hallo ihr lieben,
ich bin grade auf eure seite gestossen und hoffe, dass ihr mir einige meiner fragen beantworten könnt. zu meiner geschichte...ich habe vor 3 jahren mit gladem angefangen, kaum nebenwirkungen (abgesehen davon, dass mir so ziemlich alles egal war, aber das war nach der schlimmen zeit angenehm), aber es hat mir sehr gut geholfen. ich habe 2 absetzversuche hinter mir. beide male ging es mir nach ca.2-3 monaten wieder sehr viel schlechter. beide male habe ich angefangen über suizid nachzudenken. beim letzte mal hat gladem nicht mehr geholfen. ich nehme seit einem jahr prozac (also fluctin). dies hat mir gut geholfen im letzen jahr. befremdlich finde ich, dass ich so gut wie nicht mehr weinen kann. das passiert kaum noch. auch freude und verliebtheit usw sind einfach gedämpft. dafür kann ich wieder normal leben, arbeiten, ausgehen etc...vor 1,5 monaten ist meine beziehung zerbrochen. ich habe knallhart reagiert. auch das hat mich total geschockt. das war gar nicht ich...ich habe nur noch mich gesehen und war sehr ungerecht und hart zu meinem damaligen partner. wirklichen liebeskummer konnte ich nicht empfinden, obwohl ich ihn liebe. was ich getan habe...und bitte schlagt mich nicht...ich habe mich selber von 20 mg auf 40 mg hochdosiert. der effekt war keine vergossene träne. nun geht es mir schlecht mit dem runterdosieren... ich bin wahnsinnig nervös. mir ist schwindelig und sehr übel. ich habe unkontrollierte essanfälle. ich zittere. das ist das akute... und was über allem schwebt ist langsam eine große angst. ich möchte nicht mein leben lang so sein. natürlich möchte ich das es mir gut geht, aber ich möchte trauer empfinden und freude wie jeder normale mensch. gleichzietig habe ich eine wahnsinnige panik davor noch mal ein medi abzusetzen. ich weiss nicht was dann passiert...die letzten beiden male waren einfach nur die hölle. ich habe gladem sehr sehr vorsichtig ausgeschlichen und trotzdem...
ich kann doch nicht mein leben lang medis nehmen?
danke für eure antworten
steffi
neu und viele fragen...
liebe anne,
ich danke dir sehr für deine antwort. sie hat mir mut gemacht, dass auch ich es schaffen kann mal ohne ein ad auszukommen. es gibt immer noch tage wo ich einfach die 40 mg nehme. wenn ich weiss, ich werde sehr viel stress habe oder aufwache und unglücklich bin. ich bezweifle aber, dass mir dieses hin und her zwischen 40 mg und 20 mg gut tut...ich merke praktisch sofort, wenn ich weniger nehme, aber viel kann davon natürlich auch psychisch sein. was mir auch angst macht ist, dass ich eine psychische abhängigkeit bemerke. ich habe eine unglaubliche angst davor, dass es mir wieder richtig schlecht geht. auf der anderen seite...ich beginne mich immer unwohler mit dem medi zu fühlen. das eine ist diese dumpfe gefühl. das andere ist einfach, dass ich nicht abhängig sein möchte von medi, welches mich anscheinend doch verändert. es ist doch verrückt... als gladem damals anfing zu wirken, war das als ob mir jemand mein leben geschenkt hat. ich fragte mich nur warum ich nicht viel früher meine hemmschwelle überwunden hatte mir endlich hilfe zu suchen. heute stellen sich andere fragen... ich möchte nicht sagen, dass ich es bereut habe. es hat mir erst mal vieles erleichtert und mir die kraft gegeben an meinen problemen zu arbeiten. ich konnte mein studium abschließen und wieder soziale kontakte pflegen, ausgehen. heute stehe ich davor, dass es mir anscheinend erst einmal wieder schlecht gehen muss, bevor es mir wirklich wieder gut geht...
es gibt etwas was mich noch interessiert! ist es besser ein medi abzusetzen, wenn man in einer stabilen lage ist? also, weiß, dass man unterstützung bekommt? ich habe zwar wirklich 2 gute freundinnen, aber ich werde es im job nicht erklären können. ich weiß nicht wieviel ich meinem umfeld zumuten kann. dadurch das es mir sehr lange schlecht ging sind meine freunde auch ziemlich am ende ihrer belastbarkeit. ich denke fast, dass ich hören werde: dann nimm es doch wieder, wenn es dir damit besser geht! eine gute unterstützung ist das nicht...
ganz lieber gruss
steffi
ich danke dir sehr für deine antwort. sie hat mir mut gemacht, dass auch ich es schaffen kann mal ohne ein ad auszukommen. es gibt immer noch tage wo ich einfach die 40 mg nehme. wenn ich weiss, ich werde sehr viel stress habe oder aufwache und unglücklich bin. ich bezweifle aber, dass mir dieses hin und her zwischen 40 mg und 20 mg gut tut...ich merke praktisch sofort, wenn ich weniger nehme, aber viel kann davon natürlich auch psychisch sein. was mir auch angst macht ist, dass ich eine psychische abhängigkeit bemerke. ich habe eine unglaubliche angst davor, dass es mir wieder richtig schlecht geht. auf der anderen seite...ich beginne mich immer unwohler mit dem medi zu fühlen. das eine ist diese dumpfe gefühl. das andere ist einfach, dass ich nicht abhängig sein möchte von medi, welches mich anscheinend doch verändert. es ist doch verrückt... als gladem damals anfing zu wirken, war das als ob mir jemand mein leben geschenkt hat. ich fragte mich nur warum ich nicht viel früher meine hemmschwelle überwunden hatte mir endlich hilfe zu suchen. heute stellen sich andere fragen... ich möchte nicht sagen, dass ich es bereut habe. es hat mir erst mal vieles erleichtert und mir die kraft gegeben an meinen problemen zu arbeiten. ich konnte mein studium abschließen und wieder soziale kontakte pflegen, ausgehen. heute stehe ich davor, dass es mir anscheinend erst einmal wieder schlecht gehen muss, bevor es mir wirklich wieder gut geht...
es gibt etwas was mich noch interessiert! ist es besser ein medi abzusetzen, wenn man in einer stabilen lage ist? also, weiß, dass man unterstützung bekommt? ich habe zwar wirklich 2 gute freundinnen, aber ich werde es im job nicht erklären können. ich weiß nicht wieviel ich meinem umfeld zumuten kann. dadurch das es mir sehr lange schlecht ging sind meine freunde auch ziemlich am ende ihrer belastbarkeit. ich denke fast, dass ich hören werde: dann nimm es doch wieder, wenn es dir damit besser geht! eine gute unterstützung ist das nicht...
ganz lieber gruss
steffi