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Efexor, Trevilor so sieht Wyeth Pharma die Wirkung

Verfasst: 20.10.2003 22:05
von Pascal
Einen interessanten Bericht habe ich da gefunden:


Breit angelegte Analyse von Antidepressiva belegt signifikante Wirksamkeit von EFFEXOR®/EFFEXOR® XR

EFFEXOR®/EFFEXOR® XR (in der Schweiz EFEXOR®/EFEXOR® ER) führte in über 30 Vergleichsstudien und bei über 7'000 Patienten zu höheren Remissionsraten und zu besseren Resultaten in Bezug auf das Abklingen von emotionalen und somatischen Symptomen als SSRI


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Jorge Wernli, Wyeth Public Affairs
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E-Mail: wernlij@wyeth.com


Zug / Philadelphia, 21. Mai 2003 Wyeth Pharmaceuticals, von Wyeth (NYSE: WYE), hat über das Ergebnis einer breit angelegten Analyse von Vergleichsstudien zu Antidepressiva informiert. In dieser Analyse wurde festgestellt, dass bei einer signifikant höheren Zahl von Patienten eine Remission (praktische Beseitigung) ihrer Depressionssymptome sowie ein Abklingen ihrer emotionalen und somatischen Symptome eintrat, wenn sie mit EFFEXORâ/ EFFEXORâ XR (Venlafaxine HCl) statt mit den üblicherweise verwendeten selektiven Serotonin-Wiederaufnahmehemmern (SSRI) oder mit Placebo behandelt wurden. Die Analyse wurde an der Jahresversammlung der American Psychiatric Association (APA) in San Francisco im Rahmen von zwei Poster-Präsentationen vorgestellt.

Durch die Behandlung sollte beim Patienten möglichst rasch eine Remission herbeigeführt werden. Diese Daten bestätigen, dass EFFEXORâ XR bei Depressionen eine hervorragende Behandlung darstellt, erklärte Dr. Eric Holländer, Professor für Psychiatrie und Leiter Psychopharmakologie an der Mount Sinai School of Medicine in New York. Für die Ärzte ist dies eine wichtige Information, denn die Remission ist ein entscheidender Meilenstein bei der Vorbeugung des erneuten Auftretens von Symptomen und eines Rückfalls in die Depression.

EFFEXORâ XR ist ein bewährter Serotonin-Norepinephrin-Wiederaufnahmehemmer (SNRI). Seine Wirksamkeit wird durch einen umfangreichen Bestand an klinischen Daten belegt, die in Studien erhoben wurden, in denen die Wirksamkeit nach sehr strengen Kriterien bestimmt wurde, erklärte Victoria Kusiak, M.D., Vice President von Global Medical Affairs und medizinische Leiterin Nordamerika von Wyeth Pharmaceuticals. Diese Studie ist unseres Wissens die umfangreichste ihrer Art, die je durchgeführt wurde. Ihre Resultate zeigen, dass EFFEXORâ XR einen wichtigen Beitrag dazu leisten kann, dass Patienten ihr Ziel erreichen können, praktisch symptomfrei zu werden.


Jedes Jahr leidet eine beträchtliche Anzahl von Schweizerinnen und Schweizer an einer Depression, die in verschiedener Hinsicht zu Beeinträchtigungen führt: bei der Arbeit, beim Studium, beim Schlafen und Essen und bei Aktivitäten, die zuvor als angenehm empfunden wurden. Laut Angaben des Bundesamtes für Statistik werden Suizidversuche welche zu einer Behandlung führen auf 8 10'000 pro Jahr geschätzt.

EFFEXORâ XR ist ein von der Struktur her neuartiges Antidepressivum, das mit keiner anderen verfügbaren antidepressiven Substanz chemisch verwandt ist. Es wird angenommen, dass EFFEXORâ XR sowohl den Serotonin- als auch den Norepinephrin-Spiegel erhöht. Diese beiden chemischen Substanzen im Gehirn scheinen bei Depressionen und Angststörungen eine Rolle zu spielen.
EFFEXORâ XR wurde von Wyeth Pharmaceuticals, entdeckt und entwickelt. Beide Medikamente sind rezeptpflichtig.


Wyeth ist ein führendes forschendes pharmazeutisches Unternehmen mit Niederlassungen in über 60 Ländern. Weltweit beschäftigt die Firma mehr als 50.000 Menschen in 145 Ländern. Der Hauptsitz befindet sich in Madison im amerikanischen Bundesstaat New Jersey.

Die Firma nimmt eine wegweisende Rolle in Forschung, Entwicklung, Produktion und Marketing von chemisch-pharmazeutischen, biotechnologischen Therapien und Impfungen sowie nicht verschreibungspflichtigen pharmazeutischen Produkte ein. In der Schweiz gehört Wyeth-AHP (Schweiz) AG mit Standort Zug zu den fünfzehn grössten Unternehmen im Arzneimittelsektor.

