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Zolpidem-Citalopram Ausschleichen zu schnell????

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Pam
Beiträge: 23
Registriert: 28.11.2005 10:01
Wohnort: Neumünster

Zolpidem-Citalopram Ausschleichen zu schnell????

Beitrag von Pam »

Letzter Versuch überhaupt noch eine Antwort zu bekommen.
Habe Zolpidem a 10mg genommen wegen extremer Schlaftstörungen. Als die Packung jedoch leer war, konnte ich auch ohne schlafen und ich hab ehrlich gesagt vergessen den Arzt auf neue anzusprechen.
Citalopram anfangs 20mg, dann 40mg wegen massiver Angst- und Panikattacken. Als diese mir vorüberscheinten, habe ich einfach komplett damit aufgehört, da mir dieses Medikament in keinster Weise bekannt war. Die Folge waren Übelkeit, Appetitlosigkeit, Zittern, kaum in der Lage ein vernünftiges Wort zu sprechen, Magenprobleme, Kopfschmerzen, und noch mehr Angst und Panik als vorher.
Dann wieder 20mg, Steigerung auf 40mg und zuletzt 60mg, da keine Besserung zu spüren war.
Genau heute vor 2Wochen, ich weiß nicht mehr was mit mir los war, habe ich an diesem Tag um die 100mg eingenommen. Anstatt besser, ging es mir immer schlechter. Herzrasen, Atemnot, Angst Angst Angst(wovor weiß ich nicht), Beine wie Gummi, Sprachlähmung, Zittern der Hände, Zuckungen der Gliedmaßen sowie im Gesicht, Appetitlosigkeit, und unwahrscheinlichen Durst.
Montags beim Arzt sagte man mir, dass ich von Glück behaupten kann überhaupt noch dort zu sitzen.
Nachdem ich dieses Forum hier gefunden habe, ist mir klar warum.
Mein Arzt hat mich in keinster Weise aufgeklärt bezüglich des Medikamentes. Habe mir mein Wissen weitesgehend selbst angeeignet oder hier gelesen.
Habe jetzt mehr als zu schnell die Dosis reduziert. Seit vergangenem Montag wieder auf 20mg. Anfangs geteilt, inzwischen nur noch eine Tablette morgens.
Nach 2Tagen begann die Trockenheit im Mund und heftige Rückenschmerzen. Hinzu kam wieder dieses mulmige Gefühl im Magen keinen Appetit zu haben. Leichte Kopfschmerzen.
Nun sind inzwischen knapp 6Tage vergangen. Die Schmerzen haben nachgelassen, der Hunger ist leider doppelt so hoch als normal.
Zusätzlich bemerke ich, dass ich sehr schnell reizbar bin, jedoch lange nicht so aggressiv reagiere, als das man es von mir gewohnt ist.
Fühle mich abegesehen von privaten Problemen saumäßig wohl.
Aber ich befürchte, nach all dem Gelesenen hier, dass es noch lange nicht überstanden ist.
Ich "hoffe", dass jemandem ähnliches widerfahren ist und mir vielleicht Rat geben kann. Vor allem tät mich sehr interessieren, weshalb die Ärzt mit AD´s um sich werfen, ohne über Risiken, Nebenwirkungen und Absetzerscheinungen zu informieren.
Grüße
Gabi :?
Seit ca 6Wochen nehme ich Citalopram ein. Anfangsdosis 20mg, zuletzt die Höchstdosis 60mg. Ein Selbstversuch es ganz wegzulassen war deprimierend und erfolglos. Mir ging es sehr viel schlechter als vor der ersten Einnahme. Vor 1Woche habe ich angefangen die Dosis eigenverantwortlich zu reduzieren. Bisher mit Erfolg. Bin jetzt den ersten Tag wieder auf 20mg, wobei ich die Tablette halbiere. Mir ist bewußt, daß ich dieses Medikament wenigstens ein halbes Jahr einnehmen muß, um nicht wieder diese Panikattacken zu bekommen. Ich möchte mich mit Gleichgesinnten austauschen, um mit deren Hilfe mein Leben wieder besser in den Griff zu bekommen.
mücke
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Re: Zolpidem-Citalopram Ausschleichen zu schnell????

Beitrag von mücke »

Pam hat geschrieben:Letzter Versuch überhaupt noch eine Antwort zu bekommen.
Hi Pam
Ich habe den Text gelesen, habe aber Schwierigkeiten zu verstehen. Was ist deine Frage: Wie reduzieren?

Ich fasse mal zusammen, wie ich es verstanden habe.
Einstieg mit Cita 20 mg, dann 40, dann abgesetzt, Absetzbeschwerden wie Übelkeit, Angst usw.

Wiedereinstieg mit Cita 20 mg, dann 40, dann 60, dann bis 100 (vor 2 Wochen), Beschwerden (Herzrasen, Ängste, Sprachlähmung)

Seit Mo., also vor 6 Tg. wieder bei Cita 20 mg, anfangs NW, nach 2 Tg. Nachlassen der Beschwerden, noch vorhanden: eine schnelle Reizbarkeit.

So, was nun? Das ganze liest sich wie eine Achterbahn. Da kann kaum noch jemand unterscheiden was denn NW u. was Beschwerden vom Absetzen sind. Du müßtest eine Dosis finden womit du einigermassen zurecht kommst, dann langsam reduzieren, immer unter Berücksichtigung der aktuellen Beschwerden.

Wie hoch diese Dosis sein sollte, kannst nur du herausfinden, vielleicht 20, 30, oder 40 mg?

Lies noch mal:
www.antidepressiva-absetzen.de

Gruss Annette
Gesperrt