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yas1
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hallo

Beitrag von yas1 » Mittwoch, 07.07.10, 14:41

hallo,

ich habe schon beiträge geschrieben, hier:
viewtopic.php?f=18&t=5775

ich habe jetzt 4 jahre psychopharmaka geschluckt, mirtazapin und valproat; mirtazapin habe ich inzwischen abgestzt.

mirtazapin 4jahre von 06/2006-06/2010
06/2006 - 03/2007: 30 mg
04/2007 - 02/2009: 15 mg
03/2009 - 11.05.2010: 7,5 mg
seit 12.05.2010: o mg

ich bin froh, dass ich dieses forum gefunden habe.

ich hab da noch eine frage:
und zwar geht es hier ums absetzen von antidepressiva, benzos und neuroleptika;
hat hier jemand auch erfahrung mit dem absetzen von stimmungsstabilisierern?
ich habe vor, valproat abzusetzen; ich bin schon seit einigen monaten (november) dabei, es auszuschleichen.
bin von 900 mg auf 150 mg runter;
mich interessiert, was es da für absetzsymptome gibt/geben kann.

danke für antworten

y

Marsupilami

Re: hallo

Beitrag von Marsupilami » Mittwoch, 07.07.10, 17:46

Was ist Valproat? Evtl. findest Du da was auf der Homepage des BPE, http://www.bpe-online.de/ oder in den Büchern von Peter Lehmann (siehe auch dort).

Gruß,

Marsu

Ulrich

Re: hallo

Beitrag von Ulrich » Mittwoch, 07.07.10, 18:09

Hallo jas1

Beim Valproat gibt es keine Absetzerscheinungen, das hatte ich auch mal vier Jahre lang!
Warum willst Du den Stimmungsstabilisierer absetzen?

Lg Uli

yas1
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Re: hallo

Beitrag von yas1 » Mittwoch, 07.07.10, 18:15

Marsupilami hat geschrieben:Was ist Valproat?
ist ursprünglich/eigentlich ein antiepileptikum; wird auch als "stimmungsstabilisierer" eingesetzt, bei "bipolarer störung" (=bs), so auch bei mir.

ich habe diese bs diagnostiziert bekommen, wobei ich heute allerdings der meinung bin, dass mein abdriften in die hypomanie durch mirtazapin und tavor ausgelöst/verursacht wurde. (steht bei mirtazapin auch als nebenwirkung im beipackzettel drin).
aus heutiger sicht meine ich, dass ich damals in der klinik mit mirta+tavor "zugeballert" wurde.

yas1
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Re: hallo

Beitrag von yas1 » Mittwoch, 07.07.10, 18:19

Ulrich hat geschrieben: Warum willst Du den Stimmungsstabilisierer absetzen?
ich werde stetig fetter :x
Ulrich hat geschrieben: Beim Valproat gibt es keine Absetzerscheinungen, das hatte ich auch mal vier Jahre lang!
wenn das stimmt, dann wär das prima.

Ulrich

Re: hallo

Beitrag von Ulrich » Mittwoch, 07.07.10, 20:17

Hallo yas1

Wenn Du eine Bipolare Störung hast und das Valproat absetzt kann es sein, daß Du wieder in eine Manie ( Hypomanie ) steigst oder es kann wieder eine Depression kommen. Ich möchte Dir keine Angst machen, nur wenn man bipolar ist, und das bin ich auch, brauch man unbedingt eine Phasen profelaxe sonnst geht das Spiel immer wieder von vorne los. Manche nehmen auch
Lamotrigin ( Elmendos ) wirkt leicht antidepressiv und stimmungsstabilisierend wegen der Gewichtszunahme.

Lg Uli

Oliver
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Re: hallo

Beitrag von Oliver » Mittwoch, 07.07.10, 23:10

Hallo,
Ulrich hat geschrieben: Ich möchte Dir keine Angst machen, nur wenn man bipolar ist, und das bin ich auch, brauch man unbedingt eine Phasen profelaxe sonnst geht das Spiel immer wieder von vorne los.
Ich finde nicht, dass man das so allgemein sagen, kann. Es gibt viele Menschen die sicher in die manisch-depressive Diagnoseschublade gesteckt werden könnten, die ein erfülltes und konstruktives Leben ohne Medikamente führen.

Alles Gute
Oliver

Ulrich

Re: hallo

Beitrag von Ulrich » Donnerstag, 08.07.10, 9:55

Hallo Oliver!

