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neu hier - Absetzerscheinungen? ratlos...

Verfasst: 18.05.2004 12:00
von piep
Hallo zusammen!

Bin neu hier und hätte sehr gerne Euren Rat.

Vor genau einem Jahr ging es mir psychisch eher schlecht. Ich hatte Angstzustände und eine „depressive Verstimmung“, wie der Arzt sagte.
Darauf hin habe ich Citalopram (morgens und abends je 10 mg) eingenommen, und ich besuche regelmäßig eine Psychologin. Es ging mir dann auch schnell besser, ich habe wieder zu mir selbst gefunden. Seit ungefähr Oktober letzten Jahres geht es mir wieder richtig gut, ich hatte keinerlei Anzeichen mehr verspürt.
Vor ca. 2 Monaten habe ich begonnen, das Citalopram zu reduzieren. Von morgens und Abends je eine halbe Tablette auf morgens ein Viertel und abends eine halbe, dann abends auch nur noch ein Viertel usw. Seit dem 25.04. nehme ich es gar nicht mehr.
Nun sind am Samstag wieder Angstgefühle in mir hoch gekommen, gekoppelt mit den üblichen Beschwerden wie Übelkeit, nervöser Darm, Niedergeschlagenheit etc. Alles alte Bekannte. Ich habe es noch ganz gut im Griff, aber es macht mir trotzdem Angst und gibt mir zu denken. Außerdem habe ich das Gefühl, dass sich die Beschwerden steigern.

Können es Absetzerscheinungen sein? Wären die nicht früher aufgetreten?

Ich bin so ratlos und habe solche Angst, dass dieses Elend von Neuem beginnt und mein seelisches Problem gar nicht „ausgeheilt“ ist. Ich war mir doch so sicher, dass es mir wieder gut geht und ich das Medikament nicht mehr brauche...

Verfasst: 18.05.2004 16:15
von Uschi
Hallo Piep,
erstmal herzlich willkommen hier im Forum. Ich werde versuchen so gut es geht Deine Fragen zu beantworten. Wenn ich zurückrechne sind es ca. 3 Wochen seit Du kein Citolopram mehr nimmst. Es ist also sehr unwahrscheinlich dass Du unter Absetzproblemen leidest. Die hätten sich sicher schon früher bemerkbar gemacht. Du hast ja auch ganz langsam runterdosiert. Wie hast Du die letzten mg reduzier? Wie gings Dir während dem reduzieren? Auch sind die Absetzerscheinungen bei Citalopram soweit ich das bisher mitbekommen habe auch nicht ganz so heftig, wie z.B bei Paroxetin. Natürlich kann man es auch nicht ganz ausschließen, jeder Mensch ist ja auch unterschiedlich und reagiert anders. Wenn Deine Symptome vom Absetzen kommen, dann müßten Sie in kurzer Zeit verschwinden, wenn Du einfach auf die letzte Dosis an Citalopram zurückgehst und dann wenn es wieder geht noch langsamer reduzierst! Ob Du das jetzt nach 3 Wochen ausprobieren willst, bleibt natürlich Dir überlassen.
Es kann auch sein, dass Deine alten Symptome wieder kommen. Hattest Du in der letzten Zeit viel Streß, Belastungen, Probleme usw. Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass wenn man einmal Angstattacken und Depressionen hatte, die meist auch wiederkommen. Da ich selbst seit 20 Jahren an Depressionen und einer Angststörung leide, weiß ich wovon ich schreibe. Öfters dachte ich schon, jetzt hast Du es im Griff, dann ging es wieder los. Und es ging mir dann auch so wie Dir, jetzt fängt der ganze "Scheiß" wieder von vorne los. Man kann da schon verzweifeln. Das weiss ich leider nur zu gut. Aber ich weiss auch dass man es immer wieder packt und dann wieder Zeiten gibt in denen es gut geht. Hast Du eigentlich vor was bestimmtem Angst, oder kommen die Attacken aus heiterem Himmel?
Du hast ja in Deiner Therapie sicher auch gelernt, was Du tun kannst wenn die Angstattacken kommen! Versuche doch das anzuwenden. Hilfreich ist da auch wenn man sich jeden Tag ordentlich bewegt, ich tue das auch fast jeden Tag und habe festgestellt, dass es mir an solchen Tagen viel besser geht. Auch meine Depressionen sind dann weg. Kostet allerdings auch immer Überwindung.

