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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Apruptes Absetzen von Paroxetin

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Seraf
Beiträge: 2
Registriert: 14.09.2005 19:20

Apruptes Absetzen von Paroxetin

Beitrag von Seraf »

Hallo Zusammen

Seit einiger Zeit (Wenn ich ehrlich bin, weiss ich nicht genau wann ich mit der "Therapie" begonnen habe, aber es dürften nun ca. 5-6 Monate sein) nehme ich nun Paroxetin (20mg). Zum Teil gegen Depressionen, zum Teil gegen meine extreme Schüchternheit.
Ich muss sagen, dass ich sehr zufrieden bin mit dem Medikament, trotzdem will ich nicht abhängig sein von einem Hilfsmittel, sondern will mein Leben so in den Griff kriegen...
Zwar hatte ich nicht vor, das Medi nach so kurzer Zeit abzusetzen, das hat sich eher durch zufall (falls man dies so nennen kann
:wink: ) ergeben.
In letzter Zeit vergesse ich immer häufiger meine Dosis zu nehmen, meine Therapeutin meint, dies sei ein gutes Zeichen, weil es darauf hinweist, dass ich es nicht mehr benötige. Wenn ich mir aber euere Beiträge in bezug auf Meinungen der Ärtzte so ansehe, bin ich mir nicht so sicher ob ich dieser Aussage glauben schenken kann/soll :lol: .
Wie auch immer...
Heute Morgen ist mir aufgefallen, dass ich mein Medi doch schon eine "längere" Zeit nicht mehr eingenommen habe (ca. 5 Tage), ich sage mir zwar jeden Tag, dass ich es noch einnehmen würde, doch ging es immerwieder vergessen.
Absetzerscheinungen habe ich bis anhin nur ganz leichte, was wohl auch der Grund ist, dass es täglich vergessen ging.
Unter anderem Leichte zaps, benommenheit/schwindel, Sehr Intensive, teilweise Gewaltätige Träume, in welchen vorallem mir nahestehende Personen Involviert sind und seit heute ein grippeähnliches Gefühl. Im Moment sind diese Absetzerscheinungen für mich eher belustigend (bis auf die Träume, diese sind so real, dass ich mir nach dem aufwachen erst klarmachen muss, dass es nicht wircklich geschehen ist), als besorgniserregend.
Nun zu meiner eigentlichen Frage, obwohl sie vielleicht schon einigemale gestellt wurde :D :

Ich weiss, dass ein Apruptes absetzen Fahrlässig, vielleicht sogar dumm ist, da ich aber bis jetzt keine schwerwiegenden Absetzerscheinungen festellen konnte und auch sonst nirgends eine befriedigende Antwort finden konnte, frage ich euch. Wie "dumm" ist es das Medi aprupt abzusetzen?

Ich freue mich auf eure Antworten

Mfg Seraf
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo Seraf JEDER MENSCH reagiert anders auf Medikamente. Ich kenne eine Patientin die schon einen Putzeimer Psychopharmaka geschluckt hat und ausser bei EINEM Meduikament NIE Nebenwirkungen und Absetzsympthome hatte....BEHAUPTET SIE ZUMINDESTENS ??!!!Es gibt aber viele Menschen die gewaltige Probleme haben und ich denke für DIESE GRUPPE MENSCHEN ist unser Forum gedacht. Freu dich dass du KEINE PROBLEME hast. Du bist zu beneiden !!! Gruss AMANDA
Seraf
Beiträge: 2
Registriert: 14.09.2005 19:20

Beitrag von Seraf »

Hallo Amanda

Huch, ich glaube, du hast mich einwenig missverstanden, ich wollte weder angeben weil ich wenig Absetzerscheinungen verspüre, noch wollte ich das Forum missbrauchen um Aufmerksamkeit zu kriegen.
Eigentlich wollte ich nur eure Meinung dazu und falls möglich einige Informationen...
Tut mir leid, wenn du dich Angegriffen fühlst, das war nicht meine Absicht...

MfG Seraf
Kim
Beiträge: 97
Registriert: 12.04.2005 18:16

Hallo Seraf,

Beitrag von Kim »

es ist sicher nicht unverantwortlich, das du kein Paroxetin mehr nimmst. Du hast es ja vorher auch schon unregelmässig genommen und dann erst weggelassen. Vielleicht gehörst du zu der Gruppe, die ohne Schwierigkeiten davon wegkommen. Beneidenswert :wink:
Behalte es einfach im Auge und wenn du Schwierigkeiten bekommst, was auch noch nach Wochen oder Monaten möglich ist, dann kannst du immer noch überlegen, ob du vielleicht wieder eine kleine Dosis nimmst und dann langsamer reduzierst. Freut mich riesig, endlich mal einen positiven Verlauf zu lesen.

Liebe Grüsse Kim
Symptome: Herzprobleme, Schwindel, Muskelkrämpfe, Angst; Diagnose:Herzreizleitungsstörung/VES und Angststörung
Medikation: seit 2000 Paroxetin 30mg
Zusätzlich: 2003 Diazepam 15mg, Beloc-Zok-mite 50mg
Bisherige Absetzversuche: Paroxetin von 30mg seit ca. 2004 auf 15mg, Diazepam auf 3mg
Absetzverlauf: seit 23.5. Paroxetin über 3 Wochen auf 10mg runter; momentan schwere Entzugserscheinungen :-(
24.08.2005 7,5mg Paroxetin, 27.10.2005 10mg Paroxetin wegen schweren Entzugssymptomen :-( Dezember 2005 auf 7,5mg reduziert und das hat geklappt. Seit dem 23.01.06 auf 5mg, noch ein bisschen am schwanken, aber auch das scheint zu funktionieren. Freu!
Seit dem 10.04.06 auf 2,5mg, wieder Entzugssymptome aber langsam gewöhne ich mich daran.....;-) Ich hoffe es klappt.........
amanda

Beitrag von amanda »

Hallo Seraf ICH habe mich in keinster Weise angegriffen gefühlt ! Ich wollte dir nur den SINN dieses Forums erklären. Gruss AMANDA
Gesperrt