Ich habe ja geschrieben ,,wenn man bipolar ist" und diese Diagnose dauert in der Regel 8-12 Jahre.
Viele Betroffene haben immer wieder unipolare Depressionen gehen zum Arzt und bekommen ADs.
Sie kommen aus der Depression raus und nehmen weiterhin noch das AD und dieses kann einen Switsch in die Hypomanie ( Manie ) führen das ist richtig. Nur muß man unterscheiden hatte der/die
Betroffene schon mehrmals immer wieder Depressionen und diese wird nur mit ADs behandelt ist das ein Behandlungsfehler. Man muß schon sehr genau schauen, was passiert eigentlich zwischen den Phasen von Depression zu Depression. In der Regel geht ein Betroffener nur zum Arzt wenn er depressiv ist, und der Arzt verschwendet natürlich keine Zeit mal abzufragen wie die guten Zeiten waren, da ja auch der Betroffene keine Notwendigkeit sieht über die guten Zeiten zu sprechen! Es reichen schon kleinere hypomane Phasen um immer wieder in die Depression zu fallen.
Daher ist es unabdingbar beim Arzt mit dem Betroffenen und seinem Angehörigen die Phasenfreie Zeit zu besprechen. Da ich ja zwei Bipolare Selbsthilfegruppen mit ca. 30 Betroffenen seit acht Jahren leite, weiß ich schon von was ich schreibe wenn Betroffene bipolar diagnostiziert sind, und keine Phasenprophylaxe nehmen oder sie wieder absetzen, das habe ich schon x mal sehen müssen!

Was ich eigentlich sehr stark vermute, da ich das gut beobachten kann in den letzten Jahren, daß es eine rasante Zuname der bipolar Betroffenen gibt. Und da denke ich, daß die ADs eine Schlüsselrolle spielen und viele Switsch auslösen. Natürlich kann das eine einmalige Angelegenheit sein, doch eine Garantie gibt dir niemand.

Oliver wenn hier im Forum ein Betroffene/r sein Valproat absetzen möchte frage ich natürlich warum. Natürlich kenne ich die ganze Krankengeschichte nicht, aber lieber warne ich mal davor
auch in diesem Forum. Der behandelte Arzt mit dem Betroffenen entscheidet natürlich!!

Lg Uli

Oliver
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Re: hallo

Beitrag von Oliver » Donnerstag, 08.07.10, 16:47

Hallo Uli,

danke für Deine ausführliche Erklärung. Ich bin eben mittlerweile insgesamt sehr skeptisch, was die Behandlung von seelischen Störungen mit Medikamenten angeht.

Alles Gute
Oliver

Marsupilami

Re: hallo

Beitrag von Marsupilami » Montag, 19.07.10, 21:11

Ich sehe das auch so wie Oliver. Uli, man sollte bei Aussagen zu Psychiatrie immer dazusagen, dass es sich lediglich um eine Lehrmeinung der Psychiatrie handelt, die eben keine Wissenschaft ist und keine objektiven Beweise vorweisen kann für ihre Behauptungen und dass es daneben auch abweichende Meinungen gibt und dass die gängigen Behandlungen für einen Einzelnen ganz falsch sein können, auch wenn sie vielen Anderen vielleicht geholfen haben und Du da sicher zweifelsohne schon viel Erfahrung gesammelt hast. Weil man selbst die psychiatrischen Sichtweisen eher gut findet und für sich selbst zutreffned, sollte man aber doch auch die anderen Sichtweisen nennen, damit eine informierte Entscheidung möglich ist. Selbsthilfegruppen sind ja z.B. gerade deshalb gegründet worden, weil die Betroffenen mit den Aussagen und Behandlungen der Psychiatrie gerade die Erfahrung gemacht haben, dass das nicht der Weisheit letzter Schluss ist und um der ärztlichen Bevormundung und Lenkung gerade zu entgehen und Alternativen zu finden. Wenn man denen dann sagt, dass sie alle wieder ihre Mittelchen nehmen sollen und dass es sonst keine Alternativen gibt, dann führt das doch den Grundgedanken der Selbsthilfe irgendwie ad adsurdum, oder nicht?

Gruß,

Marsu

Ulrich

Re: hallo

Beitrag von Ulrich » Dienstag, 20.07.10, 15:41

Hallo Marsu!

