Informationen vom Hersteller Paroxat
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pralinschen
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Informationen vom Hersteller Paroxat
Hallo alle zusammen,
bin ganz neu hier, erst am Sonntag habe ich von dieser Seite erfahren, und war erschrocken, was ich da meinem Körper schon angetan habe. Ich nehme seit Januar 2004 20mg Paroxetin....nachdem ich die ganze Nacht hier gelesen habe, war klar, ich setze ab, und zwar beginne ich sofort...hatte die schlaue Idee, es mit der Suspension zu versuchen, und fing dann am Montag an, völlig zu routieren, als ich erfuhr, die Suspension ist nicht lieferbar!!!!!! Habe den ganzen Tag telefoniert, in der Hoffnung, irgendwo noch was aufzutreiben, selbst in psychatrischen Kliniken hab ich es versucht---null Chance!!!!!
Gott sei Dank hat sich mein Apotheker ziemlich aus dem Fenster gehängt , mit dem Hersteller telefoniert und mir ein Fax mit einem genauen Dosierungsplan mit den Tabletten zukommen lassen..ich schreibe euch hier mal auf, welche Informationen dort angegeben sind(schreibe genau das, was auf dem FAX des Herstellers steht):
Folgende Hinweise können hilfreich sein:
Die Senkung von höheren Dosen, z.B. 40-60 mg auf 20 mg kann relativ schnell gehen ( z.B. alle 2 tage um 10 mg) Die Dosis von 20 mg sollte etwa eine Woche lang eingenommen werden, da nach einer Woche konstante Blutspiegel erreicht sind. Auch bei einer weiteren Dosissenkung auf 10 mg sollte die neue Dosis eine Woche lang eingenommen werden. Wenn der Patient eine Dosissenkung auf 10 mg pro Tag noch nicht toleriert, kann alternierend dosiert werden nach dem Rhytmus:
20,10,20,10,20,10 etc. wenn das noch zu schnell sein sollte,
nach dem Rhytmus 20,20,10,20,20,10 usw
Das gleiche Verfahren kann angewendet werden, um von 10 mg die Therapie ganz zu beenden: 10,0,10,0,10,0
oder 10,10,0,10,10,0 etc
Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Absetzsymptomen zu verringern, empfielt die EMEA, die Therapie mit SSSRIs nicht aprupt zu beenden, sondern generell auszuschleichen. Die British National Formulary empfiehlt, Antidepressiva nach einer Behandlungszeit von 8 Wochen und länger, generell über einen Zeitraum von 4 Wochen auszuschleichen
So, ich glaube, der letzte Schritt von 10 auf null sollte noch einen Zwischenschritt auf 5 mg haben, und dann nochmal auf 2,5 mg so werde ich es zumindest machen und irgendwie werde ich das hoffentlich hinbekommen und eben meinen Apotheker bitten mir das so herzustellen, werde es gar nicht probieren auf die Suspension umzusteigen, weil ich keine lust auf nochmalige Lieferprobleme habe.
Ich habe am Dienstag den 4.5.2004 erstmalig die 10 mg genommen, habe angefangen nach dem Rhytmus 20,10,20,10 heute also auch nur 10 mg...bisher ist noch alles ok, also abwarten...werde jetzt diesen Schritt mindestens 2 Wochen durchziehen und dann den nächsten probieren, vielleicht habe ich ja Glück...keine Ahnung.....ich hoffe, das einige von euch vielleicht mit dieser Information was anfangen können. Ich werde euch auf jeden Fall mit meinem Entzug auf dem laufenden halten. Ich freue mich, Meinungen zu diesem Plan zu hören. Vielleicht hat es ja schon mal jemand so gemacht und kann über Erfahrungen berichten? Ich hoffe, ich konnte etwas positives beitragen...ich wünsche euch allen weiterhin viel Erfolg...und mir ebenso....ggg.......liebe Grüße Pralinschen
bin ganz neu hier, erst am Sonntag habe ich von dieser Seite erfahren, und war erschrocken, was ich da meinem Körper schon angetan habe. Ich nehme seit Januar 2004 20mg Paroxetin....nachdem ich die ganze Nacht hier gelesen habe, war klar, ich setze ab, und zwar beginne ich sofort...hatte die schlaue Idee, es mit der Suspension zu versuchen, und fing dann am Montag an, völlig zu routieren, als ich erfuhr, die Suspension ist nicht lieferbar!!!!!! Habe den ganzen Tag telefoniert, in der Hoffnung, irgendwo noch was aufzutreiben, selbst in psychatrischen Kliniken hab ich es versucht---null Chance!!!!!