Für weitere Informationen: http://www.wyeth.ch/news_frameset.htm und
www.wyeth.ch, www.wyeth.com

Intressante Infos über Wirkung / Halbwertszeit...

Verfasst: 20.10.2003 22:17
von Pascal
Antidepressivum

Zusammensetzung


Wirkstoff: Venlafaxinum (ut Venlafaxini hydrochloridum).

Efexor

Tabletten zu 37,5 oder 75 mg Venlafaxinum, Excip. pro compr.

Efexor ER (ER = Extended Release)

Kapseln mit verlängerter Wirkstofffreigabe zu 75 mg oder 150 mg Venlafaxinum, Excip. pro caps.

Eigenschaften/Wirkungen


Venlafaxine ist ein von der Struktur her neuartiges Antidepressivum, welches chemisch nicht mit SSRI, trizyklischen, tetrazyklischen oder anderen erhältlichen Antidepressiva verwandt ist.

Präklinische Studien haben gezeigt, dass Venlafaxine und sein annähernd äquipotenter Hauptmetabolit, O-Desmethylvenlafaxine, spezifische Hemmstoffe der Serotonin- und Noradrenalin-Wiederaufnahme sind und auch in geringem Masse die Dopamin-Wiederaufnahme hemmen.

Venlafaxine besitzt keine MAO-hemmende Wirkung und zeigt in vitro eine schwache oder keine Affinität für Muskarin-, Histamin- oder adrenergische Rezeptoren. Im Gegensatz zu anderen Antidepressiva werden daher mit Venlafaxine selten Nebenwirkungen bezüglich der Aktivität zu diesen Rezeptoren wie anticholinergische, sedative und kardiovaskuläre Wirkungen beobachtet.

In vitro-Studien zeigten, dass sich Venlafaxine nicht an Opiat-, Benzodiazepin-, Phencyclidin (PCP)- und N-Methyl-D-Asparaginsäure (NMDA)-Rezeptoren bindet.

In präklinischen Studien wurde gezeigt, dass Venlafaxine eine geringe ZNS-stimulierende Wirkung besitzt und ausserdem die psychomotorischen und psychometrischen Wirkungen von Alkohol nicht potenziert.

Tierversuche weisen darauf hin, dass Venlafaxine und O-Desmethylvenlafaxine die b-adrenergische Reaktionsfähigkeit nach akuter und chronischer Verabreichung reduzieren.

Aufgrund der erhaltenen Resultate kann ein schneller Eintritt einer klinisch signifikanten Wirkung vs. Placebo erwartet werden, gemäss Studien zwischen 1-4 Wochen.

Die Resorption von Venlafaxine aus den Efexor ER Kapseln erfolgt langsamer als bei den Efexor Tabletten; der Resorptionsgrad ist jedoch gleich. Dies ermöglicht eine einmal tägliche Dosierung der Efexor ER Kapseln.

Pharmakokinetik


Venlafaxine und O-Desmethylvenlafaxine zeigen eine lineare Kinetik über den gesamten therapeutischen Dosisbereich.

Absorption

Venlafaxine wird fast vollständig (mind. 92%) absorbiert und unterliegt einer intensiven First-pass-Metabolisierung. Nach Verabreichung einer Einzeldosis Efexor Tabletten à 25 bis 150 mg treten maximale Plasmakonzentrationen Cmax von Venlafaxine nach ca. 2,4 h auf; im Durchschnitt liegen sie zwischen 37 und 163 ng/ml.

Durchschnittliche Cmax für den aktiven Hauptmetaboliten O-Desmethylvenlafaxine liegen zwischen 61 und 325 ng/ml und werden nach ca. 4,6 h beobachtet.

Nach Einnahme von Efexor ER werden maximale Plasmakonzentrationen nach ca. 6 h für Venlafaxine bzw. ca. 8,8 h für O-Desmethylvenlafaxine erreicht. Die Resorption aus Efexor ER Kapseln erfolgt langsamer als bei Efexor Tabletten, jedoch im gleichen Ausmass.

Steady-state-Konzentrationen von Venlafaxine und O-Desmethylvenlafaxine werden innerhalb von 3 Tagen nach oraler Mehrfachdosis erreicht.

Die gleichzeitige Einnahme mit einer Mahlzeit hat bei Efexor ER keinen Effekt auf die Resorption von Venlafaxine. Bei Efexor Tabletten wird die Resorption geringfügig verzögert, wobei jedoch weder die Höchstkonzentration noch der Resorptionsgrad beeinflusst werden.

Distribution

Die Plasmaproteinbindung beträgt ca. 27% für Venlafaxine und 30% für seinen Hauptmetaboliten.

