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Hallo Zusammen

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Blister
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Hallo Zusammen

Beitrag von Blister » Sonntag, 27.02.11, 11:30

Hallo Zusammen, ich lese schon seit etwas über einem Jahr hier mit und war sehr froh über viele Einträge hier! Meine Geschichte kurzzufassen ist relativ schwierig da sie nun wirklich schon ewigs andauert aber ich habs mal versucht:

Ich habe vor 13 Jahren die Medikamente (Paroxetin) vom Hausarzt nach einer Kriesensituation (Angststörung) verschrieben bekommen und habe anfänglich gut mit diesen funktioniert. Im Verlauf der Jahre habe ich mehrfach versucht diese Abzusetzen, sei es durch abruptes Stoppen oder durch Dosisreduktionen. All diese Versuche sind früher oder später wegen Entzugssymptomen gescheitert, wobei ich wie auch die damaligen Ärzte diese Symptome nicht interpretieren konnten (ich dachte ich wär für immer krank im Kopf). Der allg. Tenor war, dass diese Symptomatik nicht von den Medikamenten sei, da diese keine Abhängigkeit verursachen. Man muss dazu sagen dass die Information bzgl. diesen SSRI dazumals noch sehr gering war, da diese erst mitte der 90er Jahre auf den Markt kamen und die Packungsbeilage etwa halb so dick war wie heute. Mir ging es mit den Jahren immer schlimmer, d.h. ich bekam immer mehr Nebenwirkungen und eine eigentliche Wirkung war absolut keine mehr zu spüren. Ich reduzierte also wieder mal die Dosis was aber zu den altbekannten Symptomen führte. Nach ärztlichem Rat dosierte ich natürlich wieder rauf doch das brachte keine Linderung, sondern führte zu massivsten Nebenwirkungen (Ganzkörperzuckungen, Gefühlslosigkeit in den Gliedern, Stromschläge, Bennommenheit, Übelkeit, Kopfschmerzen, Kreislaufzusammenbrüche usw.).
Somit war ich in einem riesen Dilemma, ich vertrug die Medikamente aufgrund der lebensbedrohlichen Nebenwirkungen nicht mehr aber aufhören konnte ich wegen den Entzugssymptomen auch nicht!
Da realisierte dann auch meine Therapeutin und der Hausarzt, dass ich eine Medikamentevergiftung erlitten hab und das es nur einen Weg aus dieser Situation gibt mit einer finalen Absetzung des Medikamentes. Am Anfang mit 2 grossen Schritten (20 auf 15 und dann auf 10 mg) aufgrund der bedrohlichen Nebenwirkungen. Dies führte natürlich zu enormen Entzugssymptomen die jede Teilnahme am Alltag verunmöglichte. Eine Zustandsverbesserung hat dann Monate gebraucht und erschwerend kam hinzu dass die Symptome keiner Linearität folgten, sondern sich völlig unberechenbar verhalten. Seit letzten Sommer bin ich nun am weiterrunterdosieren (ungefähr 10% alle 4 Wochen) wobei jeder Schritt wieder zum Entzug und den daraus resultierenden gesundheitlichen Problemen führt. Momentan bin ich bei 3.5 mg und sollte gegen diesen Sommer auf 0 sein. Ob ich dann die Hölle verlassen kann ist eine andere Frage.

Das-kleine-Runde

Re: Hallo Zusammen

Beitrag von Das-kleine-Runde » Sonntag, 27.02.11, 13:12

Hallo Blister :) ,

Herzlich Willkommen :) .

Es tut mir Leid, was Du mit Paroxetin durchmachst.
Schimme NW und trotzdem nicht absetzen zu können, ist so ziemlich das schlechteste Ergebnis einer AD"-Behandlung". :cry:
Es freut mich, daß Du es trotzdem geschafft hast, bis auf wenige mg abzudosieren. :)
Ich drück Dir fest die Daumen für den Rest des Weges.
Sicher kannst Du hier Unterstützung finden und mit Deinem Wissen und Erfahrungen anderen helfen.

Liebe Grüße :group:

Gesperrt