Gott sei Dank hat sich mein Apotheker ziemlich aus dem Fenster gehängt , mit dem Hersteller telefoniert und mir ein Fax mit einem genauen Dosierungsplan mit den Tabletten zukommen lassen..ich schreibe euch hier mal auf, welche Informationen dort angegeben sind(schreibe genau das, was auf dem FAX des Herstellers steht):
Folgende Hinweise können hilfreich sein:
Die Senkung von höheren Dosen, z.B. 40-60 mg auf 20 mg kann relativ schnell gehen ( z.B. alle 2 tage um 10 mg) Die Dosis von 20 mg sollte etwa eine Woche lang eingenommen werden, da nach einer Woche konstante Blutspiegel erreicht sind. Auch bei einer weiteren Dosissenkung auf 10 mg sollte die neue Dosis eine Woche lang eingenommen werden. Wenn der Patient eine Dosissenkung auf 10 mg pro Tag noch nicht toleriert, kann alternierend dosiert werden nach dem Rhytmus:
20,10,20,10,20,10 etc. wenn das noch zu schnell sein sollte,
nach dem Rhytmus 20,20,10,20,20,10 usw
Das gleiche Verfahren kann angewendet werden, um von 10 mg die Therapie ganz zu beenden: 10,0,10,0,10,0
oder 10,10,0,10,10,0 etc
Um die Wahrscheinlichkeit des Auftretens von Absetzsymptomen zu verringern, empfielt die EMEA, die Therapie mit SSSRIs nicht aprupt zu beenden, sondern generell auszuschleichen. Die British National Formulary empfiehlt, Antidepressiva nach einer Behandlungszeit von 8 Wochen und länger, generell über einen Zeitraum von 4 Wochen auszuschleichen
So, ich glaube, der letzte Schritt von 10 auf null sollte noch einen Zwischenschritt auf 5 mg haben, und dann nochmal auf 2,5 mg so werde ich es zumindest machen und irgendwie werde ich das hoffentlich hinbekommen und eben meinen Apotheker bitten mir das so herzustellen, werde es gar nicht probieren auf die Suspension umzusteigen, weil ich keine lust auf nochmalige Lieferprobleme habe.
Ich habe am Dienstag den 4.5.2004 erstmalig die 10 mg genommen, habe angefangen nach dem Rhytmus 20,10,20,10 heute also auch nur 10 mg...bisher ist noch alles ok, also abwarten...werde jetzt diesen Schritt mindestens 2 Wochen durchziehen und dann den nächsten probieren, vielleicht habe ich ja Glück...keine Ahnung.....ich hoffe, das einige von euch vielleicht mit dieser Information was anfangen können. Ich werde euch auf jeden Fall mit meinem Entzug auf dem laufenden halten. Ich freue mich, Meinungen zu diesem Plan zu hören. Vielleicht hat es ja schon mal jemand so gemacht und kann über Erfahrungen berichten? Ich hoffe, ich konnte etwas positives beitragen...ich wünsche euch allen weiterhin viel Erfolg...und mir ebenso....ggg.......liebe Grüße Pralinschen
seit Januar 2004 20 mg Paroxetin
seit 3.5.2004 Reduzierung auf 10 mg
seit 14.5.2004 Reduzierung auf 5 mg
ab 22.05.2004 Reduzierung auf 2.5 mg
seit 25.05. Paroxetinfrei!!!!!!!
seit 3.5.2004 Reduzierung auf 10 mg
seit 14.5.2004 Reduzierung auf 5 mg
ab 22.05.2004 Reduzierung auf 2.5 mg
seit 25.05. Paroxetinfrei!!!!!!!
Hallo paulinschen,
ich las eben Deinen Eintrag und mir stellten sich die Nackenhaare auf.
Dieses Fax vom Hersteller ist ja wohl das letzte. Die letztere Reduzierungsangabe 10 -0 -10 usw. hat genau mein Mann genommen. Und das ganze Dilemma nahm seinen Lauf. er hat es aber einfach aus eigenem Ermessen so gemacht. Vielleicht kannst du mal in meinen Berichten lesen, welche mittlere Katastrophe sich da entwickelt hat. Wenn ich dieses Forum nicht gefunden hätte, wer weiß was da noch alles passiert wäre.
Also viel Glück beim Absetzen.
Gruß Kati
ich las eben Deinen Eintrag und mir stellten sich die Nackenhaare auf.
Dieses Fax vom Hersteller ist ja wohl das letzte. Die letztere Reduzierungsangabe 10 -0 -10 usw. hat genau mein Mann genommen. Und das ganze Dilemma nahm seinen Lauf. er hat es aber einfach aus eigenem Ermessen so gemacht. Vielleicht kannst du mal in meinen Berichten lesen, welche mittlere Katastrophe sich da entwickelt hat. Wenn ich dieses Forum nicht gefunden hätte, wer weiß was da noch alles passiert wäre.
Also viel Glück beim Absetzen.
Gruß Kati
20mg Paroxetin 05.01, 10mg Paroxetin ab 07.03
2. Absetzversuch 02.04(Fehlschlag), 20mg Paroxetin ab 20.02.04,10mg Paroxetin ab 26.02.04 starke Schlafprobleme,04.03.20mg,10.03.30mg,23.05. 25mg
2. Absetzversuch 02.04(Fehlschlag), 20mg Paroxetin ab 20.02.04,10mg Paroxetin ab 26.02.04 starke Schlafprobleme,04.03.20mg,10.03.30mg,23.05. 25mg
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CloneX
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Hi Pralinschen,
erstmal möchte ich dich etwas beruhigen
Diese Seite enthält viele schlechte Erfahrungen mit Paroxetine - sie soll aber keinem Angst machen. So kann es zum Beispiel sein, dass du Paroxetine sehr gut verträgst und beim Absetzen fast keine Probleme haben wirst. Wie du aber wohl auch erkannt hast ist Paroxetine mit das "gefährlichste" was Abhängigkeitsprobleme angeht. Wichtig ist, dass du deine Entscheidung klar überdenkst - du hast die Tabletten ja sicher auch aus einem Grund genommen ?
So, aber erstmal Kompliment, dass du sich so reinkniest und versuchst so viele Informationen zu sammeln.
Zu dem Absetzplan den du vom Hersteller erhalten hast: Der ist leider wohl nur gültig für Leute die keine großen Probleme beim Absetzen haben werden. Ein paar Punkte:
- Dieses Wechseln 20,10,20,10 oder 10,0,10,0 oder überhaupt das Auslassen von Tagen ist häufig problematisch, da der Körper dadurch sehr durcheinanderkommt. Paroxetine hat eine rel. kurze Halbwertszeit, so dass sich so ein Wechsel recht schnell bemerkbar macht.
