Tavor, Zoloft & Insidon - Absetzen von Zoloft
Verfasst: 09.11.2005 16:41
Hallo,
ich bin 25 Jahre alt. Ich habe seit ca. 5 Monaten Depressionen, Angst- und Panikattacken. Festgestellt wurde das mit den Angst- und Panikattacken bei einer Therapeutin. Sie verschrieb mir anfangs Stangyl 25 mg und nach Bedarf Tavor. Dies wirkte am Anfang sehr gut. Doch nach einer Zeit nicht mehr. Ich wurde immer "zittriger" und schleppte mich von einer Angst in die nächste. Tavor wollte ich nicht ständig nehmen, da ich Angst vor der Abhänigkeit hatte. Laut Therapeutin sollte ich dann das Stangyl auf 75 mg erhöhen. Es wurde nicht besser. Also setzen wir es ab und ich bekam von Ihr Zoloft 50mg. Desweiteren sollte ich das Tavor eine Woche regelmäßig nehmen und dann innerhalb von 5 Wochen wieder ausschleichen. Anfangs erlitt ich eine schlimme Zeit. Ich konnte nachts nur sehr schwer schalfen, wachte morgens auf und Zitterte am ganzen Körper. War zu nichts zu gebrauchen. Es überforderte mich alles. Ich konnte nichts aufnehmen und nichts im Kopf behalten. Ich sagte einen Satz und im nächsten Moment hatte ich es wieder vergessen. Kopfschmerzen, Schwindel etc. Diese Erscheinungen legten sich mit der Zeit. Vom Tavor war ich mittlerweile ganz weg. Liegt nur noch im Nachttisch und im Geldbeutel für den Notfall. Ich kamm nach einiger Zeit eigentlich ganz gut zurecht. Sagte mir auch immer, dass ich mich etwas zusammen nehmen muss und das es besser wird. Nun wie gesagt es ging einige Zeit ganz gut, doch dann fing es wieder an stärker zu werden. Also ging ich diesmal zu meinem Hausarzt und sagte ihm, dass ich im Internet gelesen habe, dass einige Menschen sehr gute Erfahrungen mit der Kombination von abends Insidon und morgens Zoloft gemacht haben. Ich würde das gerne ausprobieren. Gesagt getan. Natürlich erwartete ich, dass das Insidon sofort nach der ersten Einnahme wirkt. Was natürlich nicht der Fall war. Doch mit der Zeit fühlte ich mich besser. Nur hatte bzw. habe ich ständige Kopfschermzen und Schwindelattacken.
Nun ja als ich dann meiner Therapeutin davon erzählte, war sie gar nicht begeistert. Sie meinte, dass ich jetzt wo es mir ja besser ginge, dass Zoloft absetzen soll. Einfach so lange nehmen, bis die Packung aufgebraucht ist. Na mich das etwas überraschte, dachte ich mir, ich schleiche einfach für mich aus. Nehme nur noch 25mg am Tag bis die Packung leer ist. Das war letzten Donnerstag (03.11.05). Nun seit dem habe ich das Gefühl, dass es mir mit jedem Tag schlechter geht. Ich habe stärkeren Schwindel als vorher, Kopfschmerzen über den Augen, Rückenschmerzen und Schmerzen in der Bauchgegend. Hinzu kommt, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann. Es überfordert mich mit einem Menschen zu reden. Ich bin total zerstreut und mein Kopf fühlt sich an, als wäre da nur Matsch drin. Heute rief ich bei meiner Therapeutin an und sagte, dass ich das Gefühl habe, dass es mir seit dem ich Zoloft abgesetzt habe, schlechter geht. Sie meinte, dass ich dann wieder damit anfangen soll.
Können diese Nebenwirkungen denn vom Absetzen des Zoloft kommen? Oder drehe ich langsam total durch? Seit dem ich das Zoloft abgesetzt habe, verspüre ich auch meine Angst wieder stärker. Dabei nehme ich doch abends immer noch 100mg Insidon? Kann mir da jemand von Euch helfen? Danke!
