissausbrüchen usw.

Meine Frage ist jetzt, können das jetzt erst die Entzugserscheinungen sein? Nach ca 2Monaten? Ich weiss sonst nicht was ich machen soll, bin leider nur noch am durchdrehen nachts. Ich habe eigentlich immer sehr sehr gut schlafen können. Das war immer mien zuflucht. wenn ich Angst bekam hab ich mich hingelegt und gepennt. Das klappt jetzt nicht mehr. (ich weiss nicht ob es dazu gehört aber kann ja sein)

Naja wie gesagt von August 2004 bis April 2005 gings mir gut. Jetzt leider nur noch berg ab. Ich hoffe dass es entzugserscheinungen sind, denn dann hab ich ne erklärung für meine angst. Wen nciht geht das alte gelaufe zum arzt wieder los :(

ICh hoffe mir kann jemand die Frage beantworten bzw. hat die gleichen probleme wie ich mit Remergil (wobei ich das keinem wünsche)

MfG
Cryptic

P.S: Rechtsschreiberfeelers diehnenn zu beluschtigunk.

Verfasst: 24.04.2005 00:43
von Hannes Wien
Hallo Cryptic!
Mir gings dann im März auch sehr gut und anfang April auch. Nur dann kam meine Angst wieder udn das nicht zu kanpp. Jetzt mit Schlafstöhrungen udn Herzklopfen, zittern, schweissausbrüchen
Tja das sind leider die typischen Entzugerscheinungen von Remergil.

http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?p=7492#7492

Da steht vieles noch nicht drinnen aber die von dir beschriebenen Sympthome kenne ich leider ALLE.

Ängste hatte ich auch oft wobei ich vorher noch nie Angst hatte scheiss Remergil war nur zum Schlafen.

Schlafstöhrungen sind vorbei (vorher heftig) jetzt schalfe ich immer 10 Stunden (!!!).

Herzklopfen ist auch schon sehr selten geworden.

Schweissausbrüche auch nicht mehr täglich aber oft und das nach 4,5 Monaten auf 0.

Zittern wirklich täglich in der Früh und nicht zu knapp, in den ersten 4 Monaten war ich nicht fähig einen Kreditkartenbeleg zu unterscheiben.

Noch was sicher kein Rückfall:
David Healy hat geschrieben:LEIDE ICH AN ABSETZERSCHEINUNGEN?


Es gibt drei Indikatoren, um zwischen Absetzerscheinungen und dem Wiederauf-tauchen der ursprünglichen Symptomatik zu unterscheiden:

1. Wenn das Problem kurze Zeit nach einer Dosisreduktion oder dem Absetzen auftritt (das können je nach Patient Stunden, Tage oder sogar einige Wochen sein) ist die Wahrscheinlichkeit groß, dass es sich um ein Absetzsymptom handelt. Das erfolgreich behandelte ursprüngliche Problem sollte eigentlich nach dem Absetzen über Monate oder sogar Jahre nicht mehr auftauchen.
2. Wenn die Symptome (siehe Absetzsymptome) nach erneuter Einnahme oder Erhöhung der Dosis wieder verschwinden, deutet dies ebenfalls auf ein Absetzsymptom hin und nicht auf ein Wiederauftauchen der ursprünglichen Symptomatik. Wenn es echte Krankheitssymptome wären, würde es länger dauern, bis Sie wieder auf die Behandlung ansprechen. Die kurzfristige Reaktion der Symptomatik auf die Behandlung weist auf ein Absetzproblem hin.
3. Es ist durchaus möglich, dass sich ihre Absetzsymptome mit den Symptomen ihrer eigentlichen Krankheit überlappen. Beides enthält Elemente von Unruhe, Angst und Depressionen. Ebenso oft treten beim Absetzen aber auch völlig neue Symptome auf wie: kribbelnde Gefühle, elektrische Schocks, Schmerzen und ein grippeähnliches Gefühl.