- Zu: "Die Senkung von höheren Dosen, z.B. 40-60 mg auf 20 mg kann relativ schnell gehen ( z.B. alle 2 tage um 10 mg)" - Es stimmt zwar, dass das Reduzieren immer schwieriger wird je geringer die Dosis ist und man bei höheren Dosen erst schneller vorgehen kann, aber das trifft auch nur auf Leute zu die nicht so empfindlich reagieren.
- Reduzierung um 10mg auf einmal ist ein großer Schritt. Du musst sehen wie viel du reuzieren kannst ohne größere Probleme. Manche können nur 1mg - andere 10mg.
Am besten ist, du hörst auf deinen Körper. Du hast Paroxetine noch nicht so lange genommen und wirst wahrscheinlich noch keine so starken Probleme bekommen. Deswegen: Keine Panik
Es KANN sein dass du Probleme bekommst, muss aber nicht.
Ich würde dir aber auf jedenfall empfehlen lieber jeden Tag die gleiche Dosis zu nehmen und langsam zu reduzieren als dieses Tage-Wechseln zu machen. Wie schnell du vorgehen kannst wird dir dein Körper mitteilen - Aber lieber zu langsam als zu schnell
Viel Erfolg.
erstmal möchte ich dich etwas beruhigen
So, aber erstmal Kompliment, dass du sich so reinkniest und versuchst so viele Informationen zu sammeln.
Zu dem Absetzplan den du vom Hersteller erhalten hast: Der ist leider wohl nur gültig für Leute die keine großen Probleme beim Absetzen haben werden. Ein paar Punkte:
- Dieses Wechseln 20,10,20,10 oder 10,0,10,0 oder überhaupt das Auslassen von Tagen ist häufig problematisch, da der Körper dadurch sehr durcheinanderkommt. Paroxetine hat eine rel. kurze Halbwertszeit, so dass sich so ein Wechsel recht schnell bemerkbar macht.
- Zu: "Die Senkung von höheren Dosen, z.B. 40-60 mg auf 20 mg kann relativ schnell gehen ( z.B. alle 2 tage um 10 mg)" - Es stimmt zwar, dass das Reduzieren immer schwieriger wird je geringer die Dosis ist und man bei höheren Dosen erst schneller vorgehen kann, aber das trifft auch nur auf Leute zu die nicht so empfindlich reagieren.
- Reduzierung um 10mg auf einmal ist ein großer Schritt. Du musst sehen wie viel du reuzieren kannst ohne größere Probleme. Manche können nur 1mg - andere 10mg.
Am besten ist, du hörst auf deinen Körper. Du hast Paroxetine noch nicht so lange genommen und wirst wahrscheinlich noch keine so starken Probleme bekommen. Deswegen: Keine Panik
Ich würde dir aber auf jedenfall empfehlen lieber jeden Tag die gleiche Dosis zu nehmen und langsam zu reduzieren als dieses Tage-Wechseln zu machen. Wie schnell du vorgehen kannst wird dir dein Körper mitteilen - Aber lieber zu langsam als zu schnell
Viel Erfolg.
Jaaaa, genau so war mein 1. Absetzversuch während einer psychsom. Reha, also unter fachlicher Aufsicht. Die letzte Dosis war am Abreisetag und ich hatte alles erdenkliche an körperlichen Absetzsymptomen, was mich damals sofort auch zusätzlich wieder in Panik verfallen lies, 4 Wochen lang und am 3. Tag der Wiedereinnahme war alles weg.
Dieser Plan ist die Wunschvorstellung des Herstellers und vielleicht gibt es Leute, bei denen es auch so klappt.
Würde es bei allen so funktionieren, bräuchte man gar keine Suspension und auch dieses Forum wäre unnötig.
Dieser Plan ist die Wunschvorstellung des Herstellers und vielleicht gibt es Leute, bei denen es auch so klappt.
Würde es bei allen so funktionieren, bräuchte man gar keine Suspension und auch dieses Forum wäre unnötig.
Hallo Pralinschen,,
wenn ich den Absetzplan des Herstellers lese kommt mir die Galle hoch.
Genau meine Vermutung, die haben keine Ahnung! Dir Realität ist weit entfernt von der des Herstellers. Es mag wohl sein, dass der eine oder andere damit absetzen kann. Bei mir hat das nicht geklappt, kannst ja mal meinen Absetzplan lesen. Ich hatte schon Probleme wenn ich nur um 2,5mg reduziert habe. Sie waren wohl noch auszuhalten, aber trotzdem. Wenn ich dann noch daran denke, wie es mir ergangen ist als ich die letzten 10mg dann auf einmal wegließ kannst Du auch nachlesen. Nach 4 Tagen war ich fix und alle und hatte sogar Selbstmorggedanken. Nächte voller Horrorträumen, Schmerzen im Körper und was in meinem Kopf abging war nicht auszuhalten und für mich sehr schlimm. Ich nahm dann wieder 10mg, und der ganze Spuk hatte innerhalb von einem Tag ein Ende. Seitdem nehme ich diese 10mg Paroxetin. Ich bin noch nicht soweit, dass ich weiter reduzieren kann. Mir gehts wohl ganz gut, ich kann wieder gut schlafen, keine Horrorträume mehr und auch die Schmerzen sind weg.
