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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

psyab.net: wichtige Informationen für neue Teilnehmer


Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Ein Stollentroll meldet sich neu an

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Stollentroll
Beiträge: 6
Registriert: 06.04.2004 11:49

Ein Stollentroll meldet sich neu an

Beitrag von Stollentroll »

Hallo,

ich bin 31 Jahre alt, die Diagnose Depression wurde das erste Mal gestellt als ich 16 Jahre alt war und ich habe eine ziemliche Odyssee mit vielen unerfreulichen Begegnungen und Medikamenten hinter mir. Jetzt habe ich endlich eine Therapeutin gefunden mit der ich an den Ursachen arbeite und ich hoffe, dass ich irgendwann ohne Medikamente leben kann.

Viele herzliche Gruesse vom

Stollentroll
zur Zeit Remergil 45mg, Paroxat 20mg, Diazepam 20mg und jetzt auch noch Tavor 5-10mg / ansonsten habe ich so ziemlich alle AD bereits durchprobiert ebenso wie diverse Neuroleptika
Candy
Beiträge: 91
Registriert: 21.03.2004 19:19

Beitrag von Candy »

Hallo Troll,

erst mal willkommen hier bei uns - fühl dich wohl - wir tun's auch!
Mensch, das ist aber einiges, was du da an Medis nimmst! Nimmst du die in der Dosierung täglich - vor allem das Diazepam?

Sei gegrüsst von der Candy :wink:
Symptome: Depressionen, Ein- und Durchschlafstörungen, Alpträume, dissoziative Zustände in allen Ausprägungen, SVV, Essstörungen; Diagnosen: Posttraumatische Belastungsstörung; atypische Anorexie; soziale Phobie; Borderline Persönlichkeitsstörung; rezidivierende, mittelschwere Depression
Medikation: Paroxetin (Paroxetin ratiopharm / Tagonis ab März 2004, 20 mg 2 Monate
>> 40 mg 1 Monat >> 20 mg 1 Monat >> 0); Reboxetin (Edronax ab Juni 2004, 8 mg 3 Monate); Venlafaxin (Trevilor ab Sept. 2004, 225 mg 2,5 Monate))
Zusätzlich: seit Feb. 2004 bei Bedarf 1 - 2,5 mg Lorazepam (Tavor)
Absetzverlauf: Paroxetin wg. gesteigertem SVV problemlos abgesetzt; Reboxetin wg. gesteigerter Aggression und allergischer Reaktion problemlos abgesetzt; Venlafaxin Mitte Dez. 2004 zunächst von 225 mg auf 150 mg, dann ganz abgesetzt (2 Wochen erhebliche Absetzsymptome: Zaps, Schwindel, Übelkeit, Zittern, bis heute noch zeitweise vorhanden).
Seit Ende Dezember 2004 "clean".
Stollentroll
Beiträge: 6
Registriert: 06.04.2004 11:49

Beitrag von Stollentroll »

Hallo Candy,

ja, ist leider eine ganze Menge an Medikamenten, aber ich kann arbeiten, Therapie machen und habe sehr viel an Lebensqualitaet gewonnen. Das Diazepam macht mir den groessten Kummer, ich habe eine deutliche Toleranz entwickelt und die 20mg geben nur meinen durchschnittlichen Tageskonsum an. Manchmal nehme ich mehrere Tage gar nichts und an manchen Tagen bis zu 60mg. Ich bin zwar ein ultra rapid metabolizer, d.h der Wirkstoff wird bei mir in kuerzester Zeit abgebaut aber ich freue mich schon auf den Tag an dem ich das Zeug absetzen kann.

Viele herzliche Gruesse vom

Stollentroll
zur Zeit Remergil 45mg, Paroxat 20mg, Diazepam 20mg und jetzt auch noch Tavor 5-10mg / ansonsten habe ich so ziemlich alle AD bereits durchprobiert ebenso wie diverse Neuroleptika
Gesperrt