Gruß an Dich Uschi



Medikamente
seit 2 Jahren 40mg Paroxetin
seit 17.02 30mg Paroxetin und100mg Opipramol(Insidon)
seit 01.03 25mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 06.03 22,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon
seit 11.03. 20mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 22.03. 15mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 28.03. 12,5mg Paroxetin und 100mg Opipramol(Insidon)
seit 31.03. 10 mg Paroxetin und 100mg Opipramo (Insidon)
seit 06.04. 7,5 mg Paroxetin und 100 mg Opipramol ( Insidon)
täglich Fischölkapseln, ab und zu nehme ich Vitamin C, Zink, Magnesium
seit 13.04. kein Paroxetin mehr
seit 16.04 wieder 10mg Paroxetin
Absetzversuch fehlgeschlagen!
seit 24.04 Opipramol abgesetzt, keine Probleme dabei
seit 09.05. 20mg Paroxetin

Verfasst: 18.05.2004 18:17
von piep
Hallo Uschi und danke für Deine liebe Antwort!

Also eher nicht Absetzsymptome... :roll:

Warum kommt das denn wieder?! Ich dachte echt, ich hätte es gepackt. Ich hatte keinen Streß in letzter Zeit.

Ok - ich hatte grad eine Phase, wo ich etwas an meiner Beziehung (bin jetzt 6 Jahre mit meinem Freund zusammen) gezweifelt habe. Und dann auch noch Kontakt zu anderen Mädels, die alle eine Trennung / Scheidung gerade durchmachen oder hinter sich haben.

Das scheint sowieso mein Knackpunkt zu sein. Verlustängste, ein Mangel an Zärtlichkeit / Zuwendung (mein Freund ist nicht der Überschwenglichste)... Aus dieser Richtung kam wohl damals der Auslöser.

Die Angst-Attacken "überfallen" mich in beliebigen Situationen. Einen Auslöser kann ich nicht erkennen. Morgens und vormittags ist es schlimmer, Nachmittags meist weg oder schwächer.
Leider hat meine Therapeutin mir noch nicht gezeigt, wie ich mit den Atacken umgehen soll, da es mir ja in letzter so gut ging. Sie hat mich im letzten Jahr erst kennen gelernt, als es mir wieder besser ging (man wartet ja ewig lange auf Termine).

Bei der Reduzierung hab ich das so gemacht: Habe ja regulär morgens und abends je eine halbe Tablette genommen. Zuerst habe ich morgens nur noch ein Viertel genommen habe. Dann nach 2 Wochen abends auch nur noch ein Viertel. Dann morgens keine mehr, dann abends nur noch alle 2 Tage, dann gar nicht mehr.

Was eine Erklärungsmöglichkeit für meinen "Rückfall" sein könnte, wäre, dass ich vor ein paar Tagen meine Tagebucheinträge aus letzem Jahr gelesen habe. Und dabei habe ich festgestellt, dass mein großer Zusammenbruch vor exakt einem Jahr stattfand. Vielleicht generalisiere ich ja meine Angst? Vielleicht rufen unterbewußt die Gerüche, Geräusche, Bilder und Tätigkeiten, die mich ja total an letzes Jahr erinnern, in mir auch wieder die Gefühle vom letzten Jahr hervor? Kann sowas sein?

Ich will das nicht mehr haben.... Das soll weg.

Verfasst: 18.05.2004 18:45
von CloneX
Hi Anja,

ganz ausschließen kann man Absetzungserscheinungen nicht. Die können auch verzögert auftreten. Aber es ist bei dir halt nicht so einfach zu sagen, und wahrscheinlich ist es auch wieder deine alte Angst, vielleicht mit etwas Nachbrenner vom Absetzen. Du hast andererseits natürlich schon recht schnell abgesetzt - zumindeste leichte Probleme wären evtl. zu erwarten. Ich kanns dir leider nicht sagen...

Aber Ängste werden meistens nicht durch die Medikamente "geheilt" - sie geben einem die Kraft die Situation zu überblicken und Techniken zu lernen um die Angst zu bekämpfen - ohne Medikamente.

Du kannst es schaffen - auch ohne Medikamente. Verlass dich auch nicht NUR auf deinen Therapeuten. Letztendlich bist DU es, die alles in der Hand hat.

Kennst du das Buch "Angstfrei leben" von Lucinda Basset ? Wäre ein Anfang...natürlich nicht nur lesen, sondern MACHEN.

Und ansonsten: Sport, usw :) Wichtig...wichtig...wichtig.

Viel Erfolg

Verfasst: 18.05.2004 19:00
von piep
Hi Clonex!

Hm, aber ich nehme das Citalopram ja jetzt schon seit drei Wochen nicht mehr - trotzdem Absetzerscheinungen?