Und viele die hier schreiben, haben die gleichen Probleme mit dem Absetzen. Kann ja sein, dass Du die nicht hast, das wünsche ich Dir natürlich. Kannst ja dann mal berichten, wie das Absetzen mit dem Plan des Herstellers geklappt hat. Du nimmst das Paroxetin ja erst seit Januar 2004 und nur 20mg. Da kann es wohl sein, dass Du keine so großen Probleme hast.
Laß Dich aber nicht verunsichern, hör einfach auf Deinen Körper und reduziere so wie Du meinst es ist am besten für Dich.
Gruß an Dich und viel Erfolg Uschi
Medikamente
seit 2 Jahren 40mg Paroxetin
seit 17.02 30mg Paroxetin und100mg Opipramol(Insidon)
seit 01.03 25mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 06.03 22,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 11.03. 20mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 22.03. 15mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 28.03. 12,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 31.03. 10 mg Paroxetin und 100mg Opipramo (Insidon)
seit 06.04. 7,5 mg Paroxetin und 100 mg Opipramol ( Insidon)
täglich Fischölkapseln, ab und zu nehme ich Vitamin C, Zink, Magnesium
seit 13.04. kein Paroxetin mehr
seit 16.04 wieder 10mg Paroxetin
Absetzversuch fehlgeschlagen!
seit 24.04 Opipramol abgesetzt, keine Probleme dabei!
wenn ich den Absetzplan des Herstellers lese kommt mir die Galle hoch.
Genau meine Vermutung, die haben keine Ahnung! Dir Realität ist weit entfernt von der des Herstellers. Es mag wohl sein, dass der eine oder andere damit absetzen kann. Bei mir hat das nicht geklappt, kannst ja mal meinen Absetzplan lesen. Ich hatte schon Probleme wenn ich nur um 2,5mg reduziert habe. Sie waren wohl noch auszuhalten, aber trotzdem. Wenn ich dann noch daran denke, wie es mir ergangen ist als ich die letzten 10mg dann auf einmal wegließ kannst Du auch nachlesen. Nach 4 Tagen war ich fix und alle und hatte sogar Selbstmorggedanken. Nächte voller Horrorträumen, Schmerzen im Körper und was in meinem Kopf abging war nicht auszuhalten und für mich sehr schlimm. Ich nahm dann wieder 10mg, und der ganze Spuk hatte innerhalb von einem Tag ein Ende. Seitdem nehme ich diese 10mg Paroxetin. Ich bin noch nicht soweit, dass ich weiter reduzieren kann. Mir gehts wohl ganz gut, ich kann wieder gut schlafen, keine Horrorträume mehr und auch die Schmerzen sind weg.
Und viele die hier schreiben, haben die gleichen Probleme mit dem Absetzen. Kann ja sein, dass Du die nicht hast, das wünsche ich Dir natürlich. Kannst ja dann mal berichten, wie das Absetzen mit dem Plan des Herstellers geklappt hat. Du nimmst das Paroxetin ja erst seit Januar 2004 und nur 20mg. Da kann es wohl sein, dass Du keine so großen Probleme hast.
Laß Dich aber nicht verunsichern, hör einfach auf Deinen Körper und reduziere so wie Du meinst es ist am besten für Dich.
Gruß an Dich und viel Erfolg Uschi
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seit 17.02 30mg Paroxetin und100mg Opipramol(Insidon)
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seit 06.03 22,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 11.03. 20mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 22.03. 15mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 28.03. 12,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 31.03. 10 mg Paroxetin und 100mg Opipramo (Insidon)
seit 06.04. 7,5 mg Paroxetin und 100 mg Opipramol ( Insidon)
täglich Fischölkapseln, ab und zu nehme ich Vitamin C, Zink, Magnesium
seit 13.04. kein Paroxetin mehr
seit 16.04 wieder 10mg Paroxetin
Absetzversuch fehlgeschlagen!
seit 24.04 Opipramol abgesetzt, keine Probleme dabei!
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Sara2
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Oliver
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Hallo Sara.
Offiziell gibt's das natürlich nicht ... offiziell gibt es ja auch eigentlich gar keine Abhängigkeit von SSRIs. Wenn Du aber wissen willst, wie es in Wirklichkeit aussieht, kannst Du nur auf Erfahrungsberichte, Foren, Benutzergruppen, etc. zurückgreifen ... und die kleine handvoll Ärzte die Ihren Patienten Glauben schenken und sich nicht von Big Pharma korrumpieren lassen, wie z.B. David Healy oder Charles Medawar.
Da wirst Du dann sehen, dass bei allen SSRIs extreme Probleme beim Absetzen auftreten können, und dass von den sechs SSRIs die es gibt, Paroxetin zu den problematischsten gehört, zusammen mit Sertralin und Venlafaxin - es liegt wohl auch, aber nicht nur daran, dass diese drei sehr kurze Halbwertszeiten haben.
Alles Gute
Oliver
Offiziell gibt's das natürlich nicht ... offiziell gibt es ja auch eigentlich gar keine Abhängigkeit von SSRIs. Wenn Du aber wissen willst, wie es in Wirklichkeit aussieht, kannst Du nur auf Erfahrungsberichte, Foren, Benutzergruppen, etc. zurückgreifen ... und die kleine handvoll Ärzte die Ihren Patienten Glauben schenken und sich nicht von Big Pharma korrumpieren lassen, wie z.B. David Healy oder Charles Medawar.
Da wirst Du dann sehen, dass bei allen SSRIs extreme Probleme beim Absetzen auftreten können, und dass von den sechs SSRIs die es gibt, Paroxetin zu den problematischsten gehört, zusammen mit Sertralin und Venlafaxin - es liegt wohl auch, aber nicht nur daran, dass diese drei sehr kurze Halbwertszeiten haben.