Liebe Grüsse
ich bin 25 Jahre alt. Ich habe seit ca. 5 Monaten Depressionen, Angst- und Panikattacken. Festgestellt wurde das mit den Angst- und Panikattacken bei einer Therapeutin. Sie verschrieb mir anfangs Stangyl 25 mg und nach Bedarf Tavor. Dies wirkte am Anfang sehr gut. Doch nach einer Zeit nicht mehr. Ich wurde immer "zittriger" und schleppte mich von einer Angst in die nächste. Tavor wollte ich nicht ständig nehmen, da ich Angst vor der Abhänigkeit hatte. Laut Therapeutin sollte ich dann das Stangyl auf 75 mg erhöhen. Es wurde nicht besser. Also setzen wir es ab und ich bekam von Ihr Zoloft 50mg. Desweiteren sollte ich das Tavor eine Woche regelmäßig nehmen und dann innerhalb von 5 Wochen wieder ausschleichen. Anfangs erlitt ich eine schlimme Zeit. Ich konnte nachts nur sehr schwer schalfen, wachte morgens auf und Zitterte am ganzen Körper. War zu nichts zu gebrauchen. Es überforderte mich alles. Ich konnte nichts aufnehmen und nichts im Kopf behalten. Ich sagte einen Satz und im nächsten Moment hatte ich es wieder vergessen. Kopfschmerzen, Schwindel etc. Diese Erscheinungen legten sich mit der Zeit. Vom Tavor war ich mittlerweile ganz weg. Liegt nur noch im Nachttisch und im Geldbeutel für den Notfall. Ich kamm nach einiger Zeit eigentlich ganz gut zurecht. Sagte mir auch immer, dass ich mich etwas zusammen nehmen muss und das es besser wird. Nun wie gesagt es ging einige Zeit ganz gut, doch dann fing es wieder an stärker zu werden. Also ging ich diesmal zu meinem Hausarzt und sagte ihm, dass ich im Internet gelesen habe, dass einige Menschen sehr gute Erfahrungen mit der Kombination von abends Insidon und morgens Zoloft gemacht haben. Ich würde das gerne ausprobieren. Gesagt getan. Natürlich erwartete ich, dass das Insidon sofort nach der ersten Einnahme wirkt. Was natürlich nicht der Fall war. Doch mit der Zeit fühlte ich mich besser. Nur hatte bzw. habe ich ständige Kopfschermzen und Schwindelattacken.
Nun ja als ich dann meiner Therapeutin davon erzählte, war sie gar nicht begeistert. Sie meinte, dass ich jetzt wo es mir ja besser ginge, dass Zoloft absetzen soll. Einfach so lange nehmen, bis die Packung aufgebraucht ist. Na mich das etwas überraschte, dachte ich mir, ich schleiche einfach für mich aus. Nehme nur noch 25mg am Tag bis die Packung leer ist. Das war letzten Donnerstag (03.11.05). Nun seit dem habe ich das Gefühl, dass es mir mit jedem Tag schlechter geht. Ich habe stärkeren Schwindel als vorher, Kopfschmerzen über den Augen, Rückenschmerzen und Schmerzen in der Bauchgegend. Hinzu kommt, dass ich mich auf nichts konzentrieren kann. Es überfordert mich mit einem Menschen zu reden. Ich bin total zerstreut und mein Kopf fühlt sich an, als wäre da nur Matsch drin. Heute rief ich bei meiner Therapeutin an und sagte, dass ich das Gefühl habe, dass es mir seit dem ich Zoloft abgesetzt habe, schlechter geht. Sie meinte, dass ich dann wieder damit anfangen soll.
Können diese Nebenwirkungen denn vom Absetzen des Zoloft kommen? Oder drehe ich langsam total durch? Seit dem ich das Zoloft abgesetzt habe, verspüre ich auch meine Angst wieder stärker. Dabei nehme ich doch abends immer noch 100mg Insidon? Kann mir da jemand von Euch helfen? Danke!
Liebe Grüsse