Ich habe im letzten Jahr viel gelesen. Und wie gesagt, ich war mir so sicher, dass ich meinen Weg gefunden hab. Ich mache unter anderem auch autogenes Training - das sollte ich noch vertiefen.

Wenn ich nur wüßte, wo die Ursachen liegen...

Danke für Deine Buchempfehlung, ich werd es mir organisieren.

Am schlimmsten ist die Angst vor der Angst...

Verfasst: 18.05.2004 19:08
von Uschi
Hallo Piep/Anja,
es kann sehr gut sein, dass die Erinnerung an letztes Jahr alles wieder hochkommen läßt. Mich erinnert z.B ein bestimmtes Parfüm wenn ich es rieche immer an meine erste schlimme Zeit. Ich hab es mir damals gekauft um mir etwas Gutes zu tun. Vielleicht kannst Du ja nochmals ein paar Termine bei Deiner Therapeutin bekommen. Ich weiß es dauert immer ziemlich lange, gerade wenn man es nötig hätte, hat keiner einen Termin frei. Ich kann Dir auch ein tolles Buch empfehlen, darin steht wie Angstattacken entstehen, was im Körper passiert, und wie man damit umgehen kann. Das Buch heißt "Angstzustände und Panikattacken erfolgreich meistern" von Shirley Trickett.
Deine Aussage " ich will das nicht " " das soll weg " könnte von mir stammen. Am Schluß war ich manchmal soweit, dass ich sogar mit meiner Angst geredet hab, um herauszufinden, was es für mich einen Sinn hat das durchzustehen. Was für mich auch immer hilfreich war, ich hab mir in solchen Situationen immer gesagt, bleib ruhig, weiteratmen, in ein paar Minuten ist es vorbei. Manchmal hab ich die Angst einfach wie eine Welle kommen lassen. Irgendwann ist sie dann verebt.
Es hat mir auch geholfen, wenn ich der Angst in meinem Leben nicht so viel Raum gegeben habe. Also am besten nicht so viel darüber nachgrübeln weshalb, wieso, warum gerade ich?
Versuch auch einfach mal Dich nicht zu sehr in die Probleme der anderen mit reinziehen zu lassen. Mach doch einfach mal das was Dir guttut und Dich ablenkt. Man darf da auch manchmal ruhig etwas egoistich sein. Wenn einen die Angst manchmal so überfällt, dann ist es immer auch ein Warnsignal! Paß auf, Du übernimmst Dich, Du mutest Dir wieder zu viel zu! Denk auch mal an Dich! So sehe ich es wenn mich die Angst wieder mal überfällt. Jedenfalls kam bei mir die Angst immer, wenn ich mich längere Zeit überforderte. Und vergiß nicht, Du bist da nicht alleine. Es gibt sehr viele die damit leben, man muß deshalb nicht gleich verzweifeln. Es gibt immer einen Weg , man muß ihn nur finden. Medikamente können manchmal sehr hilfreich sein, um wieder Kräfte zu sammeln. Auf die Dauer ist es natürlich besser, wenn man ohne auskommt, da sie leider auch immer die Gefahr beinhalten, dass man nicht so leicht wieder von ihnen wegkommt.

Lieben Gruß an Dich Uschi

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seit 06.04. 7,5 mg Paroxetin und 100 mg Opipramol ( Insidon)
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Absetzversuch fehlgeschlagen!
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seit 09.05. 20mg Paroxetin

Verfasst: 18.05.2004 22:43
von Oliver
Hallo Piep.

Wenn Dir das, was jetzt mit Dir passiert, alles sehr bekannt vorkommt, würde ich darauf tippen, dass sich dein altes Problem langsam wieder bemerkbar macht. Antidepressiva können Dich ja nicht heilen, sie können Dir im besten Falle eine Atempause verschaffen in der Du vielleicht rausbekommst was mit Dir los ist und Du etwas unternehmen kannst (Therapie ... oder was auch immer).

Alles Gute
Oliver

Verfasst: 18.05.2004 23:25
von ina
Hallo Piep, hallo Oliver,

ich hatte die Absetzsymptome beim ersten Absetzversuch letztes Jahr auch erst nach 3 Wochen, es waren definitiv Absetzsymtome und keine neuen Depressionen, die Symptome waren genau wie die Ursprungserkrankung.
Ich war in derselben Situation, dann habe ich Paroxetin wieder genommen und von Tag zu Tag wurde es besser, nach kurzer Zeit war alles wieder o.k.!!!