Vor dem Absetzen eines SSRI sollte man sich vergegenwärtigen, dass viele Menschen keine Probleme haben werden. Einige werden minimale Probleme haben, die möglicherweise nach ein paar Tagen ihren Höhepunkt erreichen, um dann wieder nachzulassen. Die Symptome können allerdings auch einige Wochen oder sogar Monate andauern. Manche Menschen werden größere Probleme haben, denen mit den nachfolgenden Absetzplänen geholfen werden kann.
Schließlich wird es aber eine Gruppe von Menschen geben, die das SSRI schlicht und einfach nicht absetzen können. Es ist wichtig, diese letzte Möglichkeit anzuerkennen, damit Sie sich in diesem Falle nicht unnötig quälen. Ärztliche Hilfe mag für manche Angehörigen dieser Gruppe hilfreich sein, um den Nebenwirkungen der SSRI zum Beispiel dem Verlust der Libido, medikamentös entgegenzuwirken.
Alles zu diesem Thema findest du hier link:infopaket

Leider ist alles was unter SSRI möglich ist auch unter NASSA möglich.

Du könntest wenn du es nicht mehr aushaltest mit 3mg - 7,5 mg Remergil flüssig versuchen und dann langsamer runter.

Mit den Wünschen deiner baldigen Genesung

Hannes

Verfasst: 24.04.2005 00:57
von DaCryptic
Hallo Hannes
danke für die Antwort und den Link.
Habs mir durchgelesne udn finde mich an einigen stellen sehr gut wieder.
Ist schon ne scheisse, mit dem zeug.
man wird seine Krnakheit damit los bzw. bekommt sie in griff aber wenn man sie wieder absetzt, dann kommt der scheiss gleich wieder.

Wenigstens weiss ich jetzt, dass es wirklich Absetzsymptome sind und nicht irgendeine Herzkrankheit (man Arzt sagt so oder so ich bin topfit, aber leider sind körperlichen Symptome udn die katastrophierenden Gedanken dazu meist stärker als die diagnose vom arzt).

Wollen wir mal hoffen das dein beitrag mich heute ruhig schlafen lässt udn mich von dem hohen Blutdruck (den ich in panik bekomme) befreit. Ist zum kotzen ich messe ständig und steiger mich rein bis ich bei 190/110 bin. Danach normalisiert er sich glücklicherweise wieder und liegt bei 130/80. Ist hier nicht das thema aber ich musste es mal loswerden :)

Ich hoffe allen die das gleiche Problem haben mit dem Absetzen eine baldige verringerung bzw einstellung der Symptome udn natürlich den die noch absetzen wollen oder dabei sind, dass sie verschohnt bleiben.

MfG
Cryptic

P.S: Rechtsschreiberfeelers diehnenn zu beluschtigunk.

Verfasst: 24.04.2005 01:00
von DaCryptic
ah was mir da noch einfällt
ich wusste gar nciht dass es das zeug (remergil) auch flüssig gibt.
Denn ich kenn nur die schmelztabletten und die zu tielen ist mist. Ich wer meien hausarzt mal fragen ob wir das versuchen wollen.
Danke für den tip

MfG
Cryptic

P.S: Rechtsschreiberfeelers diehnenn zu beluschtigunk.

Verfasst: 24.04.2005 01:07
von Hannes Wien
Mein wirklich voller Erfahrungsbericht folgt in 1-2 Wochen mein kleines DANKE an ORGANON den wirklich skrupellosen Entwickler von Remergil, Remeron!
LG

Hannes

Remergil

Verfasst: 28.04.2005 19:22
von Hansi
Am Anfang deiner Einahme von Remergil hattest du auch Nebenwirkungen?. Wenn ja welche?. Wäre dir sehr dankbar wenn du mir deinen Erfahrungen mitteilen könntest.

Mit freundlichen Grüßen

Jürgen

Gratulation

Verfasst: 28.04.2005 19:26
von Hansi
Man kann dir nur gratulieren, das du von dem Zeug weg bist. Ich habe es noch vor mir.

mfg
Jürgen

Verfasst: 28.04.2005 23:56
von Hannes Wien
Hallo Jürgen!

Anbei eine sehr kleiner Teil meines Erfahrungsberichtes "die Nebenwirkungen" der Rest kommt in ein paar Tagen! :sick:
Erfahrungsbericht Hannes Nebenwirkungen hat geschrieben:11 Monate hatte ich das Medikament eigentlich ganz gut vertragen plötzlich bekam ich mittelstarke Ängste, Unruhe am Morgen sehr starke Zwangsgedanken, Schwindel und einen Tremor (Zittern) der sich gewaschen hatte.