Ich habe Oliver nur meine Sichtweise und die Erfahrungen der Bipolaren Störung beschrieben!
Ich bin nicht für, und nicht gegen die Psychiatrie, obwohl ich für den Benzoentzug vier lange Jahre brauchte. Ich sehe die ganze Problematik schon ein wenig differenzierter. Wir haben auf der einen Seite die Pharmaindustrie die Medikamente produzieren und mit riesigen Gewinnen auf den Markt bringen wollen, die Zulassungsbehörde stimmt ( wie auch immer ) dem Medikament zu. Somit können es Ärzte verschreiben, das alles hast Du ich und viele anderen schon alles erlebt mit diesen brutalen Nebenwirkungen und Absetzsymptomen auch in Psychiatrie Aufenthalten. Hierbei werden in vielen Fällen viel zu viele Medikamente eingesetzt, die absolut nicht nötig wären!
Ein Arzt hatte das mal auf einer Tagung gesagt: Wir sind heute mit den Medikamenten nicht weiter
wie in den 50/60erJahren!
Nur ich habe bei meiner Erkrankung nur zwei Möglichkeiten. Entweder lasse ich meine Medikamente weg, was ich früher auch mal getan habe, oder ich nehme sie regelmäßig ein.
Bei meiner Erkrankung helfen keine alternative Therapien das habe ich früher alles versucht.
Um eine Stabilität zu erreichen, und ohne große Nebenwirkungen mit geringst möglicher Dosis
und was noch sehr wichtig ist, sein Verhalten zu ändern ist eine einigermaßen Lebensqualität zu erreichen. Doch es war schon ein langer Weg dahin.
Und was die Selbsthilfegruppe betrifft ist es keinesfalls so, daß Betroffene zu uns kommen um
Ihre Erlebnisse in der Psychiatrie zu erzählen. Diese Betroffenen kommen in der Regel in die Gruppe, weil sie wie ich auch schon mehrmals ihre Medikamente abgesetzt haben, wieder mehrmals in die Manie und dann wieder in die Depression fielen. Wenn man dann Betroffene sieht, die in die Gruppe kamen und wir Ihnen helfen konnten, und jetzt schon Jahre stabil sind, das zeigt daß eine Selbsthilfegruppe nicht adsurdum ist.
Es ist ein sehr kleiner Baustein in unsere heutigen Welt die wir nicht verändern können, doch auch auf dieser kleinen Insel können Betroffene mit oder ohne Medikamente bei psychischen Krankheiten lernen, und das ist Wissen über Medikamente, Therapien, Verhaltensmuster, Behörden usw. besser umgehen.

Lg Uli

Marsupilami

@Uli

Beitrag von Marsupilami » Samstag, 24.07.10, 22:04

Hallo Uli,

danke für Deine Bemerkungen/Anmerkungen. Ich will mich nicht einmischen zum Thema bipolar, ich habe da keine Ahnung, ich denke nur generell, dass man jedem die Möglichkeit geben sollte, für sich seinen Weg zu finden, egal, was er hat und dass man eben nur gewisse Erfahrungswerte geben kann, die aber für einen Einzelnen dann vielleicht doch abweichen können.
Was die Selbsthilfegruppe angeht: Ich kenne die Ziele von Selbsthilfegruppen genau andersrum, habe das so, wie Du es beschreibst, so habe ich das noch nie gehört. Das klingt für mich so, dass die Gruppe die Tätigkeit des Psychiaters ersetzt, was mich sehr erstaunt. Dürft ihr das denn überhaupt, Psychopharmaka-Beratung ist doch etwas, das eigentlich kaum erlaubt wird, wenn man kein Psychiater ist, beim BPE war es ein Riesenproblem, bis Matthias Seibt diese Beratung offiziell überhaupt durchführen durfte. Ist jetzt aber off topic, nur von persönlichem Interesse, da ich das so gar nicht kenne, und ich will da auch nicht die Allgemeinheit mit nerven.

Grüße,

Marsu

Ulrich

Re: hallo

Beitrag von Ulrich » Sonntag, 25.07.10, 9:50

Hallo Marsu!