Lieben Gruß
von Ina

Verfasst: 19.05.2004 09:45
von piep
Hallo Ihr!
Heute ist alles wieder „normal“. Keine Angst, keine Niedergeschlagenheit, keine Kraftlosigkeit... Nur noch etwas übel ist mir. Habe vorgestern und gestern Abend je ein Viertel Citalopram 20 genommen.
Was bedeutet das jetzt? Man sagt doch, wenn die Beschwerden schnell wieder verschwinden, nachdem man das Medikament wieder eingenommen hat, dann sind es höchstwahrscheinlich Absetzerscheinungen. Was ist den mit „schnell“ gemeint? Stunden? Tage?
Auf jeden Fall bin ich sehr erleichtert, dass ich aus dem Loch wieder raus bin. Am Freitag hab ich nen Termin bei meiner Psychologin.

Uschi, Du hast so Recht, wenn Du sagst, man soll sich nicht zu sehr in die Probleme Anderer reinziehen lassen, man soll das machen, was einem gut tut und darf auch ruhig mal egoistisch sein. Aber das Ding ist ja, dass ich genau das mache seit mehr als einem halben Jahr. Und deswegen ging es mir ja auch so gut (dachte ich). Mein Motto: "Sage nein, wenn Du nein meinst". Wenn man sich diesen Satz vor Augen hält, lebt man gesünder.

@Ina: Hast Du das AD ausgeschlichen oder einfach aprupt abgesetzt? Und es war Paroxetin? Das ist ja anscheinend bekannt für Absetzschwierigkeiten. Nimmst Du es jetzt noch?

Verfasst: 19.05.2004 15:12
von ina
Hallo Piep,

das sind ganz klar Absetzerscheinungen, Du hast keinen Rückfall.
Genauso ging es mir auch! Ich dachte auch, dass es die Ursprungserkrankung ist.
Viele Menschen bekommen aber Depressionen nur 1x im Leben,
es kann Rückfälle geben.

Wenn es wieder Deine Ursprungserkrankung wäre, hätte die Besserung nicht so schnell eingesetzt.

Weiterhin alles Gute und nochmal, dies ist kein Rückfall!!!!

Lieben Gruß

Verfasst: 19.05.2004 15:44
von piep
Ja? Wirklich??! GOTTSEIDANK!! Damit kann ich leben. Ist zwar eine schlime Sache, dass einem jeder Arzt sagt, dass die SSRIs nicht abhängig machen, aber für mich ist das erstmal eine riesige Erleichterung, dass es nicht von mir gekomen ist, dieses grausige Gefühl.

Verfasst: 19.05.2004 15:59
von Uschi
Hallo Anja,
dann scheinen es ja doch Absetzerscheinungen zu sein, wenn Du Dich nach so kurzer Zeit wieder besser fühlst. Ist ja echt der Hammer, nach drei Wochen! Dein Zustand müßte sich jetzt innerhalb der nächsten Tage noch stabilisieren. So war es jedenfalls bei mir nachdem ich wieder das Paroxetin erhöht habe. Und Ina schreibt das ja auch. Wenn es Deine alten Depressionen wären bräuchte das länger.
Dass Du am Freitag einen Termin hast bei Deiner Psyschologin finde ich gut. Mal sehn was sie dazu sagt!

Wünsch Dir jedenfalls alles Liebe Uschi

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Verfasst: 19.05.2004 20:48
von Oliver
Hallo

Mannomann ... das ist echt mal wieder ein Beweis wie krass individuell und unberechenbar dieses Zeug ist. Nach so langer Zeit hätte ich nicht gedacht, dass das noch Absetzerscheinungen sein können - aber wenn die Beschwerden nach ein- oder zweimaliger Einnahme wieder weg sind, dann sind es definitiv Absetzerscheinungen :shock:

Das heisst dann wohl für Dich, das Du es extrem langsam ausschleichen solltest ...

Alles Gute
Oliver

Verfasst: 24.05.2004 11:12
von piep
Trauriges Hallo...!
Es sind wohl doch keine Absetzerscheinungen... Mir geht es gar nicht gut, obwohl ich seit Montag ein Viertel Citalopram 20 nehme und seit Freitag auf eine halbe erhöht habe. Scheint so, als sei doch nicht alles gelöst gewesen, wie ich gedacht hatte.
Jetzt hoffe ich, dass das AD langsam wieder beginnt zu wirken, es ist so nämlich echt schwer...

Verfasst: 24.05.2004 12:26
von Uschi
Hallo Anja,
Du schaffst das schon wieder, wirst sehen. Wahrscheinlich warst Du doch noch nicht soweit, dass es ohne Medikamente geht.
Wünsch Dir jedenfalls alles Gute
Uschi

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Verfasst: 24.05.2004 13:32
von piep
Danke Uschi! :)