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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


stangyl nebenwirkungen

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
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india9
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stangyl nebenwirkungen

Beitrag von india9 »

Hallo, ich habe gestern nachmittag ca 15 Uhr erstmals 5 (!!) Tropfen Stangyl genommen, um dieses Mittel einzuführen, und bekam nach ca 3 Stunden plötzlich bleierne Müdigkeit,Schwindel,Kribbeln usw,Fahrunfähigkeit usw und bis jetzt- 22(!!) Stunden später spüre ich noch Nachwirkungen (müde,verlangsamte Reaktion, Kopfbrummen).
Kann das am Anfang normal sein? Meine Ärztin ist leider diese Woche noch in Urlaub und übermorgen muss ich selber wieder zu arbeiten beginnen.
Jetzt traue ich mich nicht mehr, heute wieder was zu nehmen. Vereinbart waren 5 Tropfen nur abends (wegen Schlafstörungen zur Depression).
Im Beipackzettel stehen ja sogar 25-50 Tropfen als Anfangsdosierung.
Sonst nehme ich nichts, was das beeinträchtigen könnte (Medis) und hatte auch genug gegessen/getrunken und habe mich um 20 Uhr schlafen gelegt.
(Zunächst nur gedöst, nachts dreimal wach, aber immer wieder gleich eingeschlafen.)
Vielleicht sollte ich nur 2 Tropfen nehmen.
mücke
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Beitrag von mücke »

Hi india 9

Da hast du aber sehr heftig reagiert. Müdigkeit, als auch Schwindel können Nebenwirkungen vom Stangyl sein.
Wie geht es dir? Hast du die Tr. weiter eingenommen oder abgesetzt? Magst du darauf antworten?

Gruss Annette
india9
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Wohnort: ulm

Beitrag von india9 »

Hallo, war grad zufällig im Netz. Hatte schon Probleme, hier wieder reinzukommen.
Nein, Ich habe vor Angst nichts mehr genommen. Hatte tags darauf noch einen schrecklichen Migräneanfall, wo alle Medikamente nichts halfen,d.h.auch wieder rauskamen durch Erbrechen.
Ich hatte wieder ein Gespräch beim Psychiater, der war sowieso gegen Medikamente und meinte, in meiner Situation wäre das eben so,dass es mir schlecht geht. Ich weiss das ja alles, aber diesen Dauerzustand seit über 20 Jahren muss man eben auch aushalten und sucht überall Hilfe!!!.

Erstmal lasse ich wirklich die Finger davon (Medis). Mit den Depressionen, das geht oft auch noch. Aber ich bin eben allgemein eher melancholisch-nachdenklich-verlangsamt, und das kommt bei der Arbeit sehr negativ an;d.h.ich muss mir jetzt was neues suchen. Dabei fühle ich, dass ich garnichts mehr schaffen kann bei dem Leistungsdruck und Klima überall.

Ein,zwei Stunden geht das mal, auch im Haushalt arbeiten, aber sobald schlechte Stimmung aufkommt oder ich mich überfordert fühle (was schnell geht), wird es eben schwierig.

Heute habe ich furchtbar Magenweh. Ich habe zuviel auf einmal gegessen und das hängt den ganzen Nachmittag drin.
Danke für deine Nachfrage. Gruss india
mücke
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Beitrag von mücke »

Hi india 9

Hast du hier im Forum schon unter Alternativen zu Antidepressiva nachgesehen. Vielleicht findest du eine Möglichkeit, die für dich in Frage käme.
Du kommst in diesen Bereich wenn du über Diskussionsforum gehst.

