Seite 1 von 2

EDRONAX

Verfasst: 03.12.2003 14:06
von Mondfee
Hallo ,


habe heute eine neues Antidepressiva verschrieben bekommen .
Es enthält nicht Serotonin sondern Noradrenalin.
Ist wohl damit verwandt .bei den einen wirkt das eine besser ,beid en anderen das anderen .
Hat jemand damit bereits Erfahrungen?
Danke .

LG

Mondfee

Ein Antidepressivum ...

Verfasst: 03.12.2003 14:30
von MorkvomOrk
... "enthält" weder Serotonin noch Noradrenalin noch sonst einen Botenstoff ...

Es sorgt lediglich dafür, dass genügend solcher Botenstoffe im synaptischen Spalt zwischen den Zellen verfügbar ist ... und zwar meist dadurch, dass sie selektiv Serotonin oder Noradrenalin bei der Wiederaufnahme hemmen ... so und nicht anders ... Es gibt keine ADs, die Botenstoffe "enthalten" ... das sind körpereigene Stoffe!

Verfasst: 03.12.2003 17:02
von Oliver
Hallo Mondfee.

Willkommen im Forum :)

Was das Serotonin und das Noradrenalin angeht hat der Mork schon recht. Das sind beides Neurotransmitter (also Botenstoffe) welche direkt im Gehirn produziert werden, die Serotonin und Noradrenalin Moleküle selber sind zu gross und können nicht durch die sogenannte Blut/Hirn Barriere - die schützt das Gehirn davor mit Giftstoffen überschwemmt zu werden die evtl im Blutkreislauf kursieren. So ist unsere "Zentrale" in der Lage auch noch in extremen Vergiftunssituationen einigermassen weiterzuarbeiten (extrem populärwissenschaftlich ausgedrückt - bin da auch kein Experte). Deshalb muss das Gehirn sich die Botenstoffe aus kleineren Molekülen zusammenbasteln. Der Ansatz der meisten Antidepressiva ist der, den Spiegel der verfügbaren Botenstoffe im Gehirn zu erhöhen, indem kleinere Moleküle welche durch die Blut/hirn Barriere gelangen zu benutzen, welche die Wiederaufnahme des Stoffes aus dem synaptischen Spalt in die Synapse hemmen wird.

Ein ganz anderer Ansatz, um zu erreichen das dieser Spiegel von Botenstoffen im Gehirn sich erhöht (oder besser gesagt den Stoffwechsel dieser Botenstoffe positiv zu beeinflussen). Sind Dinge wie eine Umstellung der Ernährung, Ausdauersport und noch einiges mehr. Das kann auch extrem positive Effekte auf den Verlauf einer Depression haben - ohne die Nebenwirkungen der ADs - aber das nur am Rande.

Das hilft Dir zwar jetzt nicht bei Deinem eigentlichen Problem weiter, aber ich denke es kann nicht Schaden das zu wissen :)

Vielleicht meldet sich ja noch jemand, der Efahrung hat.

Alles Gute
Oliver

Verfasst: 03.12.2003 20:59
von Matthias
Edronax wirkt evtl. stärker antriebssteigernd als SSRIs.

Verfasst: 04.12.2003 08:54
von Mondfee
Hallo ,

danke für die Information .Sicher kann man /frau immer dazu lernen .
Auch dnke fürs "Willkommen " heissen .

@Mathias:danke -ich hoffe ,dann bewege ich mich mehr und nehme ab .Meine Therapeutin sagte mir auch ,das man deshalb eventuell Einschlafprobleme haben kann .
Schaun wir mal .

LG

Verfasst: 07.01.2004 10:09
von DerDan
Hallo Mondfee,
interessant. Die Noradrenalin-Seite würde mich auch sehr interessieren. Als bei mir der Wechsel anstand von einem Mittel auf ein anderes, sprach ich meinen Doc direkt auf einen selektiven Serotonin-Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (SNRI) oder auch auf einen reinen Noradrenalin-Wiederaufnahme-Hemmer (NARI) an, wie auch Edronax ist. Da Noradrenalin, wie auch Adrenalin, ein Stresshormon ist, und ich eh schon so ein nervöses Hemd bin :lol: , wolle er von der Anreicherung von NA absehen. Muss mal sehen, wenn nicht schon vorhanden, mache ich mal einen SNRI oder NARI Thema auf. Würde gerne wissen, wie die Mittel bei Euch auf die Reizbarkeit und das Stressgefühl wirken.
Gruss, Daniel ...

Verfasst: 07.01.2004 20:55
von Matthias
Würde gerne wissen, wie die Mittel bei Euch auf die Reizbarkeit und das Stressgefühl wirken.

Das ist ein hochinteressantes Thema, denn es geht darum, was passiert, wenn eine Behandlung mit AD sozusagen über das Ziel hinausschießt.

