Vorstellung Mareile
Verfasst: 01.10.2008 20:51
Hallo, ich bin Mareile, 69ger Jahrgang, arbeite in einer Apotheke und lebe alleine.
Vor 2 Jahren wurde meine Arbeitsstelle stundenmäßig gekürzt, meine Vermieter, bei denen ich fast wie eine Enkelin wohne spielten plötzlich verrückt , ein Zahn entzündete sich, ich war erkältungsmäßig krank und musste arbeiten und am Wochenende für meine Eltern da sein( mein Vater hat Parkinson und ist auf Betreuung angewiesen), dafür pendele ich jedes Wochenende etwa 100 Kilometer ins Saarland.Was jahrelang gut lief klappte nicht mehr, mir gingen plötzlich die Kräfte aus, nachdem ich mich mit Arbeitsstelle,und den Vermitern arrangiert hatte, mein Zahn geheilt war und die Erkältung verschwunden war.
Mein Körper reagierte plötzlich mit Schwindelanfällen, Zittern , Schweißausbrüchen und Schlaflosigkeit.
In meiner Apotheke zu arbeiten war sehr schwierig, in meiner Kirche, in der ich ehrenamtlich Gottesdienste halte konnte ich nichts mehr machen bis ich Dank Citalopram wieder Mensch wurde.
Ich habe unheimlich viele Bücher zum Thema Angst gelesen, auch eines von Jens Baum.
Dieses hat mir in der Zeit als ich es ohne Medikament versuchen wollte viel Kraft gegeben, auch das andere:" Keine Angst vor morgen", das er auch geschrieben hat.Leider gingen nach dem problemlosen Ausschleichen von Citalopram die alten Probleme wieder los. also bin ich wieder eingeschlichen und fürchte mich vor einem neuen Ausschleichversuch.
Nach einem Jahr Beschäftigung mit der Angst, sagte mein Therapeut zu mir, dass Konfrontation nicht mein Thema sei, sondern, dass bei mir ein Burnout vorläge. Seitdem gehen wir Alltagssituationen durch.
Im Endeffekt geht es bei mir wohl darum, mehr Zeit für meine Freunde und mich zu haben, weniger zu arbeiten und für meine Eltern eine Lösung zu finden.
Das muss ich lernen, von Hause aus bin ich eigentlich ein Workohalic. Aber weniger ist wohl mehr.
Ich hoffe da eine Lösung für mich zu finden und das dann mein Körper nicht mehr mit Angst reagiert.
Gruß
Mareile
Vor 2 Jahren wurde meine Arbeitsstelle stundenmäßig gekürzt, meine Vermieter, bei denen ich fast wie eine Enkelin wohne spielten plötzlich verrückt , ein Zahn entzündete sich, ich war erkältungsmäßig krank und musste arbeiten und am Wochenende für meine Eltern da sein( mein Vater hat Parkinson und ist auf Betreuung angewiesen), dafür pendele ich jedes Wochenende etwa 100 Kilometer ins Saarland.Was jahrelang gut lief klappte nicht mehr, mir gingen plötzlich die Kräfte aus, nachdem ich mich mit Arbeitsstelle,und den Vermitern arrangiert hatte, mein Zahn geheilt war und die Erkältung verschwunden war.
Mein Körper reagierte plötzlich mit Schwindelanfällen, Zittern , Schweißausbrüchen und Schlaflosigkeit.
In meiner Apotheke zu arbeiten war sehr schwierig, in meiner Kirche, in der ich ehrenamtlich Gottesdienste halte konnte ich nichts mehr machen bis ich Dank Citalopram wieder Mensch wurde.
Ich habe unheimlich viele Bücher zum Thema Angst gelesen, auch eines von Jens Baum.
Dieses hat mir in der Zeit als ich es ohne Medikament versuchen wollte viel Kraft gegeben, auch das andere:" Keine Angst vor morgen", das er auch geschrieben hat.Leider gingen nach dem problemlosen Ausschleichen von Citalopram die alten Probleme wieder los. also bin ich wieder eingeschlichen und fürchte mich vor einem neuen Ausschleichversuch.
Nach einem Jahr Beschäftigung mit der Angst, sagte mein Therapeut zu mir, dass Konfrontation nicht mein Thema sei, sondern, dass bei mir ein Burnout vorläge. Seitdem gehen wir Alltagssituationen durch.
Im Endeffekt geht es bei mir wohl darum, mehr Zeit für meine Freunde und mich zu haben, weniger zu arbeiten und für meine Eltern eine Lösung zu finden.
Das muss ich lernen, von Hause aus bin ich eigentlich ein Workohalic. Aber weniger ist wohl mehr.
Ich hoffe da eine Lösung für mich zu finden und das dann mein Körper nicht mehr mit Angst reagiert.
Gruß
Mareile