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cipralex oder seroxat

Verfasst: 30.01.2004 10:08
von alina
meine depression wurde erst vor 3 wochen diagnostiziert. da ich schon seit vielen jahren ohne erfolg (und ohne hilfe) dagegen kämpfe, hat mir meine ärztin seroxat verschrieben. ich habe viel darüber gelesen und dachte mir, ein modernes medikament (cipralex) wäre besser. meine ärztin hat letztendlich dem zugestimmt. trotzdem bin ich verunsichert. was sind eure erfahrungen mit beiden pillen?

frustrierte grüße

alina

Hallo.

Verfasst: 30.01.2004 15:47
von Jasmin
Ich kann Dir nur raten, es Dir gut zu überlegen, ob Du diese Medikamente einnehmen möchtest. Sie haben Nebenwirkungen und machen abhängig. Ich denke, Du kannst das auch in den Erfahrungsberichten nachlesen. Besuche doch einmal die Seite www.panikattacken.at
Ich habe Seroxat (also Paroxetin) auch verschrieben bekommen, es aber nie genommen. Du kannst aus Deiner Situation selbst wieder herauskommen ohne Medikamente und ohne Dein ganzes Leben damit kaputtzumachen!

Verfasst: 30.01.2004 16:38
von CloneX
Hallo Alina,

Es gibt viele verschiedene Erfahrungsberichte über diese Medikamente. Jeder reagiert jedoch anders. Cipralex ist "moderner" als Paroxetine, jedoch gelten beide als "moderne" Antidepressiva.

Welches Medikament dir besser hilft ist letztendlich individuell von deinem Körper abhängig. Paroxetine gilt natürlich als besonderes Sorgenkind, da es sehr viele Berichte über schwere Absetzungsprobleme gibt. Cipralex wird da sicher auch Probleme bereiten, mir ist darüber aber noch nicht so viel bekannt.

Es ist aber sehr gut dass du dich auch selber informierst. Das ist sehr wichtig. Mach das aber nicht nur über Medikamente sondern auch über andere Hilfen zur Depressionsbekämpfung/Angstbekämpfung.

Ich wünsch dir viel Erfolg.


Zu Jasmin: Ich freu mich über jedes "aufgeklärte" Mitlied. Aber verallgemeinern ist auch gefährlich. Dass ich sehr kritisch den Medikamenten gegenüber eingestellt bin merkst du ja selbst. Es bestehen auch wirklich große Risiken. Aber es gibt Leute die da leider wirklich nicht ohne raus kommen. Ich habe gerade erst wieder jemanden kennengelernt dem es so geht.
Deswegen: Aufklärung tut not. Aber bitte nicht so drastisch, denn es kann auch den falschen erwischen und das wäre nicht gut ;). Ingesamt stimm ich dir aber zu. Jeder sollte erstmal versuchen ohne Medikamente rauszukommen. Wenn das nicht weiterhilft, dann kann man den nächsten Schritt gehen.

Hallo "Clonex"

Verfasst: 30.01.2004 18:35
von Jasmin
Ich weiß, dass es vielen Leuten durch Antidepressiva besser geht. Ich leide selbst unter schweren Panikattacken und ich weiß nur zu gut, dass man gerade während oder kurz nach einer Attacke am liebsten schnell etwas einnehmen will. Aber ich habe mich wirklich gut über Antidepressiva und Tranqulizer informiert und es ist ganz klar, dass sie abhängig machen. Millionen von Menschen sind abhängig davon, natürlich merken sie es erst, nachdem sie die Medikamente absetzen. Aber es ist doch auch sehr interessant, dass diese Form der Medikation gerade in Europa, vor allem in Deutschland und Amerika üblich ist. Im Ausland ist das total unbekannt, die Leute scheinen irgendwie gar nicht darunter zu leiden. Jedenfalls kenne ich einige Leute, die Antidepressiva und anderes Psychopharmaka nehmen, einige sind in der Psychiatrie gelandet bzw. für immer arbeitsunfähig. Ich will hier echt keine Panik verbreiten und jeder muss selbst entscheiden, was er nimmt und was nicht. Ich weiß nur, dass ich allen Leuten dankbar bin, die mich damals vor dem Einnahme gewarnt haben. Jasmin

Verfasst: 30.01.2004 19:18
von Sina
Hallo Jasmin,

für immer arbeitsunfähig durch Antidepressiva?? Das kann ja wohl kaum sein.
Ich persönlich denke, wer Medikamente ablehnt, dem geht es eben nicht schlecht genug....denn wenn es einem scheiße geht, greift man nach jedem Strohhalm! Außerdem hat man gar nicht die Kraft, sich großartig zu informieren, wenn man schwer depressiv ist. Sorry, aber wenn Du erst noch stundenlang im Netz nach Infos über Dein Medi suchst, geht es Dir wohl nicht so schlecht.
Mir ist es egal, ob ich von meinen Zoloft abhängig bin oder nicht.
Ich BIN arbeitsfähig und zwar durch Zoloft!!! Und wenn ich es mein Leben lang nehme...was ist dann? Ich sehe da gar kein Problem. Ich möchte meine momentane Lebensqualität nicht missen!
Warum soll ich mich unnötig quälen?