Es hat eine Zeit gedauert bis mir klar wurde, dass die Ängste von Mirtazapine kommen so begann ich langsam abzusetzen.

Alle Nebenwirkungen:

.) Übelkeit
.) verschwommenes Sehen am Morgen
.) Benommenheit / Müdigkeit
.) erhöhter Puls
.) eine permanent trockene oder laufende Nase
.) Tremor (Zittern)
.) Unruhe

Weitere Nebenwirkungen nach 11 Monaten wahrscheinlich durch Toleranzbildung :

.) Ängste am Morgen
.) starke Zwangsgedanken
.) Schwindel
.) Mundtrockenheit

Liebe Grüße

Hannes

Verfasst: 29.04.2005 07:27
von Hansi
Hallo Hannes. Ganz herzlichen Dank für deine schnelle Beantwortung meiner Fragen. Wünsche dir ein schönes Wochenende.


Mit freundlichen Grüßen

Jürgen

Bericht !

Verfasst: 29.04.2005 15:04
von Dunja40
Hallo alle hier!

Ich möchte mich heute - eine gute Woche nach dem endgültigen Absetzen - zum Bericht melden :?

Ja, mir gehts eigentlich recht gut, dafür dass ich ja insgeheim doch auf "Absetzsymptome" warte............

Nein, muss sagen, ich hatte die letzten paar Tage leichte Magenbeschwerden, welche mich doch prompt an meine frühere Symptomatik (ständige Magenschmerzen) erinnerten. Anfänglich dachte ich natürlich: nein, nicht schon wieder. Kaum hast die Tabletten abgesetzt, gehts wieder von vorne los, hoffentlich wirds nicht schlimmer, hoffentlich kann ich überhaut OHNE? Aber es geht mir wieder besser. Ich hab mir halt auch so meine Gedanken gemacht und denke, mein Körper kann wohl gar nicht anderst, als einfach etwas zu reagieren, nachdem er jetzt fast 2 Jahre lang ein Medikament bekam, was ihm jetzt ja schon irgendwie abgehen wird. Auch so ganz leichte Hitzewallungen musste ich ab und an feststellen. Aber solange es so bleibt, kann ich damit leben. Ich hoffe, dass es nicht schlimmer wird - und irgendwann mal wieder ganz in Ordnung kommt.

So, war ein kurzer Rapport - hab auch gar nicht lange Zeit. Wollte mich auch nur kurz melden. Bezüglich Angst- u. Panik geht es mir relativ gut -einen Gewichtsverlust konnte ich aber leider bisher noch nicht verbuchen :roll:

So, das wars in Kürze - melde mich wieder - und wünsch Euch ein schönes Wochenende !!!

:) DUNJA40

Remergil absetzen

Verfasst: 29.04.2005 15:20
von Hansi
Du glückliche. Ich bin dabei, Remergil jetzt auch abzusetzen. Was war denn dein "Absetzungsgrund". Freue mich auf deine Antwort (wenn möglich).

Im voraus besten Dank.



mfg
Jürgen

Schönen Abend!

Verfasst: 29.04.2005 21:11
von Dunja40
Hallo alle, hallo Jürgen!

Nachdem ich wegen einer Angst- u. Somatisierungsstörung während eines Krankenhausaufenthaltes 2003 REMERGIL verordnet bekam, habe ich bis jetzt 20 kg zugenommen. Deshalb - und weil es mir inzwischen psychich sehr gut ging, habe ich in Absprache mit meiner Neurologin und Therapeutin beschlossen, Remergil auszuschleichen und dann ganz abzusetzen. Ich wills endlich mal wieder OHNE probieren. Ich kann allerdings nicht sagen, dass es mir mit REMERGIL schlecht ging. Mir gings wirklich sehr gut. Hatte bis auf die Gewichtszunahme keinerlei Nebenwirkungen. Da ich vorher stark untergewichtig war, ist es auch nicht soooooo schlimm, dass ich soviel zugenommen habe, fühle mich aber jetzt so nicht mehr wohl und will zumindest ein paar kg wieder abnehmen. Bis jetzt bewegt sich da aber leider noch nichts.
Wer kann mir über Erfahrungen bezüglich Gewichtsabnahme nach Absetzen von Antidepressiva berichten?