Das scheinbare Verteilungsvolumen im Steady state, nach oraler Verabreichung einer Dosis Venlafaxine, beträgt ca. 4-11 l/kg. Für O-Desmethylvenlafaxine beträgt das Verteilungsvolumen ca. 4-7 l/kg.

Metabolismus

Venlafaxine wird weitgehend in der Leber über CYP2D6 zum annähernd äquipotenten Metaboliten O-Desmethylvenlafaxine und in einem geringeren Ausmass über CYP 3A3/4 zu N-Desmethylvenlafaxine metabolisiert.

Elimination

Venlafaxine und seine Metaboliten werden hauptsächlich über die Nieren (ca. 92%) ausgeschieden. Die durchschnittliche Plasmaclearance im Steady state beträgt ca. 1,3 l/h/kg für Venlafaxine und ca. 0,4 l/h/kg für O-Desmethylvenlafaxine; die durchschnittliche Halbwertzeit für Venlafaxine beträgt ca. 5 h respektive ca. 11 h für seinen Hauptmetaboliten.

Die scheinbare Eliminationshalbwertszeit nach Einnahme von Efexor ER beträgt 15 ± 6 h entsprechend der Absorptionshalbwertszeit, da die Absorption hier langsamer erfolgt als die Elimination.

Bei Verabreichung an Patienten ohne eingeschränkte Nieren- und Leberfunktion über einen längeren Zeitraum wurde keine Akkumulation von Venlafaxine oder seinen Metaboliten festgestellt.

Kinetik in besonderen klinischen Situationen

Die Pharmakokinetik von Venlafaxine wird weder durch das Alter noch durch das Geschlecht der Patienten wesentlich beeinflusst. Jedoch wurde bei Personen über 60 Jahren eine 20%ige Reduktion der Clearance des Hauptmetaboliten beobachtet, welche vermutlich auf eine altersbedingte Abnahme der Nierenfunktion zurückzuführen ist.

Bei Patienten mit mässiger bis schwerer Niereninsuffizienz ist die totale Clearance von Venlafaxine und O-Desmethylvenlafaxine vermindert, resp. die Halbwertszeit verlängert. Für diese Patienten wird eine Dosisanpassung empfohlen (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Bei Patienten mit eingeschränkter Leberfunktion ist der Metabolismus von Venlafaxine sowie die Elimination seines Hauptmetaboliten verlangsamt und daher eine entsprechende Reduktion der Tagesdosis erforderlich (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Indikationen/Anwendungsmöglichkeiten


Belegte Indikationen

Efexor/Efexor ER ist für die ambulante sowie stationäre Behandlung aller Arten von Depressionen, einschliesslich solcher mit Angstbegleitsymptomen und für die Erhaltungstherapie und Rezidivprophylaxe depressiver Erkrankungen (Prävention eines Rückfalls nach Remission der depressiven Symptomatik bzw. Prävention des Wiederauftretens neuer depressiver Episoden) indiziert.

Efexor ER ist auch für die Behandlung von Generalisierten Angststörungen angezeigt.

Dosierung/Anwendung


Dosierung und Behandlungsdauer sind individuell der Art und dem Schweregrad der Erkrankung sowie dem Befinden und dem Alter des Patienten anzupassen.

Prävention eines Rückfalls/Rezidivprophylaxe depressiver Erkrankungen

Zur Prävention eines Rückfalls oder zur Rezidivprophylaxe depressiver Erkrankungen kann es erforderlich sein, dass die Behandlung über mehrere Monate bzw. dauerhaft fortgesetzt wird. Dabei werden normalerweise die gleichen Dosierungen angewendet wie bei der Akutbehandlung. Der Nutzen der Erhaltungstherapie sollte regelmässig überprüft werden.

Leichte bis mittelschwere Depressionen

Die empfohlene Standarddosis beträgt 75 mg Venlafaxine pro Tag, entweder als tägliche Einmaldosis Efexor ER Kapseln oder auf zwei Einzelgaben Efexor Tabletten verteilt, und kann der Reaktion des Patienten entsprechend angepasst werden. Bei Bedarf kann die tägliche Dosis nach frühestens 2 Wochen auf 150 mg, als tägliche Einmaldosis Efexor ER Kapseln oder verteilt auf zwei Einzelgaben Efexor Tabletten, erhöht werden.

Schwere Depressionen

Efexor Tabletten

Bei schwer depressiven Patienten beträgt die empfohlene Anfangsdosis 150 mg/Tag, auf zwei Einzeldosen verteilt.