Das hatt mit einmischen nichts zu tun,auch ich habe mich in den letzten 15 Jahren weiterbilden müssen. Gerade betr. dem Benzodiazepinentzug bin ich unendlich froh, daß mir hier im Forum 2006
Betroffene mit Ihren früheren Berichten absolut geholfen haben diese Hölle durchzustehen. Gerade
das was ich selbst erlebt habe, und die Absetzhilfen konnte ich Betroffenen schon erfolgreich vermitteln. Wenn Du eine Selbsthilfegruppe leitest, die funktionieren soll, ist es unabdingbar ein gewisses Grundwissen zu besitzen oder zu erlernen. Auch in unserer Gruppe gibt es zwei Betroffene
die keine Medikamente nehmen. Es ist Ihr Weg und keiner auch ich nicht drängt sie nicht dazu.
Auch Pharmavertreter haben bei uns keinen Zugang!
Man muß bei einem Betroffenen immer das Gesamtbild einer Erkrankung ob jetzt bipolar oder unipolar ( nur Depression) sehen. Welche mögliche Ursachen führen immer wieder zu Phasen, das können Medikamente ( Nebenwinkungen,Absetzsymptome, aber auch sein Verhalten, genetische Veranlagung, Mobbing usw sein. Nur diese Zeit haben die Ärzte nicht, hinter die Krankheit zu schauen, der Leidensdruck der/des Betroffenen ist so groß, und die kleine weiße Pille hilft ja erstmal sehr gut war bei mir vor 15 Jahren auch nicht anderst!
Ich denke heute ist es noch etwas komplizierter da SSRI, Benzos und Neuroleptika eingesetzt werden und in vielen Fällen haben Betroffene über vier Medikamente auf einmal, und das wird dann zum Problem bzw. zum Kreislauf.
Wenn jemand immer und immer wieder in Depressionen fällt, keine Therapie hilft so ist es schon angezeigt auch bei unipolarer Depression einen Stimmungstabilisierer zb. Lamotrigin, Lithium oder Valproat einzusetzen, die keine Abhängigkeit erzeugen!!
Betreffs der Beratung von mir gibt es absolut keine Probleme wir sind kein Verein! Auch gehe ich mit Betroffenen manchmal mit zu Ihren behandelten Ärzten und sprechen dann gemeinsam über die Behandlung. Auch die Krankenkassen stehen hierbei hinter den Selbsthilfegruppen, daß man mit den Ärzten zusammenarbeitet. Nur in der Praxis ist das ein sehr kleiner Teil der Ärzte die das wollen!
So jetzt noch einen schönen Sonntag Dir und allen anderen die am kämpfen sind, es wird sich lohnen, auch wenn der Weg manchmal verdammt lang ist!

Lg Uli

sosjord
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Re: hallo

Beitrag von sosjord » Montag, 26.07.10, 21:31

hi

ich kann nichts dazu sagen was manie oder bipolare störung angeht da ich kein psychisches problem im vorfeld hatte und auch bis heute keines habe.
aber als ich damals das erste mal benzos kalt entzugen hatte , hätte man mich sicher als hypermanisch diagnostizieren können.
auch unter mirtazapin konnte ich nicht ruhig sitzen und fühlte mich extrem überdreht .

die bedeutsamste frage hier ist , hattest du psychotische zustände wie schweren realitätsverlust ?
ansonsten muss man nämlcih nicht alles glauben was diagnostiziert wird, aber ich habe soundso eine sehr kritische meinung dazu.

abgesehen davon würde ich darum bitten diesen unglaublich unipolaren terminus "stimmungsstablisierer" wegzulassen, denn unterm strich
bedeutet das nicht eine stabilisierung der stimmung ( welche auch extreme hochgefühle die jeder mensch hat ) einschliesst , sondern die abflachung
der empfindlichkeit in jeder hinsicht . es ist sicherlich wahr das das manche menschen , die psychotisch sind brauchen , allerdings ist ein leben mit einem falschen medikament ,
doch eine unglaubliche einschränkung für den betroffenen, besonders wenn es um diese wirkstoffgruppe geht .
daher sollte man da nicht so drüberfahren .

erzähle doch mal bisschen was über die diagnose , die zusammenhänge und vor allem deinen manischen zustand.

liebe grüsse
michi
BENZOENTZUG IST SCHAFFBAR !
nach 2 Jahren hölle wieder geheilt ..
ERFOLGSGESCHICHTE:
1.5 jahre nach 0mg: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6141
2.2 jahre nach 0mg: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6822

yas1
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Re: hallo

Beitrag von yas1 » Dienstag, 27.07.10, 9:09

sosjord hat geschrieben:hi

ich kann nichts dazu sagen was manie oder bipolare störung angeht da ich kein psychisches problem im vorfeld hatte und auch bis heute keines habe.
aber als ich damals das erste mal benzos kalt entzugen hatte , hätte man mich sicher als hypermanisch diagnostizieren können.
auch unter mirtazapin konnte ich nicht ruhig sitzen und fühlte mich extrem überdreht .

die bedeutsamste frage hier ist , hattest du psychotische zustände wie schweren realitätsverlust ?
ansonsten muss man nämlcih nicht alles glauben was diagnostiziert wird, aber ich habe soundso eine sehr kritische meinung dazu.