Das Medikament soll die Gehirnfunktion wieder normalisieren, aber dabei kann eine Überdosis an Neurotransmittern im Gehirn entstehen - die sich irgendwie auf das Verhalten des Patienten auswirken muß.

Zuwenig Neurotransmitter = Depression
Zuviele Neurotransmitter = ???

Verfasst: 07.01.2004 23:19
von Oliver
Hallo Matthias.

Weisst Du's wirklich nicht, oder möchtest Du nur niemanden beunruhigen?

Oliver

Verfasst: 09.01.2004 20:49
von Matthias
Ich kenne die Antwort - leider aus persönlicher Erfahrung.

Ich habe z.B. lange 100mg Cipramil zusammen mit 60mg Remergil eingenommen, dann kam sogar noch etwas Edronax dazu, diese Kombination war aber zu explosiv, daher habe ich Edronax nach 3 Tagen wieder abgesetzt.

Das ist aber nur ein kleiner Auszug aus meiner "Therapie".

Verfasst: 09.01.2004 23:34
von Oliver
Hallo Matthias.

Woha ... hoffe es geht Dir jetzt wieder besser.

Alles Gute
Oliver

Verfasst: 10.01.2004 11:33
von Sina
Hallo Matthias,

was meinst Du mit explosiv?
Bist Du in eine Manie geraten?
Warum hast Du drei ADs auf einmal genommen??

Liebe Grüße
Sina

Verfasst: 10.01.2004 12:14
von Matthias
Woha ... hoffe es geht Dir jetzt wieder besser.

Danke, aber ich würde sagen, mein Gehirn ist nach 7 Jahren verordnetem Psychopharmakamißbrauch schon ziemlich beschädigt.

Mein derzeitiger Zustand ist entsprechend schlecht.


was meinst Du mit explosiv?
Bist Du in eine Manie geraten?
Warum hast Du drei ADs auf einmal genommen??


Ich war v.a. sehr gereizt und feindselig, überangetrieben.

3 Antidepressiva bekam ich, weil ich mich trotz den hochdosierten Medikamenten nicht gut fühlte. Das Leben war noch immer eine Belastung für mich.

Mein Arzt hat aber nie mit mir darüber gesprochen, was man mit AD erreichen kann, weshalb ich wahrscheinlich zu hohe und unrealistische Erwartungen hatte. Ich war damals auch noch ziemlich jung.
Dazu kam, daß die Ursache meiner Depression wohl auch psychotherapeutisch behandelt werden sollte, mein Arzt hielt das aber für sinnlos. Für ihn bestand der Mensch nur aus Chemie, ohne Seele oder Gefühle.

Ich hatte leider von Anfang an nur Ärzte, die glauben, daß die einzige Ursache für unzureichendes Ansprechen auf AD Unterdosierung ist.
So wurde eben die Dosis immer mehr gesteigert.

Edronax

Verfasst: 11.01.2004 20:46
von Adri
Hallo !

Mit Edronax habe ich sehr schlechte erfahrungen gemacht , ich habe das zeug über 8 Wochen geschluckt und hatte nur diese Nebenwirkungen und die waren echt extrem schlimm (konnte nicht mal mehr richtig pinkeln)

Mir war ständig warm und kalt und hatte am ganzen Körper Schmerzen und das habe ich 8 Wochen aushalten müssen weil meine Therapeutin immer meinte das die nebenwirkungen verschwinden (was sie aber nie getan haben ) dann nach 8 Wochen hatte ich die schnautze voll und habe sie abgesetzt nach 3-4 Tagen waren die ganzen Nebenwirkungen verschwunden. Und bin dann auf Remergil umgestiegen, also ich hatte nur schlechte erfahrungen mit Edronax .

Gruß

Adri

Edronax

Verfasst: 18.04.2005 10:30
von Marla
Hallo!

Ich habe bisher auch nicht besonders gute erfahrungen mit Edronax gemacht. Allerdings war es das einzige Medikament das bei mir bisher die wenigsten Nebenwirkungen hatte.
Als erstes Med. hatte ich Floxyfral, nach 4 Wochen bereits die 3 fache Dosis, die Nebenwirkungen waren sehr erschreckend, Halluzinationen. Dannach hatte ich Ixel mit Trittico und Lamictal, woraufhin meine Leberwerte sich ziemlich verschlechterten. Dann kamen noch Cipralex, Deangxit, Risperdal, Seroquel, Zeldox und dann schließlich Edronax. Fast zeitgleich hab ich aufgehört zum Therapeuten zu gehen, weil ich mir wie ein Versuchskaninchen vorkam.
Edronax hat zwar nicht die Wirkung die ich mir gewünscht habe aber ich vertrag es am besten, bis auf die Nebenwirkung dass ich im letzten halben Jahr ca 7 Kg verloren hab, was nicht so toll ist da ich vorher schon ziemlich wenig gewogen hab. Ausserdem is es nicht besonders antriebssteigernd.
Du nimmst Remergil, wie verträgst du das?. Wie wirkt es denn? Ist das auch mehr antriebssteigernd?