Alles Gute
Oliver
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Oliver
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Hallo Pralinschen.
Danke für Dein Engagement. Das Ergebnis Deiner Anfrage zeigt mal wieder sehr schön, dass man von den Herstellern keine ernstzunehmende Hilfe erwarten kann - die leugnen die ganze Problematik bis es nicht mehr anders geht und dann haben sie genug Geld mit dem Zeug verdient um alle eventuellen Strafen durch Klagen aus der Portokasse zahlen zu können.
Bei Absetztips würde ich lieber auf die gesammelten Erfahrungen der Ärzte, die die Problematik wirklich ernstnehmen und auf die, welche selber Probleme beim Absetzen hatten, zurückgreifen. Dieser 10,0,10,0,etc. Quatsch ist zum Beispiel eine Supermethode ... aber nur wenn man gerne Hirnachterbahn fährt
Ausserdem ist ja eines der Hauptpropleme beim Absetzen, dass jeder seinen eigenen Weg und seine eigene Geschwindigkeit finden muss indem er seine Reaktionen auf die Dosisreduktionen und andere Einflüsse genau beobachtet und sich danach richtet. es gibt kein Patentrezept zum Absetzen!
Alles Gute
Oliver
Danke für Dein Engagement. Das Ergebnis Deiner Anfrage zeigt mal wieder sehr schön, dass man von den Herstellern keine ernstzunehmende Hilfe erwarten kann - die leugnen die ganze Problematik bis es nicht mehr anders geht und dann haben sie genug Geld mit dem Zeug verdient um alle eventuellen Strafen durch Klagen aus der Portokasse zahlen zu können.
Bei Absetztips würde ich lieber auf die gesammelten Erfahrungen der Ärzte, die die Problematik wirklich ernstnehmen und auf die, welche selber Probleme beim Absetzen hatten, zurückgreifen. Dieser 10,0,10,0,etc. Quatsch ist zum Beispiel eine Supermethode ... aber nur wenn man gerne Hirnachterbahn fährt
Alles Gute
Oliver
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CloneX
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Ob es objektiv das gefährlichste ist kann ich nicht sagen, allerdings sind die meisten negativen Berichte über Paroxetine (Seroxat, Paxil). Das mag sicher zum einen an der geringen Halbwertszeit liegen, aber auch an der sehr starken Verbreitung dieses Medikaments (ich glaube es ist das am meisten verschriebene SSRI, vor allem in USA/UK). Und es steht an erster Steller der WHO für Abhängigkeitsmeldungen (siehe Doktorpaket).Sara2 hat geschrieben:hallo CloneX,CloneX hat geschrieben:Hi Pralinschen,
Wie du aber wohl auch erkannt hast ist Paroxetine mit das "gefährlichste" was Abhängigkeitsprobleme angeht.
kannst du mir sagen, warum paroxetin das "gefährlichste" ist? gibt es so eine art ranking unter den SSRI's?
lg
sara
Ein offizielle Ranking würde mich interessieren...wird es wohl aber leider nie geben.
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Sara2
lieber CloneX,
was ist dieses doktorpaket? wo kann ich das über die WHO nachlesen? gibt es eigentlich klagen von patienten in usa gegen die hersteller? ist ja in den staaten nicht ganz unerheblich mit dem schadensersatz.
wenn ich zu viel frage, musst du es sagen - ich bin ein neugieriger mensch!
ich habe heute nun fast alle deine beiträge durchgelesen und tut mir leid, was dir passiert ist
lieber oliver,
vielen dank für deine informative antwort!
ist klar, dass die hersteller keine transparent in die thematik wollen. warum hat eigentlich glaxo smithkline als hersteller diese studie über david healy beauftragt?
lg
sara
was ist dieses doktorpaket? wo kann ich das über die WHO nachlesen? gibt es eigentlich klagen von patienten in usa gegen die hersteller? ist ja in den staaten nicht ganz unerheblich mit dem schadensersatz.
wenn ich zu viel frage, musst du es sagen - ich bin ein neugieriger mensch!
ich habe heute nun fast alle deine beiträge durchgelesen und tut mir leid, was dir passiert ist
lieber oliver,
vielen dank für deine informative antwort!
ist klar, dass die hersteller keine transparent in die thematik wollen. warum hat eigentlich glaxo smithkline als hersteller diese studie über david healy beauftragt?
lg
sara
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Oliver
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Hallo Sara.
Mit dem Doktorpaket meinte CloneX unser Infopaket auf www.adfd.org Ich habe hier mal einen unauffälligen Link dahingesetzt
==> INFOPAKET <==
Was die Studie von Healy im Auftrag von GSK angeht: Welche Studie meinst Du? Ich weiss von diversen Gerichtsverfahren in denen Healy als Sachverständiger des Klägers gegen GSK Zugang zu den Archiven von GSK hatte ... ich habe aber jetzt gerade keine Studie im Kopf die er im Auftrag von GSK gemacht haben soll.
Alles Gute
Oliver
Mit dem Doktorpaket meinte CloneX unser Infopaket auf www.adfd.org Ich habe hier mal einen unauffälligen Link dahingesetzt
==> INFOPAKET <==
Was die Studie von Healy im Auftrag von GSK angeht: Welche Studie meinst Du? Ich weiss von diversen Gerichtsverfahren in denen Healy als Sachverständiger des Klägers gegen GSK Zugang zu den Archiven von GSK hatte ... ich habe aber jetzt gerade keine Studie im Kopf die er im Auftrag von GSK gemacht haben soll.
