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 ! Nachricht von: Oliver

Dieses Forum ist im Ruhezustand.

Es hat sich eine neue Gemeinschaft aus Betroffenen und Angehörigen gegründet, die sich weiterhin beim risikominimierenden Absetzen von Psychopharmaka unterstützt und Informationen zusammenträgt. Die Informationen, wie ihr dort teilnehmen könnt findet ihr hier:

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Die öffentlichen Beiträge auf adfd.org bleiben erhalten.

Bereits registrierte Teilnehmer können hier noch bis Ende 2022 weiter in den privaten Foren schreiben und PNs austauschen, aber es ist kein aktiver Austausch mehr vorgesehen und es gibt keine Moderation mehr.

Ich möchte mich bei allen bedanken, die über die geholfen haben, dieses Forum über 18 Jahre lang mit zu pflegen und zu gestalten.


Hallo von Anna

Hier lassen sich auch viele Erfahrungsberichte über das Absetzen von Antidepressiva und Benzodiazepinen finden.
Gesperrt
Anna09
Beiträge: 4
Registriert: 01.03.2010 14:50

Hallo von Anna

Beitrag von Anna09 »

Hallo,

ich möchte mich kurz vorstellen:
Ich habe wegen einer komplexen posttraumatischen Belastungsstörung jahrelang Therapie gemacht. Im Laufe dieser Therapie, vor ca. 6 Jahren, habe ich mir von einer Psychiaterin, auf Anregung meiner Therapeutin, für den Notfall Diazepam Tropfen verordnen lassen. Irgendwie hat es sich dann so entwickelt, dass ich, so war es weder von äztlicher/therapeutischer noch von meiner Seite geplant, regelmäßig diese Tropfen zu mir genommen habe, die ein hohes Suchtpotential haben, so dass die Psychiaterin nach ca. 2 Jahren die Bremse zog und mir, auf meine Angst, ohne ein Medikament nicht klar zu kommen, stattdessen Antidepressiva verordnete.
Amineurin, abends zum einschlafen, 12,5 mg und,
ich glaube, Paroxetin, in einer Dosierung die ich vergessen habe, da ich das nur sehr kurz, ich denke, ein paar Tage, max. eine Woche probierte, da es mich einfach nur "platt" machte, für tagsüber.
Beides, da ich mich zu diesem Zeitpunkt in einer schwierigen Phase befand. Für mein Empfinden war die Verordnung damals angebracht. Meine Psychiaterin ist zwischenzeitlich pensioniert, so dass ich zum Rezept holen eine andere Psychiaterin wählte und als diese ebenfalls in Pension ging, im Herbst 2009 zu meiner Hausärztin wegen dem Amineurinrezept ging. Diese meinte, dass das nichts sei, was man auf Dauer nehmen soll und schlug vor, im Frühling mit dem Absetzen zu beginnen.
Das ist mir sehr sehr Recht. Ich habe schon selbständig einige Versuche unternommen, mit dem Amineurin aufzuhören, dass aber, wie mir beim lesen in diesem Forum klar wurde viel zu schnell, so dass ich immer wieder zu den 12,5 mg zurückkehrte.
Hier hoffe ich nun, noch ein paar Tips zu finden und evtl. einen Ort, an dem ich mich, falls es zu unangenehmen Entzugserscheinungen kommt, darüber mit anderen Austauschen kann.

Anna
Komplexe posttraumatische Belastungsstörung
Schlafstörungen
Vor ca. 6 Jahren Diazepam Tropfen. Eigentl. als Notfall gedacht. Irgendwann nahm ich sie zum einschlafen und "runterkommen" (Gedankenspirale im Kopf, die mich wachhielt) fast täglich. Abends, erst 5, dann zwischen 15 und 20, im Notfall auch mal 30.
Vor ca. 4 Jahren meinte meine Psychiaterin ich sei abhängig, deshalb lieber Antidepressiva.
Abends Amineurin, tagsüber, ich weiß es nicht mehr genau, ich glaube es war Paroxetin, das habe ich nur ganz kurz probiert, weil ich es sehr kontraproduktiv fand, wie "platt" ich davon war.
Seit dem Abends immer 12,5 mg. Amineurin.
Das möchte ich nun wohlüberlegt absetzen.
mücke
Beiträge: 2922
Registriert: 30.12.2004 09:24
Hat sich bedankt: 156 Mal
Danksagung erhalten: 19 Mal

Re: Hallo von Anna

Beitrag von mücke »

Hallo Anna

Herzlich Willkommen bei uns.

Du nimmst 12,5 mg Amineurin.
Das ist recht wenig.
4 J. ist dagegen schon sehr lang.

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Gruss Mücke
Gesperrt