[...]


erzähle doch mal bisschen was über die diagnose , die zusammenhänge und vor allem deinen manischen zustand.

liebe grüsse
michi
du sprichst da einen für mich wichtigen punkt an:
das, was bei mir als hypomanie diagnostiziert wurde, ist im zusammenhang/umfeld von medikation mit mir passiert.
ich denke, dass mein "extremverhalten" damals durch nebenwirkungen und absetz-/entzugserscheinungen von mirtazapin und tavor verursacht/ausgelöst wurde.
(ich war sehr depressiv in eine psychiatrische klinik gegangen)

halluzinationen/psychotische symptome habe ich nicht gehabt.


deshalb habe ich die zuversicht, dass ich auch ohne medikamente mein leben leben kann.


ich habe mir auch meine eigenen gedanken zum thema "diagnose" gemacht.
"die richtige diagnose" gibt es für mich nicht; ich sehe sie inzwischen - im positven aspekt - als ein mittel, um geeignete behandlungen/maßnahmen zu erhalten.
dadurch, dass ich meine diagnose bekommen hatte, habe ich z.b. auch eine psychotherapie genehmigt bekommen und auch gemacht; das hat einen äußerst positven einfluss auf mein leben genommen, ich habe viel über mich gelernt.
ich habe u.a. auch eine "psychoedukation" gehabt.
ich habe mich sehr viel mit "meiner krankheit" beschäftigt, viele bücher gelesen...
ich sehe insgesamt vieles positiver oder auch die positiven seiten...


aber ich bin auch nicht blauäugig. ich weiß, dass ich gut auf mich aufpassen muss. ich habe jetzt auch wieder einen psychiater, zu dem ich jetzt erst mal quartalsweise hingehe. der erste termin war gut.


ich danke euch für alle eure antworten. eure meinungen geben mir eine sichtweise, die ärzte nicht haben und die auch menschen ohne psychiatrieerlebnisse nicht haben.

lg
y

Ulrich

Re: hallo

Beitrag von Ulrich » Dienstag, 27.07.10, 11:43

Hallo Michi und die anderen!

Man muß sehr wohl unterscheiden zwischen einem Benzoentzug mit seinen Symptomen, und der Grunderkrankung jedes einzelnen Betroffenen. Wobei einzelne Symptome auch bei verschiedenen Grunderkrankungen zutreffen können.Du hast keine psychische Grunderkrankung und Dir wurden Benzos verschrieben, und ich habe eine Grunderkrankung und zu Beginn einer Depression 2001
wurden mir Bezos verschrieben. Diese Grunderkrankung Bipolar von mir ist fakt, und die sehr starken Depressionen bei mir überwiegen. Die Symptome von Hypomanie/Manie unten beschrieben müssen schon eine Zeitlang anhalten, wobei auch psychotische Symtome in der Manie autreten können!
Auch ist es richtig, daß gerade ADs die bei einem Betroffenen eingesetzt werden, Ihn in eine Manie
treiben. Natürlich können auch Diagnosen abenteuerlich sein, und absolut nicht zutreffen.
Nur würde ich meine Grundmedikation von Lithium ( Stimmungsstabilisierer ) und Trevilor 75mg nicht mehr nehmen, die Depression oder Manie wäre früher oder später wieder da.
Michi Du beschreibst den Benzoentzug in Deinen Videos sehr gut, habe auch sehr viele gleiche Symptome wie Du und andere empfunden. Hätte auch tausend Untersuchungen machen können, nur als ich das hier im Forum las, auch was die Länge des Entzugs anbetrifft verzichtete ich auf Untersuchungen und weitere Medikamente! Habe recht behalten, aber es war brutal hart, besonders diese lange Benommenheit! Es gibt nur eines und das heißt Durchhalten egal wie lange, das habe ich mir immer wieder gesagt.

Zum besseren Verständnis!
Was ist eine Bipolare Störung?

