Hallo, bin auch neu...
Verfasst: 18.06.2009 22:05
Hallo zusammen!
Ich bin Enya, 41 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren.
Nach der Geburt meiner Kinder und in der Zeit des Aufwachsens / Mitwachsens von ihnen kam bei mir so vieles aus meiner eigenen, noch nicht wirklich verarbeiteten, KIndheit wieder hoch, dass ich beschloss, eine Psychotherapie zu machen. Ich habe eine tolle Therapeutin gefunden, hier soweit alles ok. Ich merkte, aber, dass ich oft und viel schneller gereizt reagiere, bei nichtigen Anlässen zu Tränen neige (selbst bei minder traurigen Artikeln in Zeitschriften etc...), sehr ungeduldig reagiere und das Gefühl habe, ich "drehe im höchsten Ritzel", aber es kommt nichts dabei rum. Meine gute Laune glänzte durch Abwesenheit, was ich nicht wirklich kenne. Ich habe auf Empfehlung meiner Therapeutin, die mich an einen wirklichen Fachmann verwies, einen Termin machen wollen. Der nächste freie Termin für mich hatte eine Wartezeit von 2,5 Monaten. So lange wollte ich nicht warten, also surfte ich querbeet und stiess auf L-Tryptophan (eine Serotoninvorstufe). Rezeptfrei, praktisch nebenwirkungsfrei und eine körpereigene Aminosäure. 2 Fliegen mit einer Klappe, da ich sehr lange zum Einschlafen brauche (viele GEdanken, die in meinem Kopf kreisen.....) und L-Tryptophan eigentlich gegen Schlafstörungen wirkt. Als angenehme "Nebenwirkung" hebt es die Stimmung, da LT im Körper zu Serotonin umgewandelt wird. Nach gut 2 Wochen setzte auch eine Wirkung ein: Ich war ein wenig geduldiger, konnte wieder mehr ab und hatte oft meine fröhliche Unbeschwertheit wieder. Also, alles gut. Dann nahte der Termin (hatte 25 Tage LT eingenommen), da setzte ich es ab. Packung alle. Bis zum Termin noch ca. 1 Woche. Ich wurde wieder ungeduldiger, die Wirkung liess komplett nach. Beim Neurologen/Psychiater bekam ich dann Citalopram (Citalon 20 mg). Mir wurde keine Depression attestiert, sondern eher eine Vorstufe. Instabile psychische Konstitution eher. Hab mit einer Tablette morgens und einer abends angefangen (lt. Packungsbeilage) Ging gar nicht...Dröhnig, unsicher auf den Beinen, Sahara im Mund und massive Einschlafstörungen. Dann hab ich 1/2 morgens und 1/2 abends und es geht besser. Mund ist nach wie vor trocken, aber das "in Watte gepackt" GEfühl ist weg. Einschlafen ging auch. Bisher bin ich relativ "appetitlos", und hoffe, dass das auch so bleibt. Ich kämpfe immer noch gegen 15 Kilos zuviel vom letzten Baby... Hat jemand hier Erfahrungen, was das Ab-/Zunehmen bei Citalon angeht??? HÖre soviel vom Zunehmen bei Psychopharmaka.
Hat noch jemand Erfahrungen, bzw. Unterschiede zu L-Tryptophan gemacht? (Nicht in der Wirkung; das ist mir bekannt; ich meine im Ergebnis der Wirkung...!!)
Oder hat jemand eine Alternative zu Citalopram, und, wenn ja, warum...Was sit besser/anders etc.??
Enya
Ich bin Enya, 41 Jahre alt, verheiratet und habe zwei Kinder im Alter von 3 und 5 Jahren.
Nach der Geburt meiner Kinder und in der Zeit des Aufwachsens / Mitwachsens von ihnen kam bei mir so vieles aus meiner eigenen, noch nicht wirklich verarbeiteten, KIndheit wieder hoch, dass ich beschloss, eine Psychotherapie zu machen. Ich habe eine tolle Therapeutin gefunden, hier soweit alles ok. Ich merkte, aber, dass ich oft und viel schneller gereizt reagiere, bei nichtigen Anlässen zu Tränen neige (selbst bei minder traurigen Artikeln in Zeitschriften etc...), sehr ungeduldig reagiere und das Gefühl habe, ich "drehe im höchsten Ritzel", aber es kommt nichts dabei rum. Meine gute Laune glänzte durch Abwesenheit, was ich nicht wirklich kenne. Ich habe auf Empfehlung meiner Therapeutin, die mich an einen wirklichen Fachmann verwies, einen Termin machen wollen. Der nächste freie Termin für mich hatte eine Wartezeit von 2,5 Monaten. So lange wollte ich nicht warten, also surfte ich querbeet und stiess auf L-Tryptophan (eine Serotoninvorstufe). Rezeptfrei, praktisch nebenwirkungsfrei und eine körpereigene Aminosäure. 2 Fliegen mit einer Klappe, da ich sehr lange zum Einschlafen brauche (viele GEdanken, die in meinem Kopf kreisen.....) und L-Tryptophan eigentlich gegen Schlafstörungen wirkt. Als angenehme "Nebenwirkung" hebt es die Stimmung, da LT im Körper zu Serotonin umgewandelt wird. Nach gut 2 Wochen setzte auch eine Wirkung ein: Ich war ein wenig geduldiger, konnte wieder mehr ab und hatte oft meine fröhliche Unbeschwertheit wieder. Also, alles gut. Dann nahte der Termin (hatte 25 Tage LT eingenommen), da setzte ich es ab. Packung alle. Bis zum Termin noch ca. 1 Woche. Ich wurde wieder ungeduldiger, die Wirkung liess komplett nach. Beim Neurologen/Psychiater bekam ich dann Citalopram (Citalon 20 mg). Mir wurde keine Depression attestiert, sondern eher eine Vorstufe. Instabile psychische Konstitution eher. Hab mit einer Tablette morgens und einer abends angefangen (lt. Packungsbeilage) Ging gar nicht...Dröhnig, unsicher auf den Beinen, Sahara im Mund und massive Einschlafstörungen. Dann hab ich 1/2 morgens und 1/2 abends und es geht besser. Mund ist nach wie vor trocken, aber das "in Watte gepackt" GEfühl ist weg. Einschlafen ging auch. Bisher bin ich relativ "appetitlos", und hoffe, dass das auch so bleibt. Ich kämpfe immer noch gegen 15 Kilos zuviel vom letzten Baby... Hat jemand hier Erfahrungen, was das Ab-/Zunehmen bei Citalon angeht??? HÖre soviel vom Zunehmen bei Psychopharmaka.
Hat noch jemand Erfahrungen, bzw. Unterschiede zu L-Tryptophan gemacht? (Nicht in der Wirkung; das ist mir bekannt; ich meine im Ergebnis der Wirkung...!!)
Oder hat jemand eine Alternative zu Citalopram, und, wenn ja, warum...Was sit besser/anders etc.??
Enya