Alles Gute
Oliver
Zuletzt geändert von Oliver am 08.05.2004 20:58, insgesamt 1-mal geändert.
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CloneX
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Olli hat dir ja schon das meiste beantwortetSara2 hat geschrieben:lieber CloneX,
was ist dieses doktorpaket? wo kann ich das über die WHO nachlesen? gibt es eigentlich klagen von patienten in usa gegen die hersteller? ist ja in den staaten nicht ganz unerheblich mit dem schadensersatz.
wenn ich zu viel frage, musst du es sagen - ich bin ein neugieriger mensch!
ich habe heute nun fast alle deine beiträge durchgelesen und tut mir leid, was dir passiert ist
Fast alle mein Beiträge ? Wow, dürft ne Menge sein
Was die Klagen angeht: Irgendwie hab ich da nicht den Überblick - es gibt auf jedenfall Klagen, Sammelklagen - aber scheint wohl noch nix brauchbares bei rausgekommen zu sein. Hat sicher viele Gründe:
a) Wie beweist man das ganze ? Wie beweist man Entzugserscheinungen, vor allem wenn einen die Ärzte kaum unterstützen.
b) Die Konzerne sind stinkreich und haben sicher die besten Anwälte die es gibt, der kleine Mann stürzt sich bei so einem Verfahren wahrscheinlich in den Ruin
c) Die Konzerne winden sich immer wieder raus - genau wie der Fall, wo anerkannt wurde, dass Paxil (Paroxetine) Aggression/Suizid auslöst und GSK den Beipackzettel ändern musste. Was haben sie gemacht: Sie haben es so gedreht, dass sie behaupten es würde nur Grundsymptome verstärken und nicht auslösen...
Ist halt einfach traurig was da vor sich geht - früher dachte ich immer sowas gäb es nur im Film.
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Sara2
insgesamt 299 8)CloneX hat geschrieben:
Fast alle mein Beiträge ? Wow, dürft ne Menge sein
Ist halt einfach traurig was da vor sich geht - früher dachte ich immer sowas gäb es nur im Film.
ach weisst du das mit dem schlechten film im leben - da denke ich gibt es viele andere bereiche, wo es ebenso verläuft...
Zuletzt geändert von Sara2 am 08.05.2004 20:38, insgesamt 1-mal geändert.
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Sara2
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Sara2
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pralinschen
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Hallo Clonex....erster Zwischenstand....
Hallo Clonex, wollte mal fragen, woher du das ganze medzinische Wissen nimmst, hast du beruflich was damit zu tun...diese Frage einfach aus reiner Neugier???? So habe deinen Rat beherzigt und nicht den Wechsel von 20,10,20,10,20,10 gemacht, sondern bin einfach bei 10 mg geblieben...hatte zwar ganz schon Schiss, aber habs einfach gemacht, nun ist schon der 4te Tag und es ist alles soweit ok...ich bin total verunsichert von all dem, was ich hier gelesen habe, und weiß irgendwie überhaupt nicht, was soll ich nun machen? Hatte ja schon nach der Klinik mal alle Medis ausgeschlichen und mir über das Absetzen gar keine Gedanken gemacht, hab es einfach gemacht und ich hatte keinerlei Probleme, weiß aber nun auch nicht mehr, welche Art von Medikamenten es waren, weil ich mich da nicht so gut auskenne...nun ist mein Kopf irgendwie total voll von diesen negativen Informationen und ich merke, das mich das auch beeinflusst...werde nicht so einfach von 10mg auf 0 mg gehen können, weil ich einfach zu viel Angst davor habe, nachdem, was ich nun alles gelesen habe. Hast du eigentlich auch Erfahrungen darüber, wie es bei Menschen mit dem Absetzen funktioniert, die ohne große Anfangsschwierigkeiten das medi genommen haben, will heißen, da habe ich nichts von Nebenwirkungen gemerkt, habe die 20 mg von Anfang an genommen und nach 2 Wochen gings mir halt besser.Ich meine, darüber gelesen zu haben, das die Leute die auch anfangs nicht so viele Nebenwirkungen bei der Einnahme hatten, hatten auch beim Absetzen weniger Probs.Es wär schön, wenn du dich dazu nochmal äusserst, wenn du darüber Infos hast. Es ist leichter gesagt als getan, zumindest für mich, die ganzen Infos beiseite zu schieben und einfach auf den Körper zu hören und danach abzusetzen. Ich habe keine Idee, wie ich nun weiter vorgehe, um von den 10 mg auf o mg zu kommen, direkt die 1o mg einfach auf null zu reduzieren traue ich mich aus den erwähnten Gründen nun nicht mehr. Vielleicht kannst du mir da noch mal einen Tip geben? Hab schon die Idee, im Juni dann auf die Suspension umzusteigen und es dann langsamer zu probieren, aber vielleicht ist das bei mir gar nicht nötig, und ich mache mir unnötig Stress in meinem Kopf???? Boahhhh.....ich weiß nicht.........
Wär schön, wenn mir da jemand noch mal einen Tip gibt oder vielleicht auch mal von positiven Erfahrungen berichtet....könnt ich grad gut brauchen, damit das Gedankenkarussel sich nicht mehr so dreht......und das soll ja nicht Sinn der Sache sein..... ich freu mich auf Antwort...vielen Dank liebe Grüße Pralinschen
seit Januar 2004 20 mg Paroxetin
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seit 25.05. Paroxetinfrei!!!!!!!
seit 3.5.2004 Reduzierung auf 10 mg
seit 14.5.2004 Reduzierung auf 5 mg
ab 22.05.2004 Reduzierung auf 2.5 mg
seit 25.05. Paroxetinfrei!!!!!!!