Grüße
Sina

Verfasst: 30.01.2004 19:26
von CloneX
Jasmin, von genau dem Abhängigkeitsproblem und den Nebenwirkungen handelt diese Seite. Ich bin selber seit 8 Monaten auf Entzug.

Es ist falsch zu sagen "Antidepressiva machen nicht abhängig". Es ist aber auch falsch zu sagen "Antidepressiva machen abhängig". Denn es gibt beide Möglichkeiten - abhängig von der Person. Ich kenne Leute die haben 6 Jahre lang ADs genommen und beim Absetzen kein Problem. Und dann gibt es welche die nehmen sie für ein paar Monate und haben riesen Probleme.

Denn auch wenn es viele Menschen gibt die beim Absetzen Probleme haben, so denke ich, dass immer noch der großteil keine hat. Aber über das Risiko wird nicht genug aufgeklärt.

Du musst auch unterscheiden zwischen ANGST und DEPRESSION. Gegen Ängste zu kämpfen ist etwas anderes als gegen Depressionen zu kämpfen. Ich war selber mal in einer schweren Depression. Und eine Aussage wie "ADs machen abhängig" kann da schwere Folgen haben. Deswegen muss man aufpassen WIE man es sagt: "ADs KÖNNEN bei einem gewissen Prozentsatz starke Absetzungserscheinungen auslösen" oder so ähnlich.


Sorry alina, dass der Thread jetzt etwas vom Thema abgekommen ist.

Verfasst: 30.01.2004 21:00
von alina
hallo an alle!
und vielen dank für postings.
Ich habe keine Panikattacken, bin halt "müde", habe keine Energien, mache nichts zu Ende, habe leichte Soziophobie, allgemeine Unlust, traurige Gedanken etc

Habe Seroxat erst vorgestern bekommen, werde aber noch bis Dienstag (nächster Arzttermin) mit der Entscheidung warten.
Wie ist es eigentlich mit Alkohol und Sex +AD? Angeblich nichts mehr :cry: ?
Am liebsten wäre ich immer in dem Zustand den man nach 2-3 Glas Wein hat..."alles ist einfach und ich bin gut". Geben AD ähnliches Gefühl?

Grüße
A

Verfasst: 30.01.2004 21:19
von CloneX
Alkohol würde ich bei Depressiven sowieso nicht empfehlen. Alkohol = Depressivum.

Und Alina, falls du Englisch verstehst kannst du auch mal nach "Lexapro" suchen. Das ist der amerikanische Namen von Cipralex.

Verfasst: 30.01.2004 21:54
von Jade
...nur kurz am Rande.Von Orgasmusunfähigkeit würde ich auch im Allgemeinen nicht sprechen.Es ist schwerer zum Orgasmus zu kommen,der Orgasmus ist womöglich verändert oder weniger stark unter Paroxetin.
Aber mit etwas Übung und Phantasie ist ein Orgasmus möglich.

Jade

Verfasst: 30.01.2004 22:04
von Astrid
Hallo Alina,

seit Mai 2002 nehme ich Seroxat bzw. Paroxetin.
Die beschriebene Orgasmusunfähigkeit und tendenzielle Unlust sind mir nicht verborgen geblieben.
12 kg habe ich zugenommen. Schuld daran ist nicht das Medikament, sondern ein ungestillter Appetit und eine gesteigerte Fresslust. Das kann damit zusammenhängen, dass der Körper über bestimmte Botenstoffe dazu verführt wird. Aber nicht jeder der AD nimmt, nimmt automatisch zu.
Zu Alkohol und Paroxetin habe ich in einem ausführlichen Bericht gelesen, dass die Alkoholtoleranz und -verträglichkeit unter Paroxetin sogar erhöht ist. Genau das ist das Problem. Ich trinke auch gerne Wein. Die Wirkung von zwei drei Gläsern spürt man kaum. Früher hätte mich die Menge glückseelig taumelnd ins Bett fallen lassen. Mit Paroxetin müsste ich mehr trinken, um diese Wirkung zu erfahren. Und genau in dieser Gefahr liegt meines Erachtens das Hauptproblem. Ein AD kann zum vermehrten Alkoholgenuss verführen.

Also Vorsicht und wenn, dann nur moderater Genuss!!!!!!