Als Bipolare Störung oder "Bipolare affektive Störung" wird eine affektive Störung bezeichnet, bei der wiederholt depressive Phasen (mit übernormal gedrückter Stimmung und vermindertem Antrieb) und manische Phasen (mit überdrehter gehobener oder gereizter Stimmung und vermehrtem Antrieb, oder abgeschwächt als so genannte hypomanische Phasen) auftreten. Dazwischen tritt in der Regel eine Besserung ein. Bei längerem Verlauf mit mehreren Episoden können jedoch Residual-Symptome zurück bleiben. Die Bipolare Störung ist also eine sehr ernste "Stimmungs- und Antriebskrankheit". Sowohl für manische als auch für hypomanische und depressive Episoden gibt es Kriterien-Kataloge, bei denen einige Symptome erfüllt sein müssen und auch über eine definierte Zeit lang anhalten müssen, um eine Diagnose zu treffen. In vielen Fällen gehen Betroffene erst zum Arzt bei einer Depression, ist diese dann wieder abgeklungen, erfolgt später wieder eine depressive Phase mit Arztbesuch. Dabei wäre es wichtig, dass Betroffene mit Angehörigen und mit dem Arzt zusammen zwischen den Depressionsphasen herausfinden, ob beim Betroffenen eine (leicht) gehobene Stimmung vorhanden war. Es vergehen heute noch in der Regel 6 – 10 Jahre bis eine Bipolare Störung diagnostiziert wird.
Merkmale einer manischen Phase sind bei fast allen Betroffenen extremer Schlafrückgang, Redefluss, vermehrte Geldausgaben.
Es verschwinden Versagensängste, es verabschiedet sich Gebundenheit durch andere Verpflichtungen und gebremst werden durch mehr oder weniger sanfte Hinweise der Mitmenschen. Gesellschaftliche und weltanschauliche Vorbehalte werden bedenkenlos überwunden, moralische Tabus gebrochen, Signale körperlicher Erschöpfung ignoriert. Darüber hinaus öffnen solch extreme Stimmungshöhenflüge oft den Zugang zu den "Pforten der Wahrnehmung". Musik, Malerei und Dichtung sucht solche Erfahrungen zu fassen und gibt den unbändigen Aktivitätsschüben Raum. Doch bipolare Kreative und Genies leben gefährlich, wenn auch "Musik", "Malerei" oder das "Schreiben" ihr Leben ist. Unter einer "Hypomanie" versteht man eine nicht so stark ausgeprägte Manie, eine Hypomanie liegt jedoch bereits deutlich über einem normalen Aktivitäts- und/oder Stimmungs-Ausschlag "nach oben".
Sie können in ihren hemmungslosen Aktivitätsschüben untergehen, sich zu immer größeren Ausschlägen hochtakten, von den folgenden schweren Depressionen mit ihrer Suizid-Gefahr aus dem Leben gerissen werden.
Eine medikamentöse Behandlung erfolgt in der Regel mit Stimmungs-Stabilisierern!

Lg Uli

Marsupilami

nochmal an den Uli

Beitrag von Marsupilami » Dienstag, 27.07.10, 13:31

Hallo Uli,

mit dem Einmischen hatte ich meine Wenigkeit gemeint. Ich kenne mich mit der sog. bipolaren Störung überhaupt nicht aus und Du hast sicherlich im Laufe langer Zeit Deine Beobachtungen mit Betroffenen gemacht, die ja häufig mit den Beobachtungen der offiziellen Spezialisten nicht übereinstimmen. Motto: Frag lieber (auch) einen Erfahrenen als einen Spezialisten, :D . Ich persönlich würde so etwas wie einen Stimmungsstabilisator nie nehmen wollen, ich habe bei Dir manchmal ein bisschen das Gefühl, dass Du Medis schon als unabdingbar ansiehst, das finde ich immer ein bisschen kritisch. Aber vielleicht sehe ich das auch falsch. Du hast sicher viel Wissen über diese spezielle "Störung" (ich finde den Ausdruck schrecklich), das ich überhaupt nicht in Frage stellen will, Dein Engagement ist auch klasse.Ich stelle mir diese Krankheit ganz ganz schrecklich vor, und ich bin froh, "nur" ständig depressiv zu sein, das reicht einem ja schon...
Vielleicht färbt das eigene "Krankheitsbild" und die eigene Geschichte auch die Einstellung zu Psychopharmaka? Könnte ich mir vorstellen. Vielleicht würde ich als sog. "Bipolare" auch eher dazu neigen, etwas zu nehmen als als "Unipolare"?
Was Du über den Zeitmangel von Ärzten schreibst, da sprichst Du uns ja aus der Seele, und es ist natürlich gut, wenn man da eine Anlaufstelle hat, wo man die Fragen, die man hat, beantwortet bekommt und nicht nur mit den rosaroten Werbebotschaften konfrontiert wird, die die Psychiater herunterbeten. Es wundert mich wirklich nur, dass ihr da so problemlos diese Beratung machen könnt, wie gesagt, hatte ich da Anderes gehört, aber das war vielleicht auch nicht richtig. Aber wenn das jemand macht, der das nötige Wissen und das Gefühl für die damit verbundene Verantwortung hat, ist es ja toll, dass so eine Gruppe so hilfreich sein kann.
Ich hoffe, der Rest ist jetzt nicht sauer, dass ich hier so vom Thema weggekommen bin. Bitte um Entschuldigung dafür und halte jetzt auch die Klappe, versprochen... :oops:

