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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Escitalopram reduzieren,aber wie wenn man empfindlich reagie

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Tep
Beiträge: 124
Registriert: 04.01.2005 12:34

Beitrag von Tep »

Hallo Katharina,

mach es langsam... so kommst Du bestimmt vom Zeug los. Bestimme Du einfach Dein Tempo - keiner drängt Dich!
Setz Dich auch nicht so unter Druck mit den Meinungen hier im Forum oder sonstwo... das Zeug wird Dein Leben nicht zerstören und das solltest Du Dir jeden tag sagen und mit der Zeit lernst Du das Zeug zu bekämpfen und wirst dann selber die "Macht" darüber ergreifen und nicht andersrum!

Ich selber mache gerade einen Entzug von Mirtazepin und bin jetzt in der 3.Woche und kenne Deine Gähn- und Schlafanfälle sehr gut, da sie auch mich hin und wieder überfallen - aber vielleicht ist es auch "nur" der Wetterumschwung (von 33 Grad auf 20 Grad verträgt fast kein Körper) und wir sind alle ein bißchen matt und kaputt!

Also, Kopf hoch, diese Syptome werden mit der Zeit immer geringer, versuche durchzuhalten und Du wirst stolz auf Dich sein.

Ich wünsche Dir viel viel Kraft! :sports:

Lieben Gruss
Tep
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Symptome/Diagnose: Posttraumatische Belastungsstörung, Depression
Medikation: ab 1999: (Nacheinander Novaprotect, Doxepin, Carbamazepin, Trevilor, Remergil) und als Benzos dazu (1 1/2 Jahre Lorazepam & fast 4 Jahre Diazepam) sowie (Betadorm, Dalmadorn=Schlafmittel)
Bisherige Absetzversuche: (2001: Lorazepam: 2 Wochen versucht, konnte aber die Absetzungssymtome nicht ertragen, dann halbes Jahr später auf Diazepam umgepolt. 2 Absetzungsversuche Juni/2003 und erfolgreich in Mai/2004)
Absetzverlauf: (Mai/2004, 6 Wochen hatte ich starke Absetzungssymtome, dann ging es immer besser - von 30-50 tropfen Diazepam täglich auf 0 tropfen radikal(!) und ohne ärztliche Unterstützung, wozu ich nicht rate!!!)
seit 2002 Mirtazapin 30mg täglich
Absetzungsversuch:
25.06.05 -02.07.05=15mg (geht!), 03.07.05-07.07.05=7,5mg (geht!)
seit 14.07. 2005 = !!! 0,0mg !!! (ich versuche es jedenfalls)
12.09.05 = geht mir zusehends besser!
-------------------
10.11.2005 = bin seit 12 Wochen befreit.. es geht... es geht...

...................................................................
27.05.2019:
Seit 2005 hat sich einiges geändert. Ich bin aufgrund meiner Krankheit wieder auf Diazepam.
Mal mehr mal weniger. Aber jeden Tag 2-3 Tropfen um die Unruhe und Instabilität zu bewältigen - aber die Tropfen wurden immer mehr. Um die Situation zu bewältigen habe ich heimlich genommen - immer bei Bedarf.
Ich habe gestern angefangen mich zu kontrollieren.
Heute morgen 2 Tropfen. Heute mittag 2 und heute Abend 2-4 Tropfen.
Und dann nach Ashton Manual.

24.5.19 - 31.05.19: 2 Tropfen morgens und Abends
Zustand: die ersten Tage waren gut und gut Durchhaltbar. Letzten zwei Tage holt es mich ein. Zurück auf 2-2-2 Tropfen/Tag
01.06.19 - 07.05.19: ca 2 Tropfen morgens und ab und an mittags/nachmittags 1-2 tropfen, Abends 2 Tropfen
... 04.07.2049: die gleiche Dosis wie in den letzten Wochen. Ich habe meine emotionale Stabilität nicht (wie denn auch) - aber ich versuche durchzuhalten
Hannes Wien
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Beitrag von Hannes Wien »

Servus Katharina! <3

Freut mich mal wieder Dir zu hören!

Gott sei Dank reduziere ich erst das Diazepam wenn das Reduzieren von dem Escitalopram gelingt und so habe ich das Diazepam eingesetzt,sodaß nach ca. 45 min. die Attacke nachließ,ich essen kann,die Gähnerei vorbei ist,ich nicht schlafen muß und wieder "normal" bin.
Bei welcher Dosis vom Diazepam bist du denn jetzt aktuell ?

Wichtig ist auch, dass du weißt das du zuerst das Diazepam auf 0 reduzieren musst (es danach möglichst nicht mehr nehmen !!) und dann erst dann das Escitalopram ganz absetzen!

Du kannst jetzt das Escitalopram bis 10mg reduzieren und dann kein Diazepam mehr nehmen.

Je nach dem wie lange du schon unter 2,5mg Diazepam bist :?: :?: :?: kannst du dann nach einer Zeit auch die letzten 10mg Escitalopram sehr langsam absetzen!

Liebe Grüße an Dich

Hannes
Linda
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Beitrag von Linda »

Hallo Katharina,

beim Absetzen von Cipramil hatte Jessica unerklärliche Ängste vor bestimmten Farben, besonders schwarz und rot. Andere Sachen machten ihr auch Angst, von den sie nie im Leben daraufgekommen wäre, dass sie bedrohlich sein könnten - sogar manchmal Blumen :shock:

Ich würde Deine Ängste auch dann mit dem Medikament in Verbindung bringen.

Wünsche weiterhin viel Glück

Linda
Hannes Wien
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upps.....

Beitrag von Hannes Wien »

Liebe Katharina!
Man wünscht zwar das unter Escitalopram keine Ängste/Panikattacken auftreten aber das hat bei mir nicht funktioniert.
Ich mußte in der Eingewöhnungsphase jeden Schritt mit erneuten Panikattacken durchmachen.
Ich hatte das schon vor Monaten, befürchtet als du von Panikattacken berichtest hast, das sind wohl keine Panikattacken im herkömmlichen Sinn sondern Nebenwirkungen von Escitalopram!
Meine Vermutung ist: Diazepam weg Cipralexbedingte Panikattacken da.
Richtig!
Erzähl mir bitte schnell was zu Deiner Überlegung führt das ERST
das Escitalopram auf Null sein muß, das interessiert mich brennend,denn es scheint als mache ich grobe Fehler und quäle mich umsonst?
Eigentlich sollte das Escitalopram die Ängste und Panikattacken und und und beim Benzoentzug und die Monate danach abfangen deswegen normalerweise immer erst Benzo 0 und dann nach frühestens 8 Monaten das SSRI (Escitalopram) absetzen!

Mit den besten Grüßen

Hannes

PS.: Mir geht es noch immer nicht gut !
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