Tavor, Zoloft & Insidon - Absetzen von Zoloft
Tavor, Zoloft & Insidon - Absetzen von Zoloft
Hallo,
ich bin 25 Jahre alt. Ich habe seit ca. 5 Monaten Depressionen, Angst- und Panikattacken. Festgestellt wurde das mit den Angst- und Panikattacken bei einer Therapeutin. Sie verschrieb mir anfangs Stangyl 25 mg und nach Bedarf Tavor. Dies wirkte am Anfang sehr gut. Doch nach einer Zeit nicht mehr. Ich wurde immer "zittriger" und schleppte mich von einer Angst in die nächste. Tavor wollte ich nicht ständig nehmen, da ich Angst vor der Abhänigkeit hatte. Laut Therapeutin sollte ich dann das Stangyl auf 75 mg erhöhen. Es wurde nicht besser. Also setzen wir es ab und ich bekam von Ihr Zoloft 50mg. Desweiteren sollte ich das Tavor eine Woche regelmäßig nehmen und dann innerhalb von 5 Wochen wieder ausschleichen. Anfangs erlitt ich eine schlimme Zeit. Ich konnte nachts nur sehr schwer schalfen, wachte morgens auf und Zitterte am ganzen Körper. War zu nichts zu gebrauchen. Es überforderte mich alles. Ich konnte nichts aufnehmen und nichts im Kopf behalten. Ich sagte einen Satz und im nächsten Moment hatte ich es wieder vergessen. Kopfschmerzen, Schwindel etc. Diese Erscheinungen legten sich mit der Zeit. Vom Tavor war ich mittlerweile ganz weg. Liegt nur noch im Nachttisch und im Geldbeutel für den Notfall. Ich kamm nach einiger Zeit eigentlich ganz gut zurecht. Sagte mir auch immer, dass ich mich etwas zusammen nehmen muss und das es besser wird. Nun wie gesagt es ging einige Zeit ganz gut, doch dann fing es wieder an stärker zu werden. Also ging ich diesmal zu meinem Hausarzt und sagte ihm, dass ich im Internet gelesen habe, dass einige Menschen sehr gute Erfahrungen mit der Kombination von abends Insidon und morgens Zoloft gemacht haben. Ich würde das gerne ausprobieren. Gesagt getan. Natürlich erwartete ich, dass das Insidon sofort nach der ersten Einnahme wirkt. Was natürlich nicht der Fall war. Doch mit der Zeit fühlte ich mich besser. Nur hatte bzw. habe ich ständige Kopfschermzen und Schwindelattacken.
Nun ja als ich dann meiner Therapeutin davon erzählte, war sie gar nicht begeistert. Sie meinte, dass ich jetzt wo es mir ja besser ginge, dass Zoloft absetzen soll. Einfach so lange nehmen, bis die Packung aufgebraucht ist. Na mich das etwas überraschte, dachte ich mir, ich schleiche einfach für mich aus. Nehme nur noch 25mg am Tag bis die Packung leer ist. Das war letzten Donnerstag (03.11.05). Nun seit dem habe ich das Gefühl, dass es mir mit jedem Tag schlechter geht. Ich habe stärkeren Schwindel als vorher, Kopfschmerzen über den Augen, Rückenschmerzen und Schmerzen in der Bauchgegend. Hinzu kommt, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann. Es überfordert mich mit einem Menschen zu reden. Ich bin total zerstreut und mein Kopf fühlt sich an, als wäre da nur Matsch drin. Heute rief ich bei meiner Therapeutin an und sagte, dass ich das Gefühl habe, dass es mir seit dem ich Zoloft abgesetzt habe, schlechter geht. Sie meinte, dass ich dann wieder damit anfangen soll.
Können diese Nebenwirkungen denn vom Absetzen des Zoloft kommen? Oder drehe ich langsam total durch? Seit dem ich das Zoloft abgesetzt habe, verspüre ich auch meine Angst wieder stärker. Dabei nehme ich doch abends immer noch 100mg Insidon? Kann mir da jemand von Euch helfen? Danke!
