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TREVILOR absetzen - huiuiui

Verfasst: 20.09.2005 11:27
von Banionis
Ich hatte Ende Mai eine depressive Krise, und als ich dann in die Klinik kam ,hatten die da natürlich gleich die richtigen Mittelchen parat, die mir natürlich helfen sollten.
Ich litt unter starker innerer Anspannung, Panik und Suizidgedanken.

Ich wurde eingestellt auf 75 mg Venlafaxin, retardiert (TREVILOR RETARD). Dies wirkt zweifellos antriebssteigernd und aufhellend.
Dazu wurde ich auf 175 mg Perazin eingestellt, ein mittelpotentes Neuroleptikum.
Entgegen meiner Befürchtung, dass mich besonders die nicht sehr niedrige Dosis Perazin ausschalten würde, bekam mir das Zeug eigentlich ganz gut und half mir, mich zu stabilisieren.

Nach dreieinhalb Monaten, habe ich das Perazin langsam und kontinuierlich auf 75mg täglich runtergefahren und mich dazu entschlossen, das Venlafaxin abzusetzen, da mich besonders die teilweise gegenläufige Wirkung des Venlafaxin und des Perazin stört.

Ich habe das Venlafaxin in der niedrigsten Dosis genommen und mein Körpergewicht ist recht hoch.
Dennoch muss ich sagen, dass die Absetzungserscheinungen im mMoment, am dritten Tag des Absetzens sehr stark erscheinen, Heidewitzka!
Schwindel, Lethargie , das Gefühl, elektrische Schläge zu bekommen.
Hammerkrass, und das bei der niedrigen Dosis.
Ich hoffe, das dauert nicht so lange an.
Jedenfalls kenne ich solche Erscheinungen von Citalopram nicht.
Und zu Beginn der Behandlung mit Venlafaxin wurde ich auf sowas sicher nicht aufmerksam gemacht.
Ich kann nur jedem raten, sich vor Beginn einer Behandlung mit Venlafaxin sich die Sache sehr genau zu überlegen!

Re: TREVILOR absetzen - huiuiui

Verfasst: 20.09.2005 12:43
von mücke
Banionis hat geschrieben: Ich habe das Venlafaxin in der niedrigsten Dosis genommen und mein Körpergewicht ist recht hoch.
Dennoch muss ich sagen, dass die Absetzungserscheinungen im mMoment, am dritten Tag des Absetzens sehr stark erscheinen, Heidewitzka!
Schwindel, Lethargie , das Gefühl, elektrische Schläge zu bekommen.
Hammerkrass, und das bei der niedrigen Dosis.
Ich hoffe, das dauert nicht so lange an.
Hi
Absetzbeschwerden können schon arg krass sein. Sie können über Wochen, manchmal auch Monate zu spüren sein.
Hast du schon die Info über das Absetzen gelesen?
www.antidepressiva-absetzen.de

Wie hast du denn reduziert, von 75 mg auf Null?

Gruss Annette

Verfasst: 20.09.2005 21:14
von amanda
Hallo Banionis In welcher Klinik warst du? Hast du wirklich KEINE Aufklärung über Nebenwirkung und Absetzsympthome bekommen? Melde deine "Entzugserscheinungen "der BfArM.....Es ist zwar bekannt dass es zu diesen Zaps kommen kann aber angeblich NUR GANZ SELTEN und das scheint wohl nicht zu stimmen.!!! Gruss AMANDA