LG

Marla

Re: Edronax

Verfasst: 18.04.2005 12:27
von PhilRS
Hi Marla,

was ist das denn? :
Marla hat geschrieben:Cipralex, Deangxit, Risperdal, Seroquel, Zeldox und dann schließlich Edronax.
Cipralex:
  • Wer das verordnet, sollte sich m.E. mal selbst den Kopf nachsehen lassen. (Begründung gern bei Bedarf.)
Deanxit: = Melitracen+Flupentixol, d.h. kommst Du aus der Schweiz?
  • Gilt dasselbe w.o., sogar noch schlimmer.
  • Fix-Kombinationen sind immer als problematisch anzusehen, und auch Deanxit sollte m.W. nicht verwendet werden, gehört eigentlich vom Markt.
Meine Güte, ein übles Ding. ...aber das war ja noch nicht alles.

Risperdal, Seroquel, Zeldox: Die Chance, irgendwas zu erreichen, sinkt ohnehin - spätestens vor Zeldox hätte ich definitiv einen Strich gezogen.
  • Wenn die zuvor probierten Med. nichts brachten, dann war anzunehmen, dass Zeldox auch nichts bringt.
  • Schon vor Seroquel hätte die Entscheidung meiner Meinung nach stark hinterfragt gehört, da hätte man auch Optionen wie Clozapin/LEPONEX oder ZYPREXA überlegen können.
  • Quetiapin/SEROQUEL und Ziprasidon/ZELDOX sind zwar "auch atypische Neuroleptika", aber in der Wirkung doch deutlich weniger effektiv als vorgenannte.
  • Wenn Nebenwirkungen Grund des Wechsels waren - es ist ohnehin eine "Wahl zwischen Pest und Cholera".
  • Beim Zeldox kommt noch das Risiko der Herzschädigung hinzu (QT-Verlängerung). Das Zeug wäre hier fast verboten worden deshalb, man fragt sich warum das überhaupt noch verkauft werden darf (siehe u.a. hier u. folgende.)
Fast zeitgleich hab ich aufgehört zum Therapeuten zu gehen, weil ich mir wie ein Versuchskaninchen vorkam.
Das ist nicht nur nachvollziehbar, sondern wäre sogar
- selbst ohne genauere Kenntnis der Umstände,
- allein wegen der Verordnungspraxis,
zwingend anzuraten gewesen.

Allerdings wundert es mich, dass Du so lange "mitgespielt" hast.
Wolltest Du selbst unbedingt "Dein Medikament"?
In dem Fall läge die "Schuld" natürlich nicht nur beim Verordner.

Das meint: Ich hab eine gewisse Idee, warum das alles verschrieben wurde; das weist alles in eine bestimmte Richtung (Deine Privatsache, werde ich hier nicht nennen).

Aber egal welche Diagnose, es gibt kein Szenario, wo solch ein "Gehopse" - mit diesen Risiken - zu rechtfertigen wäre.
Den übelsten Eindruck hinterlässt dabei die Verwendung von Deanxit, und das Zeldox.

:?: Frage (1): Ist Edronax jetzt die einzige verbliebene Medikation? Dann ist das alles noch unverständlicher.

:?: Frage (2): Bist Du ganz ohne ärztliche Betreuung? Das wäre wiederum eine denkbar ungünstige Folge aus Deinen Erfahrungen.
Obwohl verständlich, sollte es nicht dabei bleiben, das würde ich dringend raten.

Remergil (...) Wie wirkt es denn? Ist das auch mehr antriebssteigernd?
Knappe Einmischung: Nein. Jedenfalls normalerweise, ... es ist anfangs recht dämpfend.

<hr>
:?: Frage (3) - hoffentlich nicht zu persönlich -: Warum willst Du immer noch anderes probieren? Hat das noch nicht "gereicht"? Du hast bald die Palette durch, es gibt kaum noch Alternativen.

Alles Gute, Dein
-PhilippRS.

Verfasst: 18.04.2005 15:12
von Sozialer
@phil kannst du mir deine begründung zu cipralex sagen gerne auch per pm.

Verfasst: 18.04.2005 19:54
von PhilRS
PN versendet, trotz Zeitmangel - soviel Zeit muss sein.

Gruß
-PhilRS.

Edronax

Verfasst: 21.04.2005 10:25
von Marla
Hi Phil!

Danke für deine ausführliche antwort!
Ich kenn mich bei den Medikamenten nicht sehr gut aus, und anfangs hab ich meinem arzt einfach vertraut, dann wurde es mir zu viel.