Liebe Grüsse
ich bin 25 Jahre alt. Ich habe seit ca. 5 Monaten Depressionen, Angst- und Panikattacken. Festgestellt wurde das mit den Angst- und Panikattacken bei einer Therapeutin. Sie verschrieb mir anfangs Stangyl 25 mg und nach Bedarf Tavor. Dies wirkte am Anfang sehr gut. Doch nach einer Zeit nicht mehr. Ich wurde immer "zittriger" und schleppte mich von einer Angst in die nächste. Tavor wollte ich nicht ständig nehmen, da ich Angst vor der Abhänigkeit hatte. Laut Therapeutin sollte ich dann das Stangyl auf 75 mg erhöhen. Es wurde nicht besser. Also setzen wir es ab und ich bekam von Ihr Zoloft 50mg. Desweiteren sollte ich das Tavor eine Woche regelmäßig nehmen und dann innerhalb von 5 Wochen wieder ausschleichen. Anfangs erlitt ich eine schlimme Zeit. Ich konnte nachts nur sehr schwer schalfen, wachte morgens auf und Zitterte am ganzen Körper. War zu nichts zu gebrauchen. Es überforderte mich alles. Ich konnte nichts aufnehmen und nichts im Kopf behalten. Ich sagte einen Satz und im nächsten Moment hatte ich es wieder vergessen. Kopfschmerzen, Schwindel etc. Diese Erscheinungen legten sich mit der Zeit. Vom Tavor war ich mittlerweile ganz weg. Liegt nur noch im Nachttisch und im Geldbeutel für den Notfall. Ich kamm nach einiger Zeit eigentlich ganz gut zurecht. Sagte mir auch immer, dass ich mich etwas zusammen nehmen muss und das es besser wird. Nun wie gesagt es ging einige Zeit ganz gut, doch dann fing es wieder an stärker zu werden. Also ging ich diesmal zu meinem Hausarzt und sagte ihm, dass ich im Internet gelesen habe, dass einige Menschen sehr gute Erfahrungen mit der Kombination von abends Insidon und morgens Zoloft gemacht haben. Ich würde das gerne ausprobieren. Gesagt getan. Natürlich erwartete ich, dass das Insidon sofort nach der ersten Einnahme wirkt. Was natürlich nicht der Fall war. Doch mit der Zeit fühlte ich mich besser. Nur hatte bzw. habe ich ständige Kopfschermzen und Schwindelattacken.
Nun ja als ich dann meiner Therapeutin davon erzählte, war sie gar nicht begeistert. Sie meinte, dass ich jetzt wo es mir ja besser ginge, dass Zoloft absetzen soll. Einfach so lange nehmen, bis die Packung aufgebraucht ist. Na mich das etwas überraschte, dachte ich mir, ich schleiche einfach für mich aus. Nehme nur noch 25mg am Tag bis die Packung leer ist. Das war letzten Donnerstag (03.11.05). Nun seit dem habe ich das Gefühl, dass es mir mit jedem Tag schlechter geht. Ich habe stärkeren Schwindel als vorher, Kopfschmerzen über den Augen, Rückenschmerzen und Schmerzen in der Bauchgegend. Hinzu kommt, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann. Es überfordert mich mit einem Menschen zu reden. Ich bin total zerstreut und mein Kopf fühlt sich an, als wäre da nur Matsch drin. Heute rief ich bei meiner Therapeutin an und sagte, dass ich das Gefühl habe, dass es mir seit dem ich Zoloft abgesetzt habe, schlechter geht. Sie meinte, dass ich dann wieder damit anfangen soll.
Können diese Nebenwirkungen denn vom Absetzen des Zoloft kommen? Oder drehe ich langsam total durch? Seit dem ich das Zoloft abgesetzt habe, verspüre ich auch meine Angst wieder stärker. Dabei nehme ich doch abends immer noch 100mg Insidon? Kann mir da jemand von Euch helfen? Danke!
Liebe Grüsse
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mücke
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Re: Tavor, Zoloft & Insidon - Absetzen von Zoloft
Halloskysonic hat geschrieben: Können diese Nebenwirkungen denn vom Absetzen des Zoloft kommen? Oder drehe ich langsam total durch? Seit dem ich das Zoloft abgesetzt habe, verspüre ich auch meine Angst wieder stärker. Dabei nehme ich doch abends immer noch 100mg Insidon?
Lies bitte: www.antidepressiva-absetzen.de (bes. interessant Stufe 3, du findest hier Beschwerden, die nach zu schnellem Absetzen auftreten können.)
