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Citalopram gegen anderes AD auswechseln?

Verfasst: 21.01.2004 17:37
von Ivan
Servus,

habe wieder eine Frage: komme mit Citalopram nicht zurecht, ich habe das Gefühl das es mir eher schädigt als hilft. Mit der Antriebslosigkeit wird es immer schlimmer und Ängste nimmt es auch nicht weg, kennt das Problem jemand? Vieleicht ist ein anderes SSRI besser? Habe viel von Zolof gehört, kann man einfach umsteigen?

Danke im voraus!

Verfasst: 21.01.2004 21:14
von Stipe
Frag deinen Psychiater.
Normalerweise geht das von einem auf den anderen Tag. Bei mir hilft Citalopram jedenfalls bestens.

Bye

Verfasst: 21.01.2004 21:23
von Matthias
Hallo Ivan!

Bitte gib uns etwas mehr Informationen.

Wie lange nimmst Du Cipralex + welche Dosis?

Was sagt Dein Arzt zu Deiner Reaktion auf Cipralex?

Verfasst: 21.01.2004 21:24
von Stipe
Lieber Matthias,

es geht hier um Citalopram.

Bye

Verfasst: 22.01.2004 13:32
von Ivan
Hallo an alle,

Bin gerade vom Artzt, er hat mir vorgeschlagen zu wechseln, an meine Frage ob es 3 Wochen (20 mg täglich) vieleicht nicht lange genug ist, reagierte er komisch und meinte, dass ich in 2 Wochen wieder kommen darf, wenn es mir dann immer noch nicht besser gehe dann würde er wechseln, ich warte es geduldig ab, wird schon :) !

Verfasst: 22.01.2004 22:16
von Astrid
Hallo Ivan,

leider verstehe ich nicht ganz, was dir dein Arzt denn nun geraten hat.
Wechseln oder in zwei Wochen wiederkommen und bis dahin abwarten, um dann evtl. zu wechseln?

In einer solchen Situation Geduld aufzubringen ist nicht einfach. Ich wünsche dir, dass es dir gelingt.

Grüße von
Astrid

Verfasst: 23.01.2004 14:37
von Hoschi
Hi,

bei mir hat Citalopram auch nicht geholfen. War nachher auf 40mg. Hat ausser Nebenwirkungen nichts gebracht. Man kann aber erst nach ein paar Wochen Einnahme sehen, ob die Tabletten wirken. Also sprech mit deinem Arzt, ob es jetzt schon ratsam ist, die Medikation zu ändern.

Ich habe jetzt Paroxetin und Doxepin.
Viele schreiben in diesem Forum "lass die Finger davon". Aber es hilft jetzt bei mir. Bin jetzt viel aufgeweckter und aktionsfreudiger. Ich denke, dass ich auch ab Mitte Februar endlich wieder arbeiten kann. Bin schon seit Anfang November krankgeschrieben und hab immer noch kein Krankengeld - Danke, liebe Krankenkasse !!!

Verfasst: 24.01.2004 19:29
von DerDan
Hi Ivan,
dein Doc arbeitet mit zu kurzen Zeiten, das geht gar nicht. Möglicherweise bist du bei ihm nicht richtig aufgehoben. Je nach Art und Schwere der Krankheit kann bei SSRIs zwischen 2 Wochen und meheren Monaten alles drin sein. Wenn man allerdings nach 2-3 Monaten (je nach Geduld) wirklich keine Änderung merkt empfiehlt es sich, die 40mg zu probieren.
Bei mir war es übrigens genau andersherum: Ich bin von 150mg Zoloft auf 40mg Citalopram umgestiegen, und es geht mir etwas besser.
Gruss, Daniel .....

Verfasst: 25.01.2004 21:30
von Matthias
Lieber Matthias,

es geht hier um Citalopram.


Ups, hab ich verwechselt. :oops:


@ Ivan:

Antidepressiva helfen wahrscheinlich am schnellsten, wenn man plötzlich depressiv wird und bald darauf behandelt wird.
Das habe ich in der Klinik beobachtet.

Je länger die Depression aber unbehandelt bleibt, umso länger können die AD brauchen bis sie positiv wirken.
Da kann es auch mehrere Monate dauern, was natürlich sehr unbefriedigend ist.
Wenn es Dir nach 1,5 bis 2 Monaten gar nicht besser geht, könntest Du 40mg probieren.

Citalopram gehört auf jeden Fall zu den hochwertigsten SSRIs.

Verfasst: 26.01.2004 07:19
von Stipe
Hm, Matthias das wusst ich gar nich...
Aber das kenn echt sein, da ich ca 2 Jahre Depressionen hatte, die unbehandelt waren ... jedenfalls kamen mir es wie Depressionen vor.
Dann hab ich Citalopram genommen und erst nach über einem Monat hat sich was verändert an mir und meiner Einstellung und dann so richtig.... bin nun ganz anders, kann endlich leben und traue mich mehr... mir gehts einfach gut.

Hoffe das für euch alle auch.

Verfasst: 26.01.2004 09:22
von Astrid
War bei mir ähnlich. Paroxetin begann nach gut drei Wochen zu wirken. Aber eine erste Änderung in Richtung "Heilung" verspürte ich erst nach Monaten. Doch das kam nicht alleine durch das AD, sondern vor alleml durch die intensive begleiende Therapie.

Daher weiß ich, dass man viel Geduld braucht.