Diese Dosis kann in Schritten von 75 mg alle 2-3 Tage erhöht werden, bis die gewünschte Reaktion erreicht ist. Die empfohlene Höchstdosis liegt bei 375 mg pro Tag, aufgeteilt in zwei bis drei Dosen. Es wurden in den Studien nur eine geringe Anzahl von Patienten mit 375 mg Venlafaxine behandelt und es sind vermehrt Nebenwirkungen aufgetreten. Die Nutzen-Risiko-Relation dieser Dosis von 375 mg muss für jeden Patienten individuell abgeklärt werden. Die Dosis sollte anschliessend in Übereinstimmung mit der Reaktion und Toleranz des Patienten schrittweise bis zur üblichen Dosierung reduziert werden.

Efexor ER Kapseln mit verlängerter Wirkstofffreisetzung

Eine Dosiserhöhung sollte in Abständen von ca. 2 Wochen, jedoch nicht weniger als einer Woche erfolgen. Die empfohlene Dosis basiert auf klinischen Studien mit Efexor ER in täglichen Einmaldosen von vorwiegend 75-225 mg. In begründeten Einzelfällen kann bis zu 375 mg pro Tag dosiert werden. Es wurden in den Studien nur eine geringe Anzahl von Patienten mit 375 mg Venlafaxine behandelt und es sind vermehrt Nebenwirkungen aufgetreten. Die Nutzen-Risiko-Relation dieser Dosis von 375 mg muss für jeden Patienten individuell abgeklärt werden.

Generalisierte Angststörungen

Die empfohlene Standarddosis für Generalisierte Angststörung beträgt 75 mg Efexor ER einmal täglich.

Spezielle Dosierungsanweisungen

Patienten mit Nieren- und Leberfunktionsstörungen (siehe auch «Vorsichtsmassnahmen»)

Die Behandlung dieser Patienten soll mit Efexor Tabletten begonnen werden.

Bei Patienten mit eingeschränkter Nierenfunktion (glomeruläre Filtrationsrate 10-70 ml/Min.) sollten Dosisreduktionen von 25-50% und eine einmal tägliche Gabe erwogen werden. Dialysepflichtige Patienten erhalten eine um 50% reduzierte Dosis, wobei darauf zu achten ist, dass die Einnahme erst nach Beendigung der Dialyse erfolgt. Patienten mit mässiger Leberfunktionseinschränkung erhalten eine um 50% reduzierte Dosis. Bei einigen Patienten kann eine weitere Dosisreduktion erforderlich sein.

Ältere Patienten

Höheres Lebensalter allein ist kein Grund für eine Anpassung der üblichen Dosierung. Wie bei anderen Antidepressiva ist jedoch bei der Behandlung älterer Patienten Vorsicht geboten.

Wechsel von Efexor Tabletten zu Efexor ER Kapseln

Patienten, die mit Efexor Tabletten behandelt werden, können auf die nächst entsprechende Dosis Efexor ER Kapseln umgestellt werden. Individuelle Dosisanpassungen können erforderlich sein.

Absetzen von Efexor/Efexor ER

Für die Absetzperiode sind Efexor Tabletten zu verwenden.

Es wird empfohlen, die Dosis schrittweise herabzusetzen, um Entzugssymptome zu vermeiden (siehe «Unerwünschte Wirkungen»).

Ist bei Patienten, welche Venlafaxine länger als 6 Wochen oder in hohen Dosen erhalten haben, ein Therapieabbruch angezeigt, wird ein ausschleichendes Absetzen über den Zeitraum von mindestens zwei Wochen empfohlen und der Patient ist zu beobachten.

Der für das Absetzen erforderliche Zeitraum kann individuell sowie in Abhängigkeit der Dosierung und Therapiedauer variieren.

Einnahmeempfehlung

Efexor/Efexor ER sollte vorzugsweise mit einer Mahlzeit eingenommen werden.

Efexor ER Kapseln sollten 1 mal täglich jeweils ungefähr zur gleichen Tageszeit, entweder morgens oder abends, eingenommen werden.

Die Kapseln sollten ganz und mit Flüssigkeit geschluckt werden.

Anwendungseinschränkungen


Kontraindikationen

Überempfindlichkeit gegenüber Venlafaxine oder einer sonstigen Komponente der Efexor Tabletten bzw. Efexor ER Kapseln.

Kindern und Jugendlichen unter 18 Jahren sollte Efexor/Efexor ER nicht verordnet werden, da bisher nicht genügend klinische Erfahrungen in dieser Altersgruppe vorliegen.

Kombination mit MAO-Hemmern (siehe unter «Interaktionen»).

Vorsichtsmassnahmen

Wie mit anderen Antidepressiva ist bei Patienten mit manischen/hypomanischen oder epileptischen Krankheitsbildern in der Anamnese besondere Vorsicht geboten. Wenn ein Patient unter der Behandlung Krampfanfälle entwickelt, ist Venlafaxine abzusetzen.