Marsu

yas1
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Re: nochmal an den Uli

Beitrag von yas1 » Dienstag, 27.07.10, 14:49

Marsupilami hat geschrieben: Ich persönlich würde so etwas wie einen Stimmungsstabilisator nie nehmen wollen, ich habe bei Dir manchmal ein bisschen das Gefühl, dass Du Medikamente schon als unabdingbar ansiehst, das finde ich immer ein bisschen kritisch. Aber vielleicht sehe ich das auch falsch. Du hast sicher viel Wissen über diese spezielle "Störung" (ich finde den Ausdruck schrecklich), das ich überhaupt nicht in Frage stellen will, Dein Engagement ist auch klasse.

Ich stelle mir diese Krankheit ganz ganz schrecklich vor, und ich bin froh, "nur" ständig depressiv zu sein, das reicht einem ja schon...

Vielleicht färbt das eigene "Krankheitsbild" und die eigene Geschichte auch die Einstellung zu Psychopharmaka? Könnte ich mir vorstellen. Vielleicht würde ich als sog. "Bipolare" auch eher dazu neigen, etwas zu nehmen als als "Unipolare"?
ich habe mein leben lang medikamente kritisch betrachtet; als ich damal in die klinik kam, war ich kaum noch entscheidungs-/handlungsfähig. ich bin im nachhinein sehr froh, dass ich damals intuitiv nach 7-10 (?) tagen kein benzo/tavor mehr nehmen wollte, v.a. nach dem, was ich jetzt hier darüber so alles gelesen habe.

ich stelle mir ganz schrecklich vor, halluzinationen zu haben, ich bin froh, keine psychosen zu haben, nie welche hatte.

als ich damals nach zweineinhalb monaten klinik mit ständigen aufundabs valproat (vpa) als stimmungsstabilisierer bekommen hatte, war das wie eine erlösung gewesen; ich hatte mich damals endlich wieder normal gefühlt, ausgeglichen.
dann hilft vpa auch gegen migräne; das war eine zweite wohltat; seit der zeit habe ich deutlich seltener migräne und auch weniger heftig.
eine freundin von mir nimmt u.a. lithium; die ist damit richtig "stabil", d.h. ihr geht es richtig gut;

ich sehe medikamente im allgemeinen und psychopharmaka im speziellen äußerst kritisch;
grundsätzlich sehe ich es so, dass ich eine expertin für meine krankheit(en), für meine gesundheit sein muss; egal was ich habe, ich informiere mich, so gut es geht. das hilft mir auch bei meinen arztbesuchen. denn auch ärzte seh ich besonders kritisch. bevor ich einen aufsuche, mache ich mir vorher immer klar, was ich konkret will; damit fahre ich persönlich am besten. das führt dann auch manchmal dazu, dass mich gewisse ärzte nur einmal sehen; und dann nie wieder; ich will nämlich ernst genommen werden. und vertrauen finde ich in diesem bereich sehr wichtig.

ich schreibe für mich aus meiner sicht, weil ich mir nicht anmaßen will, anderen zu sagen, was sie tun sollen; ich finde das gerade bei psychichen erkrankungen besonders schwierig.

ist jetzt ein bischen viel an text geworden, aber das ist das, was mir spontan als antwort so eingefallen ist;

lg
y

Ulrich

Re: hallo

Beitrag von Ulrich » Dienstag, 27.07.10, 16:38

Hallo Marsu!

Zu Deinem Bericht kann ich nur eines sagen: Lese die Antwort von jas1 dreimal durch, nichts anderes will ich mit meinem Bericht sagen!!!

Lg Uli

sosjord
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Registriert: Donnerstag, 10.09.09, 15:17

Re: hallo

Beitrag von sosjord » Donnerstag, 29.07.10, 8:55

ja , wollte hier auch mit meiner kritischen meinung nicht sagen , das ich die weisheit mit dem löffel gefressen habe.

Mein grossvater war im übrigen angeblich bipolar. Ich habe beide phasen miterlebt. Vor ca. 7monaten , wie mir das alles mit dem benzo passiert ist habe ich ein bisschen zu forschen begonnen.
Mein grossvater hatte als er 25 jahre alt war eine hirnhautentzündung ( eine schwere ) und seine mutter , direkt nach dem krieg am land gab ihm bei hohem fieber alkohol gegen die schmerzen . Nachdem das ganze bisschen abgeklungen war, hat er begonnen sich manchmal seltsam zu benehmen , war ein bisschen träumerischer , aber sein grundcharakter war schon immer viel liebevoller als der der anderen mensch um ihn rum, und wie ein mann in einer bäuerlichen gesellschaft aufgefasst wird, der nicht sauft und sich prügelt, aber gerne anderen hilft und mit den kindern spielt brauch ich ja nicht erklären. heute wäre er das paradebeispiel eines neues typus mann, der so unglaublich gefragt ist.