Ich habe 2002 Zoloft abrupt abgesetzt, hatte die gleichen Beschwerden wie du u. noch mehr. Darum kann ich nur jedem empfehlen langsam zu reduzieren, warten bis erneut Stabilität da ist, dann erst weiter reduzieren.
Tavor ist ein gutes Medikament, aber nicht für den regelmässigen Gebrauch geeignet. Es macht viel zu schnell abhängig. Es sollte nur in wirklichen Notfällen eingesetzt werden. (1 mg = 10 mg Valium/Diazepam)
Zu Insidon kann ich nichts schreiben. Ich glaube aber, daß es die Absetzbeschwerden nicht abfangen kann.
Wenn du noch Info über Zoloft möchtest kann ich dir mehrere link dazu geben.
Gruss Annette
Erfahrung mit Bespar, Zoloft, Mirtazapin, Thombran
Benzodiazepinentzug (Lexotanil)
http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 71#p184371
viewtopic.php?f=35&t=16516
viewtopic.php?f=66&t=16653
viewtopic.php?f=18&t=15490
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Hi,
ich habe Zoloft über ein 1/2 Jahr hinweg abgesetzt und hatte keine Probleme.
Momentan nehme ich nur noch Insidon und komme damit ganz gut klar.
Gruß
Britta
ich habe Zoloft über ein 1/2 Jahr hinweg abgesetzt und hatte keine Probleme.
Momentan nehme ich nur noch Insidon und komme damit ganz gut klar.
Gruß
Britta
Leide seit ca. 8 Jahren an schlimmer innerer Unruhe und diffusen Ängsten. Diagnose: gen. Angststörung mit Depression
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
Medikation
bereits erfolglos ausprobiert: Bespar, Saroten, Dipiperon, Atosil (reagier ich paradox drauf), Stangyl und div. andere Medis
-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
-März 05 bis Juli 05 Akupunktur - ohne großen Durchbruch
-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Therapien
12 Wochen psychosomatische Klinik, 3 1/2 Wochen Reha, seit 2 Jahren Verhaltenstherapie, regelmäßige Arztbesuche bei meiner Ärztin in unserer psychatrischen Klinik, regelmäßig Angstgruppe
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-seit 2002 Zoloft 50mg/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr - Tavor bei Bedarf
-seit 08.02.05 Insidon Tropfen (ca. 45-50 Tropfen auf 3x täglich verteilt, davon die größte Menge abends)
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-seit Juni 05 1xtgl. 12mg Perazin (mehr vertrag ich nicht)
-ab August 05 "Jarsin" Johanniskraut-Präparat
Hallo,
Danke für Eure Antworten.
@Mücke: Welche Symptome hattest Du denn?
@Britta: Wie hat denn Dein Absetzplan ausgesehen?
Ich hatte ja extreme Stimmungsverschlechterung und migräneartige Kopfschmerzen nach dem Absetzen. Hätte ständig nur heulen können. Also rief ich bei meiner Therapeutin an und sie sagte, ich soll wieder anfangen. Ich habe mir die Tabletten dann am 09.11.05 geholt und abends gleich 25 mg genommen zusätzlich zum Insidon. Morgens dann auch nochmals 25 mg. Das gleiche gestern. Nun merke ich aber, wie ich wieder "zittrige" Beine und Hände bekokmme und ich fühle mich innerlich mehr aufgewühlt. Die Kopfschmerzen sind zwar noch da, aber weniger. Ich habe vor, ab heute wieder umzustellen auf nur 25 mg morgens. Ist das richtig? Oder muss ich mich jetzt erst wieder an das Zoloft gewöhnen?
Gruss
Benny
Danke für Eure Antworten.
@Mücke: Welche Symptome hattest Du denn?
@Britta: Wie hat denn Dein Absetzplan ausgesehen?
Ich hatte ja extreme Stimmungsverschlechterung und migräneartige Kopfschmerzen nach dem Absetzen. Hätte ständig nur heulen können. Also rief ich bei meiner Therapeutin an und sie sagte, ich soll wieder anfangen. Ich habe mir die Tabletten dann am 09.11.05 geholt und abends gleich 25 mg genommen zusätzlich zum Insidon. Morgens dann auch nochmals 25 mg. Das gleiche gestern. Nun merke ich aber, wie ich wieder "zittrige" Beine und Hände bekokmme und ich fühle mich innerlich mehr aufgewühlt. Die Kopfschmerzen sind zwar noch da, aber weniger. Ich habe vor, ab heute wieder umzustellen auf nur 25 mg morgens. Ist das richtig? Oder muss ich mich jetzt erst wieder an das Zoloft gewöhnen?