Ein mögliches Suizid-Risiko muss bei allen depressiven Patienten berücksichtigt werden. Um das Risiko einer absichtlichen Überdosierung möglichst gering zu halten, sollte zu Beginn der Therapie die kleinste Packungsgrösse verschrieben werden.

Patienten mit mässigen bis schweren Nieren- oder Leberfunktionsstörungen benötigen eine sorgfältige medizinische Beobachtung und unter Umständen eine Dosisreduktion (siehe «Dosierung/Anwendung»).

Unter Venlafaxine kann in Abhängigkeit von Alter und Dosis eine Häufung arterieller Hypertonie auftreten. Bei Patienten im Alter von über 65 Jahren (Inzidenz 8,7%) oder bei Patienten, welche mit Dosen über 200 mg/Tag behandelt werden (Inzidenz 6,6-13,2%), ist eine regelmässige Blutdruckkontrolle angezeigt.

Aufgrund bisher unzureichender Erfahrungen sollte Venlafaxine nur unter entsprechender Vorsicht bei Patienten mit kürzlich zurückliegendem Herzinfarkt oder nicht stabilisierten Herzerkrankungen angewandt werden. Eine vorsichtige Dosiseinstellung wird empfohlen.

Insbesondere bei höherer Dosierung kann es zu einer Erhöhung der Herzfrequenz kommen. Vorsicht ist geboten bei Patienten, deren Gesundheitszustand durch eine Erhöhung der Herzfrequenz beeinträchtigt werden könnte.

Möglicherweise ist das Risiko von Haut- und Schleimhautblutungen während der Behandlung mit Venlafaxine erhöht. Entsprechend prädisponierte Patienten sollten unter diesen Gesichtspunkten sorgfältig beobachtet werden.

Im Zusammenhang mit Venlafaxine wurde über Fälle von Mydriasis berichtet. Aus diesem Grund sollten Patienten mit erhöhtem Augeninnendruck oder wenn das Risiko eines akuten Engwinkelglaukoms besteht sorgfältig überwacht werden.

Abhängigkeit

Es gab bisher keine Hinweise auf Suchtverhalten, Toleranzentwicklung oder Dosiseskalation bei Patienten unter Therapie mit Efexor/Efexor ER.

Vigilität/Reaktionsbereitschaft

In klinischen Studien zeigte Venlafaxine wenig Einfluss auf die Psychomotorik, kognitive Funktionen oder komplexe Verhaltensformen.

Dennoch sollten Patienten, wie bei allen psychoaktiven Medikamenten, vor dem Bedienen gefährlicher Maschinen oder dem Autofahren gewarnt werden, bis eine unerwünschte Wirkung ausgeschlossen werden kann (nach frühestens 4 Tagen).

Obwohl Efexor/Efexor ER eine Verminderung des Reaktionsvermögens unter Alkohol nicht weiter zu verstärken scheint, sollte aus allgemeinen Erwägungen vom gleichzeitigen Alkoholkonsum abgeraten werden.

Schwangerschaft/Stillzeit

Schwangerschafts-Kategorie C.

In Teratogenitätsstudien wurden Dosen bis zu 90 mg/kg/Tag und 80 mg/kg/Tag (ca. 12 resp. 11 mal die maximal empfohlene Dosis beim Menschen bezogen auf mg/kg KG, bzw. 4 resp. 2,5 mal bezogen auf mg/m²) an Kaninchen resp. Ratten verabreicht. Bei den höchsten Dosierungen wurden beim Kaninchen toxische Effekte auf den Föten, bedingt durch Resorption, und Verlust des Föten sowie bei der Ratte Wachstumsverzögerungen des Föten beobachtet. Diese Effekte könnten mit einer toxischen Wirkung auf die Mutter korrelieren. Eine teratogene Wirkung von Venlafaxine wurde bei keiner Spezies und keiner Dosierung festgestellt. Man verfügt aber über keine kontrollierten Studien bei schwangeren Frauen.

Efexor/Efexor ER sollte während der Schwangerschaft nur verabreicht werden, wenn der potentielle Nutzen das Risiko für den Fötus überwiegt.

Venlafaxine und O-Desmethylvenlafaxine können in die Muttermilch übertreten. Daher sollte entweder nicht gestillt oder Efexor/Efexor ER abgesetzt werden.

Unerwünschte Wirkungen


Häufigkeitsangaben

Sehr selten: <0,01%.

Selten: ³0,01%-<0,1%.

Gelegentlich: ³0,1%-<1%.

Häufig: ³1%-£10%.

Sehr häufig: >10%.

(%: Efexor ER Kapseln/Efexor Tabletten vs. Placebo).

Obwohl die unten aufgeführten unerwünschten Wirkungen zu Beginn der Behandlung mit Efexor/Efexor ER auftraten, sind nicht alle unbedingt auf die Einnahme des Medikamentes zurückzuführen, da zum Teil gleiche Symp­tome auch durch die zugrunde liegende Krankheit ausgelöst werden können.