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Oliver
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Hallo Pralinschen.
Also erst: tief durchatmen und nicht verrückt machen lassen. Hier schreiben natürlich nur die Leute die schlechte Erfahrungen gemacht haben - dafür ist dieses Forum ja da.
Also: setz das Mittel langsam ab, achte auf Deine Reaktionen, sei im grossen und Ganzen gut zu Dir, verzichte auf jegliche Form von Drogen (Kaffee und Nikotin eingeschlossen). Ernähre Dich von viel frischem Zeug, nimm Fischöl und das Ganze sollte relativ problemlos über die Bühne gehen. Der Prozentsatz von Leuten, die trotz eines langsamen Ausschleichens und der anderen Vorsichtsmassnahmen noch Probleme haben ist relativ gering (absolut allerdings ist diese Zahl allerdings nicht zu unterschätzen - ber der Masse an Menschen die SSRIs nehmen).
Die Vermutung, daß es bei grösseren Anfangsschwierigkeiten auch zu grösseren Schwierigkeiten beim Absetzen kommt, stammt von einigen aus diesem Forum und auch von anderen SSRI Erfahrenen. Bei mir war es zum Beispiel auch so, ich hatte eine ganze Palette an Nebenwirkungen von Anfang an und hatte auch nach kurzer Zeit schon Probleme beim Absetzen. Basierend auf dieser Vermutung, dürfte es bei Dir also glimpflich ablaufen.
Halte uns auf dem Laufenden.
Alles Gute
Oliver
Also erst: tief durchatmen und nicht verrückt machen lassen. Hier schreiben natürlich nur die Leute die schlechte Erfahrungen gemacht haben - dafür ist dieses Forum ja da.
Also: setz das Mittel langsam ab, achte auf Deine Reaktionen, sei im grossen und Ganzen gut zu Dir, verzichte auf jegliche Form von Drogen (Kaffee und Nikotin eingeschlossen). Ernähre Dich von viel frischem Zeug, nimm Fischöl und das Ganze sollte relativ problemlos über die Bühne gehen. Der Prozentsatz von Leuten, die trotz eines langsamen Ausschleichens und der anderen Vorsichtsmassnahmen noch Probleme haben ist relativ gering (absolut allerdings ist diese Zahl allerdings nicht zu unterschätzen - ber der Masse an Menschen die SSRIs nehmen).
Die Vermutung, daß es bei grösseren Anfangsschwierigkeiten auch zu grösseren Schwierigkeiten beim Absetzen kommt, stammt von einigen aus diesem Forum und auch von anderen SSRI Erfahrenen. Bei mir war es zum Beispiel auch so, ich hatte eine ganze Palette an Nebenwirkungen von Anfang an und hatte auch nach kurzer Zeit schon Probleme beim Absetzen. Basierend auf dieser Vermutung, dürfte es bei Dir also glimpflich ablaufen.
Halte uns auf dem Laufenden.
Alles Gute
Oliver
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pralinschen
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Hallo Oliver,
vielen Dank für deine Antwort, aber ist leichter gesagt als getan, mit dem nicht verrückt machen...hab halt die ganzen Infos irgendwie im Kopf und kann die Gedanken nicht so einfach abstellen..darin bin ich großartig, Gedankenkarussell Fahren ist meine Spezialität.......
hatte heute mittag ein leichtes Tief, aber hab mir ne Freundin zu Hilfe geholt, und dann gings auch...ich glaube das problematische bei mir ist, das so viele Sachen zusammenkommen und ich deshalb nicht so wirklich unterscheiden kann, was ist wofür der Auslöser...diese verflixten Hitzewellen und die komischen Gedankengänge im Sinne von Depris könnten durchaus auch durch die Wechseljahrsbeschwerden ausgelöst sein...ja wie gesagt, es kommen halt einige Sachen zusammen und das macht es mir persönlich besonders schwer die Befindlichkeit zuzuordnen....ich werde aber einfach erstmal mit den 10 mg weitermachen, bisher habe ich den Eindruck, es geht und der nächste Schritt wird bestimmt erst Ende nächster Woche eingeläutet, wenn überhaupt, dann bin ich 2 Wochen bei 10 mg ,und bis dahin sehe ich vielleicht auch schon wieder klarer....was die Drogen angeht, bin ich natürlich auch belastet , ich rauche und trinke auch gerne Kaffee, wobei im Moment nur coffeinfreien wegen der Homöopathie..aber habe das Rauchen reduziert, mit ganz aufhören bin ich noch nicht so weit und ich denke, wenn ich das nun auch noch versuche, das wär wirklich zu viel Belastung....übrigens was für ein Fischöl sollte man denn nehmen? Eine bestimmte Sorte? Hab mal im Drogeriemarkt geschaut, da gab es Lachsölkapseln, meinst du so was und wofür genau ist das denn gut? Wär schön, wenn ich darüber nochmal ne Info bekäm.....so, also keine große Veränderung bisher..halte euch selbstverständlich auf dem Laufenden, freu ich mich doch auch über jeden Beitrag, der mich in irgendeiner Form wieder unterstützt!!! Danke dafür...liebe Grüße Pralinschen
seit Januar 2004 20 mg Paroxetin
seit 3.5.2004 Reduzierung auf 10 mg
seit 14.5.2004 Reduzierung auf 5 mg
ab 22.05.2004 Reduzierung auf 2.5 mg
seit 25.05. Paroxetinfrei!!!!!!!
seit 3.5.2004 Reduzierung auf 10 mg
seit 14.5.2004 Reduzierung auf 5 mg
ab 22.05.2004 Reduzierung auf 2.5 mg
seit 25.05. Paroxetinfrei!!!!!!!