Gruss
Benny
2005 Diagnose Panikstörung, mittlere Depression
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
Hallo Skysonic,
kannst du in meinem Profil nachlesen:
-seit 2002 Zoloft 50mg morgens/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr -
Habs einfach "frei Schnauze" probiert und mir Zeit gelassen und es hat geklappt.
Gruß Britta
kannst du in meinem Profil nachlesen:
-seit 2002 Zoloft 50mg morgens/seit 08.12.04 Zoloft 25mg morgens/seit 02/2005 Zoloft, ca. 10mg morgens/seit 18.05.05 kein Zoloft mehr -
Habs einfach "frei Schnauze" probiert und mir Zeit gelassen und es hat geklappt.
Gruß Britta
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mücke
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Hallo skysonicskysonic hat geschrieben: @Mücke: Welche Symptome hattest Du denn?
Ich habe mir die Tabletten dann am 09.11.05 geholt und abends gleich 25 mg genommen zusätzlich zum Insidon. Morgens dann auch nochmals 25 mg. Das gleiche gestern. Nun merke ich aber, wie ich wieder "zittrige" Beine und Hände bekokmme und ich fühle mich innerlich mehr aufgewühlt.
Diese Reaktion wundert mich gar nicht, ist auch als Nebenwirkung bekannt, übrigens bei allen SSRI.
Als ich damals Zoloft bekam war das gleich eine Dosis von 50 mg, die nach schon 3 Tg. auf 100 mg hochdosiert wurde. Ich hatte von der ersten Tbl. an Nebenwirkungen, als Unruhe, starkes schwitzen u. zittern der Hände spürbar. Später kamen noch Parästhesien (kribbeln im ganzen Körper) u. Krämpfe in den Füssen, ein schneller Puls, ein steifer unsicherer Gang und mehr dazu.
Als ich nach 9 Wochen Einnahme den Beipackzettel las (war in Klinik nicht möglich) stellte ich fest, daß all meine Beschwerden dort als Nebenwirkung angegeben waren. Darum habe ich auch abrupt abgesetzt, ohne von einer Absetzproblematik zu wissen. Ich leide heute noch darunter, ist schwer auszuhalten.
Du kannst bei Interesse auch meine postings dazu lesen. Zu finden unter: www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=1226, www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?t=1813
Gruss Annette
Erfahrung mit Bespar, Zoloft, Mirtazapin, Thombran
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http://adfd.org/austausch/viewtopic.php ... 71#p184371
viewtopic.php?f=35&t=16516
viewtopic.php?f=66&t=16653
viewtopic.php?f=18&t=15490
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Hi Mücke,
meinst Du, dass es besser wäre, wenn ich dann schaue, ob ich mit 25 mg morgens hinkomme? Meine Therapeutin sagt mir immer, dass die Nebenwirkungen sich irgendwann legen. Den Beipackzettel von den Dinger lese ich lieber nicht. Sonst kommen da vielleicht noch Sachen dazu. Beim Einbilden bin ich weltmeister. Ich habe seit zwei Tagen auch Probleme mich zu konzentrieren. Meine Gedanken schweifen immer ab. Ist das auch normal? Was meint ihr, wann sich das wieder legt? Oder sollte man lieber auf ein anderes AD umsteigen? Ich denke schon seit zwei Tagen ständig darüber nach, ob ich nicht eine Tavor nehmen soll, damit es erträglicher wird. Aber ich habe Angst davor, dass ich dann irgenwann immer denke, jetzt brauchst du sie wieder und die Abstände dann immer kürzer werden?! Meine Angst ist auch wieder stärker geworden.