Das Auftreten vieler der am häufigsten vorkommenden Nebenwirkungen ist dosisabhängig und wird hauptsächlich während der ersten Woche der Behandlung beobachtet.

Im Verlaufe der Behandlung nehmen die Nebenwirkungen gewöhnlich an Intensität und Häufigkeit ab.

Die Inzidenz vieler dieser Nebenwirkungen war unter der Behandlung mit Efexor ER Kapseln geringer als unter Efexor Tabletten.

Allgemeine Erscheinungen

Sehr häufig: Asthenie (7/14% vs 7%), Kopfschmerzen (27/30% vs 29%);

gelegentlich: Müdigkeit, Gähnen;

selten: Überempfindlichkeit gegenüber Licht;

vereinzelt: Anaphylaxie.

Kardiovaskuläres System

Häufig: alters- und dosisabhängige Häufung von arterieller Hypertonie (siehe «Vorsichtsmassnahmen»); Vasodilatation (meist Hitzewallungen),Tachykardie;

selten: Synkopen, Hypotonie, orthostatische Hypotonie.

Gastrointestinalsystem

Sehr häufig: Nausea (28/36% vs 13%), Obstipation (10/16% vs 7%);

häufig: Erbrechen, Appetitlosigkeit, Diarrhoe, Dyspepsie; Flatulenz;

selten: Bruxismus.

Blut- und Lymphsystem

Selten: Kleinflächige Hautblutungen, Schleimhautblutungen, Thrombopenie;

sehr selten: verlängerte Blutungsdauer.

Stoffwechsel

Gelegentlich: Erhöhte Cholesterinwerte (insbesondere bei längerer Anwendung und möglicherweise höherer Dosierung), Gewichtsabnahme;

selten: Erhöhungen von Transaminasen und Cholestaseenzymen, Hepatitis, cholestatische Hepatitis, Ikterus, Leberversagen bzw. Lebernekrosen, Gewichtszunahme, Hyponatriämie, Syndrom der inadäquaten Ausschüttung des antidiuretischen Hormons (SIAD). Es wurde v.a. bei älteren Patienten und bei Patienten unter Diuretikatherapie oder Patienten, die aus anderen Gründen ein vermindertes Flüssigkeitsvolumen aufweisen, über Fälle von Hyponatriämie, einschliesslich SIAD unter Venlafaxine berichtet. In Zusammenhang mit Hyponatriämie wurden Symptome eines Hirnödems gebracht.

Zentrales Nervensystem

Sehr häufig: Schläfrigkeit (15/21% vs 9%), Schlaflosigkeit (14/22% vs 11%), Mundtrockenheit (13/21% vs 10%), Schwindel (16/20% vs 8%), Nervosität (8/13% vs 6%);

häufig: Tremor, Angstgefühle, ungewöhnliche Träume, Parästhesie, Agitiertheit;

gelegentlich: erhöhte Muskelspannung, Libidoabnahme;

selten: Apathie, Halluzinationen, Myoklonus, Serotonin-Syndrom;

sehr selten: Krampfanfälle, Manie, malignes neuroleptisches Syndrom.

Haut

Sehr häufig: Schwitzen (12/16% vs 3%);

häufig: Ausschlag;

selten: Facial- und Zungenödem;

sehr selten: Erythema multiforme, Stevens-Johnson Syndrom.

Sinnesorgane

Häufig: Sehstörungen, Störungen der Geschmacksempfindung;

gelegentlich: Akkommodationsstörungen, Mydriasis;

selten: Tinnitus.

Urogenitalsystem

Sehr häufig: Ejakulationsstörungen (9/11% vs <1%);

gelegentlich: Orgasmus- und Potenzstörungen beim Mann, Probleme beim Wasserlösen (meistens Verzögerung);

selten: Orgasmusstörungen bei der Frau, Menorrhagie, Urinretention.

Das Auftreten von Entzugssymptomen bei Antidepressiva ist bekannt. Daher wird empfohlen, die Dosis von Venlafaxine schrittweise herabzusetzen (siehe «Dosierung/Anwendung; Absetzen von Efexor/Efexor ER») und den Patienten zu überwachen. Die Frequenz der Symp­tome ist abhängig von Dosis, der Behandlungsdauer und vom individuellen Patienten. Im Zusammenhang mit ab­ruptem Absetzen, Dosisreduktion oder Ausschleichen der Behandlung wurde über folgende Symptome berichtet:

Anorexie, Angstgefühle, Agitiertheit, Verwirrung, Diarrhoe, Benommenheit, Mundtrockenheit, Müdigkeit, Kopfschmerzen, Hypomanie, Schlaflosigkeit oder andere Schlafstörungen, Nervosität, Parästhesie, Schläfrigkeit, Schwitzen, Schwindel, Nausea, Erbrechen, Appetitverlust, Tremor, «lightheadedness», Albträume, Schwäche, Hyperakusis, Geschmacksveränderungen, verzerrtes Sehen, Konfusion, Depersonalisation, Tinnitus, Wahnideen und verzerrte Wahrnehmung. Solche Entzugssymptome wurden bis vier Wochen nach Absetzen von Venlafaxine beobachtet.