Noch eine Bemerkung zu deiner Diagnose und der Behandlung mit Seroxat.
Ich habe das AD bei mir selbst als sehr wirkungsvoll erlebt (nachzulesen in meinem Erfahrungsbericht), ABER NUR in Kombination mit einer Therapie.
Alina, kein AD macht automatisch wieder gesund. Gesund wird man nur, wenn man an sich arbeitet und neue Wege findet. Deshalb würde ich dir dringend raten, dir parallel zu einem AD eine Therapie verschreiben zu lassen. Möglicherweise hilft sogar eine Therapie ohne AD.

Viel Erfolg wünscht dir

Astrid

Verfasst: 30.01.2004 23:07
von Max
Hi Alina,

ich habe kürzlich für 5 Wochen mal CIPRALEX genommen, trotz meiner positiven Einstellung ohne jeglichen Erfolg! :shock: Die Nebenwirkungen hielten sich in erträglichen Grenzen, bedarfsweise nahm ich dann noch TAFIL.

Alles Gute! :P
Max

www.cipralex.ch
www.cipralex.de

Verfasst: 31.01.2004 16:27
von alina
jetzt werde ich richtig depressiv!!! nachdem ich die lange, schöne anwort geschrieben habe - eine falsche taste und alles war weg!

:shock: :x

natürlich habe ich keine kraft dies nochmal zu schreiben :lol:

aber vielen dank an alle, es hilft mir SEHR eure Ratschläge zu lesen, aus euren erfahrungen zu lernen

@Astrid - habe riesen angst vorm zunehmen, danke für die warnug, 12 kg scheint mir schiller zu sein als kein orgasmus lebenslang

werde doch mit cipralex probieren

therapien, seminare etc mache seit 6 jahren (allerdings ohne diagnose v psychiater, einfach so), hat nur bedingt geholfen und vorallem sehr kurzfristig

werde natürlich weiter tun (diesmal mit psychiater)

das problem ist, dass ich ganz genau weiss was ich tun soll, tue aber nicht..
weil ich es nicht kann, kein power, ausgebrannt, lahm, aber gereizt, nervös und "schwierig"

@max - was ist tafil?

liebe grüße

a

Hallo Sina!

Verfasst: 31.01.2004 16:29
von Jasmin
Vielen Dank für Deine Antwort. Du hast Recht, mir geht es anscheinend noch nicht schlecht genug, dass ich das Zeug nehme. Und da kann ich doch nur froh drum sein, oder? Es ist immer noch besser, sich über etwas zu informieren, als einfach irgendein Medikament einzunehmen. Du kannst mir glauben, dass es mir oft so schlecht ging, dass ich nur noch auf der Couch gelegen haben und lieber tot gewesen wäre als den Zustand weiter auszuhalten, aber es ist viel besser geworden, weil ich den Willen dazu hatte und immer noch habe. Es mag ja sein, dass es Dir durch die Medikamente besser geht, aber sind Dir mögliche Nebenwirkungen oder Langzeitschäden und eine Abhängigkeit wirklich egal?
Jasmin

Verfasst: 31.01.2004 18:18
von Max
Hi Alina,

ein neueres Medi muß nicht zwangsläufig besser wirken! :cry: :P
Dazu sind wir nun mal zu verschieden.

http://mitglied.lycos.de/angst_panik/info.html

Alles Gute!
Max

Verfasst: 01.02.2004 15:23
von Sina
Hallo Jasmin,

ich schreibe Dir heute abend. Bin jetzt etwas im Stress!

Bis dann
Sina

Verfasst: 01.02.2004 19:25
von Sina
Hallo Jasmin,

jetzt habe ich Zeit :wink:

Du schreibst, Du hättest es aus eigener Kraft aus Krisen geschafft, weil Du den Willen dazu hattest. Schön, dass Du noch einen Willen hattest.
In meiner Depression ging es mir so schlecht, ich habe geglaubt es wird nicht mehr....ich hatte null Kraft, null Willen mehr...

Nungut, jetzt nehme ich mein Medi über 4 Jahre. Bei 50 mg hatte ich trotzdem immer wieder mal depressive Schübe, welche aber wieder weg gingen als ich auf 100 mg erhöht habe. Mit 100 mg geht es mir eigentlich recht gut. Nebenwirkungen habe ich momentan keine.
Natürlich ist es mir nicht wirklich egal, ob mein Medi Langzeitschäden hat. Ich habe nur schreckliche Angst, wieder in eine Depression zu rutschen! Es war so furchtbar, so grauenvoll, das will ich nie nie wieder erleben.
Ich wollte ja schonmal absetzen. Von 100 mg auf 50 mg hat auch gut geklappt. Dann hat ein Mann mir sehr weh getan, ich wurde wieder depressiv, habe wieder auf 100 mg erhöht. Will aber demnächst mal wieder 50 mg probieren. Das Problem ist nur: wann ist der richtige Zeitpunkt? Momentan verläuft mein Leben zwar in regelmäßigen Bahnen, doch will ich mich vielleicht beruflich noch einmal umorientieren. Aber wenn ich da ne Depri kriege, kann ich es vergessen!