Danke für Eure Hilfe!
meinst Du, dass es besser wäre, wenn ich dann schaue, ob ich mit 25 mg morgens hinkomme? Meine Therapeutin sagt mir immer, dass die Nebenwirkungen sich irgendwann legen. Den Beipackzettel von den Dinger lese ich lieber nicht. Sonst kommen da vielleicht noch Sachen dazu. Beim Einbilden bin ich weltmeister. Ich habe seit zwei Tagen auch Probleme mich zu konzentrieren. Meine Gedanken schweifen immer ab. Ist das auch normal? Was meint ihr, wann sich das wieder legt? Oder sollte man lieber auf ein anderes AD umsteigen? Ich denke schon seit zwei Tagen ständig darüber nach, ob ich nicht eine Tavor nehmen soll, damit es erträglicher wird. Aber ich habe Angst davor, dass ich dann irgenwann immer denke, jetzt brauchst du sie wieder und die Abstände dann immer kürzer werden?! Meine Angst ist auch wieder stärker geworden.
Danke für Eure Hilfe!
2005 Diagnose Panikstörung, mittlere Depression
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
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mücke
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Ich würde an deiner Stelle abwarten, erhöhen kannst du immer noch.skysonic hat geschrieben: meinst Du, dass es besser wäre, wenn ich dann schaue, ob ich mit 25 mg morgens hinkomme?
Das mag auf einige Menschen zutreffen. Ich zähle nicht dazu, habe nur noch mehr Leid erfahren.Meine Therapeutin sagt mir immer, dass die Nebenwirkungen sich irgendwann legen.
Das ist keine gute Idee, versuche ohne auszukommen. Auch pflanzliche Mittel können beruhigen, z. B. Baldrian, Melisse, Passionsblume.Ich denke schon seit zwei Tagen ständig darüber nach, ob ich nicht eine Tavor nehmen soll, damit es erträglicher wird.
Gruss Annette
Hallo,
ich mal wieder. Ich hatte heute einen Termin bei meiner Therapeutin. Ich erzählte ihr heute von meinen ganzen "körperlichen" Problemen wie Sehstörungen, Zittern an Händen und Füßen, Kopfschmerzen, ständige Abwesenheit, Überforderung von alltäglichen Sachen, Sprachstörungen, Unkonzentriertheit, Schwindel, Gangunsicherheit, Verwirrtheit. Sie meinte, dass das alles Nebenwirkungen vom Zoloft sind (ich hatte diese Beschwerden schon vor der Einnahme von Insidon u. seit Insidon abends schlafe ich besser). Ich hatte die ganze Zeit nichts erzählt, weil sie anfangs mal zu mir sagte, dass diese Beschwerden sich legen, aber jetzt war gut.
Naja auf jeden Fall meinte sie, dass ich das Zoloft jetzt absetzen soll. Ich erzählte ihr, dass ich das vor einer Woche schon getan habe und es mir dann so schlecht ging. Stimmungsverschlechterung, Weinkrämpfe etc. Sie meinte, dass ich da jetzt mal durch müsste und ich bei Bedarf auf jeden Fall Tavor nehmen sollte. Sie hat vor mir nach ca. 1 Woche ein neues AD's zu geben. Sie will nicht 3 Medikamente vermischen. Was für mich schon logisch klingt. Nun habe ich aber etwas Angst davor. Wirklich gleich absetzen, oder von 25mg ein paar Tage auf 12,5 mg runter und dann auf null?! Was meint ihr? Welches AD könnte mir helfen? Ich habe von einem Freund gehört, dass ihm Remergil sehr gut geholfen hat er nur zugenommen hätte, aber die körperlichen Beschwerden verschwunden sind und seine Stimmung sich normalisiert hat. Wirkt aber Remergil nicht auf die gleiche Art wie Zoloft?
Danke für Eure Hilfe!
Gruss
Benny
ich mal wieder. Ich hatte heute einen Termin bei meiner Therapeutin. Ich erzählte ihr heute von meinen ganzen "körperlichen" Problemen wie Sehstörungen, Zittern an Händen und Füßen, Kopfschmerzen, ständige Abwesenheit, Überforderung von alltäglichen Sachen, Sprachstörungen, Unkonzentriertheit, Schwindel, Gangunsicherheit, Verwirrtheit. Sie meinte, dass das alles Nebenwirkungen vom Zoloft sind (ich hatte diese Beschwerden schon vor der Einnahme von Insidon u. seit Insidon abends schlafe ich besser). Ich hatte die ganze Zeit nichts erzählt, weil sie anfangs mal zu mir sagte, dass diese Beschwerden sich legen, aber jetzt war gut.