Die Mehrzahl der Entzugssymptome sind nicht schwerwiegend und klingen spontan ab.

Interaktionen


Es wurde über Nebenwirkungen, teilweise schwerwiegende, berichtet, wenn Venlafaxine kurz nach dem Absetzen eines MAO-Hemmers resp. wenn MAO-Hemmer kurz nach dem Absetzen von Venlafaxine eingenommen wurden. Diese traten auf in Form von Tremor, Muskelkrampf, Diaphorese, Nausea, Erbrechen, Hitzegefühl, Schwindel, Hyperthermie mit Symptomen die einem bösartigen neuroleptischen Syndrom glichen, Konvulsionen und Tod. Angesichts dieser Tatsachen sowie auf Grund der bedeutenden, manchmal fatalen Interaktionen, die mit der kombinierten oder im kurzen Abstand erfolgenden Anwendung von MAO-Hemmern und anderen Antidepressiva beobachtet wurden, sollte eine kombinierte Verabreichung von Venlafaxine und MAO-Hemmern vermieden werden.

Wenn ein Therapiewechsel angezeigt ist, sollten mindestens 14 Tage zwischen dem Absetzen eines MAO-Hemmers und dem Beginn der Efexor/Efexor ER-Behandlung, sowie 7 Tage zwischen dem Absetzen von Efexor/Efexor ER und dem Beginn einer Therapie mit einem MAO-Hemmer verstreichen.

Cimetidin hemmt den Metabolismus von Venlafaxine bei der ersten Leberpassage. Es besitzt aber keine signifikante Wirkung auf die Bildung und Elimination von O-Desmethylvenlafaxine, das in wesentlich grösseren Mengen im Kreislauf auftritt. Daher ist keine Dosisanpassung erforderlich, wenn Venlafaxine gleichzeitig mit Cimetidin eingesetzt wird. Bei älteren Patienten oder bei Patienten mit Leberfunktionsstörungen könnte die Interaktion möglicherweise ausgeprägter sein; daher ist bei solchen Patienten ggf. eine niedrigere Anfangsdosis und eine entsprechende Ueberwachung bezüglich eventuell auftretender Nebenwirkungen angezeigt, wenn Venlafaxine gleichzeitig mit Cimetidin eingesetzt wird.

Imipramine hemmt die O-Demethylierung von Venlafaxine zu seinem aktiven Metaboliten O-Demethylvenlafaxine. Venlafaxine selbst beeinflusst den Metabolismus von Imipramin und 2-Hydroxyimipramin nicht. Wegen der Beeinflussung der renalen Clearance sind die Blutspiegel des aktiven Metaboliten Desipramin bei gleichzeitiger Gabe von Venlafaxine leicht und die von 2-Hydroxydesipramin deutlich erhöht.

Interaktionen mit Medikamenten, welche über Cytochrom P 450 Isoenzyme metabolisiert werden:

Venlafaxine hemmt CYP2D6 nur schwach, eine Inhibition der Isoenzyme CYP1A2, CYP2C9, CYP3A4 und CYP2C19 wurde nicht beobachtet. Entsprechende Interaktionen mit Arzneimitteln, die über diese Enzymsysteme metabolisiert werden, sind deshalb nicht zu erwarten. Weitere Interaktionen mit anderen CYP2D6-Inhibitoren (wie z.B. Levomepromazin, Paroxetin, Thioridazin) wurden nicht geprüft und daher kann die Möglichkeit einer Interaktion nicht ausgeschlossen werden.

Interaktionsstudien mit Carbamazepin, Diazepam, Alprazolam, Terfenadin, Tolbutamid und Coffein zeigten keine klinisch relevanten, pharmakokinetischen Interaktionen.

Bei älteren Patienten oder Patienten mit Leberfunktionsstörungen ist der Grad einer Interaktion unbekannt und daher eine klinische Überwachung zu empfehlen.

Bei gleichzeitiger Gabe von Efexor/Efexor ER und Imipramin ist keine Dosisanpassung notwendig. Komedikation mit Risperidon führte zu einer mässigen Erhöhung der Cmax um 10% (Cmax gesamt von Risperidon und seinem aktiven Metaboliten 9-OH-Risperidon).