Naja , da man damals keine atequate behandlung der meningitis hatte und mein Grossvater immer verwirrter wurde, kam er eines tages in die psychiatrische klinik nach wien, mit 25 jahren. dort wurde auch eine dissektion der halschlagader und eine schilddrüsenüberfunktion festgestellt, hormone gab es aber noch keine. als er dort gegen die meningitis behandelt wurde und die halsschlagader operiert wurde, bekam er auch eines der ersten neuroleptica, und später auch die ältesten benzodiazepine. durch die physischen behandlungen klang seine angebliche psychose rasch ab und der damalige antiquierte psychiater meinte er ist über die schnelle wirkung des antipsychotikums erstaunt :) , empfehle ihm aber es regelmässig zu nehmen. so wurde mein grossvater mit neuroleptica und anderen neuen psychopharmakan nach hause geschickt.

jene nahm er , und ohhh wie erstaunlich, hatte er immer wider schübe seiner psychotischen zustände. seine psychose sah so aus : er war manisch, konnte wenig schlafen, war beredsam, unglaublich freundlich und künstlerisch , wollte alles verschenken und liebte die welt ein bisschen sehr für den geschmack der anderen leute. interessanterweise war er sehr glücklich dabei. seine depressiven phasen bedeuteten viel leiden für ihn , dh. er war ruhig, in sich gekehrt und schweigsam. Ich muss euch an der stelle wohl nicht erklären , das die anderen leute sein leiden als weitaus angenehmer empfunden haben, als die angeblichen manien. Meine grossmutter wäre fast jedesmal in ohnmacht gefallen als er den anderen erlaubte, seine hobelbank und geräte kostenlos zu benutzen und vieles verschenkte, ich nenne das in vieler hinsicht revolutionär und einen edlen hang zur tranzendenz, welcher in unserer gesellschaft soundso vergeht, weil dinge wie geiz , fleiss und elbogentaktik propagiert werden, welche für ein system verrichtet werden, das gleichzeitig emotionen in einem masse vorschreibt , wie es noch nie da war. aber ich schweife ab, darüber kann man dann besser in meiner doktor arbeit lesen :)

naja er bekam rasch litium dann , mao hammer - gleichzeitig mit neuroleptikan und eine sehr hohe dosis benzodiazepin. Hat das sein leben lang genommen. als meine grossmutter damals die dosis des valiums verringert hatte ( sie hatte die kontrolle über die medis) , wegen dem einschleichen des lithiums, rutschte mein grossvater wider in eine manie, die gekennzeichnet war von schlaflosigkeit, schluckstörungen, aufregung und extremer aktivierung. hmmm , interessant , klingt für mich wie n paradebeispiel des benzoentzugs , man hat ihm kalt die hälfte der dosis weggelassen, aber für die intelligenten diagnosestellung war das wohl eine manische phase. also gleich in die psychiatrie, haldol und andere spannende dinge - benzo wider eingesetzt gegen die unruhe (lol) - psychose wider schnell abgeklungen.

danach nahm er das alles regelmässig. alle haben immer gesagt - schau wie gemütlich der herrmann da in seinem sessel sitzt und raucht . er saß fast den genzen tag - lächelnd . naja mit fast 40mg dia , sitzt ich da auch und lache :) ich will aus heutiger sicht niocht wissen wie viele möglichkeiten man meinem opa gestohlen hatte , er hatte auch einen selbstmordversuch.

das seinem enkel so etwas passiert ist mit den benzos würde er schrecklich finden und würde er noch leben würde er sagen : schau auf mein leben.
Wenn ich nicht mehr durchhalten kann weil die benzoschübe körperlich so massiv sind ( psychisch ist ja nix mehr ) , dann denke ich an ihn und denke mir : du MUSST es schaffen !

naja is lang geworden meine kleine geschichte , nur so viel zu manie und meinen eigenen erfahrungen und einem zweiten grund, der kritischen meinung, neben meiner eigenen erfahrung .

Liebe grüsse
Michi
BENZOENTZUG IST SCHAFFBAR !
nach 2 Jahren hölle wieder geheilt ..
ERFOLGSGESCHICHTE:
1.5 jahre nach 0mg: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6141
2.2 jahre nach 0mg: http://www.adfd.org/austausch/viewtopic.php?f=16&t=6822

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