Wie weit bist Du inzwischen mit dem Absetzen? Wie geht es Dir dabei? Wie lange hast Du Remergil genommen?

Hoffe, wieder was von Euch/Dir zu hören.........

Wünsche "a guads Nächtle"
DUNJA40 :D

Verfasst: 30.04.2005 08:42
von Marie
Hallo Hannes Wien,

ich hätte gerne unbedingt gewusst, wie "starke Zwangsgedanken" unter umständen aussehen können. Mein Mann ist nun schon fast 4 Wochen von zu Hause weg und "abgetaucht". Er verschliesst sich vor allen Bekannten, will mit niemandem sprechen, auch mit mir nicht. Bei Bekannten tut er am Telefon als ginge es ihm gut, jeder merkt aber, wie stark er verändert ist und dass es nicht stimmt. Im Büro hat er niemandem gesagt, dass er von zu Hause weg ist, deshalb muss er sich da nicht verstellen. Zwei seiner Arbeitskollegen waren schon bei mir um mich darauf anzusprechen, wie "abgedreht" und überhaupt nicht mehr ansprechbar er ist. Alle machen sich große Sorgen um ihn. So hatte es sich ja vor 12 Wochen schon mal abgespielt - für 2 Tage - jetzt werden es 4 Wochen. Er hat damals gesagt, er kann nichts dagegen tun, es ist als wenn er neben sich steht und diese Dinge tun muss (er musste mir weh tun) obwohl er es gar nicht will. Es muss wohl erst wieder "klick" machen in seinem Kopf. Wie lange halten ev. Zwangsgedanken denn an? Er ist wirklich nicht Herr seiner selbst im Moment und rast den ganzen Tag mit dem Dienstwagen durch die Gegend :evil:

Liebe Grüße
Marie

Verfasst: 30.04.2005 21:27
von Hannes Wien
Hallo Marie,
ich hätte gerne unbedingt gewusst, wie "starke Zwangsgedanken" unter umständen aussehen können.
Ich kann da nur von mir sprechen, dass war immer so, wenn ich größeren Stress hatte und mich auf was konzentrieren wollte, kamen Gedanken von Dingen die ich schon lange vergessen hatte manchmal sogar aus der Kindheit.

Das war beim Arbeiten sehr lästig, war der eine Gedanke noch nicht ganz zu Ende kam schon wieder der Nächste.
So hatte es sich ja vor 12 Wochen schon mal abgespielt - für 2 Tage - jetzt werden es 4 Wochen.
Das tut mir sehr leid, Du/Ihr machst wirklich sehr viel mit!

Wie lange halten ev. Zwangsgedanken denn an?
Marie, dass kann leider niemand sagen aber dein Mann ist ja schon 8 Monate von Fluoxetin weg.

Die Zustände sollten langsam besser werden, dann nur mehr schubweise auftreten bis sie allmählich langsam ganz verschwinden!

Mit den wirklich besten Wünschen an EUCH

Hannes

Verfasst: 30.04.2005 23:15
von Marie
Hallo Hannes,

herzlichen Dank für die Antwort. Ein Bekannter hat ihn diese Woche gefragt, wie lange er Fluctin nicht mehr nimmt und da hat er gesagt, 5 Monate. In der Woche bevor er von zu Hause weg ging, war er an einem Tag so aufgedreht als er nach Hause kam. Da habe ich mich gefragt, ob er wieder hochdosiert hatte? Wenn man die 5 Monate zurückrechnet, hätte er das Fluctin in 10 Wochen abgesetzt. Deshalb werden seine Entzugserscheinungen wohl so massiv sein, nachdem er es ja 8 Jahre genommen hat, oder? Ich bin schon bald am durchdrehen und hoffe, dass er wieder zu sich kommt :sick:

Liebe Grüße
Marie

Blutdruck bei Angst

Verfasst: 02.05.2005 11:25
von Flowerdream
Das nit deinem Blutdruck interessiert mich habe ähnliche Efahrungen gemacht nehme sogar Blutdrucksenkende mittel. Tritzdem schaukelt sich mein Blutdruck immer wieder auf!
Meine Mailadresse : Mflowerdream@aol.com
Würd mich freuen von dir zu hören....Mfg Manuel

Wie geht es dir?