Naja auf jeden Fall meinte sie, dass ich das Zoloft jetzt absetzen soll. Ich erzählte ihr, dass ich das vor einer Woche schon getan habe und es mir dann so schlecht ging. Stimmungsverschlechterung, Weinkrämpfe etc. Sie meinte, dass ich da jetzt mal durch müsste und ich bei Bedarf auf jeden Fall Tavor nehmen sollte. Sie hat vor mir nach ca. 1 Woche ein neues AD's zu geben. Sie will nicht 3 Medikamente vermischen. Was für mich schon logisch klingt. Nun habe ich aber etwas Angst davor. Wirklich gleich absetzen, oder von 25mg ein paar Tage auf 12,5 mg runter und dann auf null?! Was meint ihr? Welches AD könnte mir helfen? Ich habe von einem Freund gehört, dass ihm Remergil sehr gut geholfen hat er nur zugenommen hätte, aber die körperlichen Beschwerden verschwunden sind und seine Stimmung sich normalisiert hat. Wirkt aber Remergil nicht auf die gleiche Art wie Zoloft?
Danke für Eure Hilfe!
Gruss
Benny
2005 Diagnose Panikstörung, mittlere Depression
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
Stangyl 25mg erhöht auf 75 mg danach abgesetzt, da keine Wirkung
50 mg Zoloft morgens, Tavor nach Bedarf einige Zeit Besserung doch dann wieder schlechter
zusätzlich zu Zuloft 100 mg Insidon abends - gute Erfolge
nach ca. 1-2 Wochen Besserung auf Raten von Therapeutin Zoloft abgesetzt.
Zeitweise immer Kopfschmerzen und starker Schwindel, Muskelverspannungen.
seit 10.11.05 wieder morgens 25 mg Zoloft, da sehr starke Kopfschmerzen und Stimmungsverschlechterung, aber seit dem wieder "zittrige Beine"
ab 16.11.05 soll Zoloft wegen der vielen Nebenwirkungen doch abgesetzt werden.
Nach ca. 1 Woche soll ein neues AD eingesetzt werden. Laut Therapeuting bei Bedarf in dieser Zeit auf jeden Fall Tavor.
seit 01.12.05 von Zoloft 12,5 mg auf 15 mg Remergil abends und von 100 mg Insidon abends auf 50 mg Insidon morgens
seit 05.12.05 15 mg Remergil abends 0 mg Insidon
seit 09.12.05 30 mg Remergil abends
seit 18.12.05 keine Medikamente nur Bachblüten und nach Bedarf 0,5 mg Tavor
seit 29.12.05 Dysto loges N 3x 15 Tropfen und Akkupunktur
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mücke
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Hallo skysonicskysonic hat geschrieben: Naja auf jeden Fall meinte sie, dass ich das Zoloft jetzt absetzen soll. Ich erzählte ihr, dass ich das vor einer Woche schon getan habe und es mir dann so schlecht ging. Stimmungsverschlechterung, Weinkrämpfe etc. Sie meinte, dass ich da jetzt mal durch müsste und ich bei Bedarf auf jeden Fall Tavor nehmen sollte.
Deine Ärztin ist gut, Absetzprobleme akzeptieren u. das ganze zudecken mit Tavor.
Ich glaube nicht, daß das Zoloft schon nach 1 Woche aus dem Körper eleminiert ist. Es braucht seine Zeit, da es im Gewebe gespeichert wird.Sie hat vor mir nach ca. 1 Woche ein neues AD's zu geben. Sie will nicht 3 Medikamente vermischen.
Wie lange hast du Zolft 50 mg eingenommen, wie reduziert. Ich kann das nicht genau erkennen. Dein Gedanke von 25 mg auf 12,5 mg zu gehen ist ganz gut, nur weiß ich nicht, ob ein paar Tage da wirklich ausreichen. Frag doch mal Britta, sie hat erfolgreich reduziert, aber über einen längeren Zeitraum.Wirklich gleich absetzen, oder von 25mg ein paar Tage auf 12,5 mg runter und dann auf null?!
Manche vertragen das Remergil, manche aber nicht. Auch beim Absetzen kann es grosse Probleme geben. Info findest du wenn du über "suchen" gehst. Ich würde es nicht nehmen.Ich habe von einem Freund gehört, dass ihm Remergil sehr gut geholfen hat er nur zugenommen hätte, aber die körperlichen Beschwerden verschwunden sind und seine Stimmung sich normalisiert hat.
Gruss Annette