Also das Cipralex hab ich auch nur ganz kurz genommen, weil ich am anfang der einnahme gleich mal 2 Tage durchgeschlafen habe. Aber könntest du mir trotzdem mehr zu diesem Med. erklären? (Ebenfalls zu Deanxit). Ich komm nicht aus der Schweiz sondern aus Ö.

Ich muss dazu sagen, dass das herumprobieren der Med. auch daran lag, dass ich den arzt gewechselt hab. Zuerst war ich nämlich in der Psychiatrie und dort haben sie schon 3 mal das Med. gewechselt weil die nebenwirkungen immer so stark waren, da hatte ich auch kein mitspracherecht. Dannach war ich bei 2 versch. Ärzten von denen der letzte sehr experimentierfreudig war. Ich will nicht die ganze schuld den ärzten zuschieben, es lag sicher auch daran dass ich die geringstmöglichen Nebenwirkungen wollte und natürlich auch eine Besserung meines Zustands, kurz "Mein Medikament". Allerdings war die Betreuung durch meinen letzten arzt nicht optimal, d.h. er hat mir nicht wirklich zugehört und immer gleich wenn ich was negatives über eines der Präparate sagte mir ein anderes verschrieben. Ich hab dann aufgehört hinzugehen und es bei Edronax belassen weil ich keine Lust mehr hatte was neues zu probieren mit neuen Nebenwirkungen und noch mehr Stress.

Ja Edronax ist das einzige was ich noch nehme, aber die Tatsachen dass ich nur noch 46 kg bei 1.60m wiege und dass ich immer so müde bin dass ich manchmal einfach einen Tag im Bett liegen bleib, sprechen dafür dass es eben nicht das ideale Med. ist.

Zur Zeit bin ich bei keinem Therapeuten, mein Hausarzt gibt mir die rezepte für Edronax. Ich hab einfach nicht mehr wirkliches vertrauen in die Ärzte.

Ich weiss dass ich jetzt schon ziemlich viel probiert hab, aber ich will nur endlich raus aus diesem Zustand und wieder ein "normales" Leben führen. Die einzelheiten meiner Anamnese möchte ich hier nicht veröffentlichen.

LG

Marla

Verfasst: 05.05.2005 21:29
von Elfenkind
Na da muss ich doch auch mal gleich was berichten.
Die Grunderkrankung ist bei mir der Autismus.Da aber eine Psychiaterin noch der Meinung war ich solle wegen meiner "In Mich gekehrtheit" und zusätzlichen Agressionen Equasym nehmen,versuchte ich es mal.Das Ende vom Lied war dann,das ich ganz schlimme Depressionen und Panikatacken bekam.Da bekam ich dann das Edronax.Anfangs war ich total apathisch.Hatte immer das Gefühl ich würde durchs Leben schweben.Aber nicht unbedingt im positiven Sinne.Desweiteren durfte ich bei den ersten 2 Dosiserhöhungen(da ich die volle Anfangsdosis nicht vertragen habe)die Kloschüssel umarmen.Dann war ich mit meinen Eltern im Urlaub und alleine schon die Autofahrt wurde zum Desaster,weil ich andauernd aufs Klo musste.Das war dann im Urlaub nicht besser,weshalb ich kaum wohin konnte wo es keine Toilette gab.Es hat sich mittlerweile etwas gebessert und ich muss nicht mehr ganz so oft.Allerdings treten die Agressionsanfälle mittlerweile doppelt so oft wie sonst auf und ich habe vor was anderes auszuprobieren und die Edronax abzusetzen.

Verfasst: 11.05.2005 22:23
von Berliner
Erstmal hallo (bin neu hier).

Für den Fall, dass es jemanden interessiert, wollte ich mal meine Erfahrungen mit Edronax schildern.

Ich habe Edronax von Ende November 2004 bis Ende März 2005 genommen (täglich 1,5 Tabletten) und zumindest keine großartigen negativen Erfahrungen gemacht. Die Nebenwirkungen, die bei mir auftraten, waren Mundtrockenheit (während der gesamten Zeit, aber nicht ständig), gelegentlich Gänsehaut und Kältegefühl (vor allem am Anfang, ließ später nach), vermehrtes Schwitzen (ständig) und Veränderungen im sexuellen Bereich (aber nichts Gravierendes).

Mein Freundeskreis hat auch positive Veränderungen festgestellt (weniger "down"-Zeiten), was mir selbst aber nicht so auffiel. Erst nach der Absetzung merkte ich die Rückkehr zum alten Zustand recht deutlich.

PS: Abgesetzt habe ich es, weil es nicht, wie vom Arzt erhofft, positiv auf ADHS wirkte, weshalb ich seit Ende März Ritalin nehme. Wegen meiner Depression bekomme ich jetzt aber zusätzlich Cipramil.