Hallo Pralinschen,
werde versuchen Dir zu antworten, es geht mir selbst seit ein paar Tagen total mies. Seit Samstag habe ich wieder massive Depressionen. Gestern habe ich dann meine Dosis wieder auf 20mg erhöht. Das mit dem Absetzen ist gar nicht so einfach. Natürlich möchte ich Dir keine Angst machen, aber bitte gehe langsam vor, laß Deinem Körper Zeit sich an die niedrigere Dosis zu gewöhnen. Das mit dem Gedankenkarussel kenn ich auch. Im Moment schwirrt mir auch so viel im Kopf rum. Ich weiss im Moment auch nicht, kommen meine Depressionen jetzt vom Absetzten, oder gehts doch nicht ohne. Hätte ich vielleich doch nicht absetzen sollen? Aber ich weiß nur eins, ich will dass es mir wieder besser geht. Und darum hab ich auch wieder etwas erhöht. Denn irgendwo in meinem Kopf sitzt dann auch die Angst, dass es mir wieder so schlecht geht wie vor zwei Jahren. Zu den Fischölen kann ich Dir folgendes sagen, Du findest dazu einen Beitrag unter Naturheilkunde oder Ernährung, mußt mal auf die Hauptseite gehen. Ich selbst habe mich in der Apotheke beraten lassen, die Apothekerin hat mir dann eines empfohlen, davon nehme ich 4x4 Kapseln. Ist ne ziemliche Menge und geht auch ins Geld. Aber sie meinte sie hätte auch erst darüber einen Beitrag im Fernsehen gesehen und könnte es bestätigen, dass die Fischöle bei den Absetzterscheinungen helfen können. Ich nehme da das Präperat Ameu.
Auch mit dem Rauchen aufhören, solltest Du Dir Zeit lassen. Sonst kommt einfach zuviel zusammen.
Liebe Grüße an Dich
Uschi
Medikamente
seit 2 Jahren 40mg Paroxetin
seit 17.02 30mg Paroxetin und100mg Opipramol(Insidon)
seit 01.03 25mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 06.03 22,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 11.03. 20mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 22.03. 15mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 28.03. 12,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 31.03. 10 mg Paroxetin und 100mg Opipramo (Insidon)
seit 06.04. 7,5 mg Paroxetin und 100 mg Opipramol ( Insidon)
täglich Fischölkapseln, ab und zu nehme ich Vitamin C, Zink, Magnesium
seit 13.04. kein Paroxetin mehr
seit 16.04 wieder 10mg Paroxetin
Absetzversuch fehlgeschlagen!
seit 24.04 Opipramol abgesetzt, keine Probleme dabei
seit 09.05. 20mg Paroxetin
werde versuchen Dir zu antworten, es geht mir selbst seit ein paar Tagen total mies. Seit Samstag habe ich wieder massive Depressionen. Gestern habe ich dann meine Dosis wieder auf 20mg erhöht. Das mit dem Absetzen ist gar nicht so einfach. Natürlich möchte ich Dir keine Angst machen, aber bitte gehe langsam vor, laß Deinem Körper Zeit sich an die niedrigere Dosis zu gewöhnen. Das mit dem Gedankenkarussel kenn ich auch. Im Moment schwirrt mir auch so viel im Kopf rum. Ich weiss im Moment auch nicht, kommen meine Depressionen jetzt vom Absetzten, oder gehts doch nicht ohne. Hätte ich vielleich doch nicht absetzen sollen? Aber ich weiß nur eins, ich will dass es mir wieder besser geht. Und darum hab ich auch wieder etwas erhöht. Denn irgendwo in meinem Kopf sitzt dann auch die Angst, dass es mir wieder so schlecht geht wie vor zwei Jahren. Zu den Fischölen kann ich Dir folgendes sagen, Du findest dazu einen Beitrag unter Naturheilkunde oder Ernährung, mußt mal auf die Hauptseite gehen. Ich selbst habe mich in der Apotheke beraten lassen, die Apothekerin hat mir dann eines empfohlen, davon nehme ich 4x4 Kapseln. Ist ne ziemliche Menge und geht auch ins Geld. Aber sie meinte sie hätte auch erst darüber einen Beitrag im Fernsehen gesehen und könnte es bestätigen, dass die Fischöle bei den Absetzterscheinungen helfen können. Ich nehme da das Präperat Ameu.
Auch mit dem Rauchen aufhören, solltest Du Dir Zeit lassen. Sonst kommt einfach zuviel zusammen.
Liebe Grüße an Dich
Uschi
Medikamente
seit 2 Jahren 40mg Paroxetin
seit 17.02 30mg Paroxetin und100mg Opipramol(Insidon)
seit 01.03 25mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 06.03 22,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 11.03. 20mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 22.03. 15mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 28.03. 12,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 31.03. 10 mg Paroxetin und 100mg Opipramo (Insidon)
seit 06.04. 7,5 mg Paroxetin und 100 mg Opipramol ( Insidon)
täglich Fischölkapseln, ab und zu nehme ich Vitamin C, Zink, Magnesium
seit 13.04. kein Paroxetin mehr
seit 16.04 wieder 10mg Paroxetin
Absetzversuch fehlgeschlagen!
seit 24.04 Opipramol abgesetzt, keine Probleme dabei
seit 09.05. 20mg Paroxetin