Gruss Annette
paikea
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Beitrag von paikea »

Hallo India,

ich habe Stangyl als Bedarfsmittel und habe es teilweise auch täglich genommen. Ich reagiere auch recht schnell und langanhaltend darauf. Ich habe allerdings 25 Tropfen genommen und war davon den ganzen darauffolgenden Tag völlig benebelt und hätte immer im Stehen einschlafen können. Einmal, als es mir echt richtig scheiße ging habe ich mir gedacht: Okay, dann heute 50 Tropfen.
Das wird mir so schnell nicht wieder passieren. ich habe 12 Stunden durchgeschlafen und mich dann gezwungen aufzustehen, obwohl ich fast immer umgekippt bin, weil ich im Stehen dann so in den Sekundenschlaf gefallen bin. Das ging 2 Tagen lang so. Zum Glück habe ich diesen "Versuch" an einem Wochenende gemacht.
Nun bin cih auch 12.5 mg runtergegangen und habe das auch schon täglich abends genommen. Das ging gut.

Viele Grüsse,
Paikea
Symptome:
Antriebsarmut, Selbstmordgedanken, Gefühlsleere, innere Unruhe, Angstzustände, Schlafstörungen;
Diagnose:
rezidivierende depressive Störung, anhaltende somatoforme Schmerzstörung, PTBS, Schlafstörungen
Medikation:
Citalopram 20mg, ca. 3 Monate
>> Citalopram 40mg, 3 Monate dann abrupter Wechsel zu
>>Venlafaxin 37,5mg, ca. 1 Monat
>> Venlafaxin 75mg, 25-100mg Trimipramin nach Bedarf, ca 3 Monate
>> Venlafaxin 37,5mg, Trimipramin 50-100mg, Opipramol 3x50mg

>> zur Zeit:
Trevilor 150mg, stangyl 12,5-50mg bei Bedarf, Atosil 15-30 Tropfen bei Bedarf
Valeska
Beiträge: 106
Registriert: 11.09.2005 01:39

Beitrag von Valeska »

Aber Stangyl ist wesentlich harmloser als Tranquilizer, oder? Suche gerade etwas um Tavor nach zwei Monaten auszuschleichen.
Symptome:
Depression, Panikattacken, Schlafprobleme, chronische Müdigkeit

Diagnosen:
ADHS, ASD Verdacht, Depression, Panikattacken
(chronische Schmerzen Gesicht/Kopf, Spondylarthrose/instabile HWS, Endometriose, Morbus Conn (ja, Conn, nicht Crohn ;-)) und dementsprechend auch brain fog, Schwindel, Konzentrationsprobleme, chron. Müdigkeit etc.)

Medikation:
250 mg Venlafaxin Heuman (von 300 runter durch die 12,5 mg Kugeln in Heumann oder Heunet)
100 mg Lamotrigin
(20 mg Pantropazol)

Abgesetzt:
- zweimal Pregabalin (zweites Mal wegen chronischen Schmerzen probiert, nicht gewirkt):
nach zweitem Mal dauerhaft Reflux, Dauererregung trotz niedrigsten Dosen einkapseln lassen, dadurch Magen nicht mehr richtig geschlossen
- dreimal Lorazepam 1mg/Tag nach einigen Monaten
- nicht erfolgreich: 150 mg Venlafaxin über ein Jahr (wusste damals noch nicht, wie wichtig der letzte Schritt ist)
(leider wirkte es danach nicht mehr so gut und später wurde mir in einer Klinik einfach so die Dosis verdoppelt + Pregabalin dazugegeben, was natürlich unverantwortlich war bei kleiner Größe und Gewicht)

(Amitryptilon nicht gewirkt gegen Schmerzen, Mirtrazapin zum Schlafen Albträume, Opipramol zu schwach, Ortoton Albträume, Gaba, Lithium und anderes abgelehnt, Diclophenac 2 Jahr 150 mg Wechselwirkungen (Hormone komplett druch den Wind, Manie), verschiedene Blutdruckmittel wegen Conn nicht vertragen, Antibiotika wegen Helicobakter überhaupt nicht vertragen)

Ich überlege meine Leberenzyme entschlüsseln zu lassen. Ich hab bei Einnahme und auch Absetzen immer ziemliche Nebenwirkungen und einige Ärzte glauen mir gar nicht, wie krass ich Entzugserscheinungen habe und von Jahr zu Jahr und Medikament zu Medikament dass ich neu einnehme/ absetze scheint das schlimmer zu werden.
Gesperrt