Die gleichzeitige Gabe von Venlafaxine und Haloperidol zeigte eine um 42% erniedrigte totale Clearance von Haloperidol, eine 70% Erhöhung der AUC, eine 88% Erhöhung von Cmax, aber keine Veränderung der t½. Der zugrundeliegende Mechanismus ist unbekannt.

Bei einigen Patienten, die Clozapin erhielten, kam es nach zusätzlicher Gabe von Venlafaxine zu erhöhten Clozapin-Spiegeln, die vorübergehend von Nebenwirkungen (z.B. Krampfanfällen) begleitet waren.

Pharmakokinetische Interaktionen mit Lithium wurden nicht beobachtet.

Vorsicht ist bei der gleichzeitigen Verabreichung von Efexor/Efexor ER mit anderen ZNS-wirksamen Stoffen geboten.

Bei Patienten, die Warfarin einnahmen, wurde nach der Zugabe von Venlafaxine über eine Potenzierung des antikoagulierenden Effektes, einschliesslich einer Verlängerung der Prothrombinzeit oder einer Erhöhung der INR (international normalized ration values) berichtet.

Infolge der schwachen Plasmaproteinbindung von Venlafaxine und seinen Metaboliten sind Interaktionen auf Grund von Proteinbindungen nicht zu erwarten.

Es liegen keine Hinweise für eine Wechselwirkung mit blutdruck- oder blutzuckersenkenden Präparaten vor; entsprechende Studien fehlen aber.

Venlafaxine zeigte in pharmakodynamischen Studien keine alkoholpotenzierende Wirkung.

Überdosierung


Bei Überdosierungen von Venlafaxine alleine oder in Kombination mit anderen Präparaten und/oder Alkohol wurde über Störungen der Erregungsleitung des Herzens (z.B. QT-Verlängerung, Schenkelblock, QRS-Verlängerung), Tachykardie, Bradykardie, Hypotension, Schwindel, Änderungen des Bewusstseinszustandes (über Schläfrigkeit bis zu Koma) und Konvulsionen berichtet. Solche Erscheinungen verschwinden in der Regel spontan.

Bei Überdosierung wurde über Todesfälle, vorwiegend unter gleichzeitiger Alkoholeinnahme und/oder Komedikation, berichtet.

Im Falle einer Überdosierung muss eine allgemein unterstützende und symptomatische Behandlung angewendet werden. Die Überwachung des Herzrhythmus und der Vitalfunktionen wird empfohlen. Wenn die Gefahr einer Aspiration besteht, wird das Herbeiführen von Erbrechen nicht empfohlen. Eine Magenspülung kann angezeigt sein, wenn sie frühzeitig erfolgt, oder bei Patienten mit Intoxikationserscheinungen. Auch durch Anwendung von Aktivkohle kann die Resorption begrenzt werden.

Forcierte Diurese, Dialyse, Hämoperfusion und Blutaustauschtransfusion sind wahrscheinlich ohne Nutzen.

Spezifische Antidota für Venlafaxine sind nicht bekannt.

Sonstige Hinweise


Über den Nutzen einer gleichzeitigen Anwendung von Elektrokrampftherapie und Efexor/Efexor ER liegt keine Auswertung vor.

Haltbarkeit

Das Medikament muss trocken und bei Raumtemperatur (15-25 °C) aufbewahrt werden und darf nur bis zu dem auf der Packung mit «EXP» bezeichneten Datum verwendet werden.

Warnung an Ärzte von Wyeth

Verfasst: 21.10.2003 10:50
von Linda
Wyeth hat vor kurzem einen Warnbrief an Ärzte verschickt.

http://www.adfd.org/user_resources/7593 ... arnung.pdf

Darin wird dagegen gewarnt, Patientinnen unter 18 Jahren dieses Medikament wegen einer erhöhten Gefahr von Suizidalität und Selbstverletzung zu verschreiben. Das gleiche machte auch GlaxoSmithKline mit Seroxat, zwischenzeitlich für die Behandlung von Minderjährigen verboten. Wir fragen uns alle nur, was einem dann am 18. Geburtstag genau passiert, welche Metamorphose man übernacht durchmacht, dass diese Medikamente plötzlich anders wirken sollen??

Verfasst: 21.10.2003 12:45
von CloneX
Effexor is genau so Gift wie Paxil, Prozac, usw.

Re: Warnung an Ärzte von Wyeth

Verfasst: 21.10.2003 12:48
von CloneX
Linda hat geschrieben:Wir fragen uns alle nur, was einem dann am 18. Geburtstag genau passiert, welche Metamorphose man übernacht durchmacht, dass diese Medikamente plötzlich anders wirken sollen??
Dann ist man nicht mehr ein armes kleines Kind - was in Medien wahrscheinlich mehr Resonanz finden würde als wenn ein Erwachsener leidet, und somit auch eine größere Gefahr für die Hersteller ist.