Verfasst: 19.05.2005 07:33
von lesenfee200
Liebe Gabi,

na, alles noch im "grünen Bereich";-)?
Du hast ja nun schon seit ein paar Wochen abgesetzt. Wie
geht es dir dabei?
Bei mir wirkt das Remergil nach meinem "Rückfall" ganz anders
als früher.
Seit Sonntag versuche ich die Dosis zu verringern. Statt 15mg nehme
ich jetzt 11,25 mg. Noch teile ich mir die Tabl., weil ich mir das
flüssige Remergil aufheben möchte.
Heute früh wäre ich fast nicht auf Arbeit gefahren. Mir war schlecht
und schwindlig. Und dann dachte ich: "du" kriegst mich nicht klein!
Ich schaffe es schon dich zu reduzieren.
Mich nimmt das sehr mit, weil ich vorher die Dosis reduzieren konnte
wie ich wollte. Es ist nichts passiert. Erst als ich ganz abgesetzt habe.
Und nun diese Spielchen...
Aber ich denke an dich und würde mich sehr freuen, wenn es dir nach
wie vor gut geht.

liebe Grüße
Anke

PS: Wann weiß man, ob man AD`s wirklich für immer braucht oder ob
sie nur eine "Krücke" für einen darstellen?!

Hallo an ALLE ! Hallo @ ANKE !

Verfasst: 20.05.2005 10:31
von Dunja40
So, mir gehts soweit ganz gut. Bin jetzt genau 4 Wochen "OHNE".
Heute nacht war nicht so besonders, konnte spät einschlafen, was ich aber nicht unbedingt auf die Tabletten schieben möchte. Habe mir zuvor nen Horror-Grusel-Film angesehen - und mir nachher so einige Gedanken gemacht........; aber ansonsten - ab und an mal nen Hauch von Durchfall (den wohl jeder mal haben kann? :roll: ). Vielleicht etwas mehr Gedanken, "was ist, wenn ..............", aber das sind vielleicht ganz normale Reaktionen auf eben OHNE Tabletten. Man macht sich halt Gedanken, obs gut geht. Man beobachtet sich besser: wie gehts mir heute OHNE? Größere Schwierigkeiten habe ich allerdings keine. Hoffe auch, dass das so bleibt. Dass die Angst immer mal wieder kommen kann, darauf hab ich mich schon eingestellt - hab mir aber vorgenommen, mich dadurch nicht beirren zu lassen. Sie wird dann auch wieder gehen - sie ist noch immer wieder weggegangen........ :x
Abgenommen habe ich bereits 5 kg - und bin s e h r stolz drauf.
Ansonsten hat sich nicht viel geändert ohne die Tabletten. Ich kann schlafen, arbeiten, weggehen, reiten,essen, lachen, bin mir in manchen Situationen vielleicht nicht ganz so sicher, als vorher mit dem REMERGIL, denke aber, dass es die Macht der Gewohnheit ist. Dass ich jetzt weiß, ich bin auf mich ALLEIN gestellt - aber ich will es auch so schaffen. Ich kenne jetzt soviele Leute durch meine Selbsthilfegruppe, die ihre ÄNGSTE (und somatischen Beschwerden dadurch) auch ohne Tabletten aushalten und damit leben - warum nicht ich auch? :)
Nein, kann mich im Augenblick wirklich nicht beschweren, werde mich aber auf jeden Fall wieder mal melden und berichten.
Allen anderen hoffe ich zum Reduzieren und Absetzen MUT zu machen. Es geht - zumindest denke ich, ist es ein Schritt in die richtige Richtung!
Das Reduzieren mit dem flüssigen Remergil ging wirklich super-gut.
Und das ewige Spritzen-Aufziehen nervt irgendwann gewaltig, so dass man GERNE dann letztendlich GANZ ABSETZT !!! :D
Also, liebe Grüße und alles Gute,
DUNJA40