Tja, ist alles nicht so einfach! Momentan ist es mir einfach so wichtig, dass es mir gut geht!

Du hast noch nie irgendwas genommen an Psychopharmaka?
Wie geht es Dir momentan?

Liebe Grüße
Sina

Hallo Sina!

Verfasst: 01.02.2004 21:58
von Jasmin
Vielen Dank für die Mail.
Mir geht es mal so, mal so. Zur Zeit habe ich "nur" Panikatacken, die noch einigermaßen erträglich sind. Die schlimmsten Phasen hatte ich letztes Jahr im Sommer und dann letzten Dezember. Die Attacken waren so schlimm, dass ich keinen klaren Gedanken mehr fassen konnte. Zeitweise hatte ich durch die Panikattacken auch Depressionen. Ich war ständig krankgeschrieben und im Dezember habe ich meinen Job verloren. Wenn es ganz schlimm war, habe ich das Haus nicht mehr verlassen und nur noch auf der Couch gelegen. Einige Zeit war es derart heftig, dass ich mein Zimmer nicht mehr verlasse habe. Ich weiß nicht, wie ich es manchmal geschafft habe, überhauot aufzustehen. Ich habe Paroxetin verschrieben bekommen und Diazepam (Valium), bis heute aber keine einzige Tablette genommen. Ich hab die Hoffnung, dass ich es so in den Griff kriege, auch wenn es die Hölle ist. Ich war aber oft nah dran, etwas zu nehmen, weil ich dachte, ich kann es nicht mehr aushalten. An manchen Tagen geht es mir so gut, dass ich gar nicht mehr daran denke, aber dann kommt doch wieder eine Attacke, die mich total runterzieht. Wenn es mir relativ gut geht, informiere ich mich über alles, was ich dazu finden kann und ich habe einige Leute kennengelernt, die abhängig geworden sind und denen es hinterher schlechter ging als zuvor. Nur darum will ich auf keinen Fall etwas einnehmen, das ist irgendwie verständlich, oder? Welche Medikamente nimmst Du denn genau ein und hast Du "nur" Depressionen oder auch Panikattacken?
Viele Grüße + alles Gute
Jasmin

Verfasst: 01.02.2004 22:45
von Sina
Hallo Jasmin,

da hast Du ja auch einiges mitgemacht:-((
Panikattacken hatte ich nur ein paarmal, ist schon länger her. Hauptsächlich sind es Depressionen und starke Stimmungsschwankungen bei mir. Gegen die Depris hilft mir das Zoloft sehr gut. Ansonsten nehme ich momentan nichts. Habe früher schonmal Tavor und andere Beruhigungsmittel genommen, aber immer nur selten, also nie regelmäßig.

Momentan nehme ich also nur mein Antidepressivum und es geht mir gut damit.

Hast Du jetzt wieder Arbeit? Ich habe auch letztes Jahr einen Job verloren, wegen meiner Depris. D.h. von meinen Depris wusste keiner was, ich war denen einfach zu schlecht :( (eben weil es mir mies ging und ich keinen Antrieb hatte). Habe aber direkt ne neue Stelle gefunden. Letztes Jahr hatte ich auch eine schwerere Depression, aber arbeiten hat irgendwie noch geklappt.

Alles Gute Dir und schreib mal wieder!
Sina

Verfasst: 01.02.2004 22:51
von Sina
Hallo alina,

erst jetzt fällt mir auf, dass Jasmin und ich uns ja in Deinem Thread austauschen :oops:
Tut mir leid, dass wir so ziemlich vom Thema abgekommen sind.
Sollte es Dich oder jemand anderes ernsthaft stören, werde ich Jasmin fragen, ob wir uns per PN weiter austauschen wollen.

Liebe Grüße an Dich
Sina

Hi Sina und auch Alina

Verfasst: 02.02.2004 08:34
von Jasmin
Alina, ich hoffe auch, dass es Dich nicht stört, dass Sina und ich uns hier ausgetauscht haben.
An Sina:
Mir ging es auf der Arbeit genauso. Ich war so fertig, dass ich nichts mehr auf die Reihe gebracht habe. Ich hatte einfach keine Kraft mehr. Vielleicht war das auch so eine Erschöpfungsdepression bei mir durch den ganzen Streß. Ich bin noch arbeitslos und fühl mich auch noch nicht so toll, dass ich wieder arbeiten könnte (auf keinen Fall ganztags) und zur Zeit ist hier auch gar nix im Angebot.
Wenn Du magst, kannst Du mir eine Email an meine Adresse ... senden, würde